Forum: Fahrzeugelektronik Elektroautoladestation "missbrauchen"


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von Stromdieb (Gast)


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Hallo,
habe heute bei Kaufland gesehen wie jemand seinen Tesla an die 
Ladestation gehangen hat. Neugierig habe ich mir die Station dann nähe 
angeschaut. Zwischen den 3 Entnahmemöglichkeiten waren ein paar KW 
unterschied und wahrscheinlich andere Stecker.
Aber egal, was ich besonders beachtet habe: Hier tanken Sie kostenlos!
Schon war die Idee geboren einen Anhänger mit Batterie zu versehen und 
dort voll zu laden um dann den kostenlosen Strom im Eigenheim zu 
verbraten. Entweder nur Beleuchtung und TV, oder wenn es ausreicht auch 
gleich die Heizung elektrisch mit kostenlosen Strom befeuern.
Welche Batteriegröße wird empfohlen?
Welche Kosten muss man einplanen?

von Gerd (Gast)


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Hi
mit der Spannung fängt das Problem an: ca 400 Volt, also mindestens 33 
Autobatterien. Und dann benötigst du noch den Ladestecker, der mit der 
Ladesäule spricht, sonst kommt nix. FF (=Viel Vergnügen)

Gruß

von Oliver S. (oliverso)


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Ganz praktisch wäre eine Batterie mit ein paar Rädern drunter, passendem 
Stecker, Ladetechnik, und eigenem Antrieb.

Oliver

von Franko P. (sgssn)


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Oliver S. schrieb:
> Ganz praktisch wäre eine Batterie mit ein paar Rädern drunter, passendem
> Stecker, Ladetechnik, und eigenem Antrieb.

Shit, sind wir wieder beim Tesla-

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Stromdieb schrieb:
> einen Anhänger mit Batterie zu versehen und dort voll zu laden um dann
> den kostenlosen Strom im Eigenheim zu verbraten

Du hast nicht begriffen, dass der Akkukaufpreis und Verschleiss mehr 
kostet, als der Strom zu Hause von deinem Energieversorger. Kostenlos 
ist Akkustrom also mitnichten, sondern teuer.

Bei mir steht die kostenlose Ladestation aber weniger als 50m weg, da 
würde ein Kabel lohnen.

von Oliver S. (oliverso)


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Gerd schrieb:
> mit der Spannung fängt das Problem an: ca 400 Volt,

Man könnte auch einfach einen der anderen Stecker nehmen, da gibts 
einfache 400V Drehstrom.

Die „Kommunikation“ mit der Säule ist auch eher primitiv, das ist 
schnell gemacht. Dann braucht’s nur noch einen mittelgroßen Haufen Akkus 
beliebiger Bauart und ein passendes 1-3 phasiges Ladegerät.

Oliver

von meckerziege (Gast)


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Gerd schrieb:
> Hi
> mit der Spannung fängt das Problem an: ca 400 Volt, also mindestens 33
> Autobatterien. Und dann benötigst du noch den Ladestecker, der mit der
> Ladesäule spricht, sonst kommt nix. FF (=Viel Vergnügen)
>
> Gruß

Ne, die Kommunikation ist relativ simpel. Da kannst du praktisch für ein 
paar Euro auf ner Lochrasterplatine nachbauen. Im Endeffekt will die 
Ladesäule sehen, dass da ein Fahrzeug dran hängt. Wenn das der Fall ist 
dann schaltet intern ein Schütz die 3 Phasen ein. Das wars.

Stromdieb schrieb:
> Welche Kosten muss man einplanen?

Unwirtschaftlich. Die Anschaffungskosten wirst du eher nicht reinholen 
vor allem da du noch Laderegler etc haben willst. Dann brauchst du noch 
nen Wechselrichter um die Energie wieder ins Netz zu bekommen. 
Zusätzlich kommt der Aufwand zum Hinfahren und Anstecken dazu.

von Arno Nym (Gast)


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Es sollen auch schon Autos mit Bitcoin Minig Ausrüstung im Kofferraum 
gesehen worden sein :-)
Ich schätze, dass sobald bidirektionales Laden von E-fahrzeugen 
etabliert ist, die Zeit der kostenlosen Säulen vorbei ist.
Dort geht es momentan eh schon oft zu wie beim Freibier Ausschank...

von Ralf X. (ralf0815)


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Arno Nym schrieb:
> Es sollen auch schon Autos mit Bitcoin Minig Ausrüstung im Kofferraum
> gesehen worden sein :-)
> Ich schätze, dass sobald bidirektionales Laden von E-fahrzeugen
> etabliert ist, die Zeit der kostenlosen Säulen vorbei ist.
> Dort geht es momentan eh schon oft zu wie beim Freibier Ausschank...

