Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lieferant für Werkzeug gesucht


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von Goran E. (gnom_eb_betrach)


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Hallo, bislang habe ich Werkzeug immer beim Reichelt mitbestellt, aber 
die Qualität ist zum Teil unterirdisch. (Beim Verstellen sich selbst 
verklemmender Maschinenschraubstock, Gewindeschneider-Knarre fällt 
auseinander wenn nicht mit der zweiten Hand gekontert). Wo kauft ihr 
Werkzeug in Industriequalität ein?

von Perfektionist (Gast)


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Hoffmann und Hahn&Kolb. Beiden haben Kataloge im Telefonbuchformat.

von Cyblord -. (cyblord)


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Goran E. schrieb:
> Hallo, bislang habe ich Werkzeug immer beim Reichelt mitbestellt, aber
> die Qualität ist zum Teil unterirdisch. (Beim Verstellen sich selbst
> verklemmender Maschinenschraubstock, Gewindeschneider-Knarre fällt
> auseinander wenn nicht mit der zweiten Hand gekontert). Wo kauft ihr
> Werkzeug in Industriequalität ein?

Also die Frage finde ich dämlich. Es kommt doch nicht drauf an WO man 
kauft, sondern WAS. Also der Hersteller des Werkzeugs interessiert dich. 
Nicht der Verkäufer.
Allein dass DU nicht angibst welchen Hersteller du verwendest, sondern 
auf reichelt verweist, lässt mich stark an deinem Intellekt oder deinem 
Alter zweifeln

Recht gute Werkzeugmarken sind z.B.:

Gedore
Hazet
Knipex
Proxxon
Stahlwille
Wera

In Zeiten von Google wirst du sicher Shops für diese Marken finden.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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oft zitiert:

"Wirtschaftlichkeit

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand schlechter 
machen und billiger verkaufen könnte. Menschen die sich nur am Preis 
orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist 
unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch viel schlechter zu wenig zu 
bezahlen! Wenn Sie für etwas zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, 
das ist alles! Wenn Sie für etwas zu wenig bezahlen, verlieren Sie 
manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand oder die bezahlte Leistung 
die zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der 
Marktwirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. 
Nehmen Sie das preisgünstigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, 
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie dies tun, haben Sie 
genug Geld um etwas Besseres zu bezahlen.

Zitat von John Ruskin, um 1900"

https://de.wikiquote.org/wiki/John_Ruskin
"Fälschlich zugeschrieben"

von Cyblord -. (cyblord)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Zitat von John Ruskin, um 1900"
>
> https://de.wikiquote.org/wiki/John_Ruskin
> "Fälschlich zugeschrieben"

Ich halte dieses Zitat heute für überkommen.
Zu dieser Zeit gab es eben noch keine echte Globalisierung und auch 
keine Billiglohnländer im heutigen Ausmaß. Und schon gar keine 
Mikroelektronik.

Heute wird sehr viel sehr billig in Fernost produziert und in D werden 
500% draufgeschlagen. D.h. man bezahlt nicht nur ein wenig mehr, sondern 
extrem viel mehr für das exakt gleiche Produkt.
Ich würde sagen diesen Effekt gab es 1900 so nicht. Und schon gar nicht 
so flächendeckend.

Bei vielen Gütern wie Werkzeug, Autos usw. mag das heute noch 
Ansatzweise korrekt sein. Bei vielen Gütern wie eben Elektronik Krams 
und alles was davon für Geräte gebaut werden, stimmt es halt so gar 
nicht mehr.

Und viele große und teure Marken bauen heute auch schön ab. Man lese mal 
die Bewertungen zu diversen Geräten von Gardena, Bosch (Grün), Kärcher, 
Braun usw.
Da finden sich oftmals günstigere UND bessere Produkte am Markt. Auch 
gerne No Name aus Asien.

Darum Vorsicht mit Zitaten welche zwar schön die eigen Meinung festigen, 
aber vielleicht Objektiv dann doch zu hinterfragen sind.

: Bearbeitet durch User
von Hannes D. (Gast)


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Goran E. schrieb:
> Wo kauft ihr Werkzeug in Industriequalität ein?

Du bist sicher, dass du Industriequalität bezahlen willst? Bei meinen 
Spannzangen war der Preisunterschied zu Gerödel aus China mal eben 
1000%. Vorsicht auch mit der Bezeichnug "Industriequalität", jeder 
Billigshop24 bewirbt heute ungestraft sein Gerödel mit dieser 
Bezeichnung. Will man Industriequalität, muss man nach Hersteller 
kaufen.

