Forum: PC Hard- und Software D-Lan Welches ist empfehlenswert?


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von Tim G. (gerbil)


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Hallo!

Ich habe bisther in meiner Wohnung das Lan über die Stromleitung laufen.
Dafür nutze ich ein Netzwerk aus Adaptern von Devolo.
Die dLan 200.
Gibt es empfehlenswerte Adapter von anderen Herstellern die besser sind?

Und bitte keine Klugscheisskommentare wie "Zieh doch Leitungen"! Ich 
wohne zur Miete. Auch Wlan ist nicht praktikabel da das Signal nicht bis 
hinter kommt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tim G. schrieb:
> Ich wohne zur Miete.

Ich auch. Trotzdem kann man Kabel ziehen, auch Kabelkanäle wurden 
bereits erfunden. ;-)

Dass man die Löcher in der Wand beim Auszug zupappen muss, ist klar, 
aber das heißt doch nicht, dass man keine bohren dürfte.

von Harald W. (wilhelms)


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Tim G. schrieb:

> Auch Wlan ist nicht praktikabel da das Signal nicht bis  hinter kommt.

Versuchs mal mit Repeatern. D-LAN ist schon vom Prinzip her eine
Krücke, die manchmal funktioniert und manchmal nicht.

von Kilo S. (kilo_s)


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Gar kein D-LAN ist empfehlenswert!
Die dinger sind einfach gesagt legale störsender mit datenfunktion.

Das diese drecksdinger jemals zugelassen werden konnten... da muss echt 
einer bei der Prüfung nen dicken Sack Schmiergeld aus dem ne Nackte Frau 
sprang bekommen haben!

Die einfachste Alternative die dich dazu noch unabhängig von einem LAN 
Kabel macht sind Repeater fürs WLAN.

Zuverlässiger geht's nur wenn du ein echtes Netztwerk aufbaust. Also 
echte LAN Kabel. (man muss ja nicht mal bohren. An Türen kommt man 
problemlos vorbei bzw drunter durch: 
https://www.amazon.de/UGREEN-Netzwerkkabel-Verlegekabel-Patchpannel-Patchfelder/dp/B00QV1F19C 
)

Ungeschirmte lange Leitungen sind nicht nur prima Antennen fürs 
aussenden, sie empfangen auch wunderbar. Also störst du nicht nur, du 
kannst auch leicht gestört werden!

von Kellerkind (Gast)


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Ich habe das hier:

https://www.jacob.de/produkte/devolo-magic-1-8359-artnr-4565376.html

und bin total begeistert von diesem genialen Teil.
Ich hatte lange eine Wlan-Verbindung zu meiner Werkstatt die regelmäßig
wegen Dreck, Regen, Schnee u.s.w. gewartet werden musste. Die Antennen
waren alle nicht wie versprochen wetterfest obwohl ich ordentliche Teile
von D-Link benutzt habe.

Dann habe ich zu den Teilen von Devolo gewechselt und hatte eine 
sauschnelle
Verbindung OHNE auf Phasengleichheit zu achten oder Phasenkoppler zu 
benutzen. Einstecken, ein bischen konfigurieren und fertig. Keiner fühlt 
sich gestört, mein eigenes Kellerradio merkt nichts davon und sollte es 
andere D-Lan Geräte hier geben habe ich keine Nachteile bemerkt. Es gab 
bereits ein paar Updates, die Dinger kümmern sich selber und sind nach 
ca. 10 Min. wieder bereit ohne merkbare Nachteile. Für mich pers. eine 
super Erfindung.

Grüße

von Tim (Gast)


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Was hast Du damit für Datenraten?

von oszi40 (Gast)


Angehängte Dateien:

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Jörg W. schrieb:
> Trotzdem kann man Kabel ziehen

Man kann diese Löcher später auch wieder verschließen. Jedenfalls ist 
jedes LAN-Kabel zuverlässiger als Powerlan wenn der Nachbar auch welches 
kauft.

