Forum: Fahrzeugelektronik Hardware online frei schalten


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von Philipp G. (geiserp01)


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https://www.autobild.de/artikel/audi-functions-on-demand-fahrzeugfunktionen-zum-nachbuchen-audi-pay-18400103.html?fbclid=IwAR2g3tnD2s5H09txCwy5LWq71TkPztt0mTHoJvHLeiKUS5QSGvVlJ3IkVjk

Mir fehlen die Worte. Hardware fix verbaut nur nutzen kann man sie 
nicht.

Wollen Sie auch nachts fahren? Besuchen Sie unseren online shop und 
schalten sie die scheinwerfer frei für 3400 EUR.

: Bearbeitet durch User
von Dummer Idiot (Gast)


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Is doch toll. Das wird bestimmt leicht zu hacken sein.

von kenny (Gast)


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Dieses Geschäftsmodell ist nicht neu.
Jedem Hersteller steht es frei, wie er sein Geschäftmodell kreiert.
Wenn den Kunden dies missfällt, dann müssen Sie Ihre Macht wahrnehmen 
und bei der Konkurrenz kaufen.

von Εrnst B. (ernst)


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Tja, von Tesla lernen heißt Siegen lernen.

So musst du dein elektrisches Cabrio-Verdeck nur im Sommer bezahlen, und 
die 100 Extra-PS mit Launch-Control sind nur auf Pappas Autoschlüssel 
gebucht.

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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Obwohl die Produktion eh schon sehr optimiert ist (auch mit 
unterschiedlichen Konfigurationen), weniger Varianten produzieren zu 
müssen ist immer schön für die Kosten und Ablauf.

Philipp G. schrieb:
> Wollen Sie auch nachts fahren? Besuchen Sie unseren online shop und
> schalten sie die scheinwerfer frei für 3400 EUR.

Gibts das nicht eh, also nicht die Scheinwerfer als ganzes aber 
Funktionen bei der Beleuchtung (automatisches Fernlicht abblenden bei 
LED Matrix Scheinwerfern).

Musst es dir ja ned kaufen.

Ich persönlich hoff eigentlich drauf das sich da ein paar motivierte 
Leute dran setzen und ein bisschen rumhacken :)
Die Autos sind aktuell leider in einer nicht interessantesn Preisklasse 
bei 35000€.

von TestX (Gast)


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Das einzig neue ist, dass es jetzt offiziell „on-demand“ freischaltbar 
ist...früher musste man halt in der Werkstatt und das Comfort Paket X 
kaufen...mit dem Diagnosegerät und dem Uplink zum Hersteller wurde das 
dann freigeschaltet.

von Werner M. (werner-m)


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Ich finde Funktionen nach buchen macht bei manchen dingen Sinn. Beispiel 
ein paar extra PS einen Autopilot oder Navi Auslandskarten.
Dinge die die Hardware nicht groß beeinflussen sondern aus Software 
bestehen.
ZB beim Tesla die "launch control" Wer das möchte kann dafür bezahlen 
Oder bei einem Autopilot würde ich für die Urlaubsreise sogar Tageweise 
bezahlen. Für den weg zur Arbeit brauch ich das aber nicht. Die 
Autopilot Hardware beim Tesla ist immer verbaut weil damit auch alles 
andere gemacht wird. Zb sind die Kameras auch für den Tempomat und 
diverse Sicherheits dinge wichtig.

Was hingegen gar nicht geht ist Fürs Matrix licht extra zahlen. Denn 
wenn ich nur "normales" Licht verwende möchte ich beim Austausch des 
Scheinwerfers keinen Matrix Scheinwerfer zahlen müssen.

Fakt ist aber Abo Modelle und Nachkauf Optionen werden immer mehr. Das 
könnte aber auch die Produktion vereinfachen und eventuell Kosten 
drücken. Nicht tausende arten Kabelbäume zu haben sondern nur einen, 
egal bei welcher Ausstattung

Dummer Idiot schrieb:
> Das wird bestimmt leicht zu hacken sein.

Das hat man bei Tesla schon geschafft. Es gab eine "Modifikation" um 
etwas mehr Leistung freizuschalten. Allerdings hat man bei Tesla davon 
Wind bekommen und den Autos beim Update eine Erkennung dafür eingebaut. 
Danach gab es einen hinweis das das Fahrzeug die Garantie verliert und 
alle Tesla Dienste wie die Tesla Supercharger deaktiviert werden.

schöne neue gläserne Autowelt....

von Schlaumaier (Gast)


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Was ist da daran so besonders. ??

Ich habe schon Dutzende von Geräten erlebt, wo ich gegen Kohle Hardware 
freischalten musste/Konnte. Das gibt es schon seit über 20 Jahren.

Denken wir doch einfach mal mal an mein altes Nokia-N70. ;) Hat mein 
Chef bei der Telekom bekommen mit Vertrag und mir geschenkt, weil er 
sein altes so mochte. Ich musste der Telekom erst mit der Auflösung 
aller Verträge der Firma kommen (ja ich war berechtigt für die 
Entscheidung) bis ich den Code bekam den Sim-Look abzuschalten so das 
meine private E+ Karte damals darin funktionierte.

Wie gesagt : das ich ca. 20 Jahren her. Und absolut das selbe wie das da 
bei Audi. Aufnahmefunktionen bei SAT-Receivern z.b. freischalten kostet 
bei einigen Herstellern 10 Euro extra.

Die Liste ist endlos lang.

Also wie gesagt, nix neues.

Und man muss sogar sagen das diese Variante wenn man es nicht übertreibt 
günstiger für den Kunden ist. Grund: Man fertigt nur EINE Technik, muss 
nur eine Technik warten und nur eine Technik verbauen.  Das spart Kosten 
durch Masse. Damals war es so, das man für jeden SCheiss ein extra 
Modell brauchte, was der Autohändler eh nicht vorrätig hatte.

Und wer die Spielereien haben will, bezahlt hat dafür, die 
Grundsätzlichen Entwicklungskosten sind ja da.

Wie das Rechtlich Aussieht wenn einer das durch Hack freischaltet und 
von einen Gutachter bei einen Unfall erwischt wird, würde mich mal 
interessieren. ;)

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Bei künftigen Plattformen wird die Diagnose verschlüsselt sein, und 
große Teile der Buskommunikation. Da kannst Du nicht einmal den 
Fehlerspeicher auslesen ohne Dich vorher beim OEM am Zentralrechner 
angemeldet zu haben.

