Forum: Haus & Smart Home Tasmota: Timer, Schaltstellung nach reset usw.


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von Hendrik (Gast)


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Ich habe jetzt mal wieder Tasmota am Wickel. Nach etwas Reingelese ist 
der Funktionsumfang ja (für mich zu) enorm.
Auch finde ich in der Doku selten genau das, was ich gerade suche. 
Aktuelles Beispiel Timer: Ich kann ja wunderbar z.B. mit Timer1 die 
Steckdose ein- und z.B. mit Timer2 wieder ausschalten. Ich wollte nun 
mal die Implementation des Algorithmus finden, da ich mir folgende Frage 
stelle: Erfolgen diese Schaltbefehle als einmaliger Trigger oder wird da 
überwacht, ob innerhalb des Zeitfensters der korrekte Schaltzustand 
besteht? Ich tippe stark auf Trigger, woher soll Timer1 was von Timer2 
wissen, die logisch zusammengehören usw.. Bei kurzem Stromausfall z.B. 
bootet die Steckdose neu und z.B. die Tagbeleuchtung bleibt dann aus, um 
Abends garantiert noch mal ausgeschaltet zu werden...
Eine Lösung wäre jetzt, einen Pi zero W per cron z.B. alle 5 Minuten den 
korrekten Schaltzustand als Befehl zu senden. Irgendwie habe ich aber 
das Gefühl, das ich mir mit der Idee selber im Weg stehe und ein 
weiteres Gerät bei der eigentlich schon vorhandenen "Rechenpower" auch 
nicht die beste Lösung sein kann.

Oder ob es einen umschaltenbaren Modus gibt: Manuell und zeitgesteuert. 
Wenn ich es meine, könnte ich auf manuell stellen und den Ausgang 
steuern. Bin ich dessen Überdrüssig, schalte ich auf Automatik und schon 
bestimmen die Timer wieder von dem Moment über den Schaltzustand. Ließe 
sich ja auch recht einfach über den Pi machen, aber s.o.

von Carl D. (jcw2)


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Dieses Phänomen findet man bei vielen "digitalen" Schaltuhren. Dort 
programmiert man die Ein-/Ausschaltzeitpunkte und nicht den 
Ein-/Auszeitraum.
Kann auch Vorteile haben, wenn man manuell mal entscheidet, 1h früher 
das Licht einzuschalten. Das wird dann später doch zum geplanten 
Zeitpunkt wieder ausgeschaltet. Als Zeitraum gespeichert, hätte man nur 
die Möglichkeit dauerhaft auf manuell umzuschalten.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Der Timer ist zwar ein Trigger, weil Tasmota primär von einer Zentrale 
gesteuert werden sollte.
Ich nutze die aber auch als Schaltuhr, funktioniert einwandfrei, denn:
a) hat man "nie" Stromausfälle, normalerweise.
b) das Teil speichert den aktuellen Schaltzustand und stellt ihn bei 
Netzwiederkehr wieder her.

Der Fehler, das die Kiste also unbeabsichtigt an oder aus bleibt, kann 
nur passieren wenn genau zum Schaltpunkt kein Saft ist, und das passiert 
eigentlich extrem selten.

Wenn man Angst hat, kann man mit den Rules beim Start abschalten, 
und/oder einen Zeitschalter starten.
In der Erklärung zu den Regeln ist auch ein Trick vorgestellt (Make sure 
Light is on at night), der beim Start nachsieht ob ein Timer hätte 
laufen müssen und die Aktion nachholt, das kann man evtl. anpassen.

Das Manu/Auto geht über die Regeln, in dem du den Taster vom Relais 
entkoppelst.
Der Taster steuert "Kanal 1", der über die Regeln den Timer 
(de-)aktiviert und den Ausgang "Kanal 2" entsprechend einstellt.

: Bearbeitet durch User
von Hendrik (Gast)


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Danke für die Anregungen. Die rules mit ihrer Syntax sind nix für mich, 
aber vielleicht versuche ich es mal spaßeshalber.

Ich werde es wohl doch so machen: Pi Zero W mit DS3231 RTC. Die beiden 
brauche ich sowieso, da dort zwar Strom, aber keinerlei WLAN für NTP 
ist. Und dann kann ich auch gleich gaaanz komfortabel auf dem 
Linuxrechner/Pi meine Regeln "klassisch" (C oder shellscript) 
programmieren. Mit der Variante bräuchte ich auch Zuhause nicht mein 
Gast-WLAN für Tasmota opfern. Denn in meinem "richtigen" WLAN möchte ich 
das dann doch nicht haben. Wer weiß schon...

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