Forum: Markt [V] Plattenspieler Dual CS1224


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von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Im Fundus steht hier ein Plattenspieler Dual CS1224.
Die Mechanik incl. Tonarmlift und Antrieb sieht ok aus.
Einfachen Test gemacht.
System ist dabei, wurde von Oma nur Weihnachten benutzt ... wenn ihr 
versteht, was ich meine...
In der Abdeckung ist ein Sprung, sonst noch gut erhalten.

Bei ernsthaften Interesse mache ich noch einen Test an der Anlage.

25 € plus Versand Zahlung per Paypal oder Überweisung.
Anschauen, anhören und Abholen Raum HE möglich

: Bearbeitet durch User
von Roland F. (r_fischer)


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Die Hauben gingen meist zuerst kaputt, leider.
Nicht vergessen, zum Transport (Versand) den gesamten Plattenteller
Abzunehmen und mit den zwei Diagonalen Kreuzschlitzschrauben die 
Transportsicherung Einrasten zu lassen (der obere Teil ist gefedert).

von Achim B. (bobdylan)


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Roland F. schrieb:
> den gesamten Plattenteller Abzunehmen

Sind die bei Dual nicht prinzipiell mit einem Sprengring gesichert?

von Ralf X. (ralf0815)


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Achim B. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> den gesamten Plattenteller Abzunehmen
>
> Sind die bei Dual nicht prinzipiell mit einem Sprengring gesichert?

Egal ob durch Sprengring oder anders gesichert, gehört ein Plattenteller 
spätesten bei einem Versand abgenommen und separat in entsprechendes 
Material verpackt an einer unbedenklichen Stelle im Paket untergebracht.
Gleiches gilt für das Tonarmgegengewicht und das Tonabnehmersystem mit 
Halter.
Beim Tonarm selber kommt es drauf an...

von Roland F. (r_fischer)


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Achim B. schrieb:
> Sind die bei Dual nicht prinzipiell mit einem Sprengring gesichert?

Ja sind sie, beim Transport hatte man aber immer Styropor darunter und 
der
Plattenteller war in der Verpackung "Eingetütet".
Lang ist es her, es gab auch noch den selben mit Automatik für einen 
Single
Stapler (eine Stange die 3-5 Singles stapeln konnte und nach dem 
Abspielen der ersten Single, die nächste "heruntfallen" ließ und diese 
dann Abspielte)
Bei einigen Singles wurden dazu sogar extra Rillen am Puk Rand 
eingepresst.
Aber das wird jetzt arg Offtopic, hier soll ja etwas verkauft werden.

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Ich glaube, das konkrete Gerät hat auch die Wechselfunktion, die 
Mechanik hört sich so an.
Benutzt wurde es aber soweit ich weiß nie.

Ps: will niemand?

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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von Ralf X. (ralf0815)


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Bernd D. schrieb:
> will niemand?

Mal ganz offen:
Wer tut sich heute noch einen Plattenspieler mit Reibradantrieb an?
Die Reibräder sind nach vielen Jahren i.d.R. verhärtet und haben dann 
Schlupf des Plattentellers zur Folge.
Ganz zu Schweigen von Dellen und/oder Abflachungen, die einen deutlichen 
Rumpel erzeugen.
Original hatte der 1224 auch nur einen keramischen Tonabnehmer verbaut, 
Nadelzustand ist auch unbekannt.
Solche Dinge akzeptiert an sich nur jemand, der auch noch 
Schellackplatten abspielen möchte, aber der braucht auch 78 U/min, die 
der 1224 nicht hat.

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Ist ein Shugart Magnet System dran, vergessen zu erwähnen.
Egal, ist jetzt weg, kostenlos übrigens :-)

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

das Shure Magnetsystem war damals üblich. Ich habe bis vor etwas mehr 
als 10 Jahren unseren Dual 1019 benutzt, der nahezu gleich zu diesem 
hier ist. Also auch mit dem 3 kG schweren Plattenteller, Synchronmotor 
mit Reibradantrieb, 4 Geschwindigkeiten und Pitch, sowie ANTISKATING !

Das Shure habe ich irgendwann um 1989 herum durch ein neues 
Einsteiger-Magnetsystem ersetzt und den Transistor-Vorverstärker aus den 
1966ern durch einen selbst gebauten Röhren-Entzerrervorverstärker nach 
dem SRPP-Prinzip ersetzt. Die erzielte Klangqualität war an der 
Stereoanlage beeindruckend, wobei natürlich immer die Grenzen der 
aufliegenden Pressung sowie des Einsteiger-Tonabnehmers mit seiner 
begrenzten Abtastfähigkeit zu Tage traten, wenn man geübte Ohren hat. 
Ich glaube, es war ein Ortofon MB 10 oder so. Das Rumpeln des Reibrades 
damals (wie zerfallen es heute ist, weiß ich nicht) ging nahezu unter im 
Rumpeln des Tellerlagers. Man hört das aber nur, wenn man wirklich laut 
aufdreht und eine Klassikaufnahme mit leisen Passagen anhört. Da stört 
es und man wünscht sich einen weniger alten Thorens mindestens. Hat man 
Thorens oder besseres da stehen, will man diesen nicht mehr. Für 
Platten, die man dem Thorens nicht antun möchte (Flohmarkt/Sperrmüll 
alte Deutsche Grammofon Klassikalben), ist er aber allemal mehr als gut 
genug. Es war damals ein Plattenspieler immerhin mit Studioqualität, die 
die meisten Anwender wohl kaum damals und selbst heute nicht 
ausschöpften. Gleichlauf war nie ein Problem. Beeindruckend auch die 
Unterdrückung jeglicher Geräusche, die über das Gehäuse eingebracht 
werden. Für Pop-Musik sicher ausreichend gut, für audiophile gibt es 
heute zum erschwinglichen Preis wesentlich besseres.

Jedenfalls ist das Reibrad der neutralgische Punkt an diesen Geräten. 
Die Motorachse und das Tellerlager kann man ölen, sie haben Sinterlager. 
Die Automatik war immer gut, den Wechsler habe ich nur mal ausprobiert, 
aber nie benutzt.

Letztens war so einer in FB inseriert, womöglich dieser hier.

mfG

von Markus M. (adrock)


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Kenne aus meinem Elternhaus noch den DUAL 1009 (oder 1019).

Mit dem Wechsler war eine krasse Sache :-) Heute würden mir die 
Schallplatten leid tun wenn sie da runterfallen müssen.

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