Ausgenommen ist nur die ODB2-Schnittstelle für die ASU beim TÜV. Aber 
die betrifft ja ausschließlich abgasrelevante Komponenten.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Im Großrechnerbereich ist so etwas auch schon seit Jahrzehnten üblich. 
Wenn jemand einen Mainframe von IBM kauft, entscheidet auch 
ausschließlich IBM, wie viele Prozessoren eingebaut werden. Der Kunde 
bezahlt nur die tatsächlich verwendeten Prozessoren. Hierdurch können 
bei Bedarf sehr einfach weitere Prozessoren "nachgerüstet" bzw. 
freigeschaltet werden. Besonders interessant ist dabei, dass die Preise 
vom jeweiligen Betriebssystem abhängen. Ein für Linux freigeschalteter 
Prozessor hat einen anderen Preis als einer für zOS.

Bei Oszilloskopen aller renommierter Hersteller gibt es auch 
Bandbreitenupgrades per Lizenzschlüssel. Häufig kann dies aber nur im 
Zusammenhang mit einer Wartung und Neukalibrierung erfolgen.

von Karl (Gast)


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Das Freischalten ist schon über 30 Jahre üblich.
Früher war es bei Software halt eine Funktion für die man bezahte heute 
ist es zusätzlich auch eine Hardware (Software gesteuert).

Das umgehen einer "gekauften" Freischaltung mag auf dem eigenen PC noch 
vertuschbar sein, aber in einem Auto was dann doch mal eine Werkstatt 
sieht wird das sofort auffallen und so was kann dann teuer werden.

Ich kenne das aus dem Maschienenbau, wenn da ein Servicetechnicker sehen 
würde das der Kunde eine Funktion nutzt, diese aber nicht bezahlt hat, 
dann kann diese Firma sich warm anziehen.

von __Sebastian (Gast)


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Karl schrieb:
> wenn da ein Servicetechnicker sehen
> würde das der Kunde eine Funktion nutzt, diese aber nicht bezahlt hat,
> dann kann diese Firma sich warm anziehen.

Was soll da passieren, die Maschine gehört dem Kunden. Und der kann 
damit machen was er will. Ja auch mit der Software so lange er 
modifizierte Version nicht weiter gibt.

von Bernd (Gast)


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Günstiger für den Kunden ist hier garnix. Der eine bezahlt die Hardware 
mit, die er nicht nutzen kann, der andere bezahlt nochmal extra, damit 
er die Hardware, die er ja eigentlich schon bezahlt hat, nutzen kann. 
Einziges Ziel ist, den Kunden maximal zu melken. Leider akzeptieren das 
viele Kunden und einige finden das sogar toll.

Bernd

von Hmmm (Gast)


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__Sebastian schrieb:
> Und der kann damit machen was er will. Ja auch mit der Software so lange
> er modifizierte Version nicht weiter gibt.

Falsch, mit der Argumentation wäre ja auch das "Aufbohren" einer 
Software-Demoversion legal.

Hier dürfte insbesondere Par. 95a UrhG im Weg stehen.

von Andreas (Gast)


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Ich finde es toll!

Man kauft sich ein Auto mit Vollausstattung und bezahlt aber nur 
Grundpreis.
Jeden Morgen muss man dann sein Autositz neu einstellen, weil er in den 
Nullpunkt fährt. Wer das nicht will muss zahlen. Handy laden am 
Zigarettenanzünder? Bitte bezahlen. Kindersitz auf die Rückbank? Bitte 
das Mitnahmerecht bezahlen. Sitzheizung? Bitte bezahlen! Airbags? Bitte 
bezahlen! Konto gesperrt? Airbag OFF beim Auffahrunfall. Frau und Kind 
tot. Hättest lieber bezahlt...

Unfall verhindern? Bitte bezahlen...

von Schlaumaier (Gast)


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Bernd schrieb:
> Günstiger für den Kunden ist hier garnix. Der eine bezahlt die Hardware
> mit, die er nicht nutzen kann, der andere bezahlt nochmal extra, damit
> er die Hardware, die er ja eigentlich schon bezahlt hat, nutzen kann.

Das scheint nur so. Die wirklichkeit sieht anders aus. Ich versuche es 
dir mal zu erklären.

Ich habe eine Große Maschine. Die produziert ein großes Board was alles 
kann was das Gerät können soll.
Dazu muss ich : 1 x das Board entwickeln, 1 x die Bestücklung machen, 
und EINE Firmware entwickeln.

Nach deiner Logik müsste ich für jede Version ein eigens Board 
entwickelt, eigene / Angepasste Firmware. Für jede Serie die Maschine 
umrüsten. Und das alles auch noch speziale Wartung.

Das sind schweineteuren Personalkosten (Weil das kostet ja alles Zeit), 
Maschinenrüstkosten und so weiter. Ergo viel Verwaltung.

Und nicht zu vergessen die schweineteure Lagerhaltung. Ich habe in 
meinen Leben schon oft gehört "Das habe ich in der Version nicht auf 
Lager, aber ich hab noch hier ein ähnliches Modell".  So gibt es nur EIN 
Modell = höhere Verfügbarkeit und keine leeren Lagerplätze.

Also mache ich folgendes. Ich entwickele EIN Board was alles kann. Und 
der Kunde kauft eine ganz kleine Grundausstattung. Dazu je nach Bedarf 
den passenden Freischaltcode.

Und wie wir alle seit Ford das Modell-T am Band Produziert hat, senkt 
Massenproduktion den Preis.  Und deshalb ist meine Aussage richtig, das 
es für den Kunden preiswerter wird. Glaub mir, allein die Tatsache das 
du die Farbe deines Autos aussuchen darfst, macht die Kiste 300-500 Euro 
teurer.

Rechne es mal nach im Kopf. Dann verstehst du was ich meine.

Beitrag #6434483 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ich hatte auch einmal einen Kunden, der Probleme bei der Entwicklung 
seines Gerätes hatte. Das Gerät war modular aufgebaut, d.h. es gab eine 
Grundleiterplatte mit einem viel zu kleinen Microcontroller. Sämtliche 
Schnittstellen wurden über Aufsteckmodule realisiert, d.h. in jedem 
Gerät befanden sich die recht teuren Buchsenleisten für jedes dieser 
Module.

Die Ethernetschnittstelle war auch auf einem solchen Modul. Sie hatte 
einen weiteren Microcontroller und einen separaten Ethernetcontroller.

