Forum: Haus & Smart Home Beleuchtung in der Wohnung wird dunkler


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von Günther (Gast)


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Mir fällt seid etwa 2 Jahren auf das unsere Hausbeleuchtung immer 
dunkler wird. Wir haben normale "Glühbirnen" in der Fassung, meine 
Großmutter hatte kistenweise Restbestände aus DDR-Zeiten zurückgelassen. 
Ich mag einfach das Warme licht.

Weis einer woran es liegt?

Also eine normale 40W Lampe erreicht gerade mal vergleichsweise zu einer 
25W Lampe Helligkeit. Ähnlich verhält es sich mit dem Mixer, ein 
Bekannter konnte obiges nicht Glauben, er brachte dann mal ein 
Umdrehungsmesser mit, selbst der Mixer dreht nur noch mit der Hälfte der 
Geschwindigkeit sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig 
bis der Toast fertig ist.

Computer, Fernseher etc. läuft alles normal.

Hilfe!

: Verschoben durch Moderator
von hinz (Gast)


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Da wärs doch sinnvoll mal die Netzspannung zu messen, mit und ohne Last.

von H. B. (communicator9)


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Mal Spannung messen, am besten an einer grossen Last, wie z.B. 
Heizlüfter.
Viele Geräte haben ein Schaltnetzteil mit weitem 
Eingangsspannungsbereich, denen ist es egal ob du sie mit 100V oder mit 
240V betreibst.

von Irrer Iwan (Gast)


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Elektroniker bestellen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Vielleicht läuft auch einfach nur Deine Zeit schneller ab... so wie er 
das beschreibt, hätte eine Waschmaschine mit ihren 2kW (an 230V) lange 
die Installation abgefackelt.

von Günther (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Vielleicht läuft auch einfach nur Deine Zeit schneller ab... so
> wie er
> das beschreibt, hätte eine Waschmaschine mit ihren 2kW (an 230V) lange
> die Installation abgefackelt.

Unsere Waschmaschine hat einen Heißwasseranschluss, also direkt 
Heißwasser aus der Leitung mit automatischer Umschaltung auf Kaltwasser 
bei dem Spühlen.

von hinz (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Vielleicht läuft auch einfach nur Deine Zeit schneller ab... so
> wie er
> das beschreibt, hätte eine Waschmaschine mit ihren 2kW (an 230V) lange
> die Installation abgefackelt.

Der Fehler kann auch außerhalb liegen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Günther schrieb:
> sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig

Günther schrieb:
> Unsere Waschmaschine hat einen Heißwasseranschluss

Suche dir bitte Leute, die auf der Stirn einen Aufkleber "ich bin blöde" 
tragen. Hier hat solche Trollerei nichts zu suchen.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Günther schrieb:
>sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig
> bis der Toast fertig ist.
>
> Computer, Fernseher etc. läuft alles normal.
> Hilfe!

Man sollte nicht die Waschmaschine zum Toasten verwenden, auch wenn dies 
verlockend erscheint und größere Mengen hinein passen. Aber die 
Bedienungsanleitung verbietet es nicht ausdrücklich. Vor dem Toasten 
schließt man besser das Fenster, um Zugluft zu vermeiden.

Zum Glück funktioniert der Computer noch, sonst hätte man hier nichts 
davon erfahren.

mfG

von Günther (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Günther schrieb:
>> sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig
>
> Günther schrieb:
>> Unsere Waschmaschine hat einen Heißwasseranschluss
>
> Suche dir bitte Leute, die auf der Stirn einen Aufkleber "ich bin blöde"
> tragen. Hier hat solche Trollerei nichts zu suchen.

Lieber Stefan,

ich lade dich herzlich ein zu mir zu kommen, es selber zu prüfen!
Gerne auf eine Tee oder Kaffee.

