Aus Nostalgiegründen hatte ich mir ein neuwertiges Voltrcaft/ Metex M-3650B ersteigert, das war mein zweites richtiges Multimeter überhaupt Davor hatte ich das M-3630 oder so Nun muss ich mit schrecken feststellen, das mich meine Erinnerung nicht getäuscht hat, das es eigentlich das beste bzw, mir liebste Multimeter jemals war! Die Geräte die ich gerade direkt vergleiche Metex=Volcraft Metex M-3650B Metex M-3650D Uni-T UT71E Mastech MS8218 Den mit Abstand besten Kontrakt hat das ganz alte 3650B!! Die Messgeschwindigkeit ist vom UT71E und 3650B vergleichbar sehr schnell Wobei es beim UNi etwas nervig ist, da die Anzeige sich erst nicht rührt und dann der Wert angezeigt wird, subjektiv ist das uralte 3650B also sogar schneller. Der Druchgangspiepser des 3650B ist genau wie beim Masteck extrem schnell, bei den anderen völlig unbrauchbar langsam Messgeschwindigkeit 4,7mOhm Widerstand 3650B ca.5 sec. UT71E ca 3 sec. MS8218 ca 3 sec. 3650D 5,5 sec Die stabilität des Messwertes ist beim ältesten 3650B und dem 3650D am besten! haben aber natürlich auch viel weniger Counts, nur was bringen mir die, wenn die hin und her springen?! Ich finde es traurig, das meine Erinnerung mich nicht getäuscht hat, und eines meiner ältesten Multimeter überhaupt, eigentlich das beste war... Geht das anderen auch so? Und ja, ich habe bei Conrad auch mal die Ausstellungsstücke von Fluke etc ausprobiert, aber zumindest die dort ausgestellten, vielen zumindest beim Rumspielen nicht besonders viel besser auf. Nachteil beim B scheint das man es nicht kalibrieren kann, die Werte weichen etwa um 0,03V ab, was natürlich schon beim Laden häutiger Akkus relevant sein kann. Ich verstehe nicht, das das 3650B Nachfolgemodell eigentlich in KEINEM Punkt wirklich besser ist , außer das es mehr Spielerei hat. Ws extrem nervig ist, das war mir bereits damals bei 3650D aufgefallen, die Warnvorrichtung ,die vor falsch gesteckten Buchsen warnen soll, führt dazu, das wenn ein Stecker nicht 100% sitzt, die Messwerte völlig unbrauchbar sind bzw 0V oder viel zu wenig gezeigt wird. Diesen Effekt gibt es beim ganz alten 3650B nicht! Der hat keine Warnvorrichtung das man A und V verwechselt, ist dafür aber zuverlässig, selbst wenn der Stecker nur zu 90% drin steckt Wollte mich hierzu nur mal auslassen und würde mich über brauchbare Kommentare freuen. Die, die nur stänkern wollen, behalten ihre Luft besser bei sich und tragen nicht weiter zur Klimaerwärmung bei ;-)
und natürlich ist mir klar, das keines davon Upper Class ist, aber man sollte doch annehmen das auch die "preisgünstigen" Multimeter, seit 1989 deutlich besser geworden sein sollte
ach ja, auch das Drehgefühl des Messbereichsschalters ist mit Abstand!! beim alten 3650B das beste! Beim Mastech fühl es sich eher matschig an beim 3650D eher ungenau
Die alten Schätzchen bestanden quasi nur aus dem ICL71xx mit Beschaltung. Der Durchgangspiepser war eine separate Schaltung, und damit verzögerungsfrei. Bei späteren Modellen wurde ein ASIC mit Mikrocontroller verwendet, und das Messignal wurde vor der Anzeige bzw vor dem Piepsen erst verrechnet. Das ermöglichte Funktionen wie Datenschnittstelle und Bargraph, ging aber auf Kosten der Geschwindigkeit. Aufpassen: Metex hat damals für alles und jeden OEM-Geräte gefertigt. Du bekommst die als Renkforce, Voltkraft, Monacor, Universum, usw. Die OEMs sehen zwar genauso aus wie die eigenen und basieren auf der gleichen Schaltung, die verwendeten Komponenten, insbesondere Spannungsteiler und Referenz, können aber signifikant abweichen. Da hat halt jeder bekommen was er bestellt hatte. Das wirkt sich auf Drift und Messgenauigkeit aus -- manche OEM-Geräte sind deutlich schlechter als die original Metex-gelabelten! Mein als Schüler gekauftes Metex 4650 habe ich auch noch. Und es kann bei der jährlichen Kalibrierung am Fluke 5500A immer noch mit dem Fluke 87V mithalten. Nur der Drehschalter muss regelmäßig gereinigt und gefettet werden.