Ich rechnete dem Kunden vor, dass er lieber schon auf der 
Grundleiterplatte einen Microcontroller mit integriertem 
Ethernet-Controller verwenden solle. Der Aufpreis hierfür war nämlich 
deutlich geringer als der Preis des Buchsenleiste. Und dann gibt es eben 
zwei Bestückungsvarianten, d.h. eine mit oder eine ohne Ethernetbuchse 
mit integriertem PHY. Und selbst bei den Kunden, die nachträglich noch 
Ethernet haben wollten, hätte maximal die Buchse nachgerüstet werden 
müssen. Da das Gerät auch für die Montage eines Einsteckmoduls hätte 
eingeschickt werden, wäre der Aufwand fast gleich gewesen. Insbesondere 
hätte der Kunde damit auch noch den mechanischen Aufwand im Gehäuse für 
irgendwelche Blindplatten nicht bestückter Module vermeiden können.

Aber der Geschäftsführer war der festen Meinung, dass er doch niemals 
Hardware mitliefern würde, die der Kunde nicht beauftragt und bezahlt 
hätte. Und die Buchsenleisten, Blindplatten, Transport- und 
Montageaufwand kosten ihn nichts?

von Bernd (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Rechne es mal nach im Kopf. Dann verstehst du was ich meine.

Vielleicht wird es für den Hersteller tatsächlich billiger. Aber für den 
Kunden wird es auf jeden Fall teuerer. Vergleich mal den Preis für das 
alte Modell mit Matrixscheinwerfer mit dem für das neue Modell ohne, bei 
sonst gleicher Ausstattung. Ich kenne die Preise nicht, beide sind 
jenseits von Gut und Böse, aber der für das neue Modell wird wie jedes 
Mal ein paar Tausender höher sein.

Bernd

von oszi40 (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Grundleiterplatte einen Microcontroller mit integriertem
> Ethernet-Controller verwenden solle.

1.Was man nicht hat, kann eigentlich nicht kaputt gehen. Die meisten 
kaputten Sachen kamen bei mir durch Überlastung oder Schnittstellen von 
außen. Wenn natürlich Dein Board so billig ist und man es ohne 
komplizierte Fehlersuche schnell tauschen kann wäre es ein Vorteil.

2.Was macht ein Nutzer, der das Auto/Baugruppe gebraucht kauft? Muß der 
dann jedes Lichtlein neu registrieren (wegen AGB)?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bernd schrieb:
> Aber für den Kunden wird es auf jeden Fall teuerer.

Bei Massenprodukten, für die es einen "richtigen Markt" gibt, hat der 
Verkaufspreis nichts mit den Herstellungskosten zu tun, weil sich alle 
Marktteilnehmer gegenseitig beobachten. Dies führt zu einem ziemlich 
starken Preiswettbewerb und nicht etwa zu überhöhten Preisen. Die 
Herstellungskosten stellen hierbei nur eine untere Schranke dar. Kann 
ein Anbieter längerfristig keinen Verkaufspreis durchsetzen, der höher 
als seine Herstellungskosten sind, nimmt er das Produkt vom Markt oder 
geht pleite. Unnötige Mehrkosten in der Herstellung gehen dabei völlig 
zu Lasten des Herstellers und nicht des Kunden.

Allerdings versuchen viele Anbieter natürlich auch, durch sehr 
preisgünstige Einstiegsangebote einen Fuß in die Tür zu bekommen. Geld 
wird dann erst mit den vergleichsweise teuren Zusatzleistungen verdient. 
Ggf. findet sogar eine Quersubventionierung statt, d.h. das 
Einstiegsangebot ist nicht einmal kostendeckend. Dann müssen die 
Anbieter natürlich scheinbar(!) überteuerte Preise für Zubehör usw. 
nehmen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Grundleiterplatte einen Microcontroller mit integriertem
>> Ethernet-Controller verwenden solle.
>
> 1.Was man nicht hat, kann eigentlich nicht kaputt gehen.

Exakt. Ein Microcontroller mit allen internen Schnittstellen wäre 
wesentlich besser als zwei Microcontroller + Ethernetcontroller + 
Modulstecker + Stromversorgung.

> Die meisten kaputten Sachen kamen bei mir durch Überlastung oder
> Schnittstellen von außen.

Zwischen Microcontroller und Ethernetbuchse hätte sich bei dem damaligen 
technischen Stand noch ein Ethernet-PHY befunden, und zwar unabhängig 
davon, ob ein oder zwei Microcontroller verwendet worden wären.

> Wenn natürlich Dein Board so billig ist und man es ohne
> komplizierte Fehlersuche schnell tauschen kann wäre es ein Vorteil.

Wieso "mein" Board? Ich hatte nichts mit dem Produkt am Hut. Das 
Unternehmen hat mich mit Beratungsleistungen und Fehlersuche in der 
Firmware beauftragt.

> 2.Was macht ein Nutzer, der das Auto/Baugruppe gebraucht kauft? Muß der
> dann jedes Lichtlein neu registrieren (wegen AGB)?

Wenn man ein Oszilloskop gebraucht kauft, verliert es dadurch ja auch 
nicht die regulär gekauften Optionen, z.B. Bandbreite. Bei anderen 
Produkten bzw. Verträgen kann es schon anders aussehen, insbesondere bei 
den von mir erwähnten Mainframes. Möglicherweise werden dort einige 
Teile nur gemietet.

Das obige Gerät wurde ohnehin immer personalisiert und nur in Verbindung 
mit einem bestimmten Netzwerkdienst angeboten. Ohne diesen Dienst wäre 
das Gerät auch völlig nutzlos gewesen. Der Anbieter hätte es auf diesem 
Wege im Griff gehabt, die freigeschalteten Schnittstellen zu überwachen. 
Die Ethernetschnittstelle durch den Kunden wäre dabei sogar in seinem 
ureigenen Interesse gewesen, denn dadurch hätte er für die Einwahl des 
Geräts keinen Modem-Port reservieren müssen.

von Philipp G. (geiserp01)


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Werner M. schrieb:
> Ich finde Funktionen nach buchen macht bei manchen dingen Sinn. Beispiel
> ein paar extra PS einen Autopilot oder Navi Auslandskarten.
> Dinge die die Hardware nicht groß beeinflussen sondern aus Software
> bestehen.

Ja, bei Software ja durchaus üblich.

Andreas S. schrieb:
> Im Großrechnerbereich ist so etwas auch schon seit Jahrzehnten üblich.
> Wenn jemand einen Mainframe von IBM kauft, entscheidet auch
> ausschließlich IBM, wie viele Prozessoren eingebaut werden. Der Kunde
> bezahlt nur die tatsächlich verwendeten Prozessoren. Hierdurch können
> bei Bedarf sehr einfach weitere Prozessoren "nachgerüstet" bzw.
> freigeschaltet werden.

