Hallo zusammen,
ich möchte das Netzteil meines Amiga 500 renovieren und benötige dabei
ein wenig Hilfe. Vorab schon mal gesagt: Bitte keine Tipps wie "Lass die
Hand von Netzteilen!" oder "Kauf Dir ein neues Netzteil". Darum geht es
nicht, ich möchte an diesem Projekt ein wenig lernen. Das es
wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ein 30+ Jahre altes Netzteil zu
renovieren ist schon klar ... aber es macht Spaß!
So, nun zu den Fragen. Ich benötige Hilfe beim identifizieren mehrerer
Bauteile, die ich mir neu bestellen möchte. Dazu habe ich Fotos
angehängt, weil ich die Teile so schlecht mit Worten beschreiben kann.
Weil ... wenn ich bei Conra*d zum Beispiel "CNY17GF" eingebe, kommt kein
Treffer. Und welcher "CNY17" der richtige ist, kann ich (als Laie) nicht
sagen.
Bestellen würde ich sie mir bei Conra*d Elektronik, oder habt Ihr
bessere Tipps?
der Commodore
Commodore schrieb:> Weil ... wenn ich bei Conra*d zum Beispiel "CNY17GF" eingebe, kommt kein> Treffer. Und welcher "CNY17" der richtige ist, kann ich (als Laie) nicht> sagen.
Das ist, solange du bei der DIP-Bauform bleibst, wurscht. Im
wesentlichen sind die doch nur von verschiedenen Herstellern. (Achtung:
bei ein paar davon haben sie zwar ein Foto eines DIP-Gehäuses, aber in
der Überschrift steht dann "SMD".)
Die Frage ist nur: warum willst du diese Bauteile denn tauschen? Sowohl
der Optokoppler als auch der Entstörkondensator und die
Gleichtaktdrossel sehen doch völlig OK aus. Gerade bei der Drossel
könnte es schwierig werden, eine mit passender Geometrie zu finden, da
gibt's zu viele Freiheitsgrade.
Selbst den Y-Keramikkondensator hat Conrad so nicht da, bei denen für
250 V~ haben sie nur welche bis 1 nF, und da auch nur noch 4 Stück
"solange der Vorrat reicht".
Commodore schrieb:> ich möchte das Netzteil meines Amiga 500 renovieren
Das Original-NT des A500 war schon ab Werk ziemliche Scheiße. Gerade so
dafür geeignet, den A500 samt (kleiner) interner Erweiterung zu
versorgen.
Sobald was stromfressendes (z.B. eine HD-Erweiterung, ggf. noch mit
"ordentlich" Fast-RAM kombiniert) an den externen Port gehängt wird, ist
sehr schnell Schicht im Schacht.
Deswegen würde ich vorschlagen, deine Idee nicht weiter zu verfolgen,
sondern das Innenleben des Netzteils komplett zu ersetzen. Das Gehäuse
kann ja bleiben. Mit modernen Bauelementen reicht die Thermik des
Gehäuses für deutlich mehr elektrische Power...
> Weil ... wenn ich bei Conra*d zum Beispiel "CNY17GF" eingebe, kommt kein> Treffer. Und welcher "CNY17" der richtige ist, kann ich (als Laie) nicht> sagen.
Das ist einfach: Datenblatt des CNY17 lesen. Darin ist auch beschrieben,
was die folgenden Buchstaben bedeuten...
Das Konzept des Datenblattlesens funktioniert übrigens nicht nur für den
CNY17, sondern ziemlich universell...
Hallo,
danke für die Tipps, besonders an Frank K.
Was mir aufgefallen ist wenn ich den Amiga benutze ist, daß nach dem
Ausschalten des Netzteils (nach ca. 10 Sekunden) so ein Geräusch aus dem
Lautsprecher des Monitors kommt, als ob sich etwas entläd.
"Zuuuuuuuuummmmpffff". Erst laut, dann schnell leiser werdend,
vielleicht 3 - 4 Sekunden lang. Ich bin mir sicher, daß es das Netzteil
ist, weil der gleiche Amiga/Monitor mit dem A500-Netzteil eines Freundes
kein solches Geräusch macht.
Der Amiga läuft stabil, das ist (im Moment?) kein Problem. Aber damit
mir da nix irgendwann abraucht, dachte ich es wäre eine Idee mal alle
Teile im Netzteil auszutauschen, die dieses Geräusch verursachen
könnten.
