Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Altersteilzeit bei Festanstellung bei Ingenieur-Dienstleister


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von Danilo (Gast)


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Hallo Leute,

bitte nicht mit den sonst üblichen Floskeln hier antworten.

Mir ist bewusst, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf Altersteilzeit 
nicht gibt.

Auch tarifvertraglich wird über BAP eher nichts bereitstehen.

Eventuell gibt es aber eine Hintertür, die man trotzdem nutzen kann, 
z.B. bei Gleichstellung / Behinderungsgrad oder Ähnlichem.

Beitrag #6450131 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6450140 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6450159 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schallendes Gelächter (Gast)


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Ingenieure werden so händeringend gesucht dass man sie gar nicht mehr 
gehen lassen will

von willi (Gast)


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Danilo schrieb:
> ...Mir ist bewusst, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf Altersteilzeit
> nicht gibt.

Schau mal:
http://www.gesetze-im-internet.de/alttzg_1996/index.html

MfG Willi

von Günni (Gast)


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Wenn ein Arbeitgeber erkennt, dass ein Aufgabenbereich längerfristig 
nicht mehr oder nur noch deutlich weniger benötigt wird und das darauf 
spezialisierte Personal abgebaut oder umgeschult werden muss, kann er 
auf eine Altersteilzeitvereinbarung zurückgreifen. Älteren Arbeitnehmern 
wird dann eine Altersteilzeitregelung angeboten, d.h. sie arbeiten noch 
einige Zeit voll bei reduzierten Bezügen und gehen dann in die Ruhephase 
über. So werden Kündigungen mit Abfindung unnötig. Und während der 
ersten aktiven Phase stehen die Älteren noch voll zur Verfügung und ein 
Teil der Jüngeren kann abgezogen und auf neue Arbeitsgebiete umgeschult 
werden. Eine für beide Seiten günstige Lösung. Aber das heißt, dass der 
Arbeitgeber erkennt, dass das Arbeitsgebiet, für das die Altersteilzeit 
angeboten wird, in Zukunft immer weniger benötigt wird. Älteren 
Arbeitnehmern die Aufgabengebiete bearbeiten, wo die Auslastung hoch ist 
und auch bleiben wird, wird man keine Altersteilzeit anbieten.

von Anarchist (Gast)


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Warum willst du denn Altersteilzeit? Hast du keinen Bock mehr auf 
Entwicklung oder so?

Bei einem meiner Kunden arbeiten welche, die jede Woche nur ein paar 
Stunden arbeiten, z.B. 8 oder 12. Das ist ein Maschinenbauer und die 
Freelancer über eine PDA sind Elektrotechnik-Entwickler.
Geht alles. Du musst nur verhandeln können.

Aber was willst du wirklich? So wie oben beschrieben voll weiterarbeiten 
und dann Ruhezeit oder ab sofort weniger arbeiten weil weniger 
Lebenszeit-in-Geld umwandeln und mehr das Leben geniessen?

Beitrag #6450581 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6450777 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx W. (Gast)


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Danilo schrieb:
> Eventuell gibt es aber eine Hintertür, die man trotzdem nutzen kann,
> z.B. bei Gleichstellung / Behinderungsgrad oder Ähnlichem.

Wie wär`s so:
12 Monate arbeiten und dann wieder 6 Monate AL1.
Wär das nix?

von Marx W. (Gast)


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Schallendes Gelächter schrieb:
> Ingenieure werden so händeringend gesucht dass man sie gar nicht mehr
> gehen lassen will

Aber nur solange man sie "braucht"!

von Arkham Asylum - Reception (Gast)


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Danilo schrieb:
> Eventuell gibt es aber eine Hintertür, die man trotzdem nutzen kann,
> z.B. bei Gleichstellung / Behinderungsgrad oder Ähnlichem.

Hintertür, hintenrum ... kannst garnicht mehr direkt und geradeaus und 
ehrlich deine Wünsche und Bedürfnisse äußern und auf Vertrauensbasis 
eine gmeinsame Lösung finden.

