Hallo zusammen,
ich bin derzeit beruflich nicht so ausgelastet und langweile mich auch.
Früher als Student habe ich aushilfsweise oft für verschiedene Firme
Skripte geschrieben (Excel/VBA, Python, PHP, ...). Das ganze auf
Mini-Job Basis.
Leider finde ich gerade keine Firma, die davon profitieren könnte. Als
Student hatte ich früher bessere Connections zu unterschiedlichen Firmen
und habe immer etwas gefunden, wo man helfen konnte.
Kennt jemand von euch eine Plattform vom man seine Dienste anbieten
kann? So im Stile, das kann ich alles und habe ich schon gemacht. Ich
würde das gerne wieder auf Mini-Job Basis anbieten.
Danke im Voraus
Hmm, 450 EUR-Basis scheint mir nicht ganz geeignet. Denn wenn Du einen
auch nur in die Richtung eines marktgängigen Stundenlohns nimmst, kannst
Du pro Monat nur ganz wenige Stunden abrechnen.
In der kurzen Zeit lassen sich abr nur einfachste Probleme lösen:
Wenn Du ein Skript schreiben willst, musst Du ja normal mit dem
Auftraggeber erst erarbeiten was das eigentlich machen soll, wie es sich
in Randfällen verhalten soll, wie die Laufzeitumgebung aussieht etc. Bis
das geklärt ist, sind die Stunden für den Monat schon rum.
Mir scheint Selbständigkeit an der Stelle besser geeignet. Wenn Du
mehrere verschiedene Auftraggeber hast, gibt es auch kein Problem mit
Scheinselbständigkeit.
Melde ein Klein-Unternehmen an. Dann machst du mit den Arbeitgeber ein
Pauschalvertrag mit Pflichtenheft und alles ist gut. 1 x im Jahr eine
Steuererklärung und auch Papa Staat ist zufrieden.
Mini-Job bedeutet : Regelmäßige Arbeit und Anmeldung bei der
Mini-Job-Zentrale. Das ist für ein Arbeitgeber eh i.d.R. zu viel Arbeit.
Ach und frag mal bei der Schülerhilfe nach. Die nehmen gerne Studenten
für die Kiddys zur Nachhilfe.
Miu schrieb:> Als Student hatte ich früher bessere Connections zu unterschiedlichen> Firmen und habe immer etwas gefunden, wo man helfen konnte.
Dann mach es genauso wie damals: Gras einmal monatlich die Unis ab (und
nimm den Studenten diese Möglichkeit)
Gerd E. schrieb:> Hmm, 450 EUR-Basis scheint mir nicht ganz geeignet. Denn wenn Du> einen auch nur in die Richtung eines marktgängigen Stundenlohns> nimmst, kannst Du pro Monat nur ganz wenige Stunden abrechnen.
Der marktgängige Stundenlohn auf Freelancer-Plattformen wird von Indern
bestimmt. Mit Vorstellungen von 100 Euro pro Stunde für ein paar Skripte
braucht man gar nicht erst anzukommen.
Was will man denn für 450€ entwickeln? Selbst wenn man den Billigheimer
macht bekommt man in der geringen Zeit nix vernünftiges hin. Da starte
ich den Rechner fahre die IDE hoch lege ein Projekt an, lese mich ins
Problem ein und schon habe ich die Zeit voll, ohne eine Zeile Code zu
schreiben.
Für 450€ kannst du Idiotenjobs machen wo es auf Anweisung handwerkliche
Dinge zu erledigen gibt: Strasse fegen, Rasen mähen, Akten von A nach B
bringen, Post beim Amt abgeben,....
Ich schätze mal der Ursprungsposter war nie Student sondern geht noch in
die 8. Klasse, in dem Alter hat man solche kindische Vorstellungen im
Schädel.
Miu schrieb:> ich bin derzeit beruflich nicht so ausgelastet und langweile mich auch.> Früher als Student habe ich aushilfsweise oft für verschiedene Firme> Skripte geschrieben (Excel/VBA, Python, PHP, ...). Das ganze auf> Mini-Job Basis.
