Frequenzverlauf Vergleich Transformator Ringkerntransformator gesucht

Gast #6418228
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Hallo,

wie im Betreff genannt suche ich eine Seite/Infos über einen Vergleich 
zwischen den genannten Trafotypen. Mir geht es in erster Line darum wie 
sich z.b. ein Standard 50hz EI- oder M-Kern Trafo gegenüber einem 50Hz 
Ringkerntransformator über einen weiteren Frequenzbereich verhält. 
Stichwort EMV und Störungsübertragung.

Gruß Tom
#6418295
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Tom1 schrieb:

> wie im Betreff genannt suche ich eine Seite/Infos über einen Vergleich
> zwischen den genannten Trafotypen. Mir geht es in erster Line darum wie
> sich z.b. ein Standard 50hz EI- oder M-Kern Trafo gegenüber einem 50Hz
> Ringkerntransformator über einen weiteren Frequenzbereich verhält.
> Stichwort EMV und Störungsübertragung.

Das hängt u.a. von der verwendeten Trafoblechsorte ab. Es gibt da
recht unterschiedliche Sorten. Auch die Dicke spielt eine Rolle.
Gast #6418300
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Harald W. schrieb:
> Tom1 schrieb:
>
>> wie im Betreff genannt suche ich eine Seite/Infos über einen Vergleich
>> zwischen den genannten Trafotypen. Mir geht es in erster Line darum wie
>> sich z.b. ein Standard 50hz EI- oder M-Kern Trafo gegenüber einem 50Hz
>> Ringkerntransformator über einen weiteren Frequenzbereich verhält.
>> Stichwort EMV und Störungsübertragung.
>
> Das hängt u.a. von der verwendeten Trafoblechsorte ab. Es gibt da
> recht unterschiedliche Sorten. Auch die Dicke spielt eine Rolle.

Und natürlich auch vom Wicklungsaufbau.


Pauschal kann man nur sagen, dass Ringkerntrafos ein deutlich 
schwächeres magnetisches Streufeld haben.
#6418324
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Pauschal kann man sagen dass der Wicklungsaufbau eines Ringkerntrafos im 
Vergleich zum EI- oder M-Schnitt deutlich höhere Koppelkapazitäten 
zwischen primär- sekundär-Wicklungen aufweist. Also hinsichtlich der 
Sperrung von asymmetrischen  Gleichtaktstörungen eher im Nachteil. Und 
infolge der vergleichsweise geringeren Streu-Induktivitäten ist die 
Übertragungsbandbreite höher, so dass auch symmetrische Störungen eher 
übertragen werden. In dieser Hinsicht also keineswegs der Bringer 
hinsichtlich leitungsgebundener Störaussendung.
Gast #6418328
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Mark S. schrieb:
> Pauschal kann man sagen dass der Wicklungsaufbau eines Ringkerntrafos im
> Vergleich zum EI- oder M-Schnitt deutlich höhere Koppelkapazitäten
> zwischen primär- sekundär-Wicklungen aufweist.

Man kann auch auf Ringkernen räumlich getrennte Wicklungen aufbringen. 
Üblich ist das allerdings nicht, ehr exotisch.
Gast #6420390
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Mark S. schrieb:
> Pauschal kann man sagen dass der Wicklungsaufbau eines Ringkerntrafos im
> Vergleich zum EI- oder M-Schnitt deutlich höhere Koppelkapazitäten
> zwischen primär- sekundär-Wicklungen aufweist. Also hinsichtlich der
> Sperrung von asymmetrischen  Gleichtaktstörungen eher im Nachteil. Und
> infolge der vergleichsweise geringeren Streu-Induktivitäten ist die
> Übertragungsbandbreite höher, so dass auch symmetrische Störungen eher
> übertragen werden. In dieser Hinsicht also keineswegs der Bringer
> hinsichtlich leitungsgebundener Störaussendung.

Guten Morgen,

vielen Dank, dein Text hilft mir schon einmal weiter. Mit den 
Fachbegriffen lässt es sich einfacher googlen.

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