Sono/Sion will die Entladefunktion anbieten.
Bisher ohne klare Aussagen zu den Konditionen.
Mal bis zu 100.000km in zwei Jahren auf 70% Restkapazität des Akkus, mal 
auf ?? Ladezyklen über 2 Jahre.
Mehr als 2 Jahre trauen sie ihren Akkus noch nicht zu, aber das wechselt 
eh...
Bei den aktuellen Fördersätzen kostet das Ding weniger als ein Anhänger 
im Unterhalt und ggf. weniger als eine Powerwall..
Momentan scheint es an der Beschaffung des Moos für den Biofilter zu 
scheitern. :-)

von Oliver S. (oliverso)


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Ralf X. schrieb:
> Sono/Sion will die Entladefunktion anbieten.
> Bisher ohne klare Aussagen zu den Konditionen.

Rollende Vapourware...

Der japanische Chademo-Standard sieht schon seit langem bidirektionalen 
Betrieb vor, und angeblich unterstützen das die Autos von Nissan, 
Mitsubishi, etc. prinzipiell auch. Irgendwo laufen oder liefen da auch 
Tests, aber marktfähige Produkte, an die man sein Auto zunHause einfach 
anstöpseln könnte, gibts nicht.

Oliver

von Heinz R. (heijz)


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USVs sind billig - ich nehme auch jeden Tag eine leere mit in die Firma, 
abends voll wieder heim....


Wie funktioniert eigentlich bei so einem Elektro-Auto die 
Zigarettenanzünder - Buchse?  die haben wohl alle trotzdem ein 12V 
Bordsystem, das aus den Akkus gespeist wird?

Es gibt ja rel. günstige Wechselrichter für diese Buchse :-)

Klar, alles unterm Strich unwirtschaftlich, aber wenn Auto und Ladestrom 
nix kosten....

Beitrag #6480605 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas F. (igel)


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Heinz R. schrieb:
> Wie funktioniert eigentlich bei so einem Elektro-Auto die
> Zigarettenanzünder - Buchse?

Nun, man steckt den Zigarettenanzünder ein, drückt auf den Knopf und 
wartet bis dieser heiß wieder raus springt (der Knopf, nicht der 
Anzünder).


> die haben wohl alle trotzdem ein 12V Bordsystem, das aus den Akkus gespeist 
wird?

Die haben einen eigenen 12V Akku für die Versorgung z.B. der 
Lichteinrichtungen und der Steuerung des Hochvoltsystems.

von Thomas F. (igel)


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Stromdieb schrieb:
> Schon war die Idee geboren einen Anhänger mit Batterie zu versehen und
> dort voll zu laden um dann den kostenlosen Strom im Eigenheim zu
> verbraten.

Wenn du sowieso schon zum Dieb werden willst:
Klau einfach die ganze Schnellladestation. Zuhause schlachtest du diese 
dann aus und verkaufst die Teile am Schrott und in ibay. Das ist vom 
Arbeitsaufwand effizient und man kann vom Erlös viel Strom kaufen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gerd schrieb:
> mit der Spannung fängt das Problem an: ca 400 Volt,
> also mindestens 33 Autobatterien.

OK, WENN die Säule die Elektronen freigibt...

den primären Ladeelko eines Netzteils daran anzuschliessen
wäre schon wesentlich einfacher.

Und mit diesem Netzteil lädst Du dann.

In der 3. Welt gibt es so etliche Menschen,
die auf dem Prinzip "Akkuschleppen" basierend
ihre Stromversorgung realisieren.

Aber wer will schon die Zeit dafür aufbringen,
an der Ladestation Wache zu schieben?
Jeglicher "Sonderstrick" weckt doch Begehrlichkeiten.

