Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Untere Schwelle bei Wechselstromzähler


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von Paul R. (Gast)


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Hallo,

habe in der Garage einen konventionellen Wechselstromzähler und lade 
dort eben 4 NiMH-Mignonzellen mit 200mA Ladestrom aus einem rel. fetten 
Steckernetzteil mit klassischem Trafo und Längsregler. Das fette 
Steckernetzteil wird auch gut spürbar warm.

Dennoch dreht sich die Scheibe des Wechselstromzählers nicht. 
Offensichtlich gibt es da eine untere Grenze, unter der nicht gezählt 
wird. Kennt jemand diese Grenze?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei den alten Ferraris-Zählern hatten wir mal so etwa 4W festgestellt, 
die man nuckeln kann, ohne zu zahlen. Das hängt aber sicher vom 
jeweiligen Zustand ab.

von Björn S. (bjrn_s869)


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Paul R. schrieb:
> Dennoch dreht sich die Scheibe des Wechselstromzählers nicht.
> Offensichtlich gibt es da eine untere Grenze, unter der nicht gezählt
> wird. Kennt jemand diese Grenze?

Dir ist sicher nicht ganz klar was gemessen wird. Frage Mal Onkel Google 
um welche Einheit es sich handelt😁

von hinz (Gast)


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AFAIR max 0,2% des Stroms bei dem sie justiert werden. (Der steht in 
Klammern auf dem Zähler)

von Serge W. (musikfreund)


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Paul R. schrieb:
> Dennoch dreht sich die Scheibe des Wechselstromzählers nicht.
> Offensichtlich gibt es da eine untere Grenze, unter der nicht gezählt
> wird. Kennt jemand diese Grenze?

Blindleistung zählt der auch nicht, was bei deinem Netzteil fast die 
Hälfte ausmachen dürfte.

Sonst hilft nur Ausprobieren, jeder (alte) Zähler ist da individuell.

von Serge W. (musikfreund)


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Matthias S. schrieb:
> Bei den alten Ferraris-Zählern hatten wir mal so etwa 4W festgestellt,
> die man nuckeln kann, ohne zu zahlen. Das hängt aber sicher vom
> jeweiligen Zustand ab.

Wenn man sonst keinerlei Verbraucher hätte: Für ne Leselampe oder nen 
kleines Radio würd's reichen ;) Unrealistisch, ich weiß.

von Gerald K. (geku)


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Diese Kosten des Verbrauchs sind sicher über die Zählergebühr abgedeckt.

von Serge W. (musikfreund)


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Gerald K. schrieb:
> Diese Kosten des Verbrauchs sind sicher über die Zählergebühr
> abgedeckt.

Sind sie auch. Die Spannungsspule (Zähler-Eigenverbrauch und 
Mindestanlauf ) bezahlt der Kunde indirekt als Grundgebühr, die 
Stromspule zahlt der Kunde komplett. Glaubst du, die schenken dir was?

Daher war auch mein

Serge W. schrieb:
> Wenn man sonst keinerlei Verbraucher hätte: Für ne Leselampe oder nen
> kleines Radio würd's reichen ;) Unrealistisch, ich weiß.

nur Spaß. Wer's echt umsonst haben will, dafür reicht ne Powerbank die 
man in der Firma lädt, dann fällt auch die Grundgebühr weg.

MfG, Serge

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Achtung!

Wer Wohnraum besitzt kann den Strom nicht abmelden. Ist schon seit über 
10 Jahren der Standard. Strom wird bei Mieterwechsel und Leerstand gar 
nicht mehr abgemeldet, also zahlt immer jemand dafür.

MfG

von Paul R. (Gast)


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Björn S. schrieb:
> Paul R. schrieb:
>> Dennoch dreht sich die Scheibe des Wechselstromzählers nicht.
> Dir ist sicher nicht ganz klar was gemessen wird.

Auf dem Ding steht Wechselstromzähler, das soll mir genügen.

von Serge W. (musikfreund)


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Christian S. schrieb:
> Achtung!
>
> Wer Wohnraum besitzt kann den Strom nicht abmelden. Ist schon seit über
> 10 Jahren der Standard. Strom wird bei Mieterwechsel und Leerstand gar
> nicht mehr abgemeldet, also zahlt immer jemand dafür.
>
> MfG

Nö, in Frankreich (noch) nicht. Wenn ich eine Wohnung mieten möchte und 
sage, ich brauche keinen Strom, so wird der Anschluss zur Wohnung 
stillgelegt und natürlich verplombt.

von Horst S. (petawatt)


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Serge W. schrieb:
> Wer's echt umsonst haben will

Früher war alles besser. Da gab es noch starke Langwellen- bzw. 
Mittelwellensender in Deutschland. Da gab es in der Vorlesung 
"Theoretische Elektrotechnik" nebenbei noch Hinweise wie man sich im 
Schrebergarten dicht am Zaun des Senders (große Wellenlänge) die Energie 
für zumindest eine Glühbirne abzapfen konnte. War natürlich vom 
Betreiber des Senders nicht gerne gesehen.

Grüße von petawatt

: Bearbeitet durch User
von Serge W. (musikfreund)


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Horst S. schrieb:
> am Zaun des Senders (große Wellenlänge) die Energie
> für zumindest eine Glühbirne abzapfen konnte. War natürlich vom
> Betreiber des Senders nicht gerne gesehen.

Leuchtstofflampen waren effektiver ;)

Ich kenn es nur vom ehemaligen Sender Heusweiler (Saarland), der mit 
500KW gesendet hat, dass da die Kinder im Dunkeln mit einer 
Leuchtstofflampe in der Hand diese zum Leuchten gebracht haben.

Eigentlich haben ja sämtliche Detektorempfänger so funktioniert. Leider 
ein weiteres Armutszeugnis für Deutschland, sich keinen MW/LW/KW Sender 
mehr zu leisten, das ärgert nicht nur Freunde alter Radios, sondern auch 
Urlauber. Jeder Ostblock Staat der ehemaligen SU hat noch Kurzwelle, 
aber in DL alles tot, leider. Oder man setzt es auf totgeburten wie DAB.

Der Sender Heusweiler hat damals mit seiner Abwärme sogar ein Schwimmbad 
beheizt und stellenweise wurden über der Autobahn Netze gespannt, um die 
Kfz Elektronik nicht zu verwirren.

Korrektur: Waren sogar 1200KW !
https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Heusweiler

: Bearbeitet durch User

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