Großkunde A (z.B. Telekom) hat einen Auftrag zu vergeben.
IT-Dienstleister B (Großgier AG) hat einen Direktvertrag mit A. B hat
aber selbst keinen IT-Spezialisten (keinen oder keinen passenden). Beim
Recruiter von B meldet sich Firma C (Kleinkraut GmbH), das sie den
Auftrag annehmen und bedienen wollen. Im letzten Moment wird der
entsprechende Experte von C krank, und man ist bei C gezwungen,
kurzfristig einen Freiberufler D (Anton Armerkerl) zu beschäftigen, der
die Arbeit des ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiters ausführen wird.
Fertig ist die Kette D > C > B > A.
Irgendwie wird es schon hingedreht, das im Umfeld von Zeitarbeit,
Dienstvertrag und Werkvertrag eine tragfähige Beauftragung für diesen
Auftrag abgebildet wird.
Und zwischen den 70 EUR/ Std des Auftraggebers und den 40 EUR die beim
Anton ankommen, sitzen Rechnungs-Umschreiber bei B und C, die für ihre
Arbeit "ihren passenden Anteil" abzweigen.