Der Vergleich hinkt hier aber gewaltig. Das ist ja noch heute so, das 
sind skalierbare Systeme welche Du halt nach Anforderungen 
dimensioniert. CPU und RAM.

Andreas schrieb:
> Man kauft sich ein Auto mit Vollausstattung und bezahlt aber nur
> Grundpreis.
> Jeden Morgen muss man dann sein Autositz neu einstellen, weil er in den
> Nullpunkt fährt. Wer das nicht will muss zahlen. Handy laden am
> Zigarettenanzünder? Bitte bezahlen. Kindersitz auf die Rückbank? Bitte
> das Mitnahmerecht bezahlen. Sitzheizung? Bitte bezahlen! Airbags? Bitte
> bezahlen! Konto gesperrt? Airbag OFF beim Auffahrunfall. Frau und Kind
> tot. Hättest lieber bezahlt...

Ja, eben. Noch toller ist das Wissen, die Hardware ist verbaut aber ich 
kann sie nicht nutzen. Das ist was anderes als ein Rechner oder ein 
Oszi, dort kannst ja auch einen HF Tastkopf dazu kaufen, nur halt wenn 
du es braucht. Im Auto willst Du aber nutzen können was verbaut ist, und 
nicht noch abomässig pro Jahr bezahlen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Philipp G. schrieb:
> Im Auto willst Du aber nutzen können was verbaut ist, und
> nicht noch abomässig pro Jahr bezahlen.

Wieso "Du"? Das ist Deine eigene Auffassung.

von Andreas (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Im Auto willst Du aber nutzen können was verbaut ist, und
>> nicht noch abomässig pro Jahr bezahlen.
>
> Wieso "Du"? Das ist Deine eigene Auffassung.

Meine auch!

von Holger S. (holli_1)


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So wird die Zukunft aussehen, du bezahlst zuerst einen "Grundpreis" und 
für alle möglichen "Extras" nochmals Geld. Natürlich in Form eines Abos 
damit der Hersteller die nächsten Jahre immer noch an dir verdienen 
kann. Und wenn so ein beschissener Scheinwerfer mal defekt ist darfst du 
natürlich den kompletten Ersatzteilpreis bezahlen auch wenn du die 
Extras gar nicht nutzt. Am Ende ein Win-Win für den Hersteller.

von Horst G. (horst_g532)


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Εrnst B. schrieb:
> von Tesla lernen heißt Siegen lernen.

Oben steht ja schon mehrfach, dass das Quark ist, weil seit Jahrzehnten 
Usus.
Darüber hinaus halte ich es für eine sehr fragwürdige Strategie des 
"Premiumherstellers", sich an einer Marke orientieren zu wollen, die 
sich selbst bewusst als Lifestyleprodukt sieht. Ja, Tesla vergleicht 
sich selbst mit dem iPhone.
Meiner Meinung nach verschreckt Audi gründlich seine wichtigste Klientel 
der Businesskunden, wenn sie sich zu stark an Tesla orientieren – 
unterschiedliche Zielgruppen.

Bernd schrieb:
> Aber für den Kunden wird es auf jeden Fall teuerer.
> Vergleich mal den Preis für das alte Modell mit Matrixscheinwerfer mit dem für 
das neue Modell ohne, bei sonst gleicher Ausstattung.

und

> Ich kenne die Preise nicht,

Eieiei... Merkste selber, oder?

von Manfred (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Mir fehlen die Worte. Hardware fix verbaut nur nutzen kann man sie
> nicht.

Das ist keinesfalls neu. Es scheint billiger, jedes Auto mit 
"überflüssiger" Hardware zu bestücken als diese je nach Kunde 
unterschiedlich einzubauen. Je nachdem, welche Zusatzausstattung ich 
bestelle, sind gewisse Funktionen eben gesperrt oder nicht.

Neu ist allenfalls, diese nachträglich OnLine freischalten zu können!

Das ist leider genau der Weg, von dem sich VW (der Konzern) die neue 
Einnahmequelle erhofft. Ich befürchte, dass es genug dumme Kunden gibt, 
die das gut finden - ein Irrweg.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Manfred schrieb:
> Das ist keinesfalls neu. Es scheint billiger, jedes Auto mit
> "überflüssiger" Hardware zu bestücken als diese je nach Kunde
> unterschiedlich einzubauen. Je nachdem, welche Zusatzausstattung ich
> bestelle, sind gewisse Funktionen eben gesperrt oder nicht.

Bei Autos kommt kommt noch ein weiteres Aspekt hinzu, nämlich die 
Lieferzeit. Schon ein kleines Ausstattungsmerkmal kann darüber 
entscheiden, ob ein auf Vorrat produziertes Fahrzeug in wenigen Tagen 
ausgeliefert werden kann oder ob ein Fertigungsauftrag im Werk 
angestoßen werden muss. Bei einigen Dingen kann zwar das Autohaus bzw. 
dessen Werkstatt noch Umrüstungen vornehmen, aber das bedeutet wieder 
Personalaufwand und somit Kosten. Und bei Vorführwagen können alle 
Leistungsmerkmale aktiviert sein, aber beim Verkauf des ehemaligen 
Vorführwagen werden sie dann erst einmal wieder deaktiviert, um mit 
einem günstigen Grundpreis zu locken.

Ob die Leistungsmerkmale jedoch nur befristet aktiviert werden, steht 
auf einem anderen Blatt und hat erst einmal nichts mit der 
Aktivierbarkeit per Software zu tun. Wenn man ein Leistungsmerkmal 
kauft, erhält man es natürlich dauerhaft, so wie die Bandbreitenoption 
beim Oszilloskop. Schließt man jedoch ein Abonnement ab oder mietet für 
einen schon festgelegten Zeitraum, handelt es sich eben um eine andere 
Vertragsform.

