Umformer Bauteile identifizieren

Gast #6463776
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Hallo,

Ich habe hier einen Umformer den ich restaurieren möchte. Integriert 
sind zwei Kondensatoren:
Aufdruck wie folgt (sieht auch Bilder)
0.1uF ,d‘
Betr.Spg 110V-
Prüf.Spg 330V-
-50 +80C
Stromdurchg.6Amp
6-40K266

Dann gibt es ein Bauteil das zwischen eingangspannung + und - geschaltet 
ist (Gleicheichterdiode?).

VTT
0,5/125
CBV-3801/15
-1.45-
127E265-15

Kennt jemand diese Bauform bzw. weiß wo ich einen neuen bekomme?
Gast #6465224
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Hi, danke für die Zahlreichen Antworten.

Ja, es handelt sich um einen Umformer für einen Wendehorizont.
Eingang 28V -> Ausgang 36V Drehstrom.

Hermet schrieb:
> Schön das Du restaurieren willst, aber warum willst Du ausgerechnet die
> Bauelemente ersetzen die garantiert nicht kaputt sind?

Danke für den Hinweis. Ich wollte einmal nachfragen womit man diese 
austauschen würde, wenn sie denn Kaputt sind. Zugegeben habe ich sie 
noch nicht nachgemessen. Ich hatte bisher nur Erfahrungen mit alten 
Kondensatoren aus Röhrenradios die alle ausgetrocknet sind.
Das Fehlerbild war bisher, dass er einen ziemlich hohen Anlauf und 
Arbeitsstrom. Daher war mein erster Gedanke, dass die Kondensatoren 
ausgetrocknet seien und einen (beinahe) Kurzschluss verursachen.

Für den Fall, dass sie Kaputt sind: Kann mir jemand die elektrischen 
Werte für den VTT Kondensator nennen? Ich werde aus der Aufschrift 
leider nicht schlau.

Ein Bild findet man wenn man nach "Luftwaffe Wendehorizont Umformer" 
sucht. Es ist so einer wie auf dem ersten Bild mit dem Blauen 
Hintergrund.

Meiner liegt Momentan in Einzelteilen vor mir. :)
Gast #6465316
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Steht doch alles drauf, nix geheim.

0,1 Mikrofarad, "d" für Durchführungskondensator, Stromdurchgang = 
Strombelastbarkeit 6 Ampere. Die Kapazität liegt hier zwischen den 
Anschlüssen und Masse. Auch Vorbeiführkondensator genannt. Die von Masse 
isolierten Pole sind direkt verbunden und vertragen jenen 
Stromdurchgang.

Der andere Kondensator hat 0,5 Mikrofarad, ist mit 125 Volt belastbar.

Beste Ware, "höhengeeignet", damaliger Normenfachbegriff. 
(Unterdruckfeste Dichtungen, Gehäuse...).

Das sind keine Elektrolytkondensatoren!
Gast #6465384
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> Für die Kondensatoren kannst Du Axiale Folienkondensatoren nehmen.

Unsinn. der Innenleiter führt 6 A. Trink einen Kaffeee zum wachwerden.

Hermet schrieb:
> Das sind hermetisch dichte, tropenfeste Kondensatoren.
>
> Schön das Du restaurieren willst, aber warum willst Du ausgerechnet die
> Bauelemente ersetzen die garantiert nicht kaputt sind?

Deine Vermutung in Ehren, garantiert ist hier nur die Provenienz.

Peter schrieb:
> Ich wollte einmal nachfragen womit man diese
> austauschen würde, wenn sie denn Kaputt sind.

Nichtverzweifelter schrieb:
> Steht doch alles drauf, nix geheim.

Nächste Frage.
Gast #6465477
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Nichtverzweifelter schrieb:
> Steht doch alles drauf, nix geheim.
>
> 0,1 Mikrofarad, "d" für Durchführungskondensator, Stromdurchgang =
> Strombelastbarkeit 6 Ampere. Die Kapazität liegt hier zwischen den
> Anschlüssen und Masse. Auch Vorbeiführkondensator genannt. Die von Masse
> isolierten Pole sind direkt verbunden und vertragen jenen
> Stromdurchgang.
>
> Der andere Kondensator hat 0,5 Mikrofarad, ist mit 125 Volt belastbar.
>
> Beste Ware, "höhengeeignet", damaliger Normenfachbegriff.
> (Unterdruckfeste Dichtungen, Gehäuse...).
>
> Das sind keine Elektrolytkondensatoren!

Ah, vielen Dank! Diesen Typ/Bauform von Kondensator kannte ich noch 
garnicht.

Leider kann ich bei den Einschlägigen Distributoren (Mouser, Farnell, 
Digike) nichts finden. Die meisten sind SMD Bauteile. Was vielleicht im 
entferntesten passen würde, wäre der B85321A2204A250 . Dieser ist jedoch 
nicht auf Lager und kostet 130€...

Soweit ich das verstehe, könnte man auch (im Notfall, falls die alten 
Defekt sind) Folienkondensatoren nutzen, die man dann natürlich 
ordnungsgemäß verschaltet (nur ein Beinchen verbinden, das andere an 
Gehäusemasse), oder?
Gast #6465541
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Peter schrieb:

> Soweit ich das verstehe, könnte man auch (im Notfall, falls die alten
> Defekt sind) Folienkondensatoren nutzen, die man dann natürlich
> ordnungsgemäß verschaltet (nur ein Beinchen verbinden, das andere an
> Gehäusemasse), oder?

vereinfacht japp!

Dein Durchführungskondensator ist im Prinzip eine Koaxleitung mit hoher 
Kapazität = Funkentstörung (Effekt: Noise reduction) wobei mit Noise 
nicht nur Rauschen gemeint war.

Millionen etwas kleinere Keramikvarianten wurden als Hf-Blocker in die 
Stromzuleitungen der UKW-Metalltuner (Radio /TV) verbaut-
Gast #6465558
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> Peter schrieb:
>
>> Soweit ich das verstehe, könnte man auch (im Notfall, falls die alten
>> Defekt sind) Folienkondensatoren nutzen, die man dann natürlich
>> ordnungsgemäß verschaltet (nur ein Beinchen verbinden, das andere an
>> Gehäusemasse), oder?
>
> vereinfacht japp!

kleiner Nachtrag:

Nicht nur abzwicken, sondern an den ursprünglichen Enden eine 
durchgehende Drahtverbindung herstellen, die 6 A verträgt.
Gast #6465578
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Peter schrieb:
> im Notfall, falls die alten Defekt sind

...MKP. Gibt es als MotorKondensator, oder wird z.B. auch bei
Leuchtstofflampen mit "Magnetischem Vorschaltgerät" (i.G. die
verbaute 50Hz-Drossel + MKP zur Blindstromkompensation). Die
packen den Wechselstrom.

Elkos natürlich nicht (jedenfalls nicht die mit so geringer
Kapazität - die aber Bestandteil der nötigen Funktion ist
hier).

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