Was ist denn die Maximale Leistung die ich an einem Drehstromanschluss
entnehmen kann?
Ist das
11,0kW = 230Vx16A*3
06,4kW = 230V*16A*sqrt(3)
Ich muss das Wissen weil ich mir einen Stromerzeuger kaufen möchte und
muss wissen ob der in meinem Schrebergarten die Brennholzsäge sowie/oder
den Elektrisch-Hydraulischen Spalter treiben kann.
Vielen Dank
Kreissäge schon vorhanden.
Spalter wird gekauft.
Stromerzeuger wie gesagt in Planung.
Damit bin ich einfach flexibler.
Mal n Licht in der Hütte. Mal den Staubsauger zum Auto putzen.
USW...
Garten liegt weit ab am Waldrand.
An dem Lärm wird sich ausser meine Frau niemand stören
Ingo Rochus schrieb:> Was ist denn die Maximale Leistung die ich an einem Drehstromanschluss> entnehmen kann?>> Ist das> 11,0kW = 230Vx16A*3> 06,4kW = 230V*16A*sqrt(3)>> Ich muss das Wissen weil ich mir einen Stromerzeuger kaufen möchte und> muss
Das passt alles nicht zusammen:
Drehstrom heisst nicht 16A
16A heißt nicht, dass nicht deutlich höhere Ströme fließen können müssen
16A Stecker heißt nicht, dass 16A gezogen werden.
Aber wenn 16A je Phase bei 230V, dann ist 3*230 richtig.
Wurzel 3 ist der Verkettungsfaktor wenn man mit 400 V rechnen will, ...
Es gilt
3 x 230 = 400 x Wurzel 3
Ingo Rochus schrieb:> Dann kann ich an einer 16A CEE sowas abnehmen.>> Stern 11kw> Dreieck 6 kw?
Nein, sondern immer bis 11 kW.
Aber:
Ein Drehstrommotor mit 11 kW Nennleistung in Dreiecksschaltung, nimmt in
der Sternschaltung nur 6,3 kW auf.
Im Anlauf nimmt ein so ein Motor erheblich über Nennleistung auf, würde
man den in der Dreieckschaltung an der 3 x 16A einschalten, können die
Sicherungen fliegen.
Daher Anlauf in der Sternschaltung, ist die Nenndrehzahl erreicht,
schaltet man i.d.R. auf Dreieck um.
Ingo Rochus schrieb:> Dann kann ich an einer 16A CEE sowas abnehmen.>> Stern 11kw> Dreieck 6 kw?
Nein, die mögliche Leistung ist nicht unterschiedlich.
Ralf X. schrieb:> Im Anlauf nimmt ein so ein Motor erheblich über Nennleistung auf, würde> man den in der Dreieckschaltung an der 3 x 16A einschalten, können die> Sicherungen fliegen.
Und selbst im Stern kann der Anlaufstrom so hoch sein, dass der 11kW
Generator die Grätsche macht.
A. S. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Im Anlauf nimmt ein so ein Motor erheblich über Nennleistung auf, würde>> man den in der Dreieckschaltung an der 3 x 16A einschalten, können die>> Sicherungen fliegen.>> Und selbst im Stern kann der Anlaufstrom so hoch sein, dass der 11kW> Generator die Grätsche macht.
Das ist natürlich richtig.
Aber die Säge mit 5,5 kW Dreieck, sollte im Stern den 7,5 kW max
Generator des TO im Anlauf nicht kaputt machen.
Der Hinweis des Säge-Herstellers ist dabei natürlich berechtigt, auch
wenn er sich sehr kurz hält.
Wäre es ein Chinakracher-Generator, sehe die Sache anders aus, aber die
Hondas sind schon ganz gut...
Ralf X. schrieb:> Ein Drehstrommotor mit 11 kW Nennleistung in Dreiecksschaltung, nimmt in> der Sternschaltung nur 6,3 kW auf.
Wo kommen die fehlenden 4,7kW her?
Wondersame Leistungsvermehrung?
Ingo Rochus schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Ein Drehstrommotor mit 11 kW Nennleistung in Dreiecksschaltung, nimmt in>> der Sternschaltung nur 6,3 kW auf.>> Wo kommen die fehlenden 4,7kW her?> Wondersame Leistungsvermehrung?
