Wann ist ein 9V-NiMH-Akku noch gut?

Gast #6433299
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Hallo,
kann jemand die Frage beantworten, wann ein 9V-NiMH-Akku noch gut ist?

Habe hier z.B. zwei Exemplare mit einer Kapazität von 200mAh, die frisch 
geladen ohne Last etwa 10V haben. Schließt man einen Verbraucher mit 47 
Ohm an, fällt bei beiden sofort die Spannung auf unter 5V.
Liegt das am normalen Innenwiderstand der Akkus oder sind sie schon in 
die Jahre gekommen und sollten ersetzt werden?
Gast #6433479
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Teo D. schrieb:
> Simplere Ladegeräte (PWM für die Stromreglung) und nur in den Pausen
> kann man die Spannung messen, zur Ladeschlußerkennung.
> Alles Andere sind die üblichen Gerüchte, was man so einem "Pulsen" halt
> andichten kann.

Elektroden freibrennen, Sulfatierungen auflösen und so, schätze ich...
Gast #6433507
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david_h schrieb:
> kann jemand die Frage beantworten, wann ein 9V-NiMH-Akku noch gut ist?

Das kann man schwer sagen, da es keinen echten 9V-NiMH-Akku gibt.
Du mußt erst mal raus finden, was das für Akkus sind.
Es gibt drei Arten von 9V-NiMH-Akkus:
mit 6 Zellen -> 7,2V Nennspannung
mit 7 Zellen -> 8,4V Nennspannung
mit 8 Zellen -> 9,6V Nennspannung
Gast #6433527
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GeraldB schrieb:
> david_h schrieb:
>> kann jemand die Frage beantworten, wann ein 9V-NiMH-Akku noch gut ist?
>
> Das kann man schwer sagen, da es keinen echten 9V-NiMH-Akku gibt.
> Du mußt erst mal raus finden, was das für Akkus sind.
> Es gibt drei Arten von 9V-NiMH-Akkus:
> mit 6 Zellen -> 7,2V Nennspannung
> mit 7 Zellen -> 8,4V Nennspannung
> mit 8 Zellen -> 9,6V Nennspannung

Guter Hinweis! Ich bin von einem 7-Zeller ausgegangen, da er schrieb 10V 
frisch geladen zu messen, ohne Last.
#6433563
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Ich habe seit Jahren "9"-V-Akkus (mit 7,2 V Arbeitsspannung, 6 
Rundzellen) in Gebrauch, speziell in Multimetern. Allerdings sind das 
NiCd-Zellen.
Die 8,4-V-Typen haben Flachzellen gestapelt.
Solange das noch funktioniert, werden die auch benutzt.

Eine frühere systematische Untersuchung mit NiCd-Zellen ergab, daß die 
kleinen Zellen AAAA, AAA unabhängig von den Herstellern eine bessere 
"Qualität" als AA bis D haben und weniger Defekte zeigen.
Ich vermute, daß das einfach der Zellenfläche proportional ist: kleine 
Zellen haben intern weniger cm² Fläche und demnach auch weniger 
Warscheinlichkeit für eine Whiskerbildung als große Zellen. Bei D-Zellen 
gab es die meisten Ausfälle, aber auch die größte 
Hersteller-Anhängigkeit.
Am Besten schneiden SAFT ab, dann General Electric.
Gast #6452804
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Hallo,

ich klinke mich hier einfach mal ein, weil ich die selbe Frage habe und 
nicht extra einen neuen Beitrag aufmachen möchte. Ich hoffe das ist kein 
Problem?

Nun zu meiner Frage:

Ich habe einen Zellenverbund (Stabakku) bestehend aus 4 Stück Panasonic 
Industriezellen Sub-C, 1,2V, 1800mAh mit einer Nennspannung von 4,8V. Im 
voll aufgeladenen Zustand hat der Akku ca. 5,35V Leerlaufspannung. Ist 
der Akku noch in Ordnung? Sollte ich den Akku mal mit 2,7 Ohm belasten 
und welche Spannung müsste er dann haben, wenn er noch in Ordnung ist? 
Wie würdet Ihr den Akku testen?

