Forum: Offtopic Old-Papa historisch - einige Fundstücke und Eindrücke aus 50 Jahren Bastelei


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
16 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

ich habe mich endlich aufgerafft, meinen Stauraum auf dem Dachboden 
durchzuforsten/auszumisten. Da liegen seit dem Umzug in die neue 
Werkstatt seit gut 20 Jahren Dinge, von denen ich nichtmal wusste, dass 
sie noch existieren ;-)
Vorher (ab etwa 1975) hatte ich nur einen kleinen Verschlag (aus Pappe 
und Brettern) auf dem unisolierten Dachboden, im Winter war Arbeiten 
fast nicht möglich. Davor wurde immer irgendwo gebastelt, häufig im 
Kinder- bzw. Jugendzimmer. Etwa 1999 habe ich den Verschlag abgerissen, 
vorher die wenigen Habseeligkeiten in diverse Kisten verpackt und 
weggestellt.
Der ganze Dachboden wurde ausgebaut (ca. 80qm), ein Teil sollte 
Werkstatt, der Rest Zimmer werden (so der Plan...)
Als Erstes wurde die neue Werkstatt kompelett hergerichtet, inclusive 
Farbe/Tapete, Fußboden und zwei großen Werkbänken. Dann hatte ich 
angefangen die neuen Tische, Schränke und Regale wieder einzuräumen. Es 
wurde allerdings nicht alles hingestellt, es kam auch immer wieder was 
dazu: Bandmaschinen, Tapedecks, dutzende seltene Computer, seltene 
Tonbänder, viele Messgeräte aus der Eisenschweinzeit, kistenweise Trafos 
und und und. So kam es, dass der weitere Dachboden nie wirklich 
fertiggestellt wurde. Teilweise die Gipskartonplatten nichtmal 
gespachtelt.... Es blieb halt immer Lagerraum und der füllte sich 
weiter.

Jetzt als Rentner muss ich da aber mal ran, vieles, sehr vieles kann 
weg.

Und ich staunte beim auskippen der Kisten nicht schlecht, als lange 
verschollen geglaubte Dinge zum Vorschein kamen.
Hier also ein paar Fotoimpressionen, vielleicht später noch mehr.

Besonders gefreut habe ich mich, dass tatsächlich noch eine Platine 
meiner etwa Mitte der 80er Jahre (natürlich illegal) gebauten 
Handfunkgeräte überlebt hat. Ich hatte seinerzeit (Ende 80er) alles was 
darauf schließen ließ vernichtet, da verdächtig viele 
"Antennen-Hörnerwagen" in unserer Gegend unterwegs waren. Keiner ahnte, 
dass wenige Wochen später die DDR ex war.

Es fand sich auch noch ein sehr früher (Geradeaus?)Empfänger, der passte 
in eine Streichholzschachtel (war wohl aus dem FA). Interessant ist der 
Einstellknopp, "wir hatten ja nüscht" ;-)

In Sachen "Minispion" hatte ich mich auch mal versucht, der hat als 
Halbleiche auch überlebt. Besonders kreativ war der Einschalter, "wir 
hatten ja nüscht"....

Irgendwann in den 80ern hatte ich auch einen kompletten HiFi-Reciver 
gebaut, der und ein paar Entwicklungsschritte seiner Platinen existiert 
auch noch. Dessen Skala bestand zunächst aus einer langen LED-Reihe (3x 
A277 in Kaskade), wurde dann gegen Ende der 80er Jahre durch eine 
FLL-Abstimmung ersetzt. Der müsste noch immer funktionieren, leider hat 
weder die Frontplatte noch das Gehäus je Lack gesehen, sind also 
"angelaufen"

In der allerletzten Ecke (naja, noch nicht ganz) fanden sich sogar noch 
zwei "Netzteile" aus dem ganz frühen Bastelstadium, echt krass, das die 
noch da sind.

Irgendwann nach "der Wende" habe ich (Zufall) einen Teil des 
UFA-Tonarchives angeboten bekommen. Davon ist ein sehr großer Teil 
längst wieder verkauft (war ein guter LKW voll), aber ein paar der 
"Nagra-Bänger" sind noch da. Eigentlich einfach als Bandmaterial 
gedacht, habe ich erst später bemerkt, dass das alles Originale vom 
Filmset waren! Ganz seltene und vor allem vollständige Kisten haben 
"etwas" Geld gebracht (z.B. "Der Sandmann" mit Götz George). Mal sehen, 
was ich mit den Resten noch mache...

Zum Schluss noch ein Teil meiner derzeitigen Werkstatt, Ordnung ist hier 
auch sehr relativ ;-)))

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Fred F. (feuerstein7)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Also bei dem Streichholzschachtelradio werden Erinnerungen wach, es ist 
Aus dem Buch: "Das grosse Bauplan-Bastel-Buch" von Klaus Schlenzig und 
Reinhard Oettel. Es gab zwei Versionen, eine mit Dreko und eine mit 
fester Abstimmung.

Die Dinger habe ich geliebt...

von H. L. (hans_la)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du hast mich inspiriert, mal in meinen alten Kisten nachzusehen, das 
Highlight ein ROG7 von Radio Rim, ob ich den wohl mal einschalten soll?

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen, hallo Old-Papa

Am meisten hat mich folgender Satz erfreut:

> Der ganze Dachboden wurde ausgebaut (ca. 80qm), ein Teil sollte
> Werkstatt, der Rest Zimmer werden (so der Plan...)

Bei mir sind es (nur) etwa 40qm, aber die Pläne waren ähnlich. Mit 
Dusche und WC als möglichem Gästezimmer für befreundete OMs und eine 
schöne Sitzecke.
> (so der Plan...)
Nix draus geworden, ich bezeichne es als mein Refugium und meine 
(Rumpel)kammer. Wenn ich mich hier wohlfühle....
Heute ist es mein Büro, Computerarbeitsplatz, Stationsraum für den AFU 
und das Löt- und Bastelzimmer.

Die Kisten und Kästen sind bei mir genauso voll. Ich erfreue mich an 
meinen Schätzen, die ich in meinem Restleben kaum mehr als anknabbern 
kann.
..und all die Kisten; man weiss, dass man etwas hat, und wenn man es 
sucht, findet man das, was man vor 3 Wochen gesucht hat. .. ach, das 
hast du auch noch.. Oder es dämmert die Erkenntnis, dass man es nach 
..zig Jahren Lagerung doch vor Kurzem mal weggeworfen hat.
Herrlich in dem Gefühl zu schwelgen, nicht mehr, wie in der Jugend, für 
jeden Widerstand in den Bastelladen laufen zu müssen.
Ich kann gar nicht aufhören.

73
Wilhelm

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm S. schrieb:
...
> Herrlich in dem Gefühl zu schwelgen, nicht mehr, wie in der Jugend, für
> jeden Widerstand in den Bastelladen laufen zu müssen.
> Ich kann gar nicht aufhören.
>
> 73
> Wilhelm

Na Jott sei Dank, bin ick nich alleene ;-)

Old-Papa

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Und noch ein paar Fotos vom Lager-Chaos....

Vor allem die ganzen Zeitschriften (r.f.e., FA und andere) müssen mal 
weg. Ein paar Kubikmeter sind letztes Jahr zu einem Bastelkollegen 
gegangen, der Rest muss auch noch weichen. Ich brauche halt den Platz 
auf dem "provisorisch" gebauten Schwerlastregal.

Ein paar interessante Stücke stehen da auch noch, ein paar meiner 
Weltempfänger, Trafowickler nebst Kupferdraht (nur ein Teil), Kleinoszi 
(habe eine ganze Sammlung) und diverse Halbleichen.

Das Bücherregal mit den dutzenden Datenbüchern muss auch mal leer, doch 
Bücher wegwerfen bring ich einfach nicht (noch nicht)....

Old-Papa

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

und was wird aus unserem alten Kram, wo an jedem Teil Herzblut hängt und 
zu dem man eine Geschichte erzählen könnte..??
Ab in Tonne.!
Meine Beste aller Ehefrauen sagt, dass sie, wenn ich die Augen vor ihr 
schliessen sollte (hoffentlich), allen Strom abstellen und die Türe 
schliessen würde. Mein, nicht unser, Sohn hat es dann am Hals.
Ab in Tonne! Mir kommen jetzt schon die Tränen ob all der über 
Jahrzehnte gesammelten Schätze, die dann über den Jordan gehen. Wer 
bastelt heute noch.
'What shalls' würde der Grieche sagen... ;-)

73
Wilhelm

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Old-Papa

Sollten wir uns nicht zusammentun.?  Wir mieten ein Haus.., und dann 
geht die Post ab.
Wir machen dem Deutschen Musem Konkurrenz.