Auch bei "richtiger Hardware" kommt es vor, dass ein Teil gekauft und 
der andere gemietet wird. Teilweise bekommt man auch eine Anlage am 
Stück geliefert, deren Bestandteile unterschiedlichen Lieferanten 
gehören und für die separate Verträge geschlossen werden. Dies ist 
insbesondere bei großen Passagierflugzeugen üblich. Der Kunde erhält 
sein Flugzeug z.B. von Airbus oder Boeing. Hierbei hat er (bzw. der 
zwischengeschaltete Leasinggeber) nur das reine Flugzeug erworben. Die 
Triebwerke mietet er wiederum z.B. von Rolls-Royce, CFM, GE oder 
Pratt&Whitney (bzw. einem anderen Leasinggeber). Die Abrechnung der 
Triebwerke erfolgt dann nach Betriebsstunden. Steht ein Flugzeug zu 
Laden am Boden, werden die Triebwerke abmontiert und an den Lieferanten 
zurückgegeben, um Mietkosten zu sparen. Oder die Fluggesellschaft ist 
knapp bei Kasse und kann die Miete nicht zahlen. Dann veranlasst der 
Triebwerkseigentümer die Demontage. Oder eine Fluggesellschaft verkauft 
nur das Flugzeug und behält die eigenen Triebwerke.

https://youtu.be/oQ0pwRPsSzc?t=1275

Gerade jetzt zu Coronazeiten stehen ja etliche Flugzeuge aus genau den 
genannten Gründen ohne Triebwerke in der Gegend herum. Interessant ist 
dabei die rechtliche Beurteilung, wer wann in welchem Land welche Rechte 
an den Triebwerken hat:

https://www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/fluggesellschaft-luftfahrt-coronakrise-insolvenzverfahren-flugzeugfinanzierung-leasing-triebwerk-rechtliche-unsicherheit-eigentum/

Beim Kraftfahrzeugen wäre auch ein ähnlicher Fall denkbar. Ein 
Handwerker erwirbt einen neuen Lieferwagen mit Anhänger. Das Fahrzeug 
selbst wird geleast, aber der Anhänger mit einem Betriebsmitteldarlehen 
der Hausbank gekauft. Oder eben umgekehrt, d.h. das Fahrzeug wird 
gekauft, aber da der Anhänger nur für kurze Zeit benötigt wird, wird er 
gemietet.

von Autonutzer (Gast)


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kenny schrieb:
> Dieses Geschäftsmodell ist nicht neu.
> Jedem Hersteller steht es frei, wie er sein Geschäftmodell kreiert.
> Wenn den Kunden dies missfällt, dann müssen Sie Ihre Macht wahrnehmen
> und bei der Konkurrenz kaufen.

BTDT Audi ist mir zu arrogant!

Ich war vor 2 Jahren beim Audi-Händler, um mich beraten zu lassen, weil 
mein Diesel nicht nur zu alt, sondern auch in einem reparaturbedürftigen 
Zustanz war. Sowohl der Audi, als auch der VW sind hier in unmittelbarer 
Nähe in Fussdistanz und daher sehr praktisch gelegen. Ich wollte meinen 
alten mittelfristig verticken und habe mal spontan die Chance ergriffen, 
als ich mal Zeit hatte mir mal die aktuellen Modelle anzusehen.

Leider hat sich dort niemand für mich interessiert. Der Grund, warum die 
geschniegelten und arroganten Typen nichts mit mir zu tun haben wollen, 
war mit sofort klar: als ich heim kam, und mich im Spiegel sah: Ich 
hatte noch die Sportsachen / Trainingsanzug an, weil ich vom der 
Rücken-Physio kam, etwas Zeit hatte, bevor ich noch in die Fitnessbude 
wollte, mich aber zwischen drin nicht umgezogen hatte. Ich bin einfach 
auf dem Weg von A nach B beim Händler reinmarschiert.

OFFENBAR IST MAN BEI DER FIRMA AUDI RICHTIGE SPORTLER NICHT GEWÖHNT UND 
MÖCHTE DIE ANGEBLICH SPORTLICHEN AUTOS NUR AN GESCHÄFTSLEUTE AB 40 
VERKAUFEN

Fahren wollte ich eigentlich einen A6, aber wie gesagt, hat man mich 
lange warten lassen, ohne sich überhaupt um mich zu kümmern. Auch 
Nachfragen half nichts. Man hat sogar andere vorgezogen. Neukunden 
zählen da wohl nicht. Irgendwann war es mir dann zu bunt und bin erbost 
abgezogen. Gekauft habe ich dann eine ausländische Marke, die ebenfalls 
sportliche Autos anbietet.

Da der Händler hier nur 500m entfernt ist, habe ich mir den Spass 
gemacht und bin einige Zeit später mal nach einem Geschäftstermin in 
voller Montur hin. Anzug, Kravatte und mit dem neuen Auto vorgefahren. 
Gleich kamen sie angewetzt und haben sich fast geprügelt, mich zu 
bedienen. Kaffee hier und Zuckerlein da und alles schön recht 
freundlich. Es war auch kein Problem, sich mal einen Audi über das 
Wochenende auszuleihen und 500km zu schrubben. Habe ich wohlwollend 
angenommen.

Der Wagen hat mir echt gefallen, aber ich brauche eben keine zwei.

von s.c.n.r. (Gast)


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Werner M. schrieb:
> Ich finde Funktionen nach buchen macht bei manchen dingen Sinn.

Für dich wäre die Funktion "Rechtschreibas­sis­tent" vielleicht eine 
lohnenswerte Option.

von Percy N. (vox_bovi)


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Manfred schrieb:
> Das ist keinesfalls neu. Es scheint billiger, jedes Auto mit
> "überflüssiger" Hardware zu bestücken als diese je nach Kunde
> unterschiedlich einzubauen

Und es ist auch von der Grundidee her anderswo abgekupfert.
Mögen die unterschiedlich ausgestatteten Modelle einer Baureihe von 
japanischen Kassettenrecordern der 80er Jahre noch gerechtfertigt haben, 
einfsch die immer gleiche Hauptplatine interschiedlichvzu bestücken, 
wurde es bei Kameras absurd: bei Leitz gab es ein Modell der Leica 
R-Serie in zwei Varianten, deren Unterschied sich exakt auf eine Bohrung 
im Gehäuse und den Einbau eines Potis beschränkte. Preisunterschied 
damals satte 500 DM. Was es gekostet hat, zwei Produktionslinien zu 
fahren, möchte ich gern wissen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Autonutzer schrieb:
> BTDT Audi ist mir zu arrogant!

Die gesamte deutsche Autoindustrie sitzt noch auf einem viel zu hohen 
Ross und muss endlich richtig abstürzen. Ansonsten merkt es dort doch 
keiner.

Beitrag #6436908 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Andreas S. schrieb:
> Die gesamte deutsche Autoindustrie sitzt noch auf einem viel zu hohen
> Ross und muss endlich richtig abstürzen.

Die halbe deutsche IGM Beamtenschaft mit all ihren Ingenieuren wird noch 
viel zu gut bezahlt und muss endlich richtig abstürzen. - Hast du das so 
gemeint?

