Forum: Haus & Smart Home Gibt es jetzt schon Hifi-taugliche FIs`:-)


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von Heinz R. (heijz)


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Bin gerade wegen einem anderen Thema zufällig drauf gestossen:

Hier Seite 9:

https://www.doepke.de/uploads/tx_doepkeproducts/informationsmaterial/web/doepke_5961009_gesamtprospektfi_web_de.pdf

Hier ein Test:

https://audiosaul.de/doepke-dfs-audio-der-audiophile-fehlerstromschutzschalter/

unglaublich....


Habe gleich mal 5 Stück bestellt, werde meine UV umbauen  - schließlich 
habe ich ja auch nen Radiowecker, Alexa  usw, die an verschiedenen 
Sicherungen hängen...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ich bestelle mir dann auch mal einen Ortsnetztrafo, welcher aus aus 
hochreinem Kupfer das versilbert wurde bewickelt wurde. Natürlich von 
Jungfrauen bei Vollmond.

von Mark S. (voltwide)


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Restlebenszeitvergeudung

von Mani W. (e-doc)


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--- Der mischfrequenzsensitive Fehlerstromschutzschalter
DFS F Audio schützt Personen und elektrische Anlagen zuverlässig vor 
gefährlichen Fehlerströmen im Audiobereich
– und das ohne jegliche Klangverluste. Dieser Fehlerstromschutzschalter 
ist speziell für den Schutz von Stromkreisen mit hochwertigen 
audiophilen Komponenten wie zum Beispiel HighEnd-Plattenspieler, 
CD-Spieler, Netzwerk-Streamer, Verstärker,
Aktivlautsprecher entwickelt.
Auch für den Einsatz im professionellen Bereich, zum Beispiel
bei Beschallungsanlagen für Theater- und Konzertsäle, Kinos,
usw. ist der neue DFS Audio die richtige Wahl. Die spezielle
Konstruktion sorgt für einen extrem niederimpedanten Aufbau
für vollen Klanggenuss.

Ja, manche Menschen müssen daran glauben...

von Jens M. (schuchkleisser)


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>audiophil
>CD
>LAN-Streamer

LOOOOOL

Das ist ja schon wie eine Religion.

von Erwin D. (Gast)


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Hört sich für mich an wie bei etel-tuning.de
Das kann doch nur Verarsche sein. Oder? ;-)

von Marek N. (bruderm)


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Gibt's eigentlich den Klanglack noch?

von Ralf X. (ralf0815)


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Erwin D. schrieb:
> Hört sich für mich an wie bei etel-tuning.de
> Das kann doch nur Verarsche sein. Oder? ;-)

Viele glauben ja auch nicht daran, was der Wechsel von Atomstrom auf 
Ökostrom für eine wirklich gute Hifianlage bedeutet.
Oft sind Investitionen im mittleren fünfstelligen Bereich in die 
Verkabelung und Hausinstallation notwendig, um das wieder zu 
kompensieren.

Beitrag #6420360 wurde von einem Moderator gelöscht.
von hinz (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Gibt's eigentlich den Klanglack noch?

Der wirkt jetzt auch bei Smartphones!

Beitrag #6420405 wurde von einem Moderator gelöscht.
von rbx (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Habe gleich mal 5 Stück bestellt, werde meine UV umbauen  - schließlich
> habe ich ja auch nen Radiowecker, Alexa  usw, die an verschiedenen
> Sicherungen hängen...

Man könnte noch vermuten, dass die Ki von Alexa besser wird, oder dass 
das E-Auto schneller fährt, wenn, wenn die Ladestation mit solcherlei 
Schutzschaltungen bestückt ist.
Stromtuning..hm..für so manche KI wäre ein wohl ein fehlerfreier 
Internetanschluss effektiver?

Man könnte (werbetechnisch) noch hinzufügen, dass die Freunde begeistert 
sind, oder auch der Nachbar, der einen Doktor auf "Stromtuning" hat..
(also analog, die mit dem weißen Kittel, bei der Zahnpasta-Werbung, oder 
die mit dem Schlips bei der Werbung für Versicherungen.)

Etwas moderater ist das Verbiegen von Statistiken. Das kann man gezielt 
machen, aber das passiert auch ganz normal im wissenschaftlichen Rahmen. 
Dann werden z.B. die Daten eher unbewusst "frisiert". Oftmals, wenn es 
um bestimmte Gutachten geht. Wie weit jetzt tatsächlich unbewusste, oder 
andere Faktoren im Spiel sind, kann ich nicht (mehr) genau (also zu 
100%..) sagen.

Wenn es aber heißt: 90% der Wissenschaftler bzw. fast 100% der 
Wissenschaftler - dann ist man eher im Bereich "einstimmig gewählt" oder 
bei "über 80 Prozent der Bevölkerung mit den Maßnahmen zufrieden" usw.

von Sven D. (sven_la)


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Antonius Stradivarius sein Saitenschneider schrieb im Beitrag #6420405:
> Für die Behelfskomiker:
>
> 
https://www.lacke-und-farben.de/presse/hintergrundwissen/die-lackierung-gehoert-bei-der-geige-zum-guten-ton/

Das ist OT. Was hier gemeint ist ist Klanglack, kannst du ja mal 
googeln.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Hachja, der Placebo-Effekt ist schon was Feines :D

von Arne S. (arnes)


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Sven L. schrieb:
> Ich bestelle mir dann auch mal einen Ortsnetztrafo, welcher aus
> aus
> hochreinem Kupfer das versilbert wurde bewickelt wurde. Natürlich von
> Jungfrauen bei Vollmond.

... auf der Nordseite einer hundertjährigen Eiche. Ach ja: 
sauerstofffrei muss das Kabel auch noch sein.

Doepke hat sicherlich auch CEE-auf-Gardena Adapter im Angebot.

Jens M. schrieb:

> Das ist ja schon wie eine Religion.

Das IST eine Religion. Aufnahmestudios sind deren Kathedralen.

von Christian B. (luckyfu)


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Sebastian R. schrieb:
> Hachja, der Placebo-Effekt ist schon was Feines :D

Wenn der RCD 700Euro kostet und der Meter Kabel 17Euro, dann muss das 
natürlich anders klingen. Einen Doppelblindtest wird das Konstrukt 
sicher nicht bestehen, spielt aber keine Rolle. Ist von Doepke doch ne 
gute Sache. Das Ding ist ein normaler, zugelassener RCD mit anderer 
Gehäusefarbe und Bedruckung. Da die Stückzahlen vermutlich nur 
homöopatisch sein werden, da es nur wenige gut betuchte Kunden für 
solche Ware geben wird kann der Preis nicht niedrig sein. Sogesehen 
verdient die Firma Doepke halt gut an den paar, die es Tatsächlich 
schaffen, ihren Eli zum Einbau zu bringen. Anders ist es mit dem 
Angesprochenen Kabel. Das ist nämlich feinstdrähtig und kann als solches 
in einer Steckdose nicht Vorschriftsgemäß installiert werden. Dort muss 
man also in jedem Fall eine Klemmstelle Zusätzlich einplanen. Im 
Verteiler kann man sich noch mit Aderendhülsen behelfen, bei der 
Steckdose wird das kaum gelingen und wohin soll die Schirmung des Kabel 
geklemmt werden? Auf PE? oder lässt man sie einfach weg?

Aber wenigstens sind die Strolche harmlos und geben ihr Geld nicht für 
Drogen aus. Jeder darf soviel er hat aus dem Fenster werfen, das ist 
nicht verboten. Wenn sich die Konsumenten derartiger Produkte damit 
besser fühlen ist die Welt doch in Ordnung.

von Marek N. (bruderm)


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Besonders effektiv ist der Klanglack, wenn man ihn auf die Knalldioden 
pinselt. Tättärätee!

von dave4 (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Ich bestelle mir dann auch mal einen Ortsnetztrafo, welcher aus aus
> hochreinem Kupfer das versilbert wurde bewickelt wurde. Natürlich von
> Jungfrauen bei Vollmond.

Lohnt sich nicht, davon gibt es zu wenige. Audiophile 
Hausanschlusskästen dagegen...

Bin weg, muss ein Gebrauchsmuster anmelden...

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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dave4 schrieb:
> Lohnt sich nicht, davon gibt es zu wenige. Audiophile
> Hausanschlusskästen dagegen...

Dann braucht man wohl einen eigenen Trafo...

von Ro n. (rwth2212)


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Wie kann sich ein seriöser Hersteller wie Doepke zu soetwas hergeben?
Damit sind Produkte von denen nicht mehr kaufbar, und die Firma nicht 
mehr ernstzunehmen.

lächerlich.

von moep (Gast)


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Danke für den Link - es ist einfach zu amüsant :D

Das hier ist auch genial:
https://audiosaul.de/das-audiophile-heimnetz/

"Diese TAE-Dose und das Kabel, was zum Router geht – mögen wir 
HiFi-Freaks aber überhaupt nicht leiden!
Das ist absolutes Billigzeug und das klingt wie Hulle!"

"Die beiden Adern vom Telefonkabel, die stecken wir in “4” und in “5”.
Aber testen Sie ruhig mal, welches in 4 und welches in 5 soll. Einige 
meiner Kunden wollen da große Unterschiede bei der Polung gehört haben."

Ich dreh' durch :D

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Ro n. schrieb:
> Wie kann sich ein seriöser Hersteller wie Doepke zu soetwas hergeben?
G E L D
Schau dir den Preis an.
Die glauben eine Zahlungswilligkeit abschöpfen zu können.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Klasse! Danke für die gezeigten Urls. Hab selten so gelacht. Dazu passen 
nur noch die vergoldeten Netzstecker aus der Bucht!
Das Doepke sowas mitmacht wundert mich allerdings schon.

von Crazy H. (crazy_h)


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Rainer D. schrieb:
> Dazu
> passen
> nur noch die vergoldeten Netzstecker aus der Bucht!