73
Wilhelm

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm S. schrieb:
> Wir machen dem Deutschen Musem Konkurrenz.

Super Idee. Mangels notwendigem Kleingeld für so ein Haus leider ...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm S. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> und was wird aus unserem alten Kram, wo an jedem Teil Herzblut hängt und
> zu dem man eine Geschichte erzählen könnte..??
> Ab in Tonne.!

Tja, darum fange ich schon jetzt an, die überflüssigsten Dinge zu 
entsorgen. Verkaufen, verschenken oder wegwerfen, je nach gefühltem 
Restwert.

> Meine Beste aller Ehefrauen sagt, dass sie, wenn ich die Augen vor ihr
> schliessen sollte (hoffentlich), allen Strom abstellen und die Türe
> schliessen würde. Mein, nicht unser, Sohn hat es dann am Hals.
> Ab in Tonne! Mir kommen jetzt schon die Tränen ob all der über
> Jahrzehnte gesammelten Schätze, die dann über den Jordan gehen.

Das wäre mir dann hezlich egal. Was ich in meiner Kiste nicht ertragen 
könnte, wenn gewiefte Geschäftemacher für nen Appel und nen Ei alles 
abschwatzen und bei Ebay dann für teuer Kohle vertickern.
Da sind ja durchaus ein paar Preziosen dabei... ;-) Nö, nicht im Foto 
und das hat Gründe...

Old-Papa

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Da sind ja durchaus ein paar Preziosen dabei... ;-) Nö, nicht im Foto
> und das hat Gründe...

Ok, wenn deine Nachfahren es hoffentlich zu würdigen wissen..??
Wieviel einfacher ist für die Nachfahren dagegen doch ein wohlgefülltes 
Sparbuch.

73
Wilhelm

von 3162534373 .. (3162534373)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Ein paar interessante Stücke stehen da auch noch, ein paar meiner
> Weltempfänger, Trafowickler nebst Kupferdraht

Einen Hackerspace in der Nähe fragen.
Den Rest entsorgen.
Auf den Bildern sind ein paar Geräte dabei, die man noch gebrauchen 
kann.
Aber eine AM Handfunke auf Pertinax....

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was ich in meiner Kiste nicht ertragen
> könnte, wenn gewiefte Geschäftemacher für nen Appel und nen Ei alles
> abschwatzen und bei Ebay dann für teuer Kohle vertickern.

Nimms mir nicht übel, aber das überschätzt wohl ein jeder Jäger und 
Sammler mindestenst um den Faktor 10.
Das ist wie mit zuviel gekauften Bauteilen in der Firma: unter Mühen 
teuer beschafft und irgendwann so gut wie unverkäuflich und manchmal zu 
allem Überfluss technisch überholt und moralisch verschlissen.

> Wieviel einfacher ist für die Nachfahren dagegen doch ein wohlgefülltes
> Sparbuch.

Eben. Entsorge alles entbehrliche bei Exxx oder hier im Markt.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
3162534373 .. schrieb:

> Einen Hackerspace in der Nähe fragen.

Nö, die "Hacker" sollen mal selber spacen....

> Den Rest entsorgen.
> Auf den Bildern sind ein paar Geräte dabei, die man noch gebrauchen
> kann.

Und erst auf den "Nichtbildern"... ;-)

> Aber eine AM Handfunke auf Pertinax....

... war unter den gegebenen Umständen absoluter Luxus!

-----------------------------------------------------
Bernd G. schrieb:

> Nimms mir nicht übel, aber das überschätzt wohl ein jeder Jäger und
> Sammler mindestenst um den Faktor 10.

Ich wahrscheinlich nicht, bisher ist alles was ich verkauft habe 
realistisch weggegangen. Was ich verschenkte sowieso.
Und was nicht, das landet im Wertstoffhof, mein Autoanhänger ist voll.

> Das ist wie mit zuviel gekauften Bauteilen in der Firma: unter Mühen
> teuer beschafft und irgendwann so gut wie unverkäuflich und manchmal zu
> allem Überfluss technisch überholt und moralisch verschlissen.

Im Gewerbe ja.
Ich rede auch nicht von den Millionen Bauteilen....

> Eben. Entsorge alles entbehrliche bei Exxx oder hier im Markt.

Nun, immer langsam mit de Pferde, es kommt das weg, was nur Platz 
wegnimmt oder die Ordnung stört, den "Rest" verwurste ich in den 
nächsten 30 Jahren... ;-)))

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Hardy F. (hardyf)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Nun, immer langsam mit de Pferde, es kommt das weg, was nur Platz
> wegnimmt oder die Ordnung stört, den "Rest" verwurste ich in den
> nächsten 30 Jahren... ;-)))

Auf meinem Grabstein wird mal stehen

" Er hatte noch so viel vor..."

Mich würden schon noch weitere 20 Jahre Seh- und Geisteskraft glücklich 
machen.

Rente beginnt nächstes Jahr...

von Johannes S. (jojos)


Bewertung
8 lesenswert
nicht lesenswert
Tja, früher hat man von den Möglichkeiten und Mitteln geträumt. Heute 
hat und kann man alles, aber es gibt trotzdem alles viel besser und 
günstiger zu kaufen :)
In meinem Keller stehen auch noch alter Original Apple ][, VT100 
Terminal, 8“ Laufwerke, Gehäuse und vieles mehr. Ob ich es brauche? Eher 
nicht, aber es frisst kein Brot und entsorgen kann man immer noch.
Für die Erben müsste man es nur katalogisieren damit die wissen was das 
ist und welchen Restwert es vielleicht noch hat. Insofern kann ich OP 
verstehen, so eine Sammlung ist für den inneren Frieden.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Hardy F. schrieb:

> Auf meinem Grabstein wird mal stehen
>
> " Er hatte noch so viel vor..."
>
> Mich würden schon noch weitere 20 Jahre Seh- und Geisteskraft glücklich
> machen.
>
> Rente beginnt nächstes Jahr...

Na wenn wir Rentner nicht Optimismus haben, wer dann?
Die jüngeren brauchen für alles eine App, selbst zum Atmen....

Das von denen keiner unser Zeug braucht, ist mir auch klar. Man kann ja 
alles "billig" kaufen... Doch "kaufen" ist irgendwie ohne Seele, 
richtigen Wert hat erst was, was man selber geschaffen hat. Doch ok, es 
ist nicht jedem alles gegeben. Ich z.B. kann nicht schwimmen und tu mich 
mit Fremdsprachen schwer.

Old-Papa

von Hardy F. (hardyf)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Doch ok, es
> ist nicht jedem alles gegeben. Ich z.B. kann nicht schwimmen und tu mich
> mit Fremdsprachen schwer.

Mit Programmier-"Sprachen" hab ichs leider auch nicht so... :(
Aber der Rest funktioniert.

Was ich irgendwie lustig finde,
haben wir denn alle auf einmal den Aufräum-Fimmel ?`
Ich renne hier auch schon fünf Tage im Haus rum damit.

Und sehe kein Ende.

Und Wegwerfen fällt schwer.

Ich brauch doch aber wieder PLATZ....

von Andreas R. (daybyter)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Vielen Dank für die tollen Bilder ihr Alle!

Besonders den urigen AM Empfänger von Old-Papa fand ich interessant. 
Vermutlich weil ich gerade simuliere, wie ich einen AM Empfänger für 2 
alte AM Fernsteuerungen bauen könnte, die mir 'zugelaufen'  sind...

