Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Trafo-Primärsicherung?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Muss man diesen Trafo auch mit einer Primärsicherung absichern?
https://www.reichelt.de/printtrafo-4-8-va-2x-7-5-v-2x-320-ma-rm-25-mm-421-15-2-p2466.html?&nbc=1

: Verschoben durch Moderator
von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Witzige Frage....

Gegenfrage:
Was passiert bei einem primärseitigen Windungsschluss?

Alternative Gegenfrage:
Was ist teurer, ein Wohnungsbrand, oder eine Sicherung?

von Franko P. (sgssn)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi
schwere Frage. Grundsätzlich ist es nie falsch, eine Schaltung/einen 
Verbraucher abzusichern. So ein kleiner Trafo kann nur primäseitig eine 
Überlast der Versorgung verursachen und da hat man ja üblicherweise nen 
Leitungsschutzschalter (10A oder 16A). Ein Kurzschluss auf der 
Sekundärseite wird wahrscheinlich keine Sicherung auf der Primärseite 
des Trafo auslösen können (zu geringe magnetische Kopplung). Und 
Kurzschlussfest ist dein Trafo nicht - lt. Datenblatt. Meist werden so 
kleine Trafos mit Temperaturschaltern abgesichert.
Das Datenblatt empfielt dazu, die Sekundärseite abzusichern.
Gruß
gerhard

von NB (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gute Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe, aber nie zu einem 
endgültigen Ergebnis gekommen bin.

Ein Trafohersteller hat mir dazu mal geantwortet: Primär-Sicherung nicht 
nötig, aber empfohlen.

Bei Trafos dieser Leistung habe ich immer eine Primär-Sicherung, z.B. 
50mA Typ TR5,  eingebaut, wenn es der Platz auf der Leiterplatte hergab. 
Wenn nicht dann nicht. Es würde z.B auch Niemand auf die Idee kommen, 
die Wicklung eines Schützes oder eines Relais mit einer extra Sicherung 
zu versehen.

Gruss

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Selbst in professionellen Geräten gibt es da alles. Von gar keiner 
Sicherung bis 2 Sicherungen. Die Frage bleibt wohl offen. Wenn man es 
ganz sicher haben will, muss man wohl 2 Sicherungen vorsehen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für so kleine Printtrafos nutze ich oft einen Sicherungswiderstand mit 
47 - 220 Ohm primär.

von MaWin (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf S. schrieb:
> Muss man diesen Trafo auch mit einer Primärsicherung absichern?

Ganz kleine Trafis brauchen keine, ihr Primärwicklungsdraht ist so dünn, 
der arbeitet als Sicherung. Zudem sind sie kurzschlussfest.

Dieser ist nicht kurzschlussfest. Daher wäre ich vorsichtig, den Trafo 
ohne Primärsicherung zu betreiben. Eine explizite Zusage dass die 
entfallen kann vom Hersteller hast du ja nicht, nur das Fehlen im 
Datenblatt "selbstverständliches wird nicht erwähnt".

Es gibt den Trafo auch mit Temperatursicherung. Kauf den. 
Temperatursicherungen sind der einzig sinnvolle Weg zur Absicherung von 
Netztrafos.

von Gerti (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
4,8 VA sind auf der 230 V Primärseite etwa 22 mA.
Leider brennen ab und zu auch 100 mA Sicherungen durch,
wenn der Einschaltstromstoß (zeitl. Zufall) zu groß ist, obwohl
der Trafo und die Schaltung dahinter keinen Fehler haben.

Sekundärsicherung ist schon mal gut, setzt aber einen Trafo voraus,
der nie und nimmer kaputt geht. Das gibt es leider nicht.

Sicherheit verspricht da wirklich nur eine Thermosicherung im, oder
auch dicht am Trafo.

100 mA in der Netzzuleitung (23 W statt 4,8 VA) dienen eher
der Selbstberuhigung, als dem Brandschutz. Die Differenz von 18 VA
kann auf kleinem Raum recht brandgefährliche Temperaturen erzeugen!

von Serge W. (musikfreund)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerti schrieb:
> 100 mA in der Netzzuleitung (23 W statt 4,8 VA) dienen eher
> der Selbstberuhigung, als dem Brandschutz. Die Differenz von 18 VA
> kann auf kleinem Raum recht brandgefährliche Temperaturen erzeugen!

Ja, der Einschaltstromstoß ist das Problem, bei allen Eisentrafos. Ich 
schaue stets, dass der Trafo eine eingebaute Temp-Sicherung hat und 
sichere zusätzlich sekundär geringer ab, als der Trafo leisten kann 
(mittelträge wegen dem Ladekondensator).
Pimär ist kein Trafo- sondern Brandschutz, da nehm ich durch die Bank 
weg 315mA TT (superträge)

Wobei die Industrie es da lockerer sieht als wir Hobbyelektroniker. Die 
meisten Kleingeräte (Radiowecker etc.) sind 24/7 am Netz und ich hab da 
noch nie eine Sicherung gesehen, bestenfalls noch eine eingewickelte 
Thermosicherung :/

Grüße, Serge

von Serge W. (musikfreund)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Für so kleine Printtrafos nutze ich oft einen Sicherungswiderstand mit
> 47 - 220 Ohm primär.

Interessant, wieviel Watt nimmst Du denn da? Sind das normale 
Widerstände oder die, die sich selbst auslöten wie bei den Grundig 
Fernsehern? ;)

von michael_ (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerti schrieb:
> 100 mA in der Netzzuleitung (23 W statt 4,8 VA) dienen eher
> der Selbstberuhigung, als dem Brandschutz. Die Differenz von 18 VA
> kann auf kleinem Raum recht brandgefährliche Temperaturen erzeugen!

