Forum: Fahrzeugelektronik Gesucht: Kommentare zu einem gemeinwohlorientierten Lastenrad-Sharing-Ansatz mit RFID


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von Johannes Eckert (Gast)


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Werte Forenteilnehmer,

am Wochende habe ich mich bei ihrem hilfreichem Forum über technische 
Fragen im Hinblick auf die RFID-Technik informiert und darüber hinaus 
einiges hinzugelernt ( z.B. über I2C, EPROM, und iButton). Ich suche 
nach einem möglichst einfachen technischen Ansatz für eine 
Mobilitätsstation für Lastenräder, ddie von einem Verein im 
Stadtvierteln selbst organisiert wird. Meine bisherigen Überlegungen 
habe ich heute an das "Forum Freies Lastenrad" [1] einmal als Anregung 
weitergreicht. Im Hinblick auf die große Fachkompetenz ihres Forums 
möchte ich diese einmal bei ihnen zur Diskussion stellen. Anmerken 
möchte ich, dass ich an einer Umsetzung eines solchen Konzepts 
interessiert bin, für die Umsetzung ist eine gemeinwohlorientierte UG 
("Mini GmbH") mit einem Verein als alleiniger Gesellschafter angedacht, 
näheres dazu weiter unten. Über technische Hinweise freue ich mich, auch 
über Ergänzungen zu den noch offenen Fragen, Lücken und absehbaren 
Schwierigkeiten, bei grundlegender Kritik bitte ich vorab einmal auf 
meiner Webseite [2] und auf Twitter [3] nachzuschauen, um diese 
möglichst passgerecht zuschneiden zu können. Als inhaltlicher 
Hingergrund zu all dem sei einmal der Beitrag "Das Quartier - der 
Schlüssel zur Energiewende" [4] von Herr Dr. Growitsch von der 
Fraunhofer Gesellschaft im Berliner Tagesspiegel Background vom Juli 
genannt.


Herzlichen Dank für die Möglichkeit dies hier als Gast präsentieren zu 
können,
mit freundlichem Gruß,

Johannes Eckert

[1] Forum Freie Lastenräder: https://kurzelinks.de/vmxz
[2] Future as a present: http://futureasapresent.org/
[3] @SLGWLab: https://twitter.com/SLGWLab
[4] Beitrag TGS Background: https://kurzelinks.de/tmsd

-----------------------------------------------
Konzept Lastenrad-Sharing im Stadtviertel
-----------------------------------------------

Bei der Suche nach einem Schlüsselmanagement für ein Lastenrad-Sharing, 
bei dem sich Soziales und Technisches die Waage halten, begegnete mir 
u.a. der Schlüsselschrank von der Saalfelder Gerätetechnik [1], der sich 
eventuell als ein geeignetes Grundsystem eignen könnte. Bei diesem ist 
es möglich, sich über eine RFID-Karte (eine vorher benannte Auswahl) von 
Schlüsseln auszuleihen. Das System kann mit Hilfe eines USB-Sticks die 
entsprechenden Daten aufspielen, eine Liste mit Ausleihdaten kann 
abgerufen werden, der Strom wird über eine Batterie bereitgestellt. Ohne 
RFID-Karte ist ein Ausleihen nicht möglich und die Schlüssel sind 
"gesperrt". Da die Kosten für 20 Schlüssel mit gut 400 Euro überschaubar 
sind, empfand ich dies als einen interessanten Ansatz. Für solche 
Schlüsselschränke gibt es auch andere Anbieter wie z.B. den V-Touch von 
Traka [2]. Im Hinblick auf den sozialen Aspekt kam mir eine öffentlich 
sichtbare Mobilitätsstation in den Sinn, an dem das Lastenrad abgestellt 
wird. In Frankfurt werden als Stadtmöbel z.B. Bücherschränke [3] in den 
Stadtvierteln aufgestellt, die Finanzierung übernehmen die Ortsbeiräte, 
hier vor Ort gibt es schon über 50 Stück. Auch gibt es ein Modell, bei 
dem eine Sitzbank integriert ist [4]. So fand sich die Idee, den 
Schlüsselkasten möglicherweise in den Bücherschrank einzupassen. Dieser 
sollte dann als ein kleines seperates Fach über ein RFID-Türschloss dann 
nur für Karteninhaber zugänglich sein. Als rechtlicher Rahmen wäre 
beispielsweise eine gemeinwohlorienterte Ungernehmensgesellschaft 
("Mini-GmbH", Gründungskapital ab 1-Euro) möglich, deren alleiniger 
Gesellschafter ein Verein ist. Die Mitglieder des Vereins können dann 
eine Geschäftsführer:in als Ansprechpartner:in für alle Fragen mit einem 
kleinen Entgeld benennen. Dabei ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 
5 Euro angedacht für "All you can ride". Damit wird Strom, Wartung des 
Rads und Vollkaskoversicherung (Diebstahl, E-Motor-Reparatur) abgedeckt, 
was für 5 Jahre in etwa 300 Euro kostet. Das Buchen der Fahrten kann 
dann über eine gut sichtbare (Kreide,Magnet ...)-Tafel an der 
Mobilitätsstation möglich sein, oder alternativ über ein Webangebot wie 
z.B. von outa [5]. Über die Einnahmen wird das Lastenrad finanziert, 
bleibt Geld übrig, kann der Verein dann über neue Lastenräder, 
Fahrräder, evtl. auch Scooter bis hin zum Auto nachdenken, oder auch 
über Begrünung, Bänke, Luftpumpe oder ähnliches für die Station. Für all 
dies bräuchte es kein Smartphone mit App und bringt die Möglichkeit mit, 
dass ein solcher Ansatz, der vor Ort organisiert wird, für einen 
möglichen weiteren Bedarf flexibel "mitwachsen" könnte. Dabei sollen 
dann auch möglichst viele öffentliche Stellen wie z.B. das 
Verkehrsdezernat, Ortsbeiräte, Fahrradladen (Reparatur) frühzeitig mit 
eingebunden werden. Da es sich um einen gemeinwohlorientierten Ansatz 
handelt, wäre es auch möglich sich an öffentlichen Föderaufrufen, wie 
z.B. von der Nationalen Klimaschutzinitiative, zu beteiligen.

[1] Saalfelder Gerätetechnik: http://saalfelder-geraetetechnik.de/#
[2] V-Touch Traka: https://kurzelinks.de/crzh
[3] Bücherschränke Frankfurt: https://kurzelinks.de/crzh
[4] Bücherschrank mit Bank: https://urbanlife-eg.de/scheinfeld/
[5] Versicherung: 
https://www.lastenfahrrad-zentrum.de/lastenfahrr%C3%A4der/versicherung/
[6] outa: https://otua.de/
[7] NKI: https://www.klimaschutz.de/

: Verschoben durch Moderator
von Wer (Gast)


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Alter, zu viel Text. Was ist dein technisches Problem?

von Umleimer (Gast)


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Ja, genau so und nicht anders.

von MaWin (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> Damit wird Strom,

Also ein eBike.

Dein ganzer komplizierter Gedankenweg ist eher eine 
Benutzungsverhinderung.

Einfach wäre: das eBike wartet bis es sich mit einem vorher 
registrierten  Bluetooth Partner (ob Smartphone oder Ohrhörer, egal) 
pairen kann. Dann schaltet es sich frei zur Benutzung "Hallo Walter" und 
bucht das in eine Datenbank ein, per GPS erfährt es, wie weit es benutzt 
wird.

Aber wie bei allem sharing, ob Auto oder Tretroller: die Dinger sind in 
kurzer Zeit Müll. Die Benutzer reparieren sie nicht, laden sie nicht 
auf, gehen nicht pfleglich damit um, im Gegenteil: es wird vermüllt oder 
gar zerlegt. Hier in der Stadt gibt es einen Tretrollerverleih. Die 
Dinger liegen überall rum, auf dem Gehweg muss man drübersteigen, sie 
landen im Graben wenn bergauf der Strom ausgeht, und irgendwelche 
schlecht bezahlten Ausputzer müssen sie einsammeln, aufladen und putzen. 
Dafür kostet der km mehr, als mit dem Bus/SBahn. Ein völliger Flop, von 
Nerds, für

von Sebastian (Gast)


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Dieses Sharing müsste verboten werden. Lauf mal in München die Isar ab 
und zähl mal die Roller unter Wasser. Eine Katastrophe.

von Erich (Gast)


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Wer schrieb:
> Alter, zu viel Text. Was ist dein technisches Problem?

Dem stimme ich prizipiell zu.
Bei einem Lastenrad-Sharing geht es nicht um technische, sondern um 
organisatorische Probleme.

GOOGLE fragen:
"Lastenrad" "sharing"
mit Eingrenzung <letztes Jahr>

z.B. hier schlaumachen
https://dein-lastenrad.de/wiki/Dein_Lastenrad:%C3%9Cber_Forum_Freie_Lastenr%C3%A4der

Beitrag #6396201 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6396204 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Als könnte man eine automatische E-Bike Verleihstation "mal schnell" 
ohne Kenntnisse hinbasteln.
Das ist ein handfestes Entwicklungsprojekt mit allem was dazu gehört.