Hoffentlich mit aufgeklebtem Kristall? ;-D.

von Heinz R. (heijz)


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Rainer D. schrieb:
> Das Doepke sowas mitmacht wundert mich allerdings schon.

Geld stinkt nicht- und finde den hämisch grinsenden Typ eine Seite 
später genau passend dazu...

von Blechbieger (Gast)


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Einem Hersteller der so etwas verkauft würde ich nicht mal mehr glauben 
das Wasser nass ist.

So kann man sich seinen Ruf auch versauen.

von DIN 45500 (Gast)


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Soll ich jetzt froh sein von Natur nur mit "Tin Ears" gesegnet worden zu 
sein?. Nicht ausdenken was ich da augenscheinlich alles vermisse. Da bin 
ich dann so traurig wenn mir die tollen angepriesenen Produkte für die 
Audiophilen nichts nützen. Ist alles Latein für mich.

Da nützen mir auch die vergoldeten Stecker und Sauerstoff freien Kabel 
und Verbinder nicht viel. Auch brauche ich mir nicht die überteuerten 
Superkomponenten und Röhren nicht kaufen sondern nur bewundern wie es 
kommt, dass sie teuer wurden. EL34, EL84 alles ist mir einerlei... Zwei 
2N3055 tun es doch auch... Bei mir genügen immer noch einfache Wald- und 
Wiesenkabel. Auch DIN45500 ist für mich das Höchste der Gefühle. Wie 
kann man nur so glücklich sein? 0.0000001% Klirrfaktor, was kümmert das 
mich? Ich bin sogar noch mit 1% zufrieden. 250$ Philips TDA1540 
Gold-DACs - was kümmert das mich wenn es auch ein einfacher tut.

Die Begründungen und Erläuterungen der Audiophilieexperten sind für mich 
ein Buch mit sieben Siegeln und ich verstehe immer noch nur Bahnhof. Ich 
verstehe einfach nicht um was es geht. Mein mühsam erarbeitet 
Elektronikwissen hilft mir da auch nichts. Ja, die Jungs in der 
Audiophilie sind eine Kaste für sich. Da kommt man nicht rein wenn man 
nicht einer der Ihren ist.

Meine alten Schallplatten genieße ich noch weil ich mir um die 
Audiophilie keine Gedanken machen mehr muss. Man sieht immer die tollen 
Hochglanzbilder und Broschüren auf den Werbetrommeln und ich kann 
einfach nichts damit anfangen; Ohhh. Ja, es ist schlimm wenn man von der 
Natur so geprellt wurde. Naja, ich werde versuchen mein Dilemma mit 
Würde zu tragen...

von Toby P. (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Habe gleich mal 5 Stück bestellt,

Wo kann man den "DFS 4F Audio" denn bestellen? ;-).

von DIN 45501 (Gast)


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Hier:

https://www.doepke.de/de/produkte/schuetzen/fehlerstromschutzschalter-rccb/fehlerstromtyp-f/fuer-audiophile-anwendungen/09144846/

Interessant übrigens, daß sich der VDE zu einer Zertifizierung 
hergegeben hat. Das spricht Bände...

Wahrscheinlich werkelt darin ein DSP um mischfrequenzgerecht im Falle 
des Falles sachkundig und kompetent eingreifen zu können.

Scharlatanerie vom Feinsten?

von Christian B. (luckyfu)


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DIN 45501 schrieb:
> Interessant übrigens, daß sich der VDE zu einer Zertifizierung
> hergegeben hat. Das spricht Bände...

ich denke, das ist halt nur ein normaler RCD im neuen Gewand. Daher 
dürfte die Zertifizierung an einen schon bekannten Typen angehangen 
sein. Müsste man mal nachprüfen.

Prinzipiell ist Audiophilie wie Homöopathie sowas wie eine Religion. Da 
kommt man mit Wissenschaftlichen Herangehensweisen nicht weiter. Ich 
meine, dass unterschiedliche Lautsprecher und Endstufen unterschiedlich 
Klingen ist klar. Aber schon bei den Kabeln in dem Bereich ist ein 
Unterschied eher unwahrscheinlich (1), auf der Netzseite kann man mit 
Sicherheit nichts mehr ausmachen, wenns anders wäre würden ja die 
Netzteile samt Filter in den Anlagen schrott sein.

(1)evtl. hört man einen Unterschied unterschiedlicher Leitungsdicken bei 
lauter Musik. Die Audiophilen jedoch hören am liebsten Leise, da kann 
man die Lautsprecher auch mit 0,4mm Klingeldraht anschließen und das 
klingt mit Sicherheit genauso wie eine 4mm² Leitung. Bei 10W 
(Schallleistung) mag das anders sein, das hält man aber in einem 
üblichen Wohnzimmer nicht aus.

Ich hab dazu mal auf Youtube eine Verarsche gesehen, da hat einer in 
einem Tonstudio zum "verkosten" unterschiedlicher Kabel eingeladen. Er 
hat immer wieder das selbe Musikstück mit unterschiedlichen 
Kabelkonfigurationen vorgespielt. Mit deutlich höhrbaren Unterschieden. 
Was das Auditorium dort jedoch nicht wusste, und erst am Ende enthüllt 
wurde: Die unterschiedlichen Klangfarben wurden von einem Tontechniker 
im Nebenraum zusammengemischt, die vermeintlich sich ändernde 
Verkabelung hatte überhaupt nichts mit der Wiedergabe zu tun. 
Eindrucksvoll zeigte er das, indem er das letzte "Superkabel" während 
dem die Anlage in Betrieb war einfach abzog und die Musik lief weiter... 
Vielleicht finde ich es noch, dann stelle ich es hier ein.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Christian B. schrieb:
> Die unterschiedlichen Klangfarben wurden von einem Tontechniker
> im Nebenraum zusammengemischt

Ich hoffe doch das die Regler bei den verschiedenen Strippen nicht 
berührt wurden.

von Christian B. (luckyfu)


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Doch, denn man sollte ja einen Unterschied hören. Teure Kabel sollten 
"besser" klingen als die billigen um beim Auditorium einen A-HA Effekt 
zu erzielen. (Wie man es bei einer solchen Veranstaltung ja auch 
erwarten würde)

Als dieser sich dann einstellte Zeigte man, dass das alles nur 
Hokuspokus ist.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Naja, wissenschaftlich wär's als Blindtest besser gewesen.
Also nicht benutzte Strippen und absolut identische Einstellungen, und 
trotzdem werden die Jünger Unterschiede hören.

von Dussel (Gast)


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Ich verstehe nicht gnz, wo der Witz sein soll, wenn jemand Unterschiede 
hört, die nachweislich da sind.
Ich nehme jemanden im Fiat mit, gebe unterschiedlich viel Gas und wenn 
der Mitgenommene die unterschiedlichen Geschwindigkeiten bemerkt, ist 
damit nachgewiesen, dass ein Ferrari gar nicht schneller fährt als ein 
Fiat?

Natürlich ist der audiophile Quatsch kein Ferrari. Es geht nur um die 
angebliche 'Verarschung'.

Nebenbei muss man auch mal bemerken, dass ein Viertel der Männer und ein 
Fünftel der Frauen in Deutschland rauchen. Sauerstofffreie Kabel und 
vergoldete Digitalstecker sind auch nicht nutzloser, schaden aber den 
Konsumenten und dem Umfeld zumindest nicht.
Außerdem ist es ihr eigenes Geld. Für irgendwelchen Schrott wird unter 
dem Begriff 'Kunst' sehr viel fremdes Geld rausgeworfen. Das ist 
schlimmer.

von Teo D. (teoderix)


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Dussel schrieb:
> Ich verstehe nicht gnz, wo der Witz sein soll, wenn jemand Unterschiede
> hört, die nachweislich da sind.
> ....

Du verdienst scheinbar auch dein Geld mit Leute verarschen. :DDD

von Dussel (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Du verdienst scheinbar auch dein Geld mit Leute verarschen. :DDD
Häh?
Ich habe den Namen Dussel gewählt, weil ich manchmal auf dem Schlauch 
stehe. Und ich verstehe es einfach nicht.
Manche behaupten, alle Biere schmecken gleich (schlecht). Andere 
behaupten, man könnte Unterschiede schmecken. Letzteren setzt man 
mehrmals das gleiche Bier vor, verändert aber jedes Mal durch Zutaten 
den Geschmack. Wenn die dann unterschiedliche Geschmäcke erkennen, 
wurden sie verarscht und es wurde gezeigt, dass verschiedene Biersorten 
nur Hokuspokus sind? (Ist vielleicht besser als das Autobeispiel).
Oder was habe ich falsch verstanden?

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Ich bin kein Musiker und kann auch nicht singen, aber vielleicht können 
solche Kabel, FIs und anderes Geraffel meine akustischen Absonderungen 
dermassen aufwerten, dass Zuhörer verzückt die Augen verrollen?

von Maxe (Gast)


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Dussel schrieb:
> Ich nehme jemanden im Fiat mit, gebe unterschiedlich viel Gas und wenn
> der Mitgenommene die unterschiedlichen Geschwindigkeiten bemerkt, ist
> damit nachgewiesen, dass ein Ferrari gar nicht schneller fährt als ein
> Fiat?
Es soll damit nichts nachgewiesen werden. Es soll nur gezeigt werden, 
wie leicht man manipulierbar ist (die Leute).

Echte Audiophile lassen sich davon natuerlich nicht beeindrucken, das 
ist eher was fuer die Audienz.

von René H. (mumpel)


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Dussel schrieb:
> Ich verstehe nicht gnz, wo der Witz sein soll, wenn jemand Unterschiede
> hört, die nachweislich da sind.

