Forum: PC Hard- und Software Intel Xeon CPUs Löten/Ablöten von Wiederständen.


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von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Hallo zusammen,


ich habe eine größere Menge von ungetesteten hochwertigen Intel Xeon 
E5-2680v4  CPUs bekommen
und möchte diese mit Heissluft oder Lötkolben reparieren. Alle CPUs 
haben fehlende Wiederstände und Kondensatoren. Die vielen kleinen sind 
die Wiederstände, die größen die Kondensatoren. Ich habe bereits 
versucht mit einem ESD Lötgerät die Wiederstände/Kondensatoren 
abzulöten, leider ohne Erfolg, auch mit über 500 Grad nicht.
Meine Frage: Ist auf diesen Wiederständen eine temperaturbeständige 
Schutzschicht drauf, die das Löten/Ablöten von Kleinteilen verhindern 
soll?
Wie bekomme ich diese Kondensatoren abgelötet bzw. hingelötet?


danke

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von Klaus R. (klaus2)


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🤣🤣🤣👌🏼

Klaus.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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M. J. schrieb:
> Alle CPUs haben fehlende Wiederstände und Kondensatoren.

Aha.
Wo fehlen denn genau die W_i_derstände (nicht: W_ie_derstände) und 
Kondensatoren? Mach doch mal ein Foto und zeig mal, welche wo fehlen.

M. J. schrieb:
> Meine Frage: Ist auf diesen Wiederständen eine temperaturbeständige
> Schutzschicht drauf, die das Löten/Ablöten von Kleinteilen verhindern
> soll?

nein, so etwas gibt es nicht.

M. J. schrieb:
> Ich habe bereits
> versucht mit einem ESD Lötgerät die Wiederstände/Kondensatoren
> abzulöten, leider ohne Erfolg, auch mit über 500 Grad nicht.

Zeig mal ein Foto eines Chips, bei dem du das versucht hast.


--

ps: Dienstag ist der neue Freitag?

von 2aggressive (Gast)


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M. J. schrieb:
> Ich habe bereits
> versucht mit einem ESD Lötgerät die Wiederstände/Kondensatoren
> abzulöten, leider ohne Erfolg, auch mit über 500 Grad nicht.
Bestimmt sind deren Pins auf der Rückseite umgebogen. Lötlampe, und 
fester ziehen, Du schaffst das!

Beitrag #6479351 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Flip (Gast)


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Wenn du mich fragt, werf alle weg. Die Caps (es sind nur caps) werden 
warscheinlich vor dem silizium verlötet, da das die wärme nicht 
verträgt. falls doch, kauf dir flussmittel und schau in videos von louis 
rossman vorbei, aso solche bei denen es um löttechnik geht

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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> M. J. schrieb:
>> Alle CPUs haben fehlende Wiederstände und Kondensatoren.
>
> Aha.
> Wo fehlen denn genau die W_i_derstände (nicht: W_ie_derstände) und
> Kondensatoren? Mach doch mal ein Foto und zeig mal, welche wo fehlen.

> Zeig mal ein Foto eines Chips, bei dem du das versucht hast.


Die Widerstände fehlen an den unterschiedlichsten Stellen..., siehe 
Beispielbild
Ich habe es bisher nicht geschafft Widerstände zu entfernen
Wieso gehen die nicht ab?

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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von Flip (Gast)

Wo bekomme ich Flussmittel her...?

Welches Flussmittel verwendet er hier? siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=u1ZGhd2AaJE&t=8s

Beitrag #6479633 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Max B. (citgo)


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M. J. schrieb:
>> M. J. schrieb:
>>> Alle CPUs haben fehlende Wiederstände und Kondensatoren.
>>
>> Aha.
>> Wo fehlen denn genau die W_i_derstände (nicht: W_ie_derstände) und
>> Kondensatoren? Mach doch mal ein Foto und zeig mal, welche wo fehlen.
>
>> Zeig mal ein Foto eines Chips, bei dem du das versucht hast.
>
>
> Die Widerstände fehlen an den unterschiedlichsten Stellen..., siehe
> Beispielbild
> Ich habe es bisher nicht geschafft Widerstände zu entfernen
> Wieso gehen die nicht ab?