Die Elkos habe ich schon getauscht. Die alten waren viiiiel leichter als
die neuen (die dann direkt auch mal mehr Volt abkönnen). Aber das war
nicht das Problem, das Netzteil sorgt immer noch für das
Entladungsgeräusch.
Also plane ich nun die anderen Teile der Reihe nach zu tauschen, bis das
Entladungsgeräusch weg ist.
Habt Ihr eine Idee, welches Bauteil so ein Geräusch verursachen könnte?
Ich dachte zuerst an die Elkos. Dann daran, daß vielleicht ein Bauteil
die Spanung in den Eloks nicht mehr "halten" kann ... aber was genau es
ist, weiß ich halt nicht.
der Commodore
Ist das Schaltnetzeil nicht eher vom A1200? Den A500 kenne ich nur mit
schwerem 50Hz-Trafonetzteil.
Also im Netzteil kann kein Teil Geräusche machen, die aus dem Monitor
kommen. Ich würd die Idee einer Verschlimmbesserung lieber vergessen.
Das ist möglicherweise das ganz normale Verhalten der NT-Schaltung und
harmlos. Die alten robusten Trafonetzteile sind vermutlich auch noch zu
haben.
batman schrieb:> Den A500 kenne ich nur mit> schwerem 50Hz-Trafonetzteil.
Ja, das war das (schwere) 2,5 Ampere-Netzteil. Aber wie oben schon ein
Vorredner angemerkt hat, sind 2,5 Ampere langsam knapp, wenn man neben
der 512 KByte RAM-Erweiterung noch ein externes Floppy und ggf. noch
eine Turbokarte nutzen will.
Es gibt noch Amiga-500-Netzteile mit 3 Ampere und 4,5 Ampere (auf den 5
Volt). Meins ist so ein (leichtes) 4,5-Ampere Netzteil, ein
Schaltnetzteil.
Das "Vergleichs-Netzteil" von meinem Freund ist auch ein 4,5 AMpere,
aber es ist intern anders aufgebaut ... Trotzdem: Es kam bei mir früher
nicht dieses "Zuuuuum"-Geräusch ... ich erinnere mich jedenfalls nicht
daran.
Was kann sich denn in so einem Netzteil nach dem Ausschalten in Richtung
des Amigas entladen?
der Commodore
Commodore schrieb:> Was kann sich denn in so einem Netzteil nach dem Ausschalten in Richtung> des Amigas entladen?
Wird wohl eher eine Schwingung sein, die sich da im Regler auf der
Ausgangsspannung aufbaut und dann im Lautsprecher als Ton rauskommt.
"Entladen" (im wahrsten Sinne des Wortes) tun sich natürlich die
Primär-Ladekondensatoren. Dabei durchläuft der Schaltregler dann ein
paar Zustände, für die er eigentlich nicht konzipiert worden ist (weil
er die vorgesehen Ausgangsspannung sowieso nicht mehr aufrecht erhalten
kann), da wird das entstehen.
Ich würde den Netzteil lassen, wie er ist. OK, die Elkos zu tauschen,
war in Ordnung (von denen ist bekannt, dass sie durch Austrocknung
altern), aber alles andere da altert kaum bis gar nicht.
Hallo
Wobei LEDs und somit die LED im Optokoppler durchaus altern.
Das aber tatsächlich nur wenn sie auch dauerhaft betrieben werden, d.H.
dein Netzteil seit nun wohl über 30 Jahren so >= 350 Tage pro Jahr im
Betrieb war.
Eher unwahrscheinlich...
Die LED Punkmatrixdisplays (TIL305 ähnlich) die bei uns mindestens seit
den 90er Jahren mehr oder weniger dauerhaft leuchtend als Bestandteil
einer Überwachung/Steuerung durch die Gegend gefahren werden ;-) sind
mehr oder wenige "ausgebrannt" bzw. die Zeichen welche den Normalzustand
darstellen und halt überwiegend anliegen sind kaum noch zu erkennen.
Auch den wenigen "Einzelleds" die mehr oder weniger nun schon zu 98% der
Zeit seit etwa 1995 leuchten sind nur noch zu erahnen.
Also wird Jörg mit hoher Wahrscheinlichkeit schon recht haben und der
Optokoppler kann drin bleiben.