Zum Thema Entsorgung: im vzekc Forum gab es in letzter Zeit ein paar 
Themen, was man tun kann, bevor der GAU eintritt. Da kamen so Lösungen 
auf, wie z. B. schon zu Lebzeiten einen Kollegen aus dem Verein zu 
benennen, der die Waren schätzen kann, ohne ein eigenes finanzielles 
Interesse zu haben. Es wurde auch diskutiert ob/wie man eine Sammlung an 
ein Museum übergeben kann und wie man überhaupt ein interessiertes 
Museum finden kann.

von Ralf X. (ralf0815)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Interessant ist der
> Einstellknopp, "wir hatten ja nüscht" ;-)

Neben den ganzen anderen Dingen, erweckte das bei mir auch als "Wessi" 
ganz besondere Erinnerungen.
Bereits ab Mitte der Grundschule besserte ich mein nicht vorhandenes 
Taschengeld mit dem Verkauf von "Vertärkern" auf.
Dazu wurde in Sperrmüll(Röhren)Radios solange alles durchgeknippst, bis 
der Ton aus dem Philips-Plattenspieler nicht mehr aus dem Radio-LS kam 
oder verzerrte.
Am Ende lag also nur noch das nackte Chassis vor mir.
Das wurde dann soweit zersägt und ggf. neu verdratet, bis man das ganze 
in ein breites, aber flaches (Holz-) Gehäuse bauen konnte, mal lackiert, 
mal mit Klebefolie bezogen.
Aber da bei einem "modernen" Verstärker die alten Bakelit-Knöpfe 
anbringen?
Meine Güte, was konnte man alles aus aus ein paar Verschlüssen von 
irgendwelchen Reinigern, Sprays, etc. mit etwas Silberspray und 
Gipsfüllung machen. :-)
Besser wurde es, als ich Mitglied des hamburger Radioclubs (Oder hiess 
er anders?) wurde und die mir Zugang zu einem koreanischen 
Elektronikladen verschafften.
Mono-Transistor-Verstärker BS für Peanuts, Trafos, Selengleichrichter, 
Glättung und Potis kamen weiterhin überwiegend aus Schlachtware, aber da 
konnte ich auch sogar Stereo(!!!!) anbieten.
Und das mit Aluknöpfen...
Egal, ob es hinten für die LS noch Bananenbuchsen gab und jede übliche 
Musiktrukhe besser klang, ich hatte immer Lieferengpässe.
Schliesslich hatte ich ja noch ganz andere Projekte.. :-)

von Andreas R. (daybyter)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In welcher Zeit war das denn etwa?

von D. C. (gnd)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Als Millenial habe ich wahrscheinlich die Sternstunden des 
Elektronikbastelns verpasst.
Ich konnte nie ein Bauteil in einem Geschäft kaufen. Ich habe nie ein 
Datenblatt außerhalb eines Bildschirms gesehen. Ich habe nie eine 
Leiterplatte ohne PC erstellt ...
Klar hat man heute mehr Möglichkeiten als früher, aber früher (TM) hat 
schon seinen Charme, gerade wegen den begrenzten Möglichkeiten waren 
Ideen gefragt.

Und bei dem:
Ralf X. schrieb:
> ich mein nicht vorhandenes Taschengeld mit dem Verkauf von "Vertärkern"
> auf.
fällt mir heute nur ein, was ist mit WEEE, BNetzA, Gewerbeanmeldung, CE 
...

von René H. (mumpel)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
"CE" kann sich jeder draufkleben und eine Erklärung dazu schreiben. 
Solange das nicht überprüft wird ist es das Papier nicht wert auf das es 
gedruckt ist. Eine Pflicht zur Prüfung der Konformität gibt es m.W. 
nicht.

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Nun, immer langsam mit de Pferde, es kommt das weg, was nur Platz
> wegnimmt oder die Ordnung stört,

Na gut, wenigstens das sollte man zu Lebzeiten Regeln.

Vor 25 Jahren habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Jetzt, nachdem ich 
in Rente bin, habe ich den Beruf zum Hobby gemacht. Da sammelt man das 
ganze Zeug dann in der Firma und nicht zu Hause.

von Dieter S. (dolivo)


Bewertung
-12 lesenswert
nicht lesenswert
Messies?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
9 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter S. schrieb:
> Messies?

Neidisch?

von Hardy F. (hardyf)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter S. schrieb:
> Messies?

Wieso ?

Die heben ALLES auf...

Willst du mal meine Kisten mit Zeug sehen, die ich nächste Woche dem
End-Recycling zuführe... ?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Und noch ein paar "Frickelbilder"

Das diese beiden Chassis noch überlebt haben, erstaunt selbst mich. Von 
einem feht aber schon das Umgehäuse.
Das Größere war mal irgendwas oder sollte werden, keine Ahnung was...
Das andere sollte eine EWMS werden, wurde aber nie wirklich 
einsatzfertig.
Auf Basis des C520 (CA3161/3162) hatte ich ein Multimeter entworfen, das 
konnte I und U in AC DC, dazu Transistortester, NF-Millivoltmeter und 
noch irgendwas. Es funktionierte leidlich, doch in den unteren Bereichen 
(vor allem bei NF) war ich mit den vorhandenen OPVs am Ende. Schade, ich 
hätte es zusammen lassen sollen... Damals im Bretterverschlag brauchte 
ich aber jeden verfügbaren Platz und wohl auch Teile, also zerlegt.

Eine Ecke in dem Raum ist sogar noch leer, da stand früher irgendein 
HP-Server. Der ganze Dachboden ist mit Cat5 verkabelt, selbst der Flur 
und der Trockenraum meiner Frau. Nach unten in die Wohnung gehen dann 
auch mehrere Leitungen (diese noch immer über Putz)
Heute steht dort ein HP-Microserver (Gen8) mit 12TB Platten (ZFS 
Filesystem) als aufgebohrtes NAS. Der kullert seit Jahren 24/7. An die 
Wanddosen ist nur die untere Wohnung verspaxt, in der Elektronkwerkstatt 
habe ich keinen (funktionierenden) PC mehr.

Hinter dem NAS lag noch irgendwas...
Aha! Das ist noch aus dem Bretterverschlag, da war mal ein PC 
angestöpselt. Im leeren Platz in der Mitte waren einige Steckdosen nebst 
Hauptschalter auf Brett. Das Ding kommt auch weg...

Unter dem Schwerlastregal stehen noch ein paar "ältere Geräte", u.a. ein 
Farvimeter (habe fast alle Unterlagen dazu) und ein "Multimeter" im 
Holzgehäuse. Bei diesem sind die Gläser zwar gebrochen, aber die Skalen 
noch kein bischen abgeblättert! Diese beiden will ich gelegentlich 
aufarbeiten.

Dann stehen noch diverse "Bootsanker" im Weg (hier nur 2), u.a. dafür 
brauche ich Platz in den Regalen.

Old-Papa

von Andreas R. (daybyter)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Multimeter ist ja mal urig!

Das sollte man mal ausstellen!

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas R. schrieb:
> Das Multimeter ist ja mal urig!
>
> Das sollte man mal ausstellen!

Wahrscheinlich kann so Einiges ins Technikmuseum nach Berlin (habe einen 
Draht zum Vorstand), doch ich vermute, deren Speicher und Katakomben 
sind so schon voll.

Old-Papa
PS: ich sehe gerade auf dem Foto der Netzwerkdosen:
Da steht an einer "Fred", das war die Freiluftleitung zu meinem Nachbarn 
(ca. 35m Luftlinie), er hatte noch kein DSL. Auch veritable LAN-Partys 
gingen drüber, als seine und unsere Kinder noch zuhause waren. Das waren 
Zeiten....
Heute hängt daran meine Terrasse.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oups: ein Foto vergessen....

Das "Irgendwas", also das PC-Dingens aus dem Verschlag.

Old-Papa

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Und dann stand da noch ein Koffer (nö, nur knapp neben Berlin)

Ich dachte all die Jahre, das sei einer der zahlreichen 
"Elektrisierapparate" aus den 20er Jahren und habe ihn immer mal wieder 
woanders hingestellt.

Heute also die Überraschung!

Darin Dutzende sehr gut erhaltene Dokumente und ein paar Messgeräte.
Offenbar ein "Flugzeugmesskoffer", allerdings nicht mehr ganz komplett.

Die ganzen Dokumente werde ich mal einscannen, besser ist das ;-)

Hier also noch ein paar Fotos, auf einem noch zwei meiner allerersten 
eigenen Messmöppel ;-)
Keine Ahnung, wie und von wem dieser Koffer in meine Hände kam. Ich 
bekomme ja immer mal irgendwas aus der Nachbarschaft und Bekanntenkreis, 
vielleicht daher...

