Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Renesas befehlssatz


von Michael H. (h_m)


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Guten Abend,

Ich möchte mich mit dem renesas rl78g14 beschäftigen. Und dazu würde ich 
mir gerne den befehlssatz ansehen, also wie die Arbeitsregister etc 
heißen. Aber ich kann das im Datenblatt nicht finden. Könnte mir bitte 
jemand sagen oder zeigen wo ich das finden.

freundliche Grüße Huber
von Pandur S. (jetztnicht)


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Was hat denn Guurgel bisher ausgeworfen ?
von Michael H. (h_m)


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Nichts, ich habe nur ein Datenblatt mit 213 Seiten gefunden, aber darin 
kann ich den befehlssatz nicht finden.
von 2⁵ (Gast)


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War das jetzt so schwer, nach rl78g14 + PDF zu suchen?

https://www.renesas.com/us/en/doc/products/mpumcu/doc/rl78/001/r01ds0053ej0331-rl78g14.pdf

Dort liest man, dass es eine RL78 CPU ist: Also suche nach RL78 und 
Instruction Set liefert:

https://www.renesas.com/in/zh/doc/products/mpumcu/doc/rl78/r01us0015ej0220_rl78.pdf
von 2⁵ (Gast)


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Michael H. schrieb:
> Nichts, ich habe nur ein Datenblatt mit 213 Seiten gefunden, aber darin
> kann ich den befehlssatz nicht finden.

Interessanter weise liefert die Suche nach "RL78 Befehlssatz" auch das 
o.g. Software Manual.
von PittyJ (Gast)


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Ich habe mir mal den Befehlssatz angeschaut, oder zumindest überflogen.
Das erinnerte mich an einen Z80, der mit Segmenten auf 1 Mbyte erweitert 
wird. Also ähnlich einem 8088.
Das wirkte auf mich wie ein Rückschritt in die 80er Jahre. Braucht man 
heute wirklich so etwas noch?

Die aktuellen Arm-M0 sind um einiges angenehmer zu programmieren, und 
günsting auch noch. Da sollte man doch lieber etwas modernes nehmen.
von Larry (Gast)


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Diesen Z80-"Touch", der wohl von den verwendeten Registernamen
herruehrt, haben viele japanische Controllerderivate.
Bei manchen hat man aber auf die Benamsung A,X,B,C,D,E,H,L
verzichtet. Da heissen sie dann R0,..,A0,A1,FB.

Es sind aber eher, wie du schon festgestellt hast, eher 8088-artige.
Weil eben 16 bit.

> Braucht man heute wirklich so etwas noch?
Traditionsbewusste Japaner brauchen sowas wohl noch.
Immerhin haben die meissten einen Multiplizierer dabei.

> Arm-M0 sind um einiges angenehmer zu programmieren
Naja, fuer wirklich angenehm, fehlt es dem M0 doch an einigen Stellen.
von MaWin (Gast)


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PittyJ schrieb:
> Das wirkte auf mich wie ein Rückschritt in die 80er Jahre

von da stammt ungefähr die 78er Reihe, na gut, 90ger.

Es gibt ja auch 68k ähnliche wie M16C.

Und seit dem eben Kontinuität, was ist daran so schlimm ?

Lieber alles jedes Jahr neu mit leicht anderen Bitbelegungen und neuen 
Namen, zu 100% inkompatibel ?
von Olaf (Gast)


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> Es gibt ja auch 68k ähnliche wie M16C.
> Und seit dem eben Kontinuität, was ist daran so schlimm ?

Fuer den M16C ist noch vor ein paar Jahren ein kompatibler Ersatz fuer 
den ersten von 1999 raus gekommen. Von so langen kontinuierlichen 
Projektlaufzeiten kann man woanders nur traeumen. Man darf nicht 
vergessen, alles was ihr heute bei ARMs cool schaetzt war da schon vor 
20Jahren normal, als hier die meisten mit den laecherlichen AVRs 
rumgeboselt haben. (Debugger, flashen auf wunsch mit integriertem 
Bootloader, Debuggen ohne dedizierte Hardware mit Softwaredebugger im 
Ram, 12k Ram, Interruptprioritaeten, 5xRS232, 5-9Timer, DA-Wandler) 
Diese Teile waren damals ein Traum! Ein moderner ARM kann nicht mehr. Er 
hat nur mehr Rechenleistung, aber das sollte man nach 20Jahren auch 
erwarten koennen.

Olaf
von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Renesas ist jetzt der Resteverwerter von Nec, Mitsubishi und Hitachi. 
Wenn sie es wenigstens schaffen würden einen Programmer für alle Mikros 
zu entwickeln...
von MCUA (Gast)


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Die 78er (ja, Z80) hat Renesas mal mit übernommen für stromsparende uCs.
(ob das allerdings geschickt war? und ob man die für neue Proj nehmen 
sollte?)

> Ein moderner ARM kann nicht mehr
> Er hat nur mehr Rechenleistung
würd ich im Vergleich zum RX / RXv2 aber nicht sagen.
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