Hallo,
in meiner Wohnung ist ein Brummton hörbar. In einem Raum hört man es
sehr gut, in den anliegenden Räumen weniger stark. Andere Personen
können das Brummen ebenfalls hören. Mit einer App (ich weiß, es ist kein
professionelles Messinstrument) konnte ich messen, dass es sich genau um
50 Hz handelt, also Netzfrequenz. Meistens durchgängig, aber manchmal
auch auf- und abschwellend (siehe Screenshots)
Anfangs trat es nur Zeitweise auf, ähnlich den Laufintervallen eines
Kühlschranks. Mittlerweile hört man es fast durchgängig.
Was bereits gemacht wurde:
- Strom der Whg abgestellt
- Strom der umliegenden Wohnungen (6 Wohneinheiten im Haus) abgestellt
- Wasser abgestellt
- Heizungspumpen abgestellt
- Heizkreislauf abgestellt
- Zirkulation abgestellt
Photovoltaik und Kollektoren gibt es keine. In einer Wand des Raums
laufen Kalt- und Warmwasserleitungen.
Nichts hat das Geräusch beeinflusst.
Ist es möglich, dass sich Schwingungen übers Wassernetz von außen bis
zum Zimmer ausbreiten, trotz geschlossener Wasserleitung? Die Leitung
innerhalb der Whg habe ich testweise mal am tiefsten Wasserhahn
leerlaufen lassen, so gut es ging. Hat nichts gebracht.
Ich finde einfach nicht die Ursache heraus. Vielleich hat hier jemand
noch eine Idee oder Tipps....
Ein Brummen habe ich auch in der Wohnung, allerdings unter 50Hz und nur
gelegentlich. Bei mir ist es vermutlich der Dieselmotor eines
Personenzuges in ca. 50-60m Entfernung wenn der am Bahnsteig im Leerlauf
läuft.
Ich habe mal dazu im Netz gelesen das Brummgeräusche nicht so selten
sind. Manchen Brummen wurde nachgegangen und es war sehr oft eine
Lüftungsanlage, diese kann auch weiter entfernt stehen. Das Haus Wände
oder Dächer schwingen dann wenn es blöd läuft in Resonanz mit und
verstärken das ganze. Das Dach oder Wand als Membrane mit einigen 10m².
Ist schwer zu finden.
Uwe G. schrieb:> Heizungsventile brummen, wenn sie zugesetzt sind. Das Teil unter dem> Thermostat.
Hätte ich hinzufügen sollen, in der ganzen Whg. gibt es ausschließlich
Fussbodenheizung. Die Pumpen waren ebenfalls schon zum Test abgestellt.
Lukas schrieb:> Das Haus Wände> oder Dächer schwingen dann wenn es blöd läuft in Resonanz mit und> verstärken das ganze. Das Dach oder Wand als Membrane mit einigen 10m².> Ist schwer zu finden.
Den Gedanken hatte ich ebenfalls schon. Im Umfeld gibt es einen
Ortstrafo (30m Luftlinie, vermute ich weniger), und sonst wenige Gebäude
ohne größere Lüftungsanlagen, zumindest hör-/sehbar. Wenn man Nachts das
Fenster öffnet, hört man absolut nichts, das Geräusch ist ausschließlich
im Raum zu hören.
Auch wenn schon einzelne Wohneinheiten abgeschaltet wurden: Trotzdem von
einem Fachmann mit Berechtigung(!) mal die Hauptsicherungen rausnehmen
lassen.
Richtiger weg:
Alle Sicherungen raus. Brummen weg? Eine nach dem anderen rein machen.
Brummen wieder da?
Wenn alle Sicherungen raus sind und das Brumme noch da ist, prüfen ob
die Stromzuführung übers Dach kommt oder unterirdisch.
Ist es ein Reihenhaus oder freistehend? Beim Reihenhaus kann es aus der
Nachbarschaft kommen.
Wenn alleinstehend, kann das Brummen auch über die
Wasserleitung/Gasleitung* kommen.
Falls noch nicht von ISDN umgestellt, prüfen ob der alte NTBA brummt
(normal nicht da Gleichstrom).
Eventuell vom Kabelnetzbetreiber eine "Brummschleife"? Koaxkabel
ausstecken falls dort eine Wechselspannung von Aussen rein kommt.
*darf man das so schreiben?
Steffen schrieb:> Alle Sicherungen raus. Brummen weg? Eine nach dem anderen rein machen.> Brummen wieder da?
Pah, das lässt sich auch in logarithmischer Zeit umsetzen wenn man immer
die Hälfte wieder an/aus macht ;)
SCNR
Vlt hilft ein el-magnetfeldmesser weiter. Mit einem einfachen Gerät von
Conrad (Frequ-Bereich bis 2kHz, Ferritspule als Aufnehmer) konnte ich
eine Brummschleife in der Installation auf der Arbeitsstelle
lokalisieren.
Bewohner schrieb:> - Strom der umliegenden Wohnungen (6 Wohneinheiten im Haus) abgestellt
Sicherung für Treppenhaus-Strom und Türsprechanlage auch mal rausnehmen.
Karl schrieb:> hinz schrieb:>> Der brummt nicht mit 50Hz.>> Mit wieviel sonst?
Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo. Allerdings ist das dann eher
nicht so stark. Wenn eine Phasenwicklung bei dem allerdings gaga ist, ja
dann..... Doch das sollte der Versorger, längst gemerkt haben.
Old-Papa
30m bis zur Trafostation sind nicht viel.
Wie verlaufen die Kabel von zur Trafostation?
Freileitung oder Erdkabel?
hinz schrieb:> Der brummt nicht mit 50Hz.
Stimmt. (Drebeiseninstrumenteffekt)
Aber Freileitungen können im Erdmagnetfeld mit 50Hz schwingen
(Lautsprechereffekt)
Old P. schrieb:> Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo. Allerdings ist das dann eher> nicht so stark. Wenn eine Phasenwicklung bei dem allerdings gaga ist, ja> dann..... Doch das sollte der Versorger, längst gemerkt haben.
Ich denke dann wohl ehr mit 3x50 Hz? Und wenn 2 Spulen leise und eine
laut brummt, dann hört man 50 Hz?
Karl schrieb:> Ich denke dann wohl ehr mit 3x50 Hz? Und wenn 2 Spulen leise und eine> laut brummt, dann hört man 50 Hz?
Ja, 3x50Hz, die sich gegenseitig überlappen. Was hört man da also?
Und wenn eine laut brummt, ist da was gaga (sachte ich schon)
Old-Papa
Karl schrieb:> Old P. schrieb:>> Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo. Allerdings ist das dann eher>> nicht so stark. Wenn eine Phasenwicklung bei dem allerdings gaga ist, ja>> dann..... Doch das sollte der Versorger, längst gemerkt haben.>> Ich denke dann wohl ehr mit 3x50 Hz? Und wenn 2 Spulen leise und eine> laut brummt, dann hört man 50 Hz?
Nein, der brummt mit 100Hz, egal wie er belastet wird.
@ Bewohner
Wie heisst eigentlich die von Dir verwendete App? Würde ich gerne mal
ausprobieren. Würdest Du bitte einen Link darauf posten?
Dass das Geräusch ausschliesslich im Raum zu hören ist, könnte darauf
hindeuten, dass irgend etwas in dem Raum schwingt. Leider heisst das
nicht, dass die ursächliche Anregung auch von etwas im Raum ausgeht.
Ich würde als nächste Schritte Folgende vorschlagen:
1. Die Lautstärke in verschiedenen Richtungen messen. Wenigstens in den
6-Hauptrichtungen (orientiert z.B. an einer Wand und einer Decke).
Das setzt voraus, dass das Mikrophon wenigstens etwas
Richt-Charakteristik hat. Offen gesagt, weiß ich darüber nichts.
Das kann man an verschiedenen Stellen in der gesamten Wohnung machen. Es
gibt Fälle in denen sich die Überlagerung von Schwingungen jeweils
unterhalb der Wahrnehmungsschwelle an einem bestimmten Ort so addiert,
dass die Summe dann wahrnehmbar ist.
2. Die Lautstärke bei direktem, mechanischem Kontakt des Smartphones mit
den Wänden, Decken und Möbeln messen. Falls der Gegenstand schwingt,
sollte, meiner Meinung nach, ein merklich höherer Pegel gemessen werden.
Bei Möbeln durchaus auch verschiedene Flächen messen.
Im Prinzip kann diese Messung auf beliebige Gegenstände in der Wohnung
ausgedehnt werden, falls Du die Geduld aufbringst und alles säuberlich
notierst und graphisch darstellst.
Es wäre z.B: auch möglich, dass die 50 Hz mechanisch durch Brandmauern
vom Nachbarhaus aus kommen.
Ich wünsche Dir Erfolg und viel Geduld.
Old P. schrieb:> Warum das?> Weil eine Phase eigentlich immer fast weg ist? Kann sein....
Gegenfrage: Mit wieviel Hz brummt ein Einphasentrafo? Noch anders
gefragt, wie oft erreicht H/B/(F) sein Maximum/Minimum im Eisenkern
innerhalb einer Schwingung (nicht Vorzeichen behaftet)?
Bei unmagnitisiertem Eisen werden beide Halbwellen (in gleicher
Richtung) angezogen. Entspricht Trafo, parallele Leiter. Daher 100Hz.
Bei statischem Magnet (Permanentmagnet, Erdmagnetfeld) mit jeder
Halbwelle in entgegen gesetzter Reichtung, daher 50Hz.
Manchmal ist es auch so, dass sich aufgrund baulicher Umstände (Gehäuse,
Bauwerke, Mauern etc.) ein unbeabsichtigter Horneffekt ergibt. D.h. eine
unbedeutende Schallquelle wirkt sich in gewisser Entfernung massiv
verstärkt aus.
Mein eindrucksvollstes Beispiel dazu war mal eine Musikveranstaltung auf
einem Innenhof einer Schule (höhere Gebäude), der sich über Eck
trichterförmig öffnete. Im Ort selber war wenig zu hören, die
Beschwerden kamen von einem ca. 5..10km in Öffnungsrichtung des
„Trichters“ entfernten Ort. Es war definitiv die Veranstaltung des
Innenhofs, die dort klar zu vernehmen war.
Ich versuche jetzt mal die Rückmeldungen abzuarbeiten.
Steffen schrieb:> Alle Sicherungen raus. Brummen weg? Eine nach dem anderen rein machen.> Brummen wieder da?>> Wenn alle Sicherungen raus sind und das Brumme noch da ist, prüfen ob> die Stromzuführung übers Dach kommt oder unterirdisch.>
die ist Unterirdisch. Baujahr 2018 ca.
> Ist es ein Reihenhaus oder freistehend? Beim Reihenhaus kann es aus der> Nachbarschaft kommen.>
Wohngebäude, angrenzend an Stall. Dort kann jeder el. Verbraucher
bereits ausgeschlossen werden.
> Wenn alleinstehend, kann das Brummen auch über die> Wasserleitung/Gasleitung* kommen.
Meine Vermutung.
>> Falls noch nicht von ISDN umgestellt, prüfen ob der alte NTBA brummt> (normal nicht da Gleichstrom).
Keine Ahnung was hier verbaut wurde
>> Eventuell vom Kabelnetzbetreiber eine "Brummschleife"? Koaxkabel> ausstecken falls dort eine Wechselspannung von Aussen rein kommt.
Es ist schwer zu beschreiben. Man darf sich das Brummen nicht vorstellen
wie eins aus dem kleinen Küchenradio zum Beispiel. Es ist ein "massives"
Brummen, mit viel Energie dahinter, wenn man das so sagen kann. Wie ein
riesiger Subwoofer, welcher offene Eingänge hat und das Netzbrummen
wiedergibt.
Theor schrieb:> Wie heisst eigentlich die von Dir verwendete App? Würde ich gerne mal> ausprobieren. Würdest Du bitte einen Link darauf posten?
Die App heißt Specdroid (Android).
Theor schrieb:> Dass das Geräusch ausschliesslich im Raum zu hören ist, könnte darauf> hindeuten, dass irgend etwas in dem Raum schwingt. Leider heisst das> nicht, dass die ursächliche Anregung auch von etwas im Raum ausgeht.
Man kann es auch in den angrenzenden Räumen wahrnehmen, je näher man an
den betroffenen Raum kommt, desto intensiver wird es.
Theor schrieb:> Im Prinzip kann diese Messung auf beliebige Gegenstände in der Wohnung> ausgedehnt werden, falls Du die Geduld aufbringst und alles säuberlich> notierst und graphisch darstellst.> Es wäre z.B: auch möglich, dass die 50 Hz mechanisch durch Brandmauern> vom Nachbarhaus aus kommen.>> Ich wünsche Dir Erfolg und viel Geduld.