Wenn du dabei kein Geld verdienen willst kannst du auch an
OpenSource-Projekten mitarbeiten.
100Ω W. schrieb:> Wenn du dabei kein Geld verdienen willst kannst du auch an> OpenSource-Projekten mitarbeiten.
Das halte ich für eine gute Idee. Der Threadersteller ist ja nicht
ausgelastet, und macht dann wenigstens etwas Sinnvolles, wo er sogar
idealerweise noch etwas dazulernt. Man muss auch nicht immer nur ans
Geld denken.
Miu schrieb:> Hallo zusammen,>> ich bin derzeit beruflich nicht so ausgelastet und langweile mich auch.
Du armer Mensch :-)
> Früher als Student habe ich aushilfsweise oft für verschiedene Firme> Skripte geschrieben (Excel/VBA, Python, PHP, ...). Das ganze auf> Mini-Job Basis.> Leider finde ich gerade keine Firma, die davon profitieren könnte. Als> Student hatte ich früher bessere Connections zu unterschiedlichen Firmen> und habe immer etwas gefunden, wo man helfen konnte.
Warum willst Du den armen Studenten von 'heute' nicht auch noch einen
Brotsamen übrig lassen? ):
>> Kennt jemand von euch eine Plattform vom man seine Dienste anbieten> kann? So im Stile, das kann ich alles und habe ich schon gemacht. Ich> würde das gerne wieder auf Mini-Job Basis anbieten.
sorry, aber das ist echt arm anderen, die das viel nötiger haben, den
Minijob zu rauben ):
Wenn Du unbedingt noch mehr Geld verdienen willst dann denk mal selber
nach wie man das wohl macht?
Robert K. schrieb:> Wenn Du unbedingt noch mehr Geld verdienen willst dann denk mal selber> nach wie man das wohl macht?
Er könnte zusätzlich auf 450 € Basis Regale im Discounter einräumen.
Netto und Aldi suchen eigentlich fast immer solche Leute.
Senf D. schrieb:> Er könnte zusätzlich auf 450 € Basis Regale im Discounter einräumen.> Netto und Aldi suchen eigentlich fast immer solche Leute.
genau - das paßt für ein Land, das unbedingt Schwellenland werden
möchte.
Robert K. schrieb:> Senf D. schrieb:>> Er könnte zusätzlich auf 450 € Basis Regale im Discounter einräumen.>> Netto und Aldi suchen eigentlich fast immer solche Leute.>> genau - das paßt für ein Land, das unbedingt Schwellenland werden> möchte.
Für nen 450 € Job ist die Tätigkeit doch angemessen. Wem das zu wenig
ist, kann ja einen richtigen Job in Vollzeit ausüben. Aber es ging ja
explizit um einen kleinen Nebenerwerb.
Krapfenzüchter schrieb:> Miu schrieb:>> Ich würde das gerne wieder auf Mini-Job Basis anbieten.>> DHL zahlt 13,50€/h je nach Region +/- 1€
Gar nicht so übel!
Ist aber bestimmt auch ziemlich anstrengend.
Miu schrieb:> Das ganze auf> Mini-Job Basis.
Damit fallen schon mal >50% potentieller Auftraggeber weg.
Weil die Bürokratie für den AG dafür schlichtweg ein riesen Schei**dreck
ist.
Systemgewinner schrieb im Beitrag #6463179:
> Die meisten Paketzusteller sind in Subunternehmen beschäftigt.
Gib mal bei indeed DHL ein, da gibts zig Stellen. Briefsortierer im
Verteilerzentrum: ~13€. Fahrer /Postbote im raum S, 14,65€
Krapfenzüchter schrieb:> Gib mal bei indeed DHL ein, da gibts zig Stellen. Briefsortierer im> Verteilerzentrum: ~13€. Fahrer /Postbote im raum S, 14,65€
Gar nicht so übel!
Ist aber bestimmt auch ziemlich anstrengend.
Pandur S. schrieb:> Mit 450 Euro gibt's nichts. Allenfalls eine Webseite mit einem> neuen> Titel versehen, ein neues Bild hochladen. Fertig.
das erscheint mit schon arg hoch, zumal der TO noch nicht einmal seine
Befähigung angibt. Du rechnest hingegen mit einem ausgelernten Ingenieur
oder Techniker.