Abgesehen von der Legalität ist sowas völlig unpraktikabel

von Sebastian (Gast)


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von Franko P. (sgssn)


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Sebastian schrieb:
> Z.B. ein gebrauchter Zoe inkl. 22kW Akku:

22kWh sind schon ne Hausnummer. Eine Herdplatte braucht so 2kw, 
Waschmaschine ähnlich. Also 22kWh könnten locker einen Tag lang reichen, 
vielleicht sogar ne Woche.
Gruß

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das ist aber alles für die Katze, weil Du auch den Bordcomputer Deines 
Autos hacken müßtest, der Dich verpetzt. Da wird laufend protokolliert 
was an Strom geladen wird und verbraucht wird. Den Ausreißern nach oben 
wird dann nachgegangen.

von Wahnsinn (Gast)


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Wenn irgendwo auf der Welt irgendetwas als nette Geste oder als 
zusätzliche Dienstleistung kostenlos oder verbilligt angeboten wird, 
dann kann man darauf wetten dass sich irgendwo ein Drecksack findet, der 
das ausnutzen will.
Und ein Haufen willige Helfershelfer dazu die ihm auch noch zeigen wie.

Wetten, dass dann auch noch irgendeine fadenscheinige Ausrede erfolgt 
warum genau das nicht schlimm ist.

Mein Gott was seid ihr armselig.

von Franko P. (sgssn)


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Wahnsinn schrieb:
> Wenn irgendwo auf der Welt irgendetwas als nette Geste oder als
> zusätzliche Dienstleistung kostenlos oder verbilligt angeboten wird,
> dann kann man darauf wetten dass sich irgendwo ein Drecksack findet, der
> das ausnutzen will.
> Und ein Haufen willige Helfershelfer dazu die ihm auch noch zeigen wie.
>
> Wetten, dass dann auch noch irgendeine fadenscheinige Ausrede erfolgt
> warum genau das nicht schlimm ist.
>
> Mein Gott was seid ihr armselig.

Zum teil hast du natürlich Recht. Im Zusammenhang mit E-Autos stimmt das 
aber nicht. Das ist keine nette Geste, sondern reiner Geschäftssinn. 
Die, die hier an der Sache mal verdienen, halten die Bevölkerung für 
blöd. Von wegen 30Ct pro Kw/h. Wenns mal nur noch E-Autos gibt (was ich 
eh bezweifle) wird das ein teures Vergnügen.
Ausserdem wurden hier nur Probleme artikuliert und keine Lösung 
aufgezeigt. Im Gegenteil, sieht der TE was für so ein Unterfangen an 
Kosten und technsiche Probleme auf ihn warten. Das gilt dann auch für 
die Nutzung der geklauten Energie. Also ist das wohl eher ne Scherzfrage 
gewesen. So sehe ich das zumindest.
Gruß

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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vielleicht sollte man eher mit Kerosin heizen als mit Heizöl?

von durdel (Gast)


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22KW entsprechen 2l Diesel(Heizöl)... um also den Gegenwert von ca. 
einem Euro zu klauen, muss man 5000Euro + investieren.

Is klar.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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durdel schrieb:
> um also den Gegenwert von ca. einem Euro zu klauen, muss man 5000Euro +
> investieren.

Es ist ja nur ein Denkmodell. Außerdem werden die kostenlosen Ladesäulen 
immer weniger.
Für die Umsetzung benötigt man einen Typ 2 Stecker mit 
Schraubanschlüssen, den gibt es günstig bei der Ladesystemtechnik 
(Art-Nr. 20031100) und eine Diode z.B. 1N4004 und einen 820 Ohm 
Widerstand.
Die Diode und der Widerstand werden einfach in Serie zwischen CP und PE 
geschaltet, dann fließt der kostbare Saft... äh Strom.
Zum mechanischen Entriegeln der Steckdose, muss man einfach nur die 
Serienschaltung unterbrechen, sonst wird der Typ 2 Stecker von der Säule 
weiterhin festgehalten und man bekommt ihn nicht mehr raus!

von Ladungsverschieber (Gast)


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MaWin schrieb:
> Kostenlos ist Akkustrom also mitnichten, sondern teuer.

~10kWh kosten ja den ambitionierten Bastler z.Z ~2k€ (50E Zellen) OHNE 
BMS&Co.

Wie viele kWh kann man durch die Zellen schicken bis sie hin sind 
(80%DOD, 0,3C Ladung)?

von Blumpf (Gast)


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Mein Auto (Nissan Leaf) kann das von Haus aus. Das Feature heißt V2G 
(Vehicle to grid), und man kann mindestens 40kW aus dem Anschluss holen.

Man kann damit ein ganzes Rockkonzert antreiben (das wurde schon 
gemacht). Theoretisch könnte ich also nur mit meinem Auto z.B. 35kWh bei 
Aldi gratis holen und heimfahren.