Was soll da brennen?
Das Ding ist flammhemmend vergossen.
Der Primärdraht ist so dünn, der brennt weg und gut ist es.
Da entstehen keine großen Ströme.
Zum Teil ist er so dünn, dass er nur von Automaten gewickelt werden 
kann.
Beim anfassen mit den Fingern reißt er.
Hatte da mal Kontakt zu Block.

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Gerti schrieb:
>> 100 mA in der Netzzuleitung (23 W statt 4,8 VA) dienen eher
>> der Selbstberuhigung, als dem Brandschutz. Die Differenz von 18 VA
>> kann auf kleinem Raum recht brandgefährliche Temperaturen erzeugen!
>
> Was soll da brennen?
> Das Ding ist flammhemmend vergossen.
> Der Primärdraht ist so dünn, der brennt weg und gut ist es.
> Da entstehen keine großen Ströme.
> Zum Teil ist er so dünn, dass er nur von Automaten gewickelt werden
> kann.
> Beim anfassen mit den Fingern reißt er.
> Hatte da mal Kontakt zu Block.

Das könnte gut sein. Bei 20mA Nennstrom ist der Primärdraht schon selbst 
eine Sicherung.

von Gerhard O. (gerhard_)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mir brannte vor ein paar Monaten eine 120V/60Hz 9V/500mA Trafowandwarze 
durch. Ursache war ein Sekundärkurzschluß durch schadhafte 
Kabelisolation am Gehäuseausgang den ich nicht rechtzeitig bemerkt 
hatte. Innerhalb von ein paar Minuten nach dem Einstecken brannte der 
durch so dass die Primärwindung offen war. Das Gehäuse war etwas mehr 
als handwarm; vielleicht 45 Grad - nicht unangenehm zum Anfassen. 
Gestunken hat auch nichts.

Ich öffnete dann das Gehäuse und inspizierte den geteilten Wickelkörper. 
Thermosicherung oder Netzsicherung war keine eingebaut. Die 
Primärwicklung war aber sichtbar überhitzt und hatte keinen Durchgang 
mehr. Das ganze passierte w.g. innerhalb von ein paar Minuten.

That is my story;-)

von mark space (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die in die Primärwicklung eingewickelte Thermosicherung ist meines 
Wissens üblich. Soweit vorhanden, wird sie durch ein weiteres Symbol 
dargestellt. Es wundert mich, dass Gerth Trafos ohne diese Sicherung in 
Verkehr bringt.

von Werner H. (werner45)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem bei schwachen Sicherungen unter 200 mA ist, daß die wegen 
des dünnen Drahtes auch ohne Überlastung einfach durchkorrodieren 
können.
Kleintrafos schützen sich selbst. Um einen Brand zu entfachen, muß der 
Trafo über LÄNGERE Zeit über der Zündtemperatur (ab 200 °C) bruzzeln - 
und das schafft der einfach nicht.
Große Trafos (ab 100 W) sollte man immer primär absichern, und zwar mit 
T- oder TT-Sicherungen, bei schnelleren handelt man sich unnötig Ärger 
ein (zeitweise scheinbar unmotivierter Ausfall).

von Thomas U. (charley10)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf S. schrieb:
> Muss man diesen Trafo auch mit einer Primärsicherung absichern?
> 
https://www.reichelt.de/printtrafo-4-8-va-2x-7-5-v-2x-320-ma-rm-25-mm-421-15-2-p2466.html?&nbc=1

Ja!
Im Datenblatt steht eindeutig: Nicht kurzschlussfest. Damit muss die 
Absicherung extern erfolgen.

Such mal nach den Begriffen 'unbedingt kurzschlussfest', 'bedingt 
kurzschlussfest' und 'nicht kurzschlussfest'.
EN 61558

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas U. schrieb:
> Ralf S. schrieb:
>> Muss man diesen Trafo auch mit einer Primärsicherung absichern?
>>
> 
https://www.reichelt.de/printtrafo-4-8-va-2x-7-5-v-2x-320-ma-rm-25-mm-421-15-2-p2466.html?&nbc=1
>
> Ja!
> Im Datenblatt steht eindeutig: Nicht kurzschlussfest. Damit muss die
> Absicherung extern erfolgen.
>
> Such mal nach den Begriffen 'unbedingt kurzschlussfest', 'bedingt
> kurzschlussfest' und 'nicht kurzschlussfest'.
> EN 61558

Ich würde doch sagen, "Nicht kurzschlussfest" bezieht sich auf die 
Sekundärwicklung. Deswegen sind dort auch Sicherungen aufgedruckt. Die 
Frage bezog sich ausschliesslich auf die Primärseite.

von Karl B. (gustav)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
im Dabla sehe ich:
ta ≤ 70°C
...
Bauteil mit Angabe ta 40 wäre IMHO besser.
Ist ein Hinweis auf:
Beitrag "Netztrafo Erwärmung herausfinden"

Und:
Primärsicherung ist vorgesehen.
(Es gibt auch Mini-Sicherungen bei Platzproblemen)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
NB schrieb:
> Es würde z.B auch Niemand auf die Idee kommen,
> die Wicklung eines Schützes oder eines Relais mit einer extra Sicherung
> zu versehen.

Was für ein Quatsch. Sowas kann nur ein Leie, Bäcker oder Metzger 
schreiben. Geh stempeln, da kann wenigstens nicht viel passieren.

Matthias S. schrieb:
> Für so kleine Printtrafos nutze ich oft einen Sicherungswiderstand mit
> 47 - 220 Ohm primär.