Soul E. schrieb: > Nur der Drehschalter muss regelmäßig gereinigt und > gefettet werden. ... mit was fürn Zeug geht das "fetten" am besten?
Mein 4650B ist von 1987. Damals über 200 DM. Bei den Kalibrierungen immer noch in den Specs.
Apollo M. schrieb: > ... mit was fürn Zeug geht das "fetten" am besten? Reine Wundvaseline ist das, was ich benutze. Aber vorher den Schalter gut mit Isoprop putzen.
ich habe auch noch das 3650D, das konnte man 1994 oder etwas später in der Berufsschule über Mengenrabatt für den halben Preis kaufen. Es hat dieses Jahr irgendwie einen Wackelkontakt bekommen.. habe jetzt ein Owon mit Bluetooth, das reicht mir auch.
schön zu lesen,das ich offenbar nicht der einzige bin der es so empfindet. Man denkt ja irgendwie, früher war alles besser..aber in diesem Fall ist neues offenbar zumindest nicht besser geworden .Insbesonders das sehr Kontrastreiche Display ist schon traurig, das viele neue Geräte das nicht hinbekommen
Peter Trans schrieb: > Aus Nostalgiegründen hatte ich mir ein neuwertiges Voltrcaft/ Metex > M-3650B > ersteigert, das war mein zweites richtiges Multimeter überhaupt > Davor hatte ich das M-3630 oder so Ts, jetzt hab ich doch mal nachsehen müssen ob meine noch da sind ...
Apollo M. schrieb: > ... mit was fürn Zeug geht das "fetten" am besten? Das Zeug was ich hier habe nennt sich Berulub FK125. Wurde mir von unseren Schalterexperten empfohen. Zum Putzen der Schleifbahn nehme ich Isopropanol. Mein 4650 hat auch noch seine originale Tasche. Das Panzertape am Scharnier wurde aber schon mehrmals erneuert :-)
puuh der Bär schrieb: > Ts, jetzt hab ich doch mal nachsehen müssen ob meine noch da sind ... Eben auch mal nachgesehen, ob meines noch da ist. Meines heißt allerdings M3630D. Im Netz stolpere ich eben über den Schaltplan, den ich downloaden wollte. Leider werde ich beim Download an der Nase im Kreis geführt :-( Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? https://elektrotanya.com/metex_m3630d.pdf/download.html
Klaus R. schrieb: > > Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? > > https://elektrotanya.com/metex_m3630d.pdf/download.html Captchas? --- https://www.eserviceinfo.com/ Metex M3610D-3650D.rar
puuh ... schrieb: > Captchas? Sehe ich keine > https://www.eserviceinfo.com/ > Metex M3610D-3650D.rar Das hat gepasst, vielen Dank!
Da kommen Erinnerungen hoch. Ich habe in den 90ern ein Voltcraft VC506 gekauft. Bin damals noch mit dem Zug nach Bielefeld gefahren, um dieses Teil in der Conrad Filiale zu kaufen. Für sagenhafte 199 DM statt 249 DM. Ich benutze es heute noch, aber leider hat sich die serielle Schnittstelle verabschiedet, welche ich bisher gerne genutzt habe (eigenes Auswertungsprogramm geschrieben). Ist nicht reparierbar. Von der Genauigkeit her kann dieses Multimeter natürlich nicht mit einem 200 € (fast das doppelte wie damals) teuren Keysight mithalten, aber es ist einfach die Gewohnheit. Und das wichtigste: Es war mein erstes wirklich brauchbares True-RMS-Multimeter! Für mich hat es Kultstatus und werde es Benutzen, solange es funktioniert. 9V-Blocks bekomme ich zum Glück günstig. ;-)
@Klaus R Wie gesagt, das D ist totaler Schrott, habe ich oben ja verglichen.# Die Sachen die ich gar nicht erst beim D getestet habe, weil die völlig unbrauchbar sind, das man sich den Test sparen konnte:-(
Soul E. schrieb: > Nur der Drehschalter muss regelmäßig gereinigt und > gefettet werden. Dann nimmst Du zuviel Fett. Ich hab früher mal Uhren repariert. Man nimmt etwas Fett auf die Fingerspitzen und dreht dann die Welle zwischen den Fingern. Wenn man die Welle dann in das Lager schiebt, dürfen keine Fettreste hervorquellen. Auch die Blattfedern für die Rastung zieht man nur durch die Finger. Als Fett eignet sich Uhrenfett sehr gut, das ist sehr langlebig. Die Kontaktfedern bleiben natürlich absolut sauber und fettfrei. Dann kann sich dort auch kein Staub dranheften.
