Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Neues Voltcraft Tisch-Multimeter mit TFT - nur 214 € Taugt es ?


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von Franz M. (herc)


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Hallo in die Runde!

Ich habe eben gesehen, daß man bei Conrad ein autoranging - 
Tisch-Multimeter mit TFT (!) und ohne Drehknopf - nur push-buttons zu 
einem sensationellen Preis kaufen kann:

https://www.conrad.de/de/p/voltcraft-vc-7055bt-tisch-multimeter-digital-datenlogger-cat-i-1000-v-cat-ii-600-v-anzeige-counts-55000-2203066.html

Bei meinem jetzigen Hand-Multimeter (PeakTech 2005) stört mich 1. die 
fehlende autorange-Funktionalität, 2. der große Drehknopf (wie lange 
wird es dauern, bis er defekt ist?) und 3. die Sorge, daß die 9V 
Batterie schneller leer ist als mir lieb ist.

Daher liebäugle ich mit einem halbwegs erschwinglichen Tisch-Multimeter.
Das kann ich einfach laufen lassen, ohne Sorge vor sich entleerenden 
Batterien.

Wie ist eure Erfahrung mit Voltcraft ? Brauchbar für Hobbyisten ?

p.s. ich hoffe, daß mein Post in diesem Subforum ok ist.. Oder wo 
gehören solche Fragen hin ?

: Bearbeitet durch User
von sparfux (Gast)


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Wozu braucht ein Tischmultimeter ein TFT?
Zum Pr0n gucken?

Da bleibe ich doch lieber bei den 7-Segment-LED meines Flukes.
Das hat auch nur Tasten. Und ein Netzteil.
Und sogar ein Dateninterface. Autorange gibt es auch.
Das hat gebraucht nicht mal ein Viertel davon gekostet.

214 Euro ist nur wirklich nicht sensationell...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sensationeller Preis = sensationelle Langlebigkeit.
Ich schau nach 26 Monaten nochmal vorbei...

von Melinda (Gast)


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Franz M. schrieb:
> Ich habe eben gesehen, daß man bei Conrad ein autoranging -
> Tisch-Multimeter mit TFT (!) und ohne Drehknopf - nur push-buttons zu
> einem sensationellen Preis kaufen kann:

Stimmt, ist ein sensationell überteuertes OWON XDM2041.

von Franz M. (herc)


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Melinda schrieb:
> Franz M. schrieb:
>> Ich habe eben gesehen, daß man bei Conrad ein autoranging -
>> Tisch-Multimeter mit TFT (!) und ohne Drehknopf - nur push-buttons zu
>> einem sensationellen Preis kaufen kann:
>
> Stimmt, ist ein sensationell überteuertes OWON XDM2041.

Aha ! besten Dank - das ist sehr hilfreich :)

von Harald W. (wilhelms)


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Melinda schrieb:

> Stimmt, ist ein sensationell überteuertes OWON XDM2041.

Dazu gabs vor kurzen einen Thread hier im Forum. Irritierend war
da der verhältnismäßig grosse Messfehler. Nach Messfehlern habe
ich im Conrad-Datenblatt vergeblich gesucht.

von Franz M. (herc)


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stimmt - zu Owon - Geräten findet man eine ganze Reihe negativer 
Videoberichte (z.B. auf youtube).
Also werde ich in Zukunft sowohl von Owon als auch Voltcraft (!) Abstand 
halten. Nochmal vielen Dank für den Hinweis, daß es sich bei Voltcraft 
um ge-rebrandete Billig-Chinaware handelt.

: Bearbeitet durch User
von Melinda (Gast)


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von ohne Account (Gast)


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Franz M. schrieb:
> Wie ist eure Erfahrung mit Voltcraft ? Brauchbar für Hobbyisten ?
>
> p.s. ich hoffe, daß mein Post in diesem Subforum ok ist.. Oder wo
> gehören solche Fragen hin ?
kauf einfach; als guter Konsument macht man das :-)

von sparfux (Gast)


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Das Voltcraft VC-11 zum Einführungspreis (Filiale) von 4,99 Euro
war ein Schnäppchen.
Und es funktioniert heute noch!
Trotz Drehknopf!

Nur die Batterien musste ich bis jetzt einmal wechseln.
Na gut, es ist nur mein Dritt- oder Viertmultimeter.

von Udo S. (urschmitt)


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Franz M. schrieb:
> 2. der große Drehknopf (wie lange
> wird es dauern, bis er defekt ist?)

Kommt halt darauf an wie es intern gebaut ist.
Mein Metex habe ich nach 30 Jahren durch ein Fluke ersetzt. Der 
Drehknopf des Metex funktioniert aber immer noch

Franz M. schrieb:
> 3. die Sorge, daß die 9V
> Batterie schneller leer

Die Sorge? Wie lange hält die denn schon? Ist das ein Problem jedes Jahr 
ein 9V Block auszutauschen?
Dann trinkst du halt alle 4 Jahre mal ein Bier oder Longdrink weniger 
und hast das dicke wieder raus.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Franz M. schrieb:
> Nochmal vielen Dank für den Hinweis, daß es sich bei Voltcraft
> um ge-rebrandete Billig-Chinaware handelt.

Das ist doch so seit Conrad die Marke Voltcraft vor 38 Jahren aus der 
Taufe gehoben hat. Ok, damals noch Zeug aus Japan, Korea usw. Immer 
daher wo es gerade am billigsten ist.

