Forum: HF, Funk und Felder Spektrum einer FHSS-Fernbedienung


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von Jan Ullrich (Gast)


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Hallo zusammen,

ich habe mir eine Fernbedienung von FrSky ausgeliehen und mir das 
Frequenzspektrum mit dem SA angesehen (Max Hold). Beim Senden wechselt 
die Fernbedienung regelmäßig innerhalb eines Bandes von 2,4 bis 2,48 GHz 
die Frequenz. Insgesamt werden 46 verschiedene, über den Frequenzbereich 
gleichmäßig verteilte Frequenzen pseudozufällig genutzt. Gibt es eine 
Möglichkeit, mit dem Spektrumanalyzer die Dauer zu messen, die jeweils 
eine Frequenz belegt ist? Gibt es ferner eine Möglichkeit 
nachzuvollziehen, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Frequenzen 
benutzt werden, um so möglicherweise doch ein Muster erkennen zu können?

Alles Gute,

Jan

von Bernd (Gast)


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Jan Ullrich schrieb:
> Gibt es eine
> Möglichkeit, mit dem Spektrumanalyzer die Dauer zu messen, die jeweils
> eine Frequenz belegt ist?
Das geht mit einem Real-Time-Spektrumanalysator mit Wasserfalldiagramm.
https://youtu.be/1EezinduPss?t=147

Oder du beschränkst dich auf eine Frequenz und stellst den 
Spektrumanalysator auf zero-span. Damit bekommt man die Leistung über 
der Zeit angezeigt.
https://youtu.be/Lp6sT-n55N4?t=126

> Gibt es ferner eine Möglichkeit
> nachzuvollziehen, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Frequenzen
> benutzt werden, um so möglicherweise doch ein Muster erkennen zu können?
Was hilft es dir, wenn du das Muster kennst?
Schau mal, ob es da eine SPI-Schnittstelle zum Funkchip gibt, die man 
anzapfen könnte.

von GHz N. (ghz-nerd)


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eine Zwischenlösung wäre ein stückweises Betrachten des Spektrums mit 
SDR und Wasserfalldiagramm.
Das erfüllt grundsätzlich die Funktion eines Realtime SA, die Bandbreire 
ist jedoch in der Regel auf wenige MHz beschränkt... mit etwas Geduld 
sollte das aber machbar sein

von Jens M. (schuchkleisser)


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Jan Ullrich schrieb:
> Gibt es ferner eine Möglichkeit
> nachzuvollziehen, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Frequenzen
> benutzt werden, um so möglicherweise doch ein Muster erkennen zu können?

Interessehalber: warum?
Die Reihenfolge ist Pseudozufällig und Teil des Bindevorgangs, damit hat 
jede  Sende-Empfangskombi eine eigene (oder zumindest jeder Sender), 
teilweise auch für jeden Bindevorgang getrennt.

von Mth (Gast)


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Nimm ein USRP und mach eine breitbandige Aufnahme, und dann lade dir 
Inspektrum zur Analyse runter.

von Bänz (Gast)


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Jan Ullrich schrieb:
> Gibt es eine
> Möglichkeit, mit dem Spektrumanalyzer die Dauer zu messen, die jeweils
> eine Frequenz belegt ist?

Die meisten Spektrumanalyzer unterstützen "Zero Span" womit man den 
zeitlichen Verlauf der Signalamplitude einer festen Frequenz darstellen 
kann.

von N. A. (bigeasy)


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Jens M. schrieb:
> Interessehalber: warum?

Störsender.

von Jens M. (schuchkleisser)


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N. A. schrieb:
> Störsender.

"Den FHSS-Sender stören" oder "mit dem FHSS-Sender was stören"?
zum ersten: Meine Versuche haben gezeigt, das man schon lange Motze von 
anderen 2.4GHzlern bekommt, bevor der Empfänger muckt.
zum zweiten: Einzig in direkter Nähe der Pistole wird's mit dem WLAN 
schlechter, aber vermutlich einfach, weil die Pistole den Empfänger im 
Handy zubrüllt. Ne Armlänge Abstand und beiden funktionieren parallel 
einwandfrei.

von Jan Ullrich (Gast)


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Vielen Dank für die Hinweise. Ich werde denen sofort nachgehen!

von Jan Ullrich (Gast)


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Genau! Es würde mich interessieren, ob das geht. Die gesamte Bandbreite 
gleichzeitig abzudecken, geht ja nicht.

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