Warum sich das nicht lohnt:
Man braucht einen Wechselrichter, der mit dem Auto kommunizieren kann, 
und der mit 390VCD zurechtkommt. Der kostet viel Geld, >4k€.
Dann holt man bei jeder Fuhre vielleicht 35kWh ab (hin und zurück muss 
man ja auch noch kommen), was etwa 10,5€ wert ist, eher weniger.

Tipp es ein...

Wer sich jetzt einen Anhänger mit CCS-Anschluss und Bleibatterien baut, 
um ein paar müde kWh heimzukutschieren (mit Diesel, weil ein Pferd zieht 
den sicher nicht) hat einfach nur keinen Taschenrechner und zuviel Zeit.

PS:
Ich fahre kostenlose Ladesäulen gar nicht an. Es lohnt sich kaum, und 
sie sind eh immer blockiert. Strom kommt aus der PV-Anlage oder dem Netz 
mit weniger Ärger ins Auto.

von MeierKurt (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Z.B. ein gebrauchter Zoe inkl. 22kW Akku:
> 
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=290273580&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&fuels=ELECTRICITY&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.makeId=20700&makeModelVariant1.modelId=46&minFirstRegistrationDate=2015-01-01&pageNumber=1&scopeId=C&sfmr=false&searchId=f72286fc-1c8a-4e8c-8640-82ff00de09d9
>
> Ob sich die 11t€ lohnen ist allerdings fraglich. Da müsste man nur
> lösen, wie man das ganze Haus damit versorgt.

Der Zoe ist auch noch in der aktuellen Version nigelnagelneu eine 
Zumutung (jaja, kommt drauf an, wofür man den nutzt, aber ein Auto wird 
er deswegen trotzdem nicht).

Es handelt sich bei den angebotenen Autochenchen um eine fünf Jahre alte 
Möhre mit 22kWh-Akku (als er neu war). Und dann auch noch in weiß.
Damit Strom klauen? Pro Take wären das theoretisch 22kWh, das wären dann 
beim Strompreis von 0,30€/kWh (für privat) ein Riesenreibach von 
theoretischen 6,60€. Praktisch wohl eher unter 5€. Wie lange muss der 
eigentlich laden? So richtig schnell wirds nicht werden, die Ladesäule 
für lau wirds nicht bringen und der uralte Zoe wird auch nicht besonders 
schnell laden können.
Wenn der Akku dann nach Tausend Zyklen platt ist, hat er evtl. auf 
genannte Art und Weise 5000€ "eingespielt". Neuer Akku liegt wohl so bei 
8000.
Tolles Geschäft. Alternativ den Zoe dann mit ausgelutschten Akku 
verkaufen müsste dann mindestens 6000€ bringen (11 Anschaffung, 5 Strom, 
bleiben 6) - um auf Null zu kommen.
Ach ja, die in 1000 Zyklen erworbenen 22000Kwh sollten zeitnah 
verbraucht werden, pro Person fällt glaube ich ein Verbrauch von ca. 
1500kWh pro Jahr an.

von MeierKurt (Gast)


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Wahnsinn schrieb:
> Wenn irgendwo auf der Welt irgendetwas als nette Geste oder als
> zusätzliche Dienstleistung kostenlos oder verbilligt angeboten wird,

Die "nette Geste" wird im Kapitalismus Marketing genannt. Und weil die 
nette Geste allein nicht genügt, werden vom Staat dazu noch Fördergelder 
abgezockt. Damit wäre die Frage, wer den Kram bezahlt, beantwortet.
"Nette Geste" - ich fall vor Lachen hintenüber und frag mich derweil, 
warum so viele Menschen die einfachsten Grundprinzipien von Politik und 
Wirtschaft einfach nicht kapieren wollen und auf alles - wirklich auf 
jeden billigen Trick hereinfallen.

> dann kann man darauf wetten dass sich irgendwo ein Drecksack findet, der
> das ausnutzen will.

Logisch. Jede milde Gabe, jede Freiheit und jedes "Grundrecht" muss vor 
Mißbrauch geschützt werden - die Menschen sind nunmal wie sie sind, auch 
du wirst nichts daran ändern. Dumm ist es höchstens das zu ignorieren 
und dann hinterher anklagend auf die Spitzbuben zu zeigen.