Mittlerweile haben einige große Händler das XDM2041 im Angebot. Entweder 
als Owon oder unter eigener Marke. Owon muss die Geräte fast verschenken 
damit Firmen wie Arrow oder Farnell (unter Eigenmarke) sich trauen es zu 
vertreiben.

Ein Händler in den Niederlande haut das Ding für 179 Euro (incl. Steuer 
und Versand) raus. Das sind dann Preise wie für Uni-T oder Vichy 
Tischmultimeter. Nur dass das XDM2041 auf dem Papier bessere Daten hat.

von Crazy H. (crazy_h)


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Ich hätte mich jetzt ohne die Warnungen spontan ist das mit 200000 
Counts verliebt. Ist das auch so schlecht?


Melinda schrieb:
> ........

Mein Name ist Melinda ..... Melinda Winifred Waine Tentrees

SCNR .... aber das erinnert mich an einen Film :-)

von Ralph B. (rberres)


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was mich stört ist die Tatsache das es Wechselspannungen nur bis 1KHz 
spezifiziert ist. Ehrlichgesagt würde ich , wenn solche Beträge im Raum 
stehen, mich nach einen gebrauchten HP34401 oder Kethley2000 umsehen.

Wobei ich dem HP34401 den Vorzug geben würde. ( Ich habe beide schon im 
Einsatz gewesen ).

Auch bin ich mir nicht sicher ob wirklich alle Mesbereiche gegen 
Überspannung am Eingang abgesichert ist.

Ralph Berres

von René F. (therfd)


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Ralph B. schrieb:
> Wobei ich dem HP34401 den Vorzug geben würde. ( Ich habe beide schon im
> Einsatz gewesen ).

Würde ich auch, das Display vom Keithley 2000 finde ich grauenvoll, von 
den technischen Daten geben die beiden Geräte sich nicht viel, das 
Keithley wirkt ziemlich altbacken. Ich habe auch schlechte Erfahrungen 
mit dem Keithley machen müssen, hatten das Gerät in einem Produkt 
verbaut und öfters ist es vorgekommen, dass sich das Gestänge für den 
Netzschalter beim Transport gelöst hat und im Gerät umherflog.

von winwin (Gast)


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Crazy H. schrieb:
> Ich hätte mich jetzt ohne die Warnungen spontan ist das mit 200000
> Counts verliebt. Ist das auch so schlecht?

Es eigentlich immer das Gleiche hier. In meinen Augen alles hohles 
gequatsche!
Die verkaufen in jedem Jahr vermutlich 10000de Voltcraft Geräte die 
sicher auch alle irgendwie im Einsatz sind und nicht nur zu Deko-Zwecken 
herumstehen.
Und zwar teilweise auch bei kostenbewussten Profis. Also im 
Hochschulumfeld oder öffentlichen Dienst eher nicht...
Und dann geht hier die Diskutiererei los:
Irgendwer besitzt ein Multimeter welches TRMS bis 10kHz beherrscht, dann 
muß natürlich auch jeeeedes andere als "gut" zu befindendes Multimeter 
dies ebenfalls können.
Der Andere besitzt ne olle Kiste mit grüner Siebensegmentanzeige, für 
den sind nuuuur Geräte mit grüner Siebensegmentanzeige gut. Alles andere 
unbrauchbar...

Mancher kann seine drei Blink-LEDs nur zum blinken bringen wenn 
Meßequipment von Rohde&Schwarz zur Verfügung steht, der Andere 
dröselt(e) einen Z80-Rechner nur mit Analog-Multimeter zusammen.

Ralph B. schrieb:
> Ehrlichgesagt würde ich , wenn solche Beträge im Raum
> stehen, mich nach einen gebrauchten HP34401 oder Kethley2000 umsehen.

Sicher, wenn das Ding beim Arbeitgeber rausfliegt oder sonst irgendwie 
die Herkunft nachvollziehbar ist, ist das zweifellos eine gute Idee!

Viele werden eine solche Möglichkeit allerdings nicht haben.

Dann würde ich in jedem Fall eher ein preiswertes Gerät das meine 
Anforderungen erfüllt, bei einem Händler mit Garantie und 
Rücksendemöglichkeit kaufen, als anderswo für den halben Preis 
"Dachbodenfund, Privatverkauf ohne Gewährleistung u. Rücknahme" einen 
potentiellen Haufen Müll zu ersteigern.

von Ralph B. (rberres)


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winwin schrieb:
> Sicher, wenn das Ding beim Arbeitgeber rausfliegt oder sonst irgendwie
> die Herkunft nachvollziehbar ist, ist das zweifellos eine gute Idee!
>
> Viele werden eine solche Möglichkeit allerdings nicht haben.

Diese Möglichkeiten hatte ich in den seltesten Fällen.

Ich habe viele Geräte in Ebay ersteigert , auf Flohmärkte gekauft, und 
nur die wenigsten Geräte aus nachweislich verlässlichen Quellen. Die 
waren in der Regel auch mit Abstand die teuersten.

Zugegeben auch ich habe schon mal Pech gehabt und musste Lehrgeld 
bezahlen, in dem ich erst mal viel Zeit mit Restaurierung verbracht 
habe. Das sind aber eher Ausnahmen.

winwin schrieb:
> Dann würde ich in jedem Fall eher ein preiswertes Gerät das meine
> Anforderungen erfüllt,

Gerade ein Neuling tut sich schwer, die wirklichen Anforderungen zu 
definieren.