Die Unterschiede beruhen aber sicher nicht auf einem 
Fehlerstromschutzschalter, oder auf einem goldenen Kabel.

von Elektrofan (Gast)


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> Manche behaupten, alle Biere schmecken gleich (schlecht). Andere
> behaupten, man könnte Unterschiede schmecken.

Da gab es mal eine diesbezügliche Untersuchung
(bei Biersorten, die damals bei der "längsten Theke der Welt" üblich
waren - inzwischen verwischen die Unterschiede eher noch mehr):

Dabei kam heraus, dass selbst filigrane Feinschmecker große Probleme
hatten, die ihnen bekannten Fabrikate nur zu unterscheiden, solange
der Grad des herben Geschmacks (durch den Hopfen) ähnlich war.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Elektrofan schrieb:
> (bei Biersorten, die damals bei der "längsten Theke der Welt" üblich
> waren - inzwischen verwischen die Unterschiede eher noch mehr):

Das kann als Beispiel nicht herhalten, denn die Unterschiede beim Bier 
sind real, können labortechnisch auch nachgewiesen werden.
Nur bei manchen Verkostern ist die Sensorik nicht(mehr) empfindlich 
genug um die Unterschiede wahrnehmen zu können. Solche Dämpfungen der 
Sensorik können durch Alkohol sogar bis zum Totalausfall führen.

Also, ein denkbar schlechtes Beispiel.

von René H. (mumpel)


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Dussel schrieb:
> Manche behaupten, alle Biere schmecken gleich (schlecht). Andere
> behaupten, man könnte Unterschiede schmecken.

Man kann Unterschiede schmecken.

von Dussel (Gast)


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René H. schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Ich verstehe nicht gnz, wo der Witz sein soll, wenn jemand Unterschiede
>> hört, die nachweislich da sind.
>
> Die Unterschiede beruhen aber sicher nicht auf einem
> Fehlerstromschutzschalter, oder auf einem goldenen Kabel.
Ich weiß. Die beruhten im Falle der genannten 'Verarsche' auf 
Klangbearbeitung durch einen Tontechniker. Wenn es darum gegangen wäre, 
den Klang zu verändern, um teurere Kabel zu verkaufen, wäre es Betrug 
und 'Verarsche' gewesen. Das war aber anscheinend nicht Sinn der Sache. 
Am Ende wurde ja aufgelöst.
Na gut, ich verstehe es nicht, aber ich muss auch nicht alles verstehen.

Wovon ich allerdings gehört habe ist, dass die gleiche Musik unverändert 
gespielt wurde, den Zuhörern aber gesagt wurde, sie liefe über 
unterschiedliche Kabel oder Verstärker. Da haben wohl einige Zuhörer den 
deutlich besseren Klang (des gleichen Verstärkers oder Kabels) 
rausgehört. :D

Elektrofan schrieb:
> Dabei kam heraus, dass selbst filigrane Feinschmecker große Probleme
> hatten, die ihnen bekannten Fabrikate nur zu unterscheiden, solange
> der Grad des herben Geschmacks (durch den Hopfen) ähnlich war.
Für mich unterscheidet sich Bier auch nur nach der Bitterkeit. Das würde 
ja dazu passen. Ich trinke aber auch fast keinen Alkohol und kein 
alkoholfreies Bier.

von René H. (mumpel)


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> Elektrofan schrieb:
>> Dabei kam heraus, dass selbst filigrane Feinschmecker große Probleme
>> hatten, die ihnen bekannten Fabrikate nur zu unterscheiden, solange
>> der Grad des herben Geschmacks (durch den Hopfen) ähnlich war.
> Für mich unterscheidet sich Bier auch nur nach der Bitterkeit. Das würde
> ja dazu passen. Ich trinke aber auch fast keinen Alkohol und kein
> alkoholfreies Bier.
Dann hast Du noch nie "richtig getestet". Wenn man natürlich nur die 
ganzen Großfabrikbiere kennt merkt man wohl kaum einen Unterschied. Aber 
mach(t) mal eine Brauereibesichtigung beim Riegele-Bräu in Augsburg, mit 
anschließender Verkostung, da werdet ihr Unterschiede merken, ihr dürft 
nur nicht vorher auf die Preisliste schauen damit eure Beurteilung nicht 
beeinflusst wird.

von Dussel (Gast)


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Ist schon älter, aber viel geändert hat sich daran bis heute nicht: 
https://xkcd.com/1534/

von Arne S. (arnes)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich bin kein Musiker (...)
Sei froh frum, falle auf die Knie und danke Deinem Schöpfer.

In den 90ern hatte ich als Studiosus ein Gewerbe angemeldet. Habe Atari 
ST (die bei Musikern wegen der MIDI Schnittstelle beliebt waren) mit 
Speichererweiterungen etc. aufgerüstet. Da erlebt man Aussagen wider 
jeder Logik. Irgendwann hab ich dann vorab am Telefon nach dem 
Einsatzzweck gefragt. Kam was mit "Bühne","Cubase","Steinberg" hab ich 
aufgelegt.
Dumm & Dümmer sind gar nichts gegen diese Typen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dussel schrieb:
> Ich weiß. Die beruhten im Falle der genannten 'Verarsche' auf
> Klangbearbeitung durch einen Tontechniker. Wenn es darum gegangen wäre,
> den Klang zu verändern, um teurere Kabel zu verkaufen, wäre es Betrug
> und 'Verarsche' gewesen. Das war aber anscheinend nicht Sinn der Sache.
> Am Ende wurde ja aufgelöst.
> Na gut, ich verstehe es nicht, aber ich muss auch nicht alles verstehen.

Das Beispiel des Vorforisten findet sich in abertausenden Varianten seit 
drei Jahrzehnten im Unterschichten-TV, heute eben auch bei YT & Co, 
vorher war es in der Regel dem Kindergarten, Vorschule und Grundschule 
vorbehalten.
Irgendwo scheint mir da auch etwas zu fehlen, denn ich wusste auch noch 
nie, was daran lustig sein sollte, egal ob es hinterher ggü. dem 
Veräppelten aufgelöst wurde oder nicht.
Aber "Verstehen Sie Spass?" hat es ja sogar bei den ÖR ins absolute 
Primeprogramm geschafft. :-(

Ohne Auflösung wird es natürlich in (umgangssprachlich) betrügerischer 
Absicht schon immer in der Werbung benutzt, mit steigender Tendenz.

von Antischaller (Gast)


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Sven D. schrieb:
> Antonius Stradivarius sein Saitenschneider schrieb im Beitrag #6420405:
>> Für die Behelfskomiker:
> 
https://www.lacke-und-farben.de/presse/hintergrundwissen/die-lackierung-gehoert-bei-der-geige-zum-guten-ton/

Das ist zu lesen:

"Ein schlechter Lack reduziert die Schallgeschwindigkeit."

War die Schallgeschwindigkeit nicht mal eine Konstante?

von Ralf X. (ralf0815)


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Antischaller schrieb:
> War die Schallgeschwindigkeit nicht mal eine Konstante?

Ja, aber immer nur auf ein bestimmtes Material und(!) Temperatur 
bezogen.

Beitrag #6421621 wurde von einem Moderator gelöscht.
von NichtWichtig (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Bin gerade wegen einem anderen Thema zufällig drauf gestossen:
>
> Hier Seite 9:
>
> 
https://www.doepke.de/uploads/tx_doepkeproducts/informationsmaterial/web/doepke_5961009_gesamtprospektfi_web_de.pdf
>
> Hier ein Test:
>
> https://audiosaul.de/doepke-dfs-audio-der-audiophile-fehlerstromschutzschalter/
>
> unglaublich....
>
>
> Habe gleich mal 5 Stück bestellt, werde meine UV umbauen  - schließlich
> habe ich ja auch nen Radiowecker, Alexa  usw, die an verschiedenen
> Sicherungen hängen...

Du hättest auch lesen sollen was da steht, nicht für Alexa benutzer 
geeignet.

Zudem darf man sich das wohl vor ortanhören und kann sich selbst ein 
"Bild" davon machen.

>> Hier geht es auch nicht darum, dass man diese Ausgaben akzeptiert, wenn  man 
zuhause mit “Alexa” oder “Sonos” Musik aus MP3-Dateien hört. Vielmehr geht es um 
die Frage, wie man einer Ausgabe von mehreren Tausend Euro für Lautsprecher und 
Elektronik noch mehr einen Sinn geben kann.

Aber vermutlich haben die wenigsten hier Gerätschaften in der genannten 
Preisklasse - wissen aber denoch alles besser.

von Ralf X. (ralf0815)


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NichtWichtig schrieb:

> Zudem darf man sich das wohl vor ortanhören und kann sich selbst ein
> "Bild" davon machen.

Das "vor Ort anhören" war schon immer ein beliebtes Suggestionsmodell 
(nicht nur im Hifi-High End-Bereich), um einen Interessenten zu 
überzeugen.
Zumindest wenn man sich als Verkäufer einen Namen gemacht hat, nicht zu 
sehr der vorgefassten Meinung des Interessenten widersprach, die sich 
dieser aus der Steroplay & Co gebildet hatte und auch kein Lehrer :-) 
war.
Nur mit Ehrlichkeit hatte das dann nichts mehr zu tun.

> "....geht es um die Frage, wie man einer Ausgabe von mehreren Tausend Euro > für 
Lautsprecher und Elektronik noch mehr einen Sinn geben kann."

Noch mehr Sinn gibt es solchen Dingen natürlich, wenn man sich 
glaubensmässig noch mehr da rein steigert, das absolute Optimum zu 
haben, was man mittels noch weiterer hoher Ausgaben unterstützen kann.
Vielen merkte man die Trauer an, wenn es wirklich nichts mehr zum 
Aufrüsten gab, ohne gleich alles vorhandene auzuwechseln oder ein 
klangoptimiertes Haus zu bauen.
Heute gibt es wenigstens die Möglichkeit, in Foren zum Prediger zu 
werden.

