Forum: Ausbildung, Studium & Beruf "Fachliches Lernpotential" im Job zu gering?


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von Handyman (Gast)


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Hallo,

ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor in einer Firma welche 
elektrische Anlagen plant und baut. Durch meine vorherige Lehre + 
Berufserfahrung als Elektroinstallateur hatte ich schon im Vorwege 
einige relevante theoretische+praktische Kenntnis von der Thematik.

Nun bin ich wie geschrieben ca. 2 Jahre dabei, und ich habe das Gefühl, 
dass der Job fachlich nicht besonders fordernd ist. Fordernd ist mehr 
das "Drumherum", also die Abstimmungen mit den Projektbeteiligten und 
das Organisatorische.

Denkt ihr, dass solch ein Job, der einen fachlich in den ersten Jahren 
nicht wirklich fordert, sinnvoll ist? Es heißt ja, man wächst mit seinen 
Aufgaben. Und ich weiß nicht, wie viel Potential mir mein jetziger Job 
zum wachsen bietet. Ich habe teilweise das (in meinen Augen berechtigte) 
Gefühl dass ich fachlich zumindest in Teilbereichen bereits mehr Ahnung 
habe als z.B. meine Kollegen (ich hoffe inständig dass das nicht der 
Dunning-Kruger-Effekt ist, der hier zuschlägt.. - Glaube ich aber auch 
nicht). Und das finde ich irgendwie unbefriedigend. Einfach weil ich 
gerne das Gefühl hätte, von Leuten zu lernen, die wesentlich mehr auf 
dem Kasten haben als ich (und deren Expertise ich auch sehe und 
anerkennen kann)..

Denkt Ihr ein Wechsel wäre hier angebracht? Weil abgesehen davon bin ich 
in dem Job und der Firma wirklich mehr als zufrieden.. Oder denkt ihr 
dass ein Master neben dem Job ggf. sinnvoll wäre, einfach um den 
"Wissensdurst" zu befriedigen?

von Jörg R. (solar77)


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Handyman schrieb:
> ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor..

Na dann...auf zu RTL, und vergiss die Rosen nicht.

Werdet ihr nicht müde solche Trollbeiträge zu verfassen?

von Handyman (Gast)


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Was genau meinst Du?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Handyman schrieb:
> Nun bin ich wie geschrieben ca. 2 Jahre dabei, und ich habe das Gefühl,
> dass der Job fachlich nicht besonders fordernd ist.

Mach den Master!

Handyman schrieb:
> Fordernd ist mehr
> das "Drumherum", also die Abstimmungen mit den Projektbeteiligten und
> das Organisatorische.

Gewöhn dich dran! Das ist so. Ein Kugelschreiber ist technisch auch 
relativ einfach. Aber, als die erste Abmahnung kam, dass dieser unter 
die Maschinenrichtlinien falle, deshalb ein CE-Einzeichen, 
Arbeitsschutz-Piktogramme und einen Notaus besitzen müsse, ging das 
Theater los. Es lief darauf hinaus, dass die Maschinenrichtlinie 
geändert werden musste.

Eines Tages wirst Du ein halbes Jahr dafür verbrauchen herauszufinden, 
welche Ersatzschraube sich für eine bestimmte Kerntechnische Anlage 
zulassungs- und normenkonform eignet.

von Ja Moin (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Handyman schrieb:
> ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor..
>
> Na dann...auf zu RTL, und vergiss die Rosen nicht.
>
> Werdet ihr nicht müde solche Trollbeiträge zu verfassen?

Was ist, wenn so ein Beitrag irgendwann mal jemand ernst meint?

von Ja dann (Gast)


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Ja, was ist denn dann?

von neuling (Gast)


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Ich bin auch vor 2 Jahren eingestiegen, hab das Studium aber mehr oder 
weniger mit Ach und Krach geschafft, und konnte im Prinzip genauso wenig 
wie davor außer bisschen Formeln umstellen. Bei Vorstellungsgesprächen 
musste ich dann ein wenig flunkern und Wurde mit etwas Glück dann auch 
bei einer 400-Mann Firma eingestellt. Habe in den ersten Wochen in der 
Freizeit dann panisch Etechnik-Tutorials und Crashkurse auf Youtube 
gesuchtet um nicht aufzufliegen. Es war hart aber die Probezeit hab ich 
bestanden und inzwischen kann ich den Job vernünftig durchführen und 
niemand hat etwas gemerkt. Ich merke nun dass alle nur mit Wasser 
kochen, also mach dir keine Sorgen, das meiste ist nur Blabla und du 
kannst auf jeden Fall mehr als du denkst!

