P-Kanal Mosfet richtig ansschließen

Gast #6493193
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Hallo,
ich möchte einen LED-Streifen (5V) mit einem P-Kanal Mosfet Schalten

Signal: Signal vom uC
5V: Spannungsversorgung
Bauteil: LED-Streifen

Oder muss 5V und Bauteil vertauscht werden?
Wenn ich google finde ich immer verschiedene Ansichten
Angehängte Dateien:
Gast #6493288
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Jens schrieb:
> Oder muss 5V und Bauteil vertauscht werden?
> Wenn ich google finde ich immer verschiedene Ansichten

Guch einfach in das Datenblatt eines P-Kanal MOSFETs. Nicht ohne Grund 
sind dort gewöhnlich die Spannung wie V_DS oder V_GS negativ angegeben.
#6493390
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Matthias S. schrieb:
> Generelle Eselsbrücke: Die im MOSFet eingezeichnete Diode muss
> sperren, dann sitzt er richtig.

nichso einfach schrieb:
>
> Dann kann er aber immer noch Low Side / High Side falsch
> angeschlossen sein.

Dann eben noch eine zweite Eselsbrücke. Mit einem n-Kanal MOSFET 
schaltet man das negative Ende der Last. Mit einem p-Kanal MOSFET das 
positive Ende.
Gast #6493528
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HildeK schrieb:
> Jens schrieb:
>> Oder muss 5V und Bauteil vertauscht werden?
>
> Ja, muss vertauscht werden.

Obwohl ich es jetzt auch vertauscht habe, kommen am Source keine 5V an.
Egal, ob ich das Signal auf low oder high setze

habe zwischen uC und Siganl einen Widerstand von 1K
und zwischen 5V und Signal ebenfalls einen Widerstand von 1K.

Der Ausgang vom Mosfet bleibt aber immer bei 0V
Gast #6493540
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Jens schrieb:
> Obwohl ich es jetzt auch vertauscht habe, kommen am Source keine 5V an.

Source ist der "Eingang".


> Egal, ob ich das Signal auf low oder high setze




> habe zwischen uC und Siganl einen Widerstand von 1K
> und zwischen 5V und Signal ebenfalls einen Widerstand von 1K.

Und damit die Signalspannung halbiert, was natürlich nicht mehr reicht.


> Der Ausgang vom Mosfet bleibt aber immer bei 0V

Zeig doch mal ein Foto deines Aufbaus.
#6493555
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Jens schrieb:
> Obwohl ich es jetzt auch vertauscht habe, kommen am Source keine 5V an.
> Egal, ob ich das Signal auf low oder high setze
>
> habe zwischen uC und Siganl einen Widerstand von 1K
> und zwischen 5V und Signal ebenfalls einen Widerstand von 1K.
>
> Der Ausgang vom Mosfet bleibt aber immer bei 0V

Techniker mögen keinen Schaltplan in Prosa. Zeige mal den Schaltplan, 
ein Foto vom Aufbau und welchen Transistor du verwendest. Je nach Typ 
braucht er -10V Vgs um zu schalten. Du benötigst einen LL Typ.
Gast #6493589
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Jens schrieb:
> Obwohl ich es jetzt auch vertauscht habe, kommen am Source keine 5V an.

Jens schrieb:
> Wenn ich von vorne auf den Mosfet gucke, habe ich die pins wie folgt:
> links: source -> 5V

Aha. Liegen an Source jetzt 5V an, oder hast du es nur mit einer 
sogenannten 5V Leitung verbunden die aber doch keine 5V hat?

Und welche Spannung hast du zwischen Gate und Source?

Um welchen Transistor geht es überhaupt, und welche "Gate Threshold 
Volate" hat er laut Datenblatt?
Gast #6493605
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H. B. schrieb:
> Der IRF5305 ist ein N-Kanal MOSFET.
Nein: 
https://www.infineon.com/dgdl/irf5305pbf.pdf?fileId=5546d462533600a4015355e370101993

Wenn das wäre, hätte er 4,3V an seinem Ausgang gemessen, wegen der Body 
Diode.

Jörg R. schrieb:
> Der IRF5305 ist nicht geeignet.

Schlechte Wahl, da stimme ich zu. Dennoch:

Seine Gate Threshold Voltage ist  -2 bis -4 Volt. Also zumindest mit 
R2=10kΩ hätte da aber was heraus kommen müssen. Vorausgesetzt, die 
sogenannte 5V Spannungsversorgung an Source hat wirklich 5V.