Eine unsortierte Bücherkiste steht auch noch im Weg, die kipp ich morgen 
mal aus.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Flugzeugkoffer wäre was für "Bares für Rares". 😉

von Hardy F. (hardyf)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Der Flugzeugkoffer wäre was für "Bares für Rares".

Aber nicht doch !

Wenn, dann sollte man dies tunlichst selbst in die Hand nehmen.

von René H. (mumpel)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Auf jeden Fall nichts für den Müll.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Der Flugzeugkoffer wäre was für "Bares für Rares". 😉

Für das Deutsche Museum, könnte das interessant sein.
Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim, Museum in Oberschleißheim, 
Bayern.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Auf jeden Fall nichts für den Müll.

Sicher nicht!
Zunächst wird das Papier gescant und kommt so wieder rein.
Dann Deckel zu und "schaun wir mal..." Vielleicht gehts in den Markt.

Old-Papa

von Eppelein V. (eppelein)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter D. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Der Flugzeugkoffer wäre was für "Bares für Rares". 😉
>
> Für das Deutsche Museum, könnte das interessant sein.
> Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim, Museum in Oberschleißheim,
> Bayern.

Museen sind voll mit Relikten aus alter Zeit.
Tausende Exponaten schlummern in den Kellern..., sind ausgelagert, 
vergammeln, sind nicht einmal registriert uvm.

Von meiner Seite bekämen Museen keine Exponate!
Selber verkaufen und mit dem Erlös sich etwas gönnen....

Papa`s  Einstellung ist nachzuvollziehen und verständlich.

MfG
Eppelein

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Zunächst wird das Papier gescant und kommt so wieder rein.

Eppelein V. schrieb:
> Museen sind voll mit Relikten aus alter Zeit.

Trotzdem ist das ein sinnvoller Vorschlag. Nachfragen wäre kein Schaden. 
Wenn da schon Relikte vorhanden sind, sagen das die Museen oft auch. 
Manchmal bekommt man noch einen Tipp, wieviel das Relikt an Wert haben 
könnte.

Wenn Old P. die Papiere gescannt haben sollte, wären die PDF von 
Interesse für ein Museum, da diese hier mit der Arbeit des Einscannens 
noch weit hinten liegen. Wenn er die PDF noch um Fotos des Koffers und 
Details der Geräte ergänzt, wäre das eine schöne Gabe für die digital 
Library eines Museums.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> und ein paar Messgeräte.
> Offenbar ein "Flugzeugmesskoffer", allerdings nicht mehr ganz komplett.

Einen 'Endleistungsmesser' für eine Ju-52 hat jedenfalls nicht jeder :-P
Da wäre das Alter sicher interessant.

Bin ja sehr froh über deinen Thread hier, ich dachte immer, das nur ich 
solch Zeugs aufbewahre. Glücklicherweise (oder unglücklicherweise) hat 
jeder Umzug bei mir den Bestand etwas gelichtet.

: Bearbeitet durch User
von Eppelein V. (eppelein)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:

> Bin ja sehr froh über deinen Thread hier, ich dachte immer, das nur ich
> solch Zeugs aufbewahre. Glücklicherweise (oder unglücklicherweise) hat
> jeder Umzug bei mir den Bestand etwas gelichtet.

Meine Sammeleidenschaft/Hobby war neben dem Hobby Elektronik, Uboote der 
KM.
Da hatte sich in ca. sechs Jahrzehnten Unmengen an Zeugs 
angesammelt......

So hat mancher mit diesem und jenen zu "kämpfen".


MfG
Eppelein

von Ralf X. (ralf0815)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas R. schrieb:
> In welcher Zeit war das denn etwa?

Wenn Du auf meinen Kommentar ansprichst, das war in der zweiten Hälfte 
der 60er.

D. C. schrieb:
> Als Millenial habe ich wahrscheinlich die Sternstunden des
> Elektronikbastelns verpasst.
> Ich konnte nie ein Bauteil in einem Geschäft kaufen. Ich habe nie ein
> Datenblatt außerhalb eines Bildschirms gesehen. Ich habe nie eine
> Leiterplatte ohne PC erstellt ...
> Klar hat man heute mehr Möglichkeiten als früher, aber früher (TM) hat
> schon seinen Charme, gerade wegen den begrenzten Möglichkeiten waren
> Ideen gefragt.

Wahrscheinlich...
Die ersten Eigenbauten waren ja auch noch alles Freiluftverdrahtungen, 
die waren damals aber auch noch in vielen kommerziellen Geräten Usus.
Alte Lötleisten mit Abstandshalter war schon hochprofessionell, aber für 
Versuche reichten auch Nägelchen in einem Holzbrettchen.

Alle Schlachtware wurde auch auf noch ggf. brauchbare Pertinaxplatten 
geprüft, wo man dann vorhandene Leiterbahnen entsprechend auftrennte 
oder verband und das ebenso wieder als Freiluftgebilde der Bauteile.
Besonders interessant waren natürlich Platinenabschnitte mit grossen 
Kupferbereichen, die man dann selber noch gestalten konnte.
Erst mit Kratzmesser und kleinem Bohrer als Fräser, ab meinem neunten 
Lebensjahr hatte ich auch meinen "Edding" und Ätzbäder.
Und das tolle war, damals konnte man sich das alles (und noch viel 
gefährlichere Dinge) auch als Kind noch selber besorgen..
(Meine Eltern haben immer wieder gestaunt.., nicht immer erfreut..)

> Ralf X. schrieb:
>> ich mein nicht vorhandenes Taschengeld mit dem Verkauf von "Vertärkern"
>> auf.
> fällt mir heute nur ein, was ist mit WEEE, BNetzA, Gewerbeanmeldung, CE
> ...

WEEE gab es in 60ern noch nicht, die BNetzA auch nicht.
Dafür aber die Post mit ihren grauen Messwagen, die sich damals aber auf 
andere Sachen wie Piratensender/echte Schwarzfunker mit hoher 
Sendeleistung und hoher Störstrahlung konszentrierte.
Obwohl ich damit natürlich auch experimentierte, klein selber gebastelt, 
aber wenn man mal einen alten Wehrmachtssender fand, musste der ja auch 
getestet werden. :-)

Zur Gewerbeanmeldung wurde ich Ende der 70er/Anfang der 80er vom 
Ordnungsamt während meiner Studienzeit "überredet".
Die ganzen CE-/Trallala Kenzeichnungen und Zertifizierungen hatten aber 
da auch noch niemand so richtig interessiert oder kamen eh erst (viel) 
später.

: Bearbeitet durch User
von Wer bin ich?  . (forgoden)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Na wenn wir Rentner nicht Optimismus haben, wer dann?
> Die jüngeren brauchen für alles eine App, selbst zum Atmen....

Das sind die durch System geopferte Mainstream-Leute.

Die optimistisch bezeichneten jüngeren E-Hobbyisten beschäftigen sich 
mit 3D-Druckern, Einplatinencomputern, IoT-Modulen und nicht mit 
kackbraunen Leiterplatten in Holzkisten, wo hässliche bunte elektrische 
Komponenten handgelötet sind.

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Die optimistisch bezeichneten jüngeren E-Hobbyisten beschäftigen sich
> mit 3D-Druckern, Einplatinencomputern, IoT-Modulen und nicht mit
> kackbraunen Leiterplatten in Holzkisten, wo hässliche bunte elektrische
> Komponenten handgelötet sind.

Da könnte was dran sein.

von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Nur für den Fall, das Du Dich doch von dem Einen oder Anderen trennen 
möchtest... die Wickelbank ist mir ins Auge gefallen ;-)

Ansonsten ist das ein netter Thread... ich sage mal ich bin auch so ein 
Sammler... und weiß langsam nicht mehr wo ich was habe. Nur das 
Aufräumen will bei mir nicht klappen.