> Aber vermutlich haben die wenigsten hier Gerätschaften in der genannten
> Preisklasse - wissen aber denoch alles besser.

Das halte ich für ein Totschlagargument, wenn die übrigen Argumente 
ausgegangen sind.

von NichtWichtig (Gast)


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Die meisten Händler bieten den Hör-Dir-Das-Zu-Hause-Service an.

Nimm das Kabel/die Boxen/den Verstärker/den DAC/etc 2 Wochen mit nach 
Hause und höre in aller Ruhe, vergleiche und entscheide dann.

Beim FI vermutlich auch möglich wenn der Rest paßt.

Was soll man den von Leuten erwarten die als Krönung einen max. 1000DM 
Verstärker an Einsteigerboxen betreiben?

Nix!

Da nützt so ein FI nicht wirklich da dessen Vorteil dann schon am 
Netzteil des Amps stecken bleiben.

Die Kette ist nur so gut wie das schwächste Glied.

Es ist ja nicht schlimm wenn jemand keinen Bezug zur Musik hat und daher 
die Notwendigkeit und den Vorteil edler Geräte nicht nach vollziehen 
kann, aber dann sollte man sich auch aus Themen raus halten wo man nicht 
mitreden kann.

von Lothar J. (black-bird)


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NichtWichtig schrieb:
> Da nützt so ein FI nicht wirklich da dessen Vorteil dann schon am
> Netzteil des Amps stecken bleiben.
>
> Die Kette ist nur so gut wie das schwächste Glied.

Der FI nützt gar nix.
Die "Kette" ist die Musik, die von irgendeiner Konserve über ein paar 
weitere Komponenten zum Lautsprecher kommt. Ein FI ist da nirgendwo 
dazwischen.

Ganz richtig; wenn ein Netzteil nur irgendetwas von der 
320V-Brummspannung in die Musikübertragung einfließen läßt, dann gehört 
das Ding auf den Schrott.

Blackbird

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von Ralf X. (ralf0815)


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NichtWichtig schrieb:
> Die meisten Händler bieten den Hör-Dir-Das-Zu-Hause-Service an.
>
> Nimm das Kabel/die Boxen/den Verstärker/den DAC/etc 2 Wochen mit nach
> Hause und höre in aller Ruhe, vergleiche und entscheide dann.
>
> Beim FI vermutlich auch möglich wenn der Rest paßt.
>
> Was soll man den von Leuten erwarten die als Krönung einen max. 1000DM
> Verstärker an Einsteigerboxen betreiben?

Ab den 80er Jahren war ich mit mehreren Filialen in diversen Städten 
ausserhalb der echten Metropolen als ungebundener Elektronik-Händler 
tätig, Augenmerk auf High und High End (nicht nur im Hifibereich) und 
lieferte so gut wie alles(!), was der Enthusiast verlangte und erlangten 
Kundenreichwweiten von 50 bis 100 km um den Standort.
Also insb. bei Hifi vieles aus den USA und Japan direkt importiert oder 
per Kooperation von spezialisierten markengebundenen 
Importeuren/Fachhändlern bezogen.
Aber natürlich nur gegen Anzahlung/Vorkasse, Vorführung im Hörraum nur 
soweit die Ware (warum auch immer) vor Ort verfügbar war.

Ab den 90ern mussten wir selbst das an manchen Standorten aufgeben, je 
mehr Saturn/Mediamarkt neue Häuser eröffneten, die Brot- und 
Butterartikel lagermässig billig vorhielten und auch den Bestellservice 
anboten, Internet gab dann den Rest.

Mehr als 9 von 10 Kunden nutzen heute den teuren Vorführservice (wenn 
möglich) und bestellen anschliessend beim billigsten Lieferanten von 
jwd..
Und dann auch noch schweineteure Dinge probehalber zu hause (kostenlos?) 
testen lassen?
Ggf. Raucher und Haushalt mit Tieren, Kindern, Ehefrau und Fleischesser?
Und vorher Schufaanfrage und Risikozuschlag, soweit es versicherbar ist?

Früher habe ich den Unsinn der "High-End" RCA und LS Kabel vor Ort 
mitgemacht, wenn der Lieferant nach Abverkauf bezahlt wurde, ggf. sogar 
dafür bezahlte, dass man das Produkt ordentlich und werbewirksam 
plazierte, sowie die Gewinnspanne stimmte.
Manche Produzenten/Distributoren zahl(t)en auch Prämien für erfolglose 
Probeinstallationen beim Kunden.

Wenn "Doepke" das auch so anbietet, werden sich auch Händler finden, die 
eine Testinstallation des High End FI durchführen. :-)

von Christian B. (luckyfu)


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Lothar J. schrieb:
> Ganz richtig; wenn ein Netzteil nur irgendetwas von der
> 320V-Brummspannung in die Musikübertragung einfließen läßt, dann gehört
> das Ding auf den Schrott.

Das ist genau das hüpfende Komma. Alles, was irgendwie den Klang 
beeinflussen kann muss sich zwischen Abspielgerät, Verstärker, 
Lautsprecherzuleitung, Lautsprecherverteilung und Lautsprecher selbst 
abspielen. Alles was auf der Netzeingangsseite passiert muss von den 
Netzteilen der angesprochenen Geräte herausgefiltert werden. 
Dementsprechend kann solch ein RCD und auch eine Zuleitung aus 
Vergoldeten Kontakten keinerlei Einfluss haben. Wenn doch, taugen die 
Netzteile nichts. Dann gehören die Komponenten auf den Schrott.

Aber Gläubigen ist mit Naturwissenschaftlichen Argumenten nicht 
beizukommen, die haben für diesen Zweck immer ein Totschlagargument. 
Wenn alles nicht mehr geht, dann sind es die nicht fein genug 
trainierten Ohren des Zweiflers, die das Argumentieren obsolet machen.

von NichtWichtig (Gast)


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Na dann zeigt doch mal so ein Wundernetzteil dem alles davor egal ist.

von NichtWichtig (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Restlebenszeitvergeudung

Vermutlich das sinnvollste posting hier.

von Mani W. (e-doc)


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DIN 45500 schrieb:
> Ja, die Jungs in der
> Audiophilie sind eine Kaste für sich. Da kommt man nicht rein wenn man
> nicht einer der Ihren ist.

Dazu muss man Überintelligenz sein Eigen nennen...

;-)

von Mani W. (e-doc)


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NichtWichtig schrieb:
> Es ist ja nicht schlimm wenn jemand keinen Bezug zur Musik hat und daher
> die Notwendigkeit und den Vorteil edler Geräte nicht nach vollziehen
> kann, aber dann sollte man sich auch aus Themen raus halten wo man nicht
> mitreden kann.

Du bist natürlich anders...

;-)

von Heinz R. (heijz)


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Es ist so wie bei KFZ-Endstufen früher - da wurden schweineteure Elkos 
verbaut - mein Einwand das es sinnvoller wäre die nach dem DC-DC-Wandler 
zu verbauen hat keiner verstanden.... Hauptsache teuer

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Heinz R. schrieb:
> da wurden schweineteure Elkos verbaut
Elkos mit Siebensegment-Anzeige der Bordspannung:
Darf in keinem Auto fehlen... :-)

von M.A. S. (mse2)


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Sven L. schrieb:
> ... bewickelt wurde. Natürlich von Jungfrauen bei Vollmond.

Hmm. Vollmond ist ja - streng genommen - nur zu einem bestimmten 
Zeitpunkt (von der Dauer 0). Die Frage ist, ob es den Jungfrauen denn 
gelingt, die Bewicklung schnell genug (und damit dicht genug an diesem 
einen Zeitpunkt) durchzuführen... Fragen über Fragen.

;)

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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M.A. S. schrieb:
> Die Frage ist, ob es den Jungfrauen denn
> gelingt.....

Kinderarbeit ist in Deutschland verboten

von M.A. S. (mse2)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Kinderarbeit ist in Deutschland verboten

:)

von GHz N. (ghz-nerd)


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Was mir imner wieder auffällt: Die Hersteller auch nicht sichtbarer 
audiophiler Komponenten (FI, Sichetung etc.) scheinen dennoch immer ganz 
stark aufs Produktdesign zu achten... Obwohl doch die inneren Werte das 
Mass aller Dinge sein sollte, nicht wahr?
seltsam... :)
Musik hören funktioniert anscheinend auch mit den Augen.

von Schildbuerger (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Viele glauben ja auch nicht daran, was der Wechsel von Atomstrom auf
> Ökostrom für eine wirklich gute Hifianlage bedeutet.

Atomstrom wie auch der Strom aus Braunkohlekraftwerken sind sauber. Die 
laufen glatt durch. Bei Solarstrom hast du immer so ein Prasseln von den 
Teilchen der Sonne dabei. Bei den Windrädern schwingen die Rotorblätter. 
Diese Schwingungen übertragen sich auf den Generator und werden dem 
Strom   aufgeprägt. Da verlieren alle Höhen ihre Transparenz.
Wenn Ökostrom, dann nur aus Wasserkraft.

von Heinz R. (heijz)


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Also wenn ich an so Quatsch glauben würde, würde ich einfach nen großen 
Akku oder Batterie nehmen

Vielleicht wäre ein Generator mit E-Moto-Antrieb, großem Schwungrad, 
für den Keller, auch eine neue Marktlücke

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das Hauptproblem bei Solarstrom ist, dass die Zusammensetzung von 
Jahreszeit, Tageszeit und Wetterlage abhängt. Und da die Sonne in 
Deutschland nie senkrecht scheint, gehen immer gewisse Feinheiten der 
Musik verloren.