Pandur S. schrieb:> Mit 450 Euro gibt's nichts. Allenfalls eine Webseite mit einem> neuen Titel versehen, ein neues Bild hochladen. Fertig.
Auf Fiverr bekommt man schon für $30 eine ganze Website, weil man da
gegen Leute aus Schwellenländern konkurriert. Mit 450 Euro für einen
neuen Titel und ein hochgeladenes Bild wirst Du da nicht konkurrieren
können.
Hier hat einer probiert, was man für $30 und für $100 bekommt:
https://www.youtube.com/watch?v=k152ovSOR74
Miu schrieb:> So im Stile, das kann ich alles und habe ich schon gemacht. Ich> würde das gerne wieder auf Mini-Job Basis anbieten.
Das funktioniert nicht, du musst das auf Stundenbasis anbieten. Firmen
kalkulieren nun mal Aufwand in Stunden. Also: "Wir hätten da eine
Kleinigkeit als Stundenjob, so 4h aufwand die Woche. Können sie so viele
Stunden arbeiten, ..." da musste nun klar die Andage machen ob ja oder
nein. Und das bedeudet, das due einen Stundensatz im Kopf hasst und
weisst wieviel das in Stunden umgerechnet auf das Minijobber-format
bedeudet.
Projektgeschäff auf monatliche Einkommensgrenze umzuschneidern ist auch
eher schlecht. "Wir hätten da was, dauert 2 Mannwochen, wird also mit
nicht weniger als 1600€ abgrechnet. Muss aber in 4 Wochen erledigt sein
" -- da müsstest du die Abrechnung auf 4 Monatsraten strecken, um nicht
mit dem Mini-job anzuecken.
Und BTW, warum Mini-job-regelung bei Nebenberuf das bringt doch
abgabenmäßig nichts. Die Mini-job-regelung ist doch nur anwendbar:
*von Arbeitslosengeld-Empfängern
*von ALG II-Empfängern (Hartz-IV-Empfänger)
*neben der Elternzeit
*neben unbezahltem Urlaub
*zwischen Schule und Ausbildung
*zwischen Berufsschulgrundjahr und Ausbildung
*zwischen Ausbildung und Studium
*zwischen Bachelor- und Master-Studium
*zwischen Studium und Arbeit
Heißmangel für Jammerlappen schrieb:> Projektgeschäff auf monatliche Einkommensgrenze umzuschneidern ist auch> eher schlecht. "Wir hätten da was, dauert 2 Mannwochen, wird also mit> nicht weniger als 1600€ abgrechnet. Muss aber in 4 Wochen erledigt sein> " -- da müsstest du die Abrechnung auf 4 Monatsraten strecken, um nicht> mit dem Mini-job anzuecken.
der Sinn ist doch klar - er will das Ganze als Minijob deklarieren, um
bei der Steuer nicht mit seinem primären Job zu kollidieren.
Ob diese ganzen Plattformen überhaupt als 'Minijob' gelten ist noch eine
andere Frage? Da wäre ich mir nicht so sicher.
Heißmangel für Jammerlappen schrieb:> Und BTW, warum Mini-job-regelung bei Nebenberuf das bringt doch> abgabenmäßig nichts.
das ist die große Frage - wenn er gut verdient in seinem Primärjob
umgeht er die Progression ... darum geht es ihm vermutlich.
Heißmangel für Jammerlappen schrieb:> Die Mini-job-regelung ist doch nur anwendbar
Bist Du sicher, daß Minijob 'nur' auf diese Gruppen beschränkt ist ?!
Robert K. schrieb:> Heißmangel für Jammerlappen schrieb:>> Und BTW, warum Mini-job-regelung bei Nebenberuf das bringt doch>> abgabenmäßig nichts.> das ist die große Frage - wenn er gut verdient in seinem Primärjob> umgeht er die Progression ... darum geht es ihm vermutlich.
