Anscheinend hat jemand die Idee, einen Bumerang elektronisch so zu
unterstützen, dass er "immer" zurückkehrt.
Das "immer" ist sicher illusorisch. Aber eine minimale Unterstützung,
die geringe Abweichungen ausgleichen kann, ist sicher (in den nächsten
Jahren) möglich. Man braucht einen schnellen und präzisen Sensor für
Lage und Drehung, einen Miniaktor (Piezo?) um 2 oder 3 Achsen im
Bumerang zu beeinflussen.
Ich finde die Idee gut. Und sicher wird das auch mal jemand realisieren
(aber nicht ich).
A. S. schrieb:>...> Ich finde die Idee gut. Und sicher wird das auch mal jemand realisieren> (aber nicht ich).
Dinge die die Welt nicht braucht.
Aber offenbar Du, sonst kommt man ja nicht auf solche irren Ideen.
Old-Papa
A. S. schrieb:> Ich finde die Idee gut. Und sicher wird das auch mal jemand realisieren> (aber nicht ich).
aber geht es beim Sport nicht genau darum Dinge und Bewegungsabläufe zu
erlernen? Wenn das Sportgerät alles selbst macht, dann kannste doch
gleich auf der Couch bleiben und Videos schauen.
A. S. schrieb:> Und sicher wird das auch mal jemand realisieren
Na ja, man kann sicher mit 1 Klappe an einem Servo ähnlich dem
Höhenruder eines Flugzeugs die Flugbahn beeinflussen und das Teil per
GPS zum Werfer zurück bringen.
Man kann schliesslich auch Gewehrkugeln mit eingebauter Elektronik aktiv
ins Ziel lenken.
Aber Energie durch Rotationsgeschwindigkeit und Wurfgeschwindigkeit muss
ausreichen, ja wofür denn ? Woher soll der Boomerang wissen, wie weit er
fliegen soll, und in welche Richtung ?
Ziel eines Boomerangs ist ja nicht, zum Werfer zurück zu kommen, sondern
ein Ziel zu treffen, eine Beute die der Werfer dann abholt, wobei er den
Boomerang auch holen geht.
Einen Boomerang zu werfen, bloss damit er zurückkommt, ist ziemlich
sinnfrei (ausser zum üben) wird der Aborigine sagen, er erspart es nur
bei verpasstem Ziel das Ding holen zu gehen, typisches Unverständnis
westlicher Kleinkinder.
MaWin schrieb:> Woher soll der Boomerang wissen, wie weit er fliegen soll, und in welche> Richtung ?
Ganz einfach über zwei GPS-Module. Eins im Boomerang und eins am Körper
des Werfers. Gesteuert wird der Boomerang über verstellbare Klappen an
den beiden Flügeln.
Hier käme dann die gesamte moderne Technologie der Nanomechanik zum
Einsatz.
Hallo
auch wenn Old P. manchmal etwas direkt und wohl nicht so ganz PC nach
den heutigen Anforderungen ist (Was aber gar nicht so falsch ist, es
macht ihn nämlich menschlich ...) so hat er leider recht wenn man den
verschiedensten Medienerbrichten - auch in der Liga "Arte" vertrauen
darf.
Tja und wenn man tagtäglich auch bei uns - hier halt keine Aborigines -
auf solche Leute trifft und dann oft noch ansprechen und direkt
anbetteln, dann ist es schnell mit der PC vorbei und man spricht schon
mal ein wenig deutlicher.
Wer natürlich immer in seinen eigenen Auto zwischen den florierenden
Kleinstädten seiner Region unterwegs ist und solchen Leuten nur selten
mal begegnet der hat es einfach großzügig und perfekt PC zu sein.
Ich "rate" mal jeden den Realitätcheck zu machen und die öffentlichen
Verkehrsmittel im Bereich der größeren Städte bzw. der "richtig netten"
Vorstädte bzw. Viertel zu nutzen - gerne mal auch am Wochenenden und vor
bzw. sommerlichen Feiertagen - da wird so mancher (auch ich wurde es -
hatte da vorher auch so manche Romantik und "Die böse Gesellschaft"
Vorstellungen) geerdet.