Abgesehen davon dass sämtliche Bike/Roller Sharing Angebote sowieso 
Unsinn sind und quasi alle schnell absterben.
Aber Hauptsache der Nächste kommt und macht das gleiche ausgelutschte 
Zeug.

von Johannes Eckert (Gast)


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Danke für die Hinweise, hier meine Antworten darauf.

Mit freundlichem Gruß,

Johannes Eckert

Wer schrieb:
> Alter, zu viel Text. Was ist dein technisches Problem?

Ein schmaler technischer Ansatz, der für einen eng umrissenen 
Nutzer:innenkreis im Stadtviertel finanzierbar bist. Personalisierte An- 
und Abmeldung mit Speicherung von ID (Eigenbeteiligung bei Diebstahl), 
kein Mobilitelefon, Sicherung der Schlüssel vor Fremdzugriff, wie z.B. 
hier

[1] Saalfelder Gerätetechnik: http://saalfelder-geraetetechnik.de/#
[2] V-Touch Traka: https://kurzelinks.de/crzh

MaWin schrieb:
> Johannes Eckert schrieb:
>> Damit wird Strom,
>
> Also ein eBike.

Der Beginn wäre ein Lastenrad ohne E-Antrieb, weitere Fahrzeuge könnten 
dann noch hinzugefügt werden, Zitat: "Über die Einnahmen wird das 
Lastenrad finanziert, bleibt Geld übrig, kann der Verein dann über neue 
Lastenräder,
Fahrräder, evtl. auch Scooter bis hin zum Auto nachdenken".

> Einfach wäre: das eBike wartet bis es sich mit einem vorher
> registrierten  Bluetooth Partner (ob Smartphone oder Ohrhörer, egal)
> pairen kann. Dann schaltet es sich frei zur Benutzung "Hallo Walter" und
> bucht das in eine Datenbank ein, per GPS erfährt es, wie weit es benutzt
> wird.

Das gibt es schon von obALu von Pironex aus Rostock, halte ich aber für 
zu kompliziert und zu teuer für ein Stadtviertel, außerdem funktioniert 
es nur mit einem Smartphone. Es kommt bei den Mobilpunkten in Rostock 
zum Einsatz, das System ist auf die ganze Stadt ausgelegt

https://obalu.eu/de/startseite.html
https://www.rostock-heute.de/mobilpunkt-carsharing-lastenrad/112375

> Aber wie bei allem sharing, ob Auto oder Tretroller: die Dinger sind in
> kurzer Zeit Müll. Die Benutzer reparieren sie nicht, laden sie nicht
> auf, gehen nicht pfleglich damit um, im Gegenteil: es wird vermüllt oder
> gar zerlegt. ....

Deshalb ein Verein, die Nutzer sind gleichzeitig auch Mitglieder. Geht 
was kaputt, erhöht sich der Preis, wird ein Fahrzeug geklaut gibt es 
eine Eigenbeteiligung.

Erich schrieb:
>
> GOOGLE fragen:
> "Lastenrad" "sharing"
> mit Eingrenzung <letztes Jahr>
>
> z.B. hier schlaumachen
> 
https://dein-lastenrad.de/wiki/Dein_Lastenrad:%C3%9Cber_Forum_Freie_Lastenr%C3%A4der

Dort wird so weit ich informiert bin vor allem über Cafes usw. ein 
Ausleihsystem ohne Technik bereitgestellt. Die Räder sind online zu 
buchen, das Schlüsselsystem ist "analog".
https://www.kasimir-lastenrad.de/kasimir-beherbergen/

Cyblord -. schrieb:
> Als könnte man eine automatische E-Bike Verleihstation "mal
> schnell"
> ohne Kenntnisse hinbasteln.
> Das ist ein handfestes Entwicklungsprojekt mit allem was dazu gehört.

Es geht hier nicht um "mal schnell" ohne Kenntnisse etwas hinzubasteln. 
Deshalb auch meine Frage an die Teilnehmer dieses Forums, die zu den 
genannten Technischen Fragen mehr Wissen und Erfahrung als ich 
mitbringe. Ansätze wie von der Unternehmung Pironex in Rostock (s.o.) 
sind aus meiner Sicht zu kompliziert. Hinweise auf Unternehmungen, die 
hierfür als ein möglicher Entwicklungspartner in Frage kommen könnten, 
würde ich mir mal anschauen.

> Abgesehen davon dass sämtliche Bike/Roller Sharing Angebote sowieso
> Unsinn sind und quasi alle schnell absterben.
> Aber Hauptsache der Nächste kommt und macht das gleiche ausgelutschte
> Zeug.

Die bisherigen Umsetzungen sind nicht besonders attraktiv und sozial 
nicht in Stadtviertel eingebunden. Bestehenden Initiativen vom Forum 
Freie Lastenräder fehlt aber technisches Know-How um ein sinnvolles 
Schlüssel-System mit Identifzierung bereitzustellen. Da es dort schon 
bereits 100 lokale Initiativen gibt, könnte man eventl. die Entwicklung 
eines technischen Ansatzes auch gemeinsam finanzieren. Ist jetzt aber 
nur als spontane Idee mal laut gedacht.

von Hmmm (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> Ein schmaler technischer Ansatz, der für einen eng umrissenen
> Nutzer:innenkreis im Stadtviertel finanzierbar bist.

Solange der Nutzerkreis auf vertrauenswürdige Leute beschränkt ist, also 
kein Nutzer:aussenkreis existiert, und die Räder normalerweise sicher 
abgestellt werden, kann man sowas vielleicht machen.

Ansonsten werdet ihr neben nachgemachten Schlüsseln oder gestohlenen 
Rädern auch das Problem haben, dass Räder nicht auffindbar sind und es 
niemand gewesen sein will, weil ja der Schlüssel brav wieder in den 
Schrank gepackt wurde.

Selbst das professionell aufgezogene "Call a Bike"-System (was meines 
Erachtens eine brauchbare Grundlage wäre) wurde in der Anfangszeit 
missbraucht, weil man schlicht vergessen hatte, die Firmware vor dem 
Auslesen zu schützen.

von Johannes Eckert (Gast)


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Hmmm schrieb:
> Ansonsten werdet ihr neben nachgemachten Schlüsseln oder gestohlenen
> Rädern auch das Problem haben, dass Räder nicht auffindbar sind und es
> niemand gewesen sein will, weil ja der Schlüssel brav wieder in den
> Schrank gepackt wurde.

Danke für den wichtigen Hinweis auf die nachgemachten Schlüssel, dieses 
Problem hatte ich noch nicht bedacht. Die Vollkasko-Versicherung [1] 
(auch bei Diebstahl) kostet für ein Lastenrad gut 300 Euro für 5 Jahre, 
das wäre finanziell darzustellen. Dafür ist der ID Check in/out gedacht, 
damit man die letzte Benutzer:in vor dem Verschwinden identifizieren 
kann. Angedacht ist trotz der Vollkasko-Versicherung eine 
Eigenbeteiligung von 50 - 100 Euro zu erheben, zur "Erhöhung" der 
eigenen Vorsichtsmaßnahmen. Die Räder sollen auch eine Farbe/Markierung 
als Stadtviertelrad-Erhalten, so dass sie entsprechend auffallen.

[1] Versicherung: 
https://www.lastenfahrrad-zentrum.de/lastenfahrr%C3%A4der/versicherung/

von MaWin (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> außerdem funktioniert es nur mit einem Smartphone

Eben nicht. Jedes bluetooth Gerät das sich einem Benutzer zuordnen lässt 
taugt als Schlüssel. Man braucht keine Eingabe. Es muss nur gepairt 
werden. Ein Kopfhörer oder dummes Handy reicht.

Johannes Eckert schrieb:
> sozial nicht in Stadtviertel eingebunden

Es gibt keine sozialen Viertel, es gibt sogar nicht-soziale Familien. 
Vergiss die Traumwelt. Es gibt hingegen an jeder Ecke Leute, die ein 
liegengelassenes Portemonnai mitgehen lassen, eine Hauswand ansprühen, 
die S-Bahn-Sitze aufpulen, Kaugummi unter Fahrradlenker kleben oder 
Tretroller mitnehmen um den Akku ausbauen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Johannes Eckert schrieb:
> Die Vollkasko-Versicherung [1]
> (auch bei Diebstahl) kostet für ein Lastenrad gut 300 Euro für 5 Jahre,

Soso, also ein E-Lastenrad um die 1.500,- €?
Und so ein Verleihverein ist rein privat, dass die dortigen 
Versicherungs-AGB zählen?
Kann es sein, dass Du etwas naiv bist?

von Wühlhase (Gast)


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Mal davon abgesehen daß ich einerseits keinerlei technische 
Fragestellung vorfinde, du verfolgst ja eher den Ansatz auf Technik 
möglichst zu verzichten (was ich auch gar nicht kritisiere), und 
gegenderte Texte meine Hilfsbereitschaft sowieso gegen null sinken 
lassen:

In einer Dorfgemeinschaft, wo jeder jeden kennt, würde ich einem 
Sharingkonzept eine Chance geben.

