Projektideen für ATmega16

OP #6473444
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Hallo Forum,
ich arbeite schon etwas länger mit diversen AVR Controllern, und würde 
mich dabei gerne im Softwarebereich gerne verbessern. Hättet ihr 
diesbezüglich für den ATmega16 irgendwelche Projektideen? Habe den 
Controller bereits in C, C++ und auch Assembler programmiert. Leider 
fehlen mir zurzeit Ideen für kleinere/größere Softwareprojekte und 
deshalb dachte ich mir frage ich euch mal ;)
Gast #6473449
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Quiz Buzzer
Uhr mit analoger Anzeige (Voltmeter)
Code-Scanner
Vielleicht etwas mit WLAN/Internet?

Dann schau mal dort:
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf

Die Programmbeispiele lassen sich sicher mit wenig Aufwand auf den 
ATmega16 umschreiben.

Ich persönlich fand den NiboBee Roboter (mit ATmega16) sehr lehrreich. 
Dazu habe ich ein bisschen was aufgeschrieben: 
http://stefanfrings.de/nibobee/index.html

Hast du schon einmal einen Uhr mit DCF-77 Decoder selbst programmiert?

Oder wie wäre es mit einem automatischen Bremslicht am Fahrrad, dass auf 
einem Beschleunigungs-Sensor basiert?
Gast #6473508
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Michael A. schrieb:

> ich arbeite schon etwas länger mit diversen AVR Controllern, und würde
> mich dabei gerne im Softwarebereich gerne verbessern. Hättet ihr
> diesbezüglich für den ATmega16 irgendwelche Projektideen?

Mach' einen PWM-Controller mit (bis zu) 31 Kanälen. Ansteuerung 
wahlweise per I2C, SPI, OneWire oder UART. Davon hängt die Zahl der 
Kanäle ab. Bei OneWire und UART sind 31 machbar, bei I2C 30 und bei SPI 
29.

Vorgabe: PWM-Auflösung mindestens 16Bit, besser 17 oder gar 18, 
Ansteuerung aber mit nur 8 Bit, Mapping natürlich logarithmisch. 
Designziel: Maximum der PWM-Frequenz bei der gewählten Auflösung. Und 
das natürlich völlig ungestört davon, was auf dem Steuerkanal passiert. 
Die Frequenz der PWM aller Kanäle hat jederzeit konstant zu bleiben, 
Duty darf sich nur nach erfolgreichem Empfang neuer Steuerdaten ändern, 
nicht aber durch die Tatsache, dass da gerade irgendwas empfangen wird.

Das ist eine schöne Fleißaufgabe, bei der du deine Programmier-Skills 
vermutlich deutlich verbessern kannst...
Gast #6473543
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Hast du schon was mit dem I2C Bus gemacht? Da gibt es viele Sensoren 
dazu.
Dann kannst du auch E-Paper anschliessen und dann bis zum TFT 
Farbdisplay mit 64000 Farben gehen. Ansonsten noch was mit analog zu 
digital und damit dann eine 0-10V oder 0-20mA strecke aufbauen, dann 
noch eine Joystick auswertung und ein kleines Speil dazu. Natürlich 
alles über den I2C bus betreiben. Dann gibt es noch so einen schönen IC 
als LED treber damit kannst du über 1000 LEDs ansteuern. Wenn du noch 
was besseres suchst versuche eine Matrix mit 8x8 LEDs mehrfach und eine 
Leuchtschrift (laufend von links nach rechts) dazu. Wenn das auch nicht 
genug ist versuche Multitasking oder eine Statemaschine
Bernd
Gast #6473913
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Meine Vorschläge scheinen dir zu gefallen. Habe noch ein paar Ideen 
dazu. Versuche doch mal beim I2C Bus mehrere Prozessoren zu koppeln. So 
mit Master Slave Betrieb. Da gibt es sehr gute ICs dazu. Als grossen 
Bruder den SAM21 oder als kleinen Zwerg dazu den Attiny 841. Dieser 
macht sich sehr gut bei kleinen Anwendungen und kann einen Teil der 
aufgaben übernehmen.
Bernd
#6474049
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Michael A. schrieb:
> Hallo Forum,
> ich arbeite schon etwas länger mit diversen AVR Controllern, und würde
> mich dabei gerne im Softwarebereich gerne verbessern. Hättet ihr
> diesbezüglich für den ATmega16 irgendwelche Projektideen? Habe den
> Controller bereits in C, C++ und auch Assembler programmiert. Leider
> fehlen mir zurzeit Ideen für kleinere/größere Softwareprojekte und
> deshalb dachte ich mir frage ich euch mal ;)

Hier im Forum kommen immer wieder Leute, die kleinste Probleme haben die 
sich mit einem uC problemlos lösen lassen, auch dem steinalten riesigen 
ATmega16.

Da gibt es oft Aufgaben mit Zeitverzögerungen oder einfachen logischen 
Verknüfpungen, manchmal Anzeigen ansteuern oder Tastaturen auslesen.

Die freuen sich bestimmt, wenn du ihnen ihre einfachen Aufgaben löst und 
das passende Programm postest. Dann hast du nicht nur was gelernt, 
sondern auch anderen eine Freude gemacht.