Zur Klarstellung: Ich hatte nicht die Idee, habe sie hier nur
aufgegriffen, weil die bisherigen Beiträge wohl gelöscht wurden.
Angesichts einiger Entgleisungen hier vielleicht verständlich.
Ich halte es jedoch für eine sportliche Aufgabe, die nötige Genauigkeit
hinzukriegen. Die doppelte Integration von g-Werten verbunden mit
Drehraten ist nicht ohne. Und GPS wüsste ich nicht, ob sowas geht (keine
Kenntnisse).
MaWin schrieb:> Na ja, man kann sicher mit 1 Klappe an einem Servo ähnlich dem> Höhenruder eines Flugzeugs die Flugbahn beeinflussen und das Teil per> GPS zum Werfer zurück bringen.
Ich fürchte, dass wird zu groß. Daher eher mit in den Bumerang
eingelegten Piezos das Profil beeinflussen.
> Aber Energie durch Rotationsgeschwindigkeit und Wurfgeschwindigkeit muss> ausreichen, ja wofür denn ? Woher soll der Boomerang wissen, wie weit er> fliegen soll, und in welche Richtung ?
Also der Werfer wirft, wie man das so macht, der Bumerang berechnet
Rotation, Lage und Geschwindigkeit und korrigiert dann mit den Piezos
leicht seine Flugbahn. Zudem schreibt er mit und man kann dann nachher
am Handy oder mit 3-4 LEDs sehen, dass man ihn mehr nach links kippen
soll oder schneller oder höher .
> Ziel eines Boomerangs ist ja nicht, zum Werfer zurück zu kommen, sondern> ein Ziel zu treffen, eine Beute die der Werfer dann abholt, wobei er den> Boomerang auch holen geht.
Naja, in unseren Breiten geht es ja eher um den Sport oder den Ehrgeiz,
ihn nachher wieder aufzufangen.
Warum nicht in eine Frisbee Scheibe? Da kann das ganze dann ohne
'Beuteschema' realisiert werden und man hat sogar ein wenig mehr Platz
für die Klappen und das GPS. Ein zweites GPS am Spieler ist vermutlich
unnötig, wenn der 'On-Disc' Controller mitbekommt, das die Scheibe
losgeworfen wird. Allerdings kann es je nach Rechts- oder
Linkshänderwurf zu zwei verschiedenen Drehsinnen der Scheibe kommen.
Hennes schrieb:> Hallo>> auch wenn Old P. manchmal etwas direkt und wohl nicht so ganz PC nach> den heutigen Anforderungen ist (Was aber gar nicht so falsch ist, es> macht ihn nämlich menschlich ...) so hat er leider recht wenn man den> verschiedensten Medienerbrichten - auch in der Liga "Arte" vertrauen> darf.
Du hast meinen (inzwischen richtigerweise gelöschten) Post wohl in den
falschen Hals bekommen.
Ich wollte nur ganz einfach schreiben, wer andere Menschen als "Penner"
bezeichnet, ist selber einer... Punkt!
Und ja, ich bin sicher häufig auch sehr direkt, das spart viel
Lebenzzeit.
Old-Papa
Also. Ein Bumerang, welcher nach Voegeln geworfen wird, soll im Falle
von keinem Treffen natuerlich zurueckkommen, das ist der Witz daran.
Junge Hunde gehen gerne das Stoecklein holen, aber irgendwann ist man
nicht mehr jung, und die Sonne brennt.
Ich hab das Werfen einmal gelernt. Damit er tatsaechlich zurueck kommt,
muss man den Gegenwind einrechnen. welcher abhaengig von der Hoehe
verschieden sein kann, da der Boden ja auch nicht flach ist. Dann ist
der Bogen, welcher geflogen wird vom Kippwinkel und dem
Massentraegheitsmoment abhaengig. Die Praezession, des entsprechenden
Kreisels macht einen Umgang bis er wieder zurueck ist. Dabei ist die
Verlangsamung des Kreisel, durch den zu generierenden Auftrieb
einzuberechnen.
Bedeutet. Du musst sehr fit in Mathe sein, um nur mal die Gleichungen
fuer einen normalen Flug aufzustellen.