Es ist so, dass es im betroffenen Raum Stellen gibt, an denen man es
nicht hören kann (eher mittig), in den Ecken ist es dafür umso
intensiver. Glaube das hat mit Überlagerung zu tun, kenne mich damit
aber zu wenig aus.
Ja meine Geduld... die ist langsam zu Ende, nächster Schritt ist der
Auszug...
Harald A. schrieb:> Manchmal ist es auch so, dass sich aufgrund baulicher Umstände (Gehäuse,> Bauwerke, Mauern etc.) ein unbeabsichtigter Horneffekt ergibt. D.h. eine> unbedeutende Schallquelle wirkt sich in gewisser Entfernung massiv> verstärkt aus.
Zwischen der Hausseite des betroffenen Raums befindet sich noch ein
Nebengebäude, dann kommt mehrere hundert Meter Wiese und Felder. Viele
Gebäude gibts hier auf dem Land nicht.
Bewohner schrieb:> Glaube das hat mit Überlagerung zu tun, kenne mich damit aber zu wenig> aus.
Für Glaubensfragen ist jemand anderes zuständig. SCNR ;)
Bewohner schrieb:> Es ist so, dass es im betroffenen Raum Stellen gibt, an denen man es> nicht hören kann (eher mittig), in den Ecken ist es dafür umso> intensiver
Hat der betroffene Raum eine Breite oder Höhe oder Länge, die ein
Vielfaches von ca. 3,3m ist?
Ich denke, ohne die Quelle zu kennen, dass der Raum in einer dieser
Ausdehnungsrichtungen in Resonanz kommt.
330m/s ÷ 50Hz = 6,6m Wellenlänge
Durch Druckstau an schallharten Flächen wird die Welle Reflektiert,
daher halbe Wellenlänge 3,3m . Die Diagonalen kannst du auch mal
nachmessen, Doppelreflexion...
So Resonanzeffekte bekommt man z.B. gut mit der eigenen Stimme im
Badezimmer hin, da dieses normalerweise rundherum mit schallharten
Flächen ausgestattet ist. Weil ein Badezimmer oft kleiner ist, liegt die
Frequenz passend zur eigenen Stimme höher.
Zum Test kannst du es mit einem Absorber an einer der in Frage kommenden
Wänden oder Ecken probieren, z.B. eine Bettdecke mittig an die Wand
halten. Wenn es dann weniger intensiv ist, brauchst du einen Wandteppich
oder einen Teppich.
mfg mf
Hier war das seinerzeit ein defekter Lüfter im Keller des
Nachbargebäudes.
Ich selbst wohnte im dritten Stock.
Der Lüfter gehörte zu einem Supermarkt und belüftete dort Umkleiden und
Toilettenräume.
Hat mich einige Tage und Nerven gekostet das herauszufinden.
Seltsamerweise hat das sonst kein Bewohner gehört oder gestört.
Mit einer App (ich weiß, es ist kein
> professionelles Messinstrument) konnte ich messen, dass es sich genau um> 50 Hz handelt, also Netzfrequenz.
bei genau 50 Hz kann es sich eigentlich nur um einen Motor handeln
Also ich hab hier 'ne 110kv zu 10/20kV Umspannstation mit zwei Trafos in
50 Meter Entfernung. Das einzige was man von da hört sind bei Gewitter
die Blitzeinschläge in die hohen Masten, die regelmäßig von Blitzen
getroffen werden.
Du hast zwar schon den Strom der anderen Wohnung ausgeschaltet, aber
vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit: ich hatte das gleiche
Problem mit exakt 50 Hz. Die Wellenlänge in meinem Schlafzimmer passt
wunderbar in die 3,40 m Deckenhöhe und Zimmer Breite, das Zimmer war
also ein Resonator für die akustische Wellenlänge. (Ja ich weiß das mit
der Schallgeschwindigkeit mag zwischen 330 m/s und 340 m/s schwanken…).
Es war weder etwas im Zimmer oben drüber noch im Zimmer unten drunter
(beides Schlafzimmer der Nachbarn. Irgendwann habe ich festgestellt,
dass der Kühlschrank von oben drüber in einem anderen Raum auf einem
Trägerbalken der Decke stand und damit durch die Wände in meinem
Schlafzimmer diagonal drunter für eine Anregung sorgte, die dank der
RaumMaße überhöht war. Erst durch mechanisch Entkopplung des
Kühlschranks war endlich Ruhe eingekehrt.
Den gleichen Effekt hatte ich in einer anderen Wohnung mit einer
Luftpumpe für ein Bett eines alten Herren oben drüber (vor zehn Jahren)
und mit einer Kühltruhe ein Stock über der Wohnung einer Bekannten.
Spannend finde ich die Häufung von Kühlschränken in meiner eigenen
Statistik (N =3)
Solange also nicht die Hauptstromzufuhr des gesamten Hauses abgestellt
ist, kannst du nicht sicher sein, dass nicht irgend ein Verbraucher
(Heizungspumpe?) hier einstrahlt.
Bei mir läuft seit zwei Tagen wieder die Heizung, vielleicht hat ja auch
die zeitliche Nähe des Herbstes und der neuen Heizungspumpenperiode
etwas mit deinem Lärmproblem zu tun.
Viel Erfolg bei der Suche
Georg
Old P. schrieb:> Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo.
Eigenartig!
In den letzten 40 Jahren hörte ich von 3-Ph-Trafos in Schaltschränken,
Maschinen und Umspanntrafos immer nur Brmmmmmm mit 50 Hertz,
150 Hz wäre mir aufgefallen...
Mani W. schrieb:> Old P. schrieb:>> Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo.>> Eigenartig!>> In den letzten 40 Jahren hörte ich von 3-Ph-Trafos in Schaltschränken,> Maschinen und Umspanntrafos immer nur Brmmmmmm mit 50 Hertz,> 150 Hz wäre mir aufgefallen...
100Hz sind dir ja auch nicht aufgefallen.
Mani W. schrieb:> Old P. schrieb:>> Wahrscheinlich 150Hz, wenn Drehstromtrafo.>> Eigenartig!>> In den letzten 40 Jahren hörte ich von 3-Ph-Trafos in Schaltschränken,> Maschinen und Umspanntrafos immer nur Brmmmmmm mit 50 Hertz,> 150 Hz wäre mir aufgefallen...
Die Mär vom 50Hz Trafo-Brumm. Alle Jahre wieder...
Den Ansatz mit den Raumlängen finde ich interessant. Ich habe mal
nachgemessen: Breite ca. 3,4 m x 3,23 m. Das käme so ungefähr hin.
Ich konnte noch interessantes feststellen: Wenn die Spülmaschine läuft,
gibt es in der Whg an verschiedenen/anderen Stellen ebenfalls das
Brummen mit extremer Intensivität. Dabei handelt es sich auch exakt um
50 Hz. Dass es das ursprüngliche Brummen ist, kann ich bereits
ausschließen.
Bewohner schrieb:> Den Ansatz mit den Raumlängen finde ich interessant. Ich habe mal> nachgemessen: Breite ca. 3,4 m x 3,23 m
... nennt sich auch Resonator. Jetzt noch glatte Wände, Böden und Decke
und die Güte reicht um das kleinste Signal ausreichend zu überhöhen.
50Hz sind so tief, dass Du mit Deinem Ohrabstand nicht orten kannst, wo
es her kommt, sondern nur, wo die Schwingungsbäuche im Raum liegen.
So zufällig 85 cm oder 1,7 m von der Wand entfernt?!
Guten Brumm
Georg
Anderer Georg schrieb:> So zufällig 85 cm oder 1,7 m von der Wand entfernt?!
Du scheinst ja ein wahrer Brummspezialist zu sein, worauf
begründest Du Deine 85 bis 170 cm Abstand zur Wand?
Ich verfolge die Diskussion und bin sehr gespannt, was dabei
herauskommt. Ich habe nämlich ein ähnliches Problem. Zu bestimmten
Tageszeiten, aber nicht immer, höre ich ebenfalls dieses Brummen.
Spectroid zeigt mir deutlich ein Brummen im 100Hz-Bereich. Das kann
natürlich auch eine Schwebung sein. Manchmal höre ich es auch nachts, es
ist zum Verrückt werden! Das interessante daran ist: Ändere ich meine
Position im Raum geringfügig, kann es sein, dass ich es nicht mehr
wahrnehme. Ich habe im gesamten Haus den Strom abgestellt, aber von uns
kommt es nicht. Aus der direkten Nachbarschaft glaube ich auch nicht.
Was ich mir aber vorstellen könnte, dass jemand in der Umgebung entweder
mit einer Wärmepumpe heizt, oder aber ein kleines BHKW (z.B. Dachs)
betreibt. Letzteres müsste ja über den Schornsteinfeger herauszubekommen
sein, habe allerdings noch nicht angefragt. Es sind in der Umgebung
weder Trafostationen noch Hochspannungsleitungen. Auch Werkzeugmaschinen
kommen nicht in Betracht. Mir fällt dieses Brummen auf, seit in der
Nachbarschaft ein neues Haus gebaut wurde. Möglicherweise besteht damit
ein Zusammenhang.
Matthias F. schrieb:> Möglicherweise besteht damit> ein Zusammenhang.
Lüftungen und Klimageräte höre ich bei mir meistens nach Mitternacht,
hört sich dann gesamt an wie Maschinen, die anlaufen und nach einer
Weile (15 min) wieder auslaufen...
Die Verursacher sind gut 100 m entfernt unterhalb und rundherum Wald...
Mani W. schrieb:> wahrer Brummspezialist zu sein, worauf> begründest Du Deine 85 bis 170 cm Abstand zur Wand?
Jepp, das sind häufig (ohne Anspruch auf absolute Wahrheit) die
Oberwellen...
Die schwingen als erstes mit, müssten aber auch in der FFT zu sehen
sein.
Die App Phyphox macht das schön sichtbar, auch mit vernünftigen
Auflösungen.
Mit Messmikros klappt es besser, aber die haben nicht alle rumliegen.
ʎ/2 oder ʎ/4 hab ich dabei gut messen können, z.B. bei einer
E-Luftpumpe für ein Bett eines älteren Herrn zur Vermeidung von
Wundliegen im Altbau ein Stockwerk höher. Die ging nur selten an und
unregelmäßig. Die Suche hat 1 Jahr gedauert...
Und da die Schwingungsbäuche in Abständen von ʎ, ʎ/2 oder ʎ/4 (je nach
Oberton) auftreten, sind sie nicht überall im Raum gleichermaßen
messbar.
War aber alles nur eine Vermutung...
Frohen Brumm
Georg
Du schreibst, dass das Haus Bj2018 ist, hat es ggf. eine
zentrale/dezentrale Lüftungsanlage?
Außerdem wären da noch die Sanitärentlüfter auf dem Dach ...
Bewohner schrieb:> Hallo,>> in meiner Wohnung ist ein Brummton hörbar. In einem Raum hört man es> sehr gut, in den anliegenden Räumen weniger stark. Andere Personen> können das Brummen ebenfalls hören.> Was bereits gemacht wurde:> - Strom der Whg abgestellt> - Strom der umliegenden Wohnungen (6 Wohneinheiten im Haus) abgestellt> - Wasser abgestellt> - Heizungspumpen abgestellt> - Heizkreislauf abgestellt> - Zirkulation abgestellt>> Photovoltaik und Kollektoren gibt es keine. In einer Wand des Raums> laufen Kalt- und Warmwasserleitungen.>> Nichts hat das Geräusch beeinflusst.>
Du musst es orten, kreuzpeilung ist das Stichwort.
> Ich finde einfach nicht die Ursache heraus. Vielleich hat hier jemand> noch eine Idee oder Tipps....
Konnte das Problem mittlerweile gelöst werden? Ich habe bei mir in der
Wohnung auch ein Brummen und vermutlich exakt die gleiche Ursache. Meine
Aufnahmen mit Spectroid sehen sehr ähnlich aus.
Freundliche Grüße
Habe das gleiche Problem - siehe Anhang. Ich denke, dass das
"Zivilisationsschwingungen" (so nenn ich die einfach mal) sind, die sich
über den Erdboden und in Häusern ausbreiten und dort Wände und Decken
zum Schwingen bringen (ich habe viel Beton, der schwingt besonders gut).
Hab ohnehin nicht vor hier ewig zu wohnen...
Gewerbe wie Werkstatt, Supermarkt oder Landwirtschaft in der Nähe? Da
laufen oft Kompressoren für Druckluft oder Kühlaggregate, die sich als
Bodenschwingungen weit ausbreiten können.
Mike schrieb:> Gewerbe wie Werkstatt, Supermarkt oder Landwirtschaft in der Nähe?
