Hallo,
Ich würde gerne mehrere Gehäuse in Hexagon-Form (ca. 6cm Kantenlänge) in
beliebigen Konfigurationen miteinander verbinden - in etwa vergleichbar
mit den evtl. bekannten Nanoleaf, nur halt nicht dreieckig.
Nun suche ich hierfür eine Plug-and-Play Steckverbindung, die mir 4
Leitungen von Modul zu Modul bietet, möglichst nicht mehr als einen Euro
pro Stück kostet (da 6 pro Modul gebraucht werden) und mechanisch auch
noch einigermaßen stabil ist.
Ich bin bislang das Portfolio von Reichelt, JST und Molex durchgegangen,
habe aber noch nichts Passendes gefunden.
Am einfachsten wären wohl auf jeder der sechs Seiten eine Buchse und als
Verbindungsstück ein Doppelstecker? Dieser sollte aber möglichst schmal
sein, damit die Module im Idealfall direkt aneinander hängen.
Das einzige, was ich bislang gefunden hab, wären normale 2,54mm
Stiftsockel /-leisten mit sowas hier als Verbinder zwischen den Modulen:
https://de.aliexpress.com/item/32847645375.html - was aber mechanisch
nicht der Knaller ist und 2,5mm Abstand zwischen den Modulen bedeuten
würde.
Hat jemand da eine bessere Idee?
Herzlichen Dank.
Franz schrieb:> Hat jemand da eine bessere Idee?
Du musst die Module doch nicht drehen - hast du schon mal daran gedacht.
an den drei oberen Kanten Buchsen und an den drei unteren Stecker zu
verwenden?
Georg
Franz schrieb:> Ich würde gerne mehrere Gehäuse in Hexagon-Form (ca. 6cm Kantenlänge) in> beliebigen Konfigurationen miteinander verbinden
Wie dick werden denn die Sechsecke ungefähr werden?
Umfassen die beliebigen Konfigurationen auch frei im Raum stehende
Aufbauten? Denn dann brauchst Du vor allem eine stabile und ziemlich
steife mechanische Verbindung; für die Elektrik kannst Du dann einfach
Federkontakte (Pogo-Pins) verwenden.
Oder sollen die zusammengesteckten Gebilde aus Sechsecken ohnehin immer
mit ihrer Unterseite an einer ebenen Fläche (Wand, Tisch) anliegen?
Franz schrieb:> Das einzige, was ich bislang gefunden hab, wären normale 2,54mm> Stiftsockel /-leisten ...> ... was aber mechanisch nicht der Knaller ist
Also mit nur einer solchen 4 poligen Stiftleiste (die ja auch nur ein
sechstel der Kantenlänge ausmacht) kannst Du vom mechanischer Stabilität
wohl nur träumen, aber Du könntest ja problemlos die Anzahl der
Kontaktstifte deutlich (z.B. für jeden elektrischen Kontakt eine eigene
4x2 Siftleiste) erhöhen. Bei Deinem Budget von € 1- pro Steckverbindung
bleibt Dir da ja genug Spielraum.
> und 2,5mm Abstand zwischen den Modulen bedeuten würde.
Wie sehr diese Zwischenräume die Optik stören, kann man nur einschätzen,
wenn man das angedachte Endprodukt kennt; damit die mechanische
Stabilität dadurch nicht zusätzlich leidet, müßte man sie Steckkontakte
möglichst gleichmäßig über die ganze Kantenlänge (und ggf. auch
Modulhöhe) verteilen.
Du könntest aber die Buchsenleisten auch um je 1,25 mm in die Seitenwand
versenken und schon schließen die gesteckten Module nahtlos aneinander
an; außerdem könntest dann für die unbenutzen Steckverbinder an den
Außenwänden Abdeckungen vorsehen, die Plan mit der Seitenwand
abschließen.
Franz schrieb:> Hat jemand da eine bessere Idee?