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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neuling schrieb:
> 400-Mann Firma

Und wie viele Frauen?

neuling schrieb:
> Ich merke nun dass alle nur mit Wasser
> kochen [...]

Ein Prof. von mir meinte: "und das ist oft ziemlich lauwarm"

Beitrag #6443937 wurde von einem Moderator gelöscht.
von GuterMann (Gast)


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neuling schrieb:
> Ich bin auch vor 2 Jahren eingestiegen, hab das Studium aber mehr oder
> weniger mit Ach und Krach geschafft, und konnte im Prinzip genauso wenig
> wie davor außer bisschen Formeln umstellen. Bei Vorstellungsgesprächen
> musste ich dann ein wenig flunkern und Wurde mit etwas Glück dann auch
> bei einer 400-Mann Firma eingestellt. Habe in den ersten Wochen in der
> Freizeit dann panisch Etechnik-Tutorials und Crashkurse auf Youtube
> gesuchtet um nicht aufzufliegen. Es war hart aber die Probezeit hab ich
> bestanden und inzwischen kann ich den Job vernünftig durchführen und
> niemand hat etwas gemerkt. Ich merke nun dass alle nur mit Wasser
> kochen, also mach dir keine Sorgen, das meiste ist nur Blabla und du
> kannst auf jeden Fall mehr als du denkst!

So geht es viel mehr Leuten als man denkt. Es studieren ja nicht nur die 
3% Überflieger, sondern bald jeder Dritte. Harte Arbeit zahlt sich auch 
für durchschnittlich intelligente Ingenieure aus.

von Tupper (Gast)


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GuterMann schrieb:

> So geht es viel mehr Leuten als man denkt. Es studieren ja nicht nur die
> 3% Überflieger, sondern bald jeder Dritte. Harte Arbeit zahlt sich auch
> für durchschnittlich intelligente Ingenieure aus.

Danke dass du high Performer uns Bobs erleuchtest! Jeder gute Ingenieure 
lernt mittels YouTube. Bücher sind für Bobs die das Neuland verpasst 
haben.

von Ben S. (bensch123)


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Da fehlt das FH Bashing.

von 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 (Gast)


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neuling schrieb:
> Ich merke nun dass alle nur mit Wasser kochen, also mach dir keine
> Sorgen, das meiste ist nur Blabla und du kannst auf jeden Fall mehr als
> du denkst!

Es kochen vielleicht alle mit Wasser, aber manche machen es auch heiß. 
Ich fürchte du bist keine Bereicherung für deine Firma.

von Zocker60 (Gast)


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Geh auf Montage nach Russland da ist dein lernpotential hoch.

von Werna van blau (Gast)


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Das ist wie mit dem Abi und nun merkt man auch dass der Uni Abschluss 
nichts fordert.

Diese Papiere sind nur Eintrittskarten, und die Noten sind, der Preis, 
den man dafür bezahlt hat.

Wenn man im Job ist, kann man alles vergessen, was man in der Schule 
gelernt hat, dann lernt man arbeiten.
Das "drumherum" ist letztendlich alles.

Ob man jetzt Informatiker, Ingenieur oder Bachelor of Arts ist spielt 
keine Rolle.
Wichtiger ist wie man sich bei Kollegen einschleimt und den Chef in den 
...  kriecht.
Und irgendwann hat auch der letzte begriffen, es geht darum viel viel 
Kohle zu machen und dafür andere arbeiten lassen. Wenig leisten aber 
viel Kohle bekommen.
Ob man dafür Abi und Uni Abschluss braucht? Ganz sicherlich nicht, aber 
für die Wirtschaftstheaterbühne, die ihr toll findet schon.

Gibt genug Fachidioten, die das pro Monat nach Hause bringen, was nicht 
einmal fünf Dipl. Ing. leisten.