Ein paar kleinere Läden, wie: Nagelstudio, Solarium, Juwelier,... noch
ein paar Monate mehr Corona, dann sind die wahrscheinlich endgültig
Pleite und es wird sich zeigen ob das Brummen mit ihnen verschwinden
wird (...es gibt aktuell also größere Probleme als Geräusche in der
Wohnung). Es wird die Summe aller Anlagen + Zentralheizung der
Wohnanlage sein. In absoluten Zahlen wird das Brummen auch gar nicht so
laut sein, aber es ist halt sonst sehr ruhig in der Umgebung und dadurch
erscheint mir das Brummen als laut. Vor allem wenn man den ganzen Tag in
der Wohnung sitzt...
Da immer mehr Klimaanlagen und Lüftungsanlagen montiert werden wird das
ein zivilisatorisches Problem sein, das eher zunehmen wird. War mal vor
einem Jahrzehnt in N.Y. und die Klimaanlage einer hunderte Meter
entfernten Bank war so laut wie ein startender Hubschrauber... im
kleineren Maße wird das auch irgendwann unsere Kleinstädte erreichen.
(Bin erst vor knapp über einem Jahr von einer 2 Mio. Stadt in eine mit
15.000 Einwohnern gezogen. In der Großstadt gibt es mehr Nebengeräusche
wodurch man so ein Brummen wahrscheinlich nicht wahrnehmen würde...
werde es mal mit Meditation probieren)
Ich hatte in den letzten Wochen auch sporadisch so ein Brummen im Haus.
Vor allem Nachts war das zu hören, aber eben nur manchmal.
Vor ein paar Tagen dann der Gang in die Werkstatt (da bin ich im Winter
selten) und plötzlich sprang der Kompressor an (ein alter
"Silentkompressor") ....
So ein Mist, den hatte ich irgendwann im Herbst vergessen auszuschalten
und da nichts ewig hält, hat er gelegentlich nachgepumpt.
Vorher hatte ich das ganze Haus abgesucht, nichts gefunden.
Ok, Kompressor hat nicht jeder im Haus, doch meine Werkstatt ist ein
separates Gebäude, dennoch habe ich das gehört.
Will sagen: mechanische Schwingungen gehen mitunter ulkige Wege.
Old-Papa
Die Quelle muss auch gar nicht im Haus sein. Es gibt auch ungünstige
Schallübertragung über den Boden. Es gibt auf der Straße in 50m
Entfernung, da ist in einem Bereich der Schneepflug ganz deutlich im
Haus zu hören, obwohl er hinter einem anderen ganz verdeckt ist.
Es gibt auch Motoren, die treiben Kompressoren zur Entfeuchtung zwischen
den Isolierungen an. Das bekommen die Bewohner gar nicht mit, wenn diese
installiert werden. Es gibt auch viele Hausverwaltungen, die wissen das
vom Haus gar nicht. Es kann auch vorkommen, das dieser Schall im
nachbarlichen Haus besser zu hören wäre. Ein Bekannter hat neuerdings
auch einen neumodischne Kühlschrank mit Schwingungskompressor. Wenn
dieser ungünstig steht, freuen sich auch die Nachbarn über den Brumm. So
ein Brummen wird übrigens meistens gar nicht als störend empfunden, wenn
die Quelle bekannt ist.
Wenn der Anwohner bereits ganz zu Beginn in einer Werkstatt die Pressen
gesehen und gehört hat, diese noch leise in der Nacht zu hören sind,
zählt das Unterbewußtsein die Schläge genau so, als würde klassisch
versucht werden die Schafe zu zählen um besser einzuschlafen. Die Folgen
sind dann nicht die geringsten Einschlafprobleme damit zu haben.
Mario M schrieb:> Habe das gleiche Problem - siehe Anhang.
Hast du nicht. Deinem Anhang nach ist da nichts, was du als Mensch
heraushören könntest. Und Netzbrumm kann’s schon gar nicht sein, wenn
der homöophatisch ausgeprägte Peak bei 47Hz liegt, statt bei 50Hz. In
den Bildern des Eingangsbeitrags siehst du ein hörbares Brummen.
Unter Kenntnis der üblichen Kennlinien der Mikros in Smartphone und
Tablet sind die Linien sicherlich zu hören, wenn noch nicht die
Altersschwerhörigkeit eingesetzt haben sollte. Die 47Hz lassen
rückschließen auf Geräusche von Asynchronmotoren mit großer
Wahrscheinlichkeit.
Aber der postende Mario hat auch nicht mehr Infos mitgegeben, was für
Haustyp (Hochhaus, Plattenbau, städtisch dichteste Bebauung ...) und
darf nun selber weiter rätseln.
Dieter D. schrieb:> Unter Kenntnis der üblichen Kennlinien der Mikros in Smartphone und> Tablet sind die Linien sicherlich zu hören, wenn noch nicht die> Altersschwerhörigkeit eingesetzt haben sollte.
Ich nutze die besagte App auf recht vielen verschiedenen Geräten, und
kann dir daher versichern: was dort im Bild zu sehen ist, ist nur genau
dann hörbar, wenn die App nicht für das betreffende Gerät angepasst ist,
und das betreffende Gerät ein Mikrofon mit vollkommen unüblichem
Frequenzgang nutzt.
Darf ich fragen wo Du wohnst?
Ich habe seit letztem Jahr genau das gleiche Problem und wohne in
Ebersteinburg.
Meine Lebensgefährtin und ich können seit ca. einem halben Jahr nicht
mehr richtig schlafen. Wir hören es eigentlich immer Nachts, teilweise
aber auch tagsüber. Spectroid zeigt ein ähnliches Bild (47-50Hz). Zuerst
hatte ich den Strom in der Wohnung ausgeschaltet, dann auch vom ganzen
Haus. Das Brummen blieb. Die Nachbarn hören komischerweise nichts. Meine
Wohnung ist im Erdgeschoss (nicht unterkellert). Die Quelle selber
konnten wir nicht orten. Wir hatten dann das Ordnungsamt eingeschaltet.
Die haben auch Messungen gemacht, meine aber es ist alles DIN konform...
Um sicher zu stellen, dass es kein medizinisches Problem ist, haben wir
an anderen Orten geschlafen. Dort hatten wir keinerlei Probleme. Ich
wäre schon längst auszogen, aber ich habe die Wohnung vor ca. 9 Jahren
gekauft. Ein Umzug und Verkauf ist kostspielig. Wir sind wirklich am
verzweifeln und keiner will wirklich helfen.
Hab ich hier auch. Sobald es wärmer wird, kommt ein Brummen, dass sich
in einer gedachten Linie ausbreitet, raumunabhängig. In der Stube steht
da nix, im Schlafzimmer ist es das Kopfende vom Bett. Leg ich mich
verkehrt herum rein, ist Ruhe. Ich vermute, dass die Lüfter der
Klimaanlagen des Rechenzentrums, das sich gegenüber auf der Straße, aber
auch ein Stück weiter weg befindet, schuld sind. Denn früher gab es die
Probleme nicht. Und je nach Lufttemperatur wird der Schall an den
Hochhäusern, oder wo auch immer bissel anders reflektiert und im Sommer
halt "ungünstig". Man hört Nachts auch ein schönes Brummen auf dem
Balkon aus der Umspannstation des Rechenzentrums.
Kommt wahrscheinlich über das Dach und die Dämmung rein, diese tiefen
Frequenzen hält man nicht auf. Würde es mich tierisch stören leg ich
mich halt anders ins Bett, aber ich drück einfach die Ohropax fester
rein.
Marc schrieb:> Wir hatten dann das Ordnungsamt eingeschaltet.> Die haben auch Messungen gemacht, meine aber es ist alles DIN konform...
So so, das OA kommt echt bei sowas vorbei und macht Messungen, wie
hast´n das geschafft?
Hier gibts einen Ruhestörer, eine Pumpe im Keller, die Tag und nacht
sporadisch anläuft, aber die Ämter kümmert sowas nicht, nicht mal die
Polizei wegen Ruhestörung.
Kannste mir den Trick verraten wie man die dazu bringt?
Jack V. schrieb:> was dort im Bild zu sehen ist, ist nur genau> dann hörbar, wenn die App nicht für das betreffende Gerät angepasst ist,
Erstaunliche Aussage, die Du hier machst. Eine nicht angepasste
Spektroid-App macht also das Bild erst hörbar. Die App erzeugt also das
Brummen.
> und das betreffende Gerät ein Mikrofon mit vollkommen unüblichem> Frequenzgang nutzt.
Nebenbei sei angemerkt, das nicht Jeder so billige Smartphone nutzt,
dessen Mikro bei den 46-50Hz des Kühlschrankkompressors nahezu
scheitert. So eines habe ich zum Beispiel auch. Ab 100Hz fällt die
Kennlinie und der S/N ist nicht berauschend. Der Brumm ist gut in der
Küche zu hören, das Smartphone muss an die Öffnung der Rückseite vor den
Kompressor gehalten werden.
Die Geräuschhörenden sollten mal in der Nacht das Schundfernsehen
einschalten. Die wird seit ein paar Monaten so ungefähr für vier
Verkaufschlager, ganz anderer Verwendungsgebiete gewörben. Wenn in der
Nachbarschaft sowas gekauft wurde, musst Du die Werbung gesehen haben,
sonst kämst Du auch bei einer Wohnungsbegehung mit Hausmeisterei nie
darauf.
Dieter D. schrieb:> Erstaunliche Aussage, die Du hier machst. Eine nicht angepasste> Spektroid-App macht also das Bild erst hörbar. Die App erzeugt also das> Brummen.
Erstaunlich, wie man ’ne Aussage absichtlich so verkehrt wiedergeben
kann.
Pass auf: lad dir die App und versuche rauszufinden, was es mit den
vielen Farben und Zahlen auf sich hat, und wie das im Verhältnis zur
Lautstärke stehen könnte. Überlege, was die (fehlende) Anpassung der App
an das konkrete Telephonmodell und dessen Mikofon samt
Empfindlichkeitskurve über die Frequenzen für eine Auswirkung haben
könnte. Lies meinen Beitrag nochmal und versuche, ihn mit den nun
gewonnenen Informationen neu zu interpretieren und dir die Bedeutung des
Geschriebenen zu erschließen.
Dann kommst du wieder, entschuldigst dich, und alle sind zufrieden.
Es gab keinen Trick, habe einfach das Umwelt Ordnungsamt angeschrieben,
Screenshot der Messungen abgehängt, das Problem und die Auswirkungen
geschildert. Die Beamten sind auch morgens um 3:00 Uhr erschienen und
haben Messungen bis 6:00 Uhr gemacht. Leider hatte das erst einmal
nichts genützt. Das Ordnungsamt hat sich vor einem Tag erneut gemeldet
und scheint bereit zu sein, weiterhin zu helfen. Wir habe jetzt wieder
ein wenig Hoffnung, bekanntermaßen stirbt die Hoffnung zuletzt.
Wo lebst du denn? Weil - ein Umwelt-Ordnungsamt scheint's in Deutschland
nicht zu geben, eine kurze Web-Recherche blieb bei mir jedenfalls
erfolglos.
Aber da es ja durchaus regional Behörden geben mag, die anderswo völlig
unbekannt sind, kann das auch durchaus an mir liegen.
Oder hieß das Amt vielleicht irgendwie anders?
bastel_ schrieb:> Hab ich hier auch. Sobald es wärmer wird, kommt ein Brummen, dass sich> in einer gedachten Linie ausbreitet, raumunabhängig. In der Stube steht> da nix, im Schlafzimmer ist es das Kopfende vom Bett. Leg ich mich> verkehrt herum rein, ist Ruhe.
So ähnlich kenne ich das von meiner alten Wohnung. Das Brummen war nur
an einer bestimmten Stelle im Wohnzimmer hörbar, aber dort sehr deutlich
und immer. Einen Meter weiter weg, nix mehr. Rundum nur Wohnungen, keine
Betriebe, keine Umspannstationen oder Trafohäuschen, keine starken
Elektrogeräte. Nichts, was eine simple Erklärung liefern könnte. Einzig
denkbar wären Effekte durch Resonanzen.
Jack V. schrieb:> Erstaunlich, wie man ’ne Aussage absichtlich so verkehrt wiedergeben> kann.
Nochmal der Ausschnitt:
Jack V. schrieb:> daher versichern: was dort im Bild zu sehen ist, ist nur genau> dann hörbar, wenn die App nicht für das betreffende Gerät angepasst ist,> und
Jeder weiß doch, was Du eigentlich schreiben wolltest und einen Witz
darin verpacktest. Ersetze das Wort "hörbar" durch "sichtbar".
Die App habe ich schon lange und schon öfters empfohlen.
