Forum: Offtopic Warn-App - wozu?


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von Bernd K. (prof7bit)


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Wozu braucht man eigentlich eine Warn-App? Ich dachte im 
Mobilfunkstandard ist schon seit jeher für exakt genau diesen 
Anwendungszweck (Alarmierung) ein Broadcast vorgesehen mit dem 
Nachrichten an alle Telefone gesendet werden können, sogar an solche 
ohne "smart"? Sowas hab ich dunkel in Erinnerung, was ist damit? War das 
zu unkompliziert um in dieser glorreichen Republik der unendlichen 
Komplikationen in Frage zu kommen?

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Beitrag #6399820 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schlaumaier (Gast)


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Warn-Apps nerven nur.

Die Wetterwarnungen meiner Schwester sind lächerlich. Bei 5 BF bekommt 
die schon eine. Das ist nix anderes wie ein etwas besseres laues 
Lüftchen.

Wie sind halt zu ein Land der Schisser geworden.

Ich brauch so ein Mist nicht. Wenn es wirklich erst wird kann ich eh nix 
machen. Und die Alarmsignale der Sirenen kennt heute eh keiner mehr.

Die könnten "Fliegeralarm" heulen und die Leute rufen das Ordnungsamt an 
wegen der Lärmbelästigung ;)

von Nachdenklicher und Freigeist (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Warn-Apps nerven nur.
>
> Die Wetterwarnungen meiner Schwester sind lächerlich. Bei 5 BF bekommt
> die schon eine. Das ist nix anderes wie ein etwas besseres laues
> Lüftchen.
>
> Wie sind halt zu ein Land der Schisser geworden.
>
> Ich brauch so ein Mist nicht. Wenn es wirklich erst wird kann ich eh nix
> machen. Und die Alarmsignale der Sirenen kennt heute eh keiner mehr.
>
> Die könnten "Fliegeralarm" heulen und die Leute rufen das Ordnungsamt an
> wegen der Lärmbelästigung ;)

Wie wahr! DE hat sich abgeschafft.

Ich sehe das christlich; Jesus schmiss diese .... Aus dem Tempel!

Und er hat es richtig gemacht.

von MeierKurt (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Warn-Apps nerven nur.

> Die Wetterwarnungen meiner Schwester sind lächerlich. Bei 5 BF bekommt
> die schon eine. Das ist nix anderes wie ein etwas besseres laues
> Lüftchen.

Deine Schwester hat Wetter- bzw. Windwarnungen? Da isses wieder: 
Verwandtschaft kann man sich halt nicht aussuchen.

> Ich brauch so ein Mist nicht. Wenn es wirklich erst wird kann ich eh nix
> machen. Und die Alarmsignale der Sirenen kennt heute eh keiner mehr.
>
Du sollst ja auch vorher etwas machen.
Unwetterwarnungen bspw. sind schon (so sie denn wirklich relevant und 
zutreffend sind) nützlich - man denkt noch mal kurz nach, was man alles 
besser wegräumt bevor es wegfliegt oder einen Hagelschaden erleidet und 
checkt nochmal durch, ob wirklich alle Fenster zu sind, bevor man das 
Haus verlässt.  Und natürlich beeinflussen solche Warnungen auch 
bisschen die Freizeitplanung. Und die dienstliche Planung derer die 
draussen an der frischen Luft arbeiten sowieso.

von A. K. (prx)


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Bernd K. schrieb:
> Ich dachte im
> Mobilfunkstandard ist schon seit jeher für exakt genau diesen
> Anwendungszweck (Alarmierung) ein Broadcast vorgesehen mit dem
> Nachrichten an alle Telefone gesendet werden können

Ich kenne das nur von Swisscom, die warnen damit vor der Region in die 
man gerade gekommen ist.

von Εrnst B. (ernst)


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Bernd K. schrieb:
> Ich dachte im
> Mobilfunkstandard ist schon seit jeher für exakt genau diesen
> Anwendungszweck (Alarmierung) ein Broadcast vorgesehen

Offizielle Begründung vom Präsident des Bundesamts für 
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, "Christoph Unger":

"Über den Cell-Broadcast lassen sich sonst die Telefone orten". und 
"Mobilfunk ist unzuverlässig"

Deswegen die Warn-App, mit 1:1 Verbindungen über Internet-über-Mobilfunk 
zu jedem Telefon statt Broadcast. Da ist das natürlich alles viel 
besser.