Bildung tut man nur für sich selbst und die eigenen Ziele und niemals 
für den Arbeiter!!

von Pandur S. (jetztnicht)


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Die Story vom Yussuff war besser, also weg mit dem Troll.

von Edelhure (Gast)


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Werna van blau schrieb:

> Bildung tut man nur für sich selbst und die eigenen Ziele und niemals
> für den Arbeiter!!

Dieser Satz ist einfach zu göttlich und verräterisch obendrein.

Beitrag #6444765 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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neuling schrieb:
> Es war hart aber die Probezeit hab ich bestanden
Die Probezeit "bestehen" die allermeisten. Die Hauptsache ist dabei, dem 
Chef den Parkplatz nicht wegzunehmen, am Arbeitsplatz nicht 
einzuschlafen und mit den Kollegen keine Schlägereien anzufangen. Dann 
schaffst du das.

Denn dein Chef hat dich mit Zeitaufwand aunter anderen Bewerbern 
ausgesucht und für geeignet befunden. Wenn du nichts taugst, müsste er 
zu seinem Chef gehen und dem sagen, dass er einen Fehler gemacht hat. 
Das versucht er soweit als möglich zu verhindern.

Wer also meint, die Probezeit zu "bestehen" wäre an sich schon eine 
herausragende Leistung, der ist für den Job ungeeignet.

> und inzwischen kann ich den Job vernünftig durchführen
Dein Chef hat einen Platz gefunden, wo du der Firma halbwegs was bringst 
oder am wenigsten Schaden zufügst.

> und niemand hat etwas gemerkt.
Du hast es nicht gemerkt, dass es die anderen gemerkt haben.

> Ich merke nun dass alle nur mit Wasser kochen
Der gute Koch kocht mit dem selben Wasser wie der schlechte Koch.

Handyman schrieb:
> Und ich weiß nicht, wie viel Potential mir mein jetziger Job zum wachsen
> bietet.
Der Satz sagt eigentlich alles. Wenn du nach 2 Jahren in der Firma 
direkt an der Quelle, der Arbeit und den Kollegen nicht einschätzen 
kannst, wie und ob du dich dort weiterentwickeln kannst, dann solltest 
du nicht wechseln, wenn es dir dort sonst eigentlich gefällt. Denn dann 
kannst du auch aus einer kurzen Stellenanzeige samt kurzem 
Bewerbungsgespräch samt kurzer Arbeitsplatzbeschreibung nicht 
einschätzen, ob es beim nächsten Arbeitgeber anders oder sogar besser 
wäre. Ein Wechsel wäre also pures Glücksspiel. Wenn du 
überduchschnittlich häufig im Lotto gewinnst, dann kannst könntest du es 
ja trotzdem mal probieren...

von KOKSFUERST (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Die Probezeit "bestehen" die allermeisten. Die Hauptsache ist dabei, dem
> Chef den Parkplatz nicht wegzunehmen, am Arbeitsplatz nicht
> einzuschlafen und mit den Kollegen keine Schlägereien anzufangen. Dann
> schaffst du das.

Das glaub ich kaum. KMUs können sich sowas doch nicht leisten.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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KOKSFUERST schrieb:
> Das glaub ich kaum.
Es geht hier eigentlich nicht um Glaubensfragen.

> KMUs können sich sowas doch nicht leisten.
Kennst du KMU? Ich schon.
Gerade bei einem 400-Mann Betrieb kann ich mir da gut vorstellen, dass 
man zwar für "was ganz Großes" eingeplant und eingestellt wurde, 
hinterher aber doch nur Kabel zeichnet, weil nach der Probezeit nicht 
mehr "herausgekommen" ist. Diese Kollegen finden sich dann entweder mit 
ihrem Job ab (und sagen sich: "ist ja nur ein Job und eigentlich ist es 
ganz nett hier") oder gehen dann nach 3-4 Jahren wieder neuen und 
größeren Herausforderungen entgegen.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6444879 wurde von einem Moderator gelöscht.
von KOKSFUERST (Gast)


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KMU sind bis 250 Mitarbeiter ihr Größenwahnsinnigen

von Teddy (Gast)