Vereinfacht bekommt der Motor im Stern 3 x 230 VAC, im Dreieck 3 x 400
VAC.
Ingo Rochus schrieb:> x16A
woher kommen deine 16A?
Es gibt auch Drehstromsteckdosen für 32A und 64A.
Selbst der 40kW Widerstandsofen während meiner Diplomarbeit hing an 64A
abgesichert.
Also kann man deine Frage so nicht stellen, wenn schon Steckdose dann
ist die maximale Leistung nicht durch 16A begrenzt.
Aber das es so nicht gemacht werden soll dazu schrieben schon Andere.
Schlitze fräsen, Dosenlöcher kannst du vorbereiten, optimal auch
Leerrohre.
Bei Leitungen ist es eine Frage der Absprechung, viele Elektriker wollen
IHR Material oft mit Aufschlag verbauen, es gibt ja auch Unterschiede in
der Qualität bei NYM.
Wenn die dem Elektriker nicht passt wird er nörgeln und mit langsameren
Arbeiten seine Stunden holen z.B. weil das Abisolieren schlecht läuft.
Wenn du dabei die Installationszonen nicht einhältst wird er das evt.
auf kritisieren und möglicherweise nacharbeiten wollen.
Bei Leerrohr in den gesetzen Leerdosen kann er wenigstens "sein Kabel"
einziehen. Dabei gilt es dann auch Querschnitte und Biegeradien zu
beachten und die Trennung von DSL, TV oder andere Nachrichtentechnik
oder Steuerkabel von Hausstrom.
Joachim B. schrieb:> Es gibt auch Drehstromsteckdosen für 32A und 64A.> Selbst der 40kW Widerstandsofen während meiner Diplomarbeit hing an 64A> abgesichert.
Nicht 64A, sondern 63A.
Joachim B. schrieb:> Schlitze fräsen, Dosenlöcher kannst du vorbereiten, optimal auch> Leerrohre.> Bei Leitungen ist es eine Frage der Absprechung, viele Elektriker wollen> IHR Material oft mit Aufschlag verbauen, es gibt ja auch Unterschiede in> der Qualität bei NYM.> Wenn die dem Elektriker nicht passt wird er nörgeln und mit langsameren> Arbeiten seine Stunden holen z.B. weil das Abisolieren schlecht läuft.> Wenn du dabei die Installationszonen nicht einhältst wird er das evt.> auf kritisieren und möglicherweise nacharbeiten wollen.>> Bei Leerrohr in den gesetzen Leerdosen kann er wenigstens "sein Kabel"> einziehen. Dabei gilt es dann auch Querschnitte und Biegeradien zu> beachten und die Trennung von DSL, TV oder andere Nachrichtentechnik> oder Steuerkabel von Hausstrom.
Wieder mal etwas arg ducheinander?
Was hat das alles mit den Fragen des TO zu tun?
Kann es sein, dass Du gedanklich noch in einem ganz anderen Thread
verweilt hast?
hinz schrieb:> Nicht 64A, sondern 63A.
jetzt wo du es schreibst......
ich war unsicher, die Absicherung in der UV kann 63A gewesen sein und
bei der CEE habe ich mich verlesen oder verguckt weil
16A -> 32A -> 64A logisch wäre.
Um 1A mehr lohnt das Streiten nicht, ich wette die CEE lacht über 1A
mehr auch und liest nicht mal was sie ihr eingeprägt haben.
Zur Zeit meiner Diplomarbeit galt noch 220V und *63A *3 liegt näher an
40kW.
Ralf X. schrieb:> Was hat das alles mit den Fragen des TO zu tun?
vermutlich das:
Ralf X. schrieb:> Kann es sein, dass Du gedanklich noch in einem ganz anderen Thread> verweilt hast?
glaube ich auch, war da nicht was mit selber machen?
Ich glaube ich habe schon c*vid19 oder Lagerkoller.
hinz schrieb:> Joachim B. schrieb:>> Es gibt auch Drehstromsteckdosen für 32A und 64A.>> Selbst der 40kW Widerstandsofen während meiner Diplomarbeit hing an 64A>> abgesichert.>> Nicht 64A, sondern 63A.
