Hallo, ich arbeite derzeit bei einem Mttelständler und lasse parallel
noch meinen M.Sc. laufen. Ich möchte im besten Fall noch vor der
Masterarbeit einen Wechsel in ein größeres Unternehmen machen. Was wäre
im Bereich MSR da besonders lohnenswert für einen Versuch?
Bleibe einfach bei dem Mittelstandsunternehmen in dem Du gerade bist. In
den nächsten 6 Monaten wird es so oder so von einem Großkonzern
übernommen. Somit sparst Du dir die ganze Bewerberei.
Nein, das ist kein Fake, das ist die Realität und politisch so gewollt.
Merkel und Konsorten: Wir machen den Weg frei....ca. 1 Mio. Insolvenzen
ab Frühjahr 2021 in der Queue. Bisher nur verschleppt, per Gesetz.
Einfach mal nicht googlen, sondern DuckDuckgo befragen.
karl3 schrieb:> Was wäre> im Bereich MSR da besonders lohnenswert für einen Versuch?
Gar keins, weil keiner weiss was du unter MSR verstehst. Falls du
darunter einen Automatisierungstechniker musst du auch konkreter werden
ob du eher als Anlagenplaner/aufsteller oder Hardwareentwickler arbeiten
willst. Bei beiden sollte man bei den gro0ßen Elektrobuden wie ABB, GE
oder Siemens vorbeischauen, geht es mehr um Anlagen aufbauen dann eher
Kuka Roboter, Schienenfahrzeugbauer, bei Hardwareentwicklung bei SICK,
Baumer Group, duagon (ehemals MEN AG).
Ansonsten einfach mal ins Firmen-ABC unter Automatisierunstechnik
schauen:
https://www.firmenabc.at/firmen/at/automatisierungstechnik_BuC
also derzeit bin ich in der Software-Abteilung und etwickle
Regelalgorithmen. In die Richtung soll es gehen, wobei ich auch keine
Abneigung zum Bereich SPS etc. hätte. Also bin Ingnieur mit Schwerpunkt
Mess-Steuer-und Regelungstechnik
Zustandsregelungen und teilweise auch nictlineare Konzepte wie
Gain-Scheduling und exakte Linearisierung kenne ich bereits aus dem
Bachelor und ich habe auch schon Ansätze der adaptiven Regelung
ausprobiert... jetzt im Master kommen halt gerade die ganzen Sachen wie
prädiktive und robuste Regelung. Wenn du dich als E-Techniker im Studium
auf Regelungstechnik spezialisierst, kannst du in jedem Fall mehr als
PID und Wurzelortskurve^^ Ich weiß es, denn ich habe es gemacht :D
Das Filter schrieb im Beitrag #6481178:
> karl3 schrieb:>> also derzeit bin ich in der Software-Abteilung und etwickle>> Regelalgorithmen. In die Richtung soll es gehen, wobei ich auch keine>> Abneigung zum Bereich SPS etc. hätte. Also bin Ingnieur mit Schwerpunkt>> Mess-Steuer-und Regelungstechnik>> Auf welchem niveau betreibst du denn regelungstechnik? Kennst du dich> mit nichtlinearer regelung aus? H unendlich? Optimale Regelung?> Adaptive? MPC?> Normalerweise kommt man leicht unter weil regelungstechnik nur wenige> Expertenwissen haben und unternehmen ihr team gerne um diese expertise> erweitern.> Die meisten ings sind machis und etechs und da ist nach pid regler und> wurzelortskurve oft schluss.
Richtig bisschen an p und i drehen und schon pustern sich einige auf...
karl3 schrieb:> also derzeit bin ich in der Software-Abteilung und etwickle> Regelalgorithmen. In die Richtung soll es gehen, wobei ich auch keine> Abneigung zum Bereich SPS etc. hätte. Also bin Ingnieur mit Schwerpunkt> Mess-Steuer-und Regelungstechnikkarl3 schrieb:> Zustandsregelungen und teilweise auch nictlineare Konzepte wie> Gain-Scheduling und exakte Linearisierung kenne ich bereits aus dem> Bachelor und ich habe auch schon Ansätze der adaptiven Regelung> ausprobiert... jetzt im Master kommen halt gerade die ganzen Sachen wie> prädiktive und robuste Regelung. Wenn du dich als E-Techniker im Studium> auf Regelungstechnik spezialisierst, kannst du in jedem Fall mehr als> PID und Wurzelortskurve^^ Ich weiß es, denn ich habe es gemacht :D
Arbeitest du in einer SW Abteilung, bist du Student oder beides?
.x. schrieb:> OldMan schrieb:>> ca. 1 Mio. Insolvenzen ab Frühjahr 2021 in der Queue>> Verschwörungstheoretiker ... BG macht sich die Welt untertan ...