Hab mein M-3650B auch noch, inkl. Tasche ;-) War damals ein Weihnachtsgeschenk und mein erstes "gutes" Multimeter (nach Hung-Chang). Funktioniert immer noch ohne Probleme, die Genauigkeit müsste ich mal mit meinem Brymen vergleichen, aber für Alltagsmessungen immer noch OK, kann immerhin bis 20A (das Brymen nur bis 10).
und die 20A sind erstaunlich genau, habe es mit den andern Verglchjen, selbst 10mA im 20A Bereich
apropo, ist es kalibrierbar ohne zu löten? Wenn ja, eo ist das Poti?
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Beitrag #6408657 wurde von einem Moderator gelöscht.
Matthias F. schrieb: > leider hat sich die serielle > Schnittstelle verabschiedet, welche ich bisher gerne genutzt habe > (eigenes Auswertungsprogramm geschrieben). Ist nicht reparierbar. Wie bekommt man die RS232 Schnittstelle des VC506 kaputt? Anbei deren Beschaltung
Tim Schnurz schrieb im Beitrag #6408657:
> schön, nun bist du es losgeworden, nun bitte zurück zum Thema..
...und welches ist das Thema? Im Startbeitrag lese ich keine einzige
Frage.
Peter Trans schrieb: > apropo, ist es kalibrierbar ohne zu löten? Ja, ich schrieb oben: >Bei den Kalibrierungen immer noch in den Specs. Peter Trans schrieb: > Wenn ja, eo ist das Poti? Tim Schnurz schrieb im Beitrag #6408657: > schön, nun bist du es losgeworden, nun bitte zurück zum Thema.. So blöde wie wir das hier im Forum brauchen kannst Du uns gar nicht kommen!
und erst nicht reparierbar ist schon merkwürdig. Sicher das es da kein verstecktes Menü gibt und du es nur mal verstellt hast?
Beitrag #6408672 wurde von einem Moderator gelöscht.
Tim Schnurz schrieb im Beitrag #6408672: > Wäre es nicht mal ein <möglicher >Ansatz das Forum zu retten indem Mann > Schüler sperrt? Es wäre wesentlich sinnvoller, Leute wie Dich zu sperren, die nur meckern, ohne was fachlich sinnvolles beizutragen
Tim Schnurz schrieb: > Sicher das es da kein verstecktes Menü gibt und du es nur mal verstellt > hast? Ne is klar. FN, ALT, STRG ist alles an Tasten da, um in versteckte Menüs zu kommen. Man das ist ein VC506!
Ja, du kannst davon ausgehen daß das VC506 ein verstecktes Servicemenüe hat, daher ist der Hinweis nicht schlecht.
Beitrag #6408732 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Metex digital Multimeter M-3650B Fast wie neu 0676/7519865 Sabine
Noch so ne Schubladenleiche.... Hier mal ein "Echtes" ;) Tut wie eh und je. Nur vor ~10J musste ich es mal zerlegen, um die Steckverbinder zu reinigen. ... Die Komische Buchse?! Is ne Q&D Notstromversorgung. :)
Teo D. schrieb: > Die Komische Buchse?! Is ne Q&D Notstromversorgung. :) Ist das eine übliche 3,5mm Klinke? Dann würde ich mit dem Gerät niemals an gefährlichen Spannungen messen!
Ich habe noch das 3650D aus der Lehrzeit und finde heute noch toll was da damals alles integriert war. Leider musste ich mir ein neues bestellen da total sporadisch ein Wackelkontakt auftrat. Ich habe zwar schon Schalterkontakte,Buchsen etc. gepflegt und nachgelötet aber ohne Erfolg.