Oft stellt sich erst nach dem Kauf heraus, welche Anforderungen ein 
erworbenes Gerät nicht erfüllt. Dann ist es womöglich zu spät.

winwin schrieb:
> "Dachbodenfund,

würde ich auch nicht kaufen, auch nicht " stammt von meinen verstorbenen 
Opa " oder ähnliche Sprüche.

Aber wenn z.B. eine Person hier aus dem Forum, welcher sich schon öfters 
nachweislich als Kompetent hervorgetan hat, so ein Gerät verkaufen 
würde, dann hätte ich schon das Vertrauen es auch zu kaufen.
Nur zu Verschenken hat auch hier in den seltesten Fällen jemand.

Zu Verschenken haben aber auch die Herstellerfirmen nichts.

Wer billig kauft, kauft oft zweimal, und Qualität kostet halt Geld.

Ralph Berres

von Harald W. (wilhelms)


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Franz M. schrieb:

> Also werde ich in Zukunft sowohl von Owon als auch Voltcraft (!) Abstand
> halten.

Das Problem bei Voltcraft ist, das unter diesem Namen Geräte von den
unterschiedlichsten Herstellern verkauft werden, Gute und weniger gute,
Aber das ist bei anderen Namen wie Grundig oder Telefunken auch nicht
anders.

von Franz M. (herc)


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Harald W. schrieb:
> Franz M. schrieb:
>
>> Also werde ich in Zukunft sowohl von Owon als auch Voltcraft (!) Abstand
>> halten.
>
> Das Problem bei Voltcraft ist, das unter diesem Namen Geräte von den
> unterschiedlichsten Herstellern verkauft werden, Gute und weniger gute,
> Aber das ist bei anderen Namen wie Grundig oder Telefunken auch nicht
> anders.

ok, vielen Dank. Dann bleibt nur, Testberichte abzuwarten.
Bis dahin bleibe ich dann wohl doch erstmal beim PeakTech. Wenn ich 
schon reichlich Geld auf den Tisch lege, muß der Qualitäts-, Feature- 
und Genauigkeits-Abstand zu meinem jetzigen PeakTech 2005 erheblich 
sein. Daß scheint mit dem Owon Tischmultimeter nicht der Fall zu sein.

von ohne Account (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Ehrlichgesagt würde ich , wenn solche Beträge im Raum
> stehen, mich nach einen gebrauchten HP34401 oder Kethley2000
LOL, das HP34401a kannst Du gebraucht für > 450 Euro inklusive Versand 
aus dem Ausland in der Bucht bekommen und Kethley wird wohl genauso 
teuer werden ?!
Hallo aufwachen bitte - das Voltkraft Teil aus China kostet gerade mal 
215 Euro und so schlecht ist made in China nun auch nicht.
Wenn's jetzt nicht gerade gewerbliche Nutzung ist, reicht das doch!
Man muß ja nicht seine Rolex aka HP oder Keythley zum Maßstab für alles 
erklären ):

von Checker_03 (Gast)


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Franz M. schrieb:
> Ich habe eben gesehen, daß man bei Conrad ein autoranging -
> Tisch-Multimeter mit TFT (!) und ohne Drehknopf - nur push-buttons zu
> einem sensationellen Preis kaufen kann:

Die Sensation ist wohl die RS232 Schnittstelle!
Ich dachte wir sind im Jahr 2020.

Voltcraft ist Bastlerware, das Image werden die nie los werden.
Conrad ist nur noch ein völlig Überteuerter Laden, wer kauft dort noch 
was?

von No Y. (noy)


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Mein Fluke 8840A inkl. GPIB/AC Option hat mich im Jahr 2017 (zuletzt 
kalibriert 2015) genau 200€ gekostet...

Nur der IAC Bereich liegt mittlerweile leider etwas nebendran.. Der Rest 
passt noch genau zu meinem DMM Check Plus.

von Dirk Bach (Gast)


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Franz M. schrieb:
> Nochmal vielen Dank für den Hinweis, daß es sich bei Voltcraft
> um ge-rebrandete Billig-Chinaware handelt.

Na das ist doch aber allgemein bekannt.
Aber das muss nicht immer schlecht sein. Ich benutze seit Jahrzehnten 
ein Voltcraft GS 6520.

von Klaus W. (Gast)


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winwin schrieb:
> Dann würde ich in jedem Fall eher ein preiswertes Gerät das meine
> Anforderungen erfüllt, bei einem Händler mit Garantie und
> Rücksendemöglichkeit kaufen, als anderswo für den halben Preis
> "Dachbodenfund, Privatverkauf ohne Gewährleistung u. Rücknahme" einen
> potentiellen Haufen Müll zu ersteigern.

Die Wahrscheinlichkeit, etwas Wertiges zu bekommen, ist bei dem "Haufen 
Müll" bedeutend höher als bei Neumüll. Neumüll darf zudem alle 2 Jahre 
auf eigene Kosten ersetzt werden.

von Ralf X. (ralf0815)


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Hannes J. schrieb:
> Ein Händler in den Niederlande haut das Ding für 179 Euro (incl. Steuer
> und Versand) raus. Das sind dann Preise wie für Uni-T oder Vichy
> Tischmultimeter. Nur dass das XDM2041 auf dem Papier bessere Daten hat.