Spectroid ist ein Segen!
wir haben hier ein Brummen um die 20-40Hz ab und zu. Ich finde es
geradezu ohrenbetäumend laut, aber sehr schwer zuzuordnen, und andere
hören nichts.
Darum habe ich schon fast an meinem Verstand gezweifelt.
Glücklicherweise zeigt Spectroid das Geräusch sehr deutlich an, und
damit ließ es sich zur Quelle verfolgen:
Es war die nahe Bundeswehr, die ließen irgenwelche großen Fahrzeuge
warmlaufen oder so. Jedenfalls konnte man aus der Nähe hören, dass es
große Dieselmotoren waren, die in einer Halle liefen. Alos größer als
LKW, vermutlich Panzer.
Wegen der Halle hörte man die typischen Dieselgeräusche nur in der Nähe,
aber die tiefen Töne hält das nicht ab.
Also wäre mein Rat:
Wenn das Geräusch auch außerhalb des Hauses zu hören ist, kann man
versuchen, dem Peak mit Spektroid nachzulaufen. Dazu einen Kreis um das
Haus ziehen, und kucken, aus welcher Richtung das Geräusch am lautesten
ist.
Die App schaltet die Subjektivität aus, was eine große Hilfe ist.
Bei mir wars mal der Deckenvenilator der Nachbarn.
Dabei wurde mir mehrmals versichert sie hätten keine Geräte laufen, sie
hören nichts und schlussendlich wurde einem die Tür vor der Nase
zugeschlagen.
Hausverwaltung tut nichts, Gericht war sehr schwierig.
Nach deren Auszug(5Jahre)war das Brummen weg.
Viel glück mit der Suche kann Zermürbend sein.
Leidensgenosse schrieb:> Bei mir wars mal der Deckenvenilator der Nachbarn.> Dabei wurde mir mehrmals versichert sie hätten keine Geräte laufen, sie> hören nichts und schlussendlich wurde einem die Tür vor der Nase> zugeschlagen.> Hausverwaltung tut nichts, Gericht war sehr schwierig.
Oft macht der Ton die Musik, und ein halbwegs ordentliches Verhältnis zu
den Nachbarn kann manchmal von Vorteil sein. Da kann man ruhig mal eine
Kiste Bier investieren oder was auch immer die mögen.
Das Problem bei solchen Dingen:
Das Brummen ist meistens so leise, dass es unter den Grenzwerten liegt.
Aber stören tuts ja trotzdem. Man ist auf Goodwill angewiesen.
Dieter D. schrieb:> Jeder weiß doch, was Du eigentlich schreiben wolltest und einen Witz> darin verpacktest.
Interessant, dass jeder das weiß – außer mir. Ich wollte genau das
schreiben, was ich geschrieben habe, und einen Witz sehe ich da nach wie
vor nicht. Wenn das im Screenshot gezeigte Geräusch tatsächlich hörbar
sein sollte, ist die App nicht an den Frequenzgang des gegebenen
Telefonmikrofons angepasst. Ist einfach so.
Auf der Arbeit haben wir eine Soundcam gekauft - https://soundcam.com/
Vielleicht findest du einen Weg, an so eine akustische Kamera
ranzukommen- damit findet man die Ursache relativ schnell.
Grüße,
Stefan
Das 50Hz Brummen ist ganz sicher ein elektromagnetischer Wandler, soviel
steht mal fest. Denn:
Lukas schrieb:> Das Haus Wände> oder Dächer schwingen dann wenn es blöd läuft in Resonanz mit und> verstärken das ganze.
Die schwingen nicht genau auf 50Hz und verstärken auch nicht statisch,
sondern schwingen auf und ab. Ausserdem:
Icke ®. schrieb:> So ähnlich kenne ich das von meiner alten Wohnung. Das Brummen war nur> an einer bestimmten Stelle im Wohnzimmer hörbar, aber dort sehr deutlich> und immer. Einen Meter weiter weg, nix mehr.
Das sind Moden im Raum, die Folge von Reflektionen des Luftschalls sind.
D.h. der Luftschall dringt ein (durch Fester oder Wände) und die 50Hz
verbreiten sich im Raum, werden aber durch die Wände zurückgeworfen,
sodass sich Interferenzmuster bilden. Damit erklärt es sich, dass die
erzeugte oder eingeleitete stehende Welle an einigen Stellen ein Maximum
aufweist. Mit etwas Messung und Rechnung kann man die Entfernung und den
Winkel der Quelle berechnen oder wenigstens schätzen. Oftmals sind das
Quellen von Aussen.
In engen Gängen im Keller oder kleinen Räumen hört man z.B. sehr viel
Bassüberhöhung, die von Quellen aus größerer Entfernung stammt, welche
bei offenem Fenster oder ausserhalb gar nicht so laut wirken.
Lukas schrieb:> Manchen Brummen wurde nachgegangen und es war sehr oft eine> Lüftungsanlage, diese kann auch weiter entfernt stehen.
Das ist auch gut möglich, allerding sind deren Resonanzschwingungen
einerseits abhängig von der Leitungslänge, weil die Kanäle die Echos
machen und damit den Klang und andererseits sind es die tieffrequenten
Luftwirbel, welche abstrahlen und die Wände durchdringen können.
Beides ist aber auch nicht zufällig 50Hz.
Bewohner schrieb:> Ist es möglich, dass sich Schwingungen übers Wassernetz von außen bis> zum Zimmer ausbreiten, trotz geschlossener Wasserleitung?
Das gibt es, allerdings sind die tönenden Wasserleitungen eher Folge der
schwingenden Heizungsventile oder der Pumpen. Da Wasser den Schall sehr
gut und schnell leitet, ergibt sich die Situation, dass auch lange Rohre
in der Wand noch einen sehr hochfrequenten Resonanzton produzieren. Das
ist dann meistens eine Art "U", welches sich um Haus ausbreitet und dann
wieder Luftschallmoden bildet. Ich habe das auch bei der alten Heizung
gehabt, dass bei gang bestimmten Temperaturen an bestimmmten Stellen um
Flur ein extrem lautes "u" zu hören war.
Als Abhilfe gegen Luftschallverstärkung empfehlen sich Schallabsorber,
wie wir sie im Tonstudio haben - im Selbstbau bestehend aus sehr
weichem, offenporigem Material wie Rockwool / Sonorock, welches
unverpresst in Folie eingehüllt in den Ecken der Wände platziert wird.
Tiefe mindestens 50cm, eher 70cm. Am Besten über die gesamte Wandhöhe.
Man kann auch Leichtbauregale verwenden und die mit solchem Material
vollstopfen. Es ist in jedem Fall darauf zu achten, dass das luftdicht
ist, damit es keine Feuchtigkeit saugen und Schimmel bilden kann und
auch nichts rausrieselt, weil das die Lungen belastet, auch wenn es
nicht ausdrücklich krebserregend ist.
Gegen eindringenden Luftschall von Außen hilft eine Gegenschallanlage.
Bei Bedarf kann ich erklären, wie man das baut.
Old P. schrieb:> hinz schrieb:>>> Nein, der brummt mit 100Hz, egal wie er belastet wird.>> Warum das?> Weil eine Phase eigentlich immer fast weg ist? Kann sein....
3 überlagerte Sinuswellen geben nicht Null, wie mancher meint, weil sich
die Schwingungen der Mechanik nicht elektrotechnisch wie ein
Effektivwert addieren. Das tun sie longitudinal nicht und transversal
schon gleich gar nicht, sondern es gibt zeitabhängige Resonanzen, welche
die Harmonischen der 3-Phasen aufnehmen und reflektieren. Schon die
mangetische Feldentwicklung addiert nicht zu einem oberwellenfreien
Kreis. Hinzu kommt, dass ein Trafo etwas 3D-förmiges ist, bei dem die
drei Phasen nicht im 120°-Winkel stehen müssen.
Ist das System z.B. flach aufgebaut, gibt es eine 2D-abbildung des
Systems in 2 Achsen, d.h der Trafo vollführt eine Taumelbewegung und
die projiziert sich ins Erdreich. Ich hatte mal einen Fall, wo das
Brummen des Trafos in unmittelbarer Nähe nur im Luftschall als Zerren
wahrnehmbar war und man sonst nichts hörte. 200m weiter im Hotel war das
Brummen aber deutlich zu hören. Solche niederfrequenten
Bodenschwingungen laufen auch gerne mal in die Tiefe, reflektieren an
Gesteinsschichten und kommen woanders raus. Das kennt man von
Kraftwerken, Pumpspeicheranlagen und auch großen Anlagen, die 1km weit
weg nicht mehr zu hören sind, wo aber deren Grundschall 5km später
wieder auftaucht.
In jedem Fall ist das mechanischer Schall
Dieter D. schrieb:> Frager schrieb:>> Womit sonst?>> Mit der Frequenz der Magnetorestriktion.
Der Anteil ist aber so gering und hochfrequent, dass er sich nicht weit
ausbreiten dürfte.
Jack V. schrieb:> enn das im Screenshot gezeigte Geräusch tatsächlich hörbar> sein sollte, ist die App nicht an den Frequenzgang des gegebenen> Telefonmikrofons angepasst.
Der Frequenzgang ist zunächst mal egal, wenn es nur darum geht, die
Frequnez zu lokalisieren. Ob man sie hören kann oder nicht, würde ich
nicht an der APP festmachen, weil da so gut wie gar nichts kalibiert
ist.
Solche Messungen macht man mit einem Studiomikrofon in
Kugelcharakteristik mit einer Membran. Die gehen bis 5Hz runter und mit
geeigneter Wandlertechnik kann man das auch gut nachmessen.
Es ist erstaunlich, was wir alles an Infraschall in der Erde haben. Und:
er wird mehr! Hauptverursacher sind die Windkraftanlagen. Deren
Tiefenschall ist enorm laut und regt andere Resonatoren wie Gebäude zu
Eigenschwingungen an. Wenn die im Hörbaren liegt, hat man im Umfeld
einer solchen Anlage keine Ruhe mehr. Da helfen auch keine 1500m
Distanz.
Jürgen S. schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Mit der Frequenz der Magnetorestriktion.> Der Anteil ist aber so gering und hochfrequent, dass er sich nicht weit> ausbreiten dürfte.
Bei 50Hz dehnt (und zieht sich zusammen) sich das Kernmaterial 100
mal/s.
https://www.spektrum.de/frage/warum-brummen-transformatoren/723950
(Es lohnt sich manchmal parallel auch nachzuschauen.)
Wenn du das so formulierst "Mit der Frequenz der Magnetorestriktion",
klingt das so, also hättest du die magnetische Eigenresonanz des
Materials im Sinn - die gibt es nämlich auch und die schwingt durchaus
sehr hochfrequent.
Ansonsten ist es einfach die Frequenz des Erregerfeldes, der die
Resonanz und alles andere tieffrequent folgt. Die wäre hier auch 50Hz,
solange es sich nicht um irgendwie gleich- oder umgerichteten Strom
handelt.
Das, was das Brummen insgesamt ausmacht, kommt im Übrigen auch nicht
primär durch den Kern und dessen Ausdehnung. Allein das Magnetfeld an
sich bewirkt eine Anziehung eines magnetisierten Werkstücks auf
benachbarte Metalle und Aufhängungen und damit eine Beschleunigung. Die
ist erheblich größer und relevanter, d.h. das gesamte System wird in
Schwingung versetzt und deren Resonanzen sind es auch, die in den Boden
geleitet werden und sich ausbreiten.
Ferner tragen die Windungen des Kupfers auf den Kernen dazu bei: Auch
wenn Kupferlagen scheinbar press aufeinanderliegen, ziehen sie sich
gegenseitig an, wenn der Strom steigt und pressen sich zusammen. Die oft
verwendeten Isolierschichten sind weich genug, um da viel zu erlauben.
Da sind etliche Hunderstel Millimeter bei dicken Lagen möglich, Kein
Kern komprimiert so stark und die Elongation ist es, die die
Schallstärke bestimmt. Das ist ähnlich wie beim Lautsprecher: Auch dort
vollzieht der Strom in den Windungen einiges an Effekten und sicher gibt
es auch dort Restriktionseffekte - die 99,9% des Schalls kommen aber von
den beweglichen Teilen, die sich mehrere Millimeter bewegen können und
der Membran, die sich um Zentimeter bewegt, sonst gibt es keinen
hörbaren Hub.
Allenfalls bei großen Umspannwerken kann ich mir vorstellen, dass genug
Fläche vorliegt, um Luft anzuregen, wobei ich dort vermutet, dass es die
Beschleunigungen sind, die auf die Materiealien wirken.