Cyblord -. schrieb:
> Und viele große und teure Marken bauen heute auch schön ab. Man lese mal
> die Bewertungen zu diversen Geräten von Gardena, Bosch (Grün), Kärcher,
> Braun usw.

Was willst du machen, wenn dir die Felle wegschwimmen? Wenn die Leute 
deine Qualitätsprodukte liegen lassen und lieber den Billigrödel 
mitnehmen? Denn billig ist genau so gut wie teuer, hat irgendjemand den 
Leuten eingetrichtert. Dann produzierst du eben auch Billigrödel oder du 
gehst unter.

von Ein Anderer (Gast)


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Hannes D. schrieb:
> Was willst du machen, wenn dir die Felle wegschwimmen? Wenn die Leute
> deine Qualitätsprodukte liegen lassen und lieber den Billigrödel
> mitnehmen? Denn billig ist genau so gut wie teuer, hat irgendjemand den
> Leuten eingetrichtert. Dann produzierst du eben auch Billigrödel oder du
> gehst unter.

Hängt wohl auch stark von den Produkten und der Branche ab und betrifft 
eher "Consumer" Produkte. Firmen wie Festool oder Mafell dagegen stehen 
wohl ganz solide da.

von Cyblord -. (cyblord)


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Hannes D. schrieb:
> Was willst du machen, wenn dir die Felle wegschwimmen? Wenn die Leute
> deine Qualitätsprodukte liegen lassen und lieber den Billigrödel
> mitnehmen? Denn billig ist genau so gut wie teuer, hat irgendjemand den
> Leuten eingetrichtert. Dann produzierst du eben auch Billigrödel oder du
> gehst unter.

Bei Gardena z.B. ist es halt so, für 5 Euro bekomme ich eine 
Schlauchspritze aus Metall die echt was taugt, irgendein No-Name Label 
und die 20 EUR Spritze von Gardena fühlt sich schon billig an, tropft 
und geht nach einer Saison in die Binsen.
Das MUSS nicht sein. Hier sahnt Gardena mit ihrem (noch) guten Namen ab 
und schafft sich ab.

Mein Gardena Rasentrimmer ist eine Katastrophe. Die automatische 
Fadenabwicklung funktioniert quasi nie. Ein Billigprodukt könnte hier 
nur noch besser sein.

Ein Akkuschrauber von Bosch Grün (damals noch mit NiMH Akku), war auch 
nicht billig. Die Akkus waren vom 1. Tag an Schrott. Nur Ärger mit 
leeren Akkus.
Und so geht das weiter. Das ist für die großen Marken unwürdig.

Da braucht man nichts von Marktwirtschaft und Billig erzählen. Das gilt 
heute so nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Mir ging es um die Formulierung "das nicht irgend jemand schlechter
und billiger machen könnte", das gilt leider ebenso für chinesische 
Hinterhofprodukte wie ehemals bekannte Markennamen, die längst an andere 
verkauft sind.

Damals als der höchste Berg des deutschen Reichs Kilimandscharo hieß, 
gab es "Globalisierung" nur im Kolonialwarenladen, und das konnten sich 
nicht alle leisten.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Recht gute Werkzeugmarken sind z.B.:
>
(...)
> Knipex
(...)

6 Wochen lang nur Kabel und Plastikteile geschnitten.
Der NEUE Seitenschneider ist stumpf und fängt mit Kreuzbiss an.!

: Bearbeitet durch User
von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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● Des I. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Recht gute Werkzeugmarken sind z.B.:
>>
> (...)
>> Knipex
> (...)
>
> 6 Wochen lang nur Kabel und Plastikteile geschnitten.
> Der NEUE Seitenschneider ist stumpf und fängt mit Kreuzbiss an.!
Ja welche Kabel? Und welcher Seitenschneider?
Bei einem kleinen Seitenschneider ist für harter Draht  max. Ø 0,6 mm 
und bei weichen Draht  Ø 0,2 – 1,4 mm.

Die Kabel werden auch meist mit der Fläche des Querschnitt angegeben und 
nicht mit dem Durchmesser!

Liegt an der falschen Anwendung des Werkzeug, wenn es kaputt geht.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rainer S. schrieb:
> welcher Seitenschneider?