Bei messgeraete-chemnitz.de ist das Teil sogar für nur 165,41€ incl. 
Versand zu bekommen und das ohne Lieferzeit.
Conrad bedingt sich 4 Wochen zum umlabeln aus.. :-)

Beitrag #6403069 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ohne Account (Gast)


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klugscheisser schrieb im Beitrag #6403069:
> Und wie einige andere schon meinten: Nach etwas ueber 2 Jahren
> wird es auseinanderfallen, irgendetwas Funktionsentscheidendes
> abbrechen und Ersatzteile wird man nicht bekommen.
> Und bevor es in sein Labor stellt, muss man es wohl noch
> 2 Wochen auf dem Balkon auslueften lassen.
totaler Unsinn - die Geräte aus China sind gut und erfüllen Ihren Zweck, 
die Qualität ist ebenfalls gut.
Wenn man die gleiche Qualität für 170 Euro verlangt, die es bei 
Keithley2000 für 977 Euro Neupreis oder HP34401a, das es nur noch 
gebraucht oder refurbished für >440 Euro gibt, sorry ... der sollte sich 
fragen, was bei ihm nicht stimmt.
Das Teil reicht aus und wenn's denn wirklich nach 2 Jahren stirbt, kann 
man ja neu kaufen - für Konsumenten reicht das.
Ansonsten kommt es darauf an, was Du damit veranstalten willst ???

No Y. schrieb:
> Mein Fluke 8840A inkl. GPIB/AC Option hat mich im Jahr 2017 (zuletzt
> kalibriert 2015) genau 200€ gekostet...
haha, dann verkaufe es ihm doch für 200€ ... machst Du aber nicht!
Der Markt ist sehr begrenzt und Edelmarken kosten entsprechend oder es 
gibt sie eben nur zu Phantasiepreisen.

sparfux schrieb:
> Das Voltcraft VC-11 zum Einführungspreis (Filiale) von 4,99 Euro
> war ein Schnäppchen.
> Und es funktioniert heute noch!
> Trotz Drehknopf!
genau, das wäre auch meine Empfehlung, 5 bis 10 Euro reicht aus - alles 
andere ist Luxus - Luxus ist nett, braucht man aber prinzipiell nicht.

Checker_03 schrieb:
> Die Sensation ist wohl die RS232 Schnittstelle!
> Ich dachte wir sind im Jahr 2020.
ja und?
Die anderen haben entweder gar keine Schnittstelle oder aber Uralt-Gbip 
und GBIP wird wegen der notwendigen Schnittstellenkarte für PC (und weil 
es ja ISA nicht mehr gibt bei modernen PCs) richtig teuer.
Zusatzkosten, die niemand haben möchte ... außer Labore, Rolex-Liebhaber 
und andere Geld-egal-Käufer.
Übrigens selbst ein normales Hand-Multimeter mit RS232 kostet auch schon 
rund 80 Euro.

von Jörg R. (solar77)


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ohne Account schrieb:
> die Geräte aus China sind gut und erfüllen Ihren Zweck
> die Qualität ist ebenfalls gut.

> Das Teil reicht aus und wenn's denn wirklich nach 2 Jahren stirbt,
> kann man ja neu kaufen - für Konsumenten reicht das.

Erkennst Du den Widerspruch?

Du bist wohl auch jemand der Elektronischrott ohne Sinn und Verstand 
produziert😫👎


> Wenn man die gleiche Qualität für 170 Euro verlangt, die es bei
> Keithley2000 für 977 Euro Neupreis oder HP34401a, das es nur noch
> gebraucht oder refurbished für >440 Euro gibt,

Die Teile funktionieren auch nach 20 Jahren noch. Nach deiner 
merkwürdigen Argumentation sind sie unterm Strich also preiswerter, mal 
ganz abgesehen von den anderen Vorteilen.


> sorry ... der sollte sich fragen, was bei ihm nicht stimmt.

Dann mach das mal.


ohne Account schrieb:
> kauf einfach; als guter Konsument macht man das :-)

Du haust die Kommentare nur so raus...wie ein schlechter 
Stand-up-Comedian.


> totaler Unsinn -

Stimmt, jedenfalls was deinen Kommentar betrifft.

Du bist nicht nur ohne Account, du bist auch ohne Ahnung.


Bevor ich mir das vom TO verlinkte DMM kaufen würde viele meine Wahl auf 
ein neues Brymen 869s. Das ist zwar kein Tischmultimeter, aber egal. 
Oder halt ein gutes gebrauchtes von Keysight bzw. Agilent, Fluke oder 
Keithley.

: Bearbeitet durch User
von René F. (therfd)


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Checker_03 schrieb:
> Die Sensation ist wohl die RS232 Schnittstelle!
> Ich dachte wir sind im Jahr 2020.

Gibt doch nichts besseres, wenn nur geringe Übertragungsraten benötigt 
werden. Lässt sich mit vertretbaren Aufwand durch Mikrocontroller 
ansteuern, viele Rechner haben noch eine, wenn nicht gibt es günstige 
Adapter für USB, lässt sich mit einer Bridge ins Netzwerk hängen, 
funktioniert ohne proprietäre Hardware-Treiber und das allerbeste: 
kostet fast nichts.