Ideen gibts. Wenn ein Wiederstant reinpasst, dann klappts auch mit der 
Sicherung.

michael_ schrieb:
> Was soll da brennen?
> Das Ding ist flammhemmend vergossen.
> Der Primärdraht ist so dünn, der brennt weg und gut ist es.
> Da entstehen keine großen Ströme.

Kannst Du mir das unterschreiben? Geht schonmal zum Bäcker und backt 
Plätzchen. Da kann wenigstens nicht viel passieren.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Serge W. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Für so kleine Printtrafos nutze ich oft einen Sicherungswiderstand mit
>> 47 - 220 Ohm primär.
>
> Interessant, wieviel Watt nimmst Du denn da? Sind das normale
> Widerstände oder die, die sich selbst auslöten wie bei den Grundig
> Fernsehern? ;)

Nein, die Selberauslöter sind ja viel zu dick für die paar mA. Es 
handelt sich um 1/4 Watt 'Fusible Resistors', die man manchmal auch in 
der Primärseite von kleinen SNT findet, oft noch mit Schrumpfschlauch 
umhüllt. Bei Überlast öffnet der Widerstand für immer und brennt dabei 
garantiert nicht, im Gegensatz zu z.B. Kohleschicht.
Der Widerstand wirkt also zweifach als Strombegrenzung und Sicherung.

https://www.vishay.com/resistors-fixed/fusible/
https://www.mouser.de/Search/Refine?Keyword=fusible+resistor

Thomas S. schrieb:
> Wenn ein Wiederstant reinpasst, dann klappts auch mit der
> Sicherung.

Ich decke eben zwei Funktionen mit einem Bauteil ab.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Gegenfrage:
> Was passiert bei einem primärseitigen Windungsschluss?
>
Normalerweise meldet sich dann der FI Deines Sicherungskasten,
wenn Du ihn nicht gerade gebrückt hast ;-)

> Alternative Gegenfrage:
> Was ist teurer, ein Wohnungsbrand, oder eine Sicherung?
Oha, Angst, Angst, das wirkt heutzutage immer

von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> Normalerweise meldet sich dann der FI Deines Sicherungskasten,
> wenn Du ihn nicht gerade gebrückt hast ;-)

Hast wohl keine Ahnung, wann ein FI auslöst?

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> Hast wohl keine Ahnung, wann ein FI auslöst?
Hat er nicht.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Mir brannte vor ein paar Monaten eine 120V/60Hz 9V/500mA Trafowandwarze
> durch. Ursache war ein Sekundärkurzschluß durch schadhafte
> Kabelisolation am Gehäuseausgang den ich nicht rechtzeitig bemerkt
> hatte. Innerhalb von ein paar Minuten nach dem Einstecken brannte der
> durch so dass die Primärwindung offen war. Das Gehäuse war etwas mehr
> als handwarm; vielleicht 45 Grad - nicht unangenehm zum Anfassen.
> Gestunken hat auch nichts.
>
also hat auch nichts gebrannt?
Interessant wäre noch zu erfahren, ob der FI angesprungen ist oder 
nicht?
Oder hast Du dabei gestanden und Selbsttest gemacht?
Wie hast Du es denn gemerkt ?!

> Ich öffnete dann das Gehäuse und inspizierte den geteilten Wickelkörper.
> Thermosicherung oder Netzsicherung war keine eingebaut.
Das ist eben keine Vorschrift.

> Die
> Primärwicklung war aber sichtbar überhitzt und hatte keinen Durchgang
> mehr. Das ganze passierte w.g. innerhalb von ein paar Minuten.
und warum wohl? Dreimal darfst Du raten.
>
> That is my story;-)
mit anderen Worten der Trafo ist platt und sonst ist nichts passiert.

Zur Ausgangsfrage:
Natürlich kannst Du gerne eine Primärsicherung verwenden, wenn Du Deinen 
3,88 Euro Trafo schützen willst ... ich würde dann aber eher Wert auf 
Lastverringerung legen - dann kann die Primärwicklung garantiert nicht 
durchschmoren.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.

Ich hatte hier des öfteren Printtrafos mit Windungsschluss (schwer 
rauszufinden ob sekundär oder primär) und es passiert immer das gleiche. 
Trafo erhitzt sich, Eingangstrom erhöht sich.
Das kann eine ganze Weile gutgehen (hatte hier Trafos von Block, 
dummerweise in teuren RTW Plasma VU Metern), die lediglich etwas wenig 
Spannung auf den 2*100V Wicklungen sekundär hatten, heiss wurden, aber 
das Instrument noch speisten.
Die 50mA Sicherung am Eingang hat das nicht interessiert.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Robert K hat wirklich keine Ahnung, von dem was er da faselt.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.
Das ist auch nicht richtig.

Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> Hast wohl keine Ahnung, wann ein FI auslöst?
ob es nun der FI-Schalter oder der Sicherungsautomatenschalter ist, der 
auslöst, spielt keine Rolle - geschenkt ... einer von beiden schlägt an.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.
Und was ist mit den restlichen Sicherungsautomaten Deines 
Sicherungskastens?
Sind die nur zum Spaß eingebaut worden?

von hinz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.
> Das ist auch nicht richtig.
>
> Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.

Du schreibst Stuss.

von hinz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.
> Und was ist mit den restlichen Sicherungsautomaten Deines
> Sicherungskastens?
> Sind die nur zum Spaß eingebaut worden?

Die sind nicht zum Schutz des kleinen Trafos da.

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Den FI interessiert ein Schluss zwischen L und N ja überhaupt nicht.
> Das ist auch nicht richtig.
>
> Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.

