Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie funktionieren diese Pistolen alter Computer?


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von Paul Schulze Friedel (Gast)


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Wie funktionieren diese Pistolen bei den Ballerspielen damals?
Also Zu C64, Schneider CPC Zeiten?
Woher wusste der PC worauf man zielt
Und warum gibt es das heute nicht mehr für Ballerspiele?

von Paul Schulze Friedel (Gast)


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und wie genau sind die?
damals waren das ja so spiele wo z.B. immer drei Gauner erscheinen und 
mann richtig treffen musste,aber auch lute im Vordergrund erschießen 
konnte..offenbar konnte er das also unterscheiden

von Teo D. (teoderix)


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Ist mit dem Bildaufbau synchronisiert. Da muß der Sensor im richtigen 
Augenblick "Hell" melden.
Gaaanz früher gabs das auch auch ohne Bild-Synch. Da konnte man dann 
auch auf die Deckenlampe zielen.... :D

Heute? KA...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das Bild auf dem Fernseher wurde erzeugt, indem ein Elektronenstrahl die 
Fläche Zeile für Zeile von links nach rechts entlang fuhr.

Die Pistole enthält einen Lichtsensor, der auf einen bestimmten Punkt 
der Bildröhre gerichtet wird. An dem Zeitpunkt, wo es hell wurde, konnte 
der Computer ermitteln, welche Stelle das war.

von Horst (Gast)


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Die Pistolen haben den Elektronenstrahl der Bildröhre erkannt und der 
Rechner hat dann die Position errechnet.
Die Erkennung war schon Pixelgenau, zumindest bei den Light-Pens, die 
Pistolen haben da schon ein paar Pixel gerauscht.

Da heutige Monitore das Bild nicht mehr Punktweise aufbauen, 
funktioniert das Prinzip nicht mehr.

von Hmmm (Gast)


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Technisch wurde das übrigens beim C64 gelöst, indem der Grafikchip 
(VIC-II) bei einer fallenden Flanke des LP-Pins die gerade ausgegebenen 
Koordinaten in zwei Register kopiert hat - im Fall der X-Koordinate nur 
auf 2 Pixel genau, weil das 9. Bit fehlte.

von Anarchist (Gast)


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Da konnte dann die aktuelle Position des Elektronenstrahls direkt aus 
den Registern des CRT-Controllers ausgelesen werden, mittels 
Hardware-Direktzugriff.
Heute müsste man über Direkt-X und so nen Scheiss zugreifen, aber die 
modernen Flachbildschirme arbeiten anders, da geht das eh nicht mehr.

Früher war alles besser.

von Achim M. (minifloat)


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Horst schrieb:
> Die Pistolen haben den Elektronenstrahl der Bildröhre erkannt und der
> Rechner hat dann die Position errechnet.

Beim berühmten Duck-Hunt wurde beim "Schuss" zur Verifikation der 
Entenposition ein weißer Klotz auf schwarzem Grund für ein Halbbild 
(PAL) bzw. einem Frame (NTSC) ausgegeben.

von Jann S. (pycta)


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von c-hater (Gast)


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Anarchist schrieb:

> Heute müsste man über Direkt-X und so nen Scheiss zugreifen, aber die
> modernen Flachbildschirme arbeiten anders, da geht das eh nicht mehr.

Naja, bei ein bissel guten Programmiererwillen (und geeigneter 
Gestaltung des Spielfeldes und der "Waffe") geht das auch heute noch.

Wird nur deutlich komplizierter als es früher(tm) war. De facto muss der 
Sensor heute ein komplette Kamera sein und eine (relativ einfache) 
Bildverarbeitung die Auswertung. Dann geht es.

Mit der Rechenleistung von einem Raspi und einem passenden Cam-Modul ist 
das ziemlich problemlos möglich.

Wenn man wirklich programmieren kann, sollte man das aber auch auf sehr 
viel kleinerer Hardware schaffen können.