Wenn ich bei einem Messgerät die Wahl zwischen USB (nicht VCP), GPIB und 
RS232 habe werde ich mich immer für RS232 entscheiden, nur USB (als VCP) 
oder Ethernet sind für mich geeignete Alternativen. GPIB ist teuer und 
USB nur solange verwendbar bis der Hersteller beschließt den Treiber 
nicht mehr weiterzuentwickeln.

von Mani W. (e-doc)


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Franz M. schrieb:
> Ich habe eben gesehen, daß man bei Conrad ein autoranging -
> Tisch-Multimeter mit TFT (!) und ohne Drehknopf - nur push-buttons zu
> einem sensationellen Preis kaufen kann:

Franz M. schrieb:
> Bei meinem jetzigen Hand-Multimeter (PeakTech 2005) stört mich 1. die
> fehlende autorange-Funktionalität, 2. der große Drehknopf (wie lange
> wird es dauern, bis er defekt ist?) und 3. die Sorge, daß die 9V
> Batterie schneller leer ist als mir lieb ist.

Franz M. schrieb:
> Daher liebäugle ich mit einem halbwegs erschwinglichen Tisch-Multimeter.
> Das kann ich einfach laufen lassen, ohne Sorge vor sich entleerenden
> Batterien.

Naja!

Wenn Du denkst, dass Push-Buttons besser sind als ein Drehknopf mit
Kontakten - viel Spass!

Außerdem kannst Du jedes Handmultimeter mit einem Netzteil ausstatten,
kleiner Eingriff...

Und normalerweise lässt niemand sein Multimeter "einfach laufen",
egal ob Tischmultimeter oder für die Baustelle!

von Jörg R. (solar77)


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Franz M. schrieb:
> Bei meinem jetzigen Hand-Multimeter (PeakTech 2005) stört mich 1. die
> fehlende autorange-Funktionalität, 2. der große Drehknopf (wie lange
> wird es dauern, bis er defekt ist?) und 3. die Sorge, daß die 9V
> Batterie schneller leer ist als mir lieb ist.

Dann kaufe Dir ein Brymen 839. Das wird über 4 AA Batterien versorgt.

https://www.welectron.com/Brymen-BM839-Multimeter

von Ralf X. (ralf0815)


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Mani W. schrieb:
> Wenn Du denkst, dass Push-Buttons besser sind als ein Drehknopf mit
> Kontakten - viel Spass!

Meine mobilen Multimeter von Fluke, Keithley & Co hatten schon vor 30 
Jahren "Push-Buttons" für mehr Funktionen, als der 7 stufige Schalter, 
wobei gerade die ersten beiden Marken mit regelmässig unleserlich 
werdenden Displays glänzten.
Und welche guten Tischgeräte haben heute noch noch etwas anderes, als 
Push-Buttons?

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Ralf X. schrieb:
> Und welche guten Tischgeräte haben heute noch noch etwas anderes, als
> Push-Buttons?

Höchstwahrscheinlich keines, aber auch diese Gummibuttons sind
eine Qualitätsfrage...

von ohne Account (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Erkennst Du den Widerspruch?
>
> Du bist wohl auch jemand der Elektronischrott ohne Sinn und Verstand
> produziert😫👎
LOL, soll der TE jetzt ein defektes Keithley oder HP Gerät kaufen?
Er braucht keine Rolex - aber Du vielleicht :-)

Jörg R. schrieb:
> Die Teile funktionieren auch nach 20 Jahren noch. Nach deiner
> merkwürdigen Argumentation sind sie unterm Strich also preiswerter, mal
> ganz abgesehen von den anderen Vorteilen.
Du bekommst sie aber nicht für 250 Euro - auch nicht gebraucht!
Und auch der andere Poster wird sein Fluke nicht für 200 Euro verkaufen.
Aber Geld spielt für Dich keine Rolle ... schon klar!

Jörg R. schrieb:
> Bevor ich mir das vom TO verlinkte DMM kaufen würde viele meine Wahl auf
> ein neues Brymen 869s. Das ist zwar kein Tischmultimeter, aber egal.
> Oder halt ein gutes gebrauchtes von Keysight bzw. Agilent, Fluke oder
> Keithley.
Das ist Angeber-Gehabe: So argumentiert jeder Rolex-Besitzer ebenfalls.
Für das was er vorhat, reicht das Tischmultimeter und es ist sogar noch 
mit RS232.
Du bist nur sauer, weil es ein solches Tischmodell zum unschlagbaren 
Preis gibt.

Mani W. schrieb:
> Höchstwahrscheinlich keines, aber auch diese Gummibuttons sind
> eine Qualitätsfrage...
Abstriche muß man eben in Kauf nehmen, wenn der Preis weitaus niedriger 
ist als bei vergleichbaren Anbietern anderer Edelmarken!