PS: Solche haltlosen Unterstellungen bitte ich zu unterlassen.
~Günther

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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In der Stadt wo ich wohne, sind die Stadtwerke für solche Fälle 
zuständig. Einfach mal anrufen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Günther schrieb:
> Mir fällt seid etwa 2 Jahren auf das unsere Hausbeleuchtung immer
> dunkler wird.
Eine Möglichkeit: mit dem Alter werden die Augen schlechter.

> Also eine normale 40W Lampe erreicht gerade mal vergleichsweise zu einer
> 25W Lampe Helligkeit.
Und für diesen Vergleich zeihst du ein Verlängerungskabel vom Nachbarn 
zu dir, und hältst dann die vom Nachbarn bestrome 25W Funzel neben deine 
40W-Funzel?
Oder wie funktioniert in diesem Fall "vergleichsweise"?

> er brachte dann mal ein Umdrehungsmesser mit, selbst der Mixer dreht nur
> noch mit der Hälfte der Geschwindigkeit
Und du misst dann alljährlich die Mixerdrehzahl, dass du feststellen 
kannst, dass die vor 2 Jahren doppelt so hoch war? Wie trollig...

> Computer, Fernseher etc. läuft alles normal.
Ja, ist doch gut. Und wie siehts beim Gitarrenverstärker aus? Ist der 
noch so laut wie vor 2 Jahren?

Zum eigentlichen "Problem": jeder andere würde einfach mal die 
Netzspannung nachmessen. Und mit dem Zielwert "230Vac effektiv" 
vergleichen.

von Nop (Gast)


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Das ist bei Altbauten ein bekanntes Problem, was am Wechselstrom liegt. 
Dieser läßt die Elektronen immer nur hin- und herzittern, statt sie 
physikalisch zu transportieren. Es sind also über Jahrzehnte dieselben 
Elektronen in der Leitung, weswegen sie ermüden.

Normalerweise verlegt man dann die Elektrik neu, weil mit frischen 
Kabeln auch frische Elektronen reinkommen, aber das ist Geldschneiderei 
der Elektrikermafia.

Viel billiger ist es nämlich, die Elektrik komplett abzuklemmen und dann 
alle Leitungen einmal mit Gleichstrom aus einer (neuen!) Autobatterie 
durchzuspülen.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Nop schrieb:
> Das ist bei Altbauten ein bekanntes Problem, was am Wechselstrom liegt.
> Dieser läßt die Elektronen immer nur hin- und herzittern, statt sie
> physikalisch zu transportieren. Es sind also über Jahrzehnte dieselben
> Elektronen in der Leitung, weswegen sie ermüden.
>
> Normalerweise verlegt man dann die Elektrik neu, weil mit frischen
> Kabeln auch frische Elektronen reinkommen, aber das ist Geldschneiderei
> der Elektrikermafia.
>
> Viel billiger ist es nämlich, die Elektrik komplett abzuklemmen und dann
> alle Leitungen einmal mit Gleichstrom aus einer (neuen!) Autobatterie
> durchzuspülen.

Einwandfrei!
Ein hervorragender Beitrag!
Satzbau, Interpunktion, vor allem aber: Anschaulich, detailliert, für 
Laien verständlich. Bitte mehr und öfter davon.
P.S. Habe gerade die Leitungen durchgespült, wie neu!!!
Leider sind 2 Glühbirnen kurz danach durchgebrannt. Woran kann das 
liegen?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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>selbst der Mixer dreht nur noch mit der Hälfte der Geschwindigkeit

Wie genau konnte festgestellt werden, daß es etwa die Hälfte sei? Ist 
die Nenndrehzahl der Bedienungsanleitung zu entnehmen oder wurde sie VOR 
dem Verfall der "Netzenergieleistung" bereits durch den Bekannten 
gemessen und aufgezeichnet worden im Hinblick auf die jetzige 
Verwertung.

Was macht der Staubsauger?

mfG

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:

> Leider sind 2 Glühbirnen kurz danach durchgebrannt. Woran kann das
> liegen?