Also "Steuern sparen", da muss er sich aber genau informieren um nicht
plötzlich auf der Seite der Steuerhinterzieher zu stehen. Die Steigerung
des Steuersatzes resp, Krankenkassenbeitrages hat aber ohnehin ein recht
frühes ende und ist dann auf dem maximalsatz gedeckelt, da lohnt sich
Einkommensverzicht als Sparmodell ohnehin nicht. (Einkommenssteuer ab
52k; Krankenkasse bemessungsgrenze ca. 58k)
IMHO sollte man sich an Vorschlag von oben halten:
Beitrag "Re: Plattform um IT-Kenntnisse anzubieten auf 450 € Basis"> Heißmangel für Jammerlappen schrieb:>> Die Mini-job-regelung ist doch nur anwendbar> Bist Du sicher, daß Minijob 'nur' auf diese Gruppen beschränkt ist ?!
Ja, weil der offizielle Begriff für Mini-Job ist "Geringfügige
Beschäftigung"
und das heisst, das sind Abgabenmodelle die sich an Personen mit
geringem Einkommen richten. Die sollen nicht beim Eigenverdienst durch
den Gedanken an anfallende Steuern und Abgaben ausgebremst werden.
Heißmangel für Jammerlappen schrieb:> Also "Steuern sparen", da muss er sich aber genau informieren um nicht> plötzlich auf der Seite der Steuerhinterzieher zu stehen. Die Steigerung> des Steuersatzes resp, Krankenkassenbeitrages hat aber ohnehin ein recht> frühes ende und ist dann auf dem maximalsatz gedeckelt, da lohnt sich> Einkommensverzicht als Sparmodell ohnehin nicht. (Einkommenssteuer ab> 52k; Krankenkasse bemessungsgrenze ca. 58k)
das ist ja die eigentlich interessante Frage, ob ein 'Minijob' neben dem
primären Job steuerlich auftaucht - in der Anlage N jedenfalls nicht.
Bei den ganzen Plattformen denke ich schon, daß sowas steuerlich
irgendwo angegeben werden muß - als selbstständige Arbeit, etc.?
Richtig, Krankenkassenbeitrag kann dann auch noch ein Thema werden,
wobei beim Minijob ja auch nochmal an die Knappschaft
Krankenkassenbeitrag geleistet werden muß? Also quasi doppelt zahlen,
wenn man schon einen regulären Job hat.
Prinzipiell aber von der Grundidee schon richtig, weil die Steuern hier
zu hoch sind.
Wegen der Krankenkasse wird aber das Modell Job + Minijob nicht aufgehen
... kann man also vergessen!
>> Bist Du sicher, daß Minijob 'nur' auf diese Gruppen beschränkt ist ?!>> Ja, weil der offizielle Begriff für Mini-Job ist "Geringfügige> Beschäftigung"> und das heisst, das sind Abgabenmodelle die sich an Personen mit> geringem Einkommen richten. Die sollen nicht beim Eigenverdienst durch> den Gedanken an anfallende Steuern und Abgaben ausgebremst werden.
Das gilt m.W. aber nur für nichtselbstständige Arbeit - sobald Du bei
Fiverr, etc. unregelmäßig was dazu verdienst ist das ja wohl kein
Minijob mehr, sondern eine freiberufliche Tätigkeit und das wird dann
auch mittels anderer Steuer-'Anlagen' versteuert ... gilt also nicht als
Minijob.
Auch hier kann man sagen: lohnt nicht, weil der Krankenkassenbeitrag
dann höher wird.
Arbeiten lohnt eben nicht mehr Deutschland ):
Robert K. schrieb:> Auch hier kann man sagen: lohnt nicht, weil der Krankenkassenbeitrag> dann höher wird.
Nur bis zur Maximalgrenze bei ca 58k brutto. Ab da sind es fix ca. 800€.
>das ist ja die eigentlich interessante Frage, ob ein 'Minijob' neben dem>primären Job steuerlich auftaucht - in der Anlage N jedenfalls nicht
Für selbstständige Arbeit, um die es ja hier geht gibt es die Anlage S
(wie Selbstständig), N dagegen steht wohl für Nichtselbstständig.
Die beste Antwort hat immer noch das Finanzamt selbst. Da mal anrufen,
die sind zur Auskunft verpflichtet.
