Forum: Haus & Smart Home Lichtschalter austauschen


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von Ralf B. (ralftt)


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Ich möchte eine wackelige Steckdose und einen Lichtschalter austauschen. 
Beide sind noch DDR Modelle. Elektrik in meinem Haus wurde 1992 neu 
gemacht, dieser alte Kram aber offenbar wieder angeschlossen.
Ich habe das an vielen Stellen im Haus schon erfolgreich durchgeführt. 
Aber im Moment komme ich nicht weiter:
Da Kabelverlauf ist so wie auf meiner Skizze im Anhang zu sehen. 1 ist 
der Schalter, 2 die Steckdose darunter. Die Schlaufe beim L bedeutet, L 
war um eine schraube vom 1 gewickelt bevor er weiter zur 2 ging.

Nach Austausch funktioniert die Steckdose, der schalter (für die 
Deckenbeleuchtung) funktioniert jedoch nicht.

Kabelanschlüsse machen für mich auch keinen Sinn, ich war immer der 
Meinung ein schalter schaltet die Phase?! Aufbau des alten Schalters 
unbekannt, Modell k2805/12 n58 steht hinten drauf.

von Chris L. (kingkernel)


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Sicher, dass die Bezeichner stimmen. Nach deinem Plan würde der Schalter 
Phase und Neutralleiter kurzschließen.

Beitrag #6408493 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf B. (ralftt)


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Genau das dachte ich mir als Laie auch! Habe vor dem Ausbau extra Fotos 
gemacht. Es ist so wie skizziert.
L ist schwarz
N ist blau
Pe ist grün gelb

Haus hat im Altbau klassische nullung und im Anbau wurde auf 3adrig 
weiter geführt. Die fragliche Stelle ist im Anbau. Vielleicht hilft das.

Ps: habe testhalber L und N händisch kurz geschlossen. Keine Sicherung 
ausgelöst....

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf B. schrieb:
> Ich möchte eine wackelige Steckdose und einen Lichtschalter austauschen.
> Beide sind noch DDR Modelle. Elektrik in meinem Haus wurde 1992 neu
> gemacht, dieser alte Kram aber offenbar wieder angeschlossen.
> Ich habe das an vielen Stellen im Haus schon erfolgreich durchgeführt.
> Aber im Moment komme ich nicht weiter:
> Da Kabelverlauf ist so wie auf meiner Skizze im Anhang zu sehen. 1 ist
> der Schalter, 2 die Steckdose darunter. Die Schlaufe beim L bedeutet, L
> war um eine schraube vom 1 gewickelt bevor er weiter zur 2 ging.
>
> Nach Austausch funktioniert die Steckdose, der schalter (für die
> Deckenbeleuchtung) funktioniert jedoch nicht.
>
> Kabelanschlüsse machen für mich auch keinen Sinn, ich war immer der
> Meinung ein schalter schaltet die Phase?! Aufbau des alten Schalters
> unbekannt, Modell k2805/12 n58 steht hinten drauf.

Die Bezeichnunten L, N und PE HIER zu benutzen, ist falsch.
ICH gehe davon aus, schwarz als L benutzt wurde, gelb/grün als PEN und 
blau als geschalteter L für die Lampe.

von Chris L. (kingkernel)


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Dann wurden die Adern ziemlich sicher zweckentfremdet. Da hilft nur 
messen und anschließend richtig machen

von Ralf B. (ralftt)


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Noch ein Bild vor Trennung der Kabel...

von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf B. schrieb:
> habe testhalber L und N händisch kurz geschlossen. Keine Sicherung
> ausgelöst....

Birne der Lampe defekt?

von Dirk (Gast)


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Ich denke Ralf X (ralf0815) hat es korrekt erklärt.

So sehe ich es auch. Also den schwarzen Draht am Schalter mit der 
Bezeichnung L oder Pfeil hinein und den blauen an einen der beiden 
Pfeil-heraus-Symbole.

An der Steckdose den schwarzen auf einen der beiden aktiven Anschlüsse 
und den grün/gelben auf den Schutzleiter und diesen mit dem zweiten 
aktiven Anschluss brücken.