Geh zum Chef und sag du willst nur Teilzeit arbeiten. Denn du hast das 
Recht nur die Verträge zu unterschreiben, die Dir auch passen. Natürlich 
kann Chefe deinen Wunsch ablehnen, siehe § 8 Abs. 4 Satz 2 TzBfG. Dann 
haste aber auch das Recht die einen besser zu dir passenden Chef zu 
suchen.

https://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__8.html

von Danilo (Gast)


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Arkham Asylum - Reception schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Eventuell gibt es aber eine Hintertür, die man trotzdem nutzen kann,
>> z.B. bei Gleichstellung / Behinderungsgrad oder Ähnlichem.
>
> Hintertür, hintenrum ... kannst garnicht mehr direkt und geradeaus und
> ehrlich deine Wünsche und Bedürfnisse äußern und auf Vertrauensbasis
> eine gmeinsame Lösung finden.

Bei meiner Leihbude Wünsche äussern ist sicher möglich, besser hat man 
dann aber eine belastbare Datenbasis zur Verfügung. Aus dem Nirvana 
macht es da wenig Sinn zu diskutieren, da oft genug die Reibungswärme 
schon entstand bevor ich über den Tisch gezogen wurde.

Mein Eindruck ist, dass deren Key-Accounter für jeden Sklaven dem die 
wieder was abgerungen haben, selbst zusätzlich was im Portemonnaie 
haben.

Gerade hier wird doch groß rumgeplärrt, dass nach spätestens 6 Wochen 
ohne Projekt die Kündigung kommt (das muss man sich bei einem 
Gleichgestellten mal vorstellen!).

von Arkham Asylum - Reception (Gast)


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Danilo schrieb:
> Aus dem Nirvana
> macht es da wenig Sinn zu diskutieren, da oft genug die Reibungswärme
> schon entstand bevor ich über den Tisch gezogen wurde.
>
> Mein Eindruck ist, dass deren Key-Accounter für jeden Sklaven dem die
> wieder was abgerungen haben, selbst zusätzlich was im Portemonnaie
> haben.

Vergiss es, bei diese Denk- und Ausdrucksweise (Sklave, Tisch gezogen) 
wird das nie was.
Du musst einen konkreten Plan haben. Geh zum Chef mit der Ansage, du 
willst ab 1.1. 2021 nur 30 h arbeiten, also Mo-Fr jeweils von 10:00 - 
16:30 .
Wenn das nichts wird, mach dich selbstständig, dann kanns du selber mit 
Dir hintenrum diskutieren.

Und bezüglich Datenbasis, nach dich bei einem Anwalt für Arbeitsrecht 
schlau über die Konsequenzen, ebenso bei der Rentenberatung. Der 
Urlaubsanspruch sinkt (§ 3 Absatz 1 BUrlG), Steuersatz auch, erwartbare 
Renten ebenfalls.

von Danilo (Gast)


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Arkham Asylum - Reception schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Aus dem Nirvana
>> macht es da wenig Sinn zu diskutieren, da oft genug die Reibungswärme
>> schon entstand bevor ich über den Tisch gezogen wurde.
>>
>> Mein Eindruck ist, dass deren Key-Accounter für jeden Sklaven dem die
>> wieder was abgerungen haben, selbst zusätzlich was im Portemonnaie
>> haben.
>
> Vergiss es, bei diese Denk- und Ausdrucksweise (Sklave, Tisch gezogen)
> wird das nie was.
> Du musst einen konkreten Plan haben. Geh zum Chef mit der Ansage, du
> willst ab 1.1. 2021 nur 30 h arbeiten, also Mo-Fr jeweils von 10:00 -
> 16:30 .
> Wenn das nichts wird, mach dich selbstständig, dann kanns du selber mit
> Dir hintenrum diskutieren.

Nen richtigen Chef hat man bei der Leihbude ja nicht. Die Key Accounter 
(oder wie die auch immer heissen) sind oft junge Damen, die recht wenig 
wissen. Dein Hinweis ist aber richtig: Mit ner guten Vorbereitung 
(Anwalt) kann man da wohl was rausholen.

Da die Altersteilzeit auch die Leihbude was kostet, werden die sich 
winden wie ein Aal.

von A. S. (achs)


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Was ist denn Alterszeit für Dich? Weniger h arbeiten bis zur Rente? Das 
geht. Gleiches Geld dabei eher nicht.

von Kaffeesatzentsorger (Gast)


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A. S. schrieb:
> Was ist denn Alterszeit für Dich? Weniger h arbeiten bis zur Rente? Das
> geht. Gleiches Geld dabei eher nicht.

