Drehstromdose auf Küchenarbeitsplatte

OP #6434091
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Hallo!

Gestern war ich in einem Kochkurs der örtlichen VHS. Schöne Küche mit 
vier Arbeitsplätzen, jeder davon mit 4-Platten-Ceranfeld-Backofen-Kombi, 
Arbeitsfläche und Waschbecken. Die Spülmaschine und etwas anderer Kram 
ist zentral eingebaut.

Gewundert hat mich die 16A-Drehstromdose in der Wand über jeder 
Arbeitsfläche. Es waren zwei Schukosteckdosen direkt nebendran. Alle 
Großverbraucher sind fest verkabelt. Wozu ist diese Kraftsteckdose gut?
Beitrag #6434119 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6434130
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Michael D. schrieb:
> Großverbraucher sind fest verkabelt. Wozu ist diese Kraftsteckdose gut?

Denkbar wäre ja auch mal ein Asia-Kochkurs an der VHS. Da kann
man dann vorübergehend ein spezielles Induktionskochfeld für einen
Wok hinstellen.

Um das authentische Aroma zu erhalten, braucht es mächtig Power.
Die rund 3,6kW einer normalen Kochplatte reichen daür nicht aus.
Beitrag #6434146 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6434275
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Ganz normale "Überplanung" würde ich sagen.

Die wollten bei der Planung der Anlage nicht riskieren das sie mal an 
Geräten schulen müssen die 380 V brauchen. Es kostet nur ein paar 100 
Euro mehr ein solchen Anschluß vorzusehen. Aber wenn man ihn braucht und 
er ist nicht da, kostet das X-1000 Euro.

Davon abgesehen gilt leider immer noch. Ein Planungs-Budget was du nicht 
aus gegeben hast, muss du mit viel Aufwand zurückzahlen. ;) Und wenn der 
Anbieter der Geräte ein guten Promo-Rabatt gegeben hat, waren die Dosen 
halt noch drin. ;)
#6434292
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Da hätte sich noch mindestens ein 63A in irgendeine Ecke untergebracht 
gehört!

Ansonsten wäre es bei einer Schulungsküche natürlich auch vorstellbar, 
dass die auch mal mit Gastrogeräten arbeiten, zur Schulung oder weil die 
Küche fürs Catering bei irgendwelchen Veranstaltungen oder so benutzt 
wird.
Bei Gastrogeräten ist ein 16A-Anschluss doch nicht unüblich.
Gast #6434302
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Matthias S. schrieb:
> Da hätte sich noch mindestens ein 63A in irgendeine Ecke untergebracht
> gehört!

Da kannst du aber keine Geräte mit 32A oder 16A CEE-Stecker reinstecken. 
Und mit Übergangsadapter ist das verboten!
Umgekehrt ist es erlaubt. Also einen 32A CEE-Stecker mit einem Adapter 
in eine 16A-CEE Dose reinzustecken.
Gast #6434315
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Joachim B. schrieb:
> wann hattest du dich zuletzt fortgebildet?
> wo gibts noch 380V?

Gar nicht in den Bereich.

Vor ca. 41 Jahren habe ich das letzte mal so ein Teil in der Hand 
gehabt. Mein Meister im BVJ hat gesagt das ist eine 380 V Steckdose.

Ich persönlich habe allerdings niemals eine angeschraubt bzw. 
Angeschlossen.

Davon lasse ich aus mehreren Gründen die Finger.

Und nur weil der Stromerzeuger nun bis zu 240 Volt anstelle von 220 Volt 
in den normale Steckdose pumpt, wird in mein Gedächtnis das immer unter 
220 Volt Steckdose verbucht.

Ich arbeite nicht als Elektriker ergo muss es mich technisch nicht 
jucken.
OP #6434338
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Der Kursleiter ist auch nur zu Gast bei der VHS ca zweimal im Jahr. Ihn 
zu fragen wäre Unsinn gewesen.

Sven L. schrieb:
> Da man an der VHS eventuell regulär auch Berufsschule abhält, kann man
> bei Bedarf solche Geräte einstecken.

Matthias S.
> Ansonsten wäre es bei einer Schulungsküche natürlich auch vorstellbar,
> dass die auch mal mit Gastrogeräten arbeiten, zur Schulung oder weil
> die Küche fürs Catering bei irgendwelchen Veranstaltungen oder so benutzt
> wird.

Diese beiden Aussagen halte ich zusammen mit der Überplanung wohl für 
das wahrscheinlichste. Eine Lehrküche baut man nicht oft einfach so 
irgendwo hin. Sie sind auch sinnvoll (im Gegensatz zu anderen Aussagen 
in diesem Thread).

16A-Anschlüsse darf man freilich in 32A-Dosen stecken. Der Adapter muss 
aber dann drei 16A-Sicherungen eingebaut haben.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6434346
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#6436547
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Ich kenne die Geräte nicht persönlich, aber nach den Fotos hinter dem 
Link sind da Geräte-Füße drunter - also wird man sie wohl irgendwo 
hinstellen können. Und da es Gastro-Geräte sind, ist der Gedanke nicht 
fern, sie in eine Küche zu stellen. Und wenn man sie nicht in 
Demutshaltung auf den Knien bedienen möchte, bietet sich die 
Arbeitsfläche dazu irgendwie an...