Alouis Antique schrieb:> Nur bis zur Maximalgrenze bei ca 58k brutto. Ab da sind es fix ca. 800€.
genau und nicht jeder hat >=58k brutto. Wer soviel hat macht keinen
Minijob zusätzlich. Wer darunter liegt kommt in Konflikt mit der
Krankenkasse bzw. Beitragserhöhung ... also unterm Strich völlig
sinnlos.
Alouis Antique schrieb:> Für selbstständige Arbeit, um die es ja hier geht gibt es die Anlage S> (wie Selbstständig), N dagegen steht wohl für Nichtselbstständig.
genau und Fiverr und wie sie alle heißen ist niemals ein Minijob,
sondern immer selbstständiger Zusatzverdienst, der auch noch sehr
variabel ist.
Auch da dann wieder Stress mit dem Krankenkassenbeitrag.
Deswegen tummeln sich auf solchen Plattformen ja auch Anbieter aus
Entwicklungs- und Schwellenländern - für die macht sowas Sinn.
Alouis Antique schrieb:> Die beste Antwort hat immer noch das Finanzamt selbst. Da mal anrufen,> die sind zur Auskunft verpflichtet.
Wenn der Finanzbeamte das weiß - ansonsten wird er Dich an einen
Steuerberater verweisen. Der Finanzbeamte ist nur zur Auskunft
verpflichtet, aber nicht zur Beratung.
Robert K. schrieb:> Alouis Antique schrieb:>> Nur bis zur Maximalgrenze bei ca 58k brutto. Ab da sind es fix ca. 800€.>> genau und nicht jeder hat >=58k brutto. Wer soviel hat macht keinen> Minijob zusätzlich. Wer darunter liegt kommt in Konflikt mit der> Krankenkasse bzw. Beitragserhöhung ... also unterm Strich völlig> sinnlos.
Wieso Konflikt, da wird das Jahreseinkommen durch simple addition von
Voll+ Nebenjob ermittelt und gut ist. Ein workoholic hält das nicht vom
Schaffen ab, ein gelangweiltes kellerkind auch nicht.
Alouis Antique schrieb:> Wieso Konflikt, da wird das Jahreseinkommen durch simple addition von> Voll+ Nebenjob ermittelt und gut ist. Ein workoholic hält das nicht vom> Schaffen ab, ein gelangweiltes kellerkind auch nicht.
größer 58k Brutto ist Minijob nun wirklich die dümmste Art um Geld zu
verdienen :(
was darunter liegt killt Deinen Krankenkassenbeitrag.
Aber okay, Held der Arbeit ist ja immer schön :-)
DieWahrheitTutWeh schrieb im Beitrag #6465722:
> nur> deutschland rackert sich ab und spart sich kaputt.
Also ich rackere mich nicht ab mit 35h-Woche im Homeoffice. Wenn das so
weitergeht werde ich nach Spanien ziehen und am Strand Homeoffice machen
und dabei rhythmischen Hüftschwung praktizieren
Robert K. schrieb:> Wenn der Finanzbeamte das weiß - ansonsten wird er Dich an einen> Steuerberater verweisen. Der Finanzbeamte ist nur zur Auskunft> verpflichtet, aber nicht zur Beratung.
Natürlich weiss das Finanzamt, welche Formulare es von welchem
Steuerzahler es erwartet und welche Pauschalsätze bei welchen
Einkommensgrenzen zur Anwendung kommen. Oder was so üblicherweise auf
den Tisch flattert.
Eine individuelle Beratung hat natürlich auch ihre Vorzüge und muss wenn
auf Privetpersonen begrenzt nicht besonders teuer sein:
https://www.lohi.de/mitgliedschaft/mitgliedsbeitrag-lohnsteuerhilfe.html
Ansonsten ist es doch Alltag für einen Ingenieur sich die richtigen
Zahlen rauszusuchen, verschiedenen Szenarien/Varianten durchzurechnen
und im Experiment zu validieren.
@OP: Kannst du außer ein paar Scripten sinst noch was? Außer in
bestenfalls mittelmäßigen Hinterhofbuden reichen € 450,- ja nicht mal
für einen halben Manntag.