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/warntag-zum-zivil-und-katastrophenschutz-wir-haben-eine-sehr-unvorbereitete-bevoelkerung-a-1def33a4-a1aa-467e-ac24-7aa56715530d

von Cyblord -. (cyblord)


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Das Argument mit den nicht ausreichenden Mobilfunknetzen ist natürlich 
auch nur halb ausgegoren, denn zumindest für Notrufe gibt es 
Priorisierungen. 112 anrufe kommen auch an Sylvester durch obwohl man 
die Mama nicht mehr anrufen kann.
Das sollte auch für eine Alarmierung möglich sein. Allerdings dann nicht 
mehr, wenn das Netz so überlastet ist, dass man sich nicht mal mehr 
einloggen kann.

von Rick M. (rick-nrw)


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Die Nina Warn-App war wohl mit der zeitgleichen bundesweiten Warnung 
überfordert.
Regionale Meldungen kommen aber bei mir an, also: Brand in xxx, Bitte 
schließen Sie alle Fenster oder ähnliches.
Das scheint die App zu schaffen.

Welches Ereignis benötigt eine sofortige Warnung bundesweit?

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Cell Broadcast ist write-only vom Provider. Da brauchst Du nichts zu 
priorisieren.

Aber ausser für O2 Genion wurde das doch in DE nie verwendet?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cyblord -. schrieb:
> Das Argument mit den nicht ausreichenden Mobilfunknetzen ist natürlich
> auch nur halb ausgegoren,

Solche Warnung betreffen eigentlich fast immer größere Bereiche. 
Übrigens wäre das kein Problem allen Mobiltelefonen eine Warn SMS zu 
senden, die alle mit einer Basisstation verbunden sind. Überlastete Netz 
wäre auch kein Problem, denn auch wenn es nicht alle bekommen, sind so 
viele Personen rundherum, dass diese es sich gegenseitig weitergeben 
werden.

von Dirk B. (dirkb2)


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Rick M. schrieb:
> Die Nina Warn-App war wohl mit der zeitgleichen bundesweiten Warnung
> überfordert.

Gefühlt kam das überall 31 Minuten gleichzeitig zu spät an.

von Armin X. (werweiswas)


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So ein Mist.
Ich hab das verschlafen und nun hat mich niemand davor gewarnt wie 
gefährlich es ist überhaupt mal aufzustehen!

Edit: Heute morgen Im Radio haben die darüber gequacksalbert wie wichtig 
das ganze Theater ist und man auch vor Stromausfall gewarnt werden 
könnte...

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Armin X. schrieb:
> Stromausfall gewarnt werden
> könnte...

Wird man dann gewarnt, wenn der Strom ausgefallen ist? Das bekommt man 
doch auch so mit.

von Michael B. (alter_mann)


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Armin X. schrieb:
> Heute morgen Im Radio haben die darüber gequacksalbert wie wichtig
> das ganze Theater ist und man auch vor Stromausfall gewarnt werden
> könnte...
Ja, mit den el. betriebenen Sirenen - wenn die nicht mehr gehen, haben 
sie keinen Strom mehr.
Dieses journalistische Juwel kam auf etlichen Sendern, war wohl 
kostenlos zu haben die Nachricht?=

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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In Neuseeland funktioniert so etwas ganz ohne App einfach über eine 
Message. Ein Fenster, wie die Information nach einem USSD-Code (*100# 
für Guthabenanzeige) poppt da auf. Ausländer in der Funkzelle bekommen 
diese Nachrichten auch. Es gibt mehrere Blogger, die hatten zum Beispiel 
die Tsunami-Test-Warnung auf ihrem Smartphone und Mobilphone.

von René H. (mumpel)


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Cell-Broadcast ist doch längst tot.

von René H. (mumpel)


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Rick M. schrieb:
> Die Nina Warn-App war wohl mit der zeitgleichen bundesweiten Warnung
> überfordert.