Pandur S. schrieb:> Bedeutet. Du musst sehr fit in Mathe sein, um nur mal die Gleichungen> fuer einen normalen Flug aufzustellen.
Und das schaffen viele Aborigines,
ohne jemals zur Schule gegangen zu sein?
Harald W. schrieb:> Pandur S. schrieb:>>> Bedeutet. Du musst sehr fit in Mathe sein, um nur mal die Gleichungen>> fuer einen normalen Flug aufzustellen.>> Und das schaffen viele Aborigines,> ohne jemals zur Schule gegangen zu sein?
Du schaffst es ja auch auf 2 beinen zu gehen
Du musst aber trotzdem “sehr fit in mathe sein um nur mal die
gleichungen für einen gang ohne störeinflüsse aufzustellen“ für einen
roboter der das machen soll
A. S. schrieb:> Anscheinend hat jemand die Idee, einen Bumerang elektronisch so zu> unterstützen, dass er "immer" zurückkehrt.
Wozu? Ein Bumerang kommt doch immer zurück?
Wie nennt man einen Bumerang, der nicht zurückkehrt?
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Stock.
A. S. schrieb:> Anscheinend hat jemand die Idee, einen Bumerang elektronisch so zu> unterstützen, dass er "immer" zurückkehrt.
So ein Blödsinn. Bumeränge gelten als sehr problematisch bei der
Entsorgung.
Und wenn es eh schon schwer genug ist, einen alten Bumerang wegzuwerfen,
muss man die Problematik nicht auch noch zusätzlich verschärfen.
Richard H. schrieb:> So ein Blödsinn.
Einerseits schon. Andererseits fände ich es faszinierend, wenn man sowas
tatsächlich bauen, und in einen handelsüblichen Bumerang unterbringen
könnte. Man muss diese Technik ja nicht nutzen, wenn man
Bumerangschmeißen auf der eher sportlichen Ebene betreiben will.
Was auch noch zu entwickeln wäre, vermutlich aber einfacher zu
realisieren ist: Pfeile mit automatischer Zielerkennung zwecks
Bogenschießen.
Achim B. schrieb:> Einerseits schon. Andererseits fände ich es faszinierend, wenn man sowas> tatsächlich bauen, und in einen handelsüblichen Bumerang unterbringen> könnte. Man muss diese Technik ja nicht nutzen, wenn man> Bumerangschmeißen auf der eher sportlichen Ebene betreiben will.
Genau so sehe ich es auch. Solch ein Thema ist hochgradig interessant.
Ansonsten könnte man auch die Möwe von Festo mit dem Argument, es gäbe
doch schon natürliche Vögel, ins Lächerliche ziehen:
https://www.festo.com/group/de/cms/10238.htm
Hallo!
Ich finde die Idee ebenfalls außerordentlich spannend. Ich habe in der
Vergangenheit ein wenig Erfahrung mit Regelungstechnik gesammelt
(Quadrokopter im Eigenbau) und stelle mir das recht anspruchsvoll vor.
Hauptproblem: Das hochgradig dynamische Verhalten und die Modellierung
der Flugbahn und entsprechendes Steuern der Aktoren. Das ist absolut
nicht trivial.
Mein Ansatz wäre vermutlich dieser:
Schritt 1: Verstehen wie ein Boomerang prinzipiell funktioniert und
welche Eigenschaften die Flugbahn wie beeinflussen. Hierzu würde ich mir
einen Boomerang mit verstellbarem "Ruder", welches per Servo verstellt
wird bauen. Dann werfen und gucken wie sich die Flugbahn in Abhängigkeit
der eingestellten Winkel der Ruder ändert.
Schritt 2: Sensoren wählen. Ich würde da zunächst einen Gyro und einen
ACC verbauen. Hiermit lässt sich die Lage im Raum ermitteln und
Rotationsparameter bestimmen.
Schritt 3: Modellierung und Software programmieren...
Definitiv ein Projekt mit vielen Unbekannten und sicherlich interessant
in der Umsetzung. Wenn ich mehr Zeit und Platz hätte, würde ich mich
glatt damit beschäftigen wollen :)