Also das optimale Plug&Play Erlebnis beim Zusammenfügen der Module
würden wahrscheinlich kleine Neodym-Magnete bieten. Sofern die einzelnen
Module nicht allzu schwer oder allzu dünn sind, sollte das mechanisch
sehr stabil werden. Für die exakte Ausrichtung der Seitenflächen sorgen
eh die Magnete und die schon erwähnten Federstifte stellen wird die
elektrischen Verbindungen zwischen zwei aneinander liegenden
Seitenflächen automatisch her. - Einfacher gehts kaum, man muß keine
Steckverbinder exakt zueinander ausrichen usw.
Viel Dank schon mal für die Antworten.
mIstA schrieb:> Wie dick werden denn die Sechsecke ungefähr werden?> Umfassen die beliebigen Konfigurationen auch frei im Raum stehende> Aufbauten?
Sie sind ca. 2cm hoch. Und ja, sie sollen im Idealfall später an der
Wand befestigt werden.
mIstA schrieb:> Also das optimale Plug&Play Erlebnis beim Zusammenfügen der Module> würden wahrscheinlich kleine Neodym-Magnete bieten. Sofern die einzelnen> Module nicht allzu schwer oder allzu dünn sind, sollte das mechanisch> sehr stabil werden
Das mit den Magneten ist in der Tat auch so eingeplant. Aktuell habe ich
dafür 6x2mm runde Neodym. Allerdings ist das versenkt im Gehäuse (als
durch 2mal ca. 0,4mm Wandstärke) nicht ganz so. stabil, wie ich es mir
gewünscht hätte. Evtl. muss ich da nochmal eine Variante mit
außenliegenden Magneten testen, aber ich wollte eigentlich nicht, dass
sie von Außen sichtbar sind.
Die Pogo-Plugs werde ich mir einmal anschauen, danke für den Tipp.
Hier wäre dann wohl pro Seite eine Buchse und ein Stecker am besten,
damit das ganze in allen Konfigurationen funktioniert?
Dasselbe Prinzip hatte ich auch mit den 2,54mm Pins probiert, aber da
wird es dann sehr frickelig, wenn man wirklich flächig mehrere Module an
mehreren Seiten gleichzeitig zusammenfügen will.
Franz schrieb:> Nun suche ich hierfür eine Plug-and-Play Steckverbindung, die mir 4> Leitungen von Modul zu Modul bietet, möglichst nicht mehr als einen Euro> pro Stück kostet (da 6 pro Modul gebraucht werden) und mechanisch auch> noch einigermaßen stabil ist.
TE 2213611-2 - sollte deine Anforderungen erfüllen, auch preislich.
Franz schrieb:> Richtig gut! Danke. Da organisier ich mir welche von.
dann sag nachher mal Bescheid. Ich wollte die mal bestellen, sehe aber
nicht, wie die in der Vertikalen fixieren.
Vermutlich tun sie das gar nicht, aber dafür kann man ja extern noch
eine Führung vorsehen. Rechts vom Stecker eine Bohrung im Gehäuse, links
davon ein herausstehender Stift, fertig ist die Laube.
Max G. schrieb:> Vermutlich tun sie das gar nicht, aber dafür kann man ja extern noch> eine Führung vorsehen. Rechts vom Stecker eine Bohrung im Gehäuse, links> davon ein herausstehender Stift, fertig ist die Laube.
Ja gut, aber dann wären 2 Buchsen linkes, 2 stifte Rechts nicht nur
billiger und kleiner sondern auch fix und fertig.
A. S. schrieb:> dann sag nachher mal Bescheid. Ich wollte die mal bestellen, sehe aber> nicht, wie die in der Vertikalen fixieren.
Sind inzwischen angekommen. Arg klein die Dinger. Und wirklich schwierig
zu fixieren: oben sind 4 kleine Löcher drauf und unten - auch bei der
4poligen Version - genau 2 kleine Nippel. Da werde ich mit meinem
3D-Drucker jedenfalls an meine Toleranzgrenzen stoßen fürchte ich.
Aber erstaunlich feste Verbindung zwischen zwei Steckern - hätte ich
nicht erwartet.