Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Operationsverstärker Unipolar/Bipolar mit versorgungsspg von 5V


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von Vithu 1. (vithu_1)


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Hallo zusammen,

ich hoffe mal ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich bräuchte ein OP mit Versorgungsspannung von 5V. Die Bandbreite soll 
4-5 Mhz betragen. Am Ausgang soll dann 2.5V sein. Ich habe denn OP07 
verwendet jedoch hat es nicht klappt, da der Versorgungsspg 3V beträgt 
und weil es ein Bipolar OP ist wird die Spannung auf 6V erhöht. Nach 
Absprache mit einem Prof. sollte ich einen Unipolaren OP verwenden.

Nun meiner Frage was unterscheidet die beiden Operationsverstärker?
Und welchen Wert muss ich in datenblatt schauen um herrauszufinden ob es 
ein bipolare oder unipolare OP ist?

von Percy N. (vox_bovi)


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Weißt Du, was ein FET ist?

von Michael M. (michaelm)


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Vithu 1. schrieb:
> Und welchen Wert muss ich in datenblatt schauen um herrauszufinden ob es
> ein bipolare oder unipolare OP ist?

Wenn du eine Schaltung mit 2 OPV bauen möchtest und diese Frage nicht 
selbst beantworten kannst, solltest du erst einmal die Grundlagen über 
OPVs lernen:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Operationsverstärker-Grundschaltungen

von Vithu 1. (vithu_1)


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Feldtransistor

von Michael M. (michaelm)


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Vithu 1. schrieb:
> Feldtransistor

Ich kriege auf Guugel etwas anderes raus....

von Harald W. (wilhelms)


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Vithu 1. schrieb:

> Feldtransistor

Ich sag da eher "Wald- und Wiesentransistor".

von Wolfgang (Gast)


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Vithu 1. schrieb:
> Die Bandbreite soll 4-5 Mhz betragen.

Die Bandbreite hängt von der Verstärkung der Gesamtschaltung ab. Das ist 
keine Eigenschaft, die du im Datenblatt von OPs finden wirst.

von Harald W. (wilhelms)


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Vithu 1. schrieb:

> Und welchen Wert muss ich in datenblatt schauen um herrauszufinden ob es
> ein bipolare oder unipolare OP ist?

Da OPVs normalerweise keinen Masseanschluss haben, ist es denen
völlig egal, ob Du eine uni- oder eine bipolare Versorgung hast.
Unterschiede gibt es da nur bezüglich des nötigen Abstands der
Ein- und Ausgangsspannungen zu den "Rails", also den Anschlüssen
für die Versorgungsspannung. Diese Werte stehen im Datenblatt.

von Georg (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Da OPVs normalerweise keinen Masseanschluss haben, ist es denen
> völlig egal, ob Du eine uni- oder eine bipolare Versorgung hast

Ja - ich fürchte nur, das musst du vor dem TO erst mal seinem Prof 
erklären, der hat offensichtlich auch keine Ahnung.

Georg

von Percy N. (vox_bovi)


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Georg schrieb:
> Ja - ich fürchte nur, das musst du vor dem TO erst mal seinem Prof
> erklären, der hat offensichtlich auch keine Ahnung.

Sicher? Könnte es vielleicht sein, dass TO auch seinen Prof nicht 
richtig verstanden hat?

von MCUA (Gast)


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> Da OPVs normalerweise keinen Masseanschluss haben, ist es denen
> völlig egal,
Eben. Der OP weiss nichts von 2 Spannungen.

von Vithu 1. (vithu_1)


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Also würde ich mit dem OP7 am Ausgang mit einer 5 V Spannung mit dem 
widerstände die hälfte Spannung also 2,5 V bekommen ?

von MaWin (Gast)


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Vithu 1. schrieb:
> Ich bräuchte ein OP mit Versorgungsspannung von 5V

Warum nimmst du dann einrn

Vithu 1. schrieb:
> Ich habe denn OP07 verwendet

Der braucht mindestens 6V, und kann dann nur Signale von 3V bis 3V 
verarbeiten, also nichts.
.Er müsste in deiner Schaltung mit -3V und +8V versorgt werden.

D brauchst einen Rail-To-Rail OpAmp wie (je nach Genauigkeit) TS912 oder 
TSZ181.

Und was mit deinem LT1720 ist, ist auch noch fraglich. Datenblatt lesen.

Was in deiner Schaltung C1 soll, ist auch fraglich.

von HildeK (Gast)


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MaWin schrieb:
> Und was mit deinem LT1720 ist, ist auch noch fraglich.

Was mit der ganzen Schaltung ist, ist fraglich.
- Wohl eine Komparatorschaltung, denn der LT1720 ist ja ein solcher.
- Warum braucht man dann einen OP für die Schwellenspannung? Und was 
sollen die 4-5MHz Bandbreite in dem Zusammenhang?
Zwei 2k-Widerstände zwischen 5V und GND an den +E des LT1720 tun es doch 
genauso ...
Auch das ganze Gerödel mit R1, R5, C1 und C2 sind zumindest in der 
gezeigten Schaltung vollkommen wirkungslos. Real vielleicht nicht, weil 
V2 nicht ideal ist, aber das geht aus der Schaltung nicht hervor.

von MaWin (Gast)


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HildeK schrieb:
> Warum braucht man dann einen OP für die Schwellenspannung

Er puffert doch nur VCC/2 damit.

Bloss der C1 ruiniert ihm das.

von HildeK (Gast)


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MaWin schrieb:
> Er puffert doch nur VCC/2 damit.
Ist doch nicht notwendig.
> Bloss der C1 ruiniert ihm das.
Wieso?
C1 legt über C2 gerade mal den R1 als AC-Terminierung an die Quelle. Mit 
dem OPA hat das wenig zu tun, der merkt das nicht mal. Er lädt über R5 
den großen C2 auf VCC/2 auf - wozu auch immer - und das war es auch 
schon. Nutzlos, der ganze Zweig..

von MCUA (Gast)


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>Was mit der ganzen Schaltung ist, ist fraglich.
Was soll diese "Schaltung" machen?
Irgent eine Trocken-Theorie ohne Sinn?

von Mein Senf (Gast)


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Manchmal reicht für solche studentischen "Geheimprojekte" ein simpler 
Transistor.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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>Ich habe denn OP07 verwendet jedoch hat es nicht klappt, da der >Versorgungsspg 
3V beträgt und weil es ein Bipolar OP ist wird die Spannung >auf 6V erhöht.

für den altmodischen OP07 ist 6 Volt in Deiner Anwendung zu wenig, zumal 
Du den Ausgang mit 100 Ohm und kapazitiver Last beaufschlagst. Üblich 
ist etwa +-15V.

mfG

von Klaus R. (klara)


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Vithu 1. schrieb:
> Nun meiner Frage was unterscheidet die beiden Operationsverstärker?

Das steht ja eigentlich in den Datenblättern.
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/17201fc.pdf

The LT®1720/LT1721 are UltraFastTM dual/quad comparators optimized for 
single supply operation, ...

Der OP07 ist ein rauscharmer, stabiler OPV. Hat aber nur eine Unity-gain 
bandwidth von ca. 500 kHz.
mfg klaus

von H. B. (communicator9)


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Für was willst du die Schaltung denn verwenden?

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