Fazit:
Ich würde es nicht kaufen, weil mir ein 5-10 Euro Multimeter reicht ... 
ich würde aber auch nicht auf die 'Rolex'-Besitzer hören, die das Gerät 
nur runtermachen wollen wegen Ihrer Snob-Attitüde.
Ein 200 Euro Neupreis-Gerät mit einem 1000 Euro Neupreis-Gerät zu 
vergleichen, ist schon dreist und irgendein vom Dachboden oder vom LKW 
gefallenes Edelgerät zu empfehlen (also schlimmstenfalls Hehlerware) ist 
ebenfalls daneben.

von Franz M. (herc)


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Ich kann beide Seiten verstehen. Oft gilt der Spruch: "Wer billig kauft, 
kauft zweimal!". Aber oft kann man auch Glück haben:

1. ich habe neben dem Peaktech 2005 (gutes Teil - bis auf den (oft gerne 
mal im Sinne des Wortes) ätzenden 9V Block) ein winziges Velleman 
DVM-841 "Mitnahme"multimeter für 9 euro. Das ist zwar offensichtlich 
recht ungenau, aber optimal, um mal eben schnell pi*daumen etwas zu 
schecken. Oder es einfach als simplen Dioden, Spannungs- und 
Durchgangstester zu nutzen :)

2. - und da hatte ich wirklich Glück - habe ich schon lange ein 
hervorragendes Voltcraft Labornetzgerät (DIGI 35 CPU, auch mit RS232 und 
Testenfeld zum Einstellen der Spannung + Überstromschutz) auf meinem 
bescheidenen Bastlertisch stehen. Das funktioniert jetzt schon seit fast 
2 (oder sind es sogar schon 3?) Jahrzehnten tadellos!

nur aus nostalgie hier ein link mit fotos:
http://iz2ewv.altervista.org/voltcraft-digi-35-cpu.html
(weis jemand, wann das vorgestellt wurde? ich meine mich düster zu 
erinnern, es in den 1990'ern gekauft zu haben)

von Milan_Süd (Gast)


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René F. schrieb:
> Wenn ich bei einem Messgerät die Wahl zwischen USB (nicht VCP), GPIB und
> RS232 habe werde ich mich immer für RS232 entscheiden,

Das ist auch Okay, wenn es um ein Professionelles Messgerät geht.
Je nach Umfeld in einer Firma, wäre LAN zu favorisieren.

Nur hier ein Multimeter im unteren Preissegment, da ist USB (VCP) wohl 
die einfachste Lösung. Ich würde mich schon darüber ärgern, wenn ich das 
Multimeter zu Hause verwende, keinen PC mehr habe der eine RS232 hat.
Dann bleibt mir nichts anderes übrig als so einen Adapter für 10 Euro zu 
kaufen.

von Harald W. (wilhelms)


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Franz M. schrieb:

> 1. ich habe neben dem Peaktech 2005 (gutes Teil - bis auf den (oft gerne
> mal im Sinne des Wortes) ätzenden 9V Block) ein winziges Velleman
> DVM-841 "Mitnahme"multimeter für 9 euro. Das ist zwar offensichtlich
> recht ungenau, aber optimal, um mal eben schnell pi*daumen etwas zu
> schecken. Oder es einfach als simplen Dioden, Spannungs- und
> Durchgangstester zu nutzen :)

Man muss nicht unbedingt einen Ferrari mit einem Smart vergleichen
(Obwohl sich diese stark ähneln: Beide können nur zwei Personen und
wenig Gepäck transportieren). Multimeter der 10 Euro-Klasse bieten
oft keine Möglichkeit, kleine AC-Spannungen zu messen. Deshalb sind
m.E. erst Multimeter ab etwa 20 EUR als Erstinstrument brauchbar.
Mein 10EUR-Gerät, welches ich für die meisten Messungen benutze,
hat aber einen 400mV AC-Bereich und kann sogar kleine Wechselströme
messen. Und ab und zu vergleiche ich es mit meinem 200€-Agilent,
sodas ich mich auch auf dessen Genauigkeit verlassen kann. Die Aus-
sage, 9EUR-Multimeter reichen, sollte man also etwas differenzierter
betrachten.

von Joachim B. (jar)


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Mani W. schrieb:
> Und normalerweise lässt niemand sein Multimeter "einfach laufen",
> egal ob Tischmultimeter

muss ich öfter, weil zur Jahresendrallye immer nur Handmultimeter 
gekauft wurden und die mit AutopowerOFF nerven wenn man mal 3 Spannungen 
und 3 Ströme Dauermessen will!

Ist also in der Werkstatt Mist und auch das früher nicht verbrauchtes 
Budget ausgegeben werden musste!

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Milan_Süd schrieb:
> Dann bleibt mir nichts anderes übrig als so einen Adapter für 10 Euro zu
> kaufen.

Naja, bei Amazon oder ebay geht es bei 2,-€ einschliesslich VSK los.
Eine wahrlich sehr teure Investition.. :-)

von A. K. (foxmulder)


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ohne Account schrieb:
> LOL, soll der TE jetzt ein defektes Keithley oder HP Gerät kaufen?

Inwiefern defekt?
Ein 34401A bekommt man um 300-400 Euro im guten Zustand, da ist nichts 
defekt.
Ich habe um Tausende Euro Messtechnik bei Ebay ersteigert und hatte 
keinen einzigen defekt, außer natürich bei Geräten die ich als defekt 
gekauft habe.

ohne Account schrieb:
> Du bist nur sauer, weil es ein solches Tischmodell zum unschlagbaren
> Preis gibt.

Nein, ich würde mir sowas nicht mal für umsonst hinstellen lassen.

Mani W. schrieb:
> Wenn Du denkst, dass Push-Buttons besser sind als ein Drehknopf mit
> Kontakten - viel Spass!