Im Ursprungspost war ja auch nicht die Rede von einer 9m²-Privatküche, 
sondern von einer größeren Einrichtung in der VHS, da kann die 
Arbeitsplatte durchaus auch mehr Platz bieten als daheim.

Denke ich.
#6436631
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Der untere Bereich eines jeden Gerätes ist trotzdem unten, 
offensichtlich. Und die abgebildeten Geräte sind ebenso offensichtlich 
bei Aufstellung auf dem Fußboden nicht gut zu bedienen.

Die Aufstellung auf einer ca. 1m hohen Arbeitsfläche ist ebenfalls nicht 
optimal, klar. Bei dauerhaftem Einsatz würden die wohl auf einem Sockel 
in geeigneter Höhe montiert werden, aber in der VHS war ja offenbar eben 
kein Gerät dauerhaft vorhanden.

Was ist denn dein konstruktiver Erklärungsversuch für die CEE-Dosen in 
der VHS-Küche?
#6436667
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Matthias L. schrieb:
> Was ist denn dein konstruktiver Erklärungsversuch für die CEE-Dosen in
> der VHS-Küche?

Keiner, einfach weil ich es für untunlich halte, einen 2,10 Meter hohen 
Ofen unbekannten Gewichtes auf eine Arbeitsplatte zu stellen.

Matthias L. schrieb:
> Bei dauerhaftem Einsatz würden die wohl auf einem Sockel in geeigneter
> Höhe montiert werden,

Was wäre denn für Dich eine geeignete Sockelhöhe für einen 2,10 Meter 
hohen Ofen?

Btw: das Flusensieb meiner Waschmaschine ist leider auch nicht bequem in 
Hüfthöhe erreichbar. Und das wäre es auch dann nicht, wenn ich die WaMa 
auf einen 50 cm hohen Sockel stellen würde; aber für meine Frau wäre 
schon dann das Einfüllen des Waschpulvers eine Zumutung.
#6436857
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Percy N. schrieb:
>> Was ist denn dein konstruktiver Erklärungsversuch für die CEE-Dosen in
>> der VHS-Küche?
>
> Keiner, einfach weil ich es für untunlich halte, einen 2,10 Meter hohen
> Ofen unbekannten Gewichtes auf eine Arbeitsplatte zu stellen.

Und was hat ein von einem Dritten geposteter Ofen als Beispiel(!) für 
einen elektrischen Großverbraucher im Küchenumfeld mit DEINER Idee für 
eine CEE-Dose der VHS-Küche zu tun? Ein anderes Beispiel war übrigens 
unter einem Meter hoch...

Ach, ich verstehe - du willst gar keine Lösung finden, sondern nur 
stänkern? Ja, dann, viel Spaß noch.
#6437045
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Matthias L. schrieb:
> Ach, ich verstehe - du willst gar keine Lösung finden, sondern nur
> stänkern?
Keineswegs, ich halte nur nichts davon, unter jede nachvollziehbare 
Antwort ein AOL!!!111elf zu schmieren.
Dein Post hingegen war abwegig; ich habe mir erlaubt, darauf 
hinzuweisen. Wenn Du das nicht vertragen solltest, wäre das schade.

Aber das schaffst Du schon:
> Ja, dann, viel Spaß noch.

Genau!
Gast #6437055
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Eines ist mir nicht klar: Wie eine Drehstromsteckdose soviel 
Aufmerksamkeit hervorrufen kann.
Dabei ist es doch ganz einfach und liegt auf der Hand:

Beim Arbeiten sind dem Elektriker einige CEE Steckdosen übrig geblieben 
und der Elektriker hat noch Zeit gehabt. Da hat er sich wohl gedacht, er 
wird diese Geräte verbauen, denn zum Wegschmeissen hat er sie als zu 
schade befunden und Langeweile wollt er auch nicht aufkommen lassen.
Immerhin kann sich dann der Staub auf der Steckdose absetzen und man 
muss sie daher manchmal abstauben. Nur wenn der Reinigungskraft auch 
einmal langweilig sein sollte.
So habe alle was davon und das Material wurde sinnvoll eingesetzt.













.
Gast #6438648
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Michael D. schrieb:
> Gewundert hat mich die 16A-Drehstromdose in der Wand über jeder
> Arbeitsfläche. Es waren zwei Schukosteckdosen direkt nebendran. Alle
> Großverbraucher sind fest verkabelt. Wozu ist diese Kraftsteckdose gut?

Vllt. war der Raum ursprünglich für was anderes vorgesehen.
Solange die CEE-Dose und die Schuko-Steckdose in Ordnung sind und keine 
anderen Gründe (Hygiene ....) dagegensprechen würde ich mir da ned so 
große Gedanken machen.

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