MfG
Steffen
#6452839
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Steffen_35 schrieb:
> Ich habe einen Zellenverbund (Stabakku) bestehend aus 4 Stück Panasonic
> Industriezellen Sub-C, 1,2V, 1800mAh mit einer Nennspannung von 4,8V. Im
> voll aufgeladenen Zustand hat der Akku ca. 5,35V Leerlaufspannung. Ist
> der Akku noch in Ordnung? Sollte ich den Akku mal mit 2,7 Ohm belasten
> und welche Spannung müsste er dann haben, wenn er noch in Ordnung ist?

Die Spannung müsste 1h lang >= 4,8V sein
Gast #6453206
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Steffen_35 schrieb:
> Ich habe einen Zellenverbund (Stabakku) bestehend aus 4 Stück Panasonic
> Industriezellen Sub-C, 1,2V, 1800mAh mit einer Nennspannung von 4,8V.

und mit welcher Technologie - NiCd oder NiMH ? Und was steht auf den 
Zellen sonst noch so drauf? Schnell-Ladefähig und mit welchem Lade- oder 
Entlade-Strom? Typ-Bezeichnung Herstellungsdatum .. ?
Muss man den Leuten hier alles aus der Nase ziehen ?
Gast #6453265
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ist doch völlig egal.
ach was du nicht sagst, dann kennst du dich eben nicht oder wenig aus

> Es kann nur NiCd oder NiMh sein.
macht aber schon einen Unterscheid ob NiCd oder NiMH

> Für beide ist die Spannung OK.
die Leerlauf-U ? .. na gut dann für dich vllt.

> Mehr kann man dazu ohnehin nicht sagen.
mehr kannst Du dazu nicht sagen
Gast #6454850
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Niemand schrieb:
> und mit welcher Technologie - NiCd oder NiMH ?

Es handelt sich um 4 NiCd Zellen.

Niemand schrieb:
> Schnell-Ladefähig und mit welchem Lade- oder
> Entlade-Strom?

Die Zellen müssten Schnell-Ladefähig sein. Der Ladestrom liegt bei 
800mAh. Entladestrom variiert je nach Betriebsart.

Niemand schrieb:
> Typ-Bezeichnung Herstellungsdatum .. ?

Die Zellen haben die Bezeichnung "KR-1800SCE". Zum Herstellungsdatum 
kann ich leider keine Angaben machen, da die Zellen gerade fest verbaut 
sind.
#6454914
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Steffen_35 (Gast)

>Ich habe einen Zellenverbund (Stabakku) bestehend aus 4 Stück Panasonic
>Industriezellen Sub-C, 1,2V, 1800mAh mit einer Nennspannung von 4,8V. Im
>voll aufgeladenen Zustand hat der Akku ca. 5,35V Leerlaufspannung. Ist
>der Akku noch in Ordnung? Sollte ich den Akku mal mit 2,7 Ohm belasten
>und welche Spannung müsste er dann haben, wenn er noch in Ordnung ist?
>Wie würdet Ihr den Akku testen?

...

>Die Zellen haben die Bezeichnung "KR-1800SCE".

Dann lade Dir das Datenblatt aus dem Internet, z.B. von Conrad:

https://asset.conrad.com/media10/add/160267/c1/-/en/001417774DS01/datenblatt-1417774-panasonic-kr1800sce-print-11-spezial-akku-sub-c-u-loetpins-nicd-12-v-1800-mah.pdf

und vergleiche entsprechende Testergebnisse mit den Kennwerten und 
Kurven im Datenblatt. Dann solltest Du herausfinden, ob die noch 
einigermaßen beisammen sind.
Gast #6455172
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Das Datenblatt besitze ich schon aber trotzdem Danke für den Link. 
Leider habe ich kaum wissen über Akkus und daher auch keinen Ansatz, wie 
ich mit dem Datenblatt am besten vorgehe.
Welche Werte aus dem Datenblatt könnten z.B. für mich interessant sein?
Ist es ratsam den Akku 1 Stunde mit einem 2,7 Ohm Widerstand zu 
belasten?
Sollte der Akku die 4,8V eine Stunde lang konstant halten?
Wie geht man hier am besten vor?

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