Welche Widerstände willst du denn entfernen wenn die doch sowieso 
fehlen??
Willst du fehlende Widerstände oder vorhandene ersetzen?

von udok (Gast)


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Sind mit leitfähigem Epoxy geklebt.

von Zonk (Gast)


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Die Chips sind von 2016, lohnt es sich wirklich damit rumzubasteln? 
Beachte auch die Stromkosten sowie Kosten für ein (Server?)Mainboard

von Zonk (Gast)


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In der Bucht gibt es oftmals alte komplette Server für kleine Münze

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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von Zonk (Gast)

ich weiss...
aber jetzt habe ich +100 dieser CPUs zum Spottpreis gekauft..., und 5 
Stück funktionieren bereist 100% (Nach 60min Stresstest) obwohl dort 
jeweils 1x Widerstand fehlt. Es wurde mir auch gesagt dass die CPUs alle 
aus ausgeschlachteten Serverparks sind..., da werfen die die ausgebauten 
CPUs alle in eine Kiste..., und erst dadurch entstehen die Schäden. Also 
ich denke
80-90% der teile sind noch hinzubekommen. Die Grundplatte mit den 
Kontakten ist bei allen ohne Brüche und sehr sauber. Es sind nur die 
fehlenden Widerstände..., bei den schlimmsten CPus max. 5 fehlende 
Bauteile.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Zonk schrieb:
> Die Chips sind von 2016, lohnt es sich wirklich damit rumzubasteln?
> Beachte auch die Stromkosten sowie Kosten für ein (Server?)Mainboard

Das lohnt sich auf jeden fall, habe weit über 100 Stck. davon, 
Verkaufspreis liegt zwischen 100-180eur/Stück
Und 5 Stück funktionieren bereist 100%...Also hier ist ne Menge Profit 
drin.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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udok schrieb:
> Sind mit leitfähigem Epoxy geklebt.

Du meinst die Bauteile sind nicht gelötet?
Wie bekomme ich die dann dort hingelötet/hingeklebt?

von Klaus R. (klaus2)


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...und welche Bauteile nimmst du? Hast du das schon ausgemessen?

Das mit dem Epoxy könnte auch "fake" sein um dich an der Nase 
herumzuführen.

Klaus.

von Nase (Gast)


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An den "Idiot"-Antworten sieht man schön, wer hier antwortet, aber noch 
nie einen Prozessor in der Hand hielt! Fragt sich wer hier der Idiot 
ist!

Nun, es gibt tatäachlich mehrere Möglichkeiten der "Kontaktierung"
Epoxy-Leitkleber wurde ja schon genannt.
Wenn die Teile wirklich gelötet sind, dann wird das nur etwas, wenn du 
eine gute Vorheizplatte (gibt es um die 100 Euronen) benutzt. In der 
Regel ist das "Basismaterial" derart gut wärmeleitend, daß ein Lötkolben 
alleine nicht reicht, um die Lötpunkte weit genug aufzuheizen.

Bin auf deinen Bericht gespannt!

von Name: (Gast)


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Das ist wahrscheinlich 0201. Das fummelig, aber mit einer guten 
SMD-Lötspitze, Pinzette, Flussmittel und Mikroskop/Lupenlampe noch 
handhabbar.
Aber es braucht etwas Übung.

Nimm dir eine kaputte Grafikkarte/Mainboard/Handyplatine als 
Übungsmaterial. Du merkst dann schon, ob dein Equipment und deine 
Fingerfertigkeit reicht.

Welche Bauteile da draufgehören, kann man fallweise im Internet finden. 
Ich weiß aber leider keinen Link. Bei dem Youtuber hab ich mal was 
gesehen zur Reparatur von Intel-CPU, dort wurden auch Bauteilwerte 
erwähnt:
https://www.youtube.com/c/LinusTechTips/videos
Welches Video weiß ich nicht mehr, irgenwas mit Decapping.

von Name: (Gast)


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Nase schrieb:
> Nun, es gibt tatäachlich mehrere Möglichkeiten der "Kontaktierung"
> Epoxy-Leitkleber wurde ja schon genannt.

Die sind soweit mir bekannt wirklich nur draufgelötet, und der 
CPU-Träger ist normalerweise einfach eine Leiterplatte, wenn auch eine 
sehr feinstrukturierte.
Es sollte kein Epoxy nötig sein.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Name: schrieb:
> Nase schrieb:
>> Nun, es gibt tatäachlich mehrere Möglichkeiten der "Kontaktierung"
>> Epoxy-Leitkleber wurde ja schon genannt.
>
> Die sind soweit mir bekannt wirklich nur draufgelötet, und der
> CPU-Träger ist normalerweise einfach eine Leiterplatte, wenn auch eine
> sehr feinstrukturierte.
> Es sollte kein Epoxy nötig sein.

