Gast
#6464802
Hi. Ich habe ein Gerät, welches über einen 60W DCDC Wandler aus 12V Bleiakkus (ca 7 bzw 12 Ah) mit Energie versorgt wird. Der DCDC Wandler hat eine Unterspannungsabschaltung bei ca 9 V. Die Bleiakkus sind alle schon etwas älter und sind für die ursprüngliche Anwendung nicht mehr brauchbar, dort sind sie turnusmäßig rausgeflogen. Sie wurden im Stand-By Betrieb in der Sicherheitstechnik verwendet, haben zwar relativ wenige Zyklen runter aber trotzdem schon Kapazität eingebüßt oder sind Strommäßig nicht mehr so belastbar. Ich nutze sie dann noch einige Zeit im vollen Zyklenbetrieb in einer selbst gebauten "XXL Powerbank". Ich lade und entlade teilweise aber recht kräftig. Laden mit bis zu 20 A, entladen über DCDC Wandler mit 60W Ausgangsleistung. Der Maximale Entladestrom beträgt also ca 8 A kurz vor Ende. Leider ist der Innenwiderstand der Akkus teilweise schon recht schlecht, so dass der DCDC Wandler fälschlicherweise abschaltet. Wenn die Eingangsspannung weniger als 9V beträgt, schaltet er ab. Die Batteriespannung geht bei Last sehr schnell runter. Im Leerlauf oder bei geringer Belastung hat die Batterie aber noch 12,6 V oder mehr. Wenn ich nun einen Elko mit 10000 uF parallel zur Batterie schalte, verbessert es sich, der DCDC Wandler schaltet bei kurzen Lastspitzen nicht ganz so schnell ab. Ich hatte schon überlegt, zusätzlich zum 10.000 uF Elko eine 16V "Supercap" Batterie mit 25 oder 50 F parallel zu schalten. Kann man mit Kondensatoren aus einer "schlechte" Batterie nochmal etwas mehr herauskitzeln? Neue Akkus kommen nicht in Frage, denn die alten ausgemusterten sind kostenlos verfügbar und es gibt alle paar Wochen wieder neue ausgemusterte, die ich dann in der XXL Powerbank mit Deep Cycle "verheizen" kann.