PLC auf rpi-Basis

Gast #6436596
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Hallo,

ich suche für eine größeres Projekt die Möglichkeit viele Relais (ca. 
20), digitale Eingänge (24V) und 1-Wire Eingang mit dem rpi zu 
verarbeiten. Verarbeitung erfolgt mit python. Ich habe schon ein 
bisschen recherchiert und habe einige interessante Sachen gefunden.


 - UniPI 1.1 (dann noch eine Erweiterung mit I2C und zweite 
Relaisplatine über I2C)
 - Unipi Neuron L204 und ggf. Erweiterungsboard
 - Iono Pi (https://www.sferalabs.cc/iono-pi/ , allerdings zu wenig 
Relais und Erweiterung müsste man sich basteln)
 - PiXTEND (https://www.pixtend.de/pixtend-v2/ , zu wenig Relais und 
keine Erweiterungskarten)

Das ganze muss relativ gut erweiterbar sein, i produktiven Einsatz 
laufen und ich muss es guten Gewissens nächstes Jahr weitergeben können 
(also keine Bastellösung).

Kennt jemand noch andere Systeme, hat Erfahrungen mit denen von oben 
oder eine ganz andere Idee. Dann raus damit.

Vielen Dank
Gast #6436949
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Also, die Software gibt es schon. Es gibt auch schon eine Version mit 
einem rpi3, muss jetzt nur erweiter werden

Es geht um einen Granularmischer mit 16 später noch mehr Komponenten, 
Wiegestäben und verschiedene Austräge auf Förderbänder. Der 
Schaltschrank steht schon.

Ist für ein Forschungsprojekt.
Gast #6437210
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100Ω W. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Wieviel Uptime hast du denn auf einem RPi schon hinbekommen?
>
> Bei einem Pi3 zwei bis drei Wochen, bis das Image auf der SD-Karte im
> Eimer war und ich das letzte backup wieder auf die Karte kopieren
> durfte.

Ich habe Raspis schon mehrere Jahre lang am laufen. Das wichtigste ist, 
dass sie
1) sauber herunter gefahren werden
2) wenig auf die SD-Karte schreiben.

Punkt 2 erreicht man gut damit, dass man das normale Logging total 
abschaltet. Das Logging braucht man eigentlich nie, als weg damit:
https://raspberrypi.stackexchange.com/questions/62533/how-can-i-reduce-the-writing-to-log-files

Weiterhin nehme ich oft eine externe USB-SSD als Massenspeicher (für 
Musik etc), so dass die SD-Karte nicht angefasst wird.

Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem Compute-Modul und dessen 
eingebautem Speicher. Der überlaubt im täglichen Betrieb auch hartes 
Ausschalten.
Gast #6437232
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Hallo,

ich mag 61131 und PLC's nicht, das ist für einen Informatiker in Bezug 
auf Portierbarkeit, Test, Code-Qualität... gruselig. Aber als wir in der 
Firma eine Ansteuerung für einen Test benötigt haben der 20 Tage läuft, 
hab ich eine Siemens PLC durchgesetzt.

RPi ist ein Kinderspielzeug, und wenn man eine RPi PLC kauft ist das 
mind. genau so teuer.

Grüsse Seppel

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