Er braucht einen Beitrag "Spannungsmessung mit Segmentanzeige" der 
ATmega16 mit passt gut für die 22 LEDs und erfasst mit seinem 
A/D-Wandler den Wert.
Er Beitrag "Stroboskop im flaschrohr aus den 80er/90er Jahre dmx?" könnte eine alte 
Schaltung modern umsetzen. er sucht auch Hilfe 
Beitrag "Programmieren einer Härtungsanlage" .
#6474484
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Michael A. schrieb:
> Leider
> fehlen mir zurzeit Ideen für kleinere/größere Softwareprojekte und
> deshalb dachte ich mir frage ich euch mal ;)

Weihnachts LED-Lichterkette, wobei die einzelnen LEDs in Ihrer 
Helligkeit so gesteuert werden, dass ein schöner (weihnachtlicher) 
Effekt entsteht und nicht die allerorten zu sehenden 
Rummel-Beleuchtungsorgien.

Ist eines meiner 
immer-schon-mal-machen-wollen-aber-nie-Zeit-haben-Projekte.
Gast #6474491
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Michael A. schrieb:
> ich arbeite schon etwas länger mit diversen AVR Controllern, und würde
> mich dabei gerne im Softwarebereich gerne verbessern. Hättet ihr
> diesbezüglich für den ATmega16 irgendwelche Projektideen?

V2 Kampfwersteigerung, den elektromechanischen Steuerungsrechner 
H.Hoelzer 'Mischgerät') ersetzen.

http://www.analogmuseum.org/library/hamburg_hoelzer.pdf
(Firma: Hobbytheoretiker) #6474615
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Mal ein paar Daten:

– 16 Kbytes of In-System Self-programmable Flash program memory
Das ist viel mehr als der VC20 ohne Erweiterungskarten.

– 512 Bytes EEPROM
– Write/Erase Cycles: 10,000 Flash/100,000 EEPROM
Intelligent verwendet, können darin wenige wichtige Daten abgelegt 
werden, um nach einem Stromausfall definiert fortzusetzen ohne dass das 
EEPROM unter 100 Jahre seine Zyklenlebenszahl erreicht.

– 1 Kbyte Internal SRAM
Für die laufenden Werte.

Wenn man ohne erst das Datenblatt zu suchen wissen wolle, wie 
umfangreich ein Programm werden kann, damit es noch in die Speicher 
passt.
#6475113
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Hi
Ben S. schrieb:
> Eigentlich macht man das anders herum: Problem -> µC auswählen
Ja, im Beruf richtig, aber hier geht es darum
"ich hab kein Problem, aber einen Cintroller. Bitte gebt mir Probleme"
Ja, wenn kein Anwendungsfall vorhanden ist, ist das so, als würde man in 
ein (teures) Restaurant gehen, ohne Hunger zu haben.
Doch wie bekommt man Hunger? So auf Anhieb kann ich da keinen Leitfaden 
liefern, aber wie sieht dein Umfeld aus? Welche Hobbies könnte ein 
Controller bereichern. Welche Daten möchte ich mit PC erfassen, auch 
gerne "Echtzeit"
Du mußt dich schon ein wenig in deinem Umfeld umschauen. Gibt es unter 
deinen Bekannten Modellbauer, Eisenbahner, Slotcarfreunde, Sportler, 
Biker, was auch immer,die Liste ist noch lang nicht zu Ende. Frag sie, 
was sie gern hätten. Eine Ampelanlage auf der Modellbahn, eine 
hochauflösende Zeitmessung auf der Slotcarbahn, Effekte auf dem 
Modellflugzeug mit LED? Auch der private Bereich mit Raumdatenerfassung 
und Datenübertragung an Handy oder PC. Laute oder stille Alarmanlagen, 
nur wenn du für dich interessante Projekte entdeckst, wirst du den 
erforderlichen Ehrgeiz entwickeln, diese erfolgreich zu beenden. Aber 
wenn du für die "kleinen" Controller schon keine Ideen hast, werden dir 
die "großen" auch nicht helfen. Displays ansteuern, schön und gut, und 
dann ? Dann stellst du wieder die Frage "Leute, ich kann jetzt Displays 
ansteuern, aber ich hab keine Anwendung dafür. Könnt ihr mir da 
helfen...."
Ich wünsche dir viele Ideen und das du den Spaß an der Sache nicht 
verlierst.
Gruß oldmax
#6477608
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Michael A. schrieb:
> Das mit dem Radion finde ich übrigens sehr interessant, da ich in
> Zukunft vor habe mich mit 32 Bit Controllern auseinanderzusetzten, um
> rel. große Touchdisplays effizient anzusteuern.

Ein Weckradio mit Touch, da muß man aber schon voll wach sein, um es zu 
bedienen.

Ich hatte eher an eine IR-FB mit Ziffernblock gedacht. Mich nervt es 
tierisch, daß es nur Weckradios mit umständlicher Up/Down 
Tastenbedienung gibt. Auch sollten mehrere Weckzeiten je nach Wochentag 
möglich sein. Das Wecken sollte einige Sekunden vorher starten, so daß 
zur vollen Minute die gewählte Lautstärke erreicht wird. Die 
Schlummerzeit sollte wählbar sein. Falls der Chip die Zeit liefert, 
sollte er auch die Uhr stellen.

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