Hallo Ich habe hier mehrere S295B uralt IC. Ich finde absolut keine Information über diese Teile. Kann mir da jemand helfen? Vielen Dank Peter
Peter W. schrieb: > Ich habe hier mehrere S295B uralt IC. Ich finde absolut keine > Information über diese Teile. Kann mir da jemand helfen? Das Logo verrät dir schon mal, dass der Hersteller das IC Siemens & Halske ist. Herstellungsjahr ist 1982.
Ein Datenblatt bekommst du möglicherweise, wenn du dich hier anmeldest: https://www.jotrin.com/product/parts/S295B
Hallo, Max schrieb: > evtl LZH295B > 3 fach OR In einem alten Siemens Buch "Bauelemente, Technische Erläuterungen und Kenndaten für Studierende" steht "FZH291, FZH295: Vier ODER-Glieder mit je 2 Eingängen und N-Anschluß". rhf
Peter W. schrieb: > Kann mir da jemand helfen Egal was es ist, verrkaufe ihn, er bringt Geld https://www.ebay.de/itm/S295B-Schleifscheibe-Schutzhulle-DIP16-Machen-SIEMENS/383618092773
Hallo Danke für die Unterstützung. Der Hinweis auf den FZH295 war schon mal gut. Der hat zumindest auch 16 pins. Spannung an den pins, 16 und 8, brachte keine Stromaufnahme. Ich hab das Teil dann mal mit dem Ohmmeter ausgemessen. Und siehe da: es ist ein Dioden Array. Die Dioden haben eine Flußspannung von ca. 0.7 V. Die rot gekennzeichneten ca. 1.2 V. Was mögen das für Dioden sein? Viele Grüße Peter
Peter W. schrieb: > es ist ein Dioden Array Wohl eher nicht, du hast nur die parasitären Eingangs und Ausgangsdioden gemessen.
MaWin schrieb: > Peter W. schrieb: >> es ist ein Dioden Array > > Wohl eher nicht, du hast nur die parasitären Eingangs und Ausgangsdioden > gemessen. ACK
Die FZ-Logik war eine langsame störsichere Logikfamilie "LSL" - eng verwandt mit der Dioden-Transistor-Logik von Telefunken. Die logische Verknüpfung war eine Dioden-Widerstandskombination, an die sich (normalerweise 2) Transistorstufen anschlossen, um die Pegelverluste durch die Dioden auszugleichen. Ich habe leider nur noch wenige Datenblätter, ein "FZH295" ist leider nicht dabei. Beachten musste man dabei die Versorgungsspannung. Während die meisten Logikgatter eine Versorgung von 12 V benötigten, gab es auch die TTL-LSL-Umsetzer FZH181 und FZH185, die nur mit 5V versorgt werden durften, damit die Eingangspegel zu den TTL-Pegeln passten. Peter W. schrieb: > Die rot gekennzeichneten ca. 1.2 V. Was > mögen das für Dioden sein? Wenn man solche Bausteine ohne Anlegen einer Versorgungsspannung passiv durchmisst, sehen Transistoren nach außen oft wie Dioden aus - wenn auch teilweise mit unterschiedlichen Schwellspannungen.
Quellen zu DTL- und LSL- Logik siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Diode-Transistor-Logik https://de.wikipedia.org/wiki/Langsame_st%C3%B6rsichere_Logik .
Günni schrieb: > Quellen zu DTL- und LSL- Logik siehe: > https://de.wikipedia.org/wiki/Diode-Transistor-Logik > https://de.wikipedia.org/wiki/Langsame_st%C3%B6rsichere_Logik . Das ist ganz sicher nichts aus der Ecke.
hinz schrieb: > xxx schrieb: >> S stand für einzelne Bipol. Digitalschaltung. > > Auch für MOS und analoges Zeug. SM Nmos, Nachrichtentechnische Schaltungen S291/S291A PCM 2-Kanal Codec nat mit anderer Nummer SM 61
Bei S295 denke ich auch gerne mal an 74S295 (oder gar 54S295), aber die gab es wohl nur als LS.
Jens G. schrieb: > Bei S295 denke ich auch gerne mal an 74S295 (oder gar 54S295), > aber die > gab es wohl nur als LS. Und vor allem nicht von Siemens anno 1982.
Siemens hatte in den 80ern diverse Bausteine mit programmierbaren Diodenarrays im Programm, deren Typenbezeichnung auch nur mit "S" begann. Die hier gezeigte Nummer konnte ich aber in den Datenbüchern nicht finden.
So weit ich mich erinnere ist das ein Treiber-IC für 12V Relais. Das wurde Ende der 1970er bis Mitte der 1980 Jahre in den EMS Telefonanlagen von Siemens im grossen Umfang eingesetzt. Da ich das nirgendwo sonst gesehen habe, gehe ich davon aus, dass es eine Spezialanfertigung für die Telefonanlagen war. Das ist über 30 Jahre her. Noch ein Datenblatt oder sonstige Dokumentation zu finden dürfte ziemlich schwierig werden.
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