Ich vermute aber eher daß du Großstadtbewohner bist und du in deinem 
Kiez so etwas einrichten willst. Und da sehe ich dein Konzept gegen die 
Wand fahren.
Du wirst z.B. in das Problem hineinlaufen, daß Gemeineigentum niemandem 
gehört - und daher wird sich niemand verantwortlich fühlen.

Praktisch äußert sich daß dann, indem z.B. Beschädigungen auftreten, 
aber am Ende war es niemand gewesen. Die Karren werden verdreckt 
zurückgestellt, und bleiben verdreckt. Es wird ein oder zwei gute Seelen 
geben die mit viel Hingabe Dreck und Schäden anderer beseitigen, aber 
die werden irgendwann auch keine Lust mehr haben.

In Berlin kannst du dir jede beliebige Fahrzeugklasse vom Fahrad bis zu 
allem was <3,5t wiegt zusammensharen. Ich wüßte von keinem Programm, daß 
in irgendeiner Weise erfolgreich ist, in der Regel ist es ein großes 
Verlustgeschäft.

BMW hat sein Drive-Now-Programm mit irgendeiner anderen Firma (Car2Go?) 
zusammengelegt, weil es allein nicht mehr machbar war. Die Karren werden 
runtergerockt, die Autos sind nach wirklich niedrigen Kilometerständen 
und kurzen Nutzungszeiten Schrott. VW hat - relativ spät - hier lauter 
E-Golfs in der Gegend verteilt. Ich mutmaße mal, daß damit der 
Flottenanteil an E-Autos gehalten wird: Verbrenner für zahlende Kunden, 
E-Golfs werden in der Stadt einfach abgestellt (und von den 
Verbrennerkunden bezahlt). Ich glaube, denen ist egal wie lange die 
E-Golfs halten, denen geht es nur darum daß sie nach ihrem 
Diesel-Fauxpas grüne Werbung machen können und ihre richtigen Autos 
trotz Flottenanteil weiter verkauft kriegen.

Dann gibt es hier noch ein paar E-Roller, wobei es vor etwa einem halben 
Jahr noch deutlich mehr waren. Da bin ich an jeder Ecke gleich über 
mehrere von denen gestolpert, mittlerweile sehe ich nur noch ab und zu 
einen rumstehen (fahrende E-Roller waren immer eher selten). Irgendwo 
hab ich mal gelesen, daß die Dinger eine Lebensdauer von <1/2 Jahr haben 
da vorzeitig zerstört oder geklaut. Und das, obwohl die Teile mit 
GPS-Trackern, Smartphone-App und anderem technischen Schnickschnack 
ausgestattet sind.

Angefangen hat das ganze Sharinggedöns mit Fahrrädern, Mobike und Lidl 
waren so die ersten an die ich mich hier erinnere und die das hier 
richtig groß machen wollten. Von denen hab ich schon länger nichts mehr 
gesehen.

Und ich bin mir sehr sicher, daß dein Lastenradverein genau die gleichen 
Probleme haben wird - und da gibt es keine technische Lösung für. 
Jedenfalls keine, die mit unserem westlich-weißen Verständnis von 
Freiheit vereinbar ist.

von Johannes Eckert (Gast)


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MaWin schrieb:
> Eben nicht. Jedes bluetooth Gerät das sich einem Benutzer zuordnen lässt
> taugt als Schlüssel. Man braucht keine Eingabe. Es muss nur gepairt
> werden. Ein Kopfhörer oder dummes Handy reicht.

Vielen Dank für die Antwort und nochmaligen Hinweis, das war mir so dann 
tatsächlich noch nicht klar. Das erweitert tdoch die Möglichkeiten, 
werde ich mir einmal genauer anschauen. Mit Blootooth hatte ich mich 
bislang noch nicht befasst, das werde ich nachholen.

> Es gibt keine sozialen Viertel, es gibt sogar nicht-soziale Familien.
> Vergiss die Traumwelt. Es gibt hingegen an jeder Ecke Leute, die ein
> liegengelassenes Portemonnai mitgehen lassen, eine Hauswand ansprühen,
> die S-Bahn-Sitze aufpulen, Kaugummi unter Fahrradlenker kleben oder
> Tretroller mitnehmen um den Akku ausbauen.

Das stimmt. Der Ansatz ist allerdings, dass nur Menschen aus einem 
begrenzten räumlichen Umkreis Teil des Leihansatzes sind, denen man auch 
im Alltag immer wieder begegnet. Natürlich gibt es all die genannten 
Probleme, aber auch viele Menschen, die das nicht machen. Kein Grund es 
nicht doch mal auszuprobieren.

Ralf X. schrieb:
> Soso, also ein E-Lastenrad um die 1.500,- €?
> Und so ein Verleihverein ist rein privat, dass die dortigen
> Versicherungs-AGB zählen?
> Kann es sein, dass Du etwas naiv bist?

Das mit den 1.500 Euro war auf ein Lastenrad ohne elektrische 
Unterstützung bezogen, war an der Stelle vielleicht unklar formuliert. 
Die Überlegung ist das der Verein als alleiniger Gesellschafter einer 
gemeinwohlorientierten UG wirtschaftlich tätig ist. In Hessen [1] werden 
aktuell auch E-Lastenräder mit 1000 Euro bezuschusst.

[1] Hessen: https://klimaschutzplan-hessen.de/lastenrad

von foobar (Gast)


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> Solange der Nutzerkreis auf vertrauenswürdige Leute beschränkt ist,

Sieht man ja, wie gut das innerhalb einer Familie klappt :-)

> Nutzer:aussenkreis

;-)

von Johannes Eckert (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Mal davon abgesehen daß ich einerseits keinerlei technische
> Fragestellung vorfinde, du verfolgst ja eher den Ansatz auf Technik
> möglichst zu verzichten (was ich auch gar nicht kritisiere), und
> gegenderte Texte meine Hilfsbereitschaft sowieso gegen null sinken
> lassen:

Die technische Fragestellung ist für mich die folgende: Personalisierte 
An-
und Abmeldung mit Speicherung von ID (Eigenbeteiligung bei Diebstahl),
ohne Mobilitelefon zugänglich, Sicherung der Schlüssel vor Fremdzugriff, 
wie z.B. hier

[1] Saalfelder Gerätetechnik: http://saalfelder-geraetetechnik.de/#
[2] V-Touch Traka: https://kurzelinks.de/crzh

> Ich vermute aber eher daß du Großstadtbewohner bist und du in deinem
> Kiez so etwas einrichten willst. Und da sehe ich dein Konzept gegen die
> Wand fahren. Du wirst z.B. in das Problem hineinlaufen, daß Gemeineigentum
> niemandem gehört - und daher wird sich niemand verantwortlich fühlen.

Das stimmt. Deshalb ein räumlich begrenzter Ansatz, man läuft sich im 
Alltag über den Weg, über eine Mitgliedsgebühr ist man Mit-Eigentümer 
des Angebots, aufgrund der Satzung fließen "Gewinne" wieder in das 
Stadtviertel vor Ort, z.B. ein eigener Scooter. In etwa für "Das Dorf in 
der Stadt" [1]

[1] FAZ: https://kurzelinks.de/xxm7

> In Berlin kannst du dir jede beliebige Fahrzeugklasse vom Fahrad bis zu
> allem was <3,5t wiegt zusammensharen. Ich wüßte von keinem Programm, daß
> in irgendeiner Weise erfolgreich ist, in der Regel ist es ein großes
> Verlustgeschäft.

Es gibt Car-Sharing Angebote, die sind seit einigen Jahren auf dem Markt 
aktiv, allerdings nicht für Mobilitätsstationen. Als Beispiel einmal 
StattAuto [1] aus München, die bieten bei der Wogeno Genossenschaft auch 
eine Mobilitätssation an [2].

[1] StattAuto: https://www.stattauto-muenchen.de/
[2] Wogeno Mobilitätsstation: https://kurzelinks.de/q4p2

> Und ich bin mir sehr sicher, daß dein Lastenradverein genau die gleichen
> Probleme haben wird - und da gibt es keine technische Lösung für.
> Jedenfalls keine, die mit unserem westlich-weißen Verständnis von
> Freiheit vereinbar ist.

Es wäre ein Verein im Stadtviertel, wofür es einen sinnvoll, umsetzbaren 
technischen Ansatz braucht, der wirtschaftlich in Reichweite eines 
kleine Vereins ist. Das Lastenrad meines Nachbarn steht wie ein Auto die 
meiste Zeit unbenutzt im Hof rum. 50 Menschen, 5 Euro pro Monat, und so 
auch für Menschen geeignet, die sich sonst kein Lastenrad leisten 
können.

von Wühlhase (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Mal davon abgesehen daß ich einerseits keinerlei technische
>> Fragestellung vorfinde, du verfolgst ja eher den Ansatz auf Technik
>> möglichst zu verzichten (was ich auch gar nicht kritisiere), und
>> gegenderte Texte meine Hilfsbereitschaft sowieso gegen null sinken
>> lassen:
>
> Die technische Fragestellung ist für mich die folgende: Personalisierte
> An-
> und Abmeldung mit Speicherung von ID (Eigenbeteiligung bei Diebstahl),
> ohne Mobilitelefon zugänglich, Sicherung der Schlüssel vor Fremdzugriff

Dann würde ich was anderes vorschlagen: Jeder kennt doch diese 
Schließfächer, wo man einen Euro oder so als Pfand einwirft.
Man kann entweder den Schlüssel ODER den Euro haben, aber nicht beides 
zur gleichen Zeit, eines von beiden bleibt am Schließfach.

