Forum: PC Hard- und Software Programm zur Ressourcenverwaltung?


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von Sebastian E. (sebi33_sev)


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Hallo!

Ich suche eine Software/Programm zum einfachen Verwalten von 
Ressourcen/Geräten. Es geht um folgendes:

Wir haben bei uns im Büro verschiedenste Messgeräte. Falls jemand ein 
Messgerät benötigt, muss er es irgendwie "buchen". Es soll dann auch für 
alle ersichtlich sein, bei wem und wie lange das Messgerät weg ist. (Ein 
umbuchen/stornieren sollte auch einfach möglich sein. Doppelbuchungen 
verhindert werden etc. )

Das ganze sollte im Besten Fall auch von mobilen Endgeräten 
(Iphone/Ipad, Android) bedienbar sein. Eine Synchronisation mit zB 
Outlook wäre vorteilhaft.

Angedacht war es Outlook dafür zu verwenden, leider scheint das nicht so 
einfach möglich zu sein. Mit Outlook kann man zwar Räume verwalten, für 
jedes Messgerät einen eigenen Kalender zu erstellen scheint dann aber 
etwas übertrieben.

Webbasierte Lösungen mit zB einem Raspberry Pi sind ebenfalls möglich.

Kennt jemand von euch eine passende Lösung bzw. Programme die so etwas 
(oder zumindest teile davon) können?

Danke
SG Sebastian

von flup (Gast)


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Hallo,

Alle Geräte in einen Schrank oder auf ein Gestell, derjenige der es 
nimmt, legt seine Marke oder Namen auf die jetzt leere Stelle oder an 
einen Haken. Wäre halt eine low-tech Lösung...

mfg

von Sebastian E. (sebi33_sev)


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flup schrieb:
> Hallo,
>
> Alle Geräte in einen Schrank oder auf ein Gestell, derjenige der es
> nimmt, legt seine Marke oder Namen auf die jetzt leere Stelle oder an
> einen Haken. Wäre halt eine low-tech Lösung...
>
> mfg

Stimmt, das ist die einfachste lösung ...


Dann füge ich noch folgende Präzisierung hinzu:

Man soll die Messgeräte auch "reservieren" können. Ich soll zB eine 
Woche im voraus eintragen können wann ich das Messgerät benötige.

SG Sebastian

: Bearbeitet durch User
von N. M. (mani)


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Sebastian E. schrieb:
> Mit Outlook kann man zwar Räume verwalten, für jedes Messgerät einen
> eigenen Kalender zu erstellen scheint dann aber etwas übertrieben.

Finde ich eine ziemlich gute Idee.
Neben den Sichtbarkeitsregeln des Kalenders (wer darf buchen), hast du 
relativ leicht die Buchungsdauer, den Ort und die Person erfasst.
Wenn jeder die Kalender einsehen kann, kann auch jeder nachvollziehen wo 
oder bei wem sich das Gerät befindet und bei dringlichen Dingen direkt 
nachfragen ob das Gerät noch benötigt wird.

Du musst je nach dem die Geräte ja auch Mal komplett aus dem Verkehr 
ziehen können (kaputt, Kalibrierung, o.ä).
Dann die Leute verständigen die bereits gebucht hatten und ein neues 
buchen blocken.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian E. (sebi33_sev)


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N. M. schrieb:
> Sebastian E. schrieb:
>> Mit Outlook kann man zwar Räume verwalten, für jedes Messgerät einen
>> eigenen Kalender zu erstellen scheint dann aber etwas übertrieben.
>
> Finde ich eine ziemlich gute Idee.
> Neben den Sichtbarkeitsregeln des Kalenders (wer darf buchen), hast du
> relativ leicht die Buchungsdauer, den Ort und die Person erfasst.
> Wenn jeder die Kalender einsehen kann, kann auch jeder nachvollziehen wo
> oder bei wem sich das Gerät befindet und bei dringlichen Dingen direkt
> nachfragen ob das Gerät noch benötigt wird.

Outlook bietet tatsächlich viele möglichkeiten, vorallem auch in 
Kombination mit den sowieso schon vorhandenen Terminkalendern der 
einzelnen Mitarbeiter ...

Ich behalte mir Outlook auf jeden fall im Hinterkopf, trotzdem würden 
mich Alternativen intressieren.

von Nutzer (Gast)


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Hallo

N. M. schrieb:
> Wenn jeder die Kalender einsehen kann, kann auch jeder nachvollziehen wo
> oder bei wem sich das Gerät befindet und bei dringlichen Dingen direkt
> nachfragen ob das Gerät noch benötigt wird.