Peter Trans schrieb: > und natürlich ist mir klar, das keines davon Upper Class ist, aber man > sollte doch annehmen das auch die "preisgünstigen" Multimeter, seit 1989 > deutlich besser geworden sein sollte Ich hatte zwei neue, die ich schnell wieder in der Bucht veräußert habe. Wenn schon der Durchgangsprüfer Sekunden braucht, um in die Hufen zu kommen, über aussetzende Drehschalter (am Neugerät!), bis zu Messleitungen so dünn wie ein Nanoröhrchen. Nein Danke. Ich spreche von der unteren Preisklasse, aber trotzdem. In den 1990ern habe ich für das Geld ein DT3800 gekauft, was ich anfangs sogar exzessiv im Außendienst genutzt habe, ohne groß Rücksicht zu nehmen. Es funktionierte bis vor einigen Wochen und ist jetzt noch überaus genau! Nur der 20V-Bereich setzt aus. Nun habe ich mich ja nach einem neuen umsehen müssen, aber auch die teureren gefielen mir irgendwie nicht. Viele haben diese großen Anzeigen so hoch wie der Maintower. Ich bin Weitsichtig, aber schärfer sehe ich große Anzeigen auch nicht. Ein DT3800 war gerade nicht aufzutreiben. Ein M-3650B ist mir in der Bucht begegnet, ich wusste aber nicht ob es noch in Ordnung ist. So habe ich mir kurz hintereinander ein Hioki 3231 und ein PeerTronic ADM 10A ersteigert und bin mit beiden sehr zufrieden. Das PeerTronic musste ich abgleichen, das Hioki lag noch in der Spezifikation. Die Durchgangsprüfer reagieren sofort.
Teo D. schrieb: > Hier mal ein "Echtes" ;) Mal ein Metex das gebraucht wurde. Schön:) Meins existiert leider nicht mehr. Hatte einen schlimmeren Bruch des Displays. Das Nachfolgemodell (nicht historisch gemeint) M-4650CR funktioniert aber noch einwandfrei. Aus reiner Kuriosität: Stammen deine Bilder aus den 90ern? Oder ist dir die Kompression durchgegangen? :)
Jedzia D. schrieb: > Aus reiner Kuriosität: Stammen deine Bilder aus den 90ern? Oder ist dir > die Kompression durchgegangen? :) Nein, aber die Kamera. :D https://www.digitalkamera.de/Kamera/Olympus/C-1400L.aspx Mit etwas mehr Licht, das ich künstlich nicht wirklich zur Verfügung stellen kann, macht das Ding aber ganz passable Bilder.... OK, mehr als 4-5 Bilder im Jahr hier rein stellen und noch mal so viele zur Gedächtnisstütze bei Reparaturen, mach ich eh nich. Also alles noch kein Grund zur Veranlassung.... :)
Ich habe mir letztens aus lauter Verdruss über die Auto-Aus Funktion wieder zwei alte kantige Metex geholt (das waren auch die, die ich als Bub von meinem Taschengeld gekauft hab und dann irgendwie wieder hergegeben wurde.../ Von meinen geschätzt 50 Multimetern, die ich in meinem bisherigen Arbeits und Basteldasein nutzen durfte, war keins besser. Es hat halt keine LCR und Temp. Funktion, dafür verwende ich andere Geräte, aber es ist einfach und schnell wie der 0815 Messchieber den es seit 50 Jahren gibt.
Christian M. schrieb: > Ich habe mir letztens aus lauter Verdruss über die Auto-Aus Funktion > wieder zwei alte kantige Metex geholt (das waren auch die, die ich als > Bub von meinem Taschengeld gekauft hab und dann irgendwie wieder > hergegeben wurde.../ Von meinen geschätzt 50 Multimetern, die ich in > meinem bisherigen Arbeits und Basteldasein nutzen durfte, war keins > besser. Es hat halt keine LCR und Temp. Funktion, dafür verwende ich > andere Geräte, aber es ist einfach und schnell wie der 0815 Messchieber > den es seit 50 Jahren gibt. Bei den Metex fehlt sich nichts. Habe noch ein M-3850m. MfG Eppelein
puuh der Bär schrieb: > Ts, jetzt hab ich doch mal nachsehen müssen ob meine noch da sind ... Meins sah auch so, wobei ich die Modellnummer nicht mehr im Kopf habe. Ich habe da leider den Drehschalter mit einer Fehlbedienung gekillt. Ansonsten würde ich es wahrscheinlich heute noch primär verwenden.