Wusste gar nicht, dass es hier auf der Platform so viele Hater gibt.
Weils manche ja so brennend interessiert. Hab' ne 35h Woche bei über
100k Brutto (Grenzgänger). Wegen Corona darf ich keine einzige
Überstunde machen, bin aber nicht in Kurzarbeit oder ähnliches.
Da ich mit meinen Fähigkeiten (Höchster Abschluss Elektrotechnik Master)
auch was verlangen kann, sind 45 €/h für 10 h im Monat nicht schlecht.
Ich langweile mich tatsächlich, weil ich normalerweise 45h / Woche
arbeite. Außerdem wird in meiner Gehaltsklasse nur delegiert und nicht
mehr gearbeitet, was mit der Zeit auch öde werden kann. Die 450 € landen
direkt im ETF meiner Töchter.
Da das Finanzamt von meinen bisherigen Mini Jobs auch nach dem Studium
weiß, ist das auch kein Problem. Es muss halt wirklich ein Mini-Job
(Weisungsbefugnis, Arbeitszeit, Dauer, nur ein Arbeitgeber, ...) und
keine selbstständige Tätigkeit sein. Man kann anders viel mehr Geld
verdienen, aber beim Mini-Job hab ich am wenigsten Stress (mit
Finanzamt, Hauptarbeitgeber, usw...), der Stress des Arbeitgebers ist
mir egal.
Die Person, die anmerkt, dass man in 10h grad mal die IDE eingerichtet
hat, sollte mal die Augen auf machen, bei der Berufswahl. In 10h hat man
zum Beispiel ein Skript für ein Warenwirtschaftssystem erstellt, welches
lokale Daten im WWS per Python mit einer Online-Datenbank, auf das
Endkunden drauf zugreifen, synchronisiert. Für die nächsten 10h macht
man noch Grenzfallbehandlung und fertig und macht keine
Raketenwissenschaft oder nen BER draus. Das man in 10h keine komplette
Webseite aufsetzt oder Facebook nachprogrammiert, ist ja klar.
Miu schrieb:> Wusste gar nicht, dass es hier auf der Platform so viele Hater gibt.>> Weils manche ja so brennend interessiert. Hab' ne 35h Woche bei über> 100k Brutto (Grenzgänger). Wegen Corona darf ich keine einzige> Überstunde machen, bin aber nicht in Kurzarbeit oder ähnliches.>> Da ich mit meinen Fähigkeiten (Höchster Abschluss Elektrotechnik Master)> auch was verlangen kann, sind 45 €/h für 10 h im Monat nicht schlecht.> Ich langweile mich tatsächlich, weil ich normalerweise 45h / Woche> arbeite. Außerdem wird in meiner Gehaltsklasse nur delegiert und nicht> mehr gearbeitet, was mit der Zeit auch öde werden kann. Die 450 € landen> direkt im ETF meiner Töchter.> blubber blubber
Das ist ja eine nette Trollstory :-)
Und bei 100k Brutto willst Du 'aus Langweile' einen Minijob anfangen ???
Wenn Du Langeweile hast, laß Dir doch aus Amiland eine 10000$
Escort-Lady einfliegen ... Du bist entweder ein Troll oder einfach nur
dumm wie Brot :-)
Miu schrieb:> Weils manche ja so brennend interessiert. Hab' ne 35h Woche bei über> 100k Brutto (Grenzgänger).
Grenzgänger mit 100k? Venezuela, Zimbabwe, Helvetia?
> Ich langweile mich tatsächlich, weil ich normalerweise 45h / Woche> arbeite.
Mach was ehrenamtliches, züchte Tauben, lern kochen ... .
Miu schrieb:> Weils manche ja so brennend interessiert. Hab' ne 35h Woche bei über> 100k Brutto (Grenzgänger). Wegen Corona darf ich keine einzige> Überstunde machen, bin aber nicht in Kurzarbeit oder ähnliches.
Ja Bub scho recht, jetzt mach deine Schulaufgaben weiter. Wenn du mal
gross bist klappt es vielleicht beim nächsten Trollversuch und jetzt
verpiss dich und der Mod macht hoffentlich den Thread dicht.