Eben, Altersteilzeit bringt dem Unternehmen Vorteile wie weniger Urlaub, 
weniger gehalt auszahlen, weniger AG-Beitrag zur Krankenkasse. Oft auch 
weniger Krankentage und ausgeschlafenere Mitarbeiter.

von Geometriker (Gast)


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Danilo schrieb:
> Eventuell gibt es aber eine Hintertür, die man trotzdem nutzen kann,
> z.B. bei Gleichstellung / Behinderungsgrad oder Ähnlichem.

#2 da gabs eine rechtliche Quotenbasis

geh ins Juristenforum, hier erschlagen Dich die Freitagstrolls und 
Hobbybläser

von Arkham Asylum - Reception (Gast)


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Geometriker schrieb:

> geh ins Juristenforum, hier erschlagen Dich die Freitagstrolls und
> Hobbybläser

Und im Juristenforum wird er von den Juristen erschlagen ... nee für 
juristischen Hintertürchen soll er sich mal bei den Reichsbürgern 
melden. Die erkennen nicht das Absurde an dem hinterfotzigen Gebaren und 
applaudieren ihm sogar.

Wenn man nicht normal arbeiten kann dann besorgt man sich das passende 
Attest vom Amts-Arzt. Oder eben einen Job mit bequemerer Zeiteinteilung.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Geometriker schrieb:
> geh ins Juristenforum, hier erschlagen Dich die Freitagstrolls und
> Hobbybläser

Er ist doch einer dieser Trolle und Dauergast in A&B. Er weiß doch schon 
längst dass ein "Dienstleister" seine Leute wie ein Zuhälter seine 
N*tten behandelt und dass der Ruf als Sklavenhalter gerechtfertigt ist 
und wärmt das Thema immer wieder auf.

Jeder Dienstleister weiß wie man eine betriebsbedingte Kündigung dreht 
wenn ein Auftrag fällt weg. Mitarbeiter so schnell wie möglich auf den 
Müll werfen ist Teil des Geschäftskonzepts. Ein "Dienstleister" hat 
daher keinen Grund auf Dinge wie Teilzeit zur Kostensenkung 
zurückzugreifen. Es gilt ganz oder gar nicht:

Kaffeesatzentsorger schrieb:
>> Eben, Altersteilzeit bringt dem Unternehmen Vorteile wie weniger Urlaub,
>> weniger gehalt auszahlen, weniger AG-Beitrag zur Krankenkasse.

Kosten die bei einer betriebsbedingte Kündigung alle auf Null gesetzt 
werden. Notfalls eine einmalige Abfindung. Keine lästigen Nebenkosten 
mehr (die sinken nämlich nicht proportional mit Verringerung der 
Arbeitszeit). Warum sich mit weniger zufrieden geben?

>> Oft auch
>> weniger Krankentage und ausgeschlafenere Mitarbeiter.

Was interessieren weniger Krankentage und ausgeschlafenere Mitarbeiter 
wenn der Mitarbeiter weg ist?

von Arkham Asylum - Reception (Gast)


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Hannes J. schrieb:

> längst dass ein "Dienstleister" seine Leute wie ein Zuhälter seine
> N*tten behandelt und dass der Ruf als Sklavenhalter gerechtfertigt ist
> und wärmt das Thema immer wieder auf.

Nein, Sklavenhaltung ist was anderes.

> Jeder Dienstleister weiß wie man eine betriebsbedingte Kündigung dreht
> wenn ein Auftrag fällt weg. Mitarbeiter so schnell wie möglich auf den
> Müll werfen ist Teil des Geschäftskonzepts. Ein "Dienstleister" hat
> daher keinen Grund auf Dinge wie Teilzeit zur Kostensenkung
> zurückzugreifen.

Naja, Kündigung mit Abfindung könnt ja genau die Altersteilzeit sein, 
die der TO sucht. Dank der Kündigung kriegt der TO 2 Jahre 
Arbeitslosengeld und wenn er das richtige Alter erreicht hat, gehts 
anschliessend mit 60/63 in den vorzeitigen Ruhestand.

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