Und an etwas ähnlichem würde ich auch bei eurem Verein denken: Jeder hat 
denselben Schlüssel für ein Schließfach, am Schlüssel ist z.B. der Name 
des Schlüsselbesitzers oder eine Nummer eingraviert.
Nimmt jemand den Fahrradschlüssel aus dem Schließfach, bleibt der 
persönliche Schlüssel im Schloß und man weiß, wer als Letztes dran war. 
Der Schlüssel kann erst wieder herausgenommen werden, wenn der 
Fahrradschlüssel in seine Haltevorrichtung geklemmt wird.

Ich wüßte jetzt keine kaufbare Lösung dafür, würde aber mal behaupten 
daß man mit etwas Geschick und Werkzeug (ist irgendein Bastelverein, 
Modellbauverein, Makerspace, ... in der Nähe?) selber hinkriegt.

Einfache, rudimentäre Technik, nicht auf el. Energie angewiesen, 
Diebstahlschutz ist mit beliebigem Aufwand beliebig in die Höhe zu 
treiben. Keine schwer zu durchschauende Elektronik von der niemand oder 
nur wenige wissen, was sie eigentlich genau macht. Und - keine Ahnung ob 
euch das interessiert - definitiv kein Tracking.
Wenn man sich nicht geschickt anstellt, dann sind elektronische 
Schlüsselverfahren sehr unsicher.
Mercedes z.B. hat sich damit anfangs sehr blamiert (neues elektronisches 
Schloß - absolut sicher: Seitenspiegel abreißen, dann kommt man an zwei 
Drähte, Öffnungskommando einspeisen, losfahren).

Ich befasse mich auf Arbeit gerade etwas mit NFC (Nahfunk, kennt man 
z.B. vom Bezahlen mit dem Smartphone). Da gibt es ganz nette Programme, 
um mit dem Smartphone Kommunikation mitzuschneiden und zu imitieren.
Es gibt zwar Protokolle die aktuell als sicher gelten, es gibt aber auch 
solche, wo z.B. der Schlüssel anfangs im Klartext übertragen wird und 
Schlüssel heimlich ohne weiteres kopiert werden konnten. Z.B. Legic 
Prime, das kam u.a. auch in Kernkraftwerken zum Einsatz.
Wenn man was Vernünftiges haben will, dann muß man sich da schon ein 
wenig dahinterklemmen. Ihr wollt aber Fahrrad fahren und kein 
elektronisches Schließsystem entwickeln.

Außerdem kommt ein nichtelektronischer Ansatz deinem Gedanken, möglichst 
einfach zu bleiben, m.M.n. am nächsten.

von Johannes Eckert (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Dann würde ich was anderes vorschlagen: Jeder kennt doch diese
> Schließfächer, wo man einen Euro oder so als Pfand einwirft.
> Man kann entweder den Schlüssel ODER den Euro haben, aber nicht beides
> zur gleichen Zeit, eines von beiden bleibt am Schließfach.

Vielen Dank für den Gedanken, das ist äußerst hilfreich beim Überlegen 
und gedanklichem Basteln. Tatsächlich begegnete mir gestern beim Suchen 
der CSS Schlüsselmanager [1], der auf so einem Prinzip beruht und ohne 
Strom funktioniert. Wie ich gerade sah, gibt diesen auch für Geräte in 
einer 5er Reihe. Wenn der aber in der Öffentlichkeit steht, braucht es 
noch einen Art Schließtür, damit es nicht zu einladend für unerwünschte 
Bastler daherkommt. Die Anregung hilft ungemein.

[1] CSS Schlüsselmanager: 
https://www.css-online.de/produktseite/mechanische-schl%C3%BCsselmanager

Wühlhase schrieb:
> Ich befasse mich auf Arbeit gerade etwas mit NFC (Nahfunk, kennt man
> z.B. vom Bezahlen mit dem Smartphone). Da gibt es ganz nette Programme,
> um mit dem Smartphone Kommunikation mitzuschneiden und zu imitieren.
> Es gibt zwar Protokolle die aktuell als sicher gelten, es gibt aber auch
> solche, wo z.B. der Schlüssel anfangs im Klartext übertragen wird und
> Schlüssel heimlich ohne weiteres kopiert werden konnten. Z.B. Legic
> Prime, das kam u.a. auch in Kernkraftwerken zum Einsatz.
> Wenn man was Vernünftiges haben will, dann muß man sich da schon ein
> wenig dahinterklemmen. Ihr wollt aber Fahrrad fahren und kein
> elektronisches Schließsystem entwickeln.

Ich hatte mal beim RMV angefragt, ob die nicht vorhaben mit ihrem VDV 
RFID-eTicket [1] solche Mobilitätsstationen einzurichten, aber da sei 
nichts näheres geplant, wie man mir schrieb. Die NFC-Technik dümpelt 
dort also eher vor sich hin. In Berlin wurde eine Mobilitätsstation von 
der BVG (Jelbi [2]) eingerichtet, die geht aber nur mit Smartphone und 
per App, nicht mit dem eTicket. Ab dem nächsten Jahr kommt die CO2 
Abgabe auch für Mobilität, die jährlich steigt, für viele wäre ein 
geteiltes Lastrad eine Möglichkeit, etwas Geld zu sparen. Bei guten 
Erfahrungen könnte sich auch die Chance ergeben, vom eigenen Auto auf 
ein CarSharing im Viertel umzusteigen, was dann noch mehr Geld sparen 
kann. Daher wäre eine ansprechende, robuste und praktikable Lösung 
äußerst hilfreich. Danke nochmal für die Ratschläge und Informationen.


[1] eCard: https://de.wikipedia.org/wiki/ETicket_Deutschland
[2] Jelbi: https://www.jelbi.de/

von Rudi G. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Aber wie bei allem sharing, ob Auto oder Tretroller: die Dinger sind in
> kurzer Zeit Müll. Die Benutzer reparieren sie nicht, laden sie nicht
> auf, gehen nicht pfleglich damit um, im Gegenteil: es wird vermüllt oder
> gar zerlegt.

So ist es. Schon bei meiner ersten Arbeitsstelle im zarten Alter von 20 
Jahren ist mir der brutale Umgang mit den beiden auf dem Hof stehenden 
Firmenwägen aufgefallen, die für jedermann nutzbar waren. Da wurde der 
2.te Gang bis 80 ausgedreht und ich konnte als Kommentar hören: Ist doch 
nicht meiner. Innendrin sah es aus wie bei Hempels unterm Bett, weshalb 
der Chef mir jedes Wochenende eines der beiden Autos zur persönlichen 
und unentgeldlichen Nutzung mitgab. Mit der Bitte, gegen notieren der 
Arbeitszeit (+50% Woendzuschlag) bei dem Auto doch etwas nach dem 
Rechten zu sehen. Werde ich nie vergessen.

Das Problem besteht bei jeder Art von Verleih, Vermietung oder Sharing. 
Ich persönlich würde NIE solch ein Teil nutzen. Nach meiner Nutzung haut 
jemand das Teil kaputt oder kotzt in die Karre und ich habe das Theater.

Vor paar Tagen hat bei uns jemand so ein E-Stadtrad in einer 
öffentlichen Tiefgarage abgestellt, weil da die Kette runter ist und der 
Kettenkasten in Fetzen hing. Mittlerweile haben böse Buben das Teil 
ausgebeint, es liegt nur noch der Rahmen da. Räder, Lenker, Sattel sind 
weg, selbst der Motor wurde ausgebaut.

von Nop (Gast)


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Sharing funktioniert nicht, weil zuviele Leute einfach asoziale Schweine 
sind. Das Problem ist als "Tragik der Allmende" seit mindestens 
Jahrhunderten bekannt, und seine Lösung besteht in sozialer Kontrolle.

Deswegen funktionieren Autovermietungen seit Jahrzehnten. Man leiht ein 
Auto, und nach der Rückgabe wird es kontrolliert. Schäden werden 
persönlich bis zur Selbstbeteiligung in Rechnung gestellt, und Vollkasko 
ganz ohne SB ist wenig überraschend sackteuer. Direkt persönliche 
Konsequenzen sind nämlich das Einzige, was asoziale Schweine im Zaum 
hält.

Und deswegen funktionieren Sharing-Angebote ohne so eine rigorose 
Kontrolle nicht, sondern die Gegenstände werden in Rekordzeit 
runtergerockt.