Das stimmt nicht. Bitte lasst jetzt das Thema FI. Die wenigsten wissen 
überhaupt, was ein FI ist und man sollte keine gefährlichen 
Halbwahrheiten verbreiten. Fi lösen bei 10 oder 30 mA aus. Das Thema war 
die Primärabsicherung bei Kleintrafos.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.
Du laberst Bullshit, >16A ist üblich als Auslösung und das kannst auch 
Du vielleicht noch begreifen, wenn Du einen Blick auf Deinen 
Sicherungskasten werfen würdest.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> Und was ist mit den restlichen Sicherungsautomaten Deines
> Sicherungskastens?

Spassvogel. Genau die (LS aka Leitungsschutzschalter) sind für die 
Kurzschlussauslösung. Aber ein FI ist dafür nicht gedacht. Der erkennt 
andere Dinge, aber keinen Schluss zwischen L und N.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf S. schrieb:
> Das Thema war
> die Primärabsicherung bei Kleintrafos.

nein, das Thema war - kann man die Schmelzsicherung primärseitig auch 
weglassen?
Arduino Fanboy sagt nein, das gibt Wohnungsbrand!
Hat er recht oder nicht ?!

: Bearbeitet durch User
von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Genau die (LS aka Leitungsschutzschalter) sind für die
> Kurzschlussauslösung. Aber ein FI ist dafür nicht gedacht. Der erkennt
> andere Dinge, aber keinen Schluss zwischen L und N.
deswegen habe ich ja gesagt - geschenkt ...
Du bist also auch der Meinung, daß es einen Wohnungsbrand gibt oder 
geben kann, wenn die Primärsicherung beim Kleintrafo fehlt?
LOL

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> Du bist also auch der Meinung, daß es einen Wohnungsbrand gibt oder
> geben kann, wenn die Primärsicherung beim Kleintrafo fehlt?

Ich habe doch oben geschrieben, das ich kochende RTW Instrumente hier 
hatte, bei denen die kleine Sicherung mit 50mA überhaupt nicht auslöste.

Also ja, ich denke, sowas kann passieren. Da aber die wenigsten Leute 
RTW Instrumente in der Wohnung haben, sollte man lieber von Studiobrand 
schreiben.
Ich habe jedenfalls durchgesetzt, das die Dinger nun mit über den 
Hauptschalter ausgeschaltet werden, da sie vorher im Dauerbetrieb 
liefen.

Bei meinen eigenen Projekten benutze ich Sicherungswiderstände für die 
Printtrafos und schone so Schalter und Trafos. Das hat sich z.B. in 
meinem Küchenherd jetzt schon ein paar Jahre bewährt.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Genau die (LS aka Leitungsschutzschalter) sind für die
> Kurzschlussauslösung.
Was habe ich denn wohl, wenn eine Wicklung eines Trafos primärseitig 
durchbrennt? richtig, einen Kurzschluß - und was passiert dann wohl, 
wenn Deine Hauselektrik funktioniert? Der LS löst aus, sofern >16A 
fließen.
Wenn die Wicklung also nicht durchbrennt, sollte der LS auslösen.
Warum brennen wohl die Leitungen des Lichtnetzes nicht als erstes durch?
Weil die Trafowicklungen primärseitig immer wesentlich dünner sind 
(zumindest bei 5 Euro Kleintrafos) - d.h. da ist der Kurzschluß sogar 
noch vor Auslösen des LS und bei Kurzschluß ist Ende mit Stromfluß, so 
oder so - jedenfalls kein Wohnungsbrand wie Arduino das meint.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Ich habe doch oben geschrieben, das ich kochende RTW Instrumente hier
> hatte, bei denen die kleine Sicherung mit 50mA überhaupt nicht auslöste.
also in diesem Thread sehe ich nichts bezüglich RTW Instrumente, etc. ?!

> Also ja, ich denke, sowas kann passieren.
dann hättest Du jeden zweiten Tag einen Wohnungsbrand wegen eines 
defekten Elektrogerätes :-)

> Da aber die wenigsten Leute
> RTW Instrumente in der Wohnung haben, sollte man lieber von Studiobrand
> schreiben.
vielleicht fehlten ja auch sekundärseitig die Sicherungen - das nennt 
sich dann Schwelbrand und das kann in der Tat passieren.

> Ich habe jedenfalls durchgesetzt, das die Dinger nun mit über den
> Hauptschalter ausgeschaltet werden, da sie vorher im Dauerbetrieb
> liefen.
okay, kann man machen.

>
> Bei meinen eigenen Projekten benutze ich Sicherungswiderstände für die
> Printtrafos und schone so Schalter und Trafos. Das hat sich z.B. in
> meinem Küchenherd jetzt schon ein paar Jahre bewährt.
Ich achte lieber auf Lastverringerung sekundärseitig und baue da die 
Sicherungen ein - das schont das Portemonnaie (weniger Stromverbrauch) 
und es gibt dann keine Probleme primärseitig.

von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> Wenn die Wicklung also nicht durchbrennt, sollte der LS auslösen.
> Warum brennen wohl die Leitungen des Lichtnetzes nicht als erstes durch?
> Weil die Trafowicklungen primärseitig immer wesentlich dünner sind
> (zumindest bei 5 Euro Kleintrafos) - d.h. da ist der Kurzschluß sogar
> noch vor Auslösen des LS und bei Kurzschluß ist Ende mit Stromfluß, so
> oder so - jedenfalls kein Wohnungsbrand wie Arduino das meint.

Damit duerften diverse Wohnungsbrände vorprogrammiert sein.

Geht Bananen klauben, und streitet euch dann mit den Affen.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Genau die (LS aka Leitungsschutzschalter) sind für die
> Kurzschlussauslösung. Aber ein FI ist dafür nicht gedacht. Der erkennt
> andere Dinge, aber keinen Schluss zwischen L und N.