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Handyman schrieb:
> Hallo,
>
> ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor in einer Firma welche
> elektrische Anlagen plant und baut. Durch meine vorherige Lehre +
> Berufserfahrung als Elektroinstallateur hatte ich schon im Vorwege
> einige relevante theoretische+praktische Kenntnis von der Thematik.
>
> Nun bin ich wie geschrieben ca. 2 Jahre dabei, und ich habe das Gefühl,
> dass der Job fachlich nicht besonders fordernd ist. Fordernd ist mehr
> das "Drumherum", also die Abstimmungen mit den Projektbeteiligten und
> das Organisatorische.
>
> Denkt ihr, dass solch ein Job, der einen fachlich in den ersten Jahren
> nicht wirklich fordert, sinnvoll ist? Es heißt ja, man wächst mit seinen
> Aufgaben. Und ich weiß nicht, wie viel Potential mir mein jetziger Job
> zum wachsen bietet. Ich habe teilweise das (in meinen Augen berechtigte)
> Gefühl dass ich fachlich zumindest in Teilbereichen bereits mehr Ahnung
> habe als z.B. meine Kollegen (ich hoffe inständig dass das nicht der
> Dunning-Kruger-Effekt ist, der hier zuschlägt.. - Glaube ich aber auch
> nicht). Und das finde ich irgendwie unbefriedigend. Einfach weil ich
> gerne das Gefühl hätte, von Leuten zu lernen, die wesentlich mehr auf
> dem Kasten haben als ich (und deren Expertise ich auch sehe und
> anerkennen kann)..
>
> Denkt Ihr ein Wechsel wäre hier angebracht? Weil abgesehen davon bin ich
> in dem Job und der Firma wirklich mehr als zufrieden.. Oder denkt ihr
> dass ein Master neben dem Job ggf. sinnvoll wäre, einfach um den
> "Wissensdurst" zu befriedigen?

Ich kenne das.
In meiner Tätigkeit habe ich eher das Gefühl, dass sich mir Hirn 
verkümmert, da die Arbeit sowas von einen unterfordert und langweilig 
ist.
Ich denke mir immer "und dafür habe ich jahrelang den Arsch aufgerissen 
und studiert?"

Naja bald ist Veränderung angesagt ;)

von Ich habe die Erfahrung gemacht (Gast)


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Es kann nicht jeder an genialen Erfindungen arbeiten. Wirtschaft ist 
eine Pyramide. Du bist halt irgendwie in der Mitte und dafür da 
irgendwelche Sachen weg zu schaffen. Dafür kannst du gut essen Auto 
fahren und dir ein paar bunte Sachen kaufen.

von Jo S. (Gast)


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Zocker60 schrieb:
> Geh auf Montage nach Russland da ist dein lernpotential hoch.

Hey, Zocker ist 60.
Herzlichen Glückwunsch!

von Werna van blau (Gast)


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Ich habe die Erfahrung gemacht schrieb:
> Es kann nicht jeder an genialen Erfindungen arbeiten. Wirtschaft
> ist
> eine Pyramide. Du bist halt irgendwie in der Mitte und dafür da
> irgendwelche Sachen weg zu schaffen. Dafür kannst du gut essen Auto
> fahren und dir ein paar bunte Sachen kaufen.

Klar es müssen in der Industrie auch viele Produkte hergestellt werden, 
das reicht auf Papier nicht aus...

Edelhure schrieb:
> Werna van blau schrieb:
>
>> Bildung tut man nur für sich selbst und die eigenen Ziele und niemals
>> für den Arbeiter!!
>
> Dieser Satz ist einfach zu göttlich und verräterisch obendrein.

Jo gibt Leute, die bekommen vom Arbeitgeber alles in den Arsch geblasen, 
das merkt man beim Lesen auch.

Überhaupt wer LLangeweile im Job als SStudierter hat, der hat selber 
Schuld!
Dann leg dir doch ein geistiges Hobby zu, gibt auch andere Studierte, 
die Taxi fahren, oder laut RTL2 vom Amt leben, obwohl die vom Job Center 
sprechen, also einer ARgentur.