Verstehe...aber wieso lassen sich die Bauteile nicht ablöten, auch mit 
über 500 Grad nicht? Verstehe das nicht...? Wie bekomme ich die weg? Ich 
möchte nämlich von 2-3 CPUs alle verbliebenen Bauteile ablöten um diese 
dann bei den restlichen CPUs hinzulöten.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Name: schrieb:
> Das ist wahrscheinlich 0201. Das fummelig, aber mit einer guten
> SMD-Lötspitze, Pinzette, Flussmittel und Mikroskop/Lupenlampe noch
> handhabbar.
> Aber es braucht etwas Übung.
>
> Nimm dir eine kaputte Grafikkarte/Mainboard/Handyplatine als
> Übungsmaterial. Du merkst dann schon, ob dein Equipment und deine
> Fingerfertigkeit reicht.
>
> Welche Bauteile da draufgehören, kann man fallweise im Internet finden.
> Ich weiß aber leider keinen Link. Bei dem Youtuber hab ich mal was
> gesehen zur Reparatur von Intel-CPU, dort wurden auch Bauteilwerte
> erwähnt:
> https://www.youtube.com/c/LinusTechTips/videos
> Welches Video weiß ich nicht mehr, irgenwas mit Decapping.

Habe ne Nadellötspitze, o,5mm breit, und ein LED Mikroskop, das passt 
alles und ich habe auch schon viele andere Sachen gelötet, also da gibt 
es keine Probleme, alles Bauteile von normalen bekannten Platinen lassen 
sich problemlos weg/hinlöten..., nur hier mit den CPUs scheint es etwas 
besonderes zu sein. Deswegen bin ich ja hier..., weil ich im Moment 
keine AHnung habe wieso ich die Bauteile nicht abbekomme..??? (:

von udok (Gast)


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von Jim M. (turboj)


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M. J. schrieb:
> Ist auf diesen Wiederständen eine temperaturbeständige
> Schutzschicht drauf, die das Löten/Ablöten von Kleinteilen verhindern
> soll?

Nö, aber das ist die Unterseite eines Interposers - und da muss ja oben 
die CPU drauf.

Damit die Bauteile beim Auflöten der CPU (und der weiteren Bauteile oben 
unter dem Heatspreader) nicht abfallen, werden die in der Produktion 
einfach mit Kleber fixiert.

Übrigens: Ob da eine nichtleitende Schutzsicht drauf ist, ließe sich 
trivial mit 'nem Multimeter prüfen.

Edit: Um die ordentlich ab- und anzulöten, sollte man die CPUs auf 100°C 
vorheizen. Mehr ist vermutlich für den Chip zuviel. Grund: Die 
Kondensatoren liegen mit beiden Beinen auf dicken Stromschienen (VCore 
und GND), die sehr viel Wärme abführen können.

: Bearbeitet durch User
von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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udok schrieb:
> 100 nF 0201:
> https://de.rs-online.com/web/p/keramik-vielschichtkondensatoren/1852066/
>
> Leitkleber:
> https://de.rs-online.com/web/p/klebstoff/0496265/
>
> Viel Spaß!


Danke für die Links🙏👌👍
Die Bauteile haben wir von den anderen CPUs, das sind 
Widerstände...,6-10 OHM
Dann wurden die Bauteile also hingeklebt? Ist ja interessant...Aber 
jetzt  weiss ich immer noch nicht wie ich die ganzen Widerstände 
wegbekomme? Wahrscheinlich mit deutlich mehr Hitze/Temperatur?

von Jim M. (turboj)


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M. J. schrieb:
> Die Bauteile haben wir von den anderen CPUs, das sind
> Widerstände...,6-10 OHM

Das würde mich allerschwerstens verwundern, ich sehe auf den Fotos 
ausschließlich Kondensatoren. Die 6-10 Ohm klingen nach Widerstand über 
den CPU Kern.

Wenn man die vom Spender sauber und funktionierend abbekommen möchte, 
ist ein Drehmel mit Trennscheibe (oder ein scharfes Cuttermesser) 
vermutlich besser geeignet.

von Andy D. (rackandboneman)


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Warum zerstört jemand erst Prozessoren durch entfernen von Kondensatoren 
und verkauft diese dann?