Ja, ihr habt recht...
Der "übliche" FI hat nur die Fehlerstromauslösung, und 
Überstromauslösung.

von hinz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Der "übliche" FI hat nur die Fehlerstromauslösung, und
> Überstromauslösung.

Du hast einfach keine Ahnung davon.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Der "übliche" FI hat nur die Fehlerstromauslösung, und
> Überstromauslösung.
Sorry, da ist ein Wort untergegangen!

So war es beabsichtigt:
Der "übliche" FI hat nur die Fehlerstromauslösung, und keine 
Überstromauslösung.

hinz schrieb:
> Du hast einfach keine Ahnung davon.
Naja...
Diesmal nur ein Wort vergessen.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Ich habe doch oben geschrieben, das ich kochende RTW Instrumente hier
> hatte, bei denen die kleine Sicherung mit 50mA überhaupt nicht auslöste.

Hi,
LS Kurzschluss und Überlast sind zwei verschiedene Dinge.
Beim satten Kurzschluß, wenn man Drähte zusammenhält, gibt es einen 
Schweiß-Lichtbogen, der das Schaltvermögen des LS auf die Probe stellt. 
Es sind so Größenordnungen von Hunderten oder sogar Tausenden Ampere, 
wovon wir hier reden. Auch, wenn da 16A draufsteht, fließen da 
momentartig wesentlich mehr als "nur" 16 A.
Ein Trafo überhitzt sich, Drahtisolierung schmilzt, die Windungen pappen 
zusammen, und bevor überhaupt der Auslösestrom eines üblichen LS 
anspricht, hast Du schon Rauchzeichen und Funkenbildung.
Kann ja mal von einen Versuch berichten:
Also: Ein Trafo für 110V an 230 V. Geht etwa eine halbe Stunde gut, dann 
passiert genau das. Und in der Zeit keine Spur von LS-Auslösung.
Um das zu verhindern, bekommt der Trafo eine Thermosicherung, die direkt 
in die Wicklung reingebaut wird, und auf dem Typenschild die Hinweise, 
wie was extra abzusichern ist. Siehe Bild.
(Und die Primärsicherung kommt auch noch rein 0,6A T.)

ciao
gustav

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:

> Hi,
> LS Kurzschluss und Überlast sind zwei verschiedene Dinge.
> Beim satten Kurzschluß, wenn man Drähte zusammenhält, gibt es einen
> Schweiß-Lichtbogen, der das Schaltvermögen des LS auf die Probe stellt.
> Es sind so Größenordnungen von Hunderten oder sogar Tausenden Ampere,
> wovon wir hier reden. Auch, wenn da 16A draufsteht, fließen da
> momentartig wesentlich mehr als "nur" 16 A.
> Ein Trafo überhitzt sich, Drahtisolierung schmilzt, die Windungen pappen
> zusammen, und bevor überhaupt der Auslösestrom eines üblichen LS
> anspricht, hast Du schon Rauchzeichen und Funkenbildung.
> Kann ja mal von einen Versuch berichten:
> Also: Ein Trafo für 110V an 230 V. Geht etwa eine halbe Stunde gut, dann
> passiert genau das. Und in der Zeit keine Spur von LS-Auslösung.
> Um das zu verhindern, bekommt der Trafo eine Thermosicherung, die direkt
> in die Wicklung reingebaut wird, und auf dem Typenschild die Hinweise,
> wie was extra abzusichern ist. Siehe Bild.
> (Und die Primärsicherung kommt auch noch rein 0,6A T.)
>
> ciao
> gustav

Ja, das ist der Sonderfall Ami-Geräte mit 115V am 230V Netz. Da hilft 
eine Prim-Sicherung wohl ungemein. Siehe Weller-Lötstation bei EEV.

von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Bei meinen eigenen Projekten benutze ich Sicherungswiderstände für die
> Printtrafos und schone so Schalter und Trafos. Das hat sich z.B. in
> meinem Küchenherd jetzt schon ein paar Jahre bewährt.

Erkläre mal bitte ?

von MaWin (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was hier wieder für ein SCHEISS gepostet wird wenn der Sonntag zu 
langweilig ist.

Robert K. schrieb:
>> Was passiert bei einem primärseitigen Windungsschluss?
> Normalerweise meldet sich dann der FI Deines Sicherungskasten

Nein, natürlich nicht. Und bevor der LSS auslöste, könnte es im Trafo 
bei knapp 3680 Watt in dem kleinen Würfel schon zur Kernschmelze 
gekommen sein.

Arduino Fanboy D. schrieb:
> Der Robert K hat wirklich keine Ahnung, von dem was er da faselt.

Du eindeutig auch nicht:

Arduino Fanboy D. schrieb:
> Das ist auch nicht richtig.
> Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.

Der so bezeichnete FI hält nur 25/40/63A aus, er darf nicht von mehr 
Strom durchflossen werden, das ist ggf. durch LSS sicherzustellen.

mark space schrieb:
> Die in die Primärwicklung eingewickelte Thermosicherung ist meines
> Wissens üblich. Soweit vorhanden, wird sie durch ein weiteres Symbol
> dargestellt. Es wundert mich, dass Gerth Trafos ohne diese Sicherung in
> Verkehr bringt.

Leider ist die herstellerseitige Sparsamkeit in Deutschland üblich. In 
Asien gibt es die Thermosicherung gratis dazu. Trafos ohne 
Thermosicherungen sind Murks, denn eine primäre Schmelzsicherung lasst 
sich nie so genau auslegen, dass der Trafo das was er kann auch liefern 
kann (kurzzeitig eben mehr) und bei Überlastung auslöst, ebenso bei 
Windungsschluss im Alter des Trafos.

Thomas S. schrieb:
> Kannst Du mir das unterschreiben?