Naja...

von Claus M. (energy)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Der Flugzeugkoffer ist der Hammer. Sehr schönes Stück.

von Ralf L. (ladesystemtech)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Bevor die YLs alles wegwerfen, wenn man ins Gras gebissen hat, sollte 
man die Elektroniksachen vielleicht doch vorher möglichst günstig auf 
dem Amateurfunktrödelmarkt in Dortmund anbieten. Immer am ersten Samstag 
im Dezember in der Westfalenhalle.
Damit ist wenigstens sichergestellt, das diese schönen Dinge an die 
richtigen Leute verteilt werden und man ist an einem Tag fertig mit dem 
Verkauf (besser als wegwerfen).
Wenn man über E-Bay verkauft, kann das Monate dauern (alle Einzelteile 
fotografieren und über die Tastatur Texte dazu schreiben).

von Eppelein V. (eppelein)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf L. schrieb:
> Bevor die YLs alles wegwerfen, wenn man ins Gras gebissen hat, sollte
> man die Elektroniksachen vielleicht doch vorher möglichst günstig .....

was mehr oder weniger heißt - herschenken!
Umsonst ist der Tod und der kostet bekanntlich das Leben.

Zu einem anständigen Preis abgeben hört sich doch besser an, wie ich 
meine.
Würde ich so machen ....


MfG
Eppelein

von Ralf L. (ladesystemtech)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Eppelein V. schrieb:
> Zu einem anständigen Preis abgeben hört sich doch besser an, wie ich
> meine.
> Würde ich so machen ....

Würde ich im Prinzip auch genau so machen. Aber bevor es weggeworfen 
wird, ist es besser es möglichst schnell und günstig, innerhalb eines 
Vormittages, abzugeben. Damit ein anderer noch etwas daraus bauen kann. 
Somit hätte man der Nachwelt wenigstens noch etwas wertvolles und 
nützliches hinterlassen und für sich selber dadurch, in gewisser Weise, 
ein Denkmal geschaffen.
In der Mülltonne ist es für immer verschwunden und keiner kann das dann 
bewundern.

Man kann auch seine Restlebenszeit damit verbringen, die Sachen 
möglichst hochpreisig anzubieten, wenn man Spaß am Verkaufen hat. Es 
sollte nur rechtzeitig geschehen. :-)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eppelein V. schrieb:
> Uboote der
> KM.
Kaiserliche oder Kriegsmarine?
Uppsala - so ein Dings würde wahrscheinlich nicht mal hier in den Garten 
passen. Da musst du ja noch mehr Platz haben als Old Papa :-P
Sowas habe ich nur im Rechner mal für ein Spiel modelliert - ein Typ 
VIIb.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Der Flugzeugkoffer ist der Hammer. Sehr schönes Stück.

Danke!

Es ist schon erstaunlich, mit welch einfachen Messmitteln die damals 
Flugzeuge in die Luft bekommen und vor allem oben gehalten haben. Heute 
muss es Messgeraffel mit Tausend µCs und "Tatschskriin" sein, 
Widerstände über (unter?) 0,01% Genauigkeit sind schon fatal und 
Spannungen, Ströme, Frequenzen usw. werden gefälligst bis zur 10. Stelle 
hinter dem Komma bewertet.

Geht mir aber genauso: Wenn ich heute überlege, mit welch einfachen 
Messmitteln ich damals Funkgeräte gebaut habe, die dann auch noch gut 
funktionierten (Westberlin war nur ein paar Hundert Meter weiter, sehr 
interessant ;-)), da komm ich auch ins Grübeln.
Wenn heute mein 10MHz-Rubidium-Normal auch nur irgendwie sichtbar vom 
10MHz-GPS-Normal abweicht, bekomme ich Pickel ;-)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Eppelein V. (eppelein)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Eppelein V. schrieb:
>> Uboote der
>> KM.
> Kaiserliche oder Kriegsmarine?
> Uppsala - so ein Dings würde wahrscheinlich nicht mal hier in den Garten
> passen. Da musst du ja noch mehr Platz haben als Old Papa :-P
> Sowas habe ich nur im Rechner mal für ein Spiel modelliert - ein Typ
> VIIb.

KM - Kriegsmarine.
Typ XXIII -  allerdings keines mehr vorhanden, wurden nach dem Krieg mit 
anderen Typen versenkt.

VIIC kannste in Laboe als U-995 ansehen.
Den letzten Kmdt. Hans-Georg Hess kannte ich unter vielen noch pers., 
waren öfters bei einem Treffen (Uboot-Kameradschaft).


MfG
Eppelein

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
> Heute muss es Messgeraffel mit Tausend µCs und "Tatschskriin" sein,

Nun ja, aber mit der Technik von anno dunnemals möchte man heutzutage 
nicht mehr arbeiten, geschweige denn sein Geld verdienen müssen.
Vor fast 50 Jahren hatte mir mein Vater ein Oszilloskop für 10 Ostmark 
aus den abgeschriebenen Beständen der Deutschen Post, Studiotechnik 
Rundfunk, gekauft. Es war ein komplett geröhrtes echtes Zweistrahlgerät 
"Duoskop" von TPW Thalheim. Auf den ersten Blick ganz toll. Warum zum 
Gerät noch ein halber Waschkorb mit Ersatzröhren gehörte, sollte ich 
dann bald erfahren...
Eine Stunde messen, eine Stunde Röhren wechseln (oeder abgebrannte 
Katodenwiderstände oder abgerauchte, stinkende Selengleichrichter). Um 
die 10 MHz Bandbreite mit der der unempfindlichen Hauptlampe 
hinzubekommen, wurden die Endstufenröhren irgenwie mit heftig hoher 
Anodenspannung betrieben. Die Anodenspannungen waren mittels einer 
Transduktorregelung stabilisiert. Nichtsdestoweniger lief die Nullage 
beider Strahlen dennoch weg. Das Teil wog knappe 40 kg und war über 50 
cm lang.
Ich bin froh, dass die guten alten Zeiten in dieser Hinsicht vorbei 
sind, weine solcherart Gerümpel keine Träne nach und erfreue mich zB an 
meinen Keysight-MSO mit Tausend µCs und Tatschskriin (5 kg und 15 cm 
tief).

Dieser Beitrag darf gerne daungewotet werden und ist als freie 
Meinungsäußerung zu verstehen.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte damit zwar heute noch arbeiten, doch wenns genau sein soll 
und/oder muss, dann verwende auch ich modernes Zeugs.

Wenn Du mit Deinem Oszi nicht klargekommen bist, dann überlege mal, mit 
welchen Messmitteln die modernen entwickelt und hergestellt wurden. Und 
davor diese und davor.....

Dein Oszidebakel ist ja wohl ein ulkiger Einzelfall, Millionen andere 
werden funktioniert haben.
Ich habe noch ein paar "Minizil", Oszi 40 und ähnlich, die funktionieren 
trotz Röhren.

Soll ich nun alles wegwerfen, damit Du Deinen Frieden hast? Sicher 
nicht, auch wenn es nur im Regal steht.

Old-Papa

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Old-Opa, ich finde es sehr lobenswert von dir, auch mal die selbst 
erlebte Geschichte der Elektronik hier anschaulich zu machen. Sicher 
stehen viele ehemalige Bastler und Profis vor ähnlichen Problemen. Meist 
ist es ein Zeitabschnitt oder ein ganzes Lebenswerk der beruflichen 
Entwicklung.

Anhand meiner auszugsweise fotografierten Dokumente, die grundsätzlich 
auf Karteikarten mit Bleistift und Radiergummi erstellt wurden, sind 
einige Bastelobjekte sichtbar. Nicht alle wurden realisiert, aber viele 
liegen noch ungenutzt in der Kiste. Nur sehr wenige Geräte werden noch 
gelegentlich benutzt.

Jedenfalles tut es gut, wenn man nach 50 Jahren seine eigenen Geräte 
oder Schaltungen nachvollziehen kann. Mit Absicht liegt der Manfred 
Kramer oben drauf und das seit 1987.

von René H. (mumpel)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf L. schrieb:
> Bevor die YLs alles wegwerfen, wenn man ins Gras gebissen hat, sollte
> man die Elektroniksachen vielleicht doch vorher möglichst günstig auf
> dem Amateurfunktrödelmarkt in Dortmund anbieten.

Da kann man mal sehen, dass Du keine Ahnung hast was so ein Koffer 
bringen kann. Je nach Zustand kann sowas auch mal 600,- Euro bringen. Da 
ist der Koffer auf dem Trödelmarkt im falschen Etablissement.

