Hallo allerseits, kennt sich hier jemand mit dem ProfiNet-Protokoll aus? Ich möchte evtl. ein ProfiNet-Device (also einen Client) bauen und bin jetzt am Sondieren. Nach meinen Recherchen muss man ProfiNet-Device zertifizieren lassen, um sie als soche betreiben/verkaufen zu dürfen, was recht aufwendig und teuer ist. Jetzt hatte ich die Idee einen Protokollumsetzer zu verwenden, z.B. auf Modbus. Dazu hab ich ein paar Fragen, auf die ich bisher keine Antworten gefunden habe. Ich bin in dem Bereich auch noch ziemlich unbefleckt, aber ich möchte mich erst schlau machen, bevor ich mich in eine Sackgasse einarbeite. 1. Sieht ein Gerät hinter einem Protokollumsetzer für den Master immernoch wie ein ProfiNet-Gerät aus, oder würde bspw. im ModBus-Fall dann das Gerät wie ein ModBus-Gerät angesprochen und nur die Datenübertragung, d.h. die Hardware, wäre auf ProfiNet-Ebene? 2. Haben Protokollumsetzer eine eigene "Device Identity", die ja von der ProfiNet-Gesellschaft zugeteilt werden muss? Gilt ein solcher Umsetzer schon als Device? Also kurz gesagt, könnte das ein gangbarer Weg sein, oder wird das nichts? Gibt es noch andere Fallstricke? Danke schonmal!
Für einen produktiven Einsatz wirst du nicht um ein fertiges Modul herumkommen. Anybus, Hilscher, Deltalogic, HMS etc
Interessierter schrieb: > kennt sich hier jemand mit dem ProfiNet-Protokoll aus? Ich möchte evtl. Ja Interessierter schrieb: > ein ProfiNet-Device (also einen Client) bauen und bin jetzt am > Sondieren. Die Bezeichnung "Client" gibt es bei Profinet nicht. Außerdem ist es irreführend, weil ein Profinet-Device per Se passiv ist und sich der Controlelr aktiv verbindet. Aus IT Sicht ist der Controller der "Client" und das Device der "Server" Interessierter schrieb: > Nach meinen Recherchen muss man ProfiNet-Device zertifizieren lassen, um > sie als soche betreiben/verkaufen zu dürfen, was recht aufwendig und > teuer ist. Jetzt hatte ich die Idee einen Protokollumsetzer zu Korrekt, dazu musst Du dann auch eine Profinet Herstellerkennung bei der PNO beantragen. Außerdem sind diverse Profinet Technologien durch Patente geschützt, mit einer PNO Mitgliedschaft muss man sich darum nicht mehr kümmern. (Bis auf ein paar Spezialfälle wie z.B. MRM Interessierter schrieb: > 1. Sieht ein Gerät hinter einem Protokollumsetzer für den Master > immernoch wie ein ProfiNet-Gerät aus, oder würde bspw. im ModBus-Fall > dann das Gerät wie ein ModBus-Gerät angesprochen und nur die > Datenübertragung, d.h. die Hardware, wäre auf ProfiNet-Ebene? Das verstehe ich nocht nicht ganz. ein Profinet-Device erscheint zum Controller hin immer als Profinet-Device. Das hat nichts damit zu tun, was hinter dem Device ist. Schwebt Dir so ein Aufbau vor: Profinet Controller <-> [ Profinet Device -- Modbus Master ] <-> Modbus Slave? Interessierter schrieb: > 2. Haben Protokollumsetzer eine eigene "Device Identity", die ja von der > ProfiNet-Gesellschaft zugeteilt werden muss? Gilt ein solcher Umsetzer > schon als Device? Ein Protokollumsetzer wird sich am Profinet Netzwerk immer mit der Herstellerkennung des Protokollumsetzers melden. Dass ist so vorgeschrieben. Es sei denn du integrierst den Protokollumsetzer fest in Dein Gerät, dann kannst Du auch mit deiner eigenen Kennung arbeiten. Dann musst Du aber auch Zertifizieren. Ein Zertifikat gilt nur für exakt eine Geräte/Herstellerkennung, um genau zu sein sogar nur für einen Device-Accesspoint aus dieser Geräte-/Herstellerkennung.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.