Manche Leute, hier sind auch von RTL2, jedenfalls reicht es wohl dort 
bla bla zu können und in der Sonderschule als Wunderkind aufgefallen zu 
sein, dann kann man dort immer fleißig kommentieren wer alles vom Amt 
lebt.
Hat sehr viel mit wertvoller Arbeit zu tuen, und ist hoch verdienstes 
Gehalt, höchste Geisteswissenschaft offenbaren diese Sender mit ihren 
sozialen Sendungen...

von Jo S. (Gast)


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Handyman schrieb:

>
> ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor in einer Firma welche
> elektrische Anlagen plant und baut. Durch meine vorherige Lehre +
> Berufserfahrung als Elektroinstallateur hatte ich schon im Vorwege
> einige relevante theoretische+praktische Kenntnis von der Thematik.
>
> Nun bin ich wie geschrieben ca. 2 Jahre dabei, und ich habe das Gefühl,
> dass der Job fachlich nicht besonders fordernd ist. Fordernd ist mehr
> das "Drumherum", also die Abstimmungen mit den Projektbeteiligten und
> das Organisatorische.
>

Kannst du dir vorstellen, dich mit einem eigenen Planungsbüro 
selbständig zu machen? Dann wechsle zu 1 oder 2 anderen Büros, die 
örtlich in einem Gebiet liegen, das du später bearbeiten willst. Sammle 
viele Kundenkontakte  und pflege sie. Halte Kontakt zu guten Kollegen. 
Und dann legst du mit ein paar Leuten zusammen los. Das ist ein 
lukratives Geschäft.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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von Pandur S. (jetztnicht)


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Nach einer gewissen Zeit laesst die Herausforderung im Job nach, weil 
man's drin hat. Dann waere es zB Zeit fuer einen neue Herausforderung. 
Mit etwas Aufschlag. Nur nicht zu lange kleiben bleiben.

von GuterMann (Gast)


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Lothar M. schrieb:
>> und inzwischen kann ich den Job vernünftig durchführen
> Dein Chef hat einen Platz gefunden, wo du der Firma halbwegs was bringst
> oder am wenigsten Schaden zufügst.
>
>> und niemand hat etwas gemerkt.
> Du hast es nicht gemerkt, dass es die anderen gemerkt haben.

Er hat nicht geschrieben, dass er nach der Probezeit andere Aufgaben 
bekommen hat. Meiner Erfahrung nach ist das erste Jahr für die 
allermeisten Ingenieure schwierig, teilweise wegen der Einarbeitung, 
aber auch einfach weil viele in der Industrie relevanten Fähigkeiten im 
Studium nicht vermittelt werden.

von Zocker60 (Gast)


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Bei -40° C auf Montage ist eine Herausforderung. Euer IgM Bällebad ist 
doch first world ohne Ende. Ihr wisst nicht was Herausforderung ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pandur S. schrieb:
> Nach einer gewissen Zeit laesst die Herausforderung im Job nach,
> weil man's drin hat.

Was doch super ist!

> Dann waere es zB Zeit fuer einen neue
> Herausforderung.

Warum braucht es die ständig? Zumindest beruflich ist es doch wesentlich 
angenehmer, wenn man eine ruhige Kugel schieben kann. So hat man wenig 
Stress und kann sich ausgeruht seiner Freizeit widmen.

> Mit etwas Aufschlag. Nur nicht zu lange kleiben
> bleiben.

Du bist wahrscheinlich noch ganz jung und voller Idealismus. Aber das 
legt sich noch. :-)

von Ich habe die Erfahrung gemacht (Gast)


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Gratuliere du bist der härteste. Kriegst den Nahkampf Orden und die 
Russland Spange an die Uniform. Zufrieden?

von Teddy (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Pandur S. schrieb:
>> Nach einer gewissen Zeit laesst die Herausforderung im Job nach,
>> weil man's drin hat.
>
> Was doch super ist!
>
>> Dann waere es zB Zeit fuer einen neue
>> Herausforderung.
>
> Warum braucht es die ständig? Zumindest beruflich ist es doch wesentlich
> angenehmer, wenn man eine ruhige Kugel schieben kann. So hat man wenig
> Stress und kann sich ausgeruht seiner Freizeit widmen.

Und wenn das Unternehmen ka*ke ist und man sich nicht mit dem "Werten" 
nicht identifizieren kann?
Wenn das Unternehmen immer fordert aber nicht zurückzahlt?
Auch da die ruhige Kugel schieben?

Da wird man doch auf Dauer bekloppt!

von Handyman (Gast)


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Senf D. schrieb:
>> Dann waere es zB Zeit fuer einen neue
>> Herausforderung.
>
> Warum braucht es die ständig? Zumindest beruflich ist es doch wesentlich
> angenehmer, wenn man eine ruhige Kugel schieben kann. So hat man wenig
> Stress und kann sich ausgeruht seiner Freizeit widmen.