Man kann sicher darüber streiten, wie hoch der Anteil der Asis nun ist - 
aber daran, daß er für solche Ideen zu hoch ist, gibt es seit 
Jahrhunderten keinerlei Zweifel.

von Wertschätzer (Gast)


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Rudi G. schrieb:
> es liegt nur noch der Rahmen da. Räder, Lenker, Sattel sind
> weg, selbst der Motor wurde ausgebaut.

Erinnert mich gerade an Hyänen, die sich über einen Büffel hergemacht 
haben. Nur noch das Gerippe und der Kopf mit den Hörnern ist geblieben.

Nop schrieb:
> Man kann sicher darüber streiten, wie hoch der Anteil der Asis nun ist -
> aber daran, daß er für solche Ideen zu hoch ist, gibt es seit
> Jahrhunderten keinerlei Zweifel.

Genau der Punkt. Nur wenn man das Problem der Geringwertschätzung von 
Allgemeingut in den Griff bekommt, wird das mit Sharing was werden.

von Nop (Gast)


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Wertschätzer schrieb:

> Genau der Punkt. Nur wenn man das Problem der Geringwertschätzung von
> Allgemeingut in den Griff bekommt, wird das mit Sharing was werden.

Wie schon gesagt, Kontrolle hat sich da bewährt. Dann muß man allerdings 
das System von vornherein unter der Annahme aufsetzen, daß die Nutzer 
asozial sind.

Wenn ich mir das OP mit sozial hier und sozial da und gegenderter 
Sprache anschaue, vermute ich einen Sozialromantiker, der diese 
Grundannahme nicht macht und deswegen auf die Nase fallen wird.

Er wird auf dem harten Weg herausfinden, daß ein zu hoher Anteil seiner 
anvisierten Kiez-Klientel unter "sozial" soviel versteht wie "jemand 
anderen für sich arbeiten und bezahlen lassen", wo "sozial" oftmals nur 
Neusprech für einen grundlegend parasitären Lebensentwurf ist.

von Toby P. (Gast)


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Technisch ist alles machbar, technisch ist auch alles manipulierbar. Da 
muss immer mit Schwund gerechnet werden. Die meisten Menschen sind 
anständig, aber die wenigen denen alles egal ist können dein Projekt 
zerstören.

Selber Nutze ich seit langem Sharing Konzepte, von Stattauto Greenweehls 
Car2Go und Drive Now bis Stadtrad Moia und Clevershuttle.

Die Projekte bei denen das Fahrzeug zurück gebracht werden müssen 
dümpeln vor sich hin, die anderen laufen ganz gut. Geld verdient wohl 
keiner.

1500 € unbewacht auf die Strasse zu stellen ist ziemlich gewagt. Du 
brauchst nur ein zwei Kriminelle und alle sind auf dem Weg zu eBay und 
Schrottplatz. Natürlich in Einzelteilen. Da nützt auch die sozialste 
Gegend nichts da die Typen von sonstwo kommen.

Das lässt sich mit Technik nicht verhindern. Stadtrad funzt weil sich 
der Diebstahl nicht lohnt. Für den Aufwand/Risiko gibt es besseres.

von Toby P. (Gast)


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Nop schrieb:
> Wie schon gesagt, Kontrolle hat sich da bewährt. Dann muß man allerdings
> das System von vornherein unter der Annahme aufsetzen, daß die Nutzer
> asozial sind.

Warum funzt dann Share Now? MMn weil die meisten eben nicht asozial 
sind. Hab von denen (d.h von Drive Now bevor die mit Car2Go verschmolzen 
wurden) ein einziges mal eine Anfrage bekommen wg.  einem Schaden. Den 
hatte ich nicht verursacht, das im email angegeben und dann war es Ok. 
Sharing Nutze ich seit mehr als 15 Jahren und es scheint zu 
funktionieren. Hier in Hamburg konkurrieren da aber mit einem gut 
ausgebautem ÖPNV was den Bedarf wohl stark verringert.

Für jede Fahrt zahlst du auch einen Euro um die Haftung auf ca. 200 Euro 
zu begrenzen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Toby P. schrieb:
> Warum funzt dann Share Now? MMn weil die meisten eben nicht asozial
> sind.

Es müssen aber nicht "die meisten" sein. Ein paar reichen um so ein 
Geschäftsmodell zu zerstören.

von Toby P. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Es müssen aber nicht "die meisten" sein. Ein paar reichen um so ein
> Geschäftsmodell zu zerstören.

Eben, bei einem PKW kannst du ausreichend Sicherheit einbauen. Ob das 
aber bei Lastenfahrrädern machbar ist?

von Wühlhase (Gast)


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Nop schrieb:
> Man kann sicher darüber streiten, wie hoch der Anteil der Asis nun ist -
> aber daran, daß er für solche Ideen zu hoch ist, gibt es seit
> Jahrhunderten keinerlei Zweifel.

Ich glaube, das Problem besteht nicht nur im Assianteil in der 
Bevölkerung (das zwar auch, ja, aber eben nicht nur), sondern im ganz 
Grundsätzlichen.

Bei einer Gruppe von ab 10-15 Leuten wirst du davon ausgehen können, daß 
Allgemeingut mißhandelt wird. Laß es eine Firma sein, die ihren MA Autos 
zur freien Verwendung zur Verfügung stellt.
Die Autos werden innerhalb kürzester Zeit runtergerockt.

Jetzt gib jedem dieser 10-15 Leute ein Auto zu deren persönlicher 
Verwendung. Sie müssen nichtmal Eigentümer sein, Besitz reicht schon 
aus. Und du wirst staunen wie oft auf einmal Papier mit rausgebracht 
wird (sofern es nicht vorher sowieso schon aus dem Fenster flog), die 
Sprit- und Wartungskosten pro km werden drastisch sinken, wenn nicht das 
ein oder andere Auto gelegentlich sogar gewaschen wird.

Das ist auch so eine Ecke, warum Sozialismus nie funktioniert und stets 
zuverlässig in Dreck, Chaos, Leid und Elend endet.

von Das genügt langsam (Gast)


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Wühlhase schrieb:

> Das ist auch so eine Ecke, warum Sozialismus nie funktioniert und stets
> zuverlässig in Dreck, Chaos, Leid und Elend endet.

Was sind denn das für bahnbrechende Erkenntnisse? Im Sozialismus wurde 
das Volkeigentum pfleglich behandelt, eben weil es allen gehörte.

So, wie es heute z.B. auf Spielplätzen aussieht und wie mit deren 
Ausstattung umgegangen wird, war das damals undenkbar. Da hätte es von 
beliebigen Passanten für Vandalen auf die Fresse gegeben.

Du bist sicher jung genug, um Dein "Wissen" aus den diversen 
Propagandasendungen des so. "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" bezogen 
zu haben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Das genügt langsam schrieb:
> Was sind denn das für bahnbrechende Erkenntnisse? Im Sozialismus wurde
> das Volkeigentum pfleglich behandelt, eben weil es allen gehörte.

Sozialismus hin- oder her. Gehört es allen, gehört es niemandem. Und 
jedem, nicht ideologisch verklärten, mit Lebenserfahrung ist klar dass 
solche Dinge dann nicht pfleglich behandelt werden.

von Nop (Gast)


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Das genügt langsam schrieb:

> Was sind denn das für bahnbrechende Erkenntnisse? Im Sozialismus wurde
> das Volkeigentum pfleglich behandelt, eben weil es allen gehörte.

Es wurde v.a. so behandelt, weil die VoPo mit Randalierern keine lange 
Geduld gehabt hätte, genau wie mit Drückebergern. Das Element der 
rigorosen sozialen Kontrolle hat man in allen kommunistischen Ländern 
gehabt (in China mit dem Scoring-System ganz aktuell), deswegen war's ja 
totalitär. Dummerweise waren die Leute damit dann aber auch nicht 
zufrieden.

von Erich (Gast)


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Zurück zum Thema:

Das Lastenrad braucht einen fixen, verschlossenen Standort (Garage).
Die Garage idealerweise ist bei (in der Nähe) eines Vereinsmitglieds. 
Die Garage ist angemietet auf Vereinskosten.
Nur Mitglieder (Verein), die das mit finanziert haben, können das Rad 
ausleihen.
Sie melden sich vorher an und "buchen" eine Ausleihzeit.
Das Ausleihen kostet etwas (oder wird von einem Jahresaccout abgezogen).
"Unterverleihen" ist verboten und führt zum Vereinsausschluss.
Nur Mitglieder des Vereins haben einen Garagenschlüssel.
Beim Ausleihen (abholen an der Garage) schreibt man eine Bewertung, in 
welchem Zustand man das Lastenrad vorgefunden (übernommen) hat.
Beim Zurückbringen schließ man es wieder in die Garage ein.
Erforderlichenfalls schreibt man eine Rückgabe-Bewertung (z.B. "Bremse 
zieht nicht gut").
Bei Beschädigungen ist eine Selbstbeteiligung fällig, z.B. 25% des 
Schadens, max. 500 Euro. Mit Versicherungskonditionen abstimmen.
Jemand (ein oder mehrere Vereinsmitglieder) sehen zusätzlich regelmäßig 
nach dem Zustand des Lastenrads. Luft, Reifen, Bremse, Beleuchtung etc. 
Gegen freie Ausleihstunden oder reduzierten Beitrag.