Tim G. schrieb:
> keine Klugscheisskommentare

Kleiner Tipp am Rande: eine am optimalen Standort aufgestellte Fritzbox 
ist oft die billigste Lösung (weil jedes zusätzliche Teil 365 Tage und 
24h Strom frisst). 365d*24h*0,010kW*0,30€=26,28 €

von Tim G. (gerbil)


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oszi40 schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Trotzdem kann man Kabel ziehen
>
> Man kann diese Löcher später auch wieder verschließen. Jedenfalls ist
> jedes LAN-Kabel zuverlässiger als Powerlan wenn der Nachbar auch welches
> kauft.
>
> Tim G. schrieb:
>> keine Klugscheisskommentare
>
> Kleiner Tipp am Rande: eine am optimalen Standort aufgestellte Fritzbox
> ist oft die billigste Lösung (weil jedes zusätzliche Teil 365 Tage und
> 24h Strom frisst). 365d*24h*0,010kW*0,30€=26,28 €

HALLO LEUTE!!'

Ich hab schon ein paar Threads geschrieben und fast immer ist es so das 
ich auf meine Fragen und Themen keine adäquaten Antworten bekommen.
Wenn ich frage welche D-Lan Adapter, welche Marken am besten laufen, 
dann möchte ich keine Tipps wie ich die Wohnung meines Vermieters 
verwüste oder mich mit Repeatern rumärgere die dann auch nur halbduplex 
können. Und wenn hier einer sagt Dlan strahlt, wlan auch und nicht zu 
wenig.
Leute nur Antworten zu Dlan. Alles andere könnt ihr euch sparen. Sorry 
das es so direkt ist aber ich bins echt leid.

von Kellerkind (Gast)


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Tim schrieb:
> Was hast Du damit für Datenraten?

Also wenn ich die angezeigten Werte beim kopieren großer Dateien nicht 
falsch interpretiere sind es fast 10MB/s, der Hersteller gibt 12 an wenn
alles optimal auf einer Phase läuft.
Grüße

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tim G. schrieb:

> keine Tipps wie ich die Wohnung meines Vermieters
> verwüste

Lieber verwüstet man halt das Spektrum. Auch 'ne Einstellung.

Davon abgesehen, dass ein Kabelkanal und bei Bedarf 'n Loch durch die 
Wand nun wirklich alles andere als eine "Verwüstung" ist. Regale 
schraubst du dir doch auch an die Wand, da musst du Wohnung deines 
Vermieters ebenfalls "verwüsten" dafür.

> Und wenn hier einer sagt Dlan strahlt, wlan auch und nicht zu
> wenig.

Aber in einem dedizierten Frequenzbereich, in dem sie sich mit ein paar 
anderen Funkanwendungen tummeln und sich ggf. durch einen 
Mikrowellenofen stören lassen müssen.

Der Bereich, in dem PowerLAN arbeitet, ist ihnen nicht als 
Sendebereich zugewiesen, sondern einer ganzen Latte von anderen 
Funkdiensten. Diese haben dort eigentlich gemäß VO Funk Priorität zu 
haben.

> Sorry
> das es so direkt ist aber ich bins echt leid.

Ja, und wir, die wir von dem Mist gestört werden, sind es genauso leid 
und sind daher auch sehr direkt.

von Kilo S. (kilo_s)


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Tim G. schrieb:
> Und wenn hier einer sagt Dlan strahlt, wlan auch und nicht zu wenig.

Ja aber nicht ungewollt!

Weil das macht D-LAN nähmlich! Abstrahlen obwohl es KEINE Zulassung 
dafür hat. Das ist eigentlichein draht/Kabel gebundenes 
übertragungssystem. Das darf nicht strahlen...  Normalerweise müsste der 
Gesetzgeber die dinger alleine deshalb verbieten.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kellerkind schrieb:
> Also wenn ich die angezeigten Werte beim kopieren großer Dateien nicht
> falsch interpretiere sind es fast 10MB/s

Da inzwischen die meisten Computer Gigabit-LAN-Schnittstellen haben: man 
gewöhnt sich ziemlich schnell an 50+ MB/s. ;-) Wäre noch ein Punkt pro 
Kabel.

von Kevin M. (arduinolover)


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Kellerkind schrieb:
> fast 10MB/s,

