MCU in Cerdip/Goldgehäuse gesuch

OP #6483235
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Hi,

Für ein Retroprojekt "aus jux" suche ich nach einem speziell 
ausschauenden MCU.

Der MCU sollte entweder in einem Keramikgehäuse (Cerdip oder diese 
keramischen SOIC) oder in einem dieser älteren Goldgehäuse kommen (z.b. 
wie der Intel 8008) kommen.

Die Anwendung ist eher rudimentär und einfach, es sollen an einem 
Eingang Impulse gehzählt werden, einfache Integermathematik, sowie 
einige Ausgänge. Im Gesamten werden 8 Ausgänge und 3 Eingänge benötigt. 
Im schlimmsten Fall können die 8 Ausgänge auch auf 6 Reduziert werden 
und ein zusätzlicher Decoder platziert werden. Schnittstellen oder 
ähnlich wird nix benötigt.
Einzig eine Programmiermöglichkeit sollte es geben (also zum hochladen 
des Code) welche heute noch irgendwo lauffähig ist.

Benötigt werden maximal 2-3 Stück

Könnt Ihr mir allenfalls einen Typ sowie eine Quelle für so etwas nenen?
#6483415
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Keramik-PLCCs mit UV-Fenster sehen schon extrem geil aus, sind leider 
eher selten -KA ob es einen 8751/52 in der Form gab, die meisten Chips 
in dieser Bauform die einem unterkommen sind entweder schlichte EPROMs 
oder antike CPLDs für die es leider selten noch Software gratis gibt... 
:(

Nicht vergessen, bei der Gelegenheit möglichst irgendwelche TO3 oder 
TO66 Transistoren als Garnitur (Stromversorgung) herzunehmen 
(Königsklasse: schwarze oder goldene TO3), vielleicht auch eine Ausrede 
für ein paar TO100-Opamps. Teflondraht und Kaptonband. Falls ein Display 
drandarf: zB TIL311, Nixies, Minitrons.. Natürlich blaue Epoxyplatinen.
Gast #6483434
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> Keramik-PLCCs mit UV-Fenster sehen schon extrem geil aus, sind leider
> eher selten -KA ob es einen 8751/52 in der Form gab,

Hab ich zumindest nie gesehen. Aber den 8042 schon.
Noch cooler sind natuerlich keramische Piggybags. Die 8751 in Keramik 
sahen
schon normaler aus. Die hatten alles die braune Keramik wie bei Eproms.

Hm...ich hätte vielleicht vor dem Foto mal den Staub von 1982 abputzen 
koennen. :-D

Bloss die Vorstellung das es dafuer eine einfache Programmierumgebung
geben koennte die man heute so nutzen koennte finde ich etwas 
erheiternd.
Programmiert wird natuerlich in Assembler. Zum Programmieren wird man 
sich irgendwas mit einen Mikrocontroller bauen muessen. Ist ja kein 
Problem, da alles dokumentiert.

Olaf

p.s: Einen 68k in Keramik hab ich mal ein paar Jahre als 
Schluesselanhaenger genutzt. War nicht einfach da ein Loch rein zu 
bekommen. Ist aber leider irgendwann durchgebrochen als ich damit eine 
Flasche geoeffnet habe und die goldenen Beine haben auch etwas in der 
Tasche gepiekst.
Angehängte Dateien:
OP #6483577
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MaWin schrieb:
> Im Keramikgehäuse gibt es uC mit UV-löschbarem EPROM,
> hier auch noch mit Gold
> https://www.ebay.com/c/1618329752

Der sieht super aus! Und "kann" ja richtig viel ;)



Andy D. schrieb:
> Nicht vergessen, bei der Gelegenheit möglichst irgendwelche TO3 oder
> TO66 Transistoren als Garnitur (Stromversorgung) herzunehmen
> (Königsklasse: schwarze oder goldene TO3), vielleicht auch eine Ausrede
> für ein paar TO100-Opamps. Teflondraht und Kaptonband. Falls ein Display
> drandarf: zB TIL311, Nixies, Minitrons.. Natürlich blaue Epoxyplatinen.

TO3/TO66 klauen mir etwas viel platz, aber transistoren in diesen 
kleineren runden Metalgehäusesn sind bereits eingeplant ;)

Und Nixies sind eigentlich der Hauptbestandteil des Projekts, der MCU 
steuert diese dann schlussendlich an.

Auch weitere Retro-Bauteile sollen drauf, z.b. auch diese braunen 
Kondensatoren welche so aussehen wie eine "Anzugfliege". Da bin ich auch 
noch auf der suche.
#6483878
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@Andreas B na gut, halbtransparente grünliche FR4. Die gibt es doch auch 
schon ewig. :)

FR2 ist doch nicht retro sondern einfach Sperrmüll :)

...

Genau einen solche 8751 als Piggyback hatte ich doch verlinkt. Tipp: in 
sperrigen alten Laserdiscplayern (wenn sie denn kaputt sind und sie kein 
Sammler mehr will) sind die Dinger mitunter mehrfach drin.
Die Entwicklungsumgebung sollte kein Problem sein - Editor/IDE, SDCC, 
und ein Eprom-Brenner :)
#6485225
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Für sowas hatte ich einen DCJ11 genommen der bei mir rumlag. Und ich 
habe mir die Mühe gemacht mit RAM und IO. Da der DCJ11 einen ODT (Online 
Debugging Tool) eingebaut hat, so eine Art micro monitor program, kann 
man auch ohne ROM Instruktionen eingeben und ausführen. Inspiriert hat 
mich folgendes Projekt http://madrona.ca/e/pdp11hack/index.html. Die 
erste Version war auch auf Breadboards, in der Zwischenzeit ist etwas 
mehr daraus geworden.

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