Die waren jetzt an den lahmen Trott der alten Elektronen gewöhnt. Wenn 
Du da so ohne weiteres neue Elektronen in der Leitung hast, ist das so 
ein Schock, als wenn jemand nach Jahrzehnten im öffentlichen Dienst auf 
einmal richtig arbeiten soll.

von Ralf X. (ralf0815)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Nop schrieb:
>> Das ist bei Altbauten ein bekanntes Problem, was am Wechselstrom liegt.
>> Dieser läßt die Elektronen immer nur hin- und herzittern, statt sie
>> physikalisch zu transportieren. Es sind also über Jahrzehnte dieselben
>> Elektronen in der Leitung, weswegen sie ermüden.
>>
>> Normalerweise verlegt man dann die Elektrik neu, weil mit frischen
>> Kabeln auch frische Elektronen reinkommen, aber das ist Geldschneiderei
>> der Elektrikermafia.
>>
>> Viel billiger ist es nämlich, die Elektrik komplett abzuklemmen und dann
>> alle Leitungen einmal mit Gleichstrom aus einer (neuen!) Autobatterie
>> durchzuspülen.
>
> Einwandfrei!
> Ein hervorragender Beitrag!
> Satzbau, Interpunktion, vor allem aber: Anschaulich, detailliert, für
> Laien verständlich. Bitte mehr und öfter davon.
> P.S. Habe gerade die Leitungen durchgespült, wie neu!!!
> Leider sind 2 Glühbirnen kurz danach durchgebrannt. Woran kann das
> liegen?

Du hast bestimmt vergessen auch die Glasflächen der Glühbirnen zu 
spülen.
Wenn die elektromknetischen Wellen aus frischen Elektonen da nicht 
rauskommen, kommt es zu einem Wärmestau, Überhitzung und am Ende zum 
Versagen.
Ich fange meist mit der Glasflächenreinigung an, wenn etwas zu dunkel 
wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Günther schrieb:
> Unsere Waschmaschine hat einen Heißwasseranschluss,

In USA ist das geläufig, dass die Waschmaschinen zwei Wasseranschlüsse 
haben.
So etwas gibt es im deutschsprachigen Raum aber selten. In D gibt es 
sehr wenige, die über eine Zeitschaltuhr eine Umschaltung realisiert 
haben, so dass Solar vorgeheiztes Wasser genutzt werden kann, weil die 
Waschmaschine nur einen Wasseranschluss hat.


Nop schrieb:
> Viel billiger ist es nämlich, die Elektrik komplett abzuklemmen und dann
> alle Leitungen einmal mit Gleichstrom aus einer (neuen!) Autobatterie
> durchzuspülen.

Helau Helau Helau! Von einer Büttenrede stammt der Text her. Jetzt 
sollte man mal den Spaß beiseit legen.

So wie hinz und Lothar schon schrieben, ist erst mal angesagt die 
Spannung mit einem Meßgerät zu messen. Einmal ohne und einmal mit 
eingeschalteten Leistungsverbrauchern. Als kleiner Tipp sei angemerkt, 
dass einige Energieverbrauchsmessgeräte die Netzspannung auch auf dem 
Display anzeigen.
https://vergleich.testberichte24.de/vergleich/energiemessgeraet.html

Handeln:
Wenn Du das nicht organisieren kannst, dann bleibt Dir nur das Holen 
eines Elektrikers ohne vorherige Eigenmessungen.

Mögliche Ursache:
Es könnte eine Schieflast der Phasen im Netz oder Unterbrechung des 
N-Leiters vorliegen.

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Wir hatten sowas letztens in der Laube. Dort wurden die alten 
Stahl-Wasserleitungen durch PE-Rohre ersetzt. Anschließend brannten bei 
einigen Leuten kleinere Geräte durch, während die Leute mit größeren 
Verbrauchern kaum noch Spannung hatten. Heraus kam, daß der Nullleiter 
der gesamten Kleingartenanlage niemals angeschlossen wurde. Der sah 
sogar aus wie bewusst totgelegt, nicht nur vergessen! Bis heute habe ich 
nicht ersinnen können, welchen Grund das gehabt haben könnte.
Jahrzehntelang erdete sich die KGA unbemerkt allein über die 
Wasserleitungen.

