Kennt jemand diese Röhren?

Gast
Könnte so ne Blitzröhre sein. Beim Anlegen von Spannung zündet das Teil 
mit einem hellen Blitz. Allerdings nur einmal ;) Deshalb die Stahlwolle 
und vermutlich Knallgas oder sowas
Persönliche Seite
Kurt A. schrieb:
> Diese Blitzer gab es auch als Würfel. Mit und ohne Batterien zündbar.
> Suchwort: Blitzwürfel

Die Blitzwürfel die ich kenne, haben 4 Röhren mit nur 1 "Anschluss":  An 
den Röhren ist eine vorgespannte Feder.  Dabei schlägt die von der 
Kamera ausgelösete Feder gegen den Metall"kontakt", der aus einer Röhre 
herausragt und löst dadurch die Röhre aus.

Hat jemand eine Idee, nach welchem Prinzip die Röhre dabei gezündet 
wird? Wenn ich mich recht erinnere, konnte man so ne Röhre auch 
auslösen, indem man mit z.B. einem Saitenschneider in den "Kontakt" 
kneift.
Achtung : Das sind Blitz-Würfel. Die sind nicht ohne.

In dem Glasrohr ist Magnesium-Wolle und Sauerstoff unter hohem Druck.
Das Ganze wird mit Strom gezündet. In der Regel fliegen dann auch 
Splitter rum. Deshalb sind die Teile auch normalerweise mit 
Schutzscheiben versehen.

Ich kann nur raten sie unter Vorsichtsmaßnahmen einer geregelten 
Entsorgung, oder Museum mit Fachkenntnis zuzuführen.

LG  Jörg
Gast
Hi

>Achtung : Das sind Blitz-Würfel. Die sind nicht ohne.

Eher langweilig. In den 60ern und Anfang der 70er habe ich im 
Fotogeschäft in der Nachbarschaft Blitzlichtbeutel zu kaufen bekommen. 
Damit ließen sich interessantere Sachen anstellen als kurzzeitig helles 
Licht zu erzeugen. Alle Finger und Augenlicht noch vorhanden.

MfG Spess
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Beitrag #6420191 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6420281 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
Jörg H. S. schrieb:
> Achtung : Das sind Blitz-Würfel. Die sind nicht ohne.
>
> In dem Glasrohr ist Magnesium-Wolle und Sauerstoff unter hohem Druck.
> Das Ganze wird mit Strom gezündet. In der Regel fliegen dann auch
> Splitter rum. Deshalb sind die Teile auch normalerweise mit
> Schutzscheiben versehen.
>
> Ich kann nur raten sie unter Vorsichtsmaßnahmen einer geregelten
> Entsorgung, oder Museum mit Fachkenntnis zuzuführen.

Du hast das aber selbst noch nie gemacht?
Die "Blitzgeräte" hatten keine Schutzscheibe und Splitter flogen schon 
gar nicht.
Das Glas schmolz leicht unter der Wärme, die Birnchen verschrumpelten 
nur etwas.
spess53 schrieb:
> Eher langweilig.

Hi,
und das Blitzgerät selber war nur ein Hammerschlageffekt-Hohlspiegel. 
Keine Schutzscheibe davor.
Was mir aber immer Kopfzerbrechen gemacht hat, war die X-Einstellung am 
Blitzkontakt an der Kamera. Oft waren Aufnahmen dunkel, weil der 
Verschluss zu früh öffnete.
Die Maximalhelligkeit wurde bei diesen Blitzlampen erst nach einer 
gewissen Zeit erreicht. Und das hing dann auch noch von den Lampen bzw. 
Herstellern selbst ab. Mit meinen "blauen" hatte ich gute Aufnahmen 
hingekriegt.

ciao
gustav
Gast
Karl B. schrieb:
> und das Blitzgerät selber war nur ein Hammerschlageffekt-Hohlspiegel.
> Keine Schutzscheibe davor.

Die AG3-Blitzbirnchen hatten nach dem Blitz Blasen auf der Oberfläche, 
weil sie nämlich einen Kunststoffüberzug haben.

Als dann Farbphotographie modern wurde, war der Überzug leicht bläulich, 
um die Lichtfarbe zu korrigieren.
Gast
Hallo allerseits,

Ich kann mich an diese Platine noch aus meiner Kindheit erinnern!
Das ganze hieß topflash und kam von Philips. Da gab es zuerst nur acht, 
später auch zehn Röhren auf einer Platine zu kaufen, die von der Kamera 
nacheinander gezündet wurden.

Grüße, Tom
(Firma: Funkenflug Industries)
Bei den Würfeln wurde der nach dem Auslösen einfach eine Position weiter 
gedreht, bei bereits benutzten Würfeln mußte man aufpassen, daß man ihn 
mit einer unbenutzen Blitzlampe in Richtung Front einsetzt.
Gast
Moin,
ich hab als Kind mit den Dingern rumgespielt.
Man kann damit prima einen Böller mit einer 9V Batterie anzünden ;-)

Später habe ich sie in einigen Theater Projekten als Effekt verwendet, 
z.b. Luftballons ferngesteuert zum Platzen gebracht.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt...
(Firma: Funkenflug Industries)
> Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt...
Jedenfalls nicht bis die Feuerwehr kommt. Danach sind solchen Basteleien 
sehr enge Grenzen gesetzt, mit gesiebter Luft funktionieren die nicht 
mehr so gut.
Gast
Hallo

Na? Sicherheitsbeauftragter in der Firma,  machst du auch schön auf dem 
Papier das Arbeiten sicherer in der Realität für die tatsächlich 
Betroffenen aber komplizierte und anstrengender?
Ja solche Zeitgenossen und vor allem mit diesen tief gelebten 
Grundeinstellungen ("Gefahr! Es könnte...", "Was ist wenn", "Du phöser 
Pube kommst direkt in den Knast", "Keine Versuche"...) brauchen wir 
unbedingt noch mehr - auch im Hobbyumfeld, auch wenn man privat noch ein 
wenig forschungs- und entdeckerdrang behalten hat- der muss unbedingt 
auch noch ausgemerzt werden.

Lass mich raten:
Du bist Biodeutscher (Wie ich auch - Wir  sind aber zum Glück nicht alle 
so - glaubt das bitte ihr Leute aus andern Ländern die in der Praxis das 
Thema deutlich entspannter ausleben, ja auch was bei euch auch den 
Papier steht mag ähnlich, oder noch schlimmer, kleinlich sein - aber... 
man versteht sich denke ich) oder sogar Schweizer?!

Nur so als "Top news":
Wir alle sind sterblich  :-o
und das trotz 80000 Vorschriften die zum einen beachtlichen Anteil denen 
die direkt davon betroffen sind nur das Leben unnötig schwer und 
anstrengend machen - und komm mir jetzt nicht mit den Horrorfällen die 
es überall schon gegeben hat.

Wie sehr ich die Sicherheitsbeauftragten in Firmen und noch viel mehr 
die Grundeinstellung der meisten davon (noch viel schlimmer der 
"Freizeitsicherheitsbeautragten" und ungefragten Einmischern z.B. in 
Foren) leiden kann...

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