Jan schrieb:
>... sobald ein gewisser Wasserstand erreicht ist.
Das hängt sicher auch davon ab, was das für ein Wasser ist:
Leitungswasser, Regenwasser, Abwasser (so genanntes Grau-Wasser), oder
gar echte "Dreck-Brühe".
Wenn das Wasser "einigermaßen" sauber ist, kann man eine passende
Schwimmerkonstruktion verwenden, die dann einen Schalter betätigt. Von
welchen Höhenunterschieden reden wir denn? Es gibt so kleine
Ringmagnete, die über einem Stab mit einem Reed-Kontakt gesteckt sind
und dann auf dem Wasser schwimmen. Je nach Höhe wird der Reedschalter
ein- oder ausgeschaltet. Oder man nimmt die Konstruktion von manchen
Bau-Pumpen. Da steckt ein lageabhängiger Schalter in einem
Schwimmkörper, der an einem Ende drehbar befestigt ist. Steigt der
Pegel, richtet sich der Schwimmköper auf und der interne Schalter kann
seinen Dienst tun.
Wenn man das, so wie Du auf eine Leitwertmessung aufbauen möchte, darf
man keinen dauerhaften Gleichstrom fließen lassen. Durch Elektrolyse
wird sich über kurz oder lang eine Elektrode auflösen oder mit
irgendwelchen Oxiden überzeiehn und damit die Messung versauen. Wenn
überhaupt, sollte man da nur kurze Impulse verwenden und das noch mit
wechselnder Polarität. Da geht das schon mal wesentlich länger. Wenn die
Kontakte noch aus Edelstahl sind, hat eine ganze Weile Ruhe.
Wie gesagt: es kommt auf die Zusammensetzung des "Wassers" an und auf
den Platz. Mehr Info, mehr Hilfe.