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Was ist da daran so besonders. ??
> Ich habe schon Dutzende von Geräten erlebt, wo ich gegen Kohle Hardware
> freischalten musste/Konnte

Hmm, ich hab keine erlebt.

Warum ?

Weil ich so was nicht kaufe.

Verarschen kann ich mich alleine, dazu brauche ich keinen gierigen 
Hersteller.

Soll er doch an seiner Gier ersticken.

Ja, es gibt in der Welt der durchgedrehten koksnasigen Marketingferegies 
immer mehr Firmen, die mit aller Macht auf die schwarze Liste wollen, 
und irgendwann ist man bei den Oligopolmärkten wie 
Telekommunikationsanbietern und Tintenstrahldruckern halt durch alle 
kriminellen Anbieter durch und kann dem nicht mehr ausweichen, aber dass 
Oligopole ausschliesslich zum Nachteil des Kunden sind, wussten wir 
schon vorher, dumm halt wenn es vom korrupten DlStaat gefördert wird.

Der erste chinesische Druckerhersteller der so was von der Qualität und 
Unverdongeltheit wie den Pixma iP4000 herstellt wird sicher reissenden 
Zuspruch finden.

Bei meinem Auto war für die von mir nachgerüstete Anhängerkupplung 
netterweise schon die elektrische Verkabelung verlegt.

von Tim H. (Gast)


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Viel schlimmer ist es wenn das gekaufte Produkt überhaupt nicht ohne 
Freischaltung (128bit Key vom Server) funktioniert.

Ein olles 20€ Sportband (MEMS+HRS): xiaomi mi band 4

von Marek N. (bruderm)


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Haben Sie schon mal was von RIGOL-Oszilloskopen gehört?

von Niemand (Gast)


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Wie wird das eigentlich gehandhabt mit dem Energieverbrauch der zusätzl. 
Komponenten, oder wenn so ein Baugruppe defekt geht wo die 1/2 nicht 
aktiv ist?
Vom Prinzip her will sich der Hersteller ja dabei etwas sparen, aber den 
Vorteil an den Käufer weitergeben eher nicht?
Im Gegenteil, der Käufer wird über die Möglichkeiten noch angelockt 
diese per Zusatzzahlung ganz einfach zu aktivieren.
Es schlummert also schon der Wunsch in der HW, es ist nur noch die Kohle 
von Seiten des Käufers nötig...
Wo ist da eigentl. noch der ausschlaggebende Kostenfaktor zu sehen?
Das ganze Prinzip verkommt doch nur noch zum Geschäftemachen ohne 
jegliche aufwändige materielle Basis.

Andreas S. schrieb:
> Die gesamte deutsche Autoindustrie sitzt noch auf einem viel zu hohen
> Ross und muss endlich richtig abstürzen. Ansonsten merkt es dort doch
> keiner.

Die machen ja mehr oder weniger ihre Geschäfte nur noch mit 
Geschäftsleuten, die eh keinen wirkl. Bezug zu materiellen Werten oder 
Wertschöpfung haben?
Deswegen haben ja hier in dem Land auch so viele ausländ. Hersteller als 
Wettbewerber ein recht gutes Geschäftsmodell.

von Chris K. (Gast)


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Viel schöner ist es, wenn die verbaute HW künstlich schlechter gemacht 
wird. Hatte den Fall bei einem Spektrumanalysator. Für die Anwendung war 
das Rauschlevel zu hoch. Hersteller gefragt, ob der noch was besseres 
hat. Ja hat er, genau das Gerät als EMC Tester.
Angefragt, ob die uns auch davon ein Testgerät zur Verfügung stellen 
können. War gar nicht nötig. Einfach die entsprechende Firmware 
aufspielen und schon hatte man das EMC Gerät vor sich und das 
Rauschlevel war geringer.

von Schlaumaier (Gast)


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Euch superschlauen Typen ist aber schon klar, das ihr zu 95 % ein 
Produkt nutzt das Problemlos mit einer Software-Freischaltung erweitert 
werden kann. ;)

Dieses Produkt nennt sich Trommelwirbel  W I N D O W S  ;)

Und zwar schon seit min. Windows-7.

Sehr beliebt HOME -> Professionell


Ach und was die anderen 5 % angeht. Die netten Leute nutzen Linux. Da 
ist mir das nicht bekannt.

von Florian (Gast)


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Alt aber auf die Spitze getrieben.

Bei VW ist es seit Jahrzehnten üblich, den integrierten Tempomaten 
freizuschalten. Der ist verbaut nur die Tasten fehlen. Also freischalten 
und zwei Tasten einbauen oder den Lenkstockhebel wechseln.

Gurtwarnmeldung oder Bremsverschgleißanzeige. Ist auch nur ein Feature, 
das man ein- und ausschalten kann. Meistens will man's ausschalten.

Hupen beim Auf- und Zuschließen. Feature immer vorhanden. Aber in D 
verboten, also deaktiviert. Ein Bit kippen und schon ist es aktiv.

Komfort-Fenster-Schließen: Immer vorhanden...

Standheizung nachrüsten: Bei Diesel ist im T4/T5 (und anderen) immer 
eine Warmwasserzusatzheizung drin, weil der Motor sonst nicht warm wird. 
Aber die Knöpfe fehlen mal wieder, um das Teil auch im Stand zu 
nutzen...

usw.

von Markus S. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Das ist keinesfalls neu. Es scheint billiger, jedes Auto mit
> "überflüssiger" Hardware zu bestücken als diese je nach Kunde
> unterschiedlich einzubauen.

Vor allem in der Werkstatt ist das lustig, wenn das gleiche Modell ein 
total anderes Innenleben hat. Was bei dem einen Auto richtig war, ist 
bei einem anderen Auto falsch. Aber wen interessiert das schon, die 
Autoschrauber sollen schauen, wie sie damit klar kommen. Läuft was 
schief, bleibt der Schaden eh beim Kunden hängen.

von Wühlhase (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Euch superschlauen Typen ist aber schon klar, das ihr zu 95 % ein
> Produkt nutzt das Problemlos mit einer Software-Freischaltung erweitert
> werden kann. ;)
>
> Dieses Produkt nennt sich Trommelwirbel  W I N D O W S  ;)
>
> Und zwar schon seit min. Windows-7.
>
> Sehr beliebt HOME -> Professionell
>
>
> Ach und was die anderen 5 % angeht. Die netten Leute nutzen Linux. Da
> ist mir das nicht bekannt.

Jo...und bei MS kannst du dann anrufen und gegen Einwurf großer Scheine 
weitere Prozessorkerne und mehr RAM freischalten.