Wenn beim TO schwere Geräte bei ca. halber Netzspannung dauerhaft 
betrieben werden können, ohne daß es irgendwoanders raucht, dann muss 
das Problem sehr ähnlich sein. Denn nur z.B. ein nennenswertes Rohrstück 
als schlechter Erder könnte die anfallende Verlustleistung überhaupt 
verkraften. Möglicherweise ist bei ihm ebenfalls der Nullleiter nicht 
angeschlossen, und er erdet sich nur über den Potentialausgleich.

von Jürgen S. (avus)


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Nop schrieb:
> Nichtverzweifelter schrieb:
>> Leider sind 2 Glühbirnen kurz danach durchgebrannt. Woran kann das
>> liegen?
> Die waren jetzt an den lahmen Trott der alten Elektronen gewöhnt.
Oder es wurde vergessen, die Glühlampen auch mit Gleichspannung 
durchzuspülen. Da waren doch sicher in den Wendeln auch noch alte 
Elektronen drin. Schlamperei.

Beitrag #6482091 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jürgen S. (avus)


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Es kann auch sein, daß jemand einen üblen Streich spielt. So wie in 'Das 
Haus der Lady Alquist'. Das Licht flackert halt in extrem langen 
Zeiträumen. Wenn Du ihn oder sie erwischt, huste denen eins, aber 
kräftig.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Jürgen S. schrieb:
> Da waren doch sicher in den Wendeln auch noch alte Elektronen drin.
> Schlamperei.

Verdammt!

von Gretel T. (Gast)


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Wenn die Leitungen versotten dann liegt das meistens daran dass der 
Energieversorger schmutzigen Kohlestrom liefert. Mit Energie aus Wind- 
und Wasserkraft werden die Leitungen immer frisch durchgepustet/gespült 
und funktionieren wie neu. Denkt mal darüber nach und geratet in Panik 
...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Richtig schlimm ist ja wenn zum Kohlestrom auch noch größere Mengen 
Solarenergie aus der Nachbarschaft kommen. Dann brennen die versotteten 
Elektronen so richtig in den Leitungen fest und die Glühlampe gibt nur 
noch gefährliche UV-Strahlung von den Solarkollektoren anstatt 
sichtbares Licht ab.

von hinz (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Richtig schlimm ist ja wenn zum Kohlestrom auch noch größere
> Mengen
> Solarenergie aus der Nachbarschaft kommen. Dann brennen die versotteten
> Elektronen so richtig in den Leitungen fest und die Glühlampe gibt nur
> noch gefährliche UV-Strahlung von den Solarkollektoren anstatt
> sichtbares Licht ab.

Und durch den Windstrom wird das gefährliche Zeug auch noch in alle 
Ecken geblasen!

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Schimmelbildung an feuchten Innenwänden könnte also durch die 
Unterputzleitungen verursacht werden, aber nur dann, wenn der 
Ökostromkunde "Strom aus Wasserkraft" gebucht hat.
Eigentlich sollten die "Energie Versorgungs Unternehmen" verpflichtet 
werden, wenigstens Beipackzettel mit Warnhinweisen mit der Stromrechnung 
mitzuliefern. Was da so alles für Nebenwirkungen auftreten können.

von Helmut -. (dc3yc)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Eigentlich sollten die "Energie Versorgungs Unternehmen" verpflichtet
> werden, wenigstens Beipackzettel mit Warnhinweisen mit der Stromrechnung
> mitzuliefern. Was da so alles für Nebenwirkungen auftreten können.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie den Beipackzettel und schlagen 
Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

von temp (Gast)