...

Der Stromverbrauch von Servermainboards ist noch nicht einmal das 
Problem beim Einsatz zuhause :) Eher dass die Boards oft auf Einbau in 
ein 1HE Chassis mit passiven Kühlkörpern und sehr hochdrehzahligen 
Lüftern ausgelegt sind, bzw die erwähnten Gebrauchtserver so aufgebaut 
sind. Die Dinger sind L A U T.

von Klaus R. (klaus2)


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...er weiß vermtl nicht, "was" es ist. Dire Dremel TS ist dicker als ein 
0201, da bleibt nur Staub :)

Klaus.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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@mjdelmar

ich verstehe eins nicht (vielleicht kannst du es erklären)?

Du hast also CPUs bei denen Bauteile fehlen. Höchstwahrscheinlich 
Widerstände und/oder Kondensatoren. Also lineare Bauteile, deren 
elektrischen Werte man schnell ermitteln kann (Widerstandswert bzw. 
Kapazität)

Jetzt mühst du dich also ab, von irgendwo her selbe/identische 
Widerstände runter zu löten, wohl um diese dann auf die defekten CPUs 
mit den fehlenden Bauteilen drauf zu löten.

--> Warum um Himmels willen kaufst du dir nicht einfach neu "einen Sack 
voll" von diesen Bauteilen, sondern nimmst statt dessen den 
schmerzhaften Weg des auslötens? Was genau siehst du als Vorteil davon, 
einen ausgeöteten Kondensator anstelle eines neuen Kondensators zu 
nutzen?

von sdsv (Gast)


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Auf dem ersten Bild lässt sich schon ein Coating erahnen...

M. J. schrieb:
> Verkaufspreis liegt zwischen 100-180eur/Stück
> Und 5 Stück funktionieren bereist 100%...

Ja, momentan - aber auch noch nach einem Jahr?

> Also hier ist ne Menge Profit
> drin.

Ich habe noch nie verstanden, wie sich jemand eine gebrauchte CPU kaufen 
kann - da sind die Leute schon vor 20 Jahren auf die Schnauze geflogen. 
Gerade bei Server-CPUs kommt es ja auf Zuverlässigkeit an, die man bei 
Gebrauchtware nichtmal ansatzweise einschätzen kann.
In diesem speziellen Fall (wahrscheinlich jahrelanger 24/7 Betrieb, 
unsachgemäßes Handling beim Ausbau und dann noch manuelles Nachlöten 
jenseits jeglicher Spec) bin ich fast geneigt, einen solchen Kauf als 
Dummheit einzustufen. Was ich vom Verkauf halte (falls die Historie der 
CPUs nicht ehrlich und vollständig dargelegt wird), behalte ich lieber 
für mich.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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sdsv schrieb:
> Auf dem ersten Bild lässt sich schon ein Coating erahnen...
>
> M. J. schrieb:
>> Verkaufspreis liegt zwischen 100-180eur/Stück
>> Und 5 Stück funktionieren bereist 100%...
>
> Ja, momentan - aber auch noch nach einem Jahr?
> der
> CPUs nicht ehrlich und vollständig dargelegt wird), behalte ich lieber
> für mich.


Sehe ich anders ! Wir haben bereits 7 Stück repariert. Ausserdem 
verkaufe ich selber Workstations und kenne ich damit sehr gut aus. Also 
deine dumme  Meinung kannst du bitte für dich selbst behalten, ist 
besser ;;;

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Wegstaben V. schrieb:
> @mjdelmar
>
> ich verstehe eins nicht (vielleicht kannst du es erklären)?
>
> Du hast also CPUs bei denen Bauteile fehlen. Höchstwahrscheinlich
> Widerstände und/oder Kondensatoren. Also lineare Bauteile, deren
> elektrischen Werte man schnell ermitteln kann (Widerstandswert bzw.
> Kapazität)
>
> Jetzt mühst du dich also ab, von irgendwo her selbe/identische
> Widerstände runter zu löten, wohl um diese dann auf die defekten CPUs
> mit den fehlenden Bauteilen drauf zu löten.
>
> --> Warum um Himmels willen kaufst du dir nicht einfach neu "einen Sack
> voll" von diesen Bauteilen, sondern nimmst statt dessen den
> schmerzhaften Weg des auslötens? Was genau siehst du als Vorteil davon,
> einen ausgeöteten Kondensator anstelle eines neuen Kondensators zu
> nutzen?