70-160

keine Kabel, die Du nicht im normalen Haus findest.

von MaWin (Gast)


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Hannes D. schrieb:
> Was willst du machen, wenn dir die Felle wegschwimmen? Wenn die Leute
> deine Qualitätsprodukte liegen lassen und lieber den Billigrödel
> mitnehmen?

Ich hab hier eine komplette Werkstattausrüstung von meinem Vater von 
Bosch, damals noch beige.

Das ist auch damals teurer aber unsäglicher Schrott, mit dem sich nicht 
vernünftig arbeiten lässt.

Die Kreissäge taugt zum Sägen nicht (Parallelanschlag nutzlos), der 
Schwingschleifer schleift nicht, wackelt nur, die Stichsäge sägt nicht, 
ohne Pendelhub, bei der Hobelmaschine oder nennt sie sich doch Abrichte 
fliegen keine Späne, das Zeug sah nur so aus als ob das Werkzeug war, es 
war aber Hobbyistenmüll. Labbrig, kraftlos, unpräzise (und nur 1 Motor 
an alle Aufsätze).

Seit dem ich ordentliches Werkzeug habe, geht die Arbeit gut von der 
Hand, und werden die Ergebnisse auch genau, selbst bei "Chinaschrott".

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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● Des I. schrieb:
> Knipex 70-160

Lustigerweise sieht man im 4ten Bild das man keine Litzen durchschneiden 
soll. Aber nirgendwo steht es...
Wiederrum das 6te Bild besagt das man Litzen gleichmäßig abschneiden 
sollte. Wußte ich auch noch nicht.

Also erst abisolieren und dann gleichmäßig verteilen und erst danach 
abschneiden.
https://www.knipex.de/seitenschneider?v=12415&sku=7006160

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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MaWin schrieb:
> Ich hab hier eine komplette Werkstattausrüstung von meinem Vater von
> Bosch, damals noch beige.
>
> Das ist auch damals teurer aber unsäglicher Schrott, mit dem sich nicht
> vernünftig arbeiten lässt.
>
> Die Kreissäge taugt zum Sägen nicht (Parallelanschlag nutzlos), der
> Schwingschleifer schleift nicht, wackelt nur, die Stichsäge sägt nicht,
> ohne Pendelhub, bei der Hobelmaschine oder nennt sie sich doch Abrichte
> fliegen keine Späne, das Zeug sah nur so aus als ob das Werkzeug war, es
> war aber Hobbyistenmüll. Labbrig, kraftlos, unpräzise (und nur 1 Motor
> an alle Aufsätze).

Eine graue Boschbohrmaschine mit (ich meine) hellblauen 
hammerschlaglackierten Zusätzen aus dem Bestand meines Vaters war um 
1963 meine erste 220V Maschinen-Ausstattung, die nicht vom Sperrmüll 
kam.
Die Bohrmaschine und der Schwingschleiferaufsatz haben mir jahrelang 
gute Dienste geleistet, irgendwann riss dem Zwischenexcenterstück der 
Mitnehmer ab.
Sollte man halt nicht überlasten..
Kreissägen und Stichsägenvorsatz funktionierten "leidlich", wenn man sie 
gut führen konnte, was die Massen- und Grössenverteilung natürlich 
konstruktionsbedingt erschwerte.

Die mitgelieferten Parallelanschläge von Stich- und Kreissägen taugen 
auch heute i.d.R. nichts, egal welcher Hersteller, insb. wenn man sein 
Werkzeug schlecht wartet und/oder nicht richtig einstellen kann.

Schleifpapier und Stichsägeblätter sind auch heute noch reine 
Verschleissteile, Kreissägeblätter und Hobelschneiden je nach 
Ausführung, oft kann man sie heute auch noch nachschärfen (lassen?).
Aber alles das war in der früheren Zeit noch verdammt teuer, also wurde 
auch Verbrauchsmaterial benutzt, bis es wirklich nicht mehr ging.
Und dabei ggf. auch der Antrieb überlastet.

Wann hatten die ersten Baumärkte (für privat) die ersten erschwinglichen 
Schlagbohrmaschinen, Pendelhubstiksägen, etc. überhaupt im Angebot?
Ich erinnere noch die Zeit, als eine 115mm Diamanttennscheibe 
unerschwinglich erschien, heute für im Dreierpack für 3,99 
nachgeschmissen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich bin zum Kabelschneiden zu einer Gartenschere übergegangen.
Kannst auch gleich wunderbar damit abisolieren.

von michael_ (Gast)


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Ja, die mit Amboss-Schneide nehme ich auch für NYM Kabel u.ä.
Aber wie man damit abisoliert?