Beitrag #6408528 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf B. (ralftt)


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Ist die Art der ursprünglichen Installation eigentlich "korrekt"?
An der Steckdose hängen öfter Werkzeuge mit recht hohem Verbrauch und - 
dauerhaft- eine poolpumpe.

Beitrag #6408547 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk (Gast)


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Da sollen mal die Fachleute sprechen.

Ich kenne es als Klassische Nullung.
Wurde gemacht wenn zu wenig Adern vorhanden sind. Ist heute nicht mehr 
erlaubt soweit ich weiß.

Für die Art der Belastung hat das keine Konsequenzen.

Wenn Du einen FI (RCD) hast sollte dieser eigentlich bei do einer 
Verdrahtung auslösen.

von Ralf B. (ralftt)


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Ich habe nur einen FI als  "Dekoration". Wurde zwar als funktionsfähig 
verkauft beim Hauskauf, ist aber nicht angeschlossen gewesen (geht auch 
nicht, weil am Sicherungskasten klassische nullung)

von Ralf X. (ralf0815)


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Dirk schrieb:
> Wenn Du einen FI (RCD) hast sollte dieser eigentlich bei do einer
> Verdrahtung auslösen.

Ich habe regelmässig erlebt, dass entweder N und PE schon in der 
(Unter-)Verteilung verbunden sind, oder aber PE (Leitung) nur an N 
angeschlossen wurde.
Im ersten Fall ist ein FI völlig nutzlos, im zweiten für diese 
Leitung/Stromkreis (halbwegs) nutzlos.

von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf B. schrieb:
> Ist die Art der ursprünglichen Installation eigentlich "korrekt"?
> An der Steckdose hängen öfter Werkzeuge mit recht hohem Verbrauch und -
> dauerhaft- eine poolpumpe.

Welche Installation wurde 1992 neu gemacht?
Korrekt wäre es 1992 gewesen, an dieser Stelle eine vieradrige Leitung 
zu verlegen.

1,5 mm² ist i.d.R. im 230 VAC-Hausnetz dauerhaft mit 3780 Watt oder 16 A 
zu belasten, die Schukosteckdose auf Dauer nur bis 2300 Watt oder 10 A.
Viele uralte Steckdosen ggf. auch nur bis 1380 Watt oder 6 A.
Neue Normen unterscheiden da aber auch Kabelaufbau, Leitungslänge und 
Verlegeart.

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Beitrag #6408612 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6408614 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Ralf X. schrieb:

> Viele uralte Steckdosen ggf. auch nur bis 1380 Watt oder 6 A.

"Uralte" Schukosteckdosen aus Porzellan hatten normalerweise keine
Probleme mit 16A. Bei den "labberigen modernen" habe ich da so
meine Zweifel.

von Harald W. (wilhelms)


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Ralf B. schrieb:

> dauerhaft- eine poolpumpe.

Eine Poolpumpe sollte m.E. auf jeden Fall korrekt mit getrennten
PE und N angeschlossen werden. Schliesslich besteht da erhöhte
Lebensgefahr. Im Zweifel muss dann eine neue Leitung von der
Schalttafel bis zum Pool gelegt werden.

von Harald W. (wilhelms)


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Schnell nochmal schrieb im Beitrag #6408612:

> KOPIER DIR DAS, BEVOR ES WEGZENSIERT WIRD!!
> Na, da sieht man es doch: Schwarz ist L1, der geht an die Steckdose und
> den Anschluss "P" vom Schalter. Blau geht als geschaltete Phase vom
> Schalter zur Lampe. Ge/gn ist PEN

Man sollte sich nie allein auf die Farben von Drähten verlassen,
sondern die Zuordnung überprüfen. Isnsofern wäre es sinnvoll,
wenn Dein Beitrag möglichst schnell gelöscht würde!

von Manuel X. (vophatec)


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Ralf X. schrieb:
> 1,5 mm² ist i.d.R. im 230 VAC-Hausnetz dauerhaft mit 3780 Watt oder 16 A
> zu belasten, die Schukosteckdose auf Dauer nur bis 2300 Watt oder 10 A.

Also bei mir sind das eher 3680W oder 16A.

Allerdings haben auch alle meine Steckdosen welche sie für 16A geeignet 
ausweisen.