Erfolgreiche Car-Sharing Systeme arbeiten nach diesem Prinzip.

Gruss

von Rudi G. (Gast)


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Nop schrieb:
> Wertschätzer schrieb:
>
>> Genau der Punkt. Nur wenn man das Problem der Geringwertschätzung von
>> Allgemeingut in den Griff bekommt, wird das mit Sharing was werden.
>
> Wie schon gesagt, Kontrolle hat sich da bewährt.

Die Frage ist dann: Will ich ein System, bei dessen Nutzung ich 
kontrolliert bzw. überwacht werde? Wohl eher nicht. Oder doch?

Eben ein neuer Begriff in den Nachrichten: "Datenraum Mobilität"

Alle Bewegungsdaten, die in den super modernen PKWs (iPhones auf Rädern) 
gesammelt und an die Hersteller übermittelt werden, sollen künftig in 
eine Staats-Cloud übermittelt werden. Na denn ...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Erich schrieb:
> Beim Ausleihen (abholen an der Garage) schreibt man eine Bewertung, in
> welchem Zustand man das Lastenrad vorgefunden (übernommen) hat.

Vielleicht könnte man an der Garage eine Art von Dashcam anbringen. Da 
wird das Rad beim Abholen und beim Zurückbringen das Rad kurz abgefilmt 
oder ein paar Fotos gemacht.

Zumindest stehen die Fahrräder so Nachts nicht frei herum. Auf diese Art 
und Weise gibt es schon mal viel weniger Verluste.

von Blechbieger (Gast)


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Erich schrieb:
> Beim Ausleihen (abholen an der Garage) schreibt man eine Bewertung, in
> welchem Zustand man das Lastenrad vorgefunden (übernommen) hat.

Das war eins der nervigen Sachen als ich noch Car-Sharing genutzt habe, 
jedes Mal penibel kontrollieren statt reinsetzen und losfahren. Mehrmals 
habe ich die Servicenummer anrufen müssen und Schäden bei Übernahme zu 
melden um nicht zum Schluss der Depp zu sein der Zahlen muss.

von Cyblord -. (cyblord)


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Erich schrieb:
> Zurück zum Thema:
>
> Das Lastenrad braucht einen fixen, verschlossenen Standort (Garage).
> Die Garage idealerweise ist bei (in der Nähe) eines Vereinsmitglieds.
> Die Garage ist angemietet auf Vereinskosten.
> Nur Mitglieder (Verein), die das mit finanziert haben, können das Rad
> ausleihen.
> Sie melden sich vorher an und "buchen" eine Ausleihzeit.
> Das Ausleihen kostet etwas (oder wird von einem Jahresaccout abgezogen).
> "Unterverleihen" ist verboten und führt zum Vereinsausschluss.
> Nur Mitglieder des Vereins haben einen Garagenschlüssel.
> Beim Ausleihen (abholen an der Garage) schreibt man eine Bewertung, in
> welchem Zustand man das Lastenrad vorgefunden (übernommen) hat.
> Beim Zurückbringen schließ man es wieder in die Garage ein.
> Erforderlichenfalls schreibt man eine Rückgabe-Bewertung (z.B. "Bremse
> zieht nicht gut").
> Bei Beschädigungen ist eine Selbstbeteiligung fällig, z.B. 25% des
> Schadens, max. 500 Euro. Mit Versicherungskonditionen abstimmen.
> Jemand (ein oder mehrere Vereinsmitglieder) sehen zusätzlich regelmäßig
> nach dem Zustand des Lastenrads. Luft, Reifen, Bremse, Beleuchtung etc.
> Gegen freie Ausleihstunden oder reduzierten Beitrag.

Schon nach der Hälfte dieses Textes hätte ich mir selbst ein Fahrrad 
gekauft und auf jegliches Sharing gepfiffen.

> Erfolgreiche Car-Sharing Systeme arbeiten nach diesem Prinzip.

Welche sollen das sein?
Die großen Car-Sharer arbeiten nach dem Prinzip, dass du das Auto 
überall abstellen kannst.
Wenn es nur EINE Garage gibt, wo man das Auto abstellen kann, geht das 
nur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Welche derartig lokalen 
Car-Sharer gibt es?

: Bearbeitet durch User
von Erich (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Welche derartig lokalen Car-Sharer gibt es?

In kleineren Städten.
Beispiel ist eine Stadt mit 40.000 Einwohnern.
Es gibt derzeit 8 Stück Car-Sharing Fahrzeuge, die an festen 
(städtischen) Plätzen stehen.
Man geht hat immer die 200..500m zu dem nächsten Standort.
Nein, man darf sie nicht "überall" abstellen.

Das System funktioniert gut und wird zunehmend angenommen.
Auch kleine Behörden nehmen daran jetzt teil, wo Mitarbeiten 1-2 mal pro 
Woche irgendwo hinfahren müssen.

Die Verwaltung ist ein Verein, wobei die technische Umsetzung und 
Kümmerung der Fahrzeuge ein örtlicher gewerblicher Autovermieter macht.
Dort kann man auch grössere Fahrzeuge und Klein-LKW 7,5 to (für Umzug 
etc.) ausleihen zum Vorteilspreis, wenn man Car-Sharing Mitglied ist.

Gruss

von Erich (Gast)


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Erich schrieb:
> Es gibt derzeit 8 Stück Car-Sharing Fahrzeuge, die an festen
> (städtischen) Plätzen stehen.
> Man geht hat immer die 200..500m zu dem nächsten Standort.

Ergänzung:
Die fixen Stellplätze sind i.d.R. auf städtischen Grund und mit 
Schildern markiert "nur für Car-Sharing" Fahrzeuge.
Alle andere Stellplätze dort in der Innenstadt kosten Parkgebühr.

KORREKTUR: 12 Autos
Die z.Zt. 12 Fahrzeuge stehen an 10 Orten (zwei Orte je 2 Fzg).
Neue Standorte weiter aussen in Wohnbezirken bei Nachfrage.

Die Buchung und Abrechnung geht über Handy.
Mindestzeit 1 Stunde.
Attraktives Preismodell. Nutungszeiten Abends / Nachts günstiger.
Buchungen auch weit vorausplanbar und bis 1 Stunde vor Termin 
stornierbar.

Gruss

von Cyblord -. (cyblord)


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Erich schrieb:
> In kleineren Städten.
> Beispiel ist eine Stadt mit 40.000 Einwohnern.
> Es gibt derzeit 8 Stück Car-Sharing Fahrzeuge, die an festen
> (städtischen) Plätzen stehen.
> Man geht hat immer die 200..500m zu dem nächsten Standort.
> Nein, man darf sie nicht "überall" abstellen.

Nun sehe ich aber echt wenig Anwendungsmöglichkeiten für so ein System. 
Vielleicht funktioniert es deshalb so gut? Weil es kaum einer nutzt, 
oder nur die Stadt selbst?

Denn man muss mindest bis vor die Haustür fahren können, sonst bringt 
ein Auto nur sehr wenig. Weil man immer erst hinkommen und wieder 
wegkommen muss. Also zu Fuss. D.h. kein Gepäck.

von UniVerse (Gast)


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Siehe auch VeloCity Aachen. Funktioniert aber wegen Vandalismus zurzeit 
sehr schlecht

von Cyblord -. (cyblord)


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UniVerse schrieb:
> Siehe auch VeloCity Aachen. Funktioniert aber wegen Vandalismus zurzeit
> sehr schlecht

Genau darum gehts hier ja.

von Erich (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Denn man muss mindest bis vor die Haustür fahren können, sonst bringt
> ein Auto nur sehr wenig.

Du kannst bis vor deine Haustür fahren,
wenn bis zu deiner Haustüre eine Straße führt.
Und wenn deine Haustüre ein breites Scheunentor ist, dann kannst du bis 
ins Wohnzimmer fahren und dort Kreise drehen.
Auf KEINEN Fall mehr als 2m zu Fuß !

Unsereiner wohnt allerdings in verkehrsberuhigtem Areal wo keine Autos 
reinkommen.
Ausser über die TG unter dem Objekt.

Gruss

von Cyblord -. (cyblord)


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Erich schrieb:
> Auf KEINEN Fall mehr als 2m zu Fuß !

Das Argument zieht schlecht, wenn es um Car-Sharing geht. Wollte oder 
könnte man zu Fuß gehen würde sich die ganze Car-Sharing Sache 
erübrigen.

: Bearbeitet durch User
von Das genügt langsam (Gast)


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Erich schrieb:

> Und wenn deine Haustüre ein breites Scheunentor ist, dann kannst du bis
> ins Wohnzimmer fahren und dort Kreise drehen.
> Auf KEINEN Fall mehr als 2m zu Fuß !

Trucker sagen: Nie weiter laufen, als Dein LKW lang ist!

von UniVerse (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Genau darum gehts hier ja.