Nicht nur NINA. Auch die anderen Apps. Die Meldung vom Landratsamt kam 
bei mir 11:11 Uhr, die Meldung vom BBK erst um 11:34 Uhr.

von A. K. (prx)


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Dieter D. schrieb:
> In Neuseeland funktioniert so etwas ganz ohne App einfach über eine
> Message.

Dort kocht man auch nur mit Wasser. Und reisst die halbe Bevölkerung aus 
dem Schlaf.

https://www.derstandard.at/story/2000065339215/fehler-bei-test-von-notfallalarm-reisst-neuseeland-aus-dem-schlaf

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Bundesweite gleichzeitige Warnung, wenn mehrere Behörden den Knopf 
drücken, da ist das System überlastet.

Wie sollte die Bevölkerung gewarnt werden?

Mit Handy bzw Smartphone läuft derzeit jeder rum.

Die gute alte SMS - da schickt man allen in dem betroffenen Gebiet eine 
Warn-SMS! Klasse - Datenschutz sagt da wohl Nein!

Sirenen gibt es nicht überall, sind zu laut oder zu leise, keiner weiß 
mit den vielen unterschiedlichen Signalen (3 Stück) nichts anzufangen.

Das wird schwierig!

von Nick M. (muellernick)


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Michael B. schrieb:
> Ja, mit den el. betriebenen Sirenen - wenn die nicht mehr gehen, haben
> sie keinen Strom mehr.

Quatsch! Das Netz ist der Speicher, da braucht es nichtmal Kobolde.

von Εrnst B. (ernst)


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Rick M. schrieb:
> Die gute alte SMS - da schickt man allen in dem betroffenen Gebiet eine
> Warn-SMS! Klasse - Datenschutz sagt da wohl Nein!

Deswegen Cell-Broadcast. Das ist wie SMS, nur ohne dass man die 
Empfänger kennen oder orten muss. Wer in der Mobilfunkzelle ist, kriegt 
die Meldung, wer nicht, eben nicht.
Weil es eine 1-zu-N Aussendung ist, wird die Basisstation auch nicht wie 
an Silvester mit x-tausend "Happy New Year 🍾 🥂 🎆" überfordert.

Und: es braucht nur GSM.
Die Warn-App braucht neben Mobilfunk auch noch eine Daten-Verbindung, 
ggfs. Guthaben auf der Prepaid-Karte, und erreichbare wie 
funktionierende Google/Apple-Cloud-Messaging Infrastruktur, also 
schlimmstenfalls auch noch Datentransfer in die USA und zurück.
Welches System wird wohl eher ausfallen?

Laut unseren staatlichen Katastrophenschützern: Cell-Broadcast fällt 
leichter aus, das Internet soll ja schließlich einen Atomkrieg überleben 
können, und das schafft ja nicht mal ein Nokia 3210.

Beitrag #6401149 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #6401157 wurde vom Autor gelöscht.
von René H. (mumpel)


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Εrnst B. schrieb:
> schlimmstenfalls auch noch Datentransfer in die USA und zurück.

Und wenn Trump die Verbindung kappen lässt...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Eine "Warnapp" hat nur dann einen Sinn, wenn man sich ihr nicht 
entziehen kann oder entzogen wird. Also fällt alles was mit 
Datenübertragung zu tun hat schon aus (Smartphones, Internet usw.) Was 
bleibt noch?

Früher haben Kirchenglocken gebimmelt, später kamen Sirenen 
(handbetrieben oder elektrisch) dazu, bzw. lösten diese ab. Klar, mit 
Wollmütze über den Ohren mann man sich dem auch halbwegs entziehen, dann 
geht man im blöden Fall halt drauf.

Also: Ich halte derzeit Sirenen noch immer für die einzig vernünftige 
Warnapp, notfalls von Hand betrieben. Leider wurden die ab Ende der 80er 
Jahre in vielen Gegenen abgebaut, das kann und wird sich noch als 
Nachteil erweisen.
Zimindest ist irgendeine App auf einem Handy im echten Katastrofenfall 
völliger Blödsinn.
Auch eine Rund-SMS muss erstmal aktiv gelesen werden, die poppt auch 
nicht alleine auf.