Das dürfte für 40kW auch noch reichen. :-)
hinz schrieb:> Nö, das ist ja die E10-Reihe, also 63A.
echte Elektriker wissen das,
für mich gibts nur die E12 Reihe und da weder 16 noch 32 noch 63
sondern nur 15 18, 27 33, 56 68 :P
scnr, ich weiss warum ich mich weit von dieser E-Technik mit den dicken
Strippen entfernt habe.
Joachim B. schrieb:>> Nö, das ist ja die E10-Reihe,>> echte Elektriker wissen das,
Früher wurde die E5 und E10 Reihe auch für Widerstände und
Kondensatoren verwendet. Seltsamerweise kann ich diese Reihe
mit meiner Suchmaschine nicht finden. Hat da jemand einen
passenden Link?
Elektrofan schrieb:>> Was ist denn die Maximale Leistung die ich an einem>> Drehstromanschluss entnehmen kann?>> Ggf. den Leistungsfaktor cos(φ) des Motors beachten.
Ein grösseres Problem sind meist die hohen Einschaltströme, die
gern mal 10-fach höher als die Nennströme sind.
Harald W. schrieb:> Joachim B. schrieb:>>>> Nö, das ist ja die E10-Reihe,>>>> echte Elektriker wissen das,>> Früher wurde die E5 und E10 Reihe auch für Widerstände und> Kondensatoren verwendet. Seltsamerweise kann ich diese Reihe> mit meiner Suchmaschine nicht finden. Hat da jemand einen> passenden Link?
10 13 16 20 25 32 40 50 63 80 100
hinz schrieb:> 10 13 16 20 25 32 40 50 63 80 100
genial wo du dich überall auskennst, hast du gute Quellen, eine
Datenbank oder ein fotografisches Gedächnis?
Ich weiss noch mehr aus meiner Lehrzeit als aus dem späterem Studium,
aber du topst alles.
@Harald W. (wilhelms)
R10 nicht E10
https://de.wikipedia.org/wiki/Renard-Serie
Die Werte sollte man im Kopf haben dann gehts auch mit den Dezibeln
plötzlich viel einfacher
Ingo Rochus schrieb:> ... entnehmen kann?> 11,0kW = 230Vx16A*3
Dauerhaft , kurzfristig sehr viel mehr. Beim Anlauf und auch wenns mal
schwer wird sind dort reichlich Reserven. Die hat ein Stromerzeuger
nicht. Ist der klein wird es sich irgendwie hochhumpeln und dann beim
kleinsten Hölzchen in die Knie gehen. Am Besten einen borgen um
festzustellen mit welchem Gerät sich noch zufriedenstellend arbeiten
läßt. Weniger als 1,5 fache Leistung wird kaum Spass machen.
Ingo Rochus schrieb:> Was ist denn die Maximale Leistung die ich an einem Drehstromanschluss> entnehmen kann?>> Ist das> 11,0kW = 230Vx16A*3> 06,4kW = 230V*16A*sqrt(3)>> Ich muss das Wissen weil ich mir einen Stromerzeuger kaufen möchte und> muss wissen ob der in meinem Schrebergarten die Brennholzsäge sowie/oder> den Elektrisch-Hydraulischen Spalter treiben kann.
Willst Du damit hier herumblödeln oder was? ;)
Welchen D-Gen. Du Dir kaufen mußt, hängt doch nur davon ab, welche
gleichzeitigen Stromanforderungen der D-Gen. abdecken können muß.
Außer vielleicht einer Lampe wirst Du wohl kaum neben Spalter ODER Säge
noch etwas betreiben können.
Und wenn Deine Frau Dich mit einem 4-Platten-E-Herd "bekocht", soll sie
damit gefälligst warten, bis Du mit dem Spalten ODER Sägen fertig bist.
:D
Heißt - orientier Dich beim D-Gen.-Kauf daran, ob der Spalter + Lampe
oder die Säge + Lampe den höheren Strombedarf hat.
Wähl dann eine Kombination davon aus.
Alles andere wird Dich nämlich unnötigen Spritverbrauch kosten.