Man muß ja nicht jedesmal ein Fachwerkzeug besorgen.
Nur die vorhandenen sinnvoll einsetzen.

Ralf X. schrieb:
> Wann hatten die ersten Baumärkte (für privat) die ersten erschwinglichen
> Schlagbohrmaschinen,

Vorher gab es die Eisen, die man mit Hand drehen mußte und hinten 
dauernd mit dem Hammer draufschlagen mußte.

Ebay-Artikel Nr. 263605356414

Ebay-Artikel Nr. 262851055060

Die heutige Jugend zeigt einem da einen Vogel.

von Hannes D. (Gast)


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● Des I. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Recht gute Werkzeugmarken sind z.B.:
>>
> (...)
>> Knipex
> (...)
>
> 6 Wochen lang nur Kabel und Plastikteile geschnitten.
> Der NEUE Seitenschneider ist stumpf und fängt mit Kreuzbiss an.!

Ein billiger China-Kneifer hätte schon am ersten Tag die Ohren angelegt. 
China und Werkzeug geht gar nicht. Die können nichts, bzw. nur billig.

Habe vom Papa eine AEG Handbohrmaschine geerbt (900 Watt, 2-Gang, 1979 
das Flagschiff von AEG), die wird nun in der 2. und 3. Generation 
genutzt. So gehört sich das. Anstatt mit Billig-Gerödel die Müllhalden 
dieser Welt zu füllen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hannes D. schrieb:
> Ein billiger China-Kneifer hätte schon am ersten Tag die Ohren angelegt.
> China und Werkzeug geht gar nicht. Die können nichts, bzw. nur billig.

Das sollte man nicht so verallgemeinern.
Die können schon, wenn das entsprechende Geld fliesst.

Oder wie kriegen die 'ne Raumsonde auf den Mond?
Mit Crimpverbindungen, die beim Angucken raus rutschen?

von Micha E. (Firma: privat) (bmsr-techniker)


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Hallo,

ich habe schon seit drei Jahren einen billig China-Seitenschneider.
Der schneidet noch wie am ersten Tag.
Allerdings schneide ich auch nur AWG14/28 Litzen, ab und an mal 
Anschlüsse von THT-Bauteilen und meine Fingernägel.
Also kein Chinaschrott!

Gruß Micha

von Hannes D. (Gast)


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● Des I. schrieb:
> Oder wie kriegen die 'ne Raumsonde auf den Mond?
> Mit Crimpverbindungen, die beim Angucken raus rutschen?

Die allerlausigsten Crimpzangen (und anderen Rödel) vertickt man an die 
Langnasen. Dafür kaufen die dann gerne unsere tollen Autos.

Wir exportieren mittlerweile eine Menge deutsche Lebensmittel für den 
dortigen Mittelstand, weil die ihre eigenen belasteten Lebensmittel 
nicht mehr essen wollen. Diese belasteten Lebensmittel exportiert man 
lieber in großem Stil, denn die Langnasen der Welt schlagen sich um 
jegliche Art von Billigfutter.

Unser Gesetzgeber machts möglich, denn wenn Lebensmittel irgendwie 
verarbeitet sind, braucht man das Herkunftland nicht mehr anzugegeben. 
Man kann sich also denken, woher die billigen Lebensmittel in den 
unteren Regalen (Hergestellt für ...) in Glas oder Dose herkommen. Dass 
sich die Lobbyisten der Importeure mit Zähnen und Klauen seit Jahren 
erfolgreich gegen eine Kennzeichnung bzgl. Herkunftsland wehren, sagt 
eigentlich alles.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hannes D. schrieb:
> Unser Gesetzgeber machts möglich

-dass dann die Gülle davon hier bleibt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Hannes D. schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> Oder wie kriegen die 'ne Raumsonde auf den Mond?
>> Mit Crimpverbindungen, die beim Angucken raus rutschen?
>
> Die allerlausigsten Crimpzangen (und anderen Rödel) vertickt man an die
> Langnasen. Dafür kaufen die dann gerne unsere tollen Autos.

Du unterliegst und verbreitest Dummheit hoch³!
Nur die dümmsten oder raffgierigsten Langnasen ordern den absoluten 
Chinaschrott nach Europa, die Mehrheit der Kurznasen kann sich anderes 
gar nicht leisten, oft nicht einmal das.
Was bezeichnest DU in DE/EU als Mittelschicht und was in China?