Ich denke gerade über eine Thema für ein neues Buddelschiff nach. Das 
hier hat das Potential, eins zu werden. Das umzusetzen würde mir Spaß 
machen. Bin bloß noch nicht ganz sicher, wie weit ich mit der Hardware 
runtergehen könnte. Ziel ist natürlich, mit der Hardware so weit runter 
zu gehen, dass die Software in C nicht mehr einfach nachgebaut werden 
kann. Alles andere wäre ja langweilig...

von Info (Gast)


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Wii Sensor trackt 4 IR Punkte.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hmmm schrieb:
> indem der Grafikchip
> (VIC-II) bei einer fallenden Flanke des LP-Pins die gerade ausgegebenen
> Koordinaten in zwei Register kopiert hat

Übrigens kein Alleinstellungsmerkmal. Der Standard CRT Controller für 
Motorola Systeme, der alte 6845, hat ebenfalls einen LPSTB Eingang.

von STK500-Besitzer (Gast)


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Info schrieb:
> Wii Sensor trackt 4 IR Punkte.

Nö, 2x5 LEDs.
https://itler.net/nintendo-wii-wie-funktioniert-die-sensorleiste/

Warum auch mehr?
Man kalibriert den ganzen Kram ja auch mit Hilfe der Anzeige.

von Percy N. (vox_bovi)


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Matthias S. schrieb:
> Übrigens kein Alleinstellungsmerkmal. Der Standard CRT Controller für
> Motorola Systeme, der alte 6845, hat ebenfalls einen LPSTB Eingang.

Zu ergänzen: im PC-Bereich war damals der Lichtgriffel ein durchaus 
seriöses Eingabegerät, konnte sich aber (leider) nicht halten. Im 
Prinzip war das der Vorläufer des Touchpads, was das Bedienkonzept 
angeht.

von Paul Schulze Friedel (Gast)


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leider?
Ich fand die schon beim Gedanken den zu benutzen unpraktisch als ich die 
im Katalog gesehen hatte bei Conrad

von Wolfgang (Gast)


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c-hater schrieb:
> Naja, bei ein bissel guten Programmiererwillen (und geeigneter
> Gestaltung des Spielfeldes und der "Waffe") geht das auch heute noch.

Nein, das alte, billige Prinzip mit scannenden Elektronenstrahl der 
Bildröhre zur Bestimmung des Zielpunktes über eine einfache Photodiode 
geht eben genau nicht mehr.
Es muss eine komplett neue Technik mit Bildauswertung o.ä. her.

von Paul Schulze Friedel (Gast)


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na, das meinte er doch..
Notfalls lässt man einfach 2 Pixel fortlaufend über das Bild wander etc 
pp. Möglichkeiten gibts genug, da braucht es keine Kammera

von Percy N. (vox_bovi)


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Paul Schulze Friedel schrieb:
> leider?
> Ich fand die schon beim Gedanken den zu benutzen unpraktisch als ich die
> im Katalog gesehen hatte bei Conrad

Das dürfte von der jeweiligen Anwendung abhängen.
Ein Grafik-Tablett eignet sich auch nicht für jede beliebige Eingabe; 
und niemand zwingt Dich, etwas zu benutzen, was Dir nicht behagt. Außer 
Du hast ein Smartphone. Da wird es unterwegs mit der externen Tastatur 
etwas schwierig.
Ergänzung: obem war btw der Touchscreen gemeint, nicht das Touchpad. Das 
ist übrigens akzeptiiert; und das finde ich unzumutbar.

: Bearbeitet durch User
von Ralf D. (doeblitz)


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Paul Schulze Friedel schrieb:
> na, das meinte er doch..
> Notfalls lässt man einfach 2 Pixel fortlaufend über das Bild wander etc
> pp. Möglichkeiten gibts genug, da braucht es keine Kammera

Bei Full-HD und 60 Frames/s landest du zur Positionsbestimmung aber in 
der Größenordnung einer Sekunde (Schwarz/Weiß-Muster, 2d-Tree-mäßige 
Aufteilung) um die 22bit für die Koordinaten zu bestimmen.

Das Geflacker würde ich als unakzeptabel ansehen im Vergleich zu einem 
oder zwei Frames.

von Genau (Gast)


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Im nesdev-Forum basteln sie damit herum - ich meine sie hätten eine 
Lösung für LCD-TV gefunden ... weiss aber nicht mehr genau.

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