Wer es richtig machen will, legt die Solarzellen mittig unter eine 
Quecksilberdampflampe. Wichtig ist, dass kein Fremdlicht auf die 
Solarzellen scheint. Damit das ganze dennoch grün ist, kann man die 
Lampen dann ja mit Solarzellen aus dem Außenbereich betreiben. Passende 
Netzfilter sind im Handel für wenige Fantastillionen zu kaufen.

von Frank B. (frank501)


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Heinz R. schrieb:
> Vielleicht wäre ein Generator mit E-Moto-Antrieb, großem Schwungrad,
> für den Keller, auch eine neue Marktlücke

Sowas gab es schon, nannte sich Leonardsatz. Beziehungsweise mit 
Schwungrad, Ilignersatz.

von Jens M. (schuchkleisser)


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GHz N. schrieb:
> Musik hören funktioniert anscheinend auch mit den Augen.

Musstest du nie das Radio ausmachen, weil du die Strecke nicht kanntest 
und man im Stillen besser die Schilder lesen kann?

von Thomas (Gast)


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Frank B. schrieb:
> Sowas gab es schon

Das gab es nicht nur sondern gibt es noch immer von einer Deutschen 
Firma. Die Anwendung hat allerdings nichts mit Musik zu tun...

von Frank B. (frank501)


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Thomas schrieb:
> Das gab es nicht nur sondern gibt es noch immer von einer Deutschen
> Firma. Die Anwendung hat allerdings nichts mit Musik zu tun...

Umrichtersätze waren bis in die 80er in einigen Bereichen Stand der 
Technik. Aber die Idee sie den Audioesoterikern verkaufen ist gar nicht 
mal so schlecht. Ein absolut sauberer Sinus und, wenn gewünscht, sogar 
frei von Erdschleifen. Was besseres kann es für die doch gar nicht 
geben. Vielleicht springt ja jemand in diese Marktlücke. Mit Generatoren 
aus Kupferfreien Sauerstoffleitern, Berylliumplattierten 
Anschlussterminals und einzeln handgesinterten und von einer Jungfrau 
gesegneten Magneten.

Statt Statormagneten kann man auch eine Erregerwicklung einbauen, die 
man wahlweise mit Solarzellen, Akkus oder Primärzellen versorgen kann, 
um das Klangbild der gerade gehörten Musik anzupassen.

: Bearbeitet durch User
von M.A. S. (mse2)


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Frank B. schrieb:
> ... Solarzellen ...
Also: nee, kann ich mir nicht vorstellen!
Hast Du mal an die schwankenden Sonnenfleckenaktivitäten gedacht? Das 
muss doch negativen Einfluss auf das Klangempfinden haben...

von MeierKurt (Gast)


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rbx schrieb:

> Wenn es aber heißt: 90% der Wissenschaftler bzw. fast 100% der
> Wissenschaftler - dann ist man eher im Bereich "einstimmig gewählt" oder

Da fehlt meist ein Nebensatz: xx% der Wissenschaftler,... die an der 
Umfrage teilnahmen / durch die betreffenden Studien finanziert worden... 
undsoweiter...

Auch gern genommen:
"Ihr Risiko auf irgendwas wird sich mit dieser Pille halbieren."
Von 0,0002% auf 0,0001% - wird dann zufällig aus Platzgründen 
weggelassen

von Armin X. (werweiswas)


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Frank B. schrieb:
> Umrichtersätze waren bis in die 80er in einigen Bereichen Stand der
> Technik. Aber die Idee sie den Audioesoterikern verkaufen ist gar nicht
> mal so schlecht. Ein absolut sauberer Sinus und, wenn gewünscht, sogar
> frei von Erdschleifen.

Was wenn Oberwellen im Netz dem Antriebsmotor Schwingungen überlagern?
Das müsste doch gerade bei den Violinen zu überlagerungseffekten kommen 
die deutlich zu hören sind...

von Frank B. (frank501)


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Oberwellen spielen bei Drehstromasynchronmotoren keine Rolle. Der 
ignoriert die einfach. Oberwellen, die man bereits am Motor hört, 
müssten schon sehr stark werden.

Kurzfristige Schwankungen gleicht die Schwungmasse des Motors bis zu 
einer gewissen Grenze recht zuverlässig aus.
Wenn das nicht ausreicht, kann man statt eines Leonard- einen Ilgnersatz 
verwenden und die Größe der Schwungmasse entsprechend vergrößern.

Viel wichtiger ist eine zuverlässige Lastausregelung, damit die Drehzahl 
der Antriebsmaschine nicht schwankt. Das kann über das Erregerfeld das 
Generators geschehen. Damit können auch Schwankungen der Netzfrequenz 
ausgeglichen werden.

von Markus M. (adrock)


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Die oben verlinkte Webseite ist ja mal wieder ein Quell herrlicher 
Belustigung.

Spätestens wenn Leute behaupten, sie könnten hören, wie rum der 
DSL-Router an der TAE-Dose angeschlossen ist (A/B Pärchen), kann man sie 
einfach nicht mehr ernst nehmen. Ebenso audiophile Netzwerkkabel und 
riesige Netzteile für den 20 EUR Router/Switch, damit der Klang nicht 
verfälscht wird.

Die audiophilen Switche und/oder Router finde ich auch nicht schlecht, 
damit die Daten "sauber" gehalten werden und der Klang des 
Streaming-Clients nicht durch böse Broadcastpakete beeinflusst wird. 
OMG!

Man muss es wohl einfach nur glauben wollen.

von Armin X. (werweiswas)


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Frank B. schrieb:
> Oberwellen spielen bei Drehstromasynchronmotoren keine Rolle. Der
> ignoriert die einfach. Oberwellen, die man bereits am Motor hört,
> müssten schon sehr stark werden.
>
MIR brauchst Du das nicht zu erklären.
Das musst Du den Heifianern versuchen beizubringen....

MfG

von Frank B. (frank501)


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Armin X. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Oberwellen spielen bei Drehstromasynchronmotoren keine Rolle. Der
>> ignoriert die einfach. Oberwellen, die man bereits am Motor hört,
>> müssten schon sehr stark werden.
>>
> MIR brauchst Du das nicht zu erklären.
> Das musst Du den Heifianern versuchen beizubringen....
>
> MfG

Ich überlege gerade, wie viel der Umrichtersatz hatte, den wir damals 
(so Anfang der 90er) ausgebaut haben. Waren glaube ich ~250kva. Das 
würde für den ganzen Ort ausreichen, wenn man nur die Audiogeräte 
anschließt und ein eigenes Netz aufbaut.

von Martin S. (sirnails)


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Sebastian R. schrieb:
> Hachja, der Placebo-Effekt ist schon was Feines :D

Das hat überhaupt nichts mit Placebo zu tun.

Wenn man sich Sachverhalte einbildet, und Dinge hört, die es nicht gibt, 
nennt man das paranoide Schizophrenie.

von Serge W. (musikfreund)


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Markus M. schrieb:
> Spätestens wenn Leute behaupten, sie könnten hören, wie rum der
> DSL-Router an der TAE-Dose angeschlossen ist (A/B Pärchen), kann man sie
> einfach nicht mehr ernst nehmen.

Ich erinnere mich an eine Diskussion in einem anderen Forum (paar Jahre 
her), da glaubten die Leute einen Unterscheid zu hören, wenn man eine 
Audio-CD mit dem Laptop brennt. Und zwar, ob das Netzteil angeschlossen 
ist, oder man den Akku verwendet. Es wurde abgeraten, mit Netzteil zu 
arbeiten. Kein Scherz.

Ich bin nicht audiophil, lege aber schon Wert auf Qualität. Sprich 
damals Sony-ES Serie oder Onkyo Integra. Dazu gute Lautsprecher und ich 
bin zufrieden. Wobei es da zum Teil stimmt, die Lautsprecherkabel haben 
einen Einfluss auf den Klang. Hab mal beim Renovieren das verlegte 
0,75er Kabel durch 2,5mm ersetzt, das hat wirklich was gebracht.

Soll sich jeder kaufen, was ihm gut tut. Ärgert mich nur, dass ich nie 
selbst die Idee hatte, sowas zu verkaufen ;)

Grüße, Serge

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Irgendwann werden den audiophilen extra-dünne Kabel verkauft und dann 
großartig erklärt, dass sie gleich lang sein müssen, um ihren Vorteil 
auszuspielen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Atomstrom war auch mal beliebter, als heute.

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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Hi,
ja ich hätte da noch was.
Was ist im Zauberwürfel wohl drin?
Nur aus Neugier würde ich den wohl nicht kaufen.

ciao
gustav

von Sven L. (sven_rvbg)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> und dann
> großartig erklärt, dass sie gleich lang sein müssen, um ihren Vorteil
> auszuspielen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Sowas hat mir auch mal einer ezählt... und dann kam es: Wie war Ihre 
frage gerade, ich höre auf dem Ohr schlecht...

von Percy N. (vox_bovi)


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Martin S. schrieb:
> Das hat überhaupt nichts mit Placebo zu tun.
> Wenn man sich Sachverhalte einbildet, und Dinge hört, die es nicht gibt,
> nennt man das paranoide Schizophrenie.

Nein. Man nennt es Halluzinationen. Solche können auch außerhalb einer 
Schizophrenie auftreten. Woher Du das paranoide Element nimmst, wäre 
auch erklärungsbedürftig.

von Martin S. (sirnails)


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Serge W. schrieb:
> Ich bin nicht audiophil, lege aber schon Wert auf Qualität. Sprich
> damals Sony-ES Serie oder Onkyo Integra. Dazu gute Lautsprecher und ich
> bin zufrieden.