Ich weiß nicht wo dieser 10A Quatsch mit Steckdosen herkommt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>
>> Viele uralte Steckdosen ggf. auch nur bis 1380 Watt oder 6 A.
>
> "Uralte" Schukosteckdosen aus Porzellan hatten normalerweise keine
> Probleme mit 16A. Bei den "labberigen modernen" habe ich da so
> meine Zweifel.

Deswegen habe das an sich bekannte Wort "viele" benutzt, der Begriff 
"uralt" ist hingegen natürlich frei interpretierbar.
In der ersten Zeit der Elektrifizierung hatte man gerade im Haushalt 
i.d.R. nur sehr geringe Lasten zu schalten oder zum Steckdosenbetrieb, 
aber sehr robuste Konstruktionen.
Aber zu Zeiten des WKII und insb. danach in der damaligen DDR wurde an 
Material gespart, wo man konnte.
Und in vielen der "Uraltsteckdosen", egal ob flache 2-Polausführung oder 
Schuko fand sich auch 6 (A) oder 6/10 (A) eingeprägt oder eingegossen.

Später fand sich meist ein 10/16 auf oder in den Steckdosen für Dauer- 
und Kurzzeitbelastung, heute wird jeder Rotz als 16 A verhökert, dennoch 
kommt kein Hersteller auf die Idee, Geräte mit Schukostecker mit mehr 
als 10 A oder 2,3 kW möglicher Dauerlast auf den EU-Markt zu schmeissen.
Die kennen nämlich die DIN/ISO und das Produkthaftungsgesetz.

von Harald W. (wilhelms)


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Ralf X. schrieb:

> dennoch
> kommt kein Hersteller auf die Idee, Geräte mit Schukostecker mit mehr
> als 10 A oder 2,3 kW möglicher Dauerlast auf den EU-Markt zu schmeissen.

Vor einigen Jahrzehnten gab es m.W. durchaus Waschmaschinen mit 16A
Leistung. Da sah man dann auch öfter Steckdoden mit braunem Rand
rund um die Löcher. Manchmal hing der aber auch mit ungenügend an-
geschraubten Drähten in der Steckdose zusammen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Manuel X. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> 1,5 mm² ist i.d.R. im 230 VAC-Hausnetz dauerhaft mit 3780 Watt oder 16 A
>> zu belasten, die Schukosteckdose auf Dauer nur bis 2300 Watt oder 10 A.
>
> Also bei mir sind das eher 3680W oder 16A.

Sorry, 3780 ist natürlich falsch, 3680 W oder 3,7 kW gerundet ist 
richtig.

> Allerdings haben auch alle meine Steckdosen welche sie für 16A geeignet
> ausweisen.
>
> Ich weiß nicht wo dieser 10A Quatsch mit Steckdosen herkommt.

Jede Schuko weisst heute eine Belastbarkeit von 16 A aus.
Das sagt aber nichts über die Dauer aus.
Ich betreibe auch einen 3,7 kW 1,5 Liter Wasserkocher an einer "16 A" 
Schuko eines bekannten deutschen Marken-Herstellers.
Die 1,5 Liter sind nach ~2,5 Minuten am Kochen und das Gerät schaltet 
ab..

Letztes Jahr habe ich den mit kurzen Unterbrechungen betrieben, um ein 
30 Liter Gärfass mit sterilem Wasser zu befüllen.
Später wollte ich da ein anderes Gerät anschliessen, das Innnere der 
Steckeraufnahme war deutlich verzogen und statt RAL-Weiss eher 
dunkelbraun..

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Vor einigen Jahrzehnten gab es m.W. durchaus Waschmaschinen mit 16A
> Leistung. Da sah man dann auch öfter Steckdoden mit braunem Rand
> rund um die Löcher. Manchmal hing der aber auch mit ungenügend an-
> geschraubten Drähten in der Steckdose zusammen.

16 A ist keine Leistung, aber das nur am Rande, ich weiss, was Du 
meinst.
Aber vor "einigen" Jahrzehnten hatten wir auch noch keine EU, ISO und 
Produkthaftungsgesetz und viele Normen sind auch angepasst/geändert 
worden.

Mir sind in den letzen Jahrzehnten tausende Geräte unter die Finger 
gekommen, aber keine WaMa mit 16 A Dauerstromaufnahme mit 
herstellermässig mit für Deutschland vorgesehenden Schukostecker.