Also nichtmal genug das ich meine Internetleitung nutzen kann :(

Hab zuletzt meinem neuen Rechner eine 2.5GBit Leitung zum Server 
spendiert, das macht das Arbeiten direkt auf dem NAS nochmal viel 
angenehmer.

von Mip (Gast)


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Ja, aber das stört nur die Amateurfunker, wovon es ja kaum noch welche 
gibt und wen interessiert es, die haben sich selber zugrunde gerichtet 
warum soll man dann auf die Rücksicht nehmen ?

von oszi40 (Gast)


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Mip schrieb:
> stört nur die Amateurfunker
Stimmt nicht ganz. Auch Nachbarwohnungen mit Powerlan könnten viel Spaß 
haben durch Störungen (schon erlebt). Eigentlich wollte ich ja nichts 
mehr schreiben, da der freundliche TO schon alles weiß.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Es macht prinzipiell keinen großen Unterschied, von welchem Hersteller 
die Geräte stammen, denn es ist immer der gleiche Chipsatz (Thomson oder 
Phillips) drin, dieser muss einem Standard genügen, der sich "Homeplug 
X" nennt. X steht für die Version. Unterschiede gibt es in den 
Konfigurationsmöglichkeiten.

Es ist m.E. empfehlenswert, möglichst Geräte der gleichen 
Geschwindigkeitsklasse zu verwenden.

Ich persönlich bevorzuge als Hersteller Devolo, weil es von denen z.B. 
die Software "dLAN AVpro manager" gibt, mit der sehr detaillierte 
Einstellungen möglich sind, die m.W. andere Hersteller so nicht bieten 
(Netztyp Peer-to-Peer oder Master-Slave, Einstellungen zum verwendeten 
Spektrum, VLAN u.v.a.)

von Nano (Gast)


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Tim G. schrieb:
> Und bitte keine Klugscheisskommentare wie "Zieh doch Leitungen"! Ich
> wohne zur Miete.

Es gibt noch die Möglichkeit mit dem Vermieter Rücksprache zu halten.

Du könntest deinem Vermieter bspw. vorschlagen das LAN Kabel ordentlich 
unter der Einhaltung von den richtigen Abständen zu Strom- und 
Wasserleitungen zu verlegen und ordentliche Dosen zu installieren und 
dann mit ihm vereinbaren, dass sie bei Auszug in sein Eigentum 
übergehen. Denn der nächste Mieter will sicher auch LAN haben.

Wenn das keine Wohnungsbaugesellschaft ist, sondern ein privater 
Vermieter ist, dann stehen deine Chancen gut dass er dich das machen 
lässt.

Manche Vermieter machen es vielleicht sogar auch selbst, man muss halt 
nur mal fragen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Mip schrieb:
> Ja, aber das stört nur die Amateurfunker, wovon es ja kaum noch welche
> gibt und wen interessiert es, die haben sich selber zugrunde gerichtet
> warum soll man dann auf die Rücksicht nehmen ?

Das denkt sich hoffentlich bei dir auch der nächste SUV Fahrer..  Ach 
Leute ohne Auto und so...

Hier gibt es Kinder die haben "Walkie Talkies" bekommen, Kanal 19 im CB 
Band. Laut Norm müssten die von den D-LAN drecksdingern ausgenotcht 
sein, von Kanal 1-40 an! Die können die Geräte dann auch nicht mehr zum 
Spielen nutzen! Wie fair Kindern ihre Kindheit so einzuschränken...

So was egoistisches!

Hauptsache die tittenbilder kommen in wenigen Millisekunden auf Display!

Der Amateurfunk ist übrigens nicht tot, so wie CB funk, Freenet und PMR 
weiterhin belebt sind. Hier im Umkreis bestimmt mehr als 50 Stationen, 
mehrere Gateways usw.. also rede nicht von dingen von denen du keine 
Ahnung hast!