Jens: Ich hoffe, es ist klar, dass der Mikrocontroller ein LOW ausgeben 
muss, damit der Transistor einschaltet.
Gast #6493637
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Jens schrieb:
> 5V liegen an, aber es kommen nur 2,7V heraus.

Wo liegen 5V an? An Source? Und welche Spannung hast du am Gate?

Was hängt da überhaupt als Last dran? Eine LED mit oder ohne 
Vorwiderstand? Welcher Widerstand?

Das kann doch nicht so schwer sein, von so wenigen Bauteilen einen 
vollständigen Plan zu zeichnen und alle Werte einzutragen, nach denen 
nun schon mehrfach gefragt wurde! Nimm mal Stift und Papier in die Hand, 
danach schickst du uns ein Foto davon.

> Welcher Mosfet wäre denn dafür geeignet?
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf

Kapitel 2.2.2 empfiehlt welche mit Begründung.
#6493652
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Jens schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Der IRF5305 ist nicht geeignet.
>
> Ja, wenn man es nicht spiegelverkehrt gesehen hätte, hätte es auch
> funktioniert.
>
> 5V liegen an, aber es kommen nur 2,7V heraus.
>
> Welcher Mosfet wäre denn dafür geeignet?

Einer der mit > -5V Ugs schaltet.

Weshalb zeigst Du den Aufbau nicht?

Was ist das für ein 5V Led-Streifen?
Die klassischen haben i.d.R. 12V bzw. 24V. Wenn Du einen mit z.B. 
WS2812(B) hast kann es für den Streifen ungünstig sein die 5V 
wegzunehmen, wenn noch ein Datensignal anliegt.
Gast #6493995
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Hallo,

eine Frage noch, wenn ich einen LL Typen verwende, und einen uc Pin zur 
ansterung nutze, wofür braucht man dann den 10Kohm Widerstand zu VDD vom 
Gate, bzw. woher weiß ich ob ich den brauche oder ob es auch ohne geht. 
Das gleiche gilt eigentlich auch für den Gatewiderstand - woran macht 
man das fest?

Danke
Jürgen
Gast #6494014
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Den Widerstand vom Gate nach VDD brauchst du, damit der Mosfet sicher 
sperrt, wenn du den uC Beispielsweise gerade programmierst und der GPIO 
hochohmig ist. Klassischer Fall von "macht man halt so". Sonst "floatet" 
das Gate und der Mosfet macht dann dementsprechend "irgendwas".

Der Gatewiderstand dient zur Begrenzung des Umladestroms, hier kannst du 
einfach einen 100 Ohm nehmen. In der Kombi der beiden Widerstände musst 
du darauf achten, dass sie einen Spannungsteiler bilden - d.h. den 
Gatewiderstand eher klein wählen, sonst kommt am Gate nicht mehr genug 
Spannung an.
Gast #6494020
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@Patrick

Och würde sie gern beide einsparen, wenn möglich. Oft sind sie ja nicht 
zwingend nötig. Ist schon klar dass es ganz auf die Schaltung ankommt, 
für meinen Fall wären es vorwiegend uc Schaltungen für einen LL Typen 
direkt am uc pin oder an einem HC595 Register.

Das er noch leitend bleibt, wäre nun für mich nicht so schlimm, ich 
dachte es geht vielleicht auch um das Entladen an sich, denn wenn ich 
das recht weiß, ist ja eben ein Nachteil der Fets das die so "große" 
Gatekap. haben. Jedoch was heißt groß, ab wann muss man sich darum 
überhaupt gedanken machen. Gelesen habe ich ab größer 1KHz, aber es 
steht viel Mist geschrieben... von daher?

Jürgen
Gast #6494026
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Apropos: kann mir jemand einen LL Fet im iPak nennen den es in großen 
Stückzahlen bei AliExpress oder ebay gibt? 100 Stück. Möchte nicht viel 
mehr als 10€ ausgeben.

Eckdaten wären eine Anwendung kleiner 1Khz, Versorgung nur 5V, Strom max 
3A. Gate am Ausgang eines 74HC595.

Damit wäre mir sehr geholfen.