Ihr Lieben, Ich hab auch noch so ein altes M-3650B (Voltcraft) hier bei mir und mich ebenfalls in das Teil verliebt. :-) Es war bis jetzt mein Hauptinstrument für die schnelle Messung. V.a. der 20A Messbereich begeistert mich und die genaue Durchgangsmessung. Jetzt ist es aber so, dass es seit ein paar Wochen keine genauen Messwerte mehr anzeigt. Zunächst hat es auf mich gewirkt, als wäre die 9V-Batterie leer (Durchgangsmessung zeigt bei offenen Kontakten 150mV und nicht "unendlich"). Aber leider bleibt das auch mit neuer Batterie. Dann ist mir aufgefallen, dass leider auch alle anderen Messbereiche falsche Werte anzeigen. Da mir das Teil am Herzen liegt, wollte ich fragen, ob ihr eine Idee hättet, was hier kaputt sein könnte? Die Kondensatoren hab ich mir größtenteils schon durchgesehen. Passen alle. Auch sonst sind mir keine kalten Lötstellen oder ähnliches aufgefallen. Hab es geputzt und was ich konnte gemessen. Wäre für jeden Hinweis sehr dankbar. Kann auch gerne Fotos liefern. Außerdem hab ich mir den Schaltplan runter geladen (siehe Anhang) Vielen, vielen Dank! Liebe Grüße, Peter P.S.: Oder besser für den Reparaturversuch einen neuen Thread eröffnen?
Schau dir alles mal im Bereich der Buchsen genauer an. Vor allem die kleinen Shunts und die zugehörige Schutzbeschaltung. Und sieh dir unter dem großen Shunt die Leiterbahnen an.
Danke Teo! Das werde ich mir ansehen. Gute Idee. Daran hab ich noch nicht gedacht. Melde mich, sobald ich dazu gekommen bin. Lg, Peter
Leider ist bei den Shunts und den Messbuchsen alles in Ordnung. Hab ich gerade überprüft. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich eine Messreihe bzw. Vergleichsmessreihe gestartet. Dabei fällt auf, dass v.a. die Spannungs- und Strommessung stark daneben liegt. Die Widerstandsmessung geht eigentlich halbwegs. Ich hab zum Vergleich ein etwa gleich altes Metex M-4630 zur Verfügung, dass noch funktioniert. Hier die Messergebnisse: Reparatur M-3650B: Messreihe Widerstandsmessung: M-4630 = M-3650B 100,1 Ohm = 94,1 Ohm 185,3 Ohm = 173,5 Ohm Messbereichsumschaltung zeigt: 0,182 Ohm = 0,1854 Ohm M-4630 = M-3650B 1,0001 kOhm = 0,987 kOhm 1,813 kOhm = 1,445 kOhm Messbereichsumschaltung: 1,816 kOhm = 1,80 kOhm 4,000 kOhm = 3,97 kOhm Messbereichsumschaltung: 4,03 kOhm = 3,9 kOhm 10,01 kOhm = 9,9 kOhm 11,05 kOhm = 10,9 kOhm Gleichspannungsmessung: M-4630 = M-3650B -0,7314 V = -0,048 V 1,178 V = 0,078 V Nach Messbereichsumschaltung: 1,188 V = 0,07 V 5,000 V = 0,32 V 10,033 V = 0,65 V 19,990 V = 1,30 V Nach Messbereichsumschaltung: 20,01 V = 1,3 V 30,04 V = 1,9 V 39,01 V = 2,5 V Nach Messbereichsumschaltung: 39,1 V = 002 V AC-Spannungsmessung: M-4630 = M-3650B 231,9 V = 15 V DC-Strommessung: M-4630 = M-3650B 29,17 mA = 2,1 mA 73,06 mA = 5,2 mA 153,63 mA = 10,8 mA Messbereichsumschaltung: 0,256 A = 21,6mA = 0,04 A 0,766 A = 0,05 A bzw. zeigt auch im niedrigeren Bereich etwas an, aber da ist die Gefahr groß, dass die Sicherung durch brennt. Daher bin ich da nicht so lange drauf geblieben. M-3650B Kapazitätsmessung: Keine Anzeige (0000) Funktioniert nicht. Das funktioniert am M-4630 auch nicht (ist mir gerade aufgefallen, zeigt "unendlich" in allen Bereichen). Brauche ich aber auch nicht. Vielleicht kann man dadurch auf etwas schließen, was kaputt sein könnte? Ich weiß da jetzt leider nicht weiter und würde mich freuen, wenn ich das Teil noch zum Laufen kriege. Vielen Dank für Eure Hilfe. Ach so: Durchgangsmessung zeigt fix 150mV beim kaputten. Durchgangspieps funktioniert und Anzeige geht auch auf 0mV runter bei Kurzschluss, aber eben nicht höher hinauf. Danke! Lg, Peter
Den Drehschalter auseinandergebaut, gereinigt und die Kontaktfedern kontrolliert hast Du schon? Das vor allem falls die Werte schwanken wenn man den Schalter ein paar Grad hin und herdreht.