Hast du das Problem (wenigstens einiger Forenten) überhaupt verstanden?

von Schlaumaier (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Hast du das Problem (wenigstens einiger Forenten) überhaupt verstanden?

Wo ist der Unterschied zwischen Hardware und Software wenn ich die 
Argumente hier lese. ???

Argument 1 : Ich hab alles bezahlt ich will alles nutzen.
Argument 2 : Ich hab viel Zeug drin, ergo macht viel Zeug ärger.
Argument 3 : Ich muss das Zeug was ich nicht nutze aber unterhalten.

(Beim Auto muss ich mehr Energie aufwenden die Masse von A nach B zu 
bringen, wenn ich nach B will. Bei Software kostet das mein teuer 
bezahlten Festplattenspeicher. Bei SSD ist das ein Faktor der erst 
aktuell weniger relevant ist.

Ob es sich um reine Software dreht oder um Hardware oder um Beides ist 
völlig egal.

Fakt ist. Die Argumente treffen auf alle 3 Varianten zu.

Man bezahlt etwas, und darf es nicht nutzen. Ich bin zwar der Meinung 
das es das Objekt selbst günstiger macht, wegen gemeinsamer Entwicklung 
(Ist in der Autoindustrie sogar so, das man Komponenten von 
Mitwettbewerbern nutzt. Besonders aktuell die E-Autos-Chassis). Aber ob 
man den guten Preisvorteil an die Kunden weitergibt oder die Aktionäre 
das ist eine andere Frage.

von Ro n. (rwth2212)


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Das ist doch nix Neues.

In den neueren Agilent/Keysight Oszis sind z.b. Funktionsgeneratoren und 
Logikanalyser hardwaremässig eingebaut.
Um sie zu nutzen musst die Softzwarelizens dazu kaufen.

Derartige Geschäftsmodelle gibt es seit Jahren.

: Bearbeitet durch User
von X2 (Gast)


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Florian schrieb:
> Standheizung nachrüsten: Bei Diesel ist im T4/T5 (und anderen) immer
> eine Warmwasserzusatzheizung drin, weil der Motor sonst nicht warm wird.
> Aber die Knöpfe fehlen mal wieder, um das Teil auch im Stand zu
> nutzen...

Also mein T4 hat keine Warmwasserzusatzheizung drin, ganz sicher, ich 
hab mittlerweile schon fast überall rumgeschraubt. Vermutlich meinst du 
T5/T6...

von Matthias L. (limbachnet)


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X2 schrieb:
> Also mein T4 hat keine Warmwasserzusatzheizung drin, ganz sicher, ich
> hab mittlerweile schon fast überall rumgeschraubt. Vermutlich meinst du
> T5/T6...

Seltsam - eigentlich sollte auch der T4 sowas haben:
https://www.t4-wiki.de/wiki/Zuheizer

von X2 (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Seltsam - eigentlich sollte auch der T4 sowas haben:
> https://www.t4-wiki.de/wiki/Zuheizer

Ich hab keinen TDI (AAB)

von kenny (Gast)


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X2 schrieb:
>> Seltsam - eigentlich sollte auch der T4 sowas haben:
>> https://www.t4-wiki.de/wiki/Zuheizer
>
> Ich hab keinen TDI (AAB)

Dieser Zuheizer ist (meinen Informationen nach) ausschließlich in Diesel 
Modellen zu finden, da die Benziner wesentlich schneller warm werden.

von Klaus P. (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Mir fehlen die Worte. Hardware fix verbaut nur nutzen kann man sie
> nicht.

Gibt's schon länger, z.B. bei Standheizungen. Im Standard heizt sie nach 
dem Kaltstart nur etwas schnell auf, gegen einen nicht unbeträchtlichen 
Obulus werden dann auch Timer und / oder Fernsteuerung freigeschaltet. 
Dass die Standheizung immer fest verbaut ist, steht aber nicht im 
Prospekt....

von Matthias L. (limbachnet)


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kenny schrieb:
> Dieser Zuheizer ist (meinen Informationen nach) ausschließlich in Diesel
> Modellen zu finden, da die Benziner wesentlich schneller warm werden.

Stimmt, aber der AAB ist ein Diesel, aber kein TDI. Gut, damit ist er 
wohl einer der letzten seiner Art für diese Fahrzeuggröße...

von MaWin (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Euch superschlauen Typen ist aber schon klar, das ihr zu 95 % ein
> Produkt nutzt das Problemlos mit einer Software-Freischaltung erweitert
> werden kann. ;)

Warum wohl steht in der Überschrift dieses threads dass es um 
freigeschaltete HARDWARE geht ?

Damit ein blinder Honk wie du einfach mal irgendwelchen offensichtlich 
unpassenden bullshit hier ablädt ?

Schaumaier ist immer dabei wenn er mal wieder seine Dummheit plakativ 
zeigen kann.

von MaWin (Gast)


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Ro n. schrieb:
> Derartige Geschäftsmodelle gibt es seit Jahren.

Natürlich, aber das Geschäft macht wohl vor allem  derjenige, der ein 
vergleichbares Produkt zum vergleichbaren Basispreis mit dem ja 
sämtliche Hardware bezahlt ist, anbietet bei dem alles schon in der 
Basisversion freigeschaltet und für den Benutzer verfügbar ist..


Denn teuer (z.B. einen Funktionsgenerator) freischalten zu lassen, wenn 
sogar der stand-alone Funktionsgenerator eines Konkurrenzanbieters 
billiger ist, machen die wenigsten. Also wohl vor allem nur die, deren 
Geld es nicht ist.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Was soll die Diskussion eigentlich? Die Grundfrage ist doch das gleiche 
wie Windows 10 Home-abgespeckt oder Windows 10 Ultimate 
FestplatteVoll-Pack. Die Hardware ist die selbe und trotzdem muß ich 
noch Windoofs kaufen.

von T.J. (Gast)


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Verstehe die Aufregung nicht. Bei Rigol beschwert sich doch auch niemand 
darüber. Ganz im Gegenteil ist das sogar für viele ein Kaufkriterium.

von MaWin (Gast)


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T.J. schrieb:
> Verstehe die Aufregung nicht. Bei Rigol beschwert sich doch auch
> niemand darüber. Ganz im Gegenteil ist das sogar für viele ein
> Kaufkriterium.