Der Kunde weiss nicht, was der Hersteller verbaut, daher halt sich der 
Kunde normalerweise an schriftliche Bestätigungen des Herstellers: Bei 
kleinen Trafos ist keine Sicherung notwendig, weil die sich durch den 
dünnen Draht selbst abschalten bevor ein Brand ausgelöst wird. Leider 
liefern immer mehr Hersteller ihren Kram ohne solche Zusicherungen aus 
wohl weil ein Rechtsverdreher ihnen dazu geraten hat. Solche Produkte 
darf man dann einfach nicht kaufen. Für Trafos gilt eh: mit 
Thermosicherung ist immer besser.

> Geht schonmal zum Bäcker und backt
> Plätzchen. Da kann wenigstens nicht viel passieren.

Du hast nichtmal Ahnung von backen, du hast eigentlich von gar nichts 
eine Ahnung.

von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Der so bezeichnete FI hält nur 25/40/63A aus, er darf nicht von mehr
> Strom durchflossen werden, das ist ggf. durch LSS sicherzustellen.

Bei mir bekannten Verteilungen sind die LSS 'NACH' dem FI!
Wenn, dann lösen die Vorsicherungen im Keller aus. Und damit ist 
sichergestellt, dass der FI nicht mehr bekommt als gewünscht. Und im 
Haushalt hab ich höchst selten 63er FI gesehen.

MaWin schrieb:
> Du hast nichtmal Ahnung von backen, du hast eigentlich von gar nichts
> eine Ahnung.

Und von was hast Du eigentlich so Ahnung?? Fachwissen ist es jedefalls 
nicht.

von hinz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Der so bezeichnete FI hält nur 25/40/63A aus, er darf nicht von mehr
>> Strom durchflossen werden, das ist ggf. durch LSS sicherzustellen.
>
> Bei mir bekannten Verteilungen sind die LSS 'NACH' dem FI!

Und auch dort können die das sicherstellen.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Nein, natürlich nicht. Und bevor der LSS auslöste, könnte es im Trafo
> bei knapp 3680 Watt in dem kleinen Würfel schon zur Kernschmelze
> gekommen sein.
genau das kann nicht passieren, weil genau vorher der LS auslösen muß - 
immer, sonst ist Dein LS kaputt!
Entweder sofort Kurzschluß in der Primärwicklung und kein Strom mehr 
(dann hat ggf. sogar LS nicht ausgelöst)
oder kein Kurzschluß, Stromfluß >16A und LS löst aus -> kein Strom mehr, 
Ende.
Die Wahrscheinlichkeit, daß sekundärseitig irgendwas kokelt ist 1000mal 
höher.
Das ist die eigentliche Brandquelle, wenn überhaupt.

von MaWin (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> Bei mir bekannten Verteilungen sind die LSS 'NACH' dem FI!

So lange sie nicht mehr als 3m entfernt sind und in Summe pro Phase 
nicht mehr zulassen als der FI für gebaut ist, ist das nach VDE auch in 
Ordnung.

Die Vorsicherung darf dann stärker sein und ist auf dem FI aufgedruckt, 
z.B. 100A bei 40A 5SV3344. Die braucht nämlich nur vor Kurzschlüssen im 
FI wegen technischer Defekte abzusichern, nicht wegen thermischer 
Überlastung .

Thomas S. schrieb:
> Und von was hast Du eigentlich so Ahnung?? Fachwissen ist es jedefalls
> nicht.

Du lieferst hier eine super peinliche Nummer. An Blödheit nicht zu 
überbieten.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Und bevor der LSS auslöste, könnte es im Trafo
> bei knapp 3680 Watt in dem kleinen Würfel schon zur Kernschmelze
> gekommen sein.
Nehmen wir mal an, daß mehr wie 16A nicht fließen (kann ja sein), dann 
schmilzt als erstes die Ummantelung des Trafos weg (sofern er eine hat), 
aber lange vorher schmilzt die Ummantelung der Wicklung weg und was ist, 
wenn zwei unisolierte Wicklungen aufeinander liegen ... Kurzschluß, die 
Wicklungen des Trafos brennen durch, kein Stromfluß mehr und keine 
Kernschmelze.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Arduino Fanboy D. schrieb:
> Du eindeutig auch nicht:
>
> Arduino Fanboy D. schrieb:
>> Das ist auch nicht richtig.
>> Übliche Auslöseströme im Haushalt sind z.B. 25A, 40A  oder 63A.
>
> Der so bezeichnete FI hält nur 25/40/63A aus, er darf nicht von mehr
> Strom durchflossen werden, das ist ggf. durch LSS sicherzustellen.

Kollege, danke für das nach treten..
Habe meine Irrtum schon längst zugegeben...

Aber nach ruhig weiter, wenn es dich glücklich macht.


Aber wie dem Zombieland sein Printtrafo einen FI auslösen soll, kann ich 
auch nicht sehen.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Robert K. schrieb:
> aber lange vorher schmilzt die Ummantelung der Wicklung weg und was ist,
> wenn zwei unisolierte Wicklungen aufeinander liegen ... Kurzschluß, die
> Wicklungen des Trafos brennen durch, kein Stromfluß mehr und keine
> Kernschmelze.