Anders bei Geräten für die alte französische "Schuko-Norm"!
Da habe ich noch selber einen unverwüstlichen ~3,5 kW 
Moulinex-Elektrogrill irgendwo aus den 60er/70er Jahren.
Mit etwas Gewalt geht der Original-Schukostecker in jede 
DIN-Schukosteckdose rein, nur haben die Kontaktstifte einen deutlich 
höheren Durchmesser als die heute üblichen 4 mm.
Mehr Kontaktfläche (in den alten französischen Steckdosen) erlaubt auch 
einen höheren Dauerstrom).

Bei mir sitzt der in einer identischen Steckdose, die beim Wasserkocher 
überhitzt wurde, nur benutze ich bei dem Grill auch entweder die 
Unterhitze nicht, oder nur einen Heizkreis der Oberhitze, wodurch ich 
damit nie über 2,5 kW komme, die auch nur in der Aufheizphase als 
Dauerlast zur Geltung kommen.
Und da hat die Steckdose auch heute noch ihre Originalfarbe.

Für eine 16 A Dauerbelastung am 230 VAC-Netz wurden extra die 
entsprechenden Normen für CEE-Steckverbindungen geschaffen.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Ralf X. schrieb:

> Mit etwas Gewalt geht der Original-Schukostecker in jede
> DIN-Schukosteckdose rein, nur haben die Kontaktstifte einen deutlich
> höheren Durchmesser als die heute üblichen 4 mm.

Schukostecker haben standardmäßig einen Durchmesser von 4,8mm.
Deshalb passen sie auch nicht in die alten zweipoligen Steck-
dosen ohne Schutzkontakt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Schukostecker haben standardmäßig einen Durchmesser von 4,8mm.

Mit den 4 mm vs 4,8 mm (Schuko-DIN) habe ich mich tatsächlich irren 
lassen.
Beide Maße hatte ich nicht im Kopf, sondern nur kurz gegoogelt und eben 
noch einmal gemessen.
Mikrowelle 600 W (drei Jahre alt) knapp über ~4 mm
Heizlüfter 2000 W (ein Jahr alt) ~4 mm
Alte Dreifachsteckdose ~4 mm
Neue Dreifachsteckdose ~4,8 mm
"Baugummistecker" (alt und neu) ~4,8 mm
An den alten französischen Stecker komme ich nicht ohne Aufwand ran, 
allerdings weiss ich, dass insb. das erstmalige Einstecken in eine 
andere Steckdose immer mehr Kraft erforderte, als "deutsche" Stecker.

> Deshalb passen sie [Schukostecker]auch nicht in die alten zweipoligen
> Steckdosen ohne Schutzkontakt.

Das habe ich noch nie so erlebt.

von Harald W. (wilhelms)


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Ralf X. schrieb:

>> Deshalb passen sie [Schukostecker]auch nicht in die alten zweipoligen
>> Steckdosen ohne Schutzkontakt.

Ich habe noch einen alten Drefachstecker für die alten zweipoligen
Steckdosen ohne Schutzkontakt. Dort passt eindeutig kein Schuko-
stecker rein, wohl aber die neueren Europastecker. Den benutze ich
für die Adventsbeleuchtung.

Beitrag #6408918 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>
>>> Deshalb passen sie [Schukostecker]auch nicht in die alten zweipoligen
>>> Steckdosen ohne Schutzkontakt.
>
> Ich habe noch einen alten Drefachstecker für die alten zweipoligen
> Steckdosen ohne Schutzkontakt. Dort passt eindeutig kein Schuko-
> stecker rein, wohl aber die neueren Europastecker. Den benutze ich
> für die Adventsbeleuchtung.

Bitte achte darauf, dass Du ein Zitat von Dir selber nicht mir als Autor 
unterschiebst.

Mehrfachsteckdosenleisten gibt es auch heute noch, wo alle oder mehrere 
der Steckdosen ausschliesslich für Euro- oder Bananenstecker geeignet 
sind.
Einfach eine platzsparende Geschichte, bei der es aber auch Ausführungen 
gibt, bei denen die Kontaktdurchlässe der Eurodosen ggü. denen der 
Schukosteckdosen verengt sind.