Praktiker
Commodore schrieb:> ich möchte das Netzteil meines Amiga 500 renovieren
Was für ein Unsinn. Elektronik wird nicht "renoviert", sondern wenn
nötig repariert. Und wenn sie nicht kaputt ist, dann faßt man sie gar
nicht an. "Never change a running system".
> Vorab schon mal gesagt: Bitte keine Tipps wie "Lass die> Hand von Netzteilen!" oder "Kauf Dir ein neues Netzteil". Darum geht es> nicht, ich möchte an diesem Projekt ein wenig lernen.
Na, dann mach das doch. Such dir ein kaputtes Gerät aus deinem
Haushalt und repariere es. Oder wenn du es nicht reparieren willst, weil
es sich nicht lohnt oder dir von vornherein klar ist, daß es deine
Fähigkeiten übersteigen wird, dann mach es wenigstens auf und schau rein
und versuche zu verstehen, wie es funktioniert.
So lernt man. Aber doch nicht, indem man aus einem funktionierenden
Gerät funktionierende Teile ausbaut und durch andere (hoffentlich ebenso
gut funktionierende) ersetzt.
> So, nun zu den Fragen. Ich benötige Hilfe beim identifizieren mehrerer> Bauteile, die ich mir neu bestellen möchte. Dazu habe ich Fotos> angehängt
Prinzipiell alles richtig gemacht. Außer daß es in diesem Fall
weitgehend sinnlos ist.
> Weil ... wenn ich bei Conra*d zum Beispiel "CNY17GF" eingebe, kommt kein> Treffer. Und welcher "CNY17" der richtige ist, kann ich nicht sagen.
Der wichtige Teil ist die "-2" die das Stromübertragungsverhältnis (CTR)
dieses Optokopplers angibt. Elektrisch paßt ein CNY17 ... -2. Allerdings
sieht es auf dem Foto so aus, als wäre das eine nicht-Standard Bauform,
bei der die beiden Pinreihen weiter auseinander stehen, nämlich 10mm
statt der normalen 7.5mm.
Commodore schrieb:>> Was mir aufgefallen ist wenn ich den Amiga benutze ist, daß nach dem> Ausschalten des Netzteils (nach ca. 10 Sekunden) so ein Geräusch aus dem> Lautsprecher des Monitors kommt, als ob sich etwas entläd.> "Zuuuuuuuuummmmpffff". Erst laut, dann schnell leiser werdend,> vielleicht 3 - 4 Sekunden lang. Ich bin mir sicher, daß es das Netzteil> ist, weil der gleiche Amiga/Monitor mit dem A500-Netzteil eines Freundes> kein solches Geräusch macht.
Der Monitor hat ein eigenes Netzteil, oder? Machst du da irgendwelche
Spielereien mit einer geschalteten Steckdose oder gar Master-Slave
Steckdose, damit der Monitor sich automatisch einschaltet?
Ansonsten nehme ich an, daß der Monitor einfach eingeschaltet bleibt,
daß du den Amiga ausschaltest (wie genau?) und dann dieses Geräusch
hörst? Hat der Amiga nicht auch einen Schalter nach dem Netzteil? Oder
wird da die Netzspannung vor dem Netzteil abgeschaltet?
Kommt das Geräusch aus dem Audio-Out des Amiga? Sprich: ist es weg, wenn
du die Audio-Leitung trennst?
> Der Amiga läuft stabil, das ist (im Moment?) kein Problem. Aber damit> mir da nix irgendwann abraucht, dachte ich es wäre eine Idee mal alle> Teile im Netzteil auszutauschen, die dieses Geräusch verursachen> könnten.
Das ist keine gute Strategie zur Fehlersuche. Es ist eine mögliche
Strategie, die vor allem aus Gründen der Kostenminderung verwendet wurde
(wird?). Weil man da keinen ausgebildeten Servicetechniker braucht,
sondern sich die "Qualifikation" darauf beschränkt, das Gerät
aufschrauben und ein paar Baugruppen tauschen zu können.