Dann eher noch Rundfunk/Fernsehen, diese Kisten dudeln in fast allen 
Haushalten und vielen Betrieben eh den ganzen Tag. Im Katastrofenfall 
senden alle die gleiche Nachricht. Nicht die beste Lösung, aber besser 
als abgebaute Sirenen.


Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Eina Warn App hat hier kürzlich vor einem Grossbrand gewarnt. Sirenen 
gibts ja nicht mehr.
Dort stand aber zusätzlich auch, wo es brannte. So konnte ich sehen, ob 
ich WIRKLICH alle Luken dicht machen musste.
Laut Radiomeldung hätte ich so tun sollen.

Der Wind stand günstig

von A. K. (prx)


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Old P. schrieb:
> Eine "Warnapp" hat nur dann einen Sinn, wenn man sich ihr nicht
> entziehen kann oder entzogen wird.

Konsequent in diesem Sinn weiter gedacht hätte eine Warn-App nur Sinn, 
wenn sie per Stromschlag daran erinnert, sie nicht zu ignorieren, und 
sie so auch Taube erreicht. Deshalb ja auch die immer verbreiteteren 
Smartwatches. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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A. K. schrieb:

> Konsequent in diesem Sinn weiter gedacht hätte eine Warn-App nur Sinn,
> wenn sie per Stromschlag daran erinnert, sie nicht zu ignorieren, und
> sie so auch Taube erreicht. Deshalb ja auch die immer verbreiteteren
> Smartwatches. ;-)

Nein, wenn man gewarnt werden muss, kann über ein Medium oder eine 
Signalart, für die der Empfänger jederzeit bereit ist. Eine Smartwatch 
mit leerem Akku nutzt genausowenig wie ein Handy beim Schwimmen.
Wenn schon, dann über die Augen, die Ohren oder meinetwegen Strick am 
Pimm**, zumindest so, das man wirklich gewarnt wird. Diese ganzen 
elektronischen Spielzeuge taugen dafür nicht. Selbst die Pager, die 
Ärzte, Feuerwehr, THW usw. dabei haben, funktionieren nur mit vollem 
Akku und bei Funkempfang.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Nick M. (muellernick)


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Old P. schrieb:
> Eine Smartwatch
> mit leerem Akku nutzt genausowenig wie ein Handy beim Schwimmen.

Darum ist man wieder davon abgekommen Haiwarnungen per SMS auszugeben. 
:-))

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Εrnst B. schrieb:
> Welches System wird wohl eher ausfallen?

es bleiben je nach Schwere der Katastrophe
ja immer noch die Amateurfunker...

Das Letzte Glied der elektronischen Propaganda

von A. K. (prx)


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● Des I. schrieb:
> es bleiben je nach Schwere der Katastrophe
> ja immer noch die Amateurfunker...

Wieviele davon haben Akkubetrieb?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> es bleiben je nach Schwere der Katastrophe
>> ja immer noch die Amateurfunker...
>
> Wieviele davon haben Akkubetrieb?

Nach Beantwortung der Frage "Wieviele davon haben ein Auto mit 
12V-Bleiakku?"
und den üblichen Funkgeräten (fast alle 12V-fähig) im Shack würde ich 
sagen:
die ganz große Mehrheit.

von A. K. (prx)


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Gibts da ausreichend Nachwuchs? Oder läuft die Branche allmählich in 
Gefahr, nicht mehr zwischen Morsen und Tatterich unterscheiden zu 
können?

: Bearbeitet durch User
von Frido H. (hebu)


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Hallo

A. K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:

> Wieviele davon haben Akkubetrieb?

Ich.... null problem damit. HB9...
Gibt sogar Notfunkergruppen und ausweglose Szenarien
werden beübt.

Gruss Frido

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Frido H. schrieb:
> Gibt sogar Notfunkergruppen und ausweglose Szenarien
> werden beübt.

Was gibt es für ausweglose Szenarien denn noch groß zu üben?

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Was gibt es für ausweglose Szenarien denn noch groß zu üben?

Zieh Dir mal wieder das Leben des Brian rein ...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Cyblord -. schrieb:
>
> Was gibt es für ausweglose Szenarien denn noch groß zu üben?