In Altbauten, wo noch die flachen (oft schwarzen) zweipoligen Steckdosen 
verbaut waren, habe ich nie erlebt, dass der Stecker der Kabeltrommel 
oder Maschinen dort nicht passte.
Für Gebiete der ehemaligen DDR gilt das erst ab der Wende, für das 
Gebiet der BRD seit den 60er Jahren.
Das es doch irgendwo Ausnahmen gibt, möchte ich nicht ausschliessen.

Beitrag #6408972 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Ralf X. schrieb:

> Bitte achte darauf, dass Du ein Zitat von Dir selber nicht mir als Autor
> unterschiebst.

Das ist versehentlich passiert. Ich wollte nicht den ganzen langen
Beitrag zitieren, zumal ich der Ansicht bin, das französische
Stecker hier keine Rolle spielen. Deren Maße kenne ich auch nicht.

> In Altbauten, wo noch die flachen (oft schwarzen) zweipoligen Steckdosen
> verbaut waren, habe ich nie erlebt, dass der Stecker der Kabeltrommel
> oder Maschinen dort nicht passte.

Mir gehts da genau umgekehrt, wobei es einige Ausnahmen gab, wo anschei-
nend (bei genauem Hinsehen erkennbar) die Löcher aufgebohrt wurden.

> Für Gebiete der ehemaligen DDR gilt das erst ab der Wende,

Dort kenne ich mich nicht aus.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6408983 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zeno (Gast)


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Ralf B. schrieb:
> Genau das dachte ich mir als Laie auch! Habe vor dem Ausbau extra Fotos
> gemacht. Es ist so wie skizziert.
> L ist schwarz
> N ist blau
> Pe ist grün gelb
>
> Haus hat im Altbau klassische nullung und im Anbau wurde auf 3adrig
> weiter geführt. Die fragliche Stelle ist im Anbau. Vielleicht hilft das.
>
> Ps: habe testhalber L und N händisch kurz geschlossen. Keine Sicherung
> ausgelöst....

Ja Du bist Laie - merkt man sofort,  Du hast nämlich gar keine Ahnung.

Blau ist in dem Fall nicht die Null sondern der Geschaltene. Der PE geht 
in der Steckdose zuerst auf den PE-Anschluß und dann auf die 
"Nullklemme" der Steckdose, d.h. die Nullung erfolgt in der Steckdose.
 Das war seinerzeit in der DDR erlaubt da Material knapp war. Da wurde 
teilweise 2-adrige-Stegleitung verlegt und da mußte in der Steckdose 
genullt werden.
Bei Schalter Steckdosenkombinationen wurde 3-adriges Kabel (schwarz - 
Phase, grün/gelb - Null/PE, blau - geschaltet).

Ich glaube Dir nicht das die Installation 1992 gemacht sein soll, da war 
soetwas schon nicht mehr statthaft.

Laß es sein und hole einen Fachmann, da Du keine Ahnung hast wird das 
für Dich und Deine Umwelt richtig gefährlich.

von Zeno (Gast)


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Gerade gesehen RalfX hatte es ja schon so geschrieben.

von Zeno (Gast)


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Ralf B. schrieb:
> Noch ein Bild vor Trennung der Kabel...

Da sieht man es doch - Nullung erfolgte in der Steckdose.

von Zeno (Gast)


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Ralf B. schrieb:
> An der Steckdose hängen öfter Werkzeuge mit recht hohem Verbrauch und -
> dauerhaft- eine poolpumpe.

Eine Poolpumpe an Stedo mit dieser Art der Nullung? Du bist lebensmüde.
Die Nullung in der Steckdose selbst war auch in der DDR nur in trockenen 
Wohnräumen zulässig. In Feuchträumen (Bäder, Keller etc.), Anschlüsse 
für WaMa und im Außenbereich mußte für Steckdosen 3-adrig verlegt werden 
und die Nullung erfolgte in der Verteilung.

von Ralf B. (ralftt)


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Gut. Wie schließe ich - nur die Steckdose- so an die 3 Adern an, dass es 
nicht lebensmüde ist?
Deckenbeleuchtung lasse ich dann in dem Raum weg, wenn es so 
abenteuerlich ist. Deckenfluter an Steckdose reicht in dem Raum.

von hinz (Gast)


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Ralf B. schrieb:
> Gut. Wie schließe ich - nur die Steckdose- so an die 3 Adern an,
> dass es
> nicht lebensmüde ist?
> Deckenbeleuchtung lasse ich dann in dem Raum weg, wenn es so
> abenteuerlich ist. Deckenfluter an Steckdose reicht in dem Raum.