Weil ich hier auf Nummer sicher gehen will dass es auch dieselben 
Widerstände sind. Ausserdem habe ich bisher keine identischen 
Wiederstände gefunden die man kaufen kann.

von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Jim M. schrieb:
> M. J. schrieb:
>> Die Bauteile haben wir von den anderen CPUs, das sind
>> Widerstände...,6-10 OHM
>
> Das würde mich allerschwerstens verwundern, ich sehe auf den Fotos
> ausschließlich Kondensatoren. Die 6-10 Ohm klingen nach Widerstand über
> den CPU Kern.
>
> Wenn man die vom Spender sauber und funktionierend abbekommen möchte,
> ist ein Drehmel mit Trennscheibe (oder ein scharfes Cuttermesser)
> vermutlich besser geeignet.


Das sind Widerstände..., 6-10 Ohm
Das mit dem Messer haben wir schon versucht, man bekommt die weg, aber 
es bleibt noch deutlich Substanz/Material auf der CPU

Beitrag #6479804 wurde vom Autor gelöscht.
von M. J. (Firma: Herr) (mjdelmar)


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Andy D. schrieb:
> Warum zerstört jemand erst Prozessoren durch entfernen von Kondensatoren
> und verkauft diese dann?
>
> ...
>
> Der Stromverbrauch von Servermainboards ist noch nicht einmal das
> Problem beim Einsatz zuhause :) Eher dass die Boards oft auf Einbau in
> ein 1HE Chassis mit passiven Kühlkörpern und sehr hochdrehzahligen
> Lüftern ausgelegt sind, bzw die erwähnten Gebrauchtserver so aufgebaut
> sind. Die Dinger sind L A U T.


Oj Junge, das sieh man mal wie wenig Ahnung von der Materie die meisten 
Leute hier haben...wenn ich mir die Kommentare so durchlesen, typische 
Stubenhocker/Bastler Meinungen...die Null Ahnung vom Geschäft da 
draussen haben ;;; Das sind Server Parks mit Hunderten/Tausenden von 
CPUs..., die werden kostengünstig ausgeschlachtet, das sind oft keine 
qualifizierten Fachkräfte sondern einfache Hilfsarbeiter...Die 
schmeissen dann alles in einen Karton. Dieser wird dann an CPU Verkäufer 
weitergegeben. und als Gewerblicher bekommt man solche Posten dann fast 
umsonst. Deswegen ist das sehr lohnenswert.

: Bearbeitet durch User
von warumNurImmer (Gast)


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Nur aus Neugier... gibts den auch Garantie von dir beim Kauf?


M. J. schrieb:
> Oj Junge, das sieh man mal wie wenig Ahnung von der Materie die meisten
> Leute haben...

Der war gut =D aber nach Grundlagen Handwerk fragen =D

von Berry (Gast)


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Dann hohl ich mal das Popcorn....

von Rote T. (tomate)


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Die Dinger sind nur draufgelötet, ist halt fette Platine mit 
Heatspreader drunter, d.h. mit geregelter Herdplatte auf ca. 150-180°C 
vorheizen.

Und dann z.B. mit SMD-Lötkolben (also so ein Pinzetten-Ding mit 2 
Lötspitzen) den Schrott runter und und dann einen heilen Kondensator 
rauflöten. Alternativ 2 Lötkolben mit Abstandshalter und Klebeband 
hinten zusammenkleben, so quasi als inprovisierte Lötpinzette.

von hansihinternseher (Gast)


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M. J. schrieb:
> ., die werden kostengünstig ausgeschlachtet, das sind oft keine
> qualifizierten Fachkräfte sondern einfache Hilfsarbeiter...Die
> schmeissen dann alles in einen Karton.

Schon mal etwas von ESD gehört?

"These invisible forms of ESD can cause outright device failures, or 
less obvious forms of degradation that may affect the long term 
reliability and performance of electronic devices"

Du verkaufst also Schrott und dann kannst du nichtmal löten.

Beitrag #6480489 wurde von einem Moderator gelöscht.
von hansihinternseher (Gast)


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M. J. schrieb im Beitrag #6480489:
> Blablabla

Es gab jetzt schon viele hilfreiche Tipps. Was sollen wir denn noch 
machen? Deine Hand halten beim Löten.

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