Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3D-Drucker - Gehäuse steht unter Spannung gegen Erde


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von Karsten (Gast)


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Grüßt Euch!

Heute habe ich in einen 3D-Drucker (Artillery Sidewinder) eine 
Druckplatte aus Alu eingebaut (bessere Druckergebnisse etc...) auf der 
Rückseite der Aluplatte eine neue Heizmatte 
(Ebay-Artikel Nr. 184455819266) 
angeklebt, danach den Drucker eingeschaltet und prophylaktisch mal 
geschaut ob an irgend einem Punkt am Drucker eine Spannung gegen Erde 
(Steckdose) anliegt.

An dem Aludruckbett liegen 175V AC gegen Erde an, an dem Rest des 
Gehäuses vom 3D-Drucker 70V AC.
Der Phasenprüfer glimmt am Druckbett. Ich hab nicht schlecht gestaunt.

Die Heizmatte ist komplett aus Silikon und von unten an die Aluplatte 
rangeklebt, es kann also zu keinem elektrischen Kontakt zum Aludruckbett 
kommen, dennoch steht die Druckplatte selber unter Spannung.
Aber jetzt KOMMTS!
Das Netzteil im Drucker hat einen Erdanschluss (Klemmschraubenleiste) wo 
auch die Erde von der Kaltgerätebuchse angeschlossen ist, allerdings ist 
kein weiterer Erdkontakt zum Gehäuse (Durchgangsgeprüft vom Erdkontakt 
der Kaltbuchse zum weiteren Gehäuse).

Meine Frage, was ist hier los?

von Chris R. (hownottobeseen)


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Ich würde auf Kapazitive Kopplung durch X-Kondensatoren tippen.

Allgemein sollte das Metallgehäuse aber fest mit PE verbunden sein, das 
ist der Witz an dieser Leitung...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Vermutlich bringen Entstörkondensatoren einen geringen Wechselstrom auf 
das Gehäuse. Ist nicht weiter schlimm. Wenn dir das unheimlich ist, 
kannst du das Gehäuse an den Erdleiter anschließen, dann geht das weg.

von Karl B. (gustav)


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Karsten schrieb:
> Der Phasenprüfer glimmt am Druckbett. Ich hab nicht schlecht gestaunt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das geht aber nicht, du hast diese olle Platine dieses Jahr schon
> gezeigt. Der nächste Termin wäre erst 2021 gewesen :-)
Ja, @Stefanus, erst wiedwer 2021 dran, vorher Gebetsmühle nicht anwerfen 
;-)
Beitrag "Re: Netzteil Elektromagnetische Strahlung"

Tip:
Miss mal niederohmig den Ableitstrom der Y-Kondensatoren gegen PE der 
Steckdose und Wasserleitung oder sonstiger Bezugserde, die einwandfrei 
funktioniert. Evtl. ist die Steckdose auch defekt. 3,5 mA sind so eine 
Hausnummer.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> Ja, @Stefanus, erst wiedwer 2021 dran, vorher Gebetsmühle nicht anwerfen

Ich finde schon ziemlich schräg, dass du nur zum flamen einen Kommentar 
aus einem ganz anderen Thread zitiert hast, der auch noch mit diesem 
Thema absolut gar nichts zu tun hat.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> Karsten schrieb:
>> Der Phasenprüfer glimmt am Druckbett. Ich hab nicht schlecht gestaunt.
Das Problem wie man misst, tauchte schon mindestens..., wenn nicht noch 
mehr hier auf:
Beitrag "Re: Netzteil Elektromagnetische Strahlung"
und durchscrollen bis zum Ende.

Tip:
Miss mal niederohmig den Ableitstrom der Y-Kondensatoren gegen PE der
Steckdose und Wasserleitung oder sonstiger Bezugserde, die einwandfrei
funktioniert.
Evtl. ist die Steckdose auch defekt. 3,5 mA sind so eine
Hausnummer.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von der nixwois (Gast)


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Man nehme einen Duspol mit Tauchspule und Messe die Platte gegen Erde
mit belasteter Tauchspule.

Beitrag #6432787 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> Evtl. ist die Steckdose auch defekt.

Wir hören vom TO ja nichts mehr,
wird doch  nicht "ernsthaft erkrankt" sein?

ciao
gustav

Beitrag #6432816 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karsten (Gast)


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Gehäuse habe ich geerdet, jetzt ist alles Spannungslos.

von Kevin M. (arduinolover)


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Grundsätzlich sollten solche Druckbetten sowie der Rahmen des Druckers 
permanent geerdet sein wenn man ein 230V Heizbett verwendet. Betreiben 
solltest du das ganze zu deinem eigenen Schutz zwingend an einer 
Steckdose mit FI.....

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