Interessant, mir kam das Gerät bekannt vor, und ich habe tatsächlich ein M-3900. Ich bin auch immer sehr überrascht gewesen, wie genau das ist. Gerne würde ich das Display bzw. die Messwerte abgreifen und anderweitig darstellen. Es scheint aber so, dass ich dazu nur das Display abgreifen kann, da der IC Messung, Auswertung, und Darstellung in einem macht.
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Bearbeitet durch User
Keks F. schrieb: > Gerne würde ich das Display bzw. die Messwerte abgreifen und anderweitig > darstellen. Es scheint aber so, dass ich dazu nur das Display abgreifen > kann, da der IC Messung, Auswertung, und Darstellung in einem macht. Der ICL7106 ist eigentlich ein Klassiker. Es gibt den auch mit Datenschnittstelle, dann heißt er ICL7109.
Interessant. Wenn das Multimeter so gut ist, baue ich das vielleicht nach mit dem 7109.
Peter schrieb: > Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich eine Messreihe bzw. > Vergleichsmessreihe gestartet. Eine Datenreihe in Excel & Co und daraus erstellte Diagramme (Kurven) machen es leichter, eine Gesetzmässigkeit u.ä. zu erkennen.
Soul E. schrieb: > Den Drehschalter auseinandergebaut, gereinigt und die Kontaktfedern > kontrolliert hast Du schon? Genau das half an meinem M-4650 bei ähnlich drastisch falschen Messwerten.
Keks F. schrieb: > Interessant. Wenn das Multimeter so gut ist, baue ich das vielleicht > nach mit dem 7109. Einen anscheinend unbenutzen Maxim ICL7109CPL von 1988 habe ich hier herumliegen. Den kannst Du gegen aufgerundetes Porto haben. Bei Interesse --> pn
Soul E. schrieb: > Den Drehschalter auseinandergebaut, gereinigt und die Kontaktfedern > kontrolliert hast Du schon? Das vor allem falls die Werte schwanken wenn > man den Schalter ein paar Grad hin und herdreht. Vielen Dank! Ja, hab ich schon. Das war das erste, was ich kontrolliert habe. Der ist ganz sauber und hat gute Kontakte. Alles mit Alkohol gereinigt. Danke. Lg, Peter
Ralf X. schrieb: > Eine Datenreihe in Excel & Co und daraus erstellte Diagramme (Kurven) > machen es leichter, eine Gesetzmässigkeit u.ä. zu erkennen. Gute Idee. Danke. Mach ich noch. Ich bin allerdings mittlerweile der Meinung, dass wohl die Zehnerdiode kaputt gegangen ist, auf die sich alle diese Messungen beziehen. So wie ich das verstanden habe, arbeitet ein so ein Multimeter über den Vergleich zu einer Referenzspannung die über eine Zehnerdiode zur Verfügung gestellt wird, oder? Wenn die kaputt gegangen ist, funktionieren alle diese Bereiche nicht mehr richtig, oder? Ist jetzt nur mal so eine Vermutung. Die hab ich nämlich noch nicht gefunden und daher auch noch nicht messen können... Danke für Eure Beiträge! Hilft mir sehr. Lg, Peter
Peter schrieb: > Wenn die kaputt gegangen ist, funktionieren alle diese Bereiche nicht > mehr richtig, oder? Ja, da wird aber die Interne genutzt. Ich vermute ein Kalte-Lötstelle, am/um den 7106er rum.
Jetzt hab ich die Daten in Diagrammen organisiert. Dabei sieht man, dass die Bereichsumschaltung doch weniger Einfluss auf die falsche Anzeige hat, als ich zunächst dachte. Anbei die Gleichspannungsmessung und auch die DC-Strommessung. Die Unterbrechungen in den Linien zeigen die Messbereichsumschaltung.