Ganz einfach: Sieh dir die Probleme mit VeloCity an und behebe die 
Schwachstellen. Nur ist das Rad dann so schwer, dass es Auto heißt

von Cyblord -. (cyblord)


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UniVerse schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Genau darum gehts hier ja.
>
> Ganz einfach: Sieh dir die Probleme mit VeloCity an und behebe die
> Schwachstellen. Nur ist das Rad dann so schwer, dass es Auto heißt

Falsche Adresse. Ich bin da ganz bei dir.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sind denn Johannes Eckert und Erich der gleiche TO, oder beide werkeln 
für das selbe Radsharing Projekt?
Oder hijact hier einer den Thread?

: Bearbeitet durch User
von Johannes Eckert (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Sind denn Johannes Eckert und Erich der gleiche TO, oder beide werkeln
> für das selbe Radsharing Projekt?
> Oder hijact hier einer den Thread?

Johannes Eckert und Erich sind sich nicht bekannt.

von Blechbieger (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Die großen Car-Sharer arbeiten nach dem Prinzip, dass du das Auto
> überall abstellen kannst.
> Wenn es nur EINE Garage gibt, wo man das Auto abstellen kann, geht das
> nur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Welche derartig lokalen
> Car-Sharer gibt es?

Du scheinst nur die neueren Free-Float Anbieter zu kennen aber es gibt 
auch noch die klassischen mit festen Stationen. Die größten wie 
Flinkster, Cambio und Stadtmobil haben jeweils mehrere Tausend Autos mit 
Hunderten Stationen. Die klassischen sind in der Regel günstiger und 
haben eine größere Auswahl an Fahrzeugen.

von Johannes Eckert (Gast)


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Nop schrieb:
> Wenn ich mir das OP mit sozial hier und sozial da und gegenderter
> Sprache anschaue, vermute ich einen Sozialromantiker, der diese
> Grundannahme nicht macht und deswegen auf die Nase fallen wird.
>
> Er wird auf dem harten Weg herausfinden, daß ein zu hoher Anteil seiner
> anvisierten Kiez-Klientel unter "sozial" soviel versteht wie "jemand
> anderen für sich arbeiten und bezahlen lassen", wo "sozial" oftmals nur
> Neusprech für einen grundlegend parasitären Lebensentwurf ist.

Der Sozialromantiker ist sich diesen Fragen durchaus bewusst und sucht 
daher nach Ansätzen, die sowohl technisch als auch sozial eine gute und 
sinnvolle Sicherheitsstufe bieten. Das ist gar nicht so einfach, daher 
freue ich mich über weitere Anregungen und Erfahrungen. Gestern kam eine 
Rückmeldung vom Bundesverband Carsharing und dem Angebot für ein 
Gespräch, eventuell könnte man auch ein Lastenrad-Sharing (Scooter, 
E-Roller, Räder) in bereits vorhandenen Strukturen bei stationärne 
Angeboten mit einpassen.

Erich schrieb:
> Das Lastenrad braucht einen fixen, verschlossenen Standort (Garage).
> Die Garage idealerweise ist bei (in der Nähe) eines Vereinsmitglieds.
> Die Garage ist angemietet auf Vereinskosten.
> Nur Mitglieder (Verein), die das mit finanziert haben, können das Rad
> ausleihen.
> Sie melden sich vorher an und "buchen" eine Ausleihzeit.
> Das Ausleihen kostet etwas (oder wird von einem Jahresaccout abgezogen).
> "Unterverleihen" ist verboten und führt zum Vereinsausschluss.
> Nur Mitglieder des Vereins haben einen Garagenschlüssel.
> Beim Ausleihen (abholen an der Garage) schreibt man eine Bewertung, in
> welchem Zustand man das Lastenrad vorgefunden (übernommen) hat.
> Beim Zurückbringen schließ man es wieder in die Garage ein.
> Erforderlichenfalls schreibt man eine Rückgabe-Bewertung (z.B. "Bremse
> zieht nicht gut").
> Bei Beschädigungen ist eine Selbstbeteiligung fällig, z.B. 25% des
> Schadens, max. 500 Euro. Mit Versicherungskonditionen abstimmen.
> Jemand (ein oder mehrere Vereinsmitglieder) sehen zusätzlich regelmäßig
> nach dem Zustand des Lastenrads. Luft, Reifen, Bremse, Beleuchtung etc.
> Gegen freie Ausleihstunden oder reduzierten Beitrag.
>
> Erfolgreiche Car-Sharing Systeme arbeiten nach diesem Prinzip.
>
> Gruss

Dank für die Überlegungen, in die Richtung habe ich auch schon 
nachgedacht, im wesentlichen könnte das so funktionieren. Da die 
Mitgliedschaft über den eigenen Bekanntenkreis hinausgehen kann, 
empfinde ich einen Schlüssel als problematisch, da man dann so auch das 
Rad ohne Eintrag zu später Stunde einfach "mitnehmen" kann. Daher die 
Überlegung für ein Öffnungsmechanismus mit Indentifizierung wie schon 
oben genannt, z.B. mit dem mechanischen CSS Schlüsselmanager [1] oder 
einer RFID-Karte.

[1] CSS Schlüsselmanager:
https://www.css-online.de/produktseite/mechanische-schl%C3%BCsselmanager

Dieter D. schrieb:
> Vielleicht könnte man an der Garage eine Art von Dashcam anbringen. Da
> wird das Rad beim Abholen und beim Zurückbringen das Rad kurz abgefilmt
> oder ein paar Fotos gemacht.
>
> Zumindest stehen die Fahrräder so Nachts nicht frei herum. Auf diese Art
> und Weise gibt es schon mal viel weniger Verluste.

Da wird dann der Ansatz schon wieder arg technisch, all das muß dann ja 
auch noch gewartet werden, aber der Hinweis für den Aspekt Sicherheit 
ist richtig und wichtig. Es gibt auch Concierge-Konzepte für 
Stadtviertel, bei denen noch weitere Services angeboten werden können, 
wie z.B. Paketannahme. Bin da am überlegen wie das sozial, technisch und 
finanziell technisch abzubilden wäre. Ansätze dafür gibt es z.B. bei der 
Wogeno [1] in München.

[1] Wogeno: 
https://www.vcd.org/themen/multimodalitaet/beispiele/wogeno-muenchen/

Cyblord -. schrieb:
> Welche sollen das sein?
> Die großen Car-Sharer arbeiten nach dem Prinzip, dass du das Auto
> überall abstellen kannst.
> Wenn es nur EINE Garage gibt, wo man das Auto abstellen kann, geht das
> nur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Welche derartig lokalen
> Car-Sharer gibt es?

Da gibte es z.B. StattAuto aus München ein PDF [1] zeigt einige Garagen, 
die sind auch Mitglied im Bundesverband Carsharing.

[1] StattAuto: 
https://www.carsharing.de/sites/default/files/uploads/arbeitsschwerpunkte/pdf/praesentation_olaf_rau_stattautomuenchen.pdf

von Wühlhase (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> [1] CSS Schlüsselmanager:
> https://www.css-online.de/produktseite/mechanische-schl%C3%BCsselmanager

Ha...sowas gibt es ja tatsächlich schon fertig, sieh mal einer an.

Schweiß noch 5mm Stahl außen herum, mit einem ernsthaften Schloß an der 
Vordertür, vielleicht noch um einen Riegel ergänzt.

Oder ihr bringt das Lastenrad in einem ernsthaft abschließbarem 
Unterstand unter, und jedes Vereinsmitglied hat einen Schlüssel dafür.
Das Lastenrad selber schließt ihr im Unterstand mit einem normalen 
Fahrradschloß an.

Dann braucht man insgesamt zwei Schlösser aufzuschließen um an das 
Fahrrad zu gelangen, aber das sollte vertretbar sein.
Und ihr kommt ohne elektronischen Schnickschnack aus.

von Johannes Eckert (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Ha...sowas gibt es ja tatsächlich schon fertig, sieh mal einer an.
>
> Schweiß noch 5mm Stahl außen herum, mit einem ernsthaften Schloß an der
> Vordertür, vielleicht noch um einen Riegel ergänzt.
>
> Oder ihr bringt das Lastenrad in einem ernsthaft abschließbarem
> Unterstand unter, und jedes Vereinsmitglied hat einen Schlüssel dafür.
> Das Lastenrad selber schließt ihr im Unterstand mit einem normalen
> Fahrradschloß an.
>
> Dann braucht man insgesamt zwei Schlösser aufzuschließen um an das
> Fahrrad zu gelangen, aber das sollte vertretbar sein.
> Und ihr kommt ohne elektronischen Schnickschnack aus.