Ralf L. schrieb:
> Aber bevor es weggeworfen
> wird, ist es besser es möglichst schnell und günstig, innerhalb eines
> Vormittages, abzugeben.

Oder man lässt sich die Erben darum kümmern. 😉

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dennoch ist es schöner wenn man schon zu Lebzeiten Kontakte zu jüngeren 
Leuten hat die auch Interesse an Elektronik haben und ihnen etwas 
schenken kann.

von René H. (mumpel)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei mir müsste der Kontakt aber schon länger bestehen bevor ich etwas 
herschenke. Damit ich auch weiss ob derjenige mein "Geschenk" auch 
verdient hat und die Gerätschaften auch zu würdigen weiss. Zum Abstauben 
brauche ich keinen Kontakt, dafür kann ich das Zeug auch an den 
Straßenrand stellen.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hardy F. schrieb:
> Dieter S. schrieb:
>> Messies?
>
> Wieso ?
>
> Die heben ALLES auf...

ist nur die Frage:
wo ist das jetzt?

von Hardy F. (hardyf)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
● Des I. schrieb:
> ist nur die Frage:
> wo ist das jetzt?

Messies räumen nicht auf - wir aber schon.

Hin und wieder muß "Inventur" sein,
um zu wissen was wir "alles" noch haben.

Und was vielleicht doch weg kann...

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Hardy F. schrieb:
>
> Messies räumen nicht auf - wir aber schon.
>
> Hin und wieder muß "Inventur" sein,
> um zu wissen was wir "alles" noch haben.
>
> Und was vielleicht doch weg kann...

So ist es!
Ich bin ja auch gerade dabei.
Ich kenne aber auch einen echten Elektronikmessi, er hatte selbst über 
dem Bett einen Zwischenboden. Die Haustür ging nur auf, wenn er Stapel 
weggeräumt hat, das Klo konnte man nur in Tiptop-Schritten erreichen.
Ich habe ein paar Schen von ihm gekauft, das wird ihn aber nicht 
gerettet haben. Für das Leben war er völlig ungeeignet (später erfuhr 
ich, dass er unter Betreuung stand), aber fachlich war er echt gut. 
Nachdem ich das mit der Betreuung erfahren hatte, habe ich den Kontakt 
abbrechen müssen.
Es hatte aber auch was Gutes: wenn man sowas life sieht, dann überdenkt 
man doch gelegentlich die eigene Lagerwirtschaft. Oder anders gesagt: 
steht man in seinem Chaos, erinnert man sich sehr berührt an das 
Gesehene bei diesem Mann.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Claus H. (hottab) Benutzerseite


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Im Frühjahr hatte ich schon eine ähnliche Großaktion, eine Garage 
auszuräumen. Dabei steht man oft vor ähnlichen Fragen wie, 
Schleifmaschine mit Handkurbel wegschmeißen oder aufheben für die 
Urenkel? Ca. 100 MOS-Digitalkassetten mit SC, WS u. a. vernichten?

Noch komplizierter wird es mit dem Auto. 364 Tage im Jahr steht es 
fahrbereit aber ungenutzt herum, verkaufen, verschenken oder 
verschrotten? Vor 10 Jahren ist die Bastelei und Computerei mehr dem 
Radsport gewichen, um etwas für die Gesundheit zu tun. Das führte dazu, 
dass ich fast alles mit dem Fahrrad (und Anhänger) erledige.

Dann hat man noch den Umzug mit Hausverkauf und teilweiser 
Haushaltsauflösung bei den Schwiegereltern vor Augen. Sie hatten akurate 
Ordnung und viele noch gut verwendbare Dinge, die entsorgt werden 
mussten. Unsere Kinder und Enkel interessierte davon kaum noch etwas.

So ist das Leben.

von Jörn P. (jonnyp)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
@old-papa
Ey man, freu dich, denn das ist dein Leben in hardware gegossen ;-)
Du hast da doch Dinge in der Hand von denen Leute von heute absolut 
keine Ahnung mehr haben.
(Gut, brauchen die auch nicht. Aber wenn die ihre Module zusammen setzen 
und es funzt nicht... das Forum ist voll von solchen Fragen).

Du hast aber die ganze Entwicklung mit erlebt und gesehen, wie man aus 
ein paar Widerständen und ein bisschen Draht funktionierende Geräte 
bauen konnte und das alles ohne Mikrokontroller.
Ich habe mich jedenfalls sehr über  deine Bilder gefreut, vielen dank 
dafür.

von Andreas R. (daybyter)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas W. schrieb:
> Dennoch ist es schöner wenn man schon zu Lebzeiten Kontakte zu jüngeren
> Leuten hat die auch Interesse an Elektronik haben und ihnen etwas
> schenken kann.

Und das allerwichtigste, was Ihr ihnen weitergeben könnt, ist euer 
Wissen! Wäre doch mehr als schade, wenn das einfach irgendwann beerdigt 
wird...

:-(

Darum find ich ja Youtube Videos und Webseiten so toll, wo solche Dinge 
erklärt werden. Da lern ich heute mehr als aus Büchern.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Für das Leben war er völlig ungeeignet (später erfuhr
> ich, dass er unter Betreuung stand), aber fachlich war er echt gut.

Holm Tiffe?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

danke für die aufmunternden Worte, aber noch ist ja nicht Ende... 
(obwohl: wenn ich am Friedhof vorbei komme, binden sich die Maden schon 
Sabberlätzchen um ;-)))

Heute hatte ich Termin beim Medizinmann, also habe ich mich nur 
hingesetzt und die Dokumente aus dem Flugzeugmesskoffer gescannt.
Dabei in höchster Auflösung und als BMP, reduzieren kann man ja noch 
immer.
Daraus dann eine PDF gestrickt, ein Deckblatt davor und der 
PDF-Generator durfte rödeln. Drei Auflösungen habe ich generiert, wobei 
die höchste eine 1,2GB-Datei erzeugt hat. In guter Qualität dann noch 
knapp 100MB und hier als Anhang in Low-Res mit immer noch 18MB.

http://www.old-papa.eu/dokumente/Flugzeugmesskoffer-Mid.pdf

http://www.old-papa.eu/dokumente/Flugzeugmesskoffer-High.pdf

(doch noch rödelt das auf meinen WebSpace (dauert wohl noch eine Stunde)

Ich habe mir erlabt die Seiten digital zu signieren, ich habe keine Lust 
das Zeugs dann bei Ebay als Angebot zu finden (ist mir mit anderen 
technischen Dokumenten schon passiert)

Insgesamt ist festzustellen, dass natürlich nicht alle Dokumente in 
diesem Koffer zum Flugzeugbau gehöhren, doch vieles wurde sicher dafür 
verwandt.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Für das Leben war er völlig ungeeignet (später erfuhr
>> ich, dass er unter Betreuung stand), aber fachlich war er echt gut.
>
> Holm Tiffe?

Sicher nicht. Holm kenne ich gut und auch seine Hütte.

Old-Papa

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
> Drei Auflösungen habe ich generiert, wobei
> die höchste eine 1,2GB-Datei erzeugt hat.

Beim nächsten Mal vllt das djvu-Format probieren?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd G. schrieb:
>> Drei Auflösungen habe ich generiert, wobei
>> die höchste eine 1,2GB-Datei erzeugt hat.
>
> Beim nächsten Mal vllt das djvu-Format probieren?

Nö, auch bei diesem wird bei hochauflösenden Daten halt der Platz 
gebraucht.
Reduzieren geht ja immer, doch auch immer auf Kosten der Lesbarkeit.

Hier ein Auflösungsvergleich der Innenschaltung der AEG-Motorschalter 
von den letzten Seiten und dem eigentlichen Original (aber schon als 
JPG)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Claus H. (hottab) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke @Old-Opa, sehr interessante PDFs. Ich wusste nicht, dass die 
Z-Messbrücke Siemens ein Original von 1939 ist. Viel mir durch die 
Reichsmark auf. Ganz schön teuer :-)

Neben meiner Meßtechnik steht ein detailgetreuer Nachbau, Messbrücke 
Wheatstone 1955 von RFT, aus einer Werkstattauflösung. Die war und ist 
noch wichtig für die Messung (na ja, etwa 10 %) niederohmiger 
Widerstände > 50 mOhm, z. B. als Shunt.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Claus H. schrieb:
> Danke @Old-Opa, sehr interessante PDFs. Ich wusste nicht, dass die
> Z-Messbrücke Siemens ein Original von 1939 ist. Viel mir durch die
> Reichsmark auf. Ganz schön teuer :-)

Ja, war irre teuer. Damals hat man für 10 Pfennige ein Bier und einen 
Korn bekommen (sagte mein Vater immer)

Das älteste Dokument ist von 1901 (Thermometer...).