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nano schrieb:
> ordentlich unter der Einhaltung von den richtigen Abständen zu Strom-
> und Wasserleitungen zu verlegen und ordentliche Dosen zu installieren

Das ist natürlich die schöne Lösung, aber (verständlicherweise) auch 
deutlich mehr Aufwand. Konnten wir uns hier leisten, weil das alles vor 
dem Einzug parallel zu einer (vom Vermieter sowieso organisierten) 
Elt-Neuinstallation "in einem Abwasch" mit lief, wenn auch von uns 
finanziert. Würde ich wohl aber im bewohnten Zustand nicht machen 
wollen. Die dort nachzulegenden Kabel haben wir nun in Kabelkanälen 
durch die Wohnung geführt, die wir halt beim Auszug wieder demontieren.

Die Kabel gäben auch mehr als Gigabit-Ethernet her … wenn die Geräte mal 
so weit sind. Da kann sich PowerLAN auf den Kopf stellen und mit den 
Beinen wackeln, mit einem ordentlichen Kabel können sie so oder so nicht 
mithalten.

von Reinhard S. (rezz)


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Mip schrieb:
> Ja, aber das stört nur die Amateurfunker, wovon es ja kaum noch welche
> gibt und wen interessiert es, die haben sich selber zugrunde gerichtet
> warum soll man dann auf die Rücksicht nehmen ?

Erklär das mal deinem Nachbarn, weil dein Powerlan seinen 
250-MBit/s-Anschluss ständig stört.

von Rolf M. (rmagnus)


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Mip schrieb:
> Ja, aber das stört nur die Amateurfunker, wovon es ja kaum noch welche
> gibt und wen interessiert es, die haben sich selber zugrunde gerichtet
> warum soll man dann auf die Rücksicht nehmen ?

Weil es gesetzlich so geregelt ist? Wenn du bei einem Störungen 
verursachst, kann der den Messdienst der BNetzA rufen, der dann 
rausfindet, dass du der Störer bist und dir ggf untersagt, dein Dlan zu 
benutzen.
Und ja, sowas wird auch tatsächlich gemacht und ist nicht nur reine 
Theorie.
Auch wenn's dir nicht passt: Funkamateure haben gewisse Rechte, und du 
hast mit deinem Dlan nicht das Recht, deren Funk zu stören.

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Dem treiben kann man auf einfachster weise ein ende Setzen.
Einfach ein Schaltnetzteil, dem die Gleichtaktdrossel durch Drahtbrücken 
ersetzt, wurden verwenden.
Damit sinkt die Datenrate bei den ganzen PLC Mist auf ein Minimum so das 
kein Streaming und Online zocken möglich ist.

So ein präpariertes Netzteil hab ich fertig parat liegen.
Das Brauche ich nur noch bei bedarf einstöpseln, sobald das Spektum 
versaut ist.
Dieses kommt Abends zum Einsatz da dann viele am Streamen und am Online 
Zocken sind.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael M. schrieb:
> Einfach ein Schaltnetzteil, dem die Gleichtaktdrossel durch Drahtbrücken
> ersetzt, wurden verwenden.

Wie man sie ja massenhaft im Laden bekommt (leider), wunderschön mit 
CE-Papperl.

Vielleicht legt sich der TE ja gleich selbst so eins zu, dann spart er 
anderen den Aufwand damit. :-}

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Vielleicht hat er ja schon so ein Netzteil in Betrieb?
Nicht umsonst wird er wohl nach ein Besseren fragen, wobei er auch mit 
den anderen Modellen das gleiche Problem haben wird.

von Harald W. (wilhelms)


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Rolf M. schrieb:

> Weil es gesetzlich so geregelt ist? Wenn du bei einem Störungen
> verursachst, kann der den Messdienst der BNetzA rufen, der dann
> rausfindet, dass du der Störer bist und dir ggf untersagt, dein Dlan zu
> benutzen.

Muss der Störer dann eigentlich auch die Messkosten übernehmen?
Das sind schnell mal drei bis vierstellige Euro-Beträge.

von Genervt (Gast)


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Tach auch

Amateurfunker sind ein Völkchen für sich ...