Überlasse das besser einem Fachmann! Das ist nicht mit einfachem 
umklemmen machbar, PE und N müssen schon vom Verteiler her getrennt 
kommen.

Als Notlösung gibts noch Steckdosen mit eingebautem FI, leider recht 
teuer.

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:

>> In Altbauten, wo noch die flachen (oft schwarzen) zweipoligen Steckdosen
>> verbaut waren, habe ich nie erlebt, dass der Stecker der Kabeltrommel
>> oder Maschinen dort nicht passte.
>
> Mir gehts da genau umgekehrt, wobei es einige Ausnahmen gab, wo anschei-
> nend (bei genauem Hinsehen erkennbar) die Löcher aufgebohrt wurden.

Im Anhang eine alte zweipolige Bakelitsteckdose, 10/250, 
Original-Durchlässe für die Steckkontakte je gute 6,5 mm!
Hast Du mal gesehen, wie ein gebohrtes Loch in Bakelit aussieht?
Schlimmer als der sichtbare Spannungsriss durch zu starke Belastung der 
Abdeckung durch die mittige Befestigungsschraube.

>> Für Gebiete der ehemaligen DDR gilt das erst ab der Wende,
>
> Dort kenne ich mich nicht aus.

Ich denke, das trifft nicht nur für dort zu.

von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf B. schrieb:
> Gut. Wie schließe ich - nur die Steckdose- so an die 3 Adern an, dass es
> nicht lebensmüde ist?
> Deckenbeleuchtung lasse ich dann in dem Raum weg, wenn es so
> abenteuerlich ist. Deckenfluter an Steckdose reicht in dem Raum.

Aktuell ist Dein blauer Draht in der Schalterdose nur irgendwo mit der 
Deckenleuchte verbunden.
Es gibt also noch (mindestens) eine andere Stelle, wo Du Du den 
umklemmen müsstest.
Allerdings bringt Dir das alles quasi nichts, wenn Du nicht die gesamte 
Unter-/Verteilung so umklemmst, dass auch der jetzige Pseudo-FI 
funktioniert.

von Arno (Gast)


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Ralf B. schrieb:
> Gut. Wie schließe ich - nur die Steckdose- so an die 3 Adern an, dass es
> nicht lebensmüde ist?

Gar nicht, du ziehst eine neue Leitung von der Verteilung, trennst N und 
PE in der Verteilung auf, legst N und L über einen RCD (und ggf. 
natürlich Sicherungsautomat) auf die neue Leitung. Anders kannst du die 
klassische Nullung, die hier als lebensmüde bezeichnet wird, nicht 
"beheben".

In den alten Bundesländern war es seit 1973 nicht mehr zulässig, 
Steckdosen so anzuschließen. Was nichts daran ändert, dass es heute noch 
jede Menge so angeschlossene Steckdosen geben dürfte.

Ralf B. schrieb:
> Deckenbeleuchtung lasse ich dann in dem Raum weg, wenn es so
> abenteuerlich ist. Deckenfluter an Steckdose reicht in dem Raum.

Deckenbeleuchtung ist das kleinere Problem. Wenn du erstmal N, L und PE 
aus der Verteilung an der Steckdose hast, bekommst du auch geschaltet L 
auf die Leitung zur Deckenlampe (wenn du diese Leitung findest). Und 
zumindest die mir bekannten Vorschriften sehen Deckenlampen auch als 
weniger gefährlich an als Steckdosen, vermutlich weil seltener daran 
herumgesteckt wird.

MfG, Arno

von hinz (Gast)


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Arno schrieb:
> Und
> zumindest die mir bekannten Vorschriften sehen Deckenlampen auch als
> weniger gefährlich an als Steckdosen,

In Neuanlagen müssen auch Deckenlampen über FI laufen.

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