> Und ein Haufen willige Helfershelfer dazu die ihm auch noch zeigen wie.
>
Aber nicht hier -  hier kommt doch nur unbrauchbares. Wahrscheinlich mit 
voller Absicht. Hoffe ich.

> Wetten, dass dann auch noch irgendeine fadenscheinige Ausrede erfolgt
> warum genau das nicht schlimm ist.
>
Ist es auch nicht. Das haben wir doch alles schon mit unserer horrenden 
Stromrechnung bezahlt - und mir nützen diese Ladesäulenalmosen sowieso 
nix, also ist es mir relativ egal.

> Mein Gott was seid ihr armselig.

Ja und? Wem interessiert, wie du deine Mitmenschen kategorisierst?

von MeierKurt (Gast)


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Franko P. schrieb:

> Die, die hier an der Sache mal verdienen, halten die Bevölkerung für
> blöd. Von wegen 30Ct pro Kw/h. Wenns mal nur noch E-Autos gibt (was ich
> eh bezweifle) wird das ein teures Vergnügen.

Och, das kann auch 50 oder 70Cent/kWh werden - ja nachdem wie schnell 
man laden will. Das wären dann bei einem richtigen Auto mit einem 
Verbrauch von ca. 20kWh für 100km mindestens Zehn Euro. Da ist mein 
Diesel auf jeden Fall genügsamer, auch wenn ab Anfang nächtsen Jahres 
die Abzocker nochmal 7 Cent Steuer für den Liter drauf legen.

> Ausserdem wurden hier nur Probleme artikuliert und keine Lösung
> aufgezeigt. Im Gegenteil, sieht der TE was für so ein Unterfangen an
> Kosten und technsiche Probleme auf ihn warten. Das gilt dann auch für
> die Nutzung der geklauten Energie. Also ist das wohl eher ne Scherzfrage
> gewesen. So sehe ich das zumindest.

Jo, war eine nette Theoriefrage.
Niemand wird ernsthaft vermuten, dass wenn er schon den Akku und die 
Elektronik drumherum selbst zahlen muss, irgendwas gewinnt, wenn er den 
dann kostenlos laden kann. Dafür brauche ich keinen Taschenrechner.

von Marek N. (bruderm)


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● Des I. schrieb:
> den primären Ladeelko eines Netzteils daran anzuschliessen
> wäre schon wesentlich einfacher.
>
> Und mit diesem Netzteil lädst Du dann.
>
> In der 3. Welt gibt es so etliche Menschen,
> die auf dem Prinzip "Akkuschleppen" basierend
> ihre Stromversorgung realisieren.



Halte ich für ein Gewicht, ähm Gerücht.

Beispiel: Gleichgerichtete Netzspannung 325 V
Elko-"Batterie": 10000 µF
W = 1/2  C  U²
= 1/2  10000  10^-6 F * (325 V)²
= 1/2  10000  10^-6 As/V * 0.105625 V²
= 528 VAs = 528 Ws = 0,147 Wh

Das reicht gerade mal, um 1,5 Gramm Wasser von Raumtemperatur zum 
Siedepunkt zu bringen.

Zum Vergleich: Smartphone-Akku ca. 10 Wh = 36 kWs!
Reicht immerhin für 100 ml heißen Kaffee oder zwei Espressi ;-)

Ein spannungsfester 1000 µF-Elko [1] hat eine Masse von 70 g.
Für die o.g. "Batterie" landen wir schon mal bei ca. 700 g.

Rest läuft über 3-Satz
  C          W_el         m          Comment
   1000 µF    0,0147 Wh    70 g   Einzelner Elko
  10000 µF    0,147  Wh   700 g   Rechenbeispiel von oben
 100000 µF    1,47   Wh     7 kg
1000000 µF   14,7    Wh    70 kg  "1,5 * Handy aufladen" oder "150 ml Kaffee"
...

Zum Vergleich:
Tafel Schokolade ca. 500 kcal/100 g = 2000 kJ/100g = 2000 kWs/100g = 555 
Wh/100g. Damit kannst du dein Handy über 50 Mal aufladen und/oder musst 
eine Stunde joggen.

[1] 
https://www.reichelt.de/becher-elko-radial-1-0-mf-400-v-85-c-20--epco-b43305a9108-p229446.html

von Blumpf (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Halte ich für ein Gewicht, ähm Gerücht.

Huh? Gegen einen Telefonmast gelaufen?

Man redet von Akkus, und du kommst mit Elkos.
Warum kommst du nicht gleich mit gespannten Gummiringen?