Bei grunsätzlich allen neuen Funktechnologien wird aus der Ecke gemotzt

+ Garagentoröffner stört meinen Funk (ja klar das Tor wird 100-999 mal 
am Tag geöffnet )

+ DLan ist der grösste Mist (stört jeden und alles - wenn es so wäre, 
gäbe es die Dinger gar nicht mehr)

+ Digital Radio (Teufelszeug)

+ und die ganzen Netzteile und Breakoutboards aus China ( alles 
Superstörer da alle nicht enstört. )

u.s.w.

... Leute ich hab Sachen von Amateurfunker gehört, die lassen mir die 
Haare zu Berge stehen.
Ich habe seit 30 Jahren Erfahrung mit Funktechnik und 
Übertragungstechnik...
also weiß ich, worüber ich Rede.....

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Harald W. schrieb:
> Muss der Störer dann eigentlich auch die Messkosten übernehmen?

Normalerweise nicht, wenn er "in Treu und Glauben" gehandelt hat – also 
das Gerät bspw. ein CE-Logo und eine Konformitätserklärung hat, aber 
trotzdem die Grenzwerte nicht einhält. Die Kosten wird er nur übernehmen 
müssen, wenn man da irgendeine grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz 
vermuten muss.

Außer Betrieb genommen wird es aber trotzdem, daraus sich ergebende 
zivilrechtliche Ansprüche (gegen Hersteller oder Verkäufer) muss 
derjenige dann selbst ausfechten.

Genervt schrieb:
> + Garagentoröffner stört meinen Funk (ja klar das Tor wird 100-999 mal
> am Tag geöffnet )

Wenn er das tut, wäre er kaputt. Falls er im ISM-Bereich des 
70-cm-Bandes arbeitet, dort müssen die Funkdienste ggf. Störungen von 
bestimmungsgemäß betriebenen Funkanwendungen hinnehmen. Da ist der Fall 
eher andersrum: ein bestimmungsgemäß arbeitender Garagentorsender darf 
dort nur 10 mW Leistung abstrahlen, Amateurfunk darf dagegen bis zu 750 
W auf die Antenne bringen. Immer, wenn der Funkamateur-Nachbar die 
Sprechtaste seiner Handfunke betätigt, geht dann das Garagentor nicht 
mehr …

> + DLan ist der grösste Mist (stört jeden und alles - wenn es so wäre,
> gäbe es die Dinger gar nicht mehr)

Es gibt auch überall Falschparker – trotz eindeutiger Regelungen.

> + Digital Radio (Teufelszeug)

Wie kommst du auf diesen Blödsinn? Auch Amateurfunk macht digitale 
Betriebsarten.

> + und die ganzen Netzteile und Breakoutboards aus China ( alles
> Superstörer da alle nicht enstört. )

Viele davon, leider. Hat nichts mit China zu tun, sondern eher mit "geiz 
ist geil" – und dieses Motto kommt bekanntlich nicht aus China.

: Bearbeitet durch Moderator
von Kilo S. (kilo_s)


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Genervt schrieb:
> DLan ist der grösste Mist (stört jeden und alles - wenn es so wäre, gäbe
> es die Dinger gar nicht mehr)

Da steckt ne finanzkräftige Lobby dahinter. Das ist der einzige Grund!

Wenn die teile wenigsten so funktionieren würden wie vorgesehen wäre es 
ja vermutlich auch nur halb so schlimm. Tun sie aber nicht und können 
sie auch überhaupt nicht. Die wurden an Stromleitungen unter 
Laborbedingungen getestet. Eine normale Installation in einem Haus ist 
aber meist nicht perfekt ausgeführt. Somit stört der mist auch mehr!

Die müssten sich auch an die EN 50561 halten. Tun sie aber nicht. Erst 
wenn jemand Störungen meldet werden Patches vom Hersteller (Devolo) 
ausgegeben. Und das weiß die BnetzA sogar! Aber dank der PLC Lobby gibts 
da keinen Hebel um zu handeln.


Ja ja... 30 Jahre Erfahrung... beim kacken gehen vielleicht!

von Genervt (Gast)


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@ Kilo S.

.... sehr nett von dir.... danke ... direkt Väkalien ins Spiel 
gebracht...

Das Zeug von echter Reife ... Ich bedaure solche Leute wie dich...