Jürgen S. schrieb:> Die wäre hier auch 50Hz, solange es sich nicht um irgendwie gleich- oder> umgerichteten Strom handelt.
nein, es sind 100 Hz.
Jürgen S. schrieb:> Allein das Magnetfeld an sich bewirkt eine Anziehung
und dabei zählt der Betrag des Magnetfeldes, nicht sein Vorzeichen. und
der Betrag des Magnetfelds hat 100 Maxima pro Sekunde, nicht 50.
Achim S. schrieb:> und dabei zählt der Betrag des Magnetfeldes, nicht sein Vorzeichen. und> der Betrag des Magnetfelds hat 100 Maxima pro Sekunde, nicht 50.
Eben, der TE hört aber 50Hz. Und daher habe ich in meinem Post
ausdrücklich ausgeführt, dass es eben das Zusammenziehen des Kerns nicht
sein kann, sondern dessen Bewegung.
Jürgen S. schrieb:> Und daher habe ich in meinem Post ausdrücklich ausgeführt, dass es eben> das Zusammenziehen des Kerns nicht sein kann, sondern dessen Bewegung.
Alle Beschleunigungseffekte, die du beschrieben hast, ("Anziehung
benachbarter Metalle...") laufen mit 100Hz ab.
Chee-co schrieb:> Auf der Arbeit haben wir eine Soundcam gekauft - https://soundcam.com/>> Vielleicht findest du einen Weg, an so eine akustische Kamera> ranzukommen- damit findet man die Ursache relativ schnell.>> Grüße,>> Stefan
Was kostet so ein Ding? Ich stelle mir das teuer vor ...
Achim S. schrieb:> Alle Beschleunigungseffekte, die du beschrieben hast, ("Anziehung> benachbarter Metalle...") laufen mit 100Hz ab.
Nicht, wenn sie magnetisiert sind und damit eine Richtung haben.
Die Frage ist schon falsch gestellt. Sie muß lauten, wo kommt es her!
Erst wenn man das weiß kann man es abstellen.
Das ist das Ursache-Wirkungsprinzip.
Fragezeichen schrieb:> Die Frage ist schon falsch gestellt. Sie muß lauten, wo kommt es her!
Gerade bei Schall kann die Frage nach dem "Was" die Suche nach dem "Wo"
entscheidend beschleunigen.
Ausrufezeichen schrieb:> Gerade bei Schall kann die Frage nach dem "Was" die Suche nach dem "Wo"> entscheidend beschleunigen.
Die Überlegungen die bisher angestellt wurden, sind ja überwiegend
sinnig, nur implizieren eben viele 100Hz oder was ganz anders und die
sind es ja nicht. Es muss also - wenn - eine direkte Wirkung des
elektrischen Stromes sein und da bleibt nur die (gerichtete!)
Magnetisierung, weil es kaum Anwendungen im Haushalt gibt, welche die
elektrische Feldstärke in ausreichender Energiemenge nutzen.
Es gibt also irgendwo einen ungewollten Lautsprecher.
Wenn nicht irgendwo ein Trafo etwas Magnetisches anzieht und abstößt
oder irgend ein Verstärker aktiv einen Lautsprecher treibt, dann gibt es
noch die Möglichkeit einer Hochleistungs-Membranpumpe, die irgendwo in
einem Reinigungssystem sitzt, z.B. in einem Reinraumfilter oder einer
Klimaanlage oder in einer Heizung.
Außerhalb des Hauses kämen alle Verbraucher und Generatoren in Betracht,
die am Netz hängen und mechnisch Energie umsetzen, also
Kraftwärme-Systeme, Pumpspeicher und anderes, was mit Synchronmaschinen
arbeitet. Da die meisten Anlagen aber mit Umrichtern arbeiten, haben
deren mechanische Schwingungen mit der Netzfrequenz nichts (mehr) zu
tun, außer einigen Resonanzen, die aus dem Umschalten der Halbleiter
herrühren. (Man kann frontseitig die Netzfrequenz an der Belastung des
Generators sehen und selbig führt zu Rückstößen im Generator.)
Irgendein Kraftwerk in der Nähe?
Auch psychotische Ursachen für das Hören des Brummtons sind möglich. So
wie Menschen rosa Elefanten sehen, nehmen sie auch Töne wahr, die
tatsächlich nicht vorhanden sind. Nix lachen oder meckern, gibt es
leider wirklich.
Knalldiode schrieb:> Die Heizung läuft vielleicht über Fernwärme?
Woher soll dort ein konstantes Brummen herkommen? Solche Geräusche sind
stark temperatur-, druck- und zeitabhängig.
Ich stelle gerade überrascht fest, dass es noch mehr
Tieftonlärmgeschädigte in der Republik gibt. Ich dachte, ich wäre
allein.
Auch ich nutze Specdroid seit geraumer Zeit mit einem Galaxy S8. Damit
kann ich in 100m Entfernung warm laufende LKWs sehen (und auch ein wenig
hören), die meine Schlafzimmerraumresonanz von 27 Hz anregen.
Diese Geräusche sind besonders unangenehm, weil sie eigentlich keinen
Ton darstellen, eher ein diffuses Druckgefühl. Zudem bin ich
tinnitusgeschädigt: Tiefe Brummtöne, die ich immer nur im rechten Ohr
höre, sind eben in Wirklichkeit nicht da. Auch Spectroid zeigt sie dann
nicht :-)
Im Wohnzimmer habe ich ein physikalisches Experiment am Laufen: Die
Raumresonanz beträgt 25 Hz, den Kühlschrank aus der Küche hört man
entlang der einen Wand mal gar nicht, mal sehr laut - perfekte
Stehwellen mit Auslöschung zwischendurch. Auch Spectroid misst das ganz
klar.
Dann hatten wir hier vor ein paar Tagen eine Baumaschine in 150m
Entfernung, die irgendwelche Eisenstäbe in den Boden vibriert hat.
Anlaufend auf 43 Hz und wieder abtourend. Hier haben sogar der Toaster
in der Kücher und die Gläser im Schrank geklirrt. Auch das hat Spectroid
einwandfrei gesehen.
Die Krone aber war ein 147-Hz-Ton laut Spectroid. Den hatte ich (wie ich
hier auch schon las, gemäß dem Murphyschen Gesetz der Maximalen
Gehässigkeit) genau im Kopfbereich des Bettes. Als Ursache stellte sich
ein Tiefkühlschrank zwei Kellerräume weiter heraus. Das müsste dann hier
die zweite Oberwelle eines drehenden Teiles gewesen sein. Ich habe mir
mit meinen Smarthomemitteln eine kleine Signallampe ans Bett gestellt,
die immer dann leuchtete wenn das Aggregat lief. Die Korrelation mit
Spectroid und dem Hören war über Tage 100%.
Es gibt schon wirklich mitunter sehr seltsame Sachen.
Das mit Drehstrom und 150 Hz ist übrigens weitestgehend Quatsch: Es sind
3x50 oder 3x100 Hz, je nach Gerät was abstrahlt. Und etwas musikalische
Menschen erkennen den Unterscheid sofort: 50 und 100 Hz sind ein tiefes
G, 150 Hz hingegen ein D (zweite Oberwelle von 50 Hz ist eine Quinte).
Volker A. schrieb:> 50 und 100 Hz sind ein tiefes> G, 150 Hz hingegen ein D
50 und 100 sind aber zwei verschiedene G's :-)
Die Frequenz ist 49Hz, meine ich. Das kann man gut vergleichen, wenn man
ein Keyboard mit gutem Sinus drückt und dann die 50Hz aus der Steckdose
gegenhört. Die sind klar höher!
Was mich etwas wundert sind die angelich so tiefen Resonanztöne in
deinen Räumen.
Vergleiche mal hier:
https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html
Markus W. schrieb:> 50 und 100 sind aber zwei verschiedene G's :-)
Stimmt, aber die werden dennoch gern verwechselt.
> Die Frequenz ist 49Hz, meine ich.
48,9994 laut
https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_gleichstufigen_Stimmung bei
Kammerton 440.
> die 50Hz aus der Steckdose ... sind klar höher!
in erster Näherung aber näher am G als am Gis. Die Restabweichung stört
mich als Absoluthörer schon gar nicht mehr. Dafür krieg ich immer 'n
Hals, wenn in Filmen, die in Deutschland spielen, die Türsummer mit 120
Hz summen...
> Was mich etwas wundert sind die angelich so tiefen Resonanztöne in> deinen Räumen.
Da gebe ich mal zu, dass ich die 27 falsch in Erinnerung hatte: es sind
~30 Hz, bei ~5,65 Raumlänge. Aber die 25 Hz im Wohnzimmer und den
Stehwellen aus der Küche mit dem Kühlschrank stimmen.
Ich hatte einen anderen Raummodenrechner verwendet, aber der verlinkte
ist sogar besser.
Man muss vielleicht noch dazu erwähnen, dass wir uns einen großen
Kellerraum als Schlafzimmer eingerichtet haben, der bis auf die
einwabernden tiefen Frequenzen gegenüber der Außenwelt sehr wohltuend
abgeschirmt ist, sogar so, dass man auch vom BER startende Flieger kaum
noch mitbekommt. Dadurch dass es eben so leise ist, hört man den anderen
Kram dann doch leider umso mehr. Ich war schon kurz davor, Absorber in
die Raumecken zu stellen um die Raumresonanz zu brechen oder auf der
darüberliegenden Terrasse einen Schallbrecher zu bauen, aber letztlich
haben wir eine Schallschutzwand zur Straße und zum Nachbargrundstück hin
aufgestellt und das hat das doch überflüssig gemacht.
Im Tieftonbereich besteht aus meiner Sicht im Übrigen dringend
Nachholebedarf bei den gesetzlichen Regelungen. Das betrifft
insbesondere die Belästigungen durch Musikveranstaltungen. Da sich
mittlerweile jeder drittklassige Tontechniker Subwoofer leisten kann,
die vor 40 Jahren noch der ganze Stolz weltbekannter Rockbands gewesen
wären, hört man so manche viertklassige Dorfbumsveranstaltung
ausschließlich am nervigen "umm umm umm umm" mitunter 10 km weit. Hier
im Ort ist es die alljährlich stattfindende inzwischen viertägige
Kirmes, bei denen die Fahrgeschäfte mit ihrer "Musik" genannten
Kakophonie jede Ruhe im Umkreis von 2 Kilometern zunichte machen.
Natürlich werden dabei schon die Grenzwerte nicht eingehalten, ich habe
regelmäßig mehr als 100 dBA gemessen - und junge Eltern und Kinder
mittendrin, Hauptsache es knallt, und mit 35 sitzen sie dann alle beim
Akustiker und lassen sich ihr erstes Hörgerät anpassen...
Aber davon abgesehen ist die Ausbreitungsphysik im Tieftonbereich eben
doch eine generell andere und die Emissions- und Immissionsgrenzwerte
nehmen darauf bisher noch keine Rücksicht. Das beobachte ich auch bei
diversen Baumaschinen. Direkt auf der Baustelle hört man einen angenehm
leisen sehr tiefen Brummton der Aggregate und kann sich mühelos
unterhalten und 200 Meter weiter hört man ausschließlich noch diesen
Brummton, subjektiv empfunden kaum leiser. Besonders toll, wenn der mit
der Eigenfrequenz der Räume harmoniert. Spectroid zeigt (in
gegenteiliger anderer Skalierung) teilweise über 50 bei solchen Tönen
an. Leider werden die Brachflächen der Umgebung nicht konzertant,
sondern sukzessive gefüllt, und so zieht sich die Sch...e inzwischen
schon zehn Jahre hin. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine
einsetzende Altersschwerhörigkeit...
Da der Thread schon recht lang ist und ich mit Strg+F keinen Treffer
gelandet habe:
Hast du schon mal nach dem Stromzähler geschaut? Gerade die neueren
Ferrariszähler brummen gerne, ich spreche da (als Zählermonteur) aus
Erfahrung. Und wenn die Verteilung noch auf einer entsprechenden Wand
sitzt, überträgt sich das in weite Teile des Hauses. Strom abschalten
hilft da meist nicht viel, weil in 90% der Fälle die Sicherung nach dem
Zähler kommt. Wenn muss man an die Panzersicherungen. Ran, das geht als
Laie aber nicht. Und oft ist das brummen der Zähler auch abhängig von
der Belastung.
In den letzten 5 Jahren habe ich sicher schon 5-10 Zähler deswegen
getauscht. Halte mal einen Schraubendreher an dein Ohr und gleichzeitig
an die Schrauben des Zählers (die mit der Eichplombe). Dann solltest du
eventuelle Vibrationen hören. Auch wenn das nicht der Fall ist, würde
ich den Zähler auf Verdacht tauschen lassen. In aller Regel ist das
kostenfrei.