Eindeutig, vorallem bei einem Tischmultimeter drücke ich lieber auf 
"DCV" anstatt da herumzudrehen. Neue Geäte haben sowieso Touch.

ohne Account schrieb:
> Das Teil reicht aus und wenn's denn wirklich nach 2 Jahren stirbt, kann
> man ja neu kaufen

Ja ganz toll, dann ist man eh schon beim Preis eines 34401A.

ohne Account schrieb:
> Uralt-Gbip
> und GBIP wird wegen der notwendigen Schnittstellenkarte für PC (und weil
> es ja ISA nicht mehr gibt bei modernen PCs) richtig teuer.
> Zusatzkosten, die niemand haben möchte ... außer Labore, Rolex-Liebhaber
> und andere Geld-egal-Käufer.

Blödsinn, Gpib ist bis heute noch sehr weit verbreitet, sonst gäbe es 
die Schnittstelle wohl nicht mehr, ist aber für fast jedes ordentliche 
Gerät als Option erhältlich, warum wohl?
Es hilft halt ein professionelles, auf den Zweck geschneidertes System 
anzuwenden, mit USB Adapter von National Instruments auch mit modernen 
Laptops usw. kein Probem.
Das sind typische Probleme eines Ahnungslosen, die Realität sieht anders 
aus.
Jedes mir bekannte EMV Labor läuft entweder komplett auf Gpib oder mit 
Kombination Gpib&LAN zB.

ohne Account schrieb:
> weil mir ein 5-10 Euro Multimeter reicht ..

Ja das muss man nun auch nicht zum Maßstab machen, mir reicht bei 
manchen Hobbyprojekten kaum ein 6 1/2 Gerät.
Generell ist deine inflationäre Verwendung von Worten wie "Edelgeräte" 
usw. einfach nur peinlich, typisches pseudosozialistisches "böse Elite" 
Gejammer.

Zum Thema:
Ja, das Teil wird schon passen, wenn dir die Leistungsdaten reichen kauf 
es ruhig, aber halt direkt bei OWON ohne Conny Zwischenaufschlag, für 
nichts.
Allerdings ist es oft so, das China Tischmultimeter horizontale 
Handmultimeter in einer "Jausenbox" sind, also keinerlei 
Performancesteigerung sondern nur ein anderes Aussehen.
Schnittstellen werden sowieso kaum nötig sein, außer du willst unbedingt 
loggen usw. aber für heutige Anwendungen im Ultra Low Power Bereich 
macht man das eh lieber anders.

mfg

von Harald W. (wilhelms)


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A. K. schrieb:

>> weil mir ein 5-10 Euro Multimeter reicht ..
>
> Ja das muss man nun auch nicht zum Maßstab machen, mir reicht bei
> manchen Hobbyprojekten kaum ein 6 1/2 Gerät.

Welche Hobbyprojekte wären das z.B. ?

von A. K. (foxmulder)


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Harald W. schrieb:
> A. K. schrieb:
>
>>> weil mir ein 5-10 Euro Multimeter reicht ..
>>
>> Ja das muss man nun auch nicht zum Maßstab machen, mir reicht bei
>> manchen Hobbyprojekten kaum ein 6 1/2 Gerät.
>
> Welche Hobbyprojekte wären das z.B. ?

Größtenteils Metrologie/Physikalische Experimente sowie Messung an ULP 
Geräten und Logging, Umweltmesstechnik.

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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Franz M. schrieb:
> Wie ist eure Erfahrung mit Voltcraft ?

Was ich schon sofort sehe: mit Verpachung gespart. "Plastikfreie 
Verpackung". Wenn man mit Verpackung spart, dann spart man 
wahrscheinlich auch mit allen anderen Sachen, die z.B. für lange 
fehlerfreie Arbeit von Bedeutung sind.

von Harald W. (wilhelms)


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A. K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> A. K. schrieb:
>>
>>>> weil mir ein 5-10 Euro Multimeter reicht ..
>>>
>>> Ja das muss man nun auch nicht zum Maßstab machen, mir reicht bei
>>> manchen Hobbyprojekten kaum ein 6 1/2 Gerät.
>>
>> Welche Hobbyprojekte wären das z.B. ?
>
> Größtenteils Metrologie/Physikalische Experimente sowie Messung an ULP
> Geräten und Logging, Umweltmesstechnik.

Sowas würde ich nicht mehr als Hobbyprojekt bezeichnen.

von A. K. (foxmulder)


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Harald W. schrieb:
> Hobbyprojekt

Mein Gott, wenn ich etwas privat aus Spaß an der Freude mache ohne 
Gewinnabsicht ist es Hobby, fertig.
Oder muss Hobby lowtech sein?
Wie würdest du es nennen?

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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A. K. schrieb:
> Oder muss Hobby lowtech sein?

Lies Dir den Müll durch den „ohne Account (Gast)“ schreibt, dann hast Du 
die Antwort.


ohne Account schrieb:
> LOL, soll der TE jetzt ein defektes Keithley oder HP Gerät kaufen?

Nö, hat auch niemand geschrieben.

Beitrag "Re: Neues Voltcraft Tisch-Multimeter mit TFT - nur 214 € Taugt es ?"

Du bist so ziemlich von Neid zerfressen und von falschen Vorurteilen 
befallen. Es hat daher auch keinen Zweck weiter auf deine wirklich 
dummen Kommentare einzugehen.

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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A. K. schrieb:
> Blödsinn, Gpib ist bis heute noch sehr weit verbreitet,

Ja aber, wenn ich Bastler wäre und bis heute kein GPIB-Gerät hätte würde 
ich GPIB vermeiden. Es zieht einfach einen Rattenschwanz nach sich.