Ja wäre schon "Geil": Ich (und eben nicht jemand anderes)leihe mir ein 
Messgerät (irgendwas anderes) für einen bestimmten Zeitbereich aus und 
muss trotzdem damit rechnen  das andere mich mit Anfragen nerven - und 
wie "Anfragen" in der Praxis nun mal stattfinden sind diese nun mal oft 
nicht frei von Druck oder das ein "Nein, ist zur Zeit nun mal meins" 
wird nicht ohne ein "Das merke ich mir", "Wofür?" und ähnliches 
hingenommen.
Das gilt auch, oder sogar besonders, auf der Arbeit.
Wer ein ausgeliehenen Gegenstand hat geht nur den Verleiher (Eigentümer) 
was an und wird aus guten Grund auch überwiegend so gehandhabt.
Nebenbei kann es immer wieder passieren das der ausgeliehene Gegenstand 
beschädigt wird - und das darf nur eine Sache zwischen den Ausleiher und 
den Ausleihenden sein, denn ansonsten s.o.

Nutzer

von Christoph Z. (christophz)


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Zur eigentlichen Frage:

Bei uns sind alle Messgeräte in SAP und die Kalibrierung wird z. B. 
darüber verwaltet.

Ausleihen würde auch über SAP gehen, machen wir aber nicht aktiv 
(hauptsächlich weil nicht alle Leute SAP haben und noch weniger damit 
geschult sind...). Reservieren geht damit nicht.

Unsere Arbeitsplätze im Labor und in den Reinräumen kann man 
reservieren. Das könnte man per Outlook tun, ist bei uns aber eine 
einfache Excel Tabelle.

Früher(TM), also lange vor meiner Zeit hier, gab es mal eine Datenbank 
in DOS die für Messgerätereservation und Kalibrierverwaltung genutzt 
wurde.

Nutzer schrieb:
> Ja wäre schon "Geil": Ich (und eben nicht jemand anderes)leihe mir ein
> Messgerät (irgendwas anderes) für einen bestimmten Zeitbereich aus und
> muss trotzdem damit rechnen  das andere mich mit Anfragen nerven - und
> wie "Anfragen" in der Praxis nun mal stattfinden sind diese nun mal oft
> nicht frei von Druck oder das ein "Nein, ist zur Zeit nun mal meins"

Genau diese Leute mag ich. Glücklicherweise nimmt deren Anzahl hier bei 
uns ab. Nehmen sich Geräte und haben dann für zwei Jahre einen Aufbau. 
Wenn es Projektunterbrüche oder Testfreiezeiten gibt, dann bleibt 
entweder einfach alles stehen (Das ist einigermassen OK), oder die 
Geräte, Kabel, Sonden verschwinden in Projektschränken (Geht gar nicht).

Ich geh dann bei Gelegenheit mal an solchen Orten durch und hol das 
Material zurück. Oft Merken es diese Teams auch gar nicht, dass ihre 
Geräte aus der Kalibration laufen und dann kommt dann wenn sie es merken 
Panik auf.

Ja, bei Leuten deren ausgeliehenes Material ich kenne, "nerve" ich auch 
manchmal mit Anfragen. Je nach dem gibt es halt nur einen einzelnen 
Spektrumanalyser. Oder ich "nerve" dich, weil dein Gerät in einem Monat 
zur Kalibration muss.

von georg (Gast)


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Nutzer schrieb:
> Wer ein ausgeliehenen Gegenstand hat geht nur den Verleiher (Eigentümer)
> was an und wird aus guten Grund auch überwiegend so gehandhabt.

Trotzdem kann es noch genug Probleme geben, z.B. DSGVO und Betriebsrat - 
bei einem Autohersteller hat der Betriebsrat durchgesetzt, dass 
Werkzeuge, die Tausende kosten können, nur anonym ausgeliehen werden 
können. Jedenfalls zunächst mal, wenn das Werkzeug dann weg ist oder 
kaputt, ist schon ein Weg vorgesehen den Schuldigen zu finden, das ist 
also Augenwischerei, macht aber die Sache kompliziert.

Georg

von N. M. (mani)


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Macht euch Mal nicht ins Höschen.
Ob und was ich ausgeliehen habe können meine Arbeitskollegen wissen. Ist 
ja kein Geheimnis. Und wenn ich etwas kaputt mache stehe ich dazu. Die 
meisten von uns sind ja Erwachsene Personen und Fehler passieren jedem 
Mal.

Wenn man Bedenken bzgl DSGVO hat lässt man jeden unterschreiben dass das 
Speichern der personenbezogenen Daten für den Zeitraum X zum Zeck der 
Nachverfolgbarkeit gestattet wird. Ansonsten kann man halt nicht 
ausleihen.
Appropos, ein Blatt Papier wie es oft verwendet wird bietet hier auch 
nicht mehr "Datenschutz".

Nichts desto trotz könnte man das ja in Outlook auch einstellen. Neue 
Termine einstellen/buchen wenn verfügbar. Aber keine Einsicht der 
Details wenn nicht gewünscht.

