Hallo zusammen, anbei ein Foto eines Haussteuerungsmoduls, welches nicht mehr funzt. Ich sehe auf der Platine rund um die meisten durchkontaktierten Lötstellen so einen weißgrauen Belag. Hat da jemand ein Erklärung für? Ist das schon bei der Produktion enstanden oder ist das irgendeine Art von Alterung? Es sieht ja nicht wie kalte Lötstellen, Flussmittelreste oder Oxidation aus. Was also ist das? Bin mal auf Antworten gespannt.
Flussmittelreste, nicht mehr und nicht weniger. Leiterplattenreiniger und gut ist.
ok, danke. An den Tasten sieht es auch merkwürdig aus:
Es sind Flux Reste, einfach ignorieren.... Abwaschen geht am besten mit Wasser! Leitungswasser hinterläßt aber auch wieder.... Also mit Dest. Wasser nachspülen (Salze aufnehmen) und zur Sicherheit mit Isoprop nachspülen.
Gast
#6458723
Benedikt D. schrieb: > Es sieht ja nicht wie kalte Lötstellen Nö. Per Hand nachträglich gelötet, verdampftes Flussmittel schlägt sich nieder, und in Feuchtigkeit wird es weiss. Abwaschen (mit Alkohol) ware schlau.
Sind das etwa auch Flussmittelreste?
Benedikt D. schrieb: > ok, danke. An den Tasten sieht es auch merkwürdig aus: Überall dort wo Handbestückung durchgeführt wurde. Und anschließend zu faul die Platine zu reinigen.
Benedikt D. schrieb: > Sind das etwa auch Flussmittelreste? Geh halt mit Isopropanol oder Leiterplattenreiniger drüber, dann schaut das ganz anders aus. Wird aber mit Sicherheit nicht die Fehlerursache beheben.
Benedikt D. schrieb: > anbei ein Foto eines Haussteuerungsmoduls, welches nicht mehr funzt. Bau mal wieder zusammen! Evtl. hat das An- und Ab-Stecken ja den Fehler bereits beseitigt.... Oder is mal wieder der Zebrastreifen lose (Seg. der Anzeige fehlen)?!
kann ich hier leider nicht testen. Einer der Netzteilelkos hat einen ESR von 1,6 Ohm... da ist wohl eher Kondensator-Alterung die Ursache
Gast
#6458912
Benedikt D. schrieb: > Einer der Netzteilelkos hat einen ESR > von 1,6 Ohm... da ist wohl eher Kondensator-Alterung die Ursache Was soll denn das für eine Wunderkiste sein, die es schafft, bei einem in der Schaltung sitzenden Kondensator, den ESR sicher zu bestimmen.
Also "sicher" ist sicherlich relativ. Ein parallel hängendes Bauteil würde den ermittelten Widerstand aber ja eher reduzieren. Kapazitätsmessungen gehen damit auch eingebaut recht zuverlässig, ESR zumindest orientierend.
Gast
#6458975
Benedikt D. schrieb: > Sind das etwa auch Flussmittelreste? Nein, das ist Nowitschok, den die NSA da aufgepinselt hat um einen Grund zu haben in Russland einzufallen. JA, natürlich sind das Flussmittelreste. Was kümmert Dich das überhaupt? Wenn das Gerät nicht funzt und Du Fehler suchst, sag das auch und beschreibe den Fehler. Messgeräte sind Augen und Ohren des Elektronikers. Nutze sie.
Ich habe eine optische Überprüfung vorgenommen und mich über die ungewöhnlichen Ränder um die Lötflächen gewundert. Auch mir sind schon solche Lötwölkchen passiert, aber hier fiel das so massiv doch direkt ins Auge. Und an den Tastern des Bedienteils sieht das auch nach mehr als ein wenig Flussmittel aus, daher die Fragen in die Runde. Man will ja dazulernen... reparieren werd ich das Teil wohl nicht mehr, wurde bereits erneuert.
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