Max A. schrieb:
> Habe für den Modellbau eine Original KeyCam 808#16 V2 (*), die hat mich
> von der Bildqualität umgehauen. Lieferte schon in der Drohne
> atemberaubende Aufnahmen. Habe das Teil dann mal hinten auf dem
> Motorrad-Rücklicht angepappt, Nummernschilder konnte man schon aus
> einiger Entfernung ablesen. Solch eine Bildqualität suche ich nach vorne
> und nach hinten. Wie die Bildqualität dann bei Dunkelheit oder Nacht
> aussieht - keine Ahnung.
> Allerdings haben zwei solche Kameras keinen Wert, denn man muss manuell
> starten und wenn die Karte voll ist, ist Ende.
>
> Ab welchem Euro-Betrag gibt es eigentlich aus China Probleme (Zoll)?
Die meisten Menschen machen sich völlig falsche Vorstellugen davon, was
und wozu solche Videoaufnahmen taugen, insb. wenn es um die Überwachung,
Erkennung und Identifizierung von Personen oder Kennzeichen geht.
Für eine Identifizierung werden >125 ppm Pixel pro Meter empfohlen, WENN
die Person oder Kfz-Kennzeichen mit Normgrösse frontal zum
Kameraaufnahmeradius stehen, für ein "Erkennen" reicht ggf. noch die
doppelte Entfernung, die sich aus Aufnahmemodus und Objektivwinkel für
die 125 ppm ergibt.
Bei einem Aufnahmemodus 1280 x 720 und 90° Erfassungswinkel ist eine
sichere Identifizierung nur bei einem Abstand von rund 2,5 m möglich,
"Erkennen" bis ~5 m.
Nun wollen viele aber z.B. ein 120° Objektiv und schon sind es nur noch
1,2/2,4 m!
Bei einem Aufnahmemodus 1920 x 1080 erhöhen sich die Werte für obige
Beispiele immerhin auf 3,8/7,6 m, bzw. 2,2/4,4 m, wobei das alles
natürlich nur Richtwerte sind.
Nur frisst FullHD natürlich richtig Speicherplatz, wobei das auch
entscheidend von den frames pro Sekunde abhängig ist.
Bei Dämmerung/Dunkelheit geht gerade im Nahbereich die Bildschärfe bei
den Fixfocusobjektiven auch noch massiv zurück.
Wer ein Kennzeichen eines anderen Kfz mit der Dashcam aufnehmen möchte,
muss also schon auf die Fotofunktion zurückgreifen, in einem
Unfallgeschehen quasi unmöglich ist.