Wenn sie sich ertappt fühlen, werden sie ausfallend und schreien rum wie 
kleine Kinder .......

von Reinhard S. (rezz)


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Genervt schrieb:
> Wenn sie sich ertappt fühlen, werden sie ausfallend und schreien rum wie
> kleine Kinder .......

Dein Beitrag war zwar frei von Fäkalien, aber in vielen Sachen auch nur 
Gemotze...

Verfolg in DSL-Foren mal die Diskussionen zu Vectoring und 
SuperVectoring. Kommt öfters vor, das eine Störung durch Powerline 
verursacht wird.

von Kilo S. (kilo_s)


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Genervt schrieb:
> Wenn sie sich ertappt fühlen, werden sie ausfallend und schreien rum wie
> kleine Kinder .......

Ertappt?

Nee! Deine Aussage ist nur einfach völlig unglaubwürdig! Oder ist dir 
mal die Anzahl an Beiträgen aufgefallen die deine Aussage widerlegen das 
PLC ja angeblich nicht so ein großes störpotential hat...

Wenn du tatsächlich 30 Jahre Erfahrung in dem Bereich hättest wüsstest 
du das PLC einer der Top Störer neben schlechten Schaltnetzteilen ist!

von Hmmm (Gast)


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Genervt schrieb:
> DLan ist der grösste Mist (stört jeden und alles - wenn es so wäre,
> gäbe es die Dinger gar nicht mehr)

Dass die Dinger noch auf dem Markt sind, dürfte primär daran liegen, 
dass sie inzwischen bewusst die Amateurfunkbänder auslassen.

D.h. sie stören weiterhin diverse Funkdienste, aber die Leute, die am 
ehesten die passende Messtechnik besitzen, um mit fundierten 
Informationen bei der BNetzA anzurufen, bleiben verschont.

Erinnert etwas an die zahlreichen Foxconn-Mitarbeiter, die sich durch 
einen Sprung vom Dach das Leben genommen haben. Foxconn hat zügig 
reagiert und an den Fassaden Netze installiert, damit sowas nicht mehr 
vorkommt.

von Kellerkind (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Dem treiben kann man auf einfachster weise ein ende Setzen.
> Einfach ein Schaltnetzteil, dem die Gleichtaktdrossel durch Drahtbrücken
> ersetzt, wurden verwenden.
> Damit sinkt die Datenrate bei den ganzen PLC Mist auf ein Minimum so das
> kein Streaming und Online zocken möglich ist.
>
> So ein präpariertes Netzteil hab ich fertig parat liegen.
> Das Brauche ich nur noch bei bedarf einstöpseln, sobald das Spektum
> versaut ist.

Aha, Herr Oberschlau hat nat. ein Gegenmittel. Und weil er von seinem
Mist so dermaßen überzeugt hat er auch mal schnell das Oszi angeklemmt
und zeigt uns hier die Bilder von dem breitbandigen Störspektrum. Weil
irgendwo her muss er ja wissen wann die anderen Aussetzer haben oder
spinnt sich hier einer nur was zusammen?

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Kellerkind schrieb:
> Aha, Herr Oberschlau hat nat. ein Gegenmittel. Und weil er von seinem
> Mist so dermaßen überzeugt hat er auch mal schnell das Oszi angeklemmt
> und zeigt uns hier die Bilder von dem breitbandigen Störspektrum. Weil
> irgendwo her muss er ja wissen wann die anderen Aussetzer haben oder
> spinnt sich hier einer nur was zusammen?

Stell dir das mal vor...
Man braucht nur ein normales Radio was MW und KW Empfangen kann.
Wenn es abends in den Bereichen stark am Prasseln ist, wird das 
präparierte Netzteil eingesteckt.
Da braucht es kein Oszilloskop.
Um das Spektrum zu sehen, reicht sogar ein SDR Stick der im Downsampling 
Modus betrieben wird.

Man braucht dafür keine Raketentechnik!

Beitrag #6494107 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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@Kellerkind: Schluss jetzt mit den Beleidigungen.

Aussagen anzuzweifeln, ist dein gutes Recht, aber persönliche 
Beleidigungen darfst du gern für dich behalten. Die braucht das Forum 
nicht.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Was für eine unsinnige Diskussion.