Na z. B. wie man Trolle wie Dich endlich mal los wird. Das ist offenbar 
aussichtslos. ;)

Old-Papa

von Matthias L. (limbachnet)


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Cyblord -. schrieb:
> Was gibt es für ausweglose Szenarien denn noch groß zu üben?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kobayashi-Maru-Test

von Cyblord -. (cyblord)


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Matthias L. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Was gibt es für ausweglose Szenarien denn noch groß zu üben?
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kobayashi-Maru-Test

Guter Einwand.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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A. K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> In Neuseeland funktioniert so etwas ganz ohne App einfach über eine
>> Message.
>
> Dort kocht man auch nur mit Wasser. Und reisst die halbe Bevölkerung aus
> dem Schlaf.
>
> 
https://www.derstandard.at/story/2000065339215/fehler-bei-test-von-notfallalarm-reisst-neuseeland-aus-dem-schlaf

Weil die auch nur mit Wasser kochen, wurde das dort früher getestet. Der 
funktionierende Test war 2019.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> es bleiben je nach Schwere der Katastrophe
>> ja immer noch die Amateurfunker...
>
> Wieviele davon haben Akkubetrieb?

In dieser Disziplin tut man sich doch eben selbst immer gerne
als der Weltretter hervor.
Die einzigen, die noch Nachrichten verbreiten können,
wenn alles andere brach liegt.

kurz: Das war ironisch gemeint.

BTW_
Es gibt seit Generationen kleine Generatoren
für den Betrieb mit Handkurbeln. Oder auch ans Fahrrad angeflanscht

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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● Des I. schrieb:

> BTW_
> Es gibt seit Generationen kleine Generatoren
> für den Betrieb mit Handkurbeln. Oder auch ans Fahrrad angeflanscht

Es geht ja wohl weniger darum, dass der Hinz den Kunz warnt, sondern 
eher darum, dass regionale oder gar überregionale Warungen verbreitet 
werden sollen. Und diese müssen alle Menschen erreichen, nicht nur 
Handynutzer, Funkamateure, Internetjunkis usw. Ein paar Ohren hat der 
Hersteller uns allen mitgegeben, Augens auch. Also sollten diese direkt 
angesprochen werden und nicht über (vielleicht sogar böswillige) 
Zwischenhändler.
Ich persönlich habe mich Anfang der 90er Jahre gegen den Abbau von 
Sirenen in unserem Landkreis ausgesprochen (ja, ich war in der 
Position), wurde aber von den tollen "Aufbauhelfern" aus den alten 
Ländern weitgehend überstimmt.

Old-Papa

von Axel S. (a-za-z0-9)


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A. K. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Eine "Warnapp" hat nur dann einen Sinn, wenn man sich ihr nicht
>> entziehen kann oder entzogen wird.
>
> Konsequent in diesem Sinn weiter gedacht hätte eine Warn-App nur Sinn,
> wenn sie per Stromschlag daran erinnert, sie nicht zu ignorieren, und
> sie so auch Taube erreicht.

Old Papa hat hier durchaus einen Punkt. Bis vor kurzem wußte ich gar 
nicht, daß es diese Warnapp überhaupt gibt. Und mein Smartphone kam zwar 
mit allem möglichen Mist vorinstalliert (u.a. ein "Office" Paket), aber 
die Warnapp war nicht dabei.

Nicht daß ich sie mir jetzt installiert hätte oder jemals diese oder 
eine andere Warnapp installieren wollen würde.

Der AFAIK seit GSM standardisierte Cell-Broadcast würde diese 
Funktionalität ganz ohne irgendeine verk*ckte App leisten. Es fällt mir 
sehr schwer, die absichtliche(!) Nichtnutzung dieses Features durch 
unsere Behörden einzig mit Dummheit zu erklären und keine böse Absicht 
dahinter zu vermuten. Hanlons Razor in allen Ehren. Aber irgendwann ist 
mal Schluß.