Aber ich möchte hier auch nicht weiter "stören" :-)

Jürgen
Gast #6494034
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Wenn du sicherstellen kannst, dass der GPIO stets mit dem Gate verbunden 
ist, kannst du den Pullup weglassen - beim Programmieren dann zur 
Sicherheit die Lastversorgung abschalten, wenn möglich. Den 
Gatewiderstand kannst du auch weglassen - dann schaltet der GPIO beim 
Umschalten allerdings auf einen "Kurzschluss". Ob / wie lange der uC das 
mag, ist schwer zu beantworten. Nimm doch einfachh einen SMD - 
Widerstand, der nimmt keinen großen Platz weg.
Beitrag #6494217 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6494242
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Selbst wenn du bei Ali 100 Stück für 10 Euro bekommst, dann ist meistens 
der Versand teurer als die Ware oder du wartest paar Monate drauf.
Und dann besteht immer noch die Gefahr dass es nur Fake Bauteile sind.
Gast #6494253
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Jürgen schrieb:
> eine Frage noch, wenn ich einen LL Typen verwende, und einen uc Pin zur
> ansterung nutze, wofür braucht man dann den 10Kohm Widerstand zu VDD vom
> Gate, bzw. woher weiß ich ob ich den brauche oder ob es auch ohne geht.
> Das gleiche gilt eigentlich auch für den Gatewiderstand - woran macht
> man das fest?

Das steht alles in dem PDF, dass ich dir empfohlen habe
Gast #6494259
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hinz schrieb:
> Bestell dir bei Ali eine Wunderlampe.

H. B. schrieb:
> Und dann besteht immer noch die Gefahr dass es nur Fake Bauteile sind.

Ich habe mal jeweils 100 Stück BC327-40 und BC337-40 bestellt und fast 
wieder bereut. Denn die ganze Tüte hatte ungefähr den minimal 
versprochenen Verstärkungsfaktor. Viele lagen sogar darunter.

Zum Glück ist das für meine Anwendungsfälle nur selten ein Problem. Aber 
ich muss das jetzt im Hinterkopf behalten und sie ggf. manuell 
selektieren. Das bin ich nicht gewohnt.

Ich habe 1000 Kondensatoren mit 100nF Sollwert gekauft. Tatsächlich 
haben die irgendwelche scheinbar Zufälligen Werte zwischen 50 und 200nF. 
So viel Streuung habe ich in meinem ganzen Leben nicht einmal bei Elkos 
aus dem Ramschladen (Pollin) erlebt.

Auch hier habe ich wieder das Glück, dass die tatsächliche Kapazität in 
meinen Anwendungen meistens keine Rolle spielt.

Für kommerzielle Produktionen wären diese Bauteile jedoch ein Albtraum.
Gast #6494467
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Jens schrieb:
> ich möchte einen LED-Streifen (5V) mit einem P-Kanal Mosfet Schalten

So jedenfalls nicht.

Jens schrieb:
> Anbei mal so, wie ich es in eagle gemacht habe

So auch nicht.

H.B. hat doch gezeigt, wie man es richtig machen würde, wenn vom uC 
0V/5V kommen würden.

Warum verwendest du einfach andere Widerstandsverhaltnisse ?

Und jetzt kommt die Salamischeibe, dass der uC nur zwischen 0V und 3.3V 
umschaltet, UGS am MOSFET sich also nur von 1.7V (sperren) auf 5V 
(leiten) ändert.

Du brauchst noch einen Pegelwandler damit das sicher funktioniert.

Jens schrieb:
> Ja, wenn man es nicht spiegelverkehrt gesehen hätte, hätte es auch
> funktioniert.

Nein, denn dein IRF5305 ist kein LogicLevel MOSFET.

> 5V liegen an, aber es kommen nur 2,7V heraus.

Tja.

> Welcher Mosfet wäre denn dafür geeignet

NDP6020P. Aber nur in der richtigen Schaltung, von Matthias 
Beitrag "Re: P-Kanal Mosfet richtig ansschließen"

Jürgen schrieb:
> eine Frage noch,

Wer ist Jürgen ? Hier geht es um Jens. Du kaperst seinen thread (oder 
die Tarnung ist aufgeflogen). Beides sollte Antworten verhindern.

Jürgen schrieb:
> Zusammenfassung!

Jürgen schrieb:
> Och würde sie gern beide einsparen

Jürgen schrieb:
> Apropos: kann mir jemand einen LL Fet im iPak

Nicht DEN Scheiss schon wieder.

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