In meinen Fällen hatten die Betroffenen bereits die üblichen
Verdächtigen ausgetauscht: Klingeltrafos, Schütze, Netzteile. Erlösung
brachte nur der Zählerwechsel. Ich muss allerdings zugeben, dass ich
nicht bei jedem Zähler ein Geräusch wahrnehmen konnte. Es gibt da wohl
sehr empfindliche Menschen (vor allem Frauen). Nach dem Wechsel waren
aber alle glücklich :)
Ich hoffe du wirst das Geräusch bald los.
Bewohner schrieb:> Ist es möglich, dass sich Schwingungen übers Wassernetz von außen bis> zum Zimmer ausbreiten, trotz geschlossener Wasserleitung?
Auch hier hilft mein Tipp mit dem Schraubendreher am Ohr...
Volker A. schrieb:> Aber davon abgesehen ist die Ausbreitungsphysik im Tieftonbereich eben> doch eine generell andere und die Emissions- und Immissionsgrenzwerte> nehmen darauf bisher noch keine Rücksicht.
Die bisher vorhandene Rücksichtnahme scheint mit dem angeblich nicht
korrekten Infraschallgutachten nun gänzlich über die Wupper zu gehen.
Volker A. schrieb:> Im Tieftonbereich besteht aus meiner Sicht im Übrigen dringend> Nachholebedarf bei den gesetzlichen Regelungen.
Ganz ausdrückliche Zustimmung! Besonders die Unterbewertung der
Bassfrequenzen und Bemessung des Pegels über den gesamten Schallbereich,
ist ein Übel, denn er gestattet, dass einzelne konzentrierte Frequenzen
den Pegel nicht überschreiten, für sich aber enorme und weit tragende
Lautstärke erzeugen.
> Das betrifft insbesondere die Belästigungen durch Musikveranstaltungen.
... und die sich ausbreitenden Bässe in Autos! Es ist unerträglich
geworden, was da abgeht. Jeder versucht, andere zu übertönen und sich
bemerkbar zu machen und es wird praktisch nichts unternommen. Die Bässe
dringen in jeden Winkel der Wohnung und erzeugen je nach Position des
Hauses extrem überhöhte Lautstärken: Man stelle sich einfach mal eine
Basswelle vor, die nicht nur am Boden reflektiert (+6db) sondern auch
noch an einem Nachbarhaus und in Summe eine Maximalphase bildet. In
einer Wohnung an meinem vorletzten Projektort ging ein Fester zum
Hinterhof hinaus: Dort war quasi ein geschlossenes Resonanzsystem: Die
Wellen liefen mehrfach hin und her und einzelne Frequenzen, die da
hinein passten, resonierten derartig laut, dass es es wie ein
Schalltrichter wirkte und die eigentlich leisen Bässe einer fast 5km
entfernten Veranstaltung, die man draussen praktisch nicht hören konnte
aufs Unerträgliche verstärkte.
> hört man so manche viertklassige Dorfbumsveranstaltung> ausschließlich am nervigen "umm umm umm umm" mitunter 10 km weit.
Leider sind die Behörden mangels Wissen für solche Dinge taub und können
das nicht nachvollziehen.
> Natürlich werden dabei schon die Grenzwerte nicht eingehalten, ich habe> regelmäßig mehr als 100 dBA gemessen - und junge Eltern und Kinder> mittendrin, Hauptsache es knallt, und mit 35 sitzen sie dann alle beim> Akustiker und lassen sich ihr erstes Hörgerät anpassen...
Leider wahr: Um 2005 herum konnte ich mich mal im Rahmen eines
Hörgeräteprojektes mit Erlanger Medizinern unterhalten, die angaben,
dass schon 25% der jungen Leute unter 30 einen Hörschaden hätten. Die
sind heute alle um die 40 während es bei den heutigen U30 rund 35% sind,
die schon einen Schaden haben.
> Direkt auf der Baustelle hört man einen angenehm> leisen sehr tiefen Brummton der Aggregate und kann sich mühelos> unterhalten und 200 Meter weiter hört man ausschließlich noch diesen> Brummton, subjektiv empfunden kaum leiser. Besonders toll, wenn der mit> der Eigenfrequenz der Räume harmoniert.
Das dürften eben jene oben schon angedeuteten Bass-Moden sein: Die
gesamte Luft im Raum wirkt wie ein Resonator, wenn eine Mode getroffen
wird.
> Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine> einsetzende Altersschwerhörigkeit...
Lieber nicht, die betrifft fast ausschließlich die Höhen - Stichwort
C4-Senke. Das Ziel muss sein, sich von zuviel Lärm fernzuhalten. Gegen
die Bässe von aussen helfen noise-cancelling Kopfhörer und ein schönes
Gewitter, das die Besucher vom Festplatz treibt, wenn wieder eine
Technoparty im Freien stattfindet.
Und falls sich jemand wundert, dass ausgerechnet ich etwas gegen
elektronische Musik schreibe:
Ich habe schon Ende der 90er begonnen, dagegen zu arbeiten und zwar
deshalb, um solche Veranstaltungen zu erhalten! Die Sache war damals
die, dass die sich ausbreitende Techno- und Trance-Kultur zu allerlei
open-air-Festen führte, die die Anwohner auf die Barrikaden brachten,
was zu Verbotsdrohungen führte. Meine Lösung waren Gegenschallsysteme,
die außerhalb des hotspots im Zeltbereich (also im Quadarat der
Lautsprecher) für Dämpfung sorgten. Da funktioniert erstaunlich gut,
wenn man jedem Lautsprecher in seinem Rücken einen passenden Anti
plaziert und mit einer Lautstärke von etwa 40-60% betreibt. Das
entspricht der Lautstärke die bei gut gerichteten PA-Boxen nach nach
hinten rausgeht. Das Original wird mit dem Quadrat des Faktors gedämpft.
Zudem bekommen die Lautsprecher noch das zeitverzögerte, phasenversetze
Signal des Nachbarn zugemischt, sodass deren Seiteneinfluss reduziert
wird. Damit sinkt die Lautstärke im Fernbereich des Zeltes auf weniger
als ein Drittel ab bis Viertel ab. Gearbeitet wird bis zur Wellenlänge,
die sich aus dem halben Lautsprecherabstand ergibt - für ein typisches
System so etwa 25m/2. Gerade diese Bässe tragen besonders weit. Man muss
dann mit einem balancierten System aus 4 Lautsprechern arbeiten, was man
aber wieder dazu verwenden kann, das Bassverteilungsproblem an sich
besser zu lösen. Leider war da kaum jemand für zu begeistern, was dann
auch dazu geführt hat, dass Veranstaltungen zunehmend einfach nicht mehr
genehmmigt wurden.
Jürgen S. schrieb:>.... Meine Lösung waren Gegenschallsysteme,> die außerhalb des hotspots im Zeltbereich (also im Quadarat der> Lautsprecher) für Dämpfung sorgten. Da funktioniert erstaunlich gut,> wenn man jedem Lautsprecher in seinem Rücken einen passenden Anti> plaziert und mit einer Lautstärke von etwa 40-60% betreibt. Das> entspricht der Lautstärke die bei gut gerichteten PA-Boxen nach nach> hinten rausgeht. Das Original wird mit dem Quadrat des Faktors gedämpft.
So etwas haben wir vor > 30 Jahren in einem Betrieb aufgebaut, um den
Maschinenlärm zu dämpfen. Auch das funktionierte gut. Allerdings wurde
das hier von einigen "Experten" bezweifelt und lautstark (kleiner Gag)
niedergeschrieen.
Aber speziell das Brumm-Problem wie oben bei 'Marc' ist das ja kein
lokales Ereignis, wenn sich das über mehrere Ortsteile zieht und
Messtechnisch auch bestätigt werden kann. Könnte man da auch irgendwie
mit "Gegenschall" arbeiten oder müsste man nicht eher versuchen den root
cause ausfindig zu machen? Die Frage ist nur wer und wie...
Brummer schrieb:> So etwas haben wir vor > 30 Jahren in einem Betrieb aufgebaut, um den> Maschinenlärm zu dämpfen.
Ungefähr zur gleichen Zeit hat man begonnen, das großflächig auch an
Flugzeugen zu testen.
DaMuessteMalJemand schrieb:> Könnte man da auch irgendwie> mit "Gegenschall" arbeiten
... sicher,
> oder müsste man nicht eher versuchen den root cause ausfindig zu machen?
... wahrscheinlich beides, denn der cause wird sich sicher nicht so ohne
Weiteres beseitigen lassen
>Die Frage ist nur wer und wie..
Schallgutachter oder Vermessungsingenieur - in jedem Fall jemand der
vereidigt ist. Unsereins kann das zwar und hat auch die Mikrofone
(5Hz+), gilt aber nix vor Gericht.
Hallo,ich habe einen Mieter unter mir wohnen.Der hört und produziert
Techno Musik.Mit seinen Geräten dafür kann er einen Brummton und
Infraschall herstellen.Vielleicht liegt es auch daran.....
Ich habe (Dreh)Stromleitung (ggf vor der Sicherung) und
Wechselmagnetfelder die auf Eisen (ferromagnetische) Materialien
einwirken unter Verdacht.
(Magnetostriktion)
Gleiches Phänomen wie bei Eisenkernen von Netzteilen / Transformatoren ?
Ist das möglich ?
Hallo zusammen,
wir wohnen seit September 2016 in einem Einfamilienhaus.
Seit ca. Oktober 2020 kann ich ein tieffrequentes, schwellendes „Dröhnen
/ Brummen“ bei uns im ganzen Haus wahrnehmen.
Es ist aber nicht in allen Räumen gleich laut.
Wenn es im Haus lauter zu hören ist kann ich es in der Nacht auch im
Freien hören!
Ich meine es liegt in einem Frequenzbereich von 30Hz bis 80Hz
Das Geräusch ist mir bisher nur in den Wintermonaten Okt. bis Mrz.
aufgefallen und auch am lautesten in der Nacht, vermutlich wegen den
täglichen Nebengeräuschen.
Es ist nicht immer vorhanden und auch mal lauter oder leiser, evtl.
durch die Wetterverhältnisse (Wind/Temperatur/Luftdruck usw.)
Was mir zuletzt aufgefallen ist, als ich vom 24.12.21 bis 09.01.22
Urlaub hatte, konnte ich vom 24.12.21 bis 02.01.22 nichts wahrnehmen und
am 03.01.22 früh morgens wahr es plötzlich da, als wurde ein Schalter
umgelegt.
Auch letztes WE Samstag und Sonntag nichts und am Montag um 5:00 Uhr
hats wieder gewummert.
Nachdem ich auch öfters auf Dienstreise bzw. an anderen Orten unterwegs
bin und ich da das „Dröhnen / Brummen“ nicht hören kann, würde ich
eigentlich einen Tinnitus ausschließen.
Kann jemand sagen was mit 23Hz 47Hz 70Hz läuft bzw. ein Orten mit
zwei Micros im richtigen Abstand und Verstärker+Kopfhörer möglich ist?
Stichwort: Richtungshörer bei wiki
RS schrieb:> konnte ich vom 24.12.21 bis 02.01.22 nichts wahrnehmen und> am 03.01.22 früh morgens wahr es plötzlich da, als wurde ein Schalter> umgelegt.> Auch letztes WE Samstag und Sonntag nichts und am Montag um 5:00 Uhr> hats wieder gewummert.
Paßt evtl. mit Arbeitszeiten zusammen. Betriebsruhe über
Weihnachten/Silvester und am Wochenende wird auch nicht gearbeitet.
Irgendwelche Industriegebiete im Umkreis?
Da kann man nur spekulieren. Ein Bergwerk in der Nähe? Pumpstation der
Kläranlage oder eine Pipeline für Öl oder Gas? Ein NAchbar mit
Wärmepumpe? Trafohaus in der Nähe? Bahnstromanlage? Irgend ein
Windgenerator. Unterirdischer U-Boot-Hafen. Heimwerkender Maulwurf.
mfg
Der Standort ist 82216 Maisach (Bayern) da gibt es natürlich viele
Sachen,
aber ich glaube auch das es von einem Gewerbe kommt!
Was aber wummert mit 23Hz ?
RS schrieb:> Was aber wummert mit 23Hz
Das können irgendwelche Maschinen sein. Nicht alles läuft mit 3000rpm.
Gerade sehr niederfrequente Schwingungen können sich sehr weit
fortpflanzen, Vor paar Jahren waren wir auf einem Campingplatz in
Brandenburg. Dort hörte man tagelang sehr tiefe Bässe. Mich erinnerten
sie sofort an eine Technoparty. Die fand tatsächlich statt, aber nicht
wie vermutet im nahegelegenen Wald, sondern auf einem 11km entfernten
Flugplatzgelände. Sprich, die Geräusche müssen nicht unbedingt aus der
näheren Umgebung stammen. Der Zeitlinie nach würde ich einen
Produktionsbetrieb vermuten, der im Schichtsystem arbeitet und permanent
Maschinen laufen hat.