Und nein, das gilt nicht Christoph Unger. Der Mann ist einfach nur eine 
Fehlbesetzung an dieser Stelle. Alter weißer Mann im Rentenalter mit 
einer Ausbildung als Jurist(!). Was kann man da schon erwarten.

von Stefan M. (derwisch)


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Bei uns und in umliegenden Orten gibt es noch immer Sirenen.
Jeden zweiten Samstag um 11:00 Uhr gibt es einen Probealarm.
Als der Warntag erwarten ließ, dass auch dann die Sirenen loslegen, 
passierte... garnichts.

von René H. (mumpel)


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A. K. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> es bleiben je nach Schwere der Katastrophe
>> ja immer noch die Amateurfunker...
>
> Wieviele davon haben Akkubetrieb?

Und wer hat schon noch Amateur- oder CB-Funkgeräte?

von Bernd K. (prof7bit)


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Stefan M. schrieb:
> Bei uns und in umliegenden Orten gibt es noch immer Sirenen.
> Jeden zweiten Samstag um 11:00 Uhr gibt es einen Probealarm.
> Als der Warntag erwarten ließ, dass auch dann die Sirenen loslegen,
> passierte... garnichts.

Das Warnsignal wird in dem Fall binnen 14 Tagen per Post zugestellt. 
Müsste inzwischen eingetrudelt sein.

von Percy N. (vox_bovi)


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Axel S. schrieb:
> Und nein, das gilt nicht Christoph Unger. Der Mann ist einfach nur eine
> Fehlbesetzung an dieser Stelle. Alter weißer Mann im Rentenalter mit
> einer Ausbildung als Jurist(!). Was kann man da schon erwarten.
Du meinst also, er hätte seit 2004 nicht mehr altern dürfen? Oder war er 
mit 46 schon zu alt für diesen Job?

Und: Was sollte der Leiter und Verwaltungschef einer Polizeibehörde denn 
Deiner Meinung  nach studiert haben? MaschBau? BWL? Psychokratie?

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es sind dabei klar parallelen zu einer solchen Aussage zu sehen:
https://efarbeitsrecht.net/er-war-jurist-und-auch-sonst-von-maessigem-verstand/

Außerhalb der auswendig gelernten Paragraphen und deren Abfolge sieht es 
zu häufig sehr dünn aus mit dem gesunden Menschenverstand. Das 
korreliert verdächtig mit den fehlenden Sirenen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Percy N. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Und nein, das gilt nicht Christoph Unger. Der Mann ist einfach nur eine
>> Fehlbesetzung an dieser Stelle. Alter weißer Mann im Rentenalter mit
>> einer Ausbildung als Jurist(!). Was kann man da schon erwarten.

> Du meinst also, er hätte seit 2004 nicht mehr altern dürfen? Oder war er
> mit 46 schon zu alt für diesen Job?

Ich kenne ihn nicht persönlich. ich habe nur gelesen, was er im 
Interview gesagt hat, als er die Warnapp als besser (insbesondere 
datenschutzfreundlicher!) als einen Broadcast darstellte. Das war ein 
derartiger FAIL, das kann er gar nicht wieder rausreißen. Mich 
schaudert allein der Gedanke, was der Mann noch alles verbocken könnte 
in dieser Position. Aber halt, dank Fefe wissen wir ja schon mehr: die 
Überlastung des bundesweiten Warnsystems durch "zu viele gleichzeitige 
ausgelöste Warnungen" lag an 30 (in Worten: dreißig) gleichzeitig 
ausgelösen Warnungen. Na prima. Mit solchen Koniferen in wichtigen 
Positionen kann man ja nur zum Prepper werden.

> Und: Was sollte der Leiter und Verwaltungschef einer Polizeibehörde denn
> Deiner Meinung  nach studiert haben? MaschBau? BWL? Psychokratie?

Es wäre mindestens hilfreich, wenn er sich mit dem auskennt, worüber er 
Fragen bei Interviews beantwortet. Im Zweifel sollte er die Interviews 
nicht selber geben, sondern jemanden schicken, der sich auskennt. Oder 
den Rat von Dieter Nuhr befolgen: "wenn man keine Ahnung hat, einfach 
mal die Fresse halten".

von Percy N. (vox_bovi)