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Sorry Leute, nichts ist unmöglich. Vielleicht ist der Theadstarter der 
Nachbar von dem der hier vor kurzer Zeit über Überspannung in seiner 
Wohnung geklagt hat. Dem wurde auch viel Mist unterstellt. Am Ende war 
es ein Problem mit dem N in der Hauptverteilung. Das wirkt sich dann 
schon so aus: beim einen wird das Licht immer dunkler und beim anderen 
immer heller, jedenfalls solange die Lampen das aushalten.

von Nick M. (Gast)


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Günther schrieb:
> selbst der Mixer dreht nur noch mit der Hälfte der
> Geschwindigkeit sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig
> bis der Toast fertig ist.

War bei uns im Dorf vor einigen Jahren auch so!
Wir haben einen Biogaserer, der natürlich am Stromnetz hängt und da auch 
eingespeist hat.
Gelegentlich war der Strom aber so schwach, dass der Toast zu schimmeln 
anfing bevor er dunkel war. Die Leute hier mussten in verdreckten 
Klamotten rumlaufen, weil die WaMa nicht mehr ging (Schleuderdrehzahl 5 
UpM).
Wie wir dann draufgekommen sind, dass der Franz die Kuhpfürze auch mit 
verbrennt hat, haben wir seinen Stadel angezündet und er hatte keine 
Kühe mehr.

Problem gelöst! Volle Spannung!

Der Franz redet nicht mehr mit uns, aber dafür ist jetzt öfter einer von 
eon bei ihm.

Habt ihr auch Biogas?

von Marek N. (bruderm)


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Lampen putzen.
Spannung messen (lassen).

In meinem Nachkriegszeit-Notbau ist Spannung Abends auch mal auf 215 V 
abgesackt, wenn alle am kochen oder duschen waren, aber das merkte man 
noch lange nicht an der Halogen-Beleuchtung.

@Stefan: Sie kommen wohl nicht ausm Osten? Dort waren zusätzliche 
Heißwasser-Anschlüsse an Waschmaschinen Stand der Technik.

von michael_ (Gast)


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So einen Energie-Messer sollte doch jeder in seinem Haushalt haben.
Wer für die achtfuffzig zu geizig ist, kann ihn beim Energieversorger 
ausleihen.

Oder mal zum Augenarzt gehen.
Oder sich die Augenlider liften lassen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Für Risiken und Nebenwirkungen fassen Sie in die Steckdose,
dann brauchen Sie nie wieder einen Arzt oder Apotheker!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Marek N. schrieb:
> @Stefan: Sie kommen wohl nicht ausm Osten? Dort waren zusätzliche
> Heißwasser-Anschlüsse an Waschmaschinen Stand der Technik.

Das meine ich nicht.

Ich meine: Wie kann die Waschmaschine extrem lange brauchen, wenn das 
Wasser bereits heiß angeliefert wird? Dann müsste ja schon die 
Zeitschaltuhr langsamer laufen, und das halte ich für unmöglich.

von Achim B. (bobdylan)


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Günther schrieb:
> Wir haben normale "Glühbirnen" in der Fassung, meine
> Großmutter hatte kistenweise Restbestände aus DDR-Zeiten zurückgelassen.

Das Verhalten ist typisch für DDR-Glühobst. Unter Anderem deshalb sagt 
man auch gerne "Dunkeldeutschland" zur DDR.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wenn die Lagerung des Getriebes vom Programmschaltwerk oder dessen 
Antriebsmotors schwergängig wird, waschen solche Maschinen manchmal 
tagelang ... jede einzelne Faser sozusagen.

von Nick M. (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich meine: Wie kann die Waschmaschine extrem lange brauchen, wenn das
> Wasser bereits heiß angeliefert wird?

Das Wasser hat doch damit nichts zu tun.
Das stand im ersten Beitrag:
"sowohl die Waschmaschine und der Toaster braucht ewig
bis der Toast fertig ist."