Weil sie's selbst freischalten können, ohne zu zahlen ? Dann ist das 
Angebot sein Geld auch wert.
Sonst nicht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Die gesamte deutsche Autoindustrie sitzt noch auf einem viel zu hohen
>> Ross und muss endlich richtig abstürzen.
>
> Die halbe deutsche IGM Beamtenschaft mit all ihren Ingenieuren wird noch
> viel zu gut bezahlt und muss endlich richtig abstürzen. - Hast du das so
> gemeint?

Ja, so in etwa. Allerdings gab es in vielen anderen Branchen schon 
völlig zu recht die notwendigen Umwälzungen, so dass sich dort schon 
herumgesprochen hat, dass die alte Denkweise nicht beliebig 
weitergeführt werden kann. Nur die Automobilindustrie wurde bisher 
politisch so sehr unterstützt, dass dort noch sehr lange die Denkweise 
herrschte, unangreifbar zu sein. Und wie wir ganz aktuell auch an vielen 
Äußerungen sehen können, glauben auch heute noch zu viele Leute daran.

Nicht einmal zu Zeiten der Ostblock-Planwirtschaft wagte es dort eine 
Regierung, ihre eigene Volkswirtschaft so sehr auf ein einziges Produkt 
zu fokussieren bzw. zu reduzieren, wie es hier mit der 
Automobilindustrie geschah und teilweise noch geschieht.

von T.J. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Weil sie's selbst freischalten können, ohne zu zahlen ? Dann ist das
> Angebot sein Geld auch wert.
> Sonst nicht.

Warum sollte es sonst das Geld nicht Wert sein? Auch Softwareentwicklung 
kostet Arbeitszeit und somit Geld. Wenn du jedoch Software kostenlos 
schreibst dann werden sicherlich hier demnächst viele auf dein Angebot 
zurückgreifen.

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas S. schrieb:
> ihre eigene Volkswirtschaft so sehr auf ein einziges Produkt
> zu fokussieren bzw. zu reduzieren, wie es hier mit der
> Automobilindustrie geschah und teilweise noch geschieht.

4,5% der Wertschöpfung in 2017, um das mit Zahlen zu füttern.

von MIchael O. (Gast)


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Liegt vielleicht ja auch daran, das es die letzte Branche ist, die trotz 
der katastrophalen deutschen Rahmenbedingungen noch nicht in Ausland 
abgewandert ist.

mfG
Michael

von (prx) A. K. (prx)


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Die IT- und Kommunikations-Branche entspricht mir 4,6% der gesamten 
Wertschöpfung den 4,5% der Autoindustrie (Statista). Das produzierende 
Gewerbe insgesamt, zu dem die Autoindustrie gehört, liegt bei 24%.

Der Anteil der Industrie ist in Deutschland im europäischen Vergleich 
überdurchschnittlich hoch.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> ihre eigene Volkswirtschaft so sehr auf ein einziges Produkt
>> zu fokussieren bzw. zu reduzieren, wie es hier mit der
>> Automobilindustrie geschah und teilweise noch geschieht.
>
> 4,5% der Wertschöpfung in 2017, um das mit Zahlen zu füttern.

Hierbei wird aber z.B. der Teil der Zulieferer unterschlagen, deren 
Produkte sich nicht direkt im Auto wiederfinden, aber die zum 
"Ökosystem" gehören. Ein erheblicher Teil der deutschen 
Maschinenbauindustrie stellt ausschließlich oder überwiegend Maschinen 
und Anlagen für den Automobilbau her. Diese werden aber natürlich auch 
im großen Umfang exportiert. Aber ein erheblicher Teil dieser Anlagen 
wird benötigt, um spezifische Teile für Verbrennungsmotoren 
herzustellen, z.B. Motorblöcke, Ventile, Kolben. usw..

von Klaus B. (butzo)


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kenny schrieb:

> Dieser Zuheizer ist (meinen Informationen nach) ausschließlich in Diesel
> Modellen zu finden, da die Benziner wesentlich schneller warm werden.
Geht mir ähnlich,
für Diesel konnte ich mich nie erwärmen :-)

Es gibt Leute die haben Lebensjahre mit Vorglühen verbracht...


Butzo

von Wühlhase (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Hast du das Problem (wenigstens einiger Forenten) überhaupt verstanden?
>
> Wo ist der Unterschied zwischen Hardware und Software wenn ich die
> Argumente hier lese. ???

Ein Unterschied ist z.B., das Hardware hergestellt, gebaut und montiert 
wird. Software wird einfach nur kopiert. Von daher ist die "Ich habs 
bezahlt"-Argumentation durchaus richtig.

Ich kann die Argumentation, daß die Herstellung billier ist wenn man nur 
eine Produktionslinie fährt, die Kunden hardwareseitig mit allen Extras 
austattet und dann softwareseitig davon wieder aussperrt, zwar 
nachvollziehen.

Aber ich teile die Denkweise, daß Hardware können sollte wozu sie gebaut 
wurde. Und ich halte BNC-Buchsen, über die nötige Zusatzbeschaltung 
funtionsfähig mit dem µC des Geräts verbunden, die ich nicht nutzen kann 
keineswegs für ein Kaufargument. Im Gegenteil, ich würde mich bei jeder 
Benutzung des Gerätes ärgern.

von (prx) A. K. (prx)


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Wühlhase schrieb:
> Im Gegenteil, ich würde mich bei jeder Benutzung des Gerätes ärgern.

Dein Problem ist also nicht das Gerät, sondern das Wissen darum. Dann 
musst du eben immer im Vollausbau kaufen, ob du alles brauchst oder 
nicht. Dann passt es und du bist glücklich. Der Verkäufer auch. Win-Win.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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T.J. schrieb:
> Auch Softwareentwicklung kostet Arbeitszeit und somit Geld

Du musst Softwareentwickler sein...

Software ist NUR Entwicklungsarbeit.
Hardware wird auch entwickelt, aber dann gefertigt aus Material und 
rübergereicht. Die ist weg und man muss eine zweite bauen, um erneut 
verkaufen zu können während die Software nicht weg ist, sondern einfach 
kopiert wird. Hardware hat Stückkosten, Software nicht.

Die Hardware-Entwicklungsarbeit (1x-Kosten) wurden auf die erwartete 
Stückzahl umgelegt. Warum soll man Software extra bezahlen, jedes Mal ? 
Auch deren Entwicklungsarbeit gehört genau wie die der Hardware als 
1x-Posten umgelegt.

Es ist nur die Gier der Hersteller, die 1x-Kosten sich mehrmals bezahlen 
zu lassen.

Aus Sicht des Kunden:die Software gehört zum Gerät, ob Wecker, Radio, 
Werkzeugmaschine oder Automobil.

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