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Axel S. schrieb:
> Ich kenne ihn nicht persönlich. ich habe nur gelesen, was er im
> Interview gesagt hat, als er die Warnapp als besser (insbesondere
> datenschutzfreundlicher!) als einen Broadcast darstellte.
Das habe ich anders verstanden:
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/warntag-zum-zivil-und-katastrophenschutz-wir-haben-eine-sehr-unvorbereitete-bevoelkerung-a-1def33a4-a1aa-467e-ac24-7aa56715530d

"Unger*: Ja, die Niederlande zum Beispiel setzen auf dieses 
Cell-Broadcast-System. Cell-Broadcasting wird derzeit aber von keinem 
deutschen Mobilfunkanbieter angeboten und steht daher zu Zwecken der 
Bevölkerungswarnung hierzulande aktuell nicht zur Verfügung. Die 
zuständigen Stellen prüfen, ob und unter welchen Umständen es möglich 
und sinnvoll ist, Cell-Broadcast als zusätzlichen Warnkanal einzuführen. 
Derzeit setzen wir auf die App...

SPIEGEL: ...die aber nur denen nutzt, die sie heruntergeladen haben.

Unger: Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass das ein guter Weg ist. 
Bereits sieben Millionen Nutzerinnen und Nutzer haben unsere App 
heruntergeladen, das Interesse steigt, und der Bundestag hat noch mal 
drei Millionen Euro extra zur Verfügung gestellt, damit wir bis zu 40 
Millionen Bürgerinnen und Bürger erreichen können. Damit ist die App 
durchaus ein Sprachrohr der Bundesregierung. Zusammen mit den anderen 
Medien hätten wir dann eine große Reichweite. Wir arbeiten gerade auch 
daran, unsere App in sieben Sprachen anbieten zu können, damit auch 
Menschen besser gewarnt werden, die nicht gut Deutsch können.

SPIEGEL: Warum haben Sie überhaupt Ihre App eingeführt? Es gibt ja auch 
die von Fraunhofer-Forschern entwickelte KatWarn-App.

Unger: Es war eine parallele Entwicklung, und es gibt bis heute eine 
gewisse Konkurrenzsituation in den Ländern. Doch die Warnung, die wir 
zentral aussenden, wird auch über KatWarn empfangen. Aber am Ende wollen 
wir alle die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und die Menschen 
schützen."

> Das war ein
> derartiger FAIL, das kann er gar nicht wieder rausreißen. Mich schaudert
> allein der Gedanke, was der Mann noch alles verbocken könnte in dieser
> Position.
Nur hat er das nicht gesagt, was Du ihm unterstellst.
Im Übrigen bleibt unklar, was das, wenn er es denn gesagt hätte, 
ausgerechnet mit seinem Alter zu tun haben sollte.
>  Aber halt, dank Fefe wissen wir ja schon mehr: die Überlastung
> des bundesweiten Warnsystems durch "zu viele gleichzeitige ausgelöste
> Warnungen" lag an 30 (in Worten: dreißig) gleichzeitig ausgelösen
> Warnungen.
So, wie ich es verstanden habe, war der Test darauf ausgelegt, eine 
zentrale Warnung zu verbreiten. Tatsächlich sollen 30 Stellen(!) 
Warningen ausgelöst und dadurch das Konzept überlastet haben.
Na prima. Mit solchen Koniferen in wichtigen Positionen kann
> man ja nur zum Prepper werden.
Du musst es ja wissen. Was qualifiziert Dich? Deine Altersgruppe?
Aber Fefe muss es ja wissen ...

Axel S. schrieb:
> Es wäre mindestens hilfreich, wenn er sich mit dem auskennt, worüber er
> Fragen bei Interviews beantwortet. Im Zweifel sollte er die Interviews
> nicht selber geben, sondern jemanden schicken, der sich auskennt.

Das, was ich oben aus dem Spiegel-Interview zitiert habe, scheint mir 
deutlich sinnvoller zu sein aks die Version, die Du hier ohne Beleg 
paraphrasiert hast.

> Oder
> den Rat von Dieter Nuhr befolgen: "wenn man keine Ahnung hat, einfach
> mal die Fresse halten".

Gute Idee, auch wenn Nuhr sich hier recht freizügig bei Wittgenstein 
bedient hat. Aber wer's nicht anders weiß, muss es hat so kolportieren, 
statt einfach zu schweigen.

: Bearbeitet durch User
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