Hallo zusammen,
ich suche bei mir im Hof (unter 5cm Waschbetonplatten + ~10cm Schotter)
ein altes Erdkabel.
Der genaue Verlauf ist nicht bekannt, mein Kabelsucher geht nur bis
~70mm tiefe und einen Metalldetektor besitze ich nicht.
Hat jemand eine Idee?
Gruß Reiner
Ich habe mal mit Erfolg einen 100MHz Quarzoszillator eingespeist und
dann mit dem UKW Radio verfolgt. Wer möchte, kann den Oszillator auch
mit ein paar hundert Hertz takten, dann fällt er sofort im Radio auf.
Man kann einige Schaltnetzteile an einem Verlängerungskabel mit
Steckdosen durchprobieren, welches im Langwellenbereich am stärksten
strahlt. Als Probe-Empfänger muss man halt ein kleines Taschenradio
haben.
Wenn man dieses Schaltnetzteil dann an das Erdkabel anschließt, ist
seine Störabstrahlung auch über 15 cm Tiefe aufspürbar.
Ich hatte vor Jahren gezeigt bekommen wie man Erdkabel mit einem
gewinkelten Schweissdraht finden kann. Anfangs war ich sehr skeptisch,
da dies aus physikalischer Sicht eigentlich nicht funktionieren dürfte.
https://www.rgvs.net/rutengaenger-seminare/wie-lerne-ich-das-rutengehen/
Um das klarzustellen, von Erdstrahlen halte ich überhaupt nichts.
mfg Klaus
Wenn du "Zugriff" auf die beiden Kabel-Enden (Adern) des alten
Erdkabels und auf einen Rasenmäher-Roboter hast:
Das Erdkabel in die Mäh-Begrennzungs-Ader einbinden, der
Rasen-Mäh-Roboter fährt Dir dann (bei: "fahr zurück zur Ladestation")
quasi die Verlegung das alte Erdkabel ab (im Handbuch des Rasenmäher-
Roboters nachlesen, ggf. fährt der Rasenmäher-Roboter mit etwas
Versatz zur realen Lage der Begrennzungs-Ader, genauer wird es noch,
wenn der Mäh-Roboter da Hin- und Rückfahren macht...).
Das hört sich wie ein Witz an, funktioniert aber ziemlich gut,
wenn eben die Voraussetzungen stimmen.
Wir hatten da viel Spaß (mit viel Bier) beim zusehen, auf ein
"anbinden des Rasenlinien-Sportplatzmarkierungs-Gerät" an den
Mäh-Roboter haben wir da aber trotzdem verzichtet...
Ansonst:
Manche Stadtwerke/EVU/Baumärkte oder auch "der freundliche Elektriker
von neben an" verleihen (ggf. kostenlos) Kabelsuchgeräte...
hinz schrieb:> Dann fall doch nicht auf esoterischen Mist rein.
Die Kabelsuche per gewinkeltem Schweissdraht hat funktioniert. Ich
konnte auch bei meinem Elternhaus den Verlauf einer Wasserader
nachvollziehen. Bei meiner Frau hatte dies übrigens auch funktioniert.
Das Verrückte ist ja dabei, aus physikalischer Sicht kann man dies nicht
erklären. Magnetismus käme da vielleicht infrage. Den müßte man bei
solchen Reaktionen messen können. Aber die Kabel sind in der Regel 60 cm
in der Erde und der Draht mindestens 1 m über der Erde. Da müßte schon
einiges an Strom fliessen. Und mit einer Wasserader geht es ja auch.
Leider wird dies von vielen einfach abgetan.
mfg Klaus
MaWin schrieb:> Klaus R. schrieb:>> Die Kabelsuche per gewinkeltem Schweissdraht hat funktioniert. Ich>> konnte auch bei meinem Elternhaus den Verlauf einer Wasserader>> nachvollziehen.>> Na dann ist ja gut.> Behalte das Geheimnis aber besser bei dir.> https://www.geo.de/wissen/2436-rtkl-wasseradern-warum-rutengaenger-wirklich-oft-auf-wasser-stossen> Man könnte dich sonst für blöd halten
Ich habe knappe 10 Jahre an einem Institut für Geophysik gearbeitet,
allerdings nicht als Geophysiker.
Die übereinstimmende Meinung der Geophysiker zu Rutengängern war, das
die Sache unbegreiflicher Unfug ist, allerdings trotzdem funktioniert.
Dabei ging es aber nicht um "Wasseradern" sondern meist um andere Dinge
im Untergrund wie z.B. unterirdisch verlaufende alte Stolln u.Ä..
Ich glaube nicht dran, ich zucke nur mit den Schultern.
Reiner schrieb:> Hallo zusammen,> ich suche bei mir im Hof (unter 5cm Waschbetonplatten + ~10cm Schotter)> ein altes Erdkabel.> Der genaue Verlauf ist nicht bekannt, mein Kabelsucher geht nur bis> ~70mm tiefe und einen Metalldetektor besitze ich nicht.> Hat jemand eine Idee?
Es sein lassen oder im Tiefbauamt bzgl. Kabeltrasse nachfragen ;-) !
Wenn du mal erklären könntest wofür oder für was das gut sein soll?
Lass das Kabel in der Erde liegen und gut ist, oder zieh es an einem
Ende hoch und aus der Erde raus?
Ein Versuch…
Am einfachsten lässt sich das mit einer so genannten Winkelrute machen.
(Eine einfache Möglichkeit sich eine Wünschelrute selber zu bauen ist,
zwei stabile Drähte rechtwinklig abzubiegen.)