Was mich fasziniert: Zu vielen Messinstrumenten wurden die Skalen mit 
abgebildet, sogar in Originalgröße. Wenn man die Bilder (auch aus der 
PDF) entsprechend bearbeitet und in 600dpi auf dünne Klebefolie druckt, 
sollten die auf abgeblätterte Skalen passen.

Alle Dokumente wurden mit 600dpi gescannt. Meine Originalfotos sind 
natürlich noch schärfer. In PDFs (auch hochauflösende) wird ja immer 
etwas reduziert.
Die Originaldateien haben zusammen über 5,5GB! Selbst als TIF werfen die 
noch 4,6GB auf die Waage ;-)

Old-Papa

von Kilo S. (kilo_s)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich mit meinen 31 Jahren hätte noch viel Zeit die Sachen 
aufzubewahren oder zu verbauen.

Und ich würde wetten da gibt es einiges was mir tatsächlich gute Dienste 
erweisen würde.

Und seien es nur bestimmte Bauteile.

So eine hand voll langer ferritantenne (und so zwei oder drei der kurzen 
aus den taschenradios) mit oder ohne spulen, drehkos in allen Formen, 
Trimmkondensatoren aus Keramik, so ein paar sonderbauteile wie 
überspannungsableiter (bisher verwende ich teils glimmlampen aus 
Phasenprüfern...)  HV Trafos (zeilentrafos aus alten SW Geräten mit 
gleichrichterröhre, die teile sind super für experimente) Doorknob 
Kondensatoren, rollspulen...

Genug geträumt ;-) vieles davon werde ich vermutlich leider nie 
besitzen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Die Originaldateien haben zusammen über 5,5GB! Selbst als TIF werfen die
> noch 4,6GB auf die Waage ;-)

Logo, TIF ist ja auch ohne jegliche Kompression. Aber fürs Web und JPG 
macht es nichts aus, den Farmbraum bei S/W Scans auf 16 Farben 
einzugrenzen. Das sollte nochmal ganz schön sparen. Übrigens ist auch 
PNG da recht effektiv.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
>
> Logo, TIF ist ja auch ohne jegliche Kompression.

Irrtum, man kann sogar verschiedene Kompressionsverfahren auswählen. Du 
verwechselst das mit JPG, das datenreduziert ist.

> Aber fürs Web und JPG
> macht es nichts aus, den Farmbraum bei S/W Scans auf 16 Farben
> einzugrenzen. Das sollte nochmal ganz schön sparen. Übrigens ist auch
> PNG da recht effektiv.

Ich wollte ja gerade KEINE Reduzierung haben!
Das und wie ich Daten reduzieren kann, habe ich schon Ende der 80er 
Jahre beigebracht bekommen. Und ja, ich habe doch extra 3 verschiedene 
Versionen generiert, wer nur lesen will, kann auch diese nehmen. Zum 
(teilweisen) Nachdruck ist eben bessere Qualität eher geeignet.

Old-Papa

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:

> Reduzieren geht ja immer, doch auch immer auf Kosten der Lesbarkeit.

Solche Dokumente exportiert man im png-Format, das liefert eine 
verlustlose Komprimierung. Die Farbtiefe passend wählen (in diesem Fall 
reichen 16 Farben mit automatisch optimierter Palette) bringt auch 
einiges. So geben auch 1200 dpi-Scans noch eine erträgliche Dateigröße.

JPG ist für Fotos, nicht für Dokumente deren Kanten (Linien) auch bei 
Vergrößerung noch scharf sein sollen.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Soul E. schrieb:
>
> Solche Dokumente exportiert man im png-Format, das liefert eine
> verlustlose Komprimierung.

PNG für mehrseitige Dokumente?

> Die Farbtiefe passend wählen (in diesem Fall
> reichen 16 Farben mit automatisch optimierter Palette) bringt auch
> einiges.

Wenn man die Originalfarbtiefe erhalten möchte, dann eher nicht.

> So geben auch 1200 dpi-Scans noch eine erträgliche Dateigröße.

Ich hatte ja "nur" 600 dpi ;-)

> JPG ist für Fotos, nicht für Dokumente deren Kanten (Linien) auch bei
> Vergrößerung noch scharf sein sollen.

Ich mach mal einen Test....

Old-Papa

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:

> PNG für mehrseitige Dokumente?

Nein, als Exportformat beim Scannen. Hinterher verpackst Du das in ein 
geeignetes Containerformat, wie z.B. pdf. Da bleiben die Scans relativ 
unangetastet, es kommen nur Metadaten hinzu.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
So, Test ist durchgeführt...

Ausgang das Bild vom Motorschutzschalter in 600 dpi BMP
Wir sind uns einig, dass das die tatsächlichen Pixel und Farbinfos vom 
Scanner, ohne irgendwelche Bearbeitung sind.

Dann gespeichert als PNG ohne Kompression, nochmal mit voller 
Kompression und zum Schluss als JPG in "hoher" Qualität.

Dateigrößen:(PNG-BMP-JPG-Groessen.bmp)

PNG ohne Kompression ist also rößer als BMP! Dabei ist die Qualität 
(also vor allem die Bildschärfe) schon etwas schlechter. Bei voller 
Kompression ist das PNG nur noch halb so groß, doch schon sichtbar 
vermatscht (s. Vergleichsbild).

Anders bei JPG! Die Dateigröße schrumpft auf rund ein Viertel und die 
Detailschärfe ist um Welten besser, selbst die Papierstruktur ist noch 
in Teilen sichtbar.

Das Vergleichsbild zwischen JPG und stark komprimiertem PNG 
(PNG-vs-JPG.bmp) oben habe ich extra in BMP gespeichert, um nicht 
dadurch wieder Verluste zu haben.

Das Ganze wie immer mit IrfanView, damit mach ich fast alles (ok, für 
"richtige" Fotos nutze ich RAW in Lightroom 6 ;-))))

Old-Papa
Mist, die Forensoftware verkleinert das 2. Bild zu stark...

Ich habe es hier abgelegt

http://www.old-papa.eu/Dokumente/PNG-vs-JPG.bmp

: Bearbeitet durch User
von Korax K. (korax)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eppelein V. schrieb:

> VIIC kannste in Laboe als U-995 ansehen.

Ein Boot des Typs XXI liegt in Bremerhaven.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Soul E. schrieb:
>
> Nein, als Exportformat beim Scannen. Hinterher verpackst Du das in ein
> geeignetes Containerformat, wie z.B. pdf. Da bleiben die Scans relativ
> unangetastet, es kommen nur Metadaten hinzu.

Ich dachte schon, ich hätte einen Knoten im Kopf ;-) Bei TIF kann man 
tatsächlich mehrseitige Bilder speichern. Ist aber ein anderes Thema.

Im Moment rödeln die BMP Fotos nochmal nach JPG (hohe Qualität). In den 
PDFs oben hatte ich TIF (mit ZIP komprimiert) verwurstet, weil TIF halt 
schon kleiner als BMP ist, aber ohne Datenverluste (also 
Detailverluste).

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> So, Test ist durchgeführt...
>
> Ausgang das Bild vom Motorschutzschalter in 600 dpi BMP
> Wir sind uns einig, dass das die tatsächlichen Pixel und Farbinfos vom
> Scanner, ohne irgendwelche Bearbeitung sind.
>
> Dann gespeichert als PNG ohne Kompression, nochmal mit voller
> Kompression und zum Schluss als JPG in "hoher" Qualität.
>
> Dateigrößen:(PNG-BMP-JPG-Groessen.bmp)
>
> PNG ohne Kompression ist also rößer als BMP!

Um nicht mal 100 Byte! Bei 51MB Gesamtgröße! C'mon!

> Dabei ist die Qualität
> (also vor allem die Bildschärfe) schon etwas schlechter. Bei voller
> Kompression ist das PNG nur noch halb so groß, doch schon sichtbar
> vermatscht (s. Vergleichsbild).