Um die Frage zu klären, muss man sich erstmal überlegen, wie der Klang 
überhaupt entsteht. Bei Aufnahmen aus der grauen Vorzeit der Musik 
(Stones & Co) war die Aufnahme- und Verarbeitungstechnik noch sowas von 
schlecht, dass jedes Kofferradio den Klang nicht mehr verfälscht, als es 
ohnehin schon ist. Bei Aufnahmen in der Dekade danach, als langsam die 
Digitaltechnik einzug hielt, war es nach wie vor die Verarbeitung, die 
der limitierende Faktor ist. Bei Aufnahmen aus den 90gern, als man 
anfing, voll-digital zu verarbeiten, wurde der Klangkern endlich 
deutlich besser, weil eigentlich nurnoch vor der Digitalisierung 
festgelegt wurde, wie gut eine Aufnahme werden wird, aber auch seit 
dieser Zeit sitzen nach wie vor Menschen beim Mixing und Mastering, die 
einen Klang erzeugen, den SIE SELBST gut finden. Natürlich versuchen 
sie dabei, so neutral wie möglich zu bleiben, aber das kann kein Mensch, 
weil jeder Mensch eine individuelle Hörkurve hat.

Mitte / Ende der 90ger, als Elekto und vor allem Radio seine Ansprüche 
geändert haben, und es eigentlich nunmehr nurnoch auf Lautheit ankam, 
fing man an, den Ton tot zu komprimieren. Zufrieden ist man beim 
Mastering erst, wenn eine FFT durch ein gefülltes Rechteck dargestellt 
wird. Maximale Ausnutzung des Frequenzbandes. Das hat den Klang aber 
auch überaus beschissen gemacht.

Im Grunde fällt damit alte Musik, Pop-Musik, Elektro-Musik, Crunch, 
Metal, ... raus aus der Liste der Stücke, bei denen man durch eine 
High-End-Anlage zuhause irgendwas nennenswert verbessern könnte.

In allen Fällen gilt darüber hinaus, dass der Sound im Studio in einem 
reflexionsarmen Raum zumeist mit 2-3 verschiedenen Monitoren gemixt und 
gemastert wird. Wer also wirklich audiophil sein will, der muss genau 
diese Monitore benutzen, die auch im Studio verwendet worden, denn *nur 
dann* hat man daheim den gleichen Sound, wie es eigentlich klingen 
sollte.

Macht man das nicht, hat man sicherlich einen tollen Klang, aber halt 
einen anderen. Aber einen anderen Klang habe ich auch, wenn ich eine 
gute nicht-übertriebene Anlage nehme, und die sauber auf den Raum 
einmesse. Idealerweise kaufe ich dann noch etwas Equipment, wie einen 
sehr schmalbandigen EQ, um Raumeffekte ausgleichen zu können und 
Phasenauslöschung durch Signallaufzeiten kompensieren zu können. Im 
Studio sitzt der Mischer etwa 1,5m-2m vom Monitor weg. Beide Monitore 
auf den Kopf gerichtet mit dem Schnittpunkt in der Sitzposition. Ich 
hoffe, dass Audiophile es genau so machen, denn sonst klingt's wieder 
ganz anders.

Ich habe neulich von jemanden ein paar Teufel gekauft. Sind gute 
Lautsprecher, wenn mir auch zu basslastig. Er erzählte, er war bei einem 
Hifi-Tandler, und kauft sich jetzt irgendwelche Dynaudio Boxen. Die sind 
ja noch halbwegs seriös, auch wenn die schon absolute Mondpreise 
verlangen. Aber 2000 Euro für eine Box ist ja noch irgendwo im Rahmen. 
Ein Eichenholztisch aus dem guten Möbelgeschäft kostet auch sofort um 
die 3000 Euro. Am Tag der offenen Tür hat der Hifi-Tandler wohl eine 
250.000 Euro Anlage dort stehen gehabt. Und hat sie tatsächlich 
verkauft. An irgendeinen Scheich aus Saudi Arabien. Da sieht man gleich, 
wer die Zielgruppe dafür ist.

> Wobei es da zum Teil stimmt, die Lautsprecherkabel haben
> einen Einfluss auf den Klang. Hab mal beim Renovieren das verlegte
> 0,75er Kabel durch 2,5mm ersetzt, das hat wirklich was gebracht.

Natürlich stimmt das. Man kann das ja grob überschlagen: Wenn man mit 
2x70W beschallt (was schon extrem viel ist, aber durchaus auch mal 
vorkommen kann), dann fließen an 4 Ohm schon satte 6 Ampere. Bei 5 m 
Anschlusslänge gehen dabei fast 6% verloren. Man muss also lauter 
aufdrehen, was den Verstärker im Klirrfaktor deutlich nach oben treibt. 
Oder ins Clipping.

von Carl D. (jcw2)


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Armin X. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Umrichtersätze waren bis in die 80er in einigen Bereichen Stand der
>> Technik. Aber die Idee sie den Audioesoterikern verkaufen ist gar nicht
>> mal so schlecht. Ein absolut sauberer Sinus und, wenn gewünscht, sogar
>> frei von Erdschleifen.
>
> Was wenn Oberwellen im Netz dem Antriebsmotor Schwingungen überlagern?
> Das müsste doch gerade bei den Violinen zu überlagerungseffekten kommen
> die deutlich zu hören sind...

Sind nicht die teuerst.. äh besten Audiogeräte aus Japan/USA?
Die sind sicher auf 60Hz abgestimmt, was mit so einem Umrichter mit 
Getriebe elegant sicherstellen könnte.

Was könnte sowas, sagen wir mit 4kW, in der Herstellung kosten?
Mit 95%er Marge liese sich das sicher verkaufen.

Obwohl, das wäre nichts für eine Mietswohnung, deren Bewohner durch 
Ausgabe von Unmengen € Exklusivität erzeugen wollen.

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Ich warte noch darauf, dass es einen Anbieter gibt, der mit 
HiFi-tauglichem Strom wirbt.

von Elektrofan (Gast)


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Lösung:
ALLES selber machen/bauen.

NUR dann kann der Bio-Strom auch adäquat verwertet werden!

[Ich war da meiner Zeit weit voraus:
Schon 1976 stellte ich das Material für die Transistoren meines
Verstärkers selbst her:
Aus mittels Flach(s)sieb aus Original-Sand von der Nordseeküste
gefiltertem Bio-Silizium, handverlesen auf gleiche Bio-Korrespondenz.]

von rbx (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Das hat überhaupt nichts mit Placebo zu tun.
>> Wenn man sich Sachverhalte einbildet, und Dinge hört, die es nicht gibt,
>> nennt man das paranoide Schizophrenie.
>
> Nein. Man nennt es Halluzinationen. Solche können auch außerhalb einer
> Schizophrenie auftreten. Woher Du das paranoide Element nimmst, wäre
> auch erklärungsbedürftig.

Tatsächlich wird die Unterscheidung Illusion und Halluzination gepflegt
https://de.wikipedia.org/wiki/Illusion
https://de.wikipedia.org/wiki/Halluzination
aber Placebo auch noch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

Also Illusion könnte man ganz gut dem Begriff "Gaukelei" einfangen. Es 
ist schon etwas da, ein Scheinriese, ein Fernseher, eine Hifi-Anlage..

Halluzinationen sind nicht so einfach - es ist nichts da - So ganz grob 
ist das Gedicht Erlkönig von Goethe eher illusorisch, der beschriebene 
Inhalt aber wohl eher Halluzinatorisch.

Oft: Stimmen aus dem Nichts oder Eindrücke unter Drogenkonsum oder 
Bilder im Halbschlaf können Halluzinationen sein -  UND Stimmen hören 
(die i. d.R. missgünstige Sprüche absondern) ist ein typisches Merkmal 
der Schizophrenie zugeordnet.

Schizophrenie kann man aber gut (so als Faustregel) als Angstproblem 
einordnen bzw. helfen angstlösende Medikamente z.B. recht gut. 
Vielleicht nicht gegen die Stimmen, aber gegen die Angst, die viel 
problematischer ist.

Eine paranoiamie bzw. die gezielte Angstmanipulation der Schein-"Medien" 
(oder so generell der (wie soll man das zusammenfassen?) der 
DoofGierigen ist einfach kriminell.

Mit einem Placebo kann man durchaus positive Effekte erzielen.
Mit einem negativen Placebo wie dem Maskentragen können die Leute krank 
werden bzw. kann man negative Effekte erwarten.
Man weiß aber auch schon lange, dass Angst krank macht.

Wie locker bleiben?

Öfter mal wieder lachen ist da gar kein so schlechter Ansatz.

Mir geht das oft so, wenn ich lockerer drauf bin, dann lerne ich besser 
;)

von NichtWichtig (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Serge W. schrieb:
>> Ich bin nicht audiophil, lege aber schon Wert auf Qualität. Sprich
>> damals Sony-ES Serie oder Onkyo Integra. Dazu gute Lautsprecher und ich
>> bin zufrieden.
>
> Um die Frage zu klären, muss man sich erstmal überlegen, wie der Klang
> überhaupt entsteht. Bei Aufnahmen aus der grauen Vorzeit der Musik
> (Stones & Co) war die Aufnahme- und Verarbeitungstechnik noch sowas von
> schlecht, dass jedes Kofferradio den Klang nicht mehr verfälscht, als es
> ohnehin schon ist. Bei Aufnahmen in der Dekade danach, als langsam die
> Digitaltechnik einzug hielt, war es nach wie vor die Verarbeitung, die
> der limitierende Faktor ist. Bei Aufnahmen aus den 90gern, als man
> anfing, voll-digital zu verarbeiten, wurde der Klangkern endlich
> deutlich besser, weil eigentlich nurnoch vor der Digitalisierung
> festgelegt wurde, wie gut eine Aufnahme werden wird, aber auch seit
> dieser Zeit sitzen nach wie vor Menschen beim Mixing und Mastering, die
> einen Klang erzeugen, den SIE SELBST gut finden. Natürlich versuchen
> sie dabei, so neutral wie möglich zu bleiben, aber das kann kein Mensch,
> weil jeder Mensch eine individuelle Hörkurve hat.