Ihr habt alle zu wenig Bovis Einheiten getankt.
karl3 schrieb:> Ich möchte im besten Fall noch vor der> Masterarbeit einen Wechsel in ein größeres Unternehmen machen. Was wäre> im Bereich MSR da besonders lohnenswert für einen Versuch?
Die optimale Firma ist deine eigene Firma.
Alles andere ist schlechter.
MSR (auch auf hohem Niveau) passiert überall, von der Atomrakete bis zum
CD-Player oder dem Modellbaukopter, interessant kann die Bescäftigung
also überall sein, es kommt drauf an, was du draus machst, und an was
man dich ranlässt.
So unselbständig und fixiert darauf daß andere (eine Firma) dir was
bringen wie du hier auftrittst, sehe ich da aber nicht viel Chancen.
Auch zeigt der globale Rundumschlag MSR daß du noch keinerlei Kenntnisse
hast, kein Spezialgebiet mit tiefem Wissen daß du nutzen und nicht
aufgeben willst. Solche Leute braucht man eher nicht.
Es hat eigentlich fast ueberall Regelungstechnik drin. Etwas Sensorik,
etwas kommunikation, etwas steuerung, der eine oder der andere
Algorithmus. Was soll an Regelungstechnik alleine so toll sein ? Es geht
darum, schlussendlich eine Loesung zu Irgendetwas auf dem Tisch zu
haben.
karl3 schrieb:> Hallo, ich arbeite derzeit bei einem Mttelständler und lasse parallel> noch meinen M.Sc. laufen. Ich möchte im besten Fall noch vor der> Masterarbeit einen Wechsel in ein größeres Unternehmen machen. Was wäre> im Bereich MSR da besonders lohnenswert für einen Versuch?
Gegenfrage:
Welchen Vorteil erhoffst Du Dir von einem größeren Unternehmen?
Falls Du noch glauben solltest, dort wesentlich vielfältigere
Tätigkeiten ausüben zu können, wirst Du deutlich enttäuscht werden. In
Großunternehmen geht es primär um die Einhaltung von Dienstvorschriften
und Aufgabengebieten. Provinzfürsten achten peinlich genau darauf, dass
keiner mal über den Zaun schaut. Auch wenn solche Unternehmen in der
Außenwahrnehmung sehr vielfältig erscheinen, sind die Mitarbeiter dort
wesentlich stärker in ihren äußerst strikt festgelegten Aufgabengebieten
gefangen als in kleineren Unternehmen. Sobald ein Entwicklungsthema
fachübergreifend und womöglich spannend werden könnte, wird es als
Projekt an einen externen Partner ausgelagert, und die eigenen
Mitarbeiter machen nur noch Projektverwaltung mit Excel und Powerpoint.
Es gibt kaum innovationsfeindlichere Umgebungen als deutsche
Großunternehmen.
Andreas S. schrieb:> sind die Mitarbeiter dort> wesentlich stärker in ihren äußerst strikt festgelegten Aufgabengebieten> gefangen als in kleineren Unternehmen.
Ausserdem wächst der Anteil an unproduktiver Kommunikation an deiner
Arbeitszeit mit der Firmengröße, bis er sich asymptotisch an die 100%
annähert.
Senf D. schrieb:> An die Vor-Poster: Redet Euch Eure Klitschen ruhig schön bzw. die bösen> Großunternehmen schlecht; da gibt es viel zu tun.
Also ich rede mir die nicht schön. Ich habe in einer angefangen. Der
Projektleiter hatte uns Entwickler sogar meistens angeschrien, falls was
nicht ging. Dem Chef hats nicht gejuckt, weil der Projektleiter sein
Verwandter war. Als ich dort noch Werkstudent war, wurde mir mal eine
Platine mit voller Wut auf den Tisch geworfen.
Das war eine miese Erfahrung. Ich würde gerne im Konzern arbeiten, aber
habe dafür die Vita nicht😔.
MSR (auch auf hohem Niveau) passiert überall, von der Atomrakete bis zum
CD-Player oder dem Modellbaukopter, interessant kann die Bescäftigung
also überall sein, es kommt drauf an, was du draus machst, und an was
man dich ranlässt.
So unselbständig und fixiert darauf daß andere (eine Firma) dir was
bringen wie du hier auftrittst, sehe ich da aber nicht viel Chancen.
Auch zeigt der globale Rundumschlag MSR daß du noch keinerlei Kenntnisse
hast, kein Spezialgebiet mit tiefem Wissen daß du nutzen und nicht
aufgeben willst. Solche Leute braucht man eher nicht.
Die BRD setzt hauptsächlich den Merkel-Regler ein: Dieser zeichnet sich
durch eine lange Totzeit und ein sehr konservatives träges
Regelverhalten aus, ist aber extrem stabil.
Angie schrieb:> Die BRD setzt hauptsächlich den Merkel-Regler ein: Dieser zeichnet> sich> durch eine lange Totzeit und ein sehr konservatives träges> Regelverhalten aus, ist aber extrem stabil.
Haha xD
Wie recht du hast :)