Hi,
in den Szenarien, die man so sieht, ist es eben ein schleichender 
Prozess, und es liegen nicht direkt zwei blanke Drähte zusammen.
AFDD-Schalter löst vielleicht aus.
Hab ich aber noch nicht getestet.

ciao
gustav

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Arduino Fanboy D. schrieb:
> Aber wie ein Printtrafo einen FI auslösen soll, kann ich auch nicht
> sehen.
Er löst den LS aus, wenn nicht schon vorher die Wicklung durchgebrannt 
ist.
Dann ist der Stromfluß unterbrochen, da dann Kurzschluß vorliegt - Dein 
Kleintrafo ist jetzt kaputt, weil die Last sekundärseitig zu groß war.
Es gibt keinen Wohnungsbrand mehr, die Ummüllung des Trafos geht nicht 
mehr in Flammen auf, kann aber wegen dem vorherigen kurzfristigen 
Leitungsschlußes sehr warm/heiß geworden sein ... das merkt auch bei den 
Billigtrafos, wenn sie gerade noch so funktionieren und schön heiß 
werden.
Das hatte ja ein anderer vorher auch gepostet, Trafowicklung 
durchgebrannt, Ummüllung kochend heiß, siehe oben.
Die Primärsicherung dient dazu den 5 Euro Trafo zu schützen - deswegen 
wird sie aus Kostengründen gerne weggelassen.
Bei teureren Trafos macht das Sinn.
Natürlich macht es auch immer Sinn lieber zwei Cents mehr für einen 
Trafo mit Thermosicherung auszugeben.

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
man sieht schon mal sowas:
Bevor es einen signifikanten Isolationsfehler gibt,
kokeln die Kabel so schön vor sich hin.
Siehe Bild.
Kann Jahre dauern, bis dann der satte Kurzschluss entsteht.
Oder Körperschluss -> RCD-Auslösung.
Vor allem, wenn das Gerät, hier die Leuchtstoffröhre der 
Treppenhausbeleuchtung, nicht ständig in Betrieb ist.
Und so in etwa kann man sich das bei einem Trafodefekt vorstellen.

ciao
gustav

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> Hi,
> in den Szenarien, die man so sieht, ist es eben ein schleichender
> Prozess, und es liegen nicht direkt zwei blanke Drähte zusammen.
> AFDD-Schalter löst vielleicht aus.
> Hab ich aber noch nicht getestet.
meistens ist es ein Schwelbrand und meistens wird es auf der 
Sekundärseite passieren - da gibt es dann auch Sauerstoffzufuhr 
(Flammen), was beim ummantelten Trafo nicht passieren wird.
Selbst die ganzen 0815-Trafos laufen ja auch bei Überlast eine ganze 
Weile bis sie durchbrennen - nur das weiß man eben und sollte man 
tunlichst vermeiden Trafos zu überlasten.

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> Bevor es einen signifikanten Isolationsfehler gibt,
> kokeln die Kabel so schön vor sich hin.
> Siehe Bild.
> Kann Jahre dauern, bis dann der satte Kurzschluss entsteht.
das sind dann aber die Zuleitungskabel zum Trafo und nicht der Trafo 
selbst.
Gut, solche Probleme hatte ich bisher nicht - wenn man dann unbedingt 
sicher gehen will, dann Primärsicherung oder noch besser separater 
Sicherungskasten mit LS 1A - dann bist Du 100% sicher :-)

von Thomas S. (tom_63)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> So lange sie nicht mehr als 3m entfernt sind und in Summe pro Phase
> nicht mehr zulassen als der FI für gebaut ist, ist das nach VDE auch in
> Ordnung.

Was für nen Quark gibst Du denn von Dir?!

Es ist keine Seltenheit dass die LS mit Phasenblock / Phasenschiene 
unmittelbar am FI hängen. und nix mit 3 Meter. Geht's noch??

Desweiteren hängen bei mir bekannten (nicht von mir gebaut) Schaltkästen 
4 oder mehr Einzelautomaten pro Phase am FI.
Die Neozed am Zähler ist hier gefragt. und die ist meist 35 Amp. Oder 
bei 63er FI kann auch 63 A. sein.

Du machst mir hier bestimmt nix vor.

von hinz (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> So lange sie nicht mehr als 3m entfernt sind und in Summe pro Phase
>> nicht mehr zulassen als der FI für gebaut ist, ist das nach VDE auch in
>> Ordnung.
>
> Was für nen Quark gibst Du denn von Dir?!

Das kommt dir nur so vor weil du selbst keine Ahnung hast.

von Gerhard O. (gerhard_)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtrag:
F.I. sind bei mir nur im Badezimmer und im Bastellabor. Die waren in 
alten Häusern früher nicht üblich. Heutzutage sind 
Spannungsbogenabschalter Pflicht. F.I. Nur in den Badezimmern.

Abgesehen davon ist bei uns ein Schutzleiter an Wandwarzen eher selten 
und nur bei gewissen professionellen Geräten anzutreffen. Alle anderen 
sin doppel isoliert mit getrennten Kammerwicklungen. Der besagte Adapter 
hatte nur die üblichen zwei Anschlüsse mit den Flachen 
nordamerikanischen flachen Netzsteckerlamellen. Wie geagt das Ding war 
für 120V Netze gebaut.

Schade, daß ich kein Bild von der freigelegten P-Wicklung machte. Die 
Hitzespuren waren eigentlich nur in der Mitte der Wiclung und die 
Verfärbung des Lackes war nur 3-5mm breit. Der Draht war natürlich sehr 
dünn. Ich konnte definiv keine eingelegte Thermosicherung finden. Die 
Wicklung war nicht abwickelbar und ich mußte sie praktisch 
rausschneiden. Ich habe den Trafo als Bausatz umgewandelt und nicht 
weggeschmissen. Allerdings ist es ungewiss ob meine primitive 
Wickelvorrichtung damit ohne Brechen des Drahtes damit klarkommen würde.

von MaWin (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> Es ist keine Seltenheit dass die LS mit Phasenblock / Phasenschiene
> unmittelbar am FI hängen. und nix mit 3 Meter. Geht's noch??