Den Toast kannst du schleudern bis er schwarz wird. Heißes Wasser nützt 
dabei aber nichts.

von baum (Gast)


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ACHTUNG!
Solange der Fehler nicht behoben wurde muss man die Anlage als 
gefährlich betrachten!
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass insbesonders Geräte mit 
Schutzleiteranschluss gefährliche Berührungsspannungen aufweisen.
Hoffentlich ist ein funktionierender "FI" bzw. "RCD" mit 30 mA (0,03 A) 
installiert!
Die Anlage muss sofort überprüft und repariert werden!

von Schlaumaier (Gast)


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So einen Menge Blödzinn auf einmal.

Man wie schnell das Gedächntis bei Leuten nachlässt ist sagenhaft.

Einfache Erklärung. Der Glühfaden ist ausgelaugt. So ein Effekt kennt 
jeder der Älter als 30 Jahre ist. Einfach eine neue Birne rein schrauben 
und das war's. Ach ja, nimm eine als der letzten Fertigung. Ältere 
Birnen werden nämlich auch ohne Betrieb schlecht.

Die Tatsache hat einige Firmen mal viel Geld gekostet ;)

von Ralf X. (ralf0815)


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Schlaumaier schrieb:
> Ältere
> Birnen werden nämlich auch ohne Betrieb schlecht.
>
> Die Tatsache hat einige Firmen mal viel Geld gekostet ;)

Das waren aber die Obstbauern und Händler.

von Nick M. (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> So einen Menge Blödzinn auf einmal.

Ich glaub, da hast du versehentlich einen Punkt statt einen Doppelpunkt 
verwendet.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
wir haben hier Spannungsschwankungen von 213 V bis 251 V
völlig normal.
Dank Energiewende. Das kommunale mehrere Megawatt-Solarfeld schaltet 
sich ab etwa 51 Hz von selbst ab. Meistens an einem 
Sommer-Sonnenscheintag am Mittag. Dann krachts von ca. 250 V wieder 
runter auf 213 V bei Vollast.
Im Moment habe ich 224 V hier.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> wir haben hier Spannungsschwankungen von 213 V bis 251 V völlig normal.

Ist ja wie in Indien.

von Karl B. (gustav)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ist ja wie in Indien.
Hi,
sind schon froh und dankbar, wenn wir überhaupt Strom haben.
Beim Sturm Kyrill war sogar 8 Stunden der Strom weg.
Die zahlreichen Ausfälle gehen auf Konto Netzbetreiber nicht Erzeuger.
(Mittelspannungsnetz fällt öfter aus.)

ciao
gustav

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das kommt drauf an wo man wohnt.

Wo die Mittelspannungsnetze heute unter die Erde liegen, sind 
Stromausfälle durch Wetter sehr sehr selten geworden.

von hinz (Gast)


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Karl B. schrieb:
> wir haben hier Spannungsschwankungen von 213 V bis 251 V
> völlig normal.
> Dank Energiewende. Das kommunale mehrere Megawatt-Solarfeld schaltet
> sich ab etwa 51 Hz von selbst ab. Meistens an einem
> Sommer-Sonnenscheintag am Mittag. Dann krachts von ca. 250 V wieder
> runter auf 213 V bei Vollast.

Du erzählst Märchen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uwe S. schrieb:
> Heraus kam, daß der Nullleiter
> der gesamten Kleingartenanlage niemals angeschlossen wurde. Der sah
> sogar aus wie bewusst totgelegt, nicht nur vergessen! Bis heute habe ich
> nicht ersinnen können, welchen Grund das gehabt haben könnte.
> Jahrzehntelang erdete sich die KGA unbemerkt allein über die
> Wasserleitungen.

ist das also der Grund warum in KGA oft keine Stromanschlüsse sind?
Sind die dort zu blöd, damit umzugehen?