Ein Fehler wird so nicht repariert (weil gar nicht erst gefunden)
sondern es wird nur grob die Baugruppe lokalisiert, in der der Fehler
irgendwo steckt. Und dann wird die ersetzt und die alte fliegt auf den
Müll. Ganz großes Kino. Wundert sich eigentlich noch irgendwer, daß der
Planet im Müll erstickt? (CO2 ist auch Müll, ja)
Das Amiga-NT hat nen Netzschalter. Wenn man den abschaltet, läuft das NT
noch kurz auf dem Netzelko weiter und irgendwann fallen die Spannungen
nach einem (für das jeweilige NT) individuellen Schema ab. Dabei kann es
bei verschiedenen NT auch verschiedenes Verhalten von angeschlossenenen
Geräten geben. Normal.
Wenn der Monitor da mal sein Verhalten geändert hat, kann es auch an
seiner Alterung liegen, z.B. Elko-Austrockungen, DST-Risse etc. Das
kommt öfter vor.
Commodore schrieb:> Der Amiga läuft stabil, das ist (im Moment?) kein Problem. Aber damit> mir da nix irgendwann abraucht, dachte ich es wäre eine Idee mal alle> Teile im Netzteil auszutauschen, die dieses Geräusch verursachen> könnten.
Du hast nicht viel Ahnung von Elektronik.
Commodore schrieb:> ich möchte an diesem Projekt ein wenig lernen
Erster Lernerfolg: do not change a running system
Das Geräusch bei abklingender Netzteilspannung ist normal.
Es kommt aus dem Lautsprecherverstärker.
Die einzigen Bauteile, bei denen es sich lohnen kann sie durchzumessen
und bei starker (mehr als -25%) Abweichung vom Nennwert auszutauschen,
sind die Elkos..
Wenn man Google mit "A500 A600 A1200 PSU" füttert, kommen mind. 3000
Einträge.
Komplette Netzteile gibt es ab ca. €30 (inkl. dem 5pol Stecker). Auch
gebrauchte PSUs auf dem 2nd Markt.
Referenzseiten und Amiga-Clubs halten gut dokumentierte Unterlagen,
verwendete Bauteile und Schaltplänen parat, gerade spontan überflogen.
hier z.B. was zur Drossel
https://www.amigawiki.org/doku.php?id=de:parts:line_filter
Und zahlreiche Reparaturvideos auf YT gibt es auch, mal als Beispiel
https://www.youtube.com/watch?v=hHMDFwgQnqkhttps://www.youtube.com/watch?v=xmkvfrImI8Q (mit Schaltplan und
Erklärung)
Alles kein Ding der Unmöglichkeit.
Commodore schrieb:> Hallo zusammen,>> ich möchte das Netzteil meines Amiga 500 renovieren und benötige dabei> ein wenig Hilfe. Vorab schon mal gesagt: Bitte keine Tipps wie "Lass die> Hand von Netzteilen!" oder "Kauf Dir ein neues Netzteil". Darum geht es> nicht, ich möchte an diesem Projekt ein wenig lernen. Das es> wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ein 30+ Jahre altes Netzteil zu> renovieren ist schon klar ... aber es macht Spaß!>> So, nun zu den Fragen. Ich benötige Hilfe beim identifizieren mehrerer> Bauteile, die ich mir neu bestellen möchte. Dazu habe ich Fotos> angehängt, weil ich die Teile so schlecht mit Worten beschreiben kann.>> Weil ... wenn ich bei Conra*d zum Beispiel "CNY17GF" eingebe, kommt kein> Treffer. Und welcher "CNY17" der richtige ist, kann ich (als Laie) nicht> sagen.>> Bestellen würde ich sie mir bei Conra*d Elektronik, oder habt Ihr> bessere Tipps?
Das ist einfach nur Quatsch - solange das Netzteil läuft, läuft es!
Da Du wie man anhand Deiner Frage erkennen kann, nicht die große Ahnung
hast, lass es einfach sein - verschlimm-bessern ist niemals gut.
Die Spule und der Varistor werden wahrscheinlich als letztes kaputt
gehen.
Wenn man Ahnung hat tauscht man die Teile aus, die am schnellsten kaputt
gehen könnten - das werden Dir aber schon andere mitteilen, welche Teile
das sind :-)
Commodore schrieb:> Die Elkos habe ich schon getauscht.
Alle? Der graue oben rechts sieht gebeult aus.
Was ist, wenn du einfach mal den Stecker am A500 rausziehst?
michael_ schrieb:> Was ist, wenn du einfach mal den Stecker am A500 rausziehst?
NEIN! Oder... Eigentlich auch egal, ja mach doch...