RS schrieb:> Was aber wummert mit 23Hz ?
z.B. Gewerbegebiet MAN/ MTU knapp 15 kM östlich, jenseits der
Autobahnen. Da brauchen nur noch ein paar Produktionsmittel fehlen und
sie stellen die Produktion ein. Dann wird es still.
Oder unterirdische Abbaustätte für Element 115.
mfg
Das Geräusch ist mir bisher aber nur in den Wintermonaten Okt. bis Mrz.
aufgefallen, also jetzt die zweite Saison!
Ich glaube eher an eine Heizung im Gewerbebereich.
>Wenn es im Haus lauter zu hören ist kann ich es in der Nacht auch im Freien
hören!
Dann würde ich mich mal in so einer Nacht in einem Abstand von rund 100m
kreisförmig ums Haus (also z.B. einmal das Häuserviertel) bewegen um
festzustellen, ob es in einer bestimmten Richtung lauter wird und ob es
überhaupt woanders hörbar ist - so eine Spektrumsanzeige-App ist da ja
sehr hilfreich. Hören denn das auch andere (z.B. Nachbarn)?
Evtl. betrifft es nur das eigene Haus (Wasserader?).
>> 50 Hz Brummton in der Wohnung - was kann es sein?
Es wird die Wirtschaft schlechthin sein -denn die brummt nach Aussage
von führenden Wirtschafts-Eckspertn
Clown gefrühstückt?
Das Thema is aber nich witzig. Und auch der Gast-Nick ändert nichts
daran.
Dieses Forum leidet schon sehr darunter, dass sich jeder Troll
unangemeldet absenfen kann.
Volker A. schrieb:> Clown gefrühstückt?>
Nee -aber Typen wie Dich habe ich zum Fressen gern!
Ich hätte da mal ganz unwitzig mittels Google-Earth von oben auf meinen
Wohnort geblickt und dann nach einem GEWERBEBETRIEB gesucht, der für
diese Brummerei in Frage kommt.
Findest Du das nicht eine lustige Idee?
Volker A. schrieb:> Dieses Forum leidet schon sehr darunter, dass sich jeder Troll> unangemeldet absenfen kann.
Du meintest "dass sich jeder Troll unangemeldet entsaften kann" :)
loeti2 schrieb:> Du meintest "dass sich jeder Troll unangemeldet entsaften kann" :)
Nein. "Seinen Senf dazugeben" ist ja eine eher nichtige, aber
keinesfalls anstößige Tätigkeit. Mit "Absenfen" meine ich eher, dem
Zwang zu einer eher fraglichen sinn- oder humorvollen Äußerung zur
Erleichterung zu frönen. Das hat mit Deiner Annahme durchaus
Ähnlichkeit, ist aber bewusst unsexistisch formuliert.
Der Leidensdruck tieftongeschädigter Personen scheint für viele
Außenstehende kaum nachvollziehbar zu sein. Das ist bedauerlich,
rechtfertigt aber deswegen trotzdem nicht, sich darüber lustig zu
machen: das Living ist eben absolut nicht easy damit.
Gäbe es wie in anderen Foren den "einfach-mal-die-Fresse-halten"-Smilie
auch hier, hätte ich ihn in diesem Fall wohl eingefügt.
Und nein, auch eine Google-Suche nach einem Verursacher ist keine
lustige Idee. Dafür aber sogar nützlich.
So, und jetzt halte ich mich selbst besser an das Erste Forengebot.
So ein paar Vögel gibt`s wohl immer irgendwo?!
Aber hier die Fakten!!!
Die ersten 3 Screenshot`s im Büro München in ca. 30km !!!
Die zweiten 3 Screenshot`s bei meinen Eltern im Haus ca. 5km !!!
Die dritten 3 Screenshot`s Garage im Haus !!!
Die vierten 3 Screenshot`s vor der Eingangstüre Süd !!!
Die fünften 3 Screenshot`s vor der Terrassentüre West !!!
Es gibt hier eine Differenz von den Örtlichkeiten von ca. 30dB bei ca.
25Hz
Bei Google heist es 10dB wären doopelt so laut !?
Also bitte genau anschauen, ich kann das nicht so richtig einschätzen,
evtl. gibt es hier einen Fachmann?
@gustav, das hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm, es gibt
einen Schönheitssalon um die Ecke, aber das wäre schon sehr abgefahren!
@christian, was sind denn die harmonischen?
gehen die z.B. bei 50Hz an und dann weiter, also 100/150/200/250usw.
oder können die auch zurück gehen und mit welchen Teilern?
@rest, keine Aquriumpumpe im Haus und ich kann auch zu 99% Alle anderen
Bauteile Komponenten Geräte usw. im Haus ausschließen, wohne ja
selber hier seit 6Jahren im freistehnden Haus!
Aktuell gibt es kein Dröhnen (sie PDF im Anhang)läuft erst seit einer
Woche, weil es jetzt nervt und der Batzi gefunden werden muss.
Habe mir Heute von unserem Doktorand für Physik etwas zum messen
ausgeliehen, schau ma mal was am Montag ausgewertet wird, ich berichte
auf jeden Fall!
Dankeschön!
RS schrieb:> Es gibt hier eine Differenz von den Örtlichkeiten von ca. 30dB bei ca.> 25Hz> Bei Google heist es 10dB wären doopelt so laut !?> Also bitte genau anschauen, ich kann das nicht so richtig einschätzen,> evtl. gibt es hier einen Fachmann?
Fachman nein.
Aber wie oben schon berichtet: Wir haben das hier mit 20-40Hz, sieht
etwa ähnlich aus.
In meinem Fall Dieselmotoren von Großfahrzeugen (Bundeswehr) die in
einer Halle im Leerlauf laufen. Das dürfte eine Wekstatt sein, denn es
man sieht eine Art große Garage für Panzer und dergleichen.
Bei mir sind das locker 300m Luftlinie, die Quelle kann also weit weg
sein.
Ich habs nur dank der App spectroid gefunden, mit dem Gehör orten kann
man solche Frequenzen nicht gescheit. Das ist eher ein unangenehmes
Gefühl oder ein Druck auf die Ohren.
Der Peak war so hoch, dass er sich trotz Straßenverkehr und dergleichen
mehr problemlos verfolgen ließ...
25 Hz Einweggleichrichtung. Fast alles elektronische mit Schaltnetzteil
nutzt das am Eingangskreis. Auch die meisten LED lampen an 230V machen
das.
Oder 50 Hz von einem alten Trafo eines Halogensystems das mit zuvielen
LED's umgerüstet wurde. Hatte solch einen an der Decke und die kam in
Resonanz so das man es höhren konnte.
Wie sieht das aus mit Diesellok aus Augsburg ?
RS schrieb:> @christian, was sind denn die harmonischen?> gehen die z.B. bei 50Hz an und dann weiter, also 100/150/200/250usw.
Ja, wenn 50 Hz die Grundwelle ist. Die oberen haben dann in der Regel
kleinere Amplituden.
> oder können die auch zurück gehen und mit welchen Teilern?
Bei einem linearen Übertragungsmedium wie Luft sollte da nichts "zurück"
gehen, gemeint ist, eine niedrigere Frequenz entstehen können. Aber (!)
wenn das Übertragungsmedium nichtlinear sein sollte, dann kann es durch
Mischung unterschiedlicher Frequenzen aus mehreren Quellen durchaus zu
einer soganannten Abwärtsmischung kommen. Es entstehen dann tiefere
Frequenzen. Voraussetzung für korrekte Messung ist natürlich ein in
diesem Frequenzbereich noch immer linear wirkendes Mikrofon sowie
Verstärkereingang.
Ihr habt dort in der Gegend doch viele Seen. Wenn nun jedes Seeungeheuer
in seinem See ein neumodisches Blockheizkraftwerk betreibt, könnten die
unterschiedlichen Tonhöhen ihrer Antriebe über den nichtlinearen
münchner Großraumboden zur Abwärtsmischung führen ;-)
An der Haustüre -46 dB und hinten -32 dB? Wenn die Skala stimmt (geeicht
ist), ist das ganz schön laut gegenüber Rühe. Hören das andere Leute
nicht? Ich war früher mal an einem voll klimatisierten Arbeitsplatz mit
echt vielen Gebläsen und mich hat außer in den ersten paar Tagen immer
das Rauschen da drinnen gestört. Nach Wochen kam ich auf die Idee, daß
es wohl der Infraschall aus der Lüftung sein muß, den ich da spüre. Das
Rauschen war nicht wirklich laut.
mfg
Chris K. schrieb:> 25 Hz Einweggleichrichtung. Fast alles elektronische mit Schaltnetzteil> nutzt das am Eingangskreis
Das ist falsch! Einweggleichrichtung ergäbe 50Hz, nicht 25Hz
Brummanteil.
Am Netzeingang finden sich grundsätzlich Brückengleichrichter, dort dann
100Hz Brummanteil.
Volker A. schrieb:> Dieses Forum leidet schon sehr darunter, dass sich jeder Troll> unangemeldet absenfen kann.
Noch sehr viel mehr leidet es unter der beispiellosen Humorlosigkeit
vieler Teilnehmer.
Interessante Bilder. Vor der Haustüre ist ein recht prominenter Ton um
68 Hz (5,5x12,5Hz, wenn ich das richtig interpretiere) zu sehen. Die
Tieftöne um die 23-35Hz an der Terrasse sind deutlich "wummerig", also
extrem unterschiedlich und sehr unregelmäßig in der Amplitude. Das ist
kein Aggregat auf der Frequenz. Eher als ob eine örtliche Besonderheit
durch ein eher breitbandiges Grundgeräusch resoniert. Hier fangen sich
bestimmte Frequenzen auch gern zwischen zwei parallel stehenden
Reihenhausblöcken.
Mit spectrum lab (Kostenlos) kannst du die Frequenz genauer auflösen und
über längere Zeit aufzeichnen:
https://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html
Oder falls das zu kompliziert ist, ein Audiosample irgendwo hoch laden,
am besten 1 Stunde oder länger, damit genug Daten pro FFT-bin übrig
bleiben.
Bänz schrieb:> ein Audiosample irgendwo hoch laden,> am besten 1 Stunde oder länger, damit genug Daten pro FFT-bin übrig> bleiben.
Für den richtigen Ausschnitt braucht es aber nur Samples in der Menge
der FFT-Tiefe x Zeitauflösung, also sinnvollerweise einige ms x z.B.
8192 samples.
Das entspricht den Kühlschränken mit modernen Dauerkompressoren. D.h.
das sind die Wärmepumpenanlagen in Deiner Umgebung. Das wird mit den
Verboten von fossilen Heizungsanlagen ab ca. 2025 noch mehr werden.
Einziger Ausweg wäre, Du wünschst Dir eine Virus, der die Nachbarn
ausreichend reduziert, so dass keine solche Anlagen in Deiner Nähe mehr
laufen müssen. ;o)
hallo,
hab mir zwar nicht alles durchgelesen, ich vermute allerdings eine oder
mehrere Luftwärmepumpen.
Ich habe beruflich mit dieser Problematik zu tun und habe schon oft den
Effekt gerade in der kalten Jahreszeit feststellen können,
Dann laufen die LWPs auf Vollast. Das tieffrequente Geräusch ist
außerhalb nicht festzustellen. In den Gebäuden ( Räumen ) bilden sich
allerdings stehende Wellen aus. Das Maximum ist oft o,5- 1 m vor den
Wänden bzw. in den Ecken.
Die LWPs nehmen immer mehr zu, leider werde ich in Zukunft mit der
Problematik wohl immer mehr zu tun bekommen.
Hier ist ne interessante Seite:
https://laerm-luftwaermepumpen.de/
Viel Erfolg
Postpumpe schrieb im Beitrag #7132216:
> Da wird das nächste Hassobjekt generiert. DIE Wärmepumpe.
Dabei sind das so coole Dinger, ein Wirkungsgrad in der Richtung von
300%. Eigentlich muss man die mögen.
Was hamse der Postpumpe denn in den Kaffee geschüttet?
Schön, dass es zunehmend Initiativen gegen die akustische
Umweltverschmutzung gibt. Die gehört nämlich auch dringend auf die
Agenda. Fakt ist, dass das Lärmbewusstsein bei ALLEN Bürgern vom
posenden Proll im Auto bis zum Sachbearbeiter im Bauamt nochmals
deutlich geschärft werden sollte. Gerade über die Ausbreitung von
niederfrequentem Schall herrscht eine erschreckende Unwissenheit,
verursacht auch durch einen gigantischen Forschungsrückstand.