Wenn man schon GPIB-Geräte hat oder als Profi ist es egal. Da muss man 
dann durch.

> sonst gäbe es
> die Schnittstelle wohl nicht mehr, ist aber für fast jedes ordentliche
> Gerät als Option erhältlich, warum wohl?

Weil es im Bestand weit verbreitet ist. Das heißt Firmen die eine 
GPIB-Umgebung haben die funktioniert und in die sie viel investiert 
haben (auch Zeit) wechseln nicht so einfach. Never change a running 
System.

Besonders dann wenn sie zeitkritische Anwendungen haben.

> Es hilft halt ein professionelles, auf den Zweck geschneidertes System
> anzuwenden, mit USB Adapter von National Instruments auch mit modernen
> Laptops usw. kein Probem.

Oh, natürlich von NI ... Der feine Herr ...

Weißt du wirklich wovon du redest? NI USB auf GBIP-Adapter neu 765,- 
Euro https://www.meilhaus.de/783368-01.htm Wohlgemerkt, nur der Adapter, 
ohne Mehrwertsteuer. Das Messgerät mit GPIB kostet auch mehr als eins 
ohne und dann darfst du noch in die PC Software investieren.

Wir reden von Bastlern. Solche Kosten willst du Bastlern ans Herz legen?

Ja, ich weiß, gebraucht, Nachbauten, ... Aber trotzdem.

> Das sind typische Probleme eines Ahnungslosen, die Realität sieht anders
> aus.
> Jedes mir bekannte EMV Labor läuft entweder komplett auf Gpib oder mit
> Kombination Gpib&LAN zB.

Ließ mal durch worauf du geantwortet hast:
>> Zusatzkosten, die niemand haben möchte ... außer Labore,

Merkst du was? Er hat Labore explizit ausgenommen. Für den Bastler, der 
noch kein GPIB hat, ist es ein schlechter Rat GPIB zu empfehlen.

von Joachim B. (jar)


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Hannes J. schrieb:
> Merkst du was? Er hat Labore explizit ausgenommen. Für den Bastler, der
> noch kein GPIB hat, ist es ein schlechter Rat GPIB zu empfehlen.

dummerweise habe ich etliche Messgeräte mit GPIB geerbt, aber natürlich 
auch keinen GPIB Adapter.
Vieleicht baue ich den Arduino GPIB/seriell mal nach.

Das schwebt schon so lange in meinem Kopf, es gab mal ein Selbstbau 
Projekt mit dem µC mini Arduino oder nano? und der Buchse im 
transparenten Steckergehäuse, finde ich nicht mehr.

von No Y. (noy)


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Gpib USB gibts aus China günstig.. 20-70€

von Joachim B. (jar)


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No Y. schrieb:
> Gpib USB

link?

von No Y. (noy)


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€ 13,84 | GPIB zu USB GPIB-USB CDC 20860 Kompatibel mit IEEE-488 
Instrument Control Interface
https://a.aliexpress.com/_BUWPlA

Einfach in Aliexpress nach GPIB-USB CDC suchen...

Ist voll "kompatibel" zu den Prologix USB Adaptern.

Benutze es für mein 8840A und meine zwei Toellner Labornetzteile...

von Joachim B. (jar)


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No Y. schrieb:
> https://a.aliexpress.com/_BUWPlA

warum haben die 2 verschiedene Stecker gezeigt?

mit integriertem Kabel und mit extra Kabel?
Was bekommt man nun wirklich?

Ist es ein virtueller COM aus USB?
Welche Datenrate bekommt man?

: Bearbeitet durch User
von No Y. (noy)


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Du bekommst das was du da auswählst. Kabel feste dran oder USB-B..
Ich hatte es bei einem anderen Händler gekauft. Der hat das aber 
scheinbar momentan nicht ...
Ja COM aus USB.

Datenrate weiß ich gerade nicht.
Schau dir das Manual von Prologix an..

http://prologix.biz/gpib-usb-controller.html

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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A. K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Hobbyprojekt
>
> Mein Gott, wenn ich etwas privat aus Spaß an der Freude mache ohne
> Gewinnabsicht ist es Hobby, fertig.
> Oder muss Hobby lowtech sein?
> Wie würdest du es nennen?

Ich muss Dir absolut zustimmen.
Unheimlich viele kaufen sich z.B. auch einen Tesla bis weit über 150 T€ 
als Hobby und stellen sich dann später auf Parkplätze vorm Lidl, Aldi, 
Ikea, etc., laden kostenlos auf und suchen in der Zwischenzeit nach 
Gesprächspartnern, denen sie erzählen können, wie doof diese sind, mit 
dem alten Golf, Fahrrad oder sogar OPNV oder zu Fuss zu kommen.
Du machst das schon richtig.
:-)

von Joachim B. (jar)


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No Y. schrieb:
> Du bekommst das was du da auswählst. Kabel feste dran oder USB-B..
> Ich hatte es bei einem anderen Händler gekauft. Der hat das aber
> scheinbar momentan nicht ...

deswegen konnte ich es nicht auswählen und als ich bestellen wollte über 
paypal zahlen fehlte mir die Anmeldung für ALI. Nun ja trotzdem danke. 
Ich behalte es im Hinterkopf, habe momentan auch keinen Zugriff auf 
meine Geräte, stehen alle in der Werkstatt, also hat jetzt bestellen 
keinen Sinn.

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