Ja, das könnte gehen. Ich überlege momentan wie so ein Unterstand 
aussehen könnte, der ein Kompromiss zwischen öffentlicher Sichtbarkeit 
und geschützter Raum sein könnte. Bei uns im Viertel ist die FH mit 
einer Bibliothek, dazu habe ich heute das Konzept der "Open Library" [1] 
aus Mainz gelesen. Ein Gedankenstrang ist auch, dass mit RFID-Karten 
auch weitere Angebote möglich wären, wie z.B. eine Paketstation oder 
Mehrweg-Take-Away wie von vytal [2]. Aber bin immer noch am Basteln, 
bevor man überlegt es tatsächlich zu "materialisieren" sollten das alles 
vorab von allen Seiten wohl durchdacht sein, Probleme kommen dann auch 
noch eh ausreichend. Das mit dem mechanischen Schloß funktioniert auch 
bei den Einkaufswägen am Supermarkt. Da bräuchte es aber etwas anderes 
als eine Münze/Plastikchip.

[1] Open Library: https://idw-online.de/de/news731571
[2] vytal: https://www.vytal.org/

von Wühlhase (Gast)


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Johannes Eckert schrieb:
> Bei uns im Viertel ist die FH mit
> einer Bibliothek, dazu habe ich heute das Konzept der "Open Library" [1]
> aus Mainz gelesen. Ein Gedankenstrang ist auch, dass mit RFID-Karten
> auch weitere Angebote möglich wären, wie z.B. eine Paketstation oder
> Mehrweg-Take-Away wie von vytal [2]

Vielleicht stellt ihr noch einen Snackautomaten mit veganen 
Schokoriegeln und Fair-Trade-Kaffee rein und einen Eine-Welt-Laden könnt 
ihr auch noch unterbringen. Ihr könnt daraus ja noch ein integratives 
Jugendprojekt machen, beauftragt doch z.B. einige der Moiraankömmlinge 
damit das Teil zu bewachen und zu warten.
Ich denke, du nimmst dir gerade mehr vor als gut ist.

Ich würde dir raten, es erstmal bei einem Lastenrad zu belassen. Nur 
Lastenrad, mehr nicht. Und macht damit eine vorher festgelegte 
Zeitspanne Probebetrieb, sagen wir mal ein Jahr (damit ihr z.B. auch die 
verschiedene Jahreszeiten durchhabt), und wertet danach eure Erfahrungen 
damit aus.

Das Ding könnt ihr später noch zu Größerem aufblasen und eine 
Vertrauensbibliothek undwasweißichnichtnochalles darin unterbringen.
Aber bis dahin solltest du den Fehler vermeiden, dich mit zu vielen 
Baustellen gleichzeitig zu verzetteln.

von Johannes Eckert (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Vielleicht stellt ihr noch einen Snackautomaten mit veganen
> Schokoriegeln und Fair-Trade-Kaffee rein und einen Eine-Welt-Laden könnt
> ihr auch noch unterbringen. Ihr könnt daraus ja noch ein integratives
> Jugendprojekt machen, beauftragt doch z.B. einige der Moiraankömmlinge
> damit das Teil zu bewachen und zu warten.
> Ich denke, du nimmst dir gerade mehr vor als gut ist.

Dazu mal der Hinweis auf den Artikel [1] von Herr Dr. Growitsch von der 
Fraunhofer Gesellschaft mit dem Titel "Das Quartier - der Schlüssel zur 
Energiewende". Zitat: "Der Schlüssel für eine erfolgreiche CO2-Minderung 
im Quartier liegt neben der Vernetzung der Akteure in der gemeinsamen 
Optimierung der energieverbrauchenden Sektoren Strom, Wärme und 
Mobilität. Hier ermöglicht die Digitalisierung eine intelligente 
Sektorenkopplung sowie eine vorausschauende Steuerung des 
Energieeinsatzes im Quartier. Deshalb ist es hierbei wichtig, konsequent 
lokal und digital zu denken." Erste Ansätze für ein Stadtviertel-Konzept 
gibt es in Thüringen bei "Smood - smart neighborhood" [2] mit 17 
Partnern, bei dem auch energetische Sanierungen mit gedacht werden. Ich 
denke das sind wichtige Hinweise, dass Stadtviertel hier eine wichtige 
Rolle beim Umbau des Energiesystems einnehmen werden. Ich überlege da 
halt, wie sich geteiligte Mobilitätsangebote sinnvoll einfügen könnten.

[1] TGS Background: 
https://background.tagesspiegel.de/energie-klima/das-quartier-der-schluessel-zur-energiewende

[2] smood: https://www.smood-energy.de/

Ab nächsten Jahr kommt die CO2-Abgabe für Gebäude und Mobilität, die 
jährlich steigen wird. Die sich daraus ergebenden Fragen werden nicht 
nur mein Stadtviertel betreffen, sondern viele weitere. Geteilte 
Mobilitätsangebote und eine sinnvolle Infrastruktur mitzudenken halte 
ich da für wichtig. In Mainz hat sich gerade z.B. die Vianova eG [1] 
gegründet, ein Büdnis von 12 Mobilitätsgenossenschaften, die einen 
Ansatz für E-Ladestationen und E-Autos entwickelt haben. Ich denke all 
das sind wichtige Fragen, auch die Überlegung wie alls das 
zusammenpassen könnte. So mit ein bißchen Lastenrad-Verein im Viertel 
zum "Feel-Good" ist imho nicht viel gewonnen.

[1] Vivanova eG: https://www.vianova.coop/

> Ich würde dir raten, es erstmal bei einem Lastenrad zu belassen. Nur
> Lastenrad, mehr nicht. Und macht damit eine vorher festgelegte
> Zeitspanne Probebetrieb, sagen wir mal ein Jahr (damit ihr z.B. auch die
> verschiedene Jahreszeiten durchhabt), und wertet danach eure Erfahrungen
> damit aus.
>
> Das Ding könnt ihr später noch zu Größerem aufblasen und eine
> Vertrauensbibliothek undwasweißichnichtnochalles darin unterbringen.
> Aber bis dahin solltest du den Fehler vermeiden, dich mit zu vielen
> Baustellen gleichzeitig zu verzetteln.

Ich denke momentan in alle Richtung und schaue was es für Möglichkeiten 
gibt. Bei der Bibliothek ging es vor allem darum um die gut erreichbaren 
und mehr oder minder öffentlichen Räume, von denen hier in der Gegend 
nicht besonders viele gibt. Wenn man bestehene Bibliotheks Soft- und 
Hardware mitbenutzen könnte (die haben beispielsweise schon kostenfreie 
RFID-Karten hier für die Ausleihe) wäre das durchaus interessant, auch 
gibt es dort eine Fachgruppe für "Neue Mobilität" [1], die sich auch mit 
diesen Fragen befasst.

[1] FG Neue Mobilität: 
https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/fachbereich-1-architektur-bauingenieurwesen-geomatik/forschungsinstitut-ffin/fachgruppen-des-ffin/fachgruppe-neue-mobilitat/

von zui (Gast)


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von Pandur S. (jetztnicht)


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Ohne Smartphone ist ein seltsamer Ansatz. Ein Smartphone ist heute die 
Identitaet. Ohne laeuft nichts. Resp fast nichts.
Ja, man kann sich dagegen sperren. Das Benutzererlebnis sollte dann aber 
aehnlich gut sein, und nicht wie aus dem letzten Jahrtausen, bei den 
Hoehlenbewohnern. Denn sonst ueberlegen sich die Benuzter, welche ein 
smartphone haben, weshalb sie's komplizierter haben wollen.

von Johannes Eckert (Gast)


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zui schrieb:
> https://ulm.dev/projects/openbike/

Herzlichen Dank, dort habe ich bereits schon einmal vorbeigeschaut, das 
Projekt ist vor allem als free-floating Ansatz gedacht, aber durchaus 
interessant.

Pandur S. schrieb:
> Ohne Smartphone ist ein seltsamer Ansatz. Ein Smartphone ist heute die
> Identitaet. Ohne laeuft nichts. Resp fast nichts.
> Ja, man kann sich dagegen sperren. Das Benutzererlebnis sollte dann aber
> aehnlich gut sein, und nicht wie aus dem letzten Jahrtausen, bei den
> Hoehlenbewohnern. Denn sonst ueberlegen sich die Benuzter, welche ein
> smartphone haben, weshalb sie's komplizierter haben wollen.

Es geht auch darum zu überlegen, wie so etwas mit geringen finanziellen 
Mitteln umzusetzen wäre. Heute hatte ich ein Gespräch mit dem 
Car-Sharing Anbieter Cambio, die mittlerweile eine eigene 
Software-Abteilung eingerichtet haben, um ihre Angebote mit Apps 
programmieren. Das wird dann schnell arg teuer. Letztlich braucht es nur 
ein System zur sicheren Identifikation und einen Mini-Speicher der 
Informationen, da wären schmalere Ansätze wie RFID oder iButton Ansätze 
möglicherweise auch geeignet. Dazu auch mal das folgende Zitat für einen 
rein mechanischen Ansatz.

Wühlhase schrieb:
>> [1] CSS Schlüsselmanager:
>> https://www.css-online.de/produktseite/mechanische-schl%C3%BCsselmanager
>
> Ha...sowas gibt es ja tatsächlich schon fertig, sieh mal einer an.
>
> Schweiß noch 5mm Stahl außen herum, mit einem ernsthaften Schloß an der
> Vordertür, vielleicht noch um einen Riegel ergänzt.

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