Teo D. schrieb: > Ich vermute ein Kalte-Lötstelle, am/um den 7106er rum. Danke für den Hinweis, lieber Teo. Das hab ich jetzt gemacht. Der 7106er steckt in einem IC-Halter. Da hab ich ihn, sehr mühsam mit einem kleinen Schraubenzieger, raus gewerkelt und danach alle Lötstellen vom Halter nachgelötet. Außerdem mit einer kleinen rotierenden Drahtbürste (am Dremel) alle PIN's gesäubert und danach den 7106er wieder rein gegeben (auf Orientierung geachtet!). Es hat sich was getan: Leider nicht zum Positiven. :-( Er zeigt jetzt nur mehr Nuller-Werte an. Also auch bei der Ohm-Messung alles auf Null. Durchgangsmessung: Null (wo vorher 150mV waren). Spannungsmessung: Null. Bleibt auch auf Null, wenn man eine Spannung anlegt. Einzig, wenn ich mit dem anderen Messgerät auf Durchgangsmessung auf die Messpins gehe (da wird ja ein geringer Strom vom Messgerät geschickt - wollte wissen ob ich einen Schluss erzeugt habe) geht er auf "unendlich" in der Anzeige. Aber nur in einer Richtung. Also wenn ich die Messtrippen umdrehe zeigt er das nicht. Und zwar bei der Ohm-Messung. Alle anderen Bereiche bleiben auf Null. Sehr eigenartig? Kann es sein, dass ich den 7106er geschrottet hab? Ist der so empfindlich? Hmpfff... Danke! Lg, Peter P.S.: Ach so, vielleicht noch dazu gesagt, ich hab alle Lötstellen vor dem Einbau mit der Lupe kontrolliert und auch mit Atzeton gereinigt. Danach noch einmal, nachdem ich den 7106er noch einmal raus genommen hab, wie ich gesehen habe, dass er keine Werte mehr anzeigt. Hab aber nichts gefunden und auch damit keine Änderung mehr bewirkt...
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Bearbeitet durch User
Von Drahtbürsten lösen sich gerne einzelne Drähte. Sowas versteckt sich gerne unter Sockel etc... Oder evtl. ein Bauteil Pin zum Nachbarn gebürstet. Zahnbürste und IsoProp reicht normalerweise aus. Wenn's hartnäckiger wird, nen Glas-Radierer. Egal, Hauptsache nichts mit vielen Metalldrähtchen.
Teo D. schrieb: > Wenn's hartnäckiger > wird, nen Glas-Radierer. Glas Radierer machen Ruckzuck die Oberflächenvergoldung kaputt.
Beitrag #8018017 wurde vom Autor gelöscht.
Teo D. schrieb: > Von Drahtbürsten lösen sich gerne einzelne Drähte. Puh, da hast Du freilich recht. Das könnte sein. Obschon ich darauf geachtet hab, nicht über der Platine zu bürsten. Könnte aber freilich sein, dass sich hier was drunter "gebürstet" hat. Hmpff... Ich werde es mir nochmal genauer ansehen. Danke für den Tipp. Hab mittlerweile nachgesehen, was der so kostet. Bei Mouser um die € 6,48. Ist jetzt nicht die Welt. Vielleicht riskiere ich es. Kann ein so ein großer Chip kaputt gehen? Über die Jahre? Oder auch durch mein heraus-werkln mit dem Schraubenzieher? Ich mein, da hat sich das Gehäuse sicherlich ein bisserl gewunden? Oder ist der so "elektro-statisch-sensitiv", dass ich ihn vielleicht damit getötet hätte (ist ja kein CMOS teil und ich hab auf meine Erdung geachtet? Mir kommt das sehr komisch vor? Hab schon einige Sachen repariert. Aber das ist mir so noch nicht untergekommen. Jedenfalls hab ich eine Veränderung bewirkt. Zwar nicht so sehr zum Guten. Aber immerhin, hat sich etwas getan. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob der Chip einen Fehler hat, oder die Kontaktierung. Werde nochmal alles durchsehen und wenn alles ok ist, vielleicht aus dem anderen Messgerät den Chip probieren (hoffe da ist der gleiche drinnen) bevor ich bestelle. Danke! Lg, Peter
Kurzes Update von mir: Chip ist nicht defekt. Beim Nachlöten der Pins hab ich eine Verbindung geschaffen, die so nicht sein sollte (dort wo die Massebrücke zwischen 2 Pins verläuft, liegt einer dazwischen, der ebenfalls dadurch Masse abgekriegt hat - siehe Bild). Mein Fehler. Aber zu meiner Verteidigung: Ist echt ein sehr sehr schmaler Spalt, der sich hier versehentlich gefüllt hat. Also neuer Chip nicht nötig. Jetzt werde ich mir die Funktionalität des Chips genauer ansehen und die Kondensatoren an dem Pin, den ich jetzt versehentlich auf Masse gelegt habe, prüfen. Könnte mir vorstellen, dass die eine Rolle spielen. Melde mich, mit einem Update, wenn's interessiert. Danke für Eure Hilfe bisher! Lg, Peter
Peter schrieb: > Kurzes Update von mir: > Chip ist nicht defekt. Beim Nachlöten der Pins hab ich eine Verbindung > geschaffen, die so nicht sein sollte (dort wo die Massebrücke zwischen 2 > Pins verläuft, liegt einer dazwischen, der ebenfalls dadurch Masse > abgekriegt hat - siehe Bild). Gratuliere, Du hast genau den Eingangspin getroffen. D.h. der Nullpunkt funktioniert schonmal :-) Wenn Du den Drehschalter entfernst, dann müsste der Eingang in der Luft hängen. Dort, also an R2, kannst Du über eine 1,5 V-Batterie und ein Poti Spannungen zwischen 0 und 0,2 V anlegen und die müssten dann ordentlich angezeigt werden. So kannst Du prüfen ob der Wandler selber funktioniert. Eine wichtige Rolle spielt der Kondensator C4, das ist der Integrationskondensator. Wenn die ADC-Werte zappeln oder weglaufen, dann würde ich den mal putzen oder gar tauschen. Und zwar gegen einen hochwertigen MKP oder Styroflex-Typen.