Unlängst hatte ich einen Brummton auf der Terrasse - als Ursache stellte
sich der Wäschetrockner aus dem Keller des gegenüberliegenden
Reihenhauses heraus. Auch hier sowas wie Stehwelleneffekt. Der Trockner
war, vor dem Haus stehend, aus dem Kellerlichtschacht kaum lauter zu
hören als 15 Meter weiter (und war aber auch offensichtlich defekt - das
Geräusch erinnerte eher an einen Kleinkompressor). Natürlich herrschte
offenes Unverständnis über mein Ansinnen, das Geräusch doch bitte einmal
zu überprüfen oder ggf. das Fenster zu schließen.
Auch moderne Baumaschinen (Bagger etc) arbeiten gern mit
Motorumdrehungszahlen/Frequenzen, die auf der Baustelle ein weitgehend
angenehmes Arbeiten ermöglichen, aber noch hunderte Meter weiter für
einen dauerpräsenten Tiefton sorgen, um diverse Häuserecken herum, der
selbst bei geschlossenem Fenster im sonst stillen Innenraum nervt. Und
da ist noch nicht mal eine Bodenschallwelle im Spiel.
Gemessen wird meistens mit Dezibel-A-Bewertung.
Und diese Kurve betont eindeutig den Bereich der höchsten
Ohrempfindlichkeit zwischen ca. 1 und 4 kHz.
Bässe fallen da sozusagen raus.
Zufälliges Beispiel:
Zitat:
"...Wir nehmen als Beispiel das Geräusch eines marktüblichen 100kW
Klimagerätes. Der Schalleistungspegel dieses Gerätes beträgt 73,8dB(A)
oder 92,4dB oder NR72, alles Angaben für das gleiche Geräusch, bzw. die
gleiche Schalleistung. An diesen Zahlen sieht man schon, dass es sehr
wichtig ist die korrekte Einheit zu verwenden..."
/Zitat
Quelle:
https://www.stulz.de/de/newsroom/blog/schallpegelbewertung-db-dba-nr/
ciao
gustav
Volker A. schrieb:> aber noch hunderte Meter weiter für> einen dauerpräsenten Tiefton sorgen, um diverse Häuserecken herum,
Das ist das Wesen der Tiefbässe: Sie kommen um Objekte, die nicht
deutlich größer sind, als deren Wellenlängen mehr oder weniger
ungehindert drum herum.
Wenn sie in ähnlicher Größenordnung liegen, kommt es zu
Beugungseffekten, weil in der Schräge die Wellen subtrahieren und weiter
dahinter wieder addieren. Es gibt also Winkel, wo wieder mehr Schall
auftritt, als bei einer linearen Ausbreitung mit kontinuierlicher
Abnahme.
Auch die Oberbässe, die an Gebäuden teilreflektiert werden, sorgen
dafür, dass infolge von Mischung von Erst- und Zweitreflektion sich
Lautstärkenester bilden.
Ganz tricky sind Reflektionen an Böden: Wenn irgendwo an einem Hügel ein
Rückkonzert stattfinde oder auf dem Weg dahin ein Hügel ist, dann gibt
es Beugungen und eine Wellenkompression, d.h. die Lautstärken überlagern
sich. Das führt dazu, dass es 1km weiter weg ziemlich leise ist, 2-3km
weiter weg aber wieder lauter wird. Die Basswellen laufen die Berge und
Strassen hoch wie ein Tsunami.
Auch wenn du selber an einem Hügel wohnst, hast du verwachst. Dann bist
du die Antenne für alle Bässe aus dem Ort.
Karl B. schrieb:> Gemessen wird meistens mit Dezibel-A-Bewertung.
Das ist eins der Probleme:
Bei der Konstruktion der Maschinen wird dann wenig Augenmerk auf die
Dämmung der Bässe gelegt und nur Schaum gegen Mitten und Höhen
eingebaut. Das führt dazu, dass man tolle Lärmwerte hat, aber dort, wo
es die weitere Umgebung am Stärksten stört, munter emittiert!
joe schrieb:> Hier ist ne interessante Seite:> https://laerm-luftwaermepumpen.de/
Katastrophe!
Wir haben auch so einen Geschäftsbetrieb in der Strasse die so ein Ding
am Laufen hat. Ist Nachst deutlich zu höhren, wenn man dran vorbei geht.
Die Nachbarn kriegen das voll ab! Ich bin dankenswerter Weise weit genug
weg.
Was hier immer schlimmer wird, ist der Autobahnlärm. Nach Aufstellen
einer "Schallschutzwand" ist der höherfrequente Anteil des Lärms
weniger, dafür hört man bestimmte Frequenzen um so lauter. Es ist nach
meiner Einschätzung das, was in der Wellenlänge zwischen die Lärmwände
passt - RESONATOR!
Die Planung wird halt von Leuten gemacht, die nichts über Akustik wissen
Postpumpe schrieb:
Jawoll Kamerad!
Da wird das nächste Hassobjekt generiert. DIE Wärmepumpe.
Wir wollen mal sachlich bleiben!
Es gibt sehr gute LWPs, die sehr gut abgeschirmt sind. Ich habe bei uns
eine LWP für 13 Wohneinheiten, die überhaupt keine Probleme verursacht!
Leider haben wir, wie bei allen technischen Anlagen, auch Maschinen
dabei, die immense Auswirkungen im tiefrequenten Bereich haben.
Diese tiefen Frequenzen gehen durch die Fenster wie durch geschnitten
Brot.Fenster (Dämmmaße) sind zum größten Teil auf 500 Hz ausgelegt.
Tiefe Frequenzen unterhalb 80 Hz lassen sich eigentlich nur durch Masse
abzuschirmen. Ich habe schon einige Messungen als Behörde durchgeführt.
Schimpft ruhig auf die Behörden; ich mache den Job gerne und setze mich
ein.
Leider kommen viele Aufsteller auf die Idee, die LWPs auf die Grenze zum
Nachbarn zu stellen, was nicht immer so toll ist.
LWPs sind nur eine mögliche Quelle, es gibt noch viele andere. Aber das
wissen die Beschallten nur zu gut.
Resümee:
Lärmtechnisch können LWPs ein Problem sein, wie auch Mini BHKW ( Dachs )
und viele andere Geräte. Energiepolitisch sind sie sicherlich nicht
schlecht um fossile Energieträger einzusparen..
In allem gibt es ein + und ein -
joe schrieb:> Energiepolitisch sind sie sicherlich nicht> schlecht um fossile Energieträger einzusparen..> In allem gibt es ein + und ein -
Es kann aber nicht sein, dass das Aufstellen von irgendwelchen
"Sparmaßnahmen" zu gesundheitlichen Problemen führen. Da muss konsequent
dagegen gearbeitet werten. Wenn man fossile Brennstoffe einsparen will,
dann sollen die Leute gefälligst Bus fahren, mehr das Rad benutzen und
das Auto stehen lassen, was weiteren Lärm verhindert.
Es ist vollkommen daneben gedacht, mit aller Gewalt irgendwelche
Prozente rauskitzeln zu wollen und dafür massive Einschränkungen zu
erzeugen, während auf der anderen Seite kräftig rausgehauen wird. Wir
haben z.B. eine moderne Gasheizung mit extremer Dämmung und effektivem
Warmwasserspeicher, die extrem wenig Gas verbrennt und mit der Abwärme
zentral auch noch das Haus mitheizt - d.h. praktisch jedes Gasmolekül
wird in Wärme umgesetzt.
Ganz im Gegensatz zu zum Beispiel der Energieerzeugung beim Auto!
Wenn es darum geht, Energie zu sparen, gibt es 1000 andere
Möglichkeiten, wie z.B. die Ausnutzung des Sonnenlichts zur Kühlung von
Gebäuden (Doppelwand, Ventilatoren mit Solar) oder eben der
Energiegewinnung.
Das fängt auch schon mit der richtigen Nutzung an: Man kann
Fussballspiele beim Tageslicht veranstalten, anstatt spät am Abend unter
Flutlicht, für das der Verein als Großabnehmer noch einen billigen Tarif
bekommt, während die 70-jährige alleinstehende Oma den Maximaltarif
bezahlt.
Bernhard S. schrieb:> ein Wirkungsgrad in der Richtung von> 300%.
Ja, dann kann man die überschüssigen 200 % noch an zwei Nachbarn
verkaufen. Will ich auch, her damit.
mfg
Manfred schrieb:> Defekte Aggregate und Klimaanlagen sollen ein Teil der Ursache> für permanente Brummgeräusche in Darmstadt sein
wenig verwunderlich oder gar überraschend. Trotzdem löblich, dass dem
nachgegangen wird. Jetzt fehlen noch genaue Richtlinien für Klimaanlagen
im Außenbereich. Was leider immer mehr kommt: Heizung als Kühlsystem.
Habe auch schon darüber nachgedacht: Der Heizkreislauf wird mit einem
Kühlaggregat ergänzt, das einen Wärmetauscher im Freien hat. Damit wird
im Sommer Kaltwasser erzeugt und gepumpt. Dafür hat man dann einen
Radiator an der Hauswand, der 50 Grad warme Luft abgibt und den Garten
im Sommer weiter heizt, - angetrieben von eigenem Solarstrom.
Frage: Ist das Umweltfreundlich? Ist es Klimaneutral?
Ich habe davon abgesehen, weil ich gehört habe, wie laut das Dingens
ist.
Jürgen S. schrieb:> Frage: Ist das Umweltfreundlich? Ist es Klimaneutral?
Das ist ein Teil der Klimaerwaermung, der gemessen wird. In und um die
Staedte herum steigen dadurch die Temperaturen und auch die
Jahresmittelwerte.
Jürgen S. schrieb:> Habe auch schon darüber nachgedacht: Der Heizkreislauf wird mit einem> Kühlaggregat ergänzt ... der 50 Grad warme Luft abgibt und den Garten> im Sommer weiter heizt, - angetrieben von eigenem Solarstrom.> Frage: Ist das Umweltfreundlich? Ist es Klimaneutral?
Solange Du alles lokal als Insel betreibst, ist es zwar nicht unbedingt
umweltfreundlich (lokal), aber klimaneutral (global). Nach dem
Energieerhaltungssatz kann ja durch die ganze Mimik nicht mehr Wärme
entstehen als durch die Sonne geliefert wurde.
Sofern Du allerdings infolge dessen, dass die Kühlung mit Solarstrom
läuft, für andere Dinge im Haus extern Strom beziehen, war's das wieder
mit der Klimaneutralität.
und zu diesem hier:
Hottentotten-Titten-Attentat schrieb im Beitrag #7164807:
> Diese äußerten sich in zustimmmenden Brummen.
Das Thema ist zu ernst um sich darüber lustig zu machen. Ich nehme an,
Du wolltest anderen auf den Sack gehen? Dann stellst einen gewissen Grad
von Antisozialität damit unter Beweis. Besonders wenn Du auch noch stolz
darauf bist. Aber wahrscheinlich bist Du das auch. Armes Licht.
ceterum censio: Wann führt dieses Forum endlich mal eine
Registrierungspflicht ein?
Volker A. schrieb:> ceterum censio: ...
Das ist ueberfluessig, weil hier vorwiegend trotzdem noch weniger Dich
stoerendes gepostet wird, als in den Foren mit
Registrierungspflicht,wenn Du mal objektiv vergleichen solltest.
Dieter schrieb:> ... ueberfluessig, weil hier vorwiegend trotzdem noch weniger Dich> stoerendes gepostet wird, als in den Foren mit> Registrierungspflicht,wenn Du mal objektiv vergleichen solltest.
Ja, ich vergleiche mit 125er, FHEM, Homematic, Prusa und Elektroroller -
alles wohltuend trollfreie Zonen. Nur Heise ist manchmal wirklich schwer
zu ertragen, und Reddit hat mich noch nie gereizt.
Auch das ist ein Klassiker: Menschen, die nicht jeden Scheiß zu jedem
Thema lustig finden können, Humorlosigkeit vorzuwerfen.
Ein gewisses Maß an Schadenfreude ist selbst mir nicht fremd, aber wenn
Du selbst mal wie die meisten ernsthaften Schreiber hier oder eben die
Bürger der erwähnten Stadt von dieser oder einer anderen Problematik
lebenswertbeeinträchtigend betroffen sein solltest, würdest Du es sicher
auch nicht lustig finden, wenn da einer, der bislang nichts
substantielles beigetragen hat, meint, einen briefmarkenplatten Wortwitz
nicht für sich behalten zu können.
So, jetzt wurden die Troller hier aber genug gefüttert, finde ich...