Dass man die fachlichen Anforderungen des Jobs bewältigen kann, heißt 
nicht, dass man ne ruhige Kugel schiebt. Man hat ja nicht nur ein 
Projekt auf dem Schreibtisch, das man entspannt bearbeitet, sondern 5 
oder 6.

D.h. die Herausforderung ist in dem Fall weniger die Qualität, sondern 
die Quantität..

Grundsätzlich sehe ich es eigentlich auch so, dass ja nichts dagegen 
spricht, dass man seinen Job beherrscht. Alles andere wäre auf Dauer ja 
auch unbefriedigend. Trotzdem wäre eine fachliche Herausforderung hin 
und wieder mal ganz nett.

Aber wahrscheinlich kommt diese automatisch mit dem Jobwechsel. Insb. 
wenn es nicht der gleiche Job ist. Den fachlichen Anspruch des Jobs kann 
man sich ja relativ frei aussuchen..

von Senf D. (senfdazugeber)


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Teddy schrieb:
> Und wenn das Unternehmen ka*ke ist und man sich nicht mit dem "Werten"
> nicht identifizieren kann?
> Wenn das Unternehmen immer fordert aber nicht zurückzahlt?
> Auch da die ruhige Kugel schieben?

Nein, dann ist natürlich ein Wechsel mehr als empfehlenswert.

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Beitrag #6445941 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6446061 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wolfgang H. (Firma: AknF) (wolfgang_horn)


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Hi, Handyman,

> ich arbeite seit ca. 2 Jahre als Elektro-Bachelor in einer Firma ...
> Nun bin ich wie geschrieben ca. 2 Jahre dabei, ...
> Denkt ihr, dass solch ein Job, der einen fachlich in den ersten Jahren
> nicht wirklich fordert, sinnvoll ist?

Irgendwer, es könnte Fredmund Malik gewesen sein, hat gefordert, jeder 
Arbeitnehmer solle nach der Position des Aufsichtsratsvorsitzenden 
streben.
Zwar seien die Aussichten, auf die berufen zu werden, gerade am Anfang 
des Weges außerordentlich gering, aber besser versucht als gar nicht 
erst angefangen.

Auf jeden Fall ist das "Versauern" in einer Position ohne 
Herausforderungen, eine sehr schlechte Option. Denn wo gilt "wer rastet, 
der rostet", da leidet all das, was andere Arbeitgeber schätzen.

Handyman, war gut, dass Du Dich hier mit Decknamen gemeldet hast. Es war 
auch gut, dass Du das von Deinem privaten Anschluss getan hast, so dass 
kein Kollege Dir hinterher spionieren kann.

Denn mit Deinen Absichten droht Dir die Bestarbeiter-Bestrafung durch 
die Kollegen - der Bestarbeiter bekam eine Medaille von der Partei und 
ein blaues Auge von den Kollegen, die eine Heraufsetzung der Norm 
fürchteten oder schlicht beleidigt waren.

Handyman, ich schlage Dir erst einmal ein Engagement in VDI vor, VDE 
oder einer anderen berufsbezogenen Gruppierung. Wer dort positiv 
auffällt (im Gegensatz zu besserwisserisch), der wird weiter empfohlen - 
und jede gute Mundpropaganda ist besser als Bewerbungsschreiben auf 
Hochglanzpapier.

In VDI und VDE hat immer was zu tun, wessen Wille zum Tun größer ist als 
seine Ansprüche. Und wenn es die Führung durch die eigene Firma ist mit 
der vorngegangenen Anfrage bei der eigenen Geschäftsführung.

Als Dein personalverantwortlicher Leiter würde ich einen unauffälligen 
Gesprächswunsch von Dir erwarten sowie eine Bitte um Rat, wie Du für 
Deine Firma  Deine Abteilung  Deine Gruppe / Dein Team mehr tun 
könntest als bisher.
Mindestens das Personalwesen freut sich über solche Signale des 
Engagements und belohnt Führungskräfte, die solche weiter geben.

Du kennst doch sicher Dilbert. Selbst sein PHB würde Engagierte fördern 
(Leider zerstört er jedes Engagement).

Ciao
Wolfgang Horn

Beitrag #6447180 wurde von einem Moderator gelöscht.

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