Miu schrieb:> Weils manche ja so brennend interessiert. Hab' ne 35h Woche bei über> 100k Brutto (Grenzgänger). Wegen Corona darf ich keine einzige> Überstunde machen, bin aber nicht in Kurzarbeit oder ähnliches.>> Da ich mit meinen Fähigkeiten (Höchster Abschluss Elektrotechnik Master)> auch was verlangen kann, sind 45 €/h für 10 h im Monat nicht schlecht.
Das klingt für mich nicht nach Troll sondern einfach nur nach Schweiz.
Mit einem Master sind 100k dort bei etwas Berufserfahrung nicht wirklich
viel, man darf das ruhigen Gewissens durch zwei dividieren, um auf ein
mit Deutschland vergleichbares Niveau zu kommen.
Was mich wundert, sind die 35h/Woche und warum jemand aus Langeweile
Arbeiten möchte anstatt sich wie normale Menschen ein U-Boot oder einen
Zombie-Apokalypse-Bunker im Garten zu bauen???
Miu schrieb:> Früher als Student habe ich aushilfsweise oft für verschiedene Firme> Skripte geschrieben (Excel/VBA, Python, PHP, ...). Das ganze auf> Mini-Job Basis.> Leider finde ich gerade keine Firma, die davon profitieren könnte.> Kennt jemand von euch eine Plattform vom man seine Dienste anbieten> kann?
Das ist heutzutage kein know-how mehr, womit man Geld verdienen kann.
Das kann fast jeder Schüler und du konkurrierst mit allen Billigheimern
auf der ganzen Welt. Die Plattformen sind überschwemmt mit Philipienern
und Indonesiern und anderen Schwellenländern.
Robert K. schrieb:> Der Finanzbeamte ist nur zur Auskunft> verpflichtet, aber nicht zur Beratung.
Er ist auch zur Beratung verpflichtet, allerdings kann das
kostenpflichtig sein.
Erwin schrieb:> sind 45 €/h für 10 h im Monat nicht schlecht
Leider gibt es solche Jobs in der Entwicklung gar nicht, wo der
Mitarbeiter nur 10h/Monat investieren muss.
Ich habe ein befristet auf ein Jahr für eine neue Arztpraxis den IT'ler
gemacht, dort habe ich tatsächlich durchschnittlich weniger als
10h/Monat gearbeitet. Aber an solche Jobs kommt man sehr schlecht ran.
Privat Aufträge ranzuholen, geht schon besser, aber da muss man an FA.
am Ende die Hälfte abdrücken, wobei die Firmen bereit sind 70€/h zu
zahlen. Nur mit VBA, PHP, Excel kann man es vergessen. Man sollte
Senior-Entwickler in PBC Design/Firmware/FPGA Entwicklung sein, damit
man für die Firmen interessant wird und dazu Kontakte haben.
hallo Leute,
werde immer wieder ausserhalb des Berufs gefragt, ob ich unterstützen
könnte in verschiedenen Dingen wie z.B. Projekte, Ideen mit meinen IT
Kenntnissen bzw. auch im E-commerce Marketing, oder auch andere abstruse
Ideen.
Ein Projekt wäre z.B. spannend, ein "home-made"-Burgerladen der gerade
aufgesperrt hat, zugegeben ein bisschen schwierig in Covid-Zeiten. Da
gehts ein bisschen auch um Marketing, was sehr spannend wäre.
Alle Zutaten für die Burger sind selbst gemacht, bzw. alles (Fleisch,
Gemüse, Brot..) von den regionalen Lieferanten, sogar die Pommes selber
aus den Kartoffeln geschnitten und zubereitet.
D.h. im Prinzip sollte der Laden im Web ein bisschen präsenter werden,
dann überlege ich mir auf welche Kanäle wir die Kunden erreichen können
usw.