Das kann eigentlich nicht sein, denn PNG komprimiert VERLUSTFREI!
Womit hast du die Bilder verarbeitet?

> Anders bei JPG! Die Dateigröße schrumpft auf rund ein Viertel und die
> Detailschärfe ist um Welten besser, selbst die Papierstruktur ist noch
> in Teilen sichtbar.

Schön für dich, aber dann ist da was schief gelaufen. JPG macht gerade 
bei hoher Kompression schon ordentlich Artefakte.

> http://www.old-papa.eu/Dokumente/PNG-vs-JPG.bmp

von Eppelein V. (eppelein)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Korax K. schrieb:
> Eppelein V. schrieb:
>
>> VIIC kannste in Laboe als U-995 ansehen.
>
> Ein Boot des Typs XXI liegt in Bremerhaven.

Jo, U-2540, Museumsboot

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:

> Um nicht mal 100 Byte! Bei 51MB Gesamtgröße! C'mon!

Aber doch größer... ;-) Was auch immer noch dazu kommt (größerer 
Datei-Header?)

> Das kann eigentlich nicht sein, denn PNG komprimiert VERLUSTFREI!
> Womit hast du die Bilder verarbeitet?

Hatte ich doch geschrieben: IrfanView (aktuelle Version)

> Schön für dich, aber dann ist da was schief gelaufen. JPG macht gerade
> bei hoher Kompression schon ordentlich Artefakte.

Ja, wenn man stark komprimiert, ich hatte ja auf "hohe Qualität" 
gestellt. Die Datei bleibt deutlich größer, die Qualität auch.

>> http://www.old-papa.eu/Dokumente/PNG-vs-JPG.bmp

Hast Du diese angesehen?

Old-Papa

von Thomas W. (goaty)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Nicht daß es an den "181%" liegt ? Ich hätte vermutlich die Darstellung 
auf 100% gestellt. Hm.

von Johannes S. (demofreak)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
>>> http://www.old-papa.eu/Dokumente/PNG-vs-JPG.bmp
>
> Hast Du diese angesehen?

Das PNG ist prinzipbedingt näher am Original als das JPG, auch wenn 
letzteres erst einmal gefälliger aussieht und schärfer scheint.

Dein Scanner hat keine solche Auflösung (physisch) und das alte Papier 
hat, wenn Du es mal unter dem Mikroskop anschaust, sicher auch nicht 
mehr diese Kantenschärfe, die durch das JPG vorgegaukelt wird. Die 
Umwandlung wird sicher mit einer Art Schärfung durchgeführt.

Schau Dir das Papier mal unter dem Mikroskop an und vergleiche, welche 
Variante dem Original näher kommt. Ich vermute mal stark, es wird das 
PNG sein.

von Axel R. (axlr)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm S. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> und was wird aus unserem alten Kram, wo an jedem Teil Herzblut hängt und
> zu dem man eine Geschichte erzählen könnte..??
> Ab in Tonne.!
> Meine Beste aller Ehefrauen sagt, dass sie, wenn ich die Augen vor ihr
> schliessen sollte (hoffentlich), allen Strom abstellen und die Türe
> schliessen würde. Mein, nicht unser, Sohn hat es dann am Hals.
> Ab in Tonne! Mir kommen jetzt schon die Tränen ob all der über
> Jahrzehnte gesammelten Schätze, die dann über den Jordan gehen. Wer
> bastelt heute noch.
> 'What shalls' würde der Grieche sagen... ;-)
>
> 73
> Wilhelm

Ist mir exakt so passiert!!! (traurig)
Am Ende hatte ich 'ne Zeit "x", alles "besenrein" zu übergeben.

von Ralf L. (ladesystemtech)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Ist mir exakt so passiert!!! (traurig)

Genau das meine ich. Dann lieber die schönen Museumsstücke rechtzeitig 
für kleines Geld unkompliziert abgeben. Dann tut man anderen wenigstens 
noch einen Gefallen damit. Sowohl den Erben, die sowieso kein Interesse 
daran haben, als auch den interessierten Käufern, die das gute Stück ja 
unbedingt haben wollen.

Ich müsste eigentlich auch jetzt schon anfangen, alles für den späteren 
Verkauf zusammenzusuchen (Keller, Garage, Dachboden, Werkstatt, 
Arbeitszimmer und Kinderzimmer). Sonst landet es womöglich tatsächlich 
noch in den Container, dann würde ich mich im Grabe noch schwarz ärgern 
😰.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes S. schrieb:

> Das PNG ist prinzipbedingt näher am Original als das JPG, auch wenn
> letzteres erst einmal gefälliger aussieht und schärfer scheint.

Das ist wahrscheinlich so.

> Dein Scanner hat keine solche Auflösung (physisch) und das alte Papier
> hat, wenn Du es mal unter dem Mikroskop anschaust, sicher auch nicht
> mehr diese Kantenschärfe, die durch das JPG vorgegaukelt wird. Die
> Umwandlung wird sicher mit einer Art Schärfung durchgeführt.

Nun, was immer die Kollegen von IrfanView da gestrickt haben, ich habe 
da nichts "geschärft"

> Schau Dir das Papier mal unter dem Mikroskop an und vergleiche, welche
> Variante dem Original näher kommt. Ich vermute mal stark, es wird das
> PNG sein.

Das werde ich aus Daffke mal machen. Zumindest mit der Lupe (starke 
Lupe) ist die PNG meilenweit vom Original entfernt und die JPG dagegen 
fast dran.

Ich kenn das ja auch mit den Artefakten und Müll beim JPG, doch hier ist 
es eben besser als PNG. Oder eben die PNG-Wandlung kacke....

Old-Papa

von Falk B. (falk)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Das werde ich aus Daffke mal machen. Zumindest mit der Lupe (starke
> Lupe) ist die PNG meilenweit vom Original entfernt und die JPG dagegen
> fast dran.

Das kann nicht sein. Irgendwas ist das faul. Lad doch mal das 
BMP-Original auf deinen Server, dann kann man das mal selber bewerten. 
Ich vermute ein Problem bei der Umwandlung oder Darstellung bei 
Irfanview. Dann das hat beim Zoom manchmal seine Problemchen.

von Falk B. (falk)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal so als Beispiel, auch wenn es hier ein anderes technisches Problem 
ist.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/476561/SAMD21.png

Da ging der Export per PNG auch daneben, vermutlich zu geringe 
Auflösung. Außerdem ist die Darstellung im Explorer 10 geglättet, im 
Irfanview aber nicht.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:

> Das kann nicht sein. Irgendwas ist das faul. Lad doch mal das
> BMP-Original auf deinen Server, dann kann man das mal selber bewerten.
> Ich vermute ein Problem bei der Umwandlung oder Darstellung bei
> Irfanview. Dann das hat beim Zoom manchmal seine Problemchen.

Du (ihr) habt wohl Recht!
Offensichtlich macht rfan irgendwas schon bei der Darstellung.

Hier einmal die BMP in der Windows-Vorschau und einmal in Irfan geöffnet 
und stark reingezoomt.
Beide Bildschirm-Screens dann allerdings mit Irfan als PNG gespeichert.

Eindeutig macht IW irgenws mit den Daten.

Doch was bedeutet das nun für die PDFs? Sie sind lesbar, in höherer 
Qualität sogar druckbar, wenn natürlich auch nicht Pixel-Original. (kann 
ja auch nicht)

Old-Papa

von Asko B. (dg2brs)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Old P. schrieb:
> Doch "kaufen" ist irgendwie ohne Seele,
> richtigen Wert hat erst was, was man selber geschaffen hat

Mhmmm, datt will Ick meinen.
Sri für mein "Berlinerisch"
Ich will mich nicht damit brüsten, aber schaut Euch
mal folgende Seite an:

http://edi.bplaced.net/?Edi%60s_Specials___Special%3A_DDR_Radio-_Eigenbauten_mit_Transistoren_und_IC___Eigenbau_von_Asko_B.%2C_DG2BRS%2C_Berlin_1986

Damals jedenfalls war ich stolz wie´n Spanier.
Heutzutage sind mir einige Sachen "peinlich":
Aber das ist eben so.

Gruss Asko

: Bearbeitet durch User
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.