Die PLC-Geräte von z.B. Devolo haben alle erdenklichen Zertifikate und 
werden über den Fachhandel vertrieben. Niemand der diese Geräte 
sachgerecht einsetzt, muss mit irgendwelchen Restriktionen rechnen. 
Punkt.

Dass (ohnehin kaum noch genutzte) Frequenzbereiche davon gestört werden, 
zieht niemand in Zweifel, die Leute von der BNA und den anderen Behörden 
sind ja auch nicht völlig blöd. Es ist eine politische Entscheidung, die 
man nun gut oder schlecht finden kann, ILLEGAL ist daran aktuell 
definitiv Nichts.

von Hmmm (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Die PLC-Geräte von z.B. Devolo haben alle erdenklichen Zertifikate

...weil sie unter Laborbedingungen die Grenzwerte einhalten.

Frank E. schrieb:
> Niemand der diese Geräte
> sachgerecht einsetzt, muss mit irgendwelchen Restriktionen rechnen.
> Punkt.

Falsch. Wenn er damit im praktischen Betrieb die Grenzwerte 
überschreitet und Störungen verursacht, schon. Wobei die Restriktionen 
für den ahnungslosen Verbraucher sich darauf beschränken, die Geräte 
nicht mehr (in der Form) betreiben zu dürfen.

Und wenn die Labormessungen der BNetzA auch nicht gut ausgehen, kann 
dann sowas passieren: 
https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/BNetzA1811.html

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> Niemand der diese Geräte sachgerecht einsetzt, muss mit irgendwelchen
> Restriktionen rechnen. Punkt.

Den "Punkt" darfst du dir sparen, denn das ist erwiesenermaßen falsch.

Die Normen, nach denen diese Geräte geprüft werden, stehen im 
Widerspruch zu anderen Normen. Die entsprechende Lobby hatte sich damals 
nur durchsetzen können, indem sie für das, wie so ein Stromnetz 
aufgebaut ist, stark geschönte Parameter unterstellt hat, an denen sich 
die Realität dann bloß nicht ausrichtet. Wenn sie das nicht getan 
hätten, wäre der ganze entsprechende Industriezweig gar nicht "zum 
Fliegen gekommen".

Das hat aber zur Folge, dass die Dinger an einem realen 
Niederspannungsnetz (je nach tatsächlichem Aufbau des Netzes, der sich 
halt nicht an HF-technischen Gesichtspunkten orientiert) recht 
regelmäßig um mehrere Größenordnungen mehr Störstrahlung verursachen als 
sie eigentlich dürften. Wenn nun in solche einem Falle ein anderer 
Funkdienst davon gestört wird (dafür genügt durchaus der Rundfunkdienst, 
den es ja auf Kurzwelle nach wie vor gibt) und die BNetzA zur 
Störungsbeseitigung herangezogen wird, dann nehmen sie entsprechende 
Anlagen auch außer Betrieb.

Das passiert nicht allzu häufig, aber das liegt nicht daran, dass die 
Geräte "alle erdenklichen Zertifikate" haben, sondern schlicht daran, 
dass es des Zusammentreffens mehrerer Faktoren bedarf:

1) jemand benutzt sowas
2) er stört dadurch jemanden
3) der Gestörte wendet sich an die BNetzA
4) die werden auch tatsächlich aktiv, d.h. der Gestörte hat seine 
Störung ausreichend belegt; auf eine bloße Beahuptung fahren die auch 
nicht gleich los

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Hmmm schrieb:

> Und wenn die Labormessungen der BNetzA auch nicht gut ausgehen, kann
> dann sowas passieren:
> https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/BNetzA1811.html

Das war 2018 und ist mit Sicherheit inzwischen behoben.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> Das war 2018 und ist mit Sicherheit inzwischen behoben.

Sicher, aber es zeigt, dass das ganze da alles mit der heißen Nadel 
gestrickt ist. Übertragung von HF auf einem Medium, welches niemals 
dafür konzipiert worden ist, ist halt 'ne saublöde Idee von Anfang an.

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