Wäre halt ein Projekt während meines Urlaubs, die Bezahlung wohl ein
Burger-Gutschein..(?...), aber irgendetwas muss ich abmachen, d.h. ein
Deal vorher wäre gut.
klausi schrieb:> werde immer wieder ausserhalb des Berufs gefragt, ob ich unterstützen> könnte in verschiedenen Dingen wie z.B. Projekte, Ideen mit meinen IT> Kenntnissen bzw. auch im E-commerce Marketing, oder auch andere abstruse> Ideen.
Geht mir ähnlich, ständig wollen die Leute irgendwelche Apps machen die
es in der Form schon zigtausendfach gibt, und natürlich hat man noch
keine Ahnung wie das Marketing ablaufen soll. Du sollst einfach
kostenlos arbeiten und ständig fehlt noch ein neues Feature X das
bestimmt zum ganz großen Durchbruch führt.
Früher habe ich mich auf sowas noch eingelassen, heute geht das einfach
nicht mehr. Da mache ich vielleicht gegen eine kleine Gefälligkeit einen
ganz einfachen Prototypen in 1-2 Tagen und danach muss da einfach gutes
Geld in Aussicht sein.
klausi schrieb:> Wäre halt ein Projekt während meines Urlaubs, die Bezahlung wohl ein> Burger-Gutschein..(?...), aber irgendetwas muss ich abmachen, d.h. ein> Deal vorher wäre gut.
Also einen neuen Webauftritt mitsamt Social Media Marketing für einen
Burgergutschein? Zur Info: Für sowas nimmt eine kleine Klitsche schon
locker 10-20k€.
klausi schrieb:> Alle Zutaten für die Burger sind selbst gemacht, bzw. alles (Fleisch,> Gemüse, Brot..) von den regionalen Lieferanten, sogar die Pommes selber> aus den Kartoffeln geschnitten und zubereitet.> D.h. im Prinzip sollte der Laden im Web ein bisschen präsenter werden,> dann überlege ich mir auf welche Kanäle wir die Kunden erreichen können> usw.
Braucht kein Mensch, weniger essen ist besser um das Immunsystem zu
stärken gegen zukünftige Pandemien und Alterskrankheiten.
A. F. schrieb:> Hälfte abdrücken, wobei die Firmen bereit sind 70€/h zu> zahlen. Nur mit VBA, PHP, Excel kann man es vergessen. Man sollte> Senior-Entwickler in PBC Design/Firmware/FPGA Entwicklung sein, damit> man für die Firmen interessant wird und dazu Kontakte habe
"Nur" PHP. In dem Bereich gibt es endlos Auftraege/Stellen, der Bedarf
ist RIESIG. Fpgagefrickel ist vergleichsweise mies bezahlt und wenig
Projekte und als freelancer nur über einen Vermittlungsparasit. Als
freelancender webentwickler arbeite ich direkt für Endkunden oder
verhandle direkt mit einer Agentur, da hockt kein Parasit wie
gulp/Hayes... dazwischen der von mir runterfrisst. Deshalb kann man dort
sehr gut verdienen und es gibt ENDLOS Projekte. Als fpga/layouthansel
diktiert dir dein Vermittler den Preis, an den Endkunden kommst du gar
nicht erst ran um mit dem direkt zu verhandeln, du musst immer für den
Parasit mitarbeiten, viel Spass dabei.
Fpga-Altlast schrieb:> Als fpga/layouthansel> diktiert dir dein Vermittler den Preis, an den Endkunden kommst du gar> nicht erst ran um mit dem direkt zu verhandeln, du musst immer für den> Parasit mitarbeiten, viel Spass dabei.
Mumpitz.
Asket schrieb:> weniger essen ist besser um das Immunsystem zu> stärken gegen zukünftige Pandemien und Alterskrankheiten
die härtesten essen gar nichts mehr. das vermeidet nach ersten Studien
100% der alterskrankheiten
> sind 45 €/h für 10 h im Monat nicht schlecht
Für 45€/h bekommt man einen Entwickler als Freelancer. Wenn ich das auf
450€ Basis mache, habe ich aber so gut wie keine Abgaben. Um Netto auf
das gleiche zu kommen wie als Angestellter Softwareentwickler, kann ich
dafür locker 25 Stunden im Monat arbeiten. Und in 25 Stunden kann man
doch schon einiges hinbekommen.