Stromverlauf B6-Brücke mit ohmsch-kapazitiver Last an Drehstromtrafo

Gast #6494495
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Servus zusammen,

betrieben wird eine B6-Brückenschaltung aus 6 identischen Si-Dioden an 
einem Drehstromstelltrafo ( Ausgang ca. U = 20V). Als Last an der Brücke 
befindet sich eine ohmsch-kapazitive Last (30 Ohm Widerstand und ca. 230 
uF Elektrolytkondensator). Die gemessenen Ströme der Aussenleiter in der 
Zuleitung zur Schaltung (Brücke mit Last) und die Spannungen vom Trafo 
befinden sich im Anhang.

Meine Frage ist nun, warum die gemessenen Ströme so unsymmetrisch sind, 
wo doch die Schaltung vom Aufbau und der Versorgung her betrachtet 
weitestgehend symmetrisch ist.
Eine Simulation mit LT-Spice zeigt ebenfalls keine Unsymmetrien.

Vielen Dank und liebe Grüße

ChrisR
Angehängte Dateien:
#6495057
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Das hat mehrere Gründe:
1. die Netzspannung und deren Impedanz ist häufig unsymmetrisch.
Der Nachladestrom hängt sehr stark von der Spannung ab (nichtlinearer 
Zusammenhang).
2. die magnetische Weglänge ist im mittleren Schenkel anders
3. auch die Dioden haben Streuungen in der Vorwärtsspannung
4. Verdrahtung kann auch ungleich sein (Übergangswiderstände).

Nenebbei: die Trafoverluste hängen sehr stark vom Stromflusswinkel ab.
Großer C --> kleiner Winkel --> hohe Verluste.
Im Artikel Saugdrossel have ich eine LTspice-Simulation dazu 
erstellt.

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