Wie bekomme ich eigentlich die Platine raus? Wenn ich die hintere Abdeckung entferne, bleibt die Platine auf der Vorderseite am Drehschalter hängen.
Keks F. schrieb: > Wie bekomme ich eigentlich die Platine raus? > > Wenn ich die hintere Abdeckung entferne, bleibt die Platine auf der > Vorderseite am Drehschalter hängen. Den Griff des Drehschalters kann man nach vorne abziehen.
Manchmal ist ein Stück Folie vom Vorbesitzer zwischen Knopf und Achse. Dann kann ein Lederfingerling die Haftung beim Abziehen mit der Zange verbessern.
Soul E. schrieb: > Dort, also an R2, kannst Du über eine 1,5 V-Batterie und ein > Poti Spannungen zwischen 0 und 0,2 V anlegen und die müssten dann > ordentlich angezeigt werden. So kannst Du prüfen ob der Wandler selber > funktioniert. > > Eine wichtige Rolle spielt der Kondensator C4, das ist der > Integrationskondensator. Lieber Soul, Danke für Deinen Input. Das hab ich mir schon gedacht. ;-) Dank Deiner Anleitung hab ich mir das nun auch getraut, dort eine Spannung an zu legen. Und wirklich: Er zeigt AC 185V wenn ich 190mV anlege (mit dem anderen Multimeter gemessen). Also das scheint zu funktionieren. Auch hab ich die Kondensatoren, die dort rund um den Chip sitzen, ausgelötet und gemessen. Passen noch alle... Hmpfff... Jetzt liegt es anscheinend irgendwo davor. Das wird aber, denke ich, immer schwieriger? Da sind ja einige selbstgezimmerte Metex IC's, die hier rein streuen könnten? Was mich am meisten stutzig macht: diese "fixen" 150mV beim Diodentest (Durchgangstest). Die haben sich auch nicht von heute auf morgen entwickelt, sondern sind langsam entstanden. Irgendwann ist er nicht mehr auf "unendlich" gegangen, wie ich ihn eingeschaltet hab - ja, klar Batterie geht zu Ende - hab ich mir gedacht. Stimmte aber eben nicht (weil auch kein Batterie-Symbol zu sehen war). Und langsam ist der Wert immer weniger geworden und steht nun fix auf 150mV. Geht aber schon auch runter gegen Null bei Kurzschluss. Aber eben max. bis 150mV. Und dabei haben sich auch parallel die anderen Messwerte "verschlechtert". Also irgendwie hängt das zusammen. Ich kann aus der Schaltung leider nicht heraus lesen, wo das genau "generiert" wird und welche Bauteile da etwa einen neg. Einfluss haben könnten. Bin für jeden Input dankbar. Vielen Dank auch schon für eure bisherigen Anregungen! Helfen mir sehr. Lg, Peter
Schau dich mal bei R42-48 um. Ich glaub immer noch an kalte Lötstellen/def. Widerstand.
Teo D. schrieb: > Schau dich mal bei R42-48 um. Lieber Teo, Danke für Deinen Hinweis. Das kann gut sein. Hab mir die Widerstände nur teilweise angesehen. Aber Deine angegebenen Nummern finde ich im Schaltplan irgendwie nicht? Kann das sein? Bin ich blind? Bei mir endet die Nummerierung (glaub ich) bei R37? Hast Du einen anderen Schaltplan als ich? Vielen Dank! Lg, Peter
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