Was für ein Unsinn.

Die wenigsten Leute sind mit ihren billigen Anlagen in der Lage das 
Klangpotenzial eine LP wieder zu geben.
Auch Scheiben aus den 70ern waren mitunter schon beachtlich gut 
aufgenommen.
Von direct-to-disc mal ganz zu schweigen, wobei das eher Einzelstücke 
sind.
Oder MFSL Platten :-)

Das heist andersrum das eine Verbesserung der Anlage auch mit einer 
Verbesserung des Klangs einher geht und mehr Details der LP/CD an die 
Ohren gelangen können.

Digital hat durchaus seine Stärken, doch auch die verlangen nach 
gescheiten Gerätschaften, sonst wird das nix.

von rbx (Gast)


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Allemal interessant war beim Boxenbau bzw. Nachbau immer die Erwartung, 
wie wird es wohl klingen?
Sicher nicht immer gemäß den Erwartungen bzw. den theoretischen und 
angelesenen Vorstellungen..

Eine gewisse Hörerfahrung hilft auch eindeutig beim Unterscheiden - 
manche Leute können mit MP3-Artefakten nichts anfangen, andere wiederum 
nichts mit Röhrenverstärkern - die aber für Gesang - oder Gitarren - 
also eigentlich das, was man früher an den Kassettenrekorder gestöpselt 
hatte - eine stärkere Auswirkung haben, als für Billig-Wandler auf 
Mainboards.

Aber es hängen auch viele Dinge zusammen, Musikkultur, Sinnlichkeit 
(wenn die Wände wackeln, oder Räucherdiskobuden u.v.m ) oder manchmal 
auch die politische Lage bzw. auch Kirchenmuskik, Wochenendisko - sowas 
in der Art.

Ich finde zum Beispiel bei diesem Video schon den Anfang so unheimlich 
gut, dass ich den etliche mal wiederholen musste..

https://www.youtube.com/watch?v=8ui9umU0C2g
Titel: Manchester Orchestra - The Silence
Zeit : 8.45


https://www.youtube.com/watch?v=5IpYOF4Hi6Q
Titel: pink floyd - another brick in the wall
Zeit: 3:49
..die Stichworte, an die ich jetzt denke, soll ich nicht hinschreiben. 
Aber eine Monumentalgeschichte ist das irgendwie schon.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die beste Geschäftsidee ist aber bisher das HiFi-Extra-Orts-Stromnetz.

Hat Potential...auch gegen Erde.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> In allen Fällen gilt darüber hinaus, dass der Sound im Studio in einem
> reflexionsarmen Raum zumeist mit 2-3 verschiedenen Monitoren gemixt und
> gemastert wird.

Auch wenn dein Gedankengang etwas Wahrheit in sich hat, muss ich da 
widersprechen. Nicht alle arbeiten mit mehreren Monitoren. Bei Weitem 
nicht. Es gibt gleichwohl Gründe, das zu tun: nämlich die Schwächen 
"Amplitude bei Trennfrequenz" und "frequenzabhängige Bündelung" 
gegeneinander abzugrenzen. Ich bin ein Verfechter mehrerer System, auch 
monauraler Lautsprecher und Ein-Weg-Systeme, aber nicht deshalb, weil 
damit das Ergebnis besser wird, sondern man nur so für unterschiedliche 
Ziele mischen kann unter Nutzung des jeweils optimalen Systems.

Es gibt eine Reihe von Genre-Mischungen im Bereich Techno und Trance und 
dafür eignen sich kleine pragnante bassarme Boxen besser, während man 
bei Pop eher ein neutrales und ausgewogenes System braucht. 
Orchestermusik, Chor und Klavier mische ich z.B. auch einem völlig 
anderen System.

> Wer also wirklich audiophil sein will, der muss genau
> diese Monitore benutzen, die auch im Studio verwendet worden, denn *nur
> dann* hat man daheim den gleichen Sound, wie es eigentlich klingen
> sollte.

Das ist so auch nicht ganz richtig. Die hohe Bündelung der LS und die 
Reflektionsunterdrückung nutzen wir im Studio zur Klangmischung, - 
Soundgestaltung und Beurteilung des Sterobildes. Dazu kann und muss man 
Annahmen über den Nutzerraum machen, die einen diesbezüglich be- aber 
auch entlasten, was die Qualtiät des System angeht. Wesentlich ist, so 
reflektionsarm wie möglich hören zu können, um dann den Raum zu 
antizipieren oder draufmischen zu können.  Umgekehrt muss man das aber 
nicht so trocken abhören, wie es gemischt wird und sollte das auch 
nicht, weil das nicht gut klingt, es sei denn, man hängt auch einen 
Soundprozessor dahinter.

Beim HIF fängt es schon mit dem sweet spot an, der viel breiter sein 
muss, weil mehr, als eine Person hören können soll. Folglich stehen LS 
nicht im perfekten Stereodreieck und sind auch nicht auf den Punkt 
gerichtet, sondern arbeiten parallel strahlend, mit weniger Bündelung - 
füllen also den gesamten Raum und zwar MIT Wirkung der Wände - 
Kammfilter inklusive. Bei Mischungen werden die antizipiert und gezielt 
aus dem Mix rausgelassen, z.B. werden sehr wenige Kurzzeitechos 
eingebracht.

Richtig ist, dass im Sinne der Transparenz der Klang im HIFI Raum 
leidet, allerdings vorwiegend im Bassbereich. In den Höhen ist das 
einigermassen neutral und überalle ähnlich, bzw hängt von der 
Raumgestaltung ab, die man ab einem Punkt ja nicht mehr beeinflussen 
kann. Musik kann ja auch per Kopfhörer gehört werden und dann ist das 
was komplett anderes. Richtig ist aber auch, dass das Ohr im eigenen 
Raum anfängt, den Raum "wegzuhören". D.h. man gewinnt an subjektiver 
Durchsichtigkeit, obwohl der Raum eigentlich viel mit Reflektionen 
überdeckt. Diesen Effekt darf man nicht unterschätzen.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Zu dem FI-Schalter kann ich wenig sagen. Richtig ist, dass die ja 
Rückströme messen und dann den Strompfad galvanisch trennen. Es gibt 
also einen Schalter / Relais oder was auch immer, der einen R einbringt. 
Was der ausmacht, kann man sich ausrechnen.

Das Einzige, was wir diesbezüglich mal wirklich im Labor gemessen haben 
sind die Reflektionen der Oberwellen des Schaltnetzteils, welche sich 
bei Leitungen mit vielen Kontakten infolge des geänderten 
Wellenwiderstandes anders verhalten. Ist wie bei Vias und geknickten 
Leiterbahnen. Man kann damit sozusagen die Leitungsqualität vermessen. 
Das ist aber fürs Audio nicht relevant, weil:

Im Studiobereich gibt es sogenannte Power-Conditioner, welche dafür 
sorgen, dass Brumm, Erdschleifen und HF-Einstreuungen von Aussen soweit 
gedämpft werden, dass diese in den Vorverstärkern der Monitor-AMPs und 
den Mikrofonvorverstärkern nicht mehr ankommen. Dazu gibt es Trenntrafos 
und Filter für die Schaltnetzteile, wie man sie in den heutigen 
digitalen Montorlautsprechern findet. Analoge Geräte sind von Haus aus 
entsprechend geschützt. Sollten sie zumindest. Wer natürlich einen 
Billigkram daheim hat, der kämpft immer mal wieder mit Ärger, wie man in 
den Foren lesen kann.

Oft fehlt einfach das Verständnis für die Analogprobleme. dabei sind die 
Lösungen seit Jahren bekannt und wenn man sich das ansieht, was auf den 
230V-Leitungen heute kommt, ist das auch dringend nötig. Allerdings sind 
die meisten heutigen Geräte dafür ausgelegt und emitieren wenige 
Störungen (bis eben die Power-Amps SNTs) bzw empfangen wenige. Das 
Problem in der heutigen Studiotechnik sind auch nicht die 230V-Leitungen 
an sich, sondern die Handyladegeräte und allerlei anderer Schrott, z.B. 
auch die Kaffeemaschine in der Studioküche, die ihre Warmhalteplatte 
anschaltet (Ja, das hört man in empfundlichen Mikros mit 
Mischpultstromversorgung.

Daher sind Power-Conditioner eigentlich unumgänglich und längst 
angeschafft. Wenn man sein Analog-Paket mal so verkabelt hat, dass die 
Störer von den Empfängern getrennt sind, die Brummerei beseitigt ist, 
dann braucht man keine weiteren Massnahmen im 230V-Netz. Weitere Geräte 
zur Klangverbesserung in den Stromleitungen bringen dann nichts mehr. 
Das kann man mal ganz amtlich so pauschal sagen.

Probleme gibt es eigentlich nur noch dann, wenn

* Power-Versorungskabel oder schlecht geschirmte Digitalkabel direkt 
neben Mikrofonkabeln liegen
* Hochspannungs-Versorgungs-Geräte in der Nachbarschaft in Netz pulsen, 
deren Frequenzen im Audiobereich liegen und durch die Ntzteilfilter 
durchlaufen
* Mikros mit 130V-Technik benutzt werden
* Analoge Klangerzeuger mit billig Netzteilen benutzt werden
* Mobilfunktelefone in der Nähe von Analogtechnik herumliegen

Das in Studios und bei Tonproduktionen derzeit einzig echte Problem sind 
die Laptops mit ihrer ekeligen USB-Verbindung, wenn USB-Aufnahmegeräte 
genommen werden und eine unzureichende Erdung haben und sich diese 
aufgund Masseproblemen nicht selber herstellen lässt.