Mal ein bischen nachrechnen:
Ein 80Ah Bleiakku mit 12V hat fast 1kWh.
Den Akku kann man auf einer Handkarre oder dem Gepäckträger mit etwas 
Mühe noch transportieren, und damit kann man auch stundenlang fernsehen 
oder etwas beleuchten.

von Marek N. (bruderm)


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Desinfector wollte Netzelkos aufladen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Marek N. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> den primären Ladeelko eines Netzteils daran anzuschliessen
>> wäre schon wesentlich einfacher.
>>
>> Und mit diesem Netzteil lädst Du dann.
>>
>> In der 3. Welt gibt es so etliche Menschen,
>> die auf dem Prinzip "Akkuschleppen" basierend
>> ihre Stromversorgung realisieren.
>
> Halte ich für ein Gewicht, ähm Gerücht.
>
> Beispiel: Gleichgerichtete Netzspannung 325 V
> Elko-"Batterie": 10000 µF
> W = 1/2  C  U²
> = 1/2  10000  10^-6 F * (325 V)²
> = 1/2  10000  10^-6 As/V * 0.105625 V²
> = 528 VAs = 528 Ws = 0,147 Wh
>
> Das reicht gerade mal, um 1,5 Gramm Wasser von Raumtemperatur zum
> Siedepunkt zu bringen.

Das ist ja schön, dass Du das für den Elko ausrechnest.
so war mein Post allerdings nicht gemeint ;-)

Was ich meinte ist,
dass Du mit dem am Elko angeklemmten Netzteil einen AKKU laden könntest.

Und damit nicht wirklich zig Akkus in Reihe benötigst,
damit man mit den 400V Direktsaft klar kommt.

Mit dem Satz

● Des I. schrieb:
> Und mit diesem Netzteil lädst Du dann.

dachte ich, dass das damit klar wäre

: Bearbeitet durch User
von Blumpf (Gast)


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Oha, jetzt bin doch ich auf dem falschen Dampfer.

Du hast das ja richtig erklärt, und ich habe den zitierten Text nicht 
genau genug gelesen.

Das tut mir jetzt leid.

von Marek N. (bruderm)


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Entschuldigung. Ich hatte das mißverstanden.

von my2ct (Gast)


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Franko P. schrieb:
> Also 22kWh könnten locker einen Tag lang reichen,
> vielleicht sogar ne Woche.

Für einen 2-Personen Haushalt, der vielleicht 3MWh/a benötigt, kannst du 
mal mit mindestens alle 2 Tage Akkuschleppen rechnen, falls du den Akku 
nicht jedes mal tiefentladen möchtest.

von Stromdieb (Gast)


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Wer für seinen Tesla kostenlosen Strom ziehen darf, braucht sich doch 
nicht wundern wenn der Fußgänger etwas Saft für den Fernseher haben 
möchte...
Leute ihr habt mich überzeugt. Die Idee ist eher ein totgeborenes Baby.
Werde mich demnächst damit begnügen der DICKE FETTEN NOTAUS TASTER zu 
drücken und mich dann schlapplachen wenn die E-Mobilfahrer, voller 
Hoffnung auf frischen Saft im Akku, feststellen müssen das der 
Ladevorgang unterbrochen wurde.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stromdieb schrieb:
> Werde mich demnächst damit begnügen der DICKE FETTEN NOTAUS TASTER zu
> drücken und mich dann schlapplachen wenn die E-Mobilfahrer, voller
> Hoffnung auf frischen Saft im Akku, feststellen müssen das der
> Ladevorgang unterbrochen wurde.

Lies erst mal § 145 StGB und lache dann weiter.

https://wachblog.de/missbrauch-von-notrufen-%C2%A7145-stgb/

: Bearbeitet durch User
von Michael_O (Gast)


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Kann auch sein, das Dich jemand dabei sieht und Deinen Not Aus Taster 
betätigt. Für solche Aktivität bekommt man gern einen längeren 
Aufenthalt im Krankenhaus ganz umsonst von mir.

MfG
Michael

von MaWin (Gast)


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Michael_O schrieb:
> Kann auch sein, das Dich jemand dabei sieht und Deinen Not Aus Taster
> betätigt. Für solche Aktivität bekommt man gern einen längeren
> Aufenthalt im Krankenhaus ganz umsonst von mir.
>
> MfG
> Michael
Deinen Not Aus Taster? Har har

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