Diese Konstruktion wird oft im Tiefbau oder in Stadtwerken genutzt, wenn
es zum Beispiel darum geht Rohrleitungen zu finden, die in keinem Plan
verzeichnet sind.
Dabei werden die Drähte locker in jeweils einer Hand parallel gehalten.
Man geht dann über das Grundstück, auf dem man die Lage der Rohrleitung
sucht. Sobald man sich der Leitung nähert, beginnen Drähte ihre Lage
nach der Verlaufsrichtung der Leitung auszurichten und erreichen ihre
Endstellung wenn man sich genau darüber befindet.
Dieser Versuch ist vor allem deshalb überzeugend, weil sich dabei
nachprüfen lässt ob das Ergebnis richtig ist.
Klaus R. schrieb:> Ich> konnte auch bei meinem Elternhaus den Verlauf einer Wasserader> nachvollziehen.
Erde ist wie ein Schwamm. Keine Adern.
Horst72 schrieb:> Klaus R. schrieb:>> Bei meiner Frau hatte dies übrigens auch funktioniert.> Echt, Du hast Deine Frau per gewinkeltem Schweissdraht gefunden?> :-o
Krampfadern oder so ein Krampf halt...
Den TE interessiert es anscheinend überhaupt nicht mehr, aber für die
Nachwelt (uC Beiträge sind ja bei Google recht gut auffindbar):
Solche Kabel im Erdreich und unter Betonplatten lassen sich mit
Kabelsuchgeräten wie z.B. Peaktech 3435 oder Mastech MS6818 gut finden.
Eignen sich auch super für Kabel von Rasenmährobtern.
Bzgl. „Wünschelrute“: wie oben beschrieben, ich habe es auch nicht
glauben wollen, aber die Sache mit den zwei parallelen (Schweiß-)
Drähten in je einer Hand funktioniert tatsächlich. An bestimmten Stellen
schlägt es immer wieder reproduzierbar aus. Auf dem Grundstück, wo ich
es mal ausprobiert habe, war es die Wasserleitung zum Haus. Verblüffend.
Allerdings denke ich nicht, dass das zum Auffinden des
„Wunschgegenstandes“ geeignet ist.
Klaus R. schrieb:> Die Kabelsuche per gewinkeltem Schweissdraht hat funktioniert.
Wie schön.Das war dann Zufall.
Und jetzt verkaufst du das hier als Lösung.
Neben dir haben das vermutlich hunderte Leute ausprobiert, erfolglos.
Die berichten natürlich nicht, weil ihnen die Eso-Spinnerei im
Nachhinein peinlich ist.
Wenn man mit Esospinnerei irgendeinen Punkt auf einer Fläche von ein
paar hundert m² identifiziert, liegt die Chance, dass dort das Kabel
liegt gar nicht so schlecht.
Fällt in die glieche Kategorie wie das:
https://www.youtube.com/watch?v=KPf6ulQrTAw
quotendepp schrieb:> Reiner schrieb:>> Hat jemand eine Idee?>> wurde eh schon vorgeschlagen: schaufel und pickel mit oberarmhydraulik
Habt Ihr (Du und Deine Vorredner) mal daran gedacht, daß er
den Kabelverlauf möglicherweise erfahren möchte, um es halt
zu irgendeinem Zweck (den er zugegeben leider nicht nannte -
aber er konnte auch nicht mit Eurer Engstirnigkeit rechnen)
umgehen zu können?
nur einseitig kaschiert, hm? schrieb:> quotendepp schrieb:>> Reiner schrieb:>>> Hat jemand eine Idee?>>>> wurde eh schon vorgeschlagen: schaufel und pickel mit oberarmhydraulik>> Habt Ihr (Du und Deine Vorredner) mal daran gedacht, daß er> den Kabelverlauf möglicherweise erfahren möchte, um es halt> zu irgendeinem Zweck (den er zugegeben leider nicht nannte -> aber er konnte auch nicht mit Eurer Engstirnigkeit rechnen)> umgehen zu können?
So weit reicht's hier nicht. Deshalb: Nur auf die Fragen des TO
antworten und die Stänkerer blöde am Wegesrand stehenlassen.
Mani W. schrieb:> Diese Konstruktion wird oft im Tiefbau oder in Stadtwerken genutzt, wenn> es zum Beispiel darum geht Rohrleitungen zu finden, die in keinem Plan> verzeichnet sind.
Jaja, ich sehe hier ständig Bauarbeiter in Warnwesten, die mit
Wünschelruten den Baugrund abgehen ...
Beliebt ist es auch, 12 Vaterunser zu beten und sich 3Stunden selbst zu
geißeln. Wenn man dann noch 4 Kerzen anzündet, auf einem Bein linksherum
im Kreis tanzt und dabei 12 mal laut Ruft 'Bitte Gott, wirft Hirn
herunter', bekommt man beim nächsten ordentlichen Stuhlgang eine
spontane göttliche Eingebung, wo das gewünsche Objekt liegt.
Glaubt mir, das funktioniert.
Einstein, Boris Becker und der Wendler können das bestätigen.
soso... schrieb:> Beliebt ist es auch, 12 Vaterunser zu beten und sich 3Stunden selbst zu> geißeln. Wenn man dann noch 4 Kerzen anzündet, auf einem Bein linksherum> im Kreis tanzt und dabei 12 mal laut Ruft 'Bitte Gott, wirft Hirn> herunter', bekommt man beim nächsten ordentlichen Stuhlgang eine> spontane göttliche Eingebung, wo das gewünsche Objekt liegt.
Wohl in der Schüssel, wenn Du Stuhlgang meinst...
;-?
Nimm Doch selbst mal eine "Wünschelrute" und ich garantiere Dir,
Du findest das Scheißhaus!
;-))