Dazu sind aber USB-Filter erhältlich, die eigentlich als Reclocker / 
Refresher arbeiten und als Beigabe eine gedämpfte Power-Versorgung 
bieten, welche die Geräte auf der DC-Seite entspannt und damit GND-Lift 
unterdrückt. Zudem gibt es zur Geräteseite hin eine aktive Abschirmung 
mit HF-Ableitung gegen den Studio-GND, also die echte Erde. Damit kriegt 
man das in der Regel in den Griff.

Wer dann noch Gezische und Gerausch hat, der benutzt einfach eine 
schlechte Soundkarte. Ganz generell kann man sagen, dass gute analoge 
Mischpulte stromtechnisch gut gegen Störunge abgeschottet sind, weil die 
ja oft im Live-Betrieb verwendet werden, wo noch Lichtanlagen und Dimmer 
umherschwirren, die eifrig stören und zwar über das Netz und über die 
Luft.  Da merkt man dann die Wirkung abgeschirmter Potis oder 
eletronischer Potis, die nur einen gefilterten Wert vom Steller kriegen.

von Martin S. (sirnails)


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Jürgen S. schrieb:
> Lichtanlagen und Dimmer umherschwirren

Die guten alten Phasenanschnitt für die PAR. Welcher Tontechniker hat 
sie nicht grenzenlos geliebt ...

Jürgen S. schrieb:
> Nicht alle arbeiten mit mehreren Monitoren.

Ich war in den letzten Jahren häufiger in Studios unterwegs und habe 
dort eigentlich immer das gleiche Bild vorgefunden. Aber das war 
ausschließlich im Pop Bereich. Mag sein, dass es in anderen Genres 
Unterschiede gibt. Bei Classic und Jazz kann ich mir das gut vorstellen.

In richtig fetten Studios, wie denen von MGM oder Universal war ich 
zugegeben nicht, aber davon geht man mittlerweile im POP-Bereich ohnehin 
weg. Einfach viel zu teuer. Und mittlerweile auch unnötig, wenn man 
nicht gerade ein Quintett einspielen will.

Im Kern sagst du ja auch kaum was anderes, wenngleich etwas 
differenzierter.

Mir ging es auch weniger um die Frage der Studiotechnik sondern eher 
darum, dass man nicht mehr herausholen kann, als drinnen war. Dafür muss 
man halt beachten, was drinnen ist. Für viele audiophile wäre das eine 
Ernüchterung.

Jürgen S. schrieb:
> Richtig ist aber auch, dass das Ohr im eigenen Raum anfängt, den Raum
> "wegzuhören".

Anfängt ist gut. Eher komplett weghört. Genauso wie unser Gehirn einen 
ständigen Weißabgleich macht, und selbst grau für uns weiß sein kann, 
machen unser Gehirn bei klang das gleiche. Wir passen unseren 
Höreindruck unserer erlernten Erwartung an. Mit der Zeit klingen die 
schäbigsten Boxen ganz ok, obwohl wir irgendwann darüber stolpern, wenn 
wir einen direkten Vergleich zu besseren Boxen haben.

Aus dem Grund macht es beim Mastering keinen Sinn, zu lange am gleichen 
Stück zu arbeiten. Irgendwann klingt alles gut. Am nächsten Tag dann 
allerdings nicht mehr.

von Percy N. (vox_bovi)


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Martin S. schrieb:
> und selbst grau für uns weiß sein kann,

Gerade das dürfte der einfachste Fall sein. Interessanter ist wohl eher 
das Bestreben,  leichte bis mittlere Farbstiche "wegzurechnen".

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Mein Klavier hat ein Hi-Fi taugliches Fis, mehrere sogar.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Martin S. schrieb:
> dass man nicht mehr herausholen kann, als drinnen war.

Hast du eine Ahnung, frag´ mal Frank Farian, der holt raus was noch nie 
drinne war!

von Peter (Gast)


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Im Studio kann getrickst werden was der Rechner hergibt.
Zu Hause wird mit Einbildung getrickst.
Ich kenne Klangschalen die den Klang verbessern, Netzfilter, 
Sicherungen, Kristalle, Aufkleber, Knete, Steckdosen, Kabel usw. Vieles 
ist glaube und extrem wenig wissenschaftlich Beweisbar.
Außerdem hört sich alles besser an wenn der Wein schmeckt oder die Frau 
ankommt und fragt ob sich die 2000 € gelohnt haben.

von Karl B. (gustav)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mein Klavier hat ein Hi-Fi taugliches Fis, mehrere sogar.

Hi,
aber im Diskant etwas daneben? Und um wieviel.
Um den Resonanzkatastropheneffekt bei saitenbestückten Instrumenten in 
den Griff zu bekommen, wird ein Pianoforte nach höheren Lagen hin nicht 
absolut genau temperiert gestimmt.
Glen Gould will es anders haben als Barenboim.

ciao
gustav

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> aber im Diskant etwas daneben? Und um wieviel.

Ich Kunstbanause weiß nicht einmal, was ein "Diskant" ist.

von rbx (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich Kunstbanause weiß nicht einmal, was ein "Diskant" ist.

..vermutlich ein Preisnachlass beim finnischen Klavierhändler

von Matthias F. (atarist)


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rbx schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Ich Kunstbanause weiß nicht einmal, was ein "Diskant" ist.
>
> ..vermutlich ein Preisnachlass beim finnischen Klavierhändler

Diskant bezeichnet die höchste Tonlage.

von rbx (Gast)


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Matthias F. schrieb:
> Diskant bezeichnet die höchste Tonlage.

Korrekt, aber auch etwas daneben.
Den "Resonanzkatastropheneffekt" - oder sowas ähnliches - kann man 
übrigens auch ganz gut im Linux-Akzeptanz-Thread mitverfolgen.. ;)

von rbx (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Kunstbanause

Den Gould kenne ich nicht, aber den Barenboim  - da könnte man 
eigentlich auch schreiben:

Schlagzeile: "Kernfusion im Akustikstudio. Daniel Barenboim wurde noch 
gewarnt, bei den schnellen Passagen etwas vorsichtiger zu spielen - aber 
bei der der tatsächlichen Lifeaufnahme war er nicht mehr zu bremsen."

Technisch geht es auch noch weiter (if Bildungslücke, then schau)
https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstufige_Stimmung
https://de.wikipedia.org/wiki/Reine_Stimmung
http://www.hermode.com

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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rbx schrieb:
> Technisch geht es auch noch weiter (if Bildungslücke, then schau)

Was das Thema Verstimmung in den Höhen und speziell im Diskanten des 
Flügels anbelangt, wäre wohl die Seite die Beste zum Einstieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Streckung_(Musik)

... allerdings gibt es da noch viel mehr zu sagen und zu wissen. Der 
Diskant ist im Prinzip eigentlich gar nicht richtig stimmbar, weil bei 
den kurzen Saiten deren Länge ins Gewicht fällt und die sich bildenden 
Harmonischen zunehmend schlechter zur Grundwelle passen und die 
Schwingungen von dem Ideal der DGLs abweichen. Der Einfluss des 
Hammeranschlags und die Elongation ist bei kurzen Saiten auch nochmal 
ein Thema, weil die Frequenzen stark von den lokalen Spannungen der 
Saiten abhängen und dort bei starker relativer Elongation sind andere 
Verhältnisse bilden, als bei mitteltönigen- oder gar Basssaiten.

Ich hatte mich anlässlich einer Aufnahme mal mit Ernst Kochsiek 
unterhalten und mich in die Geheimnisse der Klavierstimmung einweisen 
lassen. Da kommt es wirklich auf Feinheiten der Intonation an. Teile 
dieses Wissens stecken in meinem Piano-Trimming.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn ein Klavier absichtlich verstimmt wird, wie kann es dann mit 
anderen Instrumenten harmonieren, wo man das nicht tut?

von rbx (Gast)


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Jürgen S. schrieb:
> allerdings gibt es da noch viel mehr zu sagen und zu wissen.

(+1) ..ist ja auch nicht umsonst der Klavierstimmer ein Handwerk zum 
Erlernen bzw. der Klavierstimmer als Beruf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Klavierstimmer

In unserer Stadtbücherei gab vor einiger Zeit noch eine Reihe sehr 
schöner Bücher zu diesem Thema (oder zur Geschichte der Mathematik 
u.v.m.). Mittlerweile alle weg und gegen Arzt- und Krimiroman 
ausgetauscht. Viel mehr Leser gibt es aber auch kaum.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn ein Klavier absichtlich verstimmt wird, wie kann es dann mit
> anderen Instrumenten harmonieren, wo man das nicht tut?

Da kann man sich wirklich wundern. Aus den Erfahrungen mit der Gitarre 
mit Samples bzw. auf der Tastatur verteilten Instrumentbereichen weiß 
ich, dass man Stimmungen für bestimmte Lieder/Auftritte oder Sample-Kits 
einstellen/anpassen kann bzw. auch die Stücke, die man spielt bzw. die 
Akkorde.
Früher hatte ich auch immer gedacht, man kann irgendwas spielen (und 
üben) aber es ist doch so, dass manche Dinge leichter gehen, und weniger 
fehleranfällig sind oder gut harmonieren.
Da muss man auch einen Kompromiss finden, zwischen dem Anspruch den man 
hat, und den Dingen, die gut gelingen.

von Carl D. (jcw2)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn ein Klavier absichtlich verstimmt wird, wie kann es dann mit
> anderen Instrumenten harmonieren, wo man das nicht tut?

Die hohen Töne eines Pianos werden mit extrem kurzen (relativ zur Dicke) 
Saiten produziert. Dabei laufen Grundton und Obertöne auseinander.

Der Wikipedia-Artikel https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klavierstimmer 
schreibt:
"eines Kompromisses zwischen grundtonreiner und obertonreiner Stimmung 
ergibt."

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