Der TO sucht ja aber nach Alternativen.

von Blechbieger (Gast)


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Funktioniert bei uns mehr schlecht als recht weil die Leute sich oft 
nicht in die Listen eintragen, wird mit Online-System nicht besser sein. 
Wenn ich mal wieder ein Gerät suchen muss träume ich davon jedem Gerät 
ein RFID-Tag zu verpassen, einen Lesegerät in den Rahmen der Labortür 
und eine Sirene die losgeht wenn das Gerät nicht ausgeheckt ist. Aber 
etwas Overkill für ein eher kleines Problem.

K.A. ob es das fertig gibt aber mit NFC-Tags und Smartphones sollte sich 
ein relativ komfortables System zur Geräteverwaltung aufbauen lassen. 
Würde bei uns aber nicht gehen da die wenigsten Firmenhandys haben.

von Christoph Z. (christophz)


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Blechbieger schrieb:
> ein RFID-Tag zu verpassen, einen Lesegerät in den Rahmen der Labortür
> und eine Sirene die losgeht wenn das Gerät nicht ausgeheckt ist. Aber
> etwas Overkill für ein eher kleines Problem.

Moderne Bibliotheken haben das genau so installiert. Aber ja, für unser 
kleines Labor wohl auch overkill.

All unsere Geräte haben die SAP Nummer auch als Barcode drauf und wir 
hätten Barcodescanner. Geht einfach 5 min bis der PC gestartet ist, 
eingeloggt, SAP gestartet und nochmals eingeloggt. Einen generellen 
Account gab es früher(TM) mal aber hat wohl 30 Tage lang niemand mehr 
benutzt und darum ist er jetzt geblockt. SAP Passwort muss auch alle 30 
Tage gewechselt werden, also auch schlecht für generelle Labornutzung.

Also ein System das mit diesen Nummern umgehen kann und einfach 
Ein-/Ausbuchen kann, würde mir reichen. Vielleicht sogar zusammen mit 
dem Badge den eh alle auch für die Türen haben.

von Sebastian E. (sebi33_sev)


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Danke für die vielen Antowrten.

Bei uns geht es eigentlich nur um die Planbarkeit. Wir sind ca. 10 Leute 
im Büro und haben ca. 5 Messgeräte (plus Zubehör und einige alte 
Messgeräte die man als Ersatz nehmen könnte). Es ist also nur wichtig, 
dass jeder sehen kann wie viele Messgeräte verfügbar sind bzw. bei wem 
die Messgeräte sind.
"Es sind gerade X Messgeräte verfügbar" oder "Am 10.12. ist nur 1 
Messgerät verfügbar, ich reserviere das gleich für mich".


Nutzer schrieb:
> Ja wäre schon "Geil": Ich (und eben nicht jemand anderes)leihe mir ein
> Messgerät (irgendwas anderes) für einen bestimmten Zeitbereich aus und
> muss trotzdem damit rechnen  das andere mich mit Anfragen nerven - und
> wie "Anfragen" in der Praxis nun mal stattfinden sind diese nun mal oft
> nicht frei von Druck oder das ein "Nein, ist zur Zeit nun mal meins"
> wird nicht ohne ein "Das merke ich mir", "Wofür?" und ähnliches
> hingenommen.
Glücklicherweise ist das bis jetzt noch nicht in diesem Maße 
vorgekommen. Bis jetzt konnten wir immer eine Lösung finden.


Momentan verwenden wir ein selbst geschriebenes Programm (ein Outlook 
AddIn, praktisch eine mit Outlook synchronisierte Exel-Tabelle mit 
schöner Darstellung). Das System ist leider etwas veraltet und kann in 
zukunft nicht mehr von uns gewartet werden, deshalb suchen wir Ersatz.

Ein System mit RFID-Tags, Bar-Codes etc. ist für unsere Ansprüche etwas 
zu viel.Warscheinlich läuft es auf Outlook hinaus.

Sg Sebastian

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Sebastian E. schrieb:
>
> Angedacht war es Outlook dafür zu verwenden, leider scheint das nicht so
> einfach möglich zu sein. Mit Outlook kann man zwar Räume verwalten, für
> jedes Messgerät einen eigenen Kalender zu erstellen scheint dann aber
> etwas übertrieben.

Mir scheint das nicht übertrieben, da dieser Lösungsansatz deine (doch 
recht weitreichenden) Anforderungen sehr komfortabel erfüllt.
Zudem kann der Admin der Kalender des Messgerätes Alarme setzen wann ein 
Gerät zum Kalibrieren muss und die Zeiten dazu reservieren.

Eine Rechnungsstellung des Gebrauchs ist so aber noch nicht möglich, da 
braucht man dann eine Schnittstelle zum ERP.

BTW: Wir hatten das damals(R) in Lotus Notes, inkl. Aufbewahrung von 
Kopien der Gebrauchsanweisungen und Kalibrierungszeugnisse. Heute ist 
jedes Messgerät nur eine Ressource auf dem Exchange. Dad funktioniert 
prächtig, bis jemand sich ein Gerät schnappt ohne es reserviert zu 
haben.

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