Je mehr Amigas endgültig im Jenseits sind, um so erfreulicher verläuft
die Preisentwicklung der verbleibenden Exemplare in der Bucht... Also
erfreulich für jene die noch einen oder mehrere funktionierende
besitzen. ;-)
Ansonsten ist diese Erklärung von oben sie plausibelste:
batman schrieb:> Das Amiga-NT hat nen Netzschalter. Wenn man den abschaltet, läuft das NT> noch kurz auf dem Netzelko weiter und irgendwann fallen die Spannungen> nach einem (für das jeweilige NT) individuellen Schema ab. Dabei kann es> bei verschiedenen NT auch verschiedenes Verhalten von angeschlossenenen> Geräten geben.
Du hast da einfach eine ungünstige Kombination erwischt: Zum Einen,
einen Amiga der anfängt zu pfeifen wenn bestimmte Versorgungsspannungen
in ungünstigem Verhältnis zu anderen gelangen und zum Anderen ein
Netzteil das genau dieses Verhältnis beim ausschalten vorübergehend
herstellt.
Zu beanstanden ist das eigentlich nicht.
Abhilfe könnte möglicherweise dadurch erreicht werden, daß die
Ausgangselkos der einen oder anderen Versorgungsschiene versuchsweise
vergrößert werden um ein anderes Abschaltverhalten herbeizuführen.
Ich würde dabei mit den +/-12V Schienen beginnen, diese versorgen u.a.
den LF347 oder TL084 der Ausgangsfilter.
Andererseits kann es natürlich auch sein daß Paula(8364) pfeift. In
diesem Fall wäre dafür zu sorgen daß die +-12V deutlich vor dessen 5V
Versorgung runter gehen...
Praktiker schrieb:> Also wird Jörg mit hoher Wahrscheinlichkeit schon recht haben und der> Optokoppler kann drin bleiben.
Wobei der im Zweifelsfalle noch das am einfachsten zu wechselnde (im
Sinne von: adäquaten Ersatz beschaffen) Bauteil der genannten wäre.
sauberes aufgebautes Netzteil, vieles was man hier noch sieht wurde
heutzutage meist wegrationalisiert.
Würde ich nicht gegen ein Schaltnetzteil tauschen, sondern eher
kräftigere Dioden und einen stärkeren Trafo verbauen wenns nötig werden
sollte, Platz ist ja noch genug vorhanden, so das man da nen anderen
Trafo mit Heißkleber reinmachen kann und per Kabel mit der Platine
verbinden kann.
Über die Gleichrichterdiode gibt kleine Kondensatoren, sieht man auch
nicht sehr oft eher bei Audioschaltungen.
Ich würde da jetzt auch nicht unbedingt Hand anlegen, aber falls du den
Kondensator auf der Netzspannungsseite wechseln willst nimmt gleich nen
Typ der mehr als 250V~ verträgt um etwas Reserve zu haben
batman schrieb:> Ist das Schaltnetzeil nicht eher vom A1200? Den A500 kenne ich nur mit> schwerem 50Hz-Trafonetzteil.
Auch der A500 hatte ein Schaltnetzteil, die ersten Versionen hatten ein
sekundärseitig geregeltes Schaltnetzteil, erst die späteren Versionen
kamen mit einem primärseitig geregelten Schaltnetzteil. ;)
> Auch der A500 hatte ein Schaltnetzteil, die ersten Versionen hatten ein> sekundärseitig geregeltes Schaltnetzteil
Ja, so eins hatte und habe ich an meinem A500. Mit L296 als Schaltregler
und einer Crowbar-Schaltung mit Thyristor. Letztere hat mich damals fast
zum Wahnsinn getrieben, weil sie in unvorhersehbaren Abständen den
Thyristor gezündet hat und damit den A500 zum Neustart brachte. Geld für
ein neues Netzteil hatte ich damals nicht und den Mut, die Crowbar
einfach zu deaktivieren, auch nicht.
M. K. schrieb:> erst die späteren Versionen> kamen mit einem primärseitig geregelten Schaltnetzteil. ;)
Ich habe hier zwei mit unterschledlichen Innenleben.
Keines sieht so aus wie vom TO.
Tja, bei den Amigas gabs auch zig Varianten pro Modell. Bei den
Baunschweigern gab es wohl keine wirkliche Trennung zwischen Entwicklung
und Produktion. :)