Was ist an 'nicht mehr als 3m' so schwer zu verstehen ? Gehirn an der 
Gaderobe abgegeben ?

Thomas S. schrieb:
> Du machst mir hier bestimmt nix vor.

Ein Elektriker, Dumm wie Brot mal wieder.
Scheint in der Branche normal zu sein.

von MaWin (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Heutzutage sind Spannungsbogenabschalter Pflicht

Achtung, du wohnst woanders, in Kanada so weit ich weiss. Für 
Deutschland trifft das nicht zu.

von michael_ (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> Und so in etwa kann man sich das bei einem Trafodefekt vorstellen.

Ich gar nicht. Übersteigt meine Vorstellungskraft.

Bei einem Printtrafo gibt es Leiterzüge, aber nicht solche Drähte.

von Gerhard O. (gerhard_)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Heutzutage sind Spannungsbogenabschalter Pflicht
>
> Achtung, du wohnst woanders, in Kanada so weit ich weiss. Für
> Deutschland trifft das nicht zu.

Ja. Kanada stimmt;-)

Die SBAs sind bei uns nur in Neubauten und im Wohnbereich (Wohn- und 
Schlafzimmer) vorgeschrieben. Ich bin aber kein Eletriker und kenne mich 
nicht wirklich mit den aktuellen Vorschriften aus.

von Serge W. (musikfreund)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Nein, die Selberauslöter sind ja viel zu dick für die paar mA. Es
> handelt sich um 1/4 Watt 'Fusible Resistors', die man manchmal auch in
> der Primärseite von kleinen SNT findet, oft noch mit Schrumpfschlauch
> umhüllt. Bei Überlast öffnet der Widerstand für immer und brennt dabei
> garantiert nicht, im Gegensatz zu z.B. Kohleschicht.
> Der Widerstand wirkt also zweifach als Strombegrenzung und Sicherung.
>
> https://www.vishay.com/resistors-fixed/fusible/
> https://www.mouser.de/Search/Refine?Keyword=fusible+resistor

Natürlich, sorry war spät gestern ;)

Vielen Dank dir!

Grüße, Serge

von Percy N. (vox_bovi)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> So lange sie nicht mehr als 3m entfernt sind und in Summe pro Phase
>> nicht mehr zulassen als der FI für gebaut ist, ist das nach VDE auch in
>> Ordnung.
>
> Was für nen Quark gibst Du denn von Dir?!
>
> Es ist keine Seltenheit dass die LS mit Phasenblock / Phasenschiene
> unmittelbar am FI hängen. und nix mit 3 Meter. Geht's noch??

Magst Du vielleicht noch erklären, wo Du hier einen Widerspruch siehst? 
Ist "unmittelbar" nach Deiner Auffassung weiter weg als "nicht mehr als 
3 Meter"?

Oder wo klemmt es sonst?

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Ich gar nicht. Übersteigt meine Vorstellungskraft.
>
> Bei einem Printtrafo gibt es Leiterzüge, aber nicht solche Drähte.
genau und siehe oben - das ist ein 4,8 Watt Printtrafo und 
sekundärseitig ist sogar schon eine Sicherung verbaut ... man kann es 
auch übertreiben; aber okay 10 Cents mehr um 5 Euro abzusichern geht in 
Ordnung.

von michael_ (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dass du dich da mal nicht irrst!
Einmal wird nicht der Trafo oder die Schaltung gesichert.

Und dann sind kleine Sicherungen teuer und schwer erhältlich.
Grob komme ich bei dem Trafo auf 25mA.

Bei Reichelt ca. 1 EUR.

https://www.reichelt.de/feinsicherung-5x20mm-traege-32-ma-eska-522502-p241907.html?&trstct=pol_0&nbc=1

von Ralf S. (ralf_s572)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Dass du dich da mal nicht irrst!
> Einmal wird nicht der Trafo oder die Schaltung gesichert.
>
> Und dann sind kleine Sicherungen teuer und schwer erhältlich.
> Grob komme ich bei dem Trafo auf 25mA.
>
> Bei Reichelt ca. 1 EUR.
>
> 
https://www.reichelt.de/feinsicherung-5x20mm-traege-32-ma-eska-522502-p241907.html?&trstct=pol_0&nbc=1

Die haben mal 10 cent gekostet. Conrad-Apo-Preise jetzt auch bei 
Reichelt? Je kleiner der Strom, desto höher der Preis. Oder ist das eine 
10 Stück-Packung?

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Ja. Kanada stimmt;-)
>
> Die SBAs sind bei uns nur in Neubauten und im Wohnbereich (Wohn- und
> Schlafzimmer) vorgeschrieben.
Ist etwas OT:
Und Altenheimen, Kindergärten etc. pp.

Aber das Kind hat bei uns einen anderen Namen
AutomaticFaultDetectionDevice AFDD

Ganz so super zufrieden ist das Echo vom Feld da nicht.
Man hört von unnötigen Abschaltungen, die mehr Probleme durch
Abschalten der Stromversorgung verursachen als Nutzen bringen.
Geht die Treppenbeleuchtung aus wegen AFDD-Auslösung, fällt der
Opa vielleicht die Treppe runter.
Aber die Ami-Häuser sind ja reinste Brandbeschleuniger durch ihre 
Holzbauweise, und dann noch höhere Stromstärken weil halbe Netzspannung 
bei gleicher Leistung.-> dickerer Leiterquerschnitt.
Und diese Stecker...
Ab und zu läuft hier im TV sowas wie medical detectives und so. Da haben 
sie das mal gezeigt. Nee... was würde das EVU hier dazu sagen.
Insofern ist das bei "uns" mit echt gemauerten Wänden eher in die 
Kategorie Overprotection einzureihen.
/OT

ciao
gustav

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.