> Wir exportieren mittlerweile eine Menge deutsche Lebensmittel für den
> dortigen Mittelstand, weil die ihre eigenen belasteten Lebensmittel
> nicht mehr essen wollen. Diese belasteten Lebensmittel exportiert man
> lieber in großem Stil, denn die Langnasen der Welt schlagen sich um
> jegliche Art von Billigfutter.

Du hast null Ahnung!
Hast Du mal nachgeschaut, was aus z.B. an LM aus DE nach CN in welchen 
Mengen exportiert wird und warum?
Lebensmittelskandale in China sorgen in China auch dafür, dass die 
chinesische OBERSCHICHT sich lieber Milchprodukte aus Europa leistet, 
insb. Milchpulver als Babynahrung, auch wenn das Problem weitgehend der 
Vergangenheit angehört.

Andersrum ist der europäische/deutsche Verbraucher verdorben und 
verwöhnt bis zum "geht nicht mehr".
Beispiel Huhn:
Füsse, Flügel, Kopf waren in DE 1960/70 ggf. noch für eine Hühnersuppe 
gut, Innereien wie Herz, Leber, Magen eine preiswert/minderwertig 
handelbare Massenware, damals als Student oft genutzt.
In Asien HEUTE auch noch ein ganz normales Lebensmittel.
Der Standarddeutsche HEUTE kauft das nur teuer noch als selten 
angebotene "Spezialität".
Ähnlich ist es bei Schwein und Rind.
Schälrippchen gab es 1975 als "Schlachtabfälle/Hundefutter" für 0,19 
DM/kg, heute für 8,99 €/kg beim Discounter, wenn verfügbar.

Bauchscheiben oder (höher) Schweineschulter waren in DE mal die 
billigsten Vollfleischsorten.
Heute bedeutend teurer als Schnitzel oder Kotelett, teilweise teurer als 
Filet.
Ist ja eine Spezialität mit Fett als Geschmacksträger...

Was in den 1970ern noch als billigtest Rindersuppenfleisch verkauft 
wurde, ist in DE HEUTE eine sauteure Spezialität.
Aber mit wenig Nachfrage

Manche Produkte wandern heute zu über 99% billigst direkt in den Export, 
die Vorhaltung vor Ort ist dagegen sauteuer.
Und das ist u.a. preisbestimmend.

Einen "grossen" schwarzen Frosch mit drei Beinen habe ich damals in CN 
auch unter 0,01DM eingekauft, die "laufenden" Frösche kosteten den 
Endkunden in DE dennoch 1,-DM.
Also mindestens das hundertfache oder zehntausend Prozent Aufschlag.
Und dennoch buchhalterisch ohne Gewinn!

> Unser Gesetzgeber machts möglich, denn wenn Lebensmittel irgendwie
> verarbeitet sind, braucht man das Herkunftland nicht mehr anzugegeben.
> Man kann sich also denken, woher die billigen Lebensmittel in den
> unteren Regalen (Hergestellt für ...) in Glas oder Dose herkommen. Dass
> sich die Lobbyisten der Importeure mit Zähnen und Klauen seit Jahren
> erfolgreich gegen eine Kennzeichnung bzgl. Herkunftsland wehren, sagt
> eigentlich alles.

Die Kennzeichnung ist EU-Sache.
Wusstest Du nicht einmal das?
Oder möchtest Du, dass DE einen Dexit anstrebt, wenn Du "unserem" 
Gesetzgeber die Schuld gibst?

Wie weit gehen DEINE Forderungen nach einer Produktkennzeichnung?
Es gibt diverse Hersteller, die in den Herstellerangaben weit über die 
EU-Angaben hinausgehen.
Kauf einfach diese!
Oder passen Dir da die Preise nicht?
Sorry, dann hast Du Pech gehabt.

von Uli S. (uli12us)


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Die automatik Crimpzange vom Chinamann kostet rund ein Dutzend Teuros, 
während die optisch baugleiche vom Knipex über nen Hunni kostet. Und 
funktionieren tut die genauso gut. Bzw sogar besser wie die doppelt so 
teure in manueller Ausführung vom Knipex. China saubere 4 bzw 6kt 
Pressung, die doppelt teure liefert nur ein irgendwie U-förmig 
verformtes Würmchen, was in keine genau passende Klemme passt.

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