;-)

von Ben S. (bensch123)


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Karl B. schrieb:
> wir haben hier Spannungsschwankungen von 213 V bis 251 V
> völlig normal.
> Dank Energiewende. Das kommunale mehrere Megawatt-Solarfeld schaltet
> sich ab etwa 51 Hz von selbst ab. Meistens an einem
> Sommer-Sonnenscheintag am Mittag. Dann krachts von ca. 250 V wieder
> runter auf 213 V bei Vollast.
> Im Moment habe ich 224 V hier.

Fallen sehr kurzfristig Erzeugungskapazitäten oder große Verbraucher 
aus, dann sind Abweichungen von 800 mHz kurzfristig erlaubt (49,200 Hz 
bis 50,800 Hz). Bei höheren Abweichungen ist von einem massiven Fehler 
im Netz auszugehen.

Überprüfe mal deine Messtechnik. Andernfalls melde das unverzüglich dem 
Energieversorger. Ggf. auch mal einen Elektriker beautragen.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Fallen sehr kurzfristig Erzeugungskapazitäten oder große Verbraucher
> aus, dann sind Abweichungen von 800 mHz kurzfristig erlaubt (49,200 Hz
> bis 50,800 Hz). Bei höheren Abweichungen ist von einem massiven Fehler
> im Netz auszugehen.

Ganz so einfach ists nun auch nicht.

Einigermaßen richtig wirds hier dargestellt:

https://www.netzfrequenz.info/aktuelle-netzfrequenz-full

von Ben S. (bensch123)


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hinz schrieb:
> Ganz so einfach ists nun auch nicht.

Das war ein Zitat von: https://www.netzfrequenzmessung.de/

von ThomasW (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Sie kommen wohl nicht ausm Osten? Dort waren zusätzliche
> Heißwasser-Anschlüsse an Waschmaschinen Stand der Technik.

jetzt wird es erst richtig unglaubwürdig! Wo im Osten soll das denn 
bitte gewesen sein? Welche Maschine soll denn einen extra 
Heisswasserachluss gehabt haben?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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ThomasW schrieb:
> jetzt wird es erst richtig unglaubwürdig

Egal ob Osten oder nicht, solche Maschinen gab es schon in ganz 
Deutschland, bevor ich geboren wurde und man kann sie auch heute noch in 
jedem Saturn kaufen.

Ich kaufe ihn die Story auch nicht ab, das dass seine Waschmaschine 
einen Warmwasseranschluss hat, will ich nicht in Frage stellen.

: Bearbeitet durch User
von ThomasW (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Egal ob Osten oder nicht, solche Maschinen gab es schon in ganz
> Deutschland, bevor ich geboren wurde und man kann sie auch heute noch in
> jedem Saturn kaufen.

der Osten war aber nicht der Westen. Die Verfügbarkeit von technischen 
Geräten echt überschaubar. Es gab nur wenige Typen an Waschmaschinen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> dass seine Waschmaschine einen Warmwasseranschluss hat, will ich
> nicht in Frage stellen.

das kann auch gut sein. Aber zu erzählen, dies sei damals so der 
Standard gewesen ... nein, war es nicht!

von Detleff (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Vielleicht läuft auch einfach nur Deine Zeit schneller ab... so wie er
> das beschreibt, hätte eine Waschmaschine mit ihren 2kW (an 230V) lange
> die Installation abgefackelt.

Vielleicht ist das gar nicht so falsch. Beispielsweise könnte sich ein 
Grauer Star entwickelt haben, wodurch alles dunkler/trüber scheint.

Vielleicht ist mit der Zeit auch das Füllbas entwichen bzw. hat sich mit 
Umgebungsluft vermischt, wodurch der Glühfaden stärker angegriffen 
wird/durch die Lagerung altert.

von Detleff (Gast)


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Oder vielleicht sind die Kontaktewiderstände in der Lampenfassung 
erhöht. Evtl. mal nachsehen und putzen.

Oder vielleicht sind die Kontakte an der Lampenfassung 
korrodiert/schlecht geworden und du solltest sie mal polieren.

von Jürgen S. (avus)


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Er soll einfach die Juwelen rausrücken. Ist doch klar, daß der kommunale 
Stromverteiler schlappmacht, wenn die Nachbarn gegenseitig nachts auf 
den Dachböden mit jeweils 1000W-Funzeln nach dem Zeug suchen.

von Vril (Gast)


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In der „frühen“ DDR gab es auch Wellenrad-Waschmaschinen ohne Heizung 
und ohne Laugenpumpe - aus Holz!

von hinz (Gast)


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Vril schrieb:
> In der „frühen“ DDR gab es auch Wellenrad-Waschmaschinen ohne
> Heizung
> und ohne Laugenpumpe - aus Holz!

Früher war alles besser!

von Ralf X. (ralf0815)


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Vril schrieb:
> In der „frühen“ DDR gab es auch Wellenrad-Waschmaschinen ohne Heizung
> und ohne Laugenpumpe - aus Holz!

Da konnte man einfach von oben Warmwasser mit einem Eimer einfüllen...
Heute ist das viel komplizierter geworden, solange man keinen Toplader 
hat.

von Jürgen S. (avus)


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Vril schrieb:
> In der „frühen“ DDR gab es auch Wellenrad-Waschmaschinen ohne
> Heizung
> und ohne Laugenpumpe - aus Holz!
Toll. Wir hatten mal kurz nach der Wende einen WA45, dem sind die 
Programmrädchen nach ein paar Jahren zerbröselt. Bis dahin war aber im 
ehemaligen Ostberlin der Reichtum ausgebrochen, so daß die ihre defekten 
WA45 einfach auf den Gehsteig stellten (und sich wahrscheinlich was 
kauften, was schleudern konnte). Das war ein Schlaraffenland für 
WA45-Ersatzteilsucher.
Später wollte ich dem Ding tatsächlich noch eine elektronische Steuerung 
mit Display verpassen. Leider ist dann aber folgendes passiert: Die 
Edelstahltrommel wurde durch ein Hexagon angetrieben, das gleichzeitig 
als Lager auf der einen Seite fungierte. So konnte man die Trommel sehr 
leicht rausnehmen und wieder reinsetzen. Allerdings wurde das Hexagon in 
der Trommel durch das Anschlagen bei Vorwärts/Rückwärtsfahrt irgendwann 
ermüdet und erlag der Rißbildung. So wurde aus dem Hexagon irgendwann 
eine Rutschkupplung und dann eine Kreis, der die Trommel gar nicht mehr 
bewegte.
Der Mixer des TO, mit dem er die Toasts in die Waschmaschine befördert, 
funktioniert wahrscheinlich nach einem ähnlichen Prinzip.

von Dumbatz (Gast)


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hinz schrieb:
> Vril schrieb:
>> In der „frühen“ DDR gab es auch Wellenrad-Waschmaschinen ohne
>> Heizung
>> und ohne Laugenpumpe - aus Holz!
>
> Früher war alles besser!

Vor allem die Zukunft!

von Nick M. (Gast)


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hinz schrieb:
> Früher war alles besser!

... und aus Holz!

von hinz (Gast)


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Nick M. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Früher war alles besser!
>
> ... und aus Holz!

Sogar die Computer!

von Marx W- (Gast)


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Günther schrieb:
> Mir fällt seid etwa 2 Jahren auf das unsere Hausbeleuchtung immer
> dunkler wird.
Hmm, geht mal zum Augenarzt und lass deine Sehschärfe messen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Marx W- schrieb:
> Günther schrieb:
>> Mir fällt seid etwa 2 Jahren auf das unsere Hausbeleuchtung immer
>> dunkler wird.
> Hmm, geht mal zum Augenarzt und lass deine Sehschärfe messen.

Habs mal mal probiert:
An der Raum- oder Monitorhelligkeit ändert sich nichts, wenn ich die 
Brille auf- oder abnehme.
Ausnahme bildet hier natürlich die